Der große Diäten-Bullshit

31. Juli 2009
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Low fat, low carb – alles kein Garant zum Abnehmen. Egal ob aus Fetten, Kohlenhydraten oder Proteinen: Was zählt, ist die Menge der aufgenommenen Kalorien. Zu dem Fazit kommt eine US-Studie über den Einfluss der Nährstoffzusammensetzung auf das Gewicht.

Krise? Kein Thema bei Diäten, schließlich haben diese seit Jahrzehnten ungebremste Hochkonjunktur. Die Liste der Wege zum Wunschgewicht wird immer länger: Die einen streichen jedwedes Fett, die anderen raten zu möglichst viel Protein und Finger weg von Kohlenhydraten. Doch nicht nur der Jojo-Effekt zeigt anhand der gnadenlos zurück nach rechts wandernden Zeiger der Waage, wie wenig von den zahllosen Methoden zu halten ist.

Allen Predigten der Diät-Apostel zum Trotz: Die Zusammensetzung dessen, was wir uns täglich servieren, hat keinerlei Bedeutung für die Reduzierung des Körpergewichts. Relevant ist nicht, ob die Kalorien aus Fetten, Proteinen oder Kohlehydraten stammen. Was auf der Waage einzig und allein zu Buche schlägt, ist die Menge der zugeführten Kalorien. Sind es weniger, als der Körper verbraucht, schwinden die Kilos. Sind es jedoch mehr, sammeln sie sich hartnäckig weiter an. Worauf es also ankommt, ist die Energiebilanz. Diese bereits vielfach vertretene These wird nun so eindeutig wie nie zuvor untermauert. Die Qualität der aktuellen Daten aus den USA bewerten Experten auch jenseits des Atlantiks als sehr hoch und verlässlicher als aus früheren Erhebungen. Denn bislang bestand ein Evidenzdefizit zur Effizienz unterschiedlicher Diäten – die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen waren uneinheitlich und oft widersprüchlich. Woran es mangelte, waren Studien mit genügend hoher Teilnehmerzahl und über einen ausreichend langen Untersuchungszeitraum hinweg. Diese Lücke hat die kürzlich veröffentlichte US-Studie nun geschlossen.

Besser FDH

Die zentrale Frage dieser Studie war, ob sich die Bevorzugung von Fett, Proteinen oder Kohlehydraten möglicherweise vorteilhaft auf die Gewichtsabnahme auswirkt – Übergewichtige mithin von einer spezifischen Nährstoffzusammensetzung profitieren können. Dazu setzten sie insgesamt 811 übergewichtige Personen auf vier unterschiedliche Diäten und überprüften den Verlauf ihrer Gewichtsabnahme über zwei Jahre hinweg. Die Studienteilnehmer waren im Alter zwischen 30 und 70 und hatten einen Body Mass Index (BMI) zwischen 25 und 40. Vierzig Prozent der Probanden waren Männer; ein Novum bei Diät-Studien. Zu den Ausschlusskriterien gehörten unter anderem Typ-1- und Typ-2-Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die Einnahme von Medikamenten mit Einfluss auf das Körpergewicht.

Die Diäten setzten sich wie folgt zusammen: 20 Prozent Fette, 15 Prozent Proteine und 65 Prozent Kohlenhydrate sowie 20 Prozent Fette, 25 Prozent Proteine und 55 Prozent Kohlenhydrate. Diese fettarme, jedoch kohlenhydratreiche Kost erhielten zwei Probandengruppen über den Untersuchungszeitraum hinweg. Die beiden anderen Gruppen ernährten sich zum Vergleich fettreich und kohlenhydratarm mit 40 Prozent Fetten, 15 Prozent Proteinen und 45 Prozent Kohlenhydraten beziehungsweise 40 Prozent Fetten, 25 Prozent Proteinen und 35 Prozent Kohlenhydraten. Jede dieser vier Diäten lieferte jeweils 750 Kilokalorien weniger, als täglich verbraucht wurde.

Das erste Outcome der Studie war die Veränderung des Körpergewichts nach den zwei Jahren. Der zweite Zielparameter war die Veränderung des Bauchumfangs; bekanntlich gilt bauchbetontes Übergewicht inzwischen als eigenständiger Risikofaktor.

Nach sechs Monaten wurde dann zum ersten Mal gewogen: Die vier Gruppen hatten durchschnittlich sechs Kilogramm an Gewicht verloren. Dabei war diese Abnahme bei allen Probanden gleich ausgeprägt, mithin also unabhängig von der jeweiligen Diät. Das gleiche Bild präsentierte sich den US-Wissenschaftlern nach Beendigung ihrer Studie. Der Gewichtsverlust der Teilnehmer blieb vergleichbar und zwar unter jeder der vier verschiedenen Nährstoffzusammensetzungen. Ob 15 oder 25 Prozent Proteine – die durchschnittliche Gewichtsabnahme nach den zwei Jahren betrug 3,3 Kilogramm. Auch zwischen der fettarmen Ernährung mit 20 und der fettreichen mit 40 Prozent Fetten gab es mit 3,3 Kilogramm in beiden Gruppen keinen Unterschied. Ebenso wenig bei den Kohlenhydraten: Sowohl die Gruppe mit 35 wie mit 65 Prozent Kohlenhydratanteil in der Nahrung wog nach Studienende jeweils 3,2 Kilogramm weniger. Beim Bauchumfang zeigte sich ebenfalls kein signifikanter Unterschied in den einzelnen Gruppen.

Diese Ergebnisse bestätigen, dass die spezifische Zusammensetzung einer kalorienreduzierten Kost keinen Einfluss auf die Gewichtsabnahme hat. Klinisch bedeutsam ist ausschließlich die täglich zugeführte Kalorienmenge. Mit anderen Worten und nun wissenschaftlich verbürgt: Übersteigt der Energieverbrauch die Energiezufuhr, nimmt man ab. Umgekehrt nimmt man zu. Also doch besser mit FDH zur Traumfigur?

Kein Freibrief zum Schlemmen

Als Freibrief zum unkontrollierten Essen wollen die US-Wissenschaftler ihre Resultate allerdings keinesfalls interpretiert wissen. Auch wenn sich die Zusammenstellung des Speiseplans nicht auf der Waage auswirkt – gesundheitlich macht es einen Unterschied, wie viele Prozent Fett, Protein und Kohlenhydrate auf den Tisch kommen. So reduzierten sich bei den Studienteilnehmern die LDL-Werte unter den fettarmen und kohlenhydrateichen Diäten mit fünf Prozent stärker als unter den fettreichen und kohlenhydratarmen mit nur einem Prozent. Das HDL-Cholesterin erhöhte sich wiederum um neun Prozent durch eine kohlenhydratarme als durch eine kohlenhydratreiche Ernährung um sechs Prozent. Auch der Insulinspiegel im Serum senkte sich mit der kohlenhydratbetonten Kost nur um sechs versus zwölf Prozent in der anderen Gruppe.

Nicht zu vergessen, was die US-Studie noch ergab: Ebenso wie dem Körpergewicht ist auch dem gefürchteten Jojo-Effekt »fettarm« und »kohlenhydratarm« oder umgekehrt einerlei. Denn ungeachtet der regelmäßigen Ernährungsberatung nahmen die Teilnehmer im Verlauf der Studie wieder zu. In allen Gruppen, also unter jeder der vier Kostformen, reduzierte sich das Gewicht nach einem halben Jahr zunächst um sechs Kilogramm. Zwei davon waren jeweils zum Ende der Studie zu alten Maßen zurückgekehrt. Auch gegen dieses Dilemma hat sich noch keine Diät gefunden…

247 Wertungen (3.85 ø)
Allgemein

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19 Kommentare:

Student der Humanmedizin

Die Antwort ist simpel:
Sport rauf
Kalorien reduzieren

Sport, sport, sport und zwar täglich 1 Stunde.
-> Leistungsumsatz hoch
Und jeden 2.Tag(Superkompensation) in die Mukibude
-> Grundumsatz hoch
Für nen hübschen Bauch: Bauchmuskeltraining
> 900 /alle 2 Tage
(weniger dauert halt länger)

Gleichzeitig Kalorien reduzieren. Halt so dass man kein Hungergefühl hat, und das muss jeder selbst rausfinden. Nix generell verbieten auch Schokolade sollte gehen. Solange die Bilanz stimmt.
Irgentwas genz weg lassen funktioniert net.

So hab ich 10 KG in 6 Monaten abgenommen.

#19 |
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Das ist doch nur Physik 9. Klasse: Wenn ich dem Körper weniger Energie zuführe, als er verbraucht, nehme ich ab, umgekehrt nehme ich zu.
Weshalb also Geld für eine solche Studie ausgeben?
Weder Energie noch Materie kommen aus dem Nichts!

#18 |
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Matthias Pflüger
Matthias Pflüger

Solange noch jemand mit Diäten Geld verdienen will und kann wird die Studie verdammt werden.

Alle andere ist nur pseudowissenschaftlicher “bullschit”!

#17 |
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Dr.med Egon Stadtfeld
Dr.med Egon Stadtfeld

Wie kann ich eine ” Diät einhalten, wenn sie nicht meinem Wie kann ich eine Diät einhalten, wenn sie nicht meinem Geschmack entspricht ? – Süßfanatiker und Colaaüchtige haben immer Hunger und Diabetestendenz.
Fleischfresser sind immer satt und nehmen ab.
Dr. Atkins war kein Spinner, hätte nur das viele Fett verbannen und,wie später geschehen, die “schlechten” ( weißen ) von den “guten” ( grünen ) KH trennen sollen.
Geht halt auch nur bei Fleischliebhabern und ab und an mit Allopurinol.
20 kg Abnahme in einem Jahr von 90 auf 70 kg,geht ( wie bei mir ) ohne Probleme seit 10 Jahren. 2x 18 Löcher Golf ( 4 -5 Std unterwegs 2x pro Woche ) geht jetzt ganz leicht.

#16 |
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Peter Michael Kohn
Peter Michael Kohn

Ist für mich nix neues. Habe mit 30 Jahren 58 kg gewogen, wiege mit 60 Jahren 58 kg.
Esse was mir schmeckt, und das nur in kleinen Portionen. Ich trinke, was mir schmeckt, jedoch keinen Alkohol.
Und das gebe ich so weiter, leider mit wenig Erfolg.

#15 |
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– Claudia Markwardt
– Claudia Markwardt

Rechenübung zum Thema Kalorienzufuhr und -verbrauch ;-):

Erhöhter Kalorienverbrauch im Langstrecken- und Marathonschwimmen zum Vorstellen

Oder: Wie viele Big Mac¿s kann man bei einem 24h-Schwimmen abschwimmen?

Bezieht man sich auf folgende zwei Quellen:
http://www.wasserwacht-falkenberg.de/cms/ext/info/auswertung08/kalorienverbrauch.pdf
und
http://gesuender-abnehmen.com/abnehmen/naehrwerttabelle-mc-donalds.html
und die oben genannte Studie

geht also von 495 kcal/Big Mac aus und von 5775 kcal/11km bei einer Schwimmgeschwindigkeit von um die 2 km/h,

dann hätte ich – als Rechenbeispiel – bei meinem 24h-Schwimmen in Zellerfeld 2004 mit 48,2 km in 24h etwas mehr als 25305 kcal verschwommen, was etwas mehr als 51 Big Macs entspricht.

Kann sich jemand die alle auf einem Haufen vorstellen? (Wir bitten McDonalds um Mithilfe und um das zur Verfügung stellen eines geeigneten Fotos …)

Und vor allem: Wer kann die alle in der Woche vor dem Wettkampf essen? Und: Dies müsste ja ZUSÄTZLICH zur normalen Ernährung erfolgen … würde also bedeuten, an 6 Tagen vor dem Wettkampf je etwas mehr als 8 1/2 Big Macs UND die ganz normale Ernährung. Also je Hauptmahlzeit am Tag knapp 3 Big Macs zusätzlich!

Realistischer ist da wohl folgende Idee:
Wenn man 1 Woche Urlaub einrechnet (z.B. weil kein McDonalds erreichbar ist), wären das pro Woche ein ganzes Jahr lang ein zusätzlicher Big Mac.

Schwierig wird es jetzt allerdings, weil die meisten Langstrecken- und Marathonschwimmer mehr als einen Wettkampf im Jahr schwimmen und im Regelfall auch noch zwischen den Wettkämpfen trainieren.

Gehen wir von ca. 10 Wettkämpfen im Jahr (auch mit mal etwas geringeren Distanzen) und 2-3 Trainingseinheiten/Woche aus, kann also ohne zu Lügen behauptet werden, dass ein Langstrecken- und Marathonschwimmer JEDEN TAG (!!!) einen Big Mac ZUSÄTZLICH zur regulären Ernährung zu sich nehmen kann, ohne mit einer Gewichtszunahme rechnen zu müssen.

Und die Moral von der Geschicht:
Isst Du gern, verzicht auf langes Schwimmen nicht!

Wohl bekomm¿s!

#14 |
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Rolf Frommberger
Rolf Frommberger

@ 21: Dann haben sich auch nur 2-4% der Teilnehmer an die Diätpläne gehalten, sprich an die Verteilung Fett/Eiweiß/KH – und die Studie ist damit wertlos, oder?

#13 |
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Dr. med. Horst Bundt
Dr. med. Horst Bundt

Im Prinzip nichts Neues.
Was das oben genannte “Heilfasten” betrifft,so kann dafür auch die Überschrift des Gesamtartikels gelten: bullshit.

#12 |
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Sigrun Rittrich-Dorenkamp
Sigrun Rittrich-Dorenkamp

So kompliziert ist es doch nun wirklich nicht: Wer mehr isst, als er verbraucht, nimmt zu, wer weniger isst, nimmt ab. Punkt.
Das Problem ist, diese so simple und seit Jahrtausenden bekannte Erkenntnis zu leben. Und dabei hilft nun mal eine kohlenhydratarme Ernährungsweise, die verhindert, dass der Insulinspiegel Achterbahn fährt (mit den folgenden Hungerattacken) und die obendrein den Fettkonsum im Rahmen der wirklich benötigten Mengen hält.
Viel körperliche Beanspruchung / Bewegung sorgt gleichzeitig für genug Umsatz und hält andererseits davon ab, sich aus Langeweile oder Frust vollzustopfen. Sämtliche sonstigen 1001 Diät- und Therapieempfehlungen können auf dem Weg dahin mehr oder weniger hilfreich sein, solange sie nicht den Blick für das Wesentliche verstellen: Input = Output. Mit keiner Diät der Welt verkehre ich die Dynamik der Energiebilanz ins Gegenteil!

#11 |
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Medizinjournalist

Wir leben nicht von dem was wir esen, sondern von dem, was unser Verdauungsapparat daraus macht. Seit mehr als 35 Jahren praktiziere ich die Mayr-Kur, die Königin aller Heilfastenkuren, an aberhunderten Patienten. Da ist es leicht mal eben 10 Kilo in drei Wochen abzunehmen.
Das Heilfasten ist die älteste Heilmethode die man kennt und so alt wie die Menschheit. Viele, viele Krankheiten und Leiden, die jeder anderen Behandlungsmethode trotzten, konnten durch Heilfasten wieder behoben werden.
Gesundheit ist: “Freisein von Giften”! Beim richtig durchgeführten Heilfasten, unter täglicher Behandlung, lebt der Körper von seinen Reserven, also von seinen überschüssigen Fettreserven, den Depots. Er macht die Speicher leer, somit auch die Krankheitsspeicher, besonders deutlich zu spüren beim Rheumatiker, Gicht- und Migränepatienten!
Also was sollen die ganzen Studien?
Dr. F.X. Mayr hatte vor einhundert Jahren schon Weltruhm!
Die aktive Mitarbeit des Patienten steht im Voedergrund.
Darmreinigung, Darmentleerung, Bauchraumverkleinerung, Blut- und Säftereinigung, Entschlackung stehen an erster Stelle, da ist das Abnehmen eine wunderbare Begleiterscheinung.

#10 |
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Dipl. Psychologe Ingeborg Glaser-Merboth
Dipl. Psychologe Ingeborg Glaser-Merboth

Danke für den Artikel!! Ich werde ihn all meinen abnehme-willigen Patienten vorlegen. Vielleicht ist ja mal einer dabei, der seinen Verstand benutzt und sich vom Diätenwahn nicht noch dicker machen läßt.

#9 |
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Ralf Einholz
Ralf Einholz

Das predige ich doch schon seit Jahren. Wenn man an Gewicht verlieren will ist es scheißegal (man entschldige den Ausdruck) was man isst. Man muss nur einfach weniger essen als man verbraucht… das ist alles. Dafür braucht man doch eine Studie.
Einfach seinen Verstand ein wenig benutzen…

#8 |
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Weitere medizinische Berufe

Natürlich ist es jedem vernünftigen Menschen klar, dass man mehr Kalorien verbrennen muss, als man zu sich nimmt, jedoch ist es in Einzelfällen (z.B. insulinpflichtiger DM II, dazu Cortison und Bewegungsmangel durch Rollstuhl) sehr schwierig, wenig genug zu sich zu nehmen, um nicht noch weiter zuzunehmen. – Wenn es dafür doch mal ein Rezept gäbe!

#7 |
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Im Grunde nichts Neues, aber da es viele Unterschiede zwischen den einzelnen Fetten und Kohlehydraten gibt, nur bedingt verwendbar.

Ein Abnehmen und insbesondere das Halten des Gewichts ist bei den meisten Menschen nur durch eine Ernährungumstellung zu erreichen. Ich kann nur jedem empfehlen, auf mittelkettige, hochwertige Fette und Öle umzusteigen, tierische Eiweiße zu meiden und komplexe Kohlehydrate, wie Nudeln, Reis, Brot am Besten ganz vom Speiseplan zu streichen und dafür Obst, Gemüse, Salate, Kräuter zu verwenden.

Die beste Ballaststoffquelle ist Kokosmehl: 1 Esslöffel enthält: 10g Ballaststoffe, aber nur 4g Kohlehydrate, dafür aber 20% an Eiweißen, u.a. 8 essentielle Aminosäuren und auch gesunde MCT-Fette.

#6 |
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Kai Ulrich Bösch
Kai Ulrich Bösch

Meines erachtens funktioniert dauerhaftes abnehmen nur mit gleichzeitig vermehrter Bewegung (egal welcher Art, aber schwitzen muss man ) und das 2x/ Woche ca. 1 Std.
Also: bewußt essen und (mehr) bewegen !! ganz einfach !
Ich weiß: neu ist das auch nicht…

schlanke Grüße K.U.Bösch HP

#5 |
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Dr. med. Harald Bliesath
Dr. med. Harald Bliesath

Die Studienergebniss sind doch gar nicht so weit von dem entfernt was der normale Menschenverstand erwartet, oder?

#4 |
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@7: Klicken Sie einfach oben in den Kasten “Mehr zu diesem Thema”.

#3 |
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Weitere medizinische Berufe

@JP K
Einfach auf “Studie” oben rechts klicken und man bekommt die Details der Autoren und die Zusammenfassung

#2 |
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Dr. Martin Kauer
Dr. Martin Kauer

Wohl wahr – und trotzdem nur die halbe Wahrheit!
Unberücksichtigt bleibt erneut – wie beinahe immer bei derartigen “Studien” – die Tatsache, dass einerseits Die KH nicht differenziert werden in kurzketig vs. langkettig. Dies hat jedoch entscheidenden Anteil nicht nur am Grad des Sättigungsgefühls, sondern auch am verdauungseitig aufzuwendenden Eigenenergiebedarf zum Knacken der Ketten!
Beinahe noch schlimmer ist andererseits das regelmäßige “Vergessen” beim “Aufzählen” der (festen, also nicht wässrigen) Nahrungsbestandteile der (noch dazu quellfähigen!) nicht energetisch verwertbaren Balaststoffe, so als gäbe es sie überhaupt nicht in unserer Nahrung! Schlimm; denn gerade die wirken sich ja bekanntlich erheblich auf den keinesfalls zu unterschätzenden von der Verdauung benötigten Eigenenergiebedarf aus und beinahe noch wichtiger: auf den subjektiv gefühlten Sättigungsgrad des Probanden!

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