Allergietests: IgGitt oder IgGut?

16. September 2009
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Etwa ein Drittel der Deutschen glaubt, an Nahrungsmittelallergien zu leiden. Eine Allergie ist jedoch nur bei ca. 10% von ihnen nachzuweisen. Dennoch sind IgG-Tests sehr beliebt; sogar für Selbsttests wird geworben - zum Leidwesen vieler Allergologen.

Viel häufiger als richtige Nahrungsmittelallergien sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die ganz unterschiedliche Ursachen haben können, etwa funktionelle wie einen Laktasemangel im Dünndarm oder strukturelle wie Dünndarmdivertikel oder eine Achalasie, berichteten in diesem Jahr Dr. Yurdagül Zopf von der Universitätsklinik Erlangen-Nürnberg und seine Kollegen. Etwa jeder Fünfte sei von einer Unverträglichkeit betroffen, bei der die Therapie sich selbstverständlich nach der Ursache richtet. Wirkliche Nahrungsmittelallergien hätten dagegen nur eine Prävalenz von etwa 2 bis 5 %.

Unseriöse Angebote

Aber egal ob Magenweh, chronische Hautleiden, Dauermüdigkeit oder häufiger Kopfschmerzen – viele Patienten glauben bei derlei Symptomen schnell, an einer Nahrungsmittelallergie zu leiden. „Gerade chronisch Kranke mit ihrem hohen Leidensdruck sind ein leichtes Opfer für die IgG-Test-Angebote“, sagt Kirsten Jung vom Bundesvorstand des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen. Denn mit den Tests lässt sich auf simple Weise viel Geld verdienen. 800 Euro kann eine Bestimmung kosten, meist sind es um die 300 Euro. Bedenklich sei, dass entsprechende Werbe-Broschüren auch in so mancher Arztpraxis auslägen, sagt Privatdozent Jörg Kleine-Tebbe vom Allergie- und Asthma-Zentrum Westend in Berlin, der vor kurzem zusammen mit deutschen, schweizer und österreichischen Kollegen eine Leitlinie zur IgG-Testung bei Nahrungsmittelunverträglichkeit verfasst hat. In der Leitlinie haben die Allergologen eindeutig Stellung bezogen: „Der allergenspezifische Nachweis von IgG- oder IgG4-Antikörpern gegen Nahrungsmittel ist zur Abklärung und Diagnostik von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ungeeignet und strikt abzulehnen.”

Mangelerscheinungen durch unsinnige Diäten

Kritisch sehen Experten die Untersuchungen nicht nur wegen des Geldes, das die Betroffenen zahlen, ohne meist wirklich Hilfe zu erhalten. Tragisch seien vor allem die mitunter abgeleiteten Verhaltensweisen der Menschen. „Völlig unberechtigte Diäten werden gemacht, die bei einigen Betroffenen zu Mangelerscheinungen oder Unterernährung führen“, klagt Kleine-Tebbe. „Und das auch bei Kindern. Ein Skandal, das ist Körperverletzung. Es ist einfach nicht hinnehmbar, dass IgG-Tests weiterhin für die Diagnose einer nahrungsmittelbedingten Überempfindlichkeit beworben werden und darauf hin oft überflüssige und möglicherweise krank machende Diäten für die Patienten resultieren.” Leider tragen nach Angaben von Kleine-Tebbe einzelne Krankenkassen zusätzlich zur Verunsicherung bei, indem sie Kosten der bisher nur als IGeL angebotenen Tests übernehmen. Kleine-Tebbe: „Es ist absurd, wenn in Zeiten knapper Budgets das Geld der Versicherten für untaugliche IgG-Tests gegen Nahrungsmittel ausgegeben wird.“ IgG-Antikörper gegen Nahrungsmittel sind, wie die Allergologen ihr Nein zu IgG-Tests unter anderem begründen, „nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht als Indikator für krank machende Vorgänge misszuverstehen, sondern Ausdruck der natürlichen (physiologischen) Immunantwort des Menschen nach wiederholtem Kontakt mit Nahrungsmittelbestandteilen.“ Dies gelte nach Angaben der Experten auch für chronische Erkrankungen und Beschwerden, deren Ursache angeblich eine vermeintliche, nicht erkannte Nahrungsmittelunverträglichkeit sei. Zu diesen Krankheitsbildern werden chronische Darmerkrankungen wie Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gezählt, ausserdem entzündliche Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis, Psoriasis und allgemeine Symptome wie Migräne, chronische Müdigkeit, Übergewicht und viele mehr.

Allergenkarenz nicht automatisch indiziert

Wer annehme, bestimmte Lebensmittel nicht zu vertragen, sollte am besten einen Allergologen aufsuchen, rät Kirsten Jung. Vertrage jemand tatsächlich bestimmte Nahrungsmittel nicht, wehre sich der Körper mit Immunglobulinen der Klasse E, die sich mit einem IgE- oder auch Prick-Test nachweisen lassen. Grundlage für die meisten solcher IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergien bei Erwachsenen sind kreuzreagierende Allergene. Ähnliche Molekülstrukturen in Inhalations- und Nahrungsmittelallergenen bedingen die Bildung kreuzreagierender IgE-Antikörper. Damit wird infolge der Sensibilisierung gegen ein Kreuzallergen, meist primär ein Inhalationsallergen, ein ganzes Spektrum an Sensibilisierungen ausgelöst. Bereits der Erstkontakt mit dem Nahrungsmittel kann eine anaphylaktische Reaktion provozieren. Die größte Bedeutung haben pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien. Für die klinische Praxis reicht es nach Angaben von Allergologen aber nicht aus, mittels immunologischer Tests eine Kreuzreaktion nachzuweisen. Es müsse zwischen einer Sensibilisierung ohne klinischer Relevanz und einer klinischen Manifestation der Allergie unterschieden werden, weswegen bei unklarer Anamnese orale Provokationstests notwendig seien. Nur wenn die Kreuzreaktion mit klinischen Symptomen einhergehe, sei eine Allergenkarenz begründet. Ob außerdem eine spezifische Immuntherapie bei Nahrungsmittelallergien eine Hilfe ist, müsse noch in ausreichend großen Studien geklärt werden, sagt Dr. Margarete Niebuhr von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Medizinischen Hochschule Hannover (Hautarzt 2008. 59: 544–550). Therapie der Wahl bleibe bis dahin, auf die jeweiligen Nahrungsmittel zu verzichten und ein Notfallset mitzuführen.

125 Wertungen (3.62 ø)
Allgemein

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20 Kommentare:

Carl – Heinrich Becker
Carl – Heinrich Becker

Allergien sind sehr belastend und oft nur mit mehrjähriger De-bzw.Hyposensibilisierung in den Griff zu bekommen.
Unbedingt notwendig ist eine konsequente Entschlackung und Entgiftung des Patienten. Physische und auch psychische Blockaden sollten vor der Therapie beseitigt werden.
Amalgam wurde deshalb schon seit 1980 aus meiner Therapie strikt verbannt. Mit Materialtestung vor d.Füllungstherapie war ich auf der sicheren Seite

#20 |
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Angela Bley
Angela Bley

Es ist unglaublich, was hier für ein Stuss geschrieben wird. Eigentlich lohnt es sich nicht, dies zu lesen. Aber als praktizierende Heilpraktikerin (Schwerpunkt Ernährung u.a.)
und schwerstbetroffene Neurodermitikerin generalisierte Neurodermitis von Kopf bis Fuss) habe ich innerhalb von 2 1/2 Jahren meine Neurodermitis vollkommen zum ausheilen gebracht. NUR MIT NATURHEILMITTELN UND ERNÄHRUNGSUMSTELLUNG.
Ich konnte mich mit Erfolg gegen die etablierte Schulmedizin wehren und die Verantwortung für meinen Körper und Seele und Geist selbst übernehmen.
Fragen Sie mich, ich werden Ihnen helfen?!

#19 |
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@31: Es handelt sich um ein Problem, das sich leider von uns bislang nicht reproduzieren lässt. Welchen Browser und welches Betriebssystem nutzen sie?

#18 |
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Ursula Wahl
Ursula Wahl

und noch was – nicht jeder der hier “anonym” schreibt will das auch so. Diese Maschine trägt eben nicht immer den angegebenen Namen ein – KANN DAS MAL JEMAND ÄNDER????
Ursula Wahl Heilpraktikerin

#17 |
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Dr. med. Ralf Kirkamm
Dr. med. Ralf Kirkamm

Leaky-gut
Das Leaky-gut hat nichts mit Pseudowisenschaft zu tun. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Publikationen (siehe Pubmed).
Die vermehrte und unkontrollierte Aufnahme von Fremdantigenen ist genau der Problempunkt. Interessant, dass diese Leaky-gut-Syndrom auch bei Erkrankungen wie der Herzinsuffizienz und Erkrankung des rheumatischen Formenkreises eine wesentliche Rolle spielt. Am Wochenende einfach einmal recherchieren und querlesen – den meisten werden dabei die Augen aufgehen.

#16 |
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Dr. med. Ralf Kirkamm
Dr. med. Ralf Kirkamm

Die Leitlinie der Allergieverbände ist unter dem Gesichtspunkt einer evidenz-basierten Medizin mehr als fragwürdig. Die Leitline ist in sich widersprüchlich, aktuelle Publikationen wurden nicht berücksichtigt und auch die Erfahrungen die viele Kollegen und Kolleginnen werden ignoriert.
Freitag den 17.09. um 20 Uhr halte ich zum Thema einen Online-Vortrag. Anmeldung einfach über unsere GANZIMMUN-Homepage
Freue mich schon darauf die Leitline auseinander zu nehmen

#15 |
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Heilpraktiker Michael Böttner
Heilpraktiker Michael Böttner

Liebe Christine Donth,

in deinem Fall handelt es sich bei beiden Präparaten um Cephalosporine. Diese ähnelm dem Penicillin. Penicilline und Cephalosporine lösen in vielen Fällen Kreuzreaktionen aus, die sich in beschriebener Weise manifestieren können. Therapiemöglichkeiten bestehen.
Im weiteren kann ich mich bezüglich des Artikels nur Dr. Valeske ( 3 ) anschließen. Weiterhin sind aus eigener Praxiserfahrung die Ergebnisse der IgG testung am selben Patienten innerhalb kurzer Zeit im Ergebnis verschieden. Zumindest sollten diese Untersuchungen seriös betrieben und als diagnostischer Hinweis genutzt werden.

#14 |
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als langjährig in freier Praxis niedergelassener Allergologe ( auch Zusatzbezeichnung) wundere ich mich über die vielen unqualifizierten Kommentare. Wer den Unterschied zwischen IgE-vermittelten und den IgG-vermittelten Nahrungsmittelallergien nicht kennt soll seine allergologische Tätigkeit aufgeben. Was Heilpraktiker betrifft, besteht grundsätzlich keine Haftungs-und Gewährleistungspflicht im Sinne der Approbationsordnung für Ärzte, denn Heilpraktiker müssen lediglich vor dem Gesundheitsamt überprüft werden, daß sie “keine Gefahr für die Volksgesundheit” darstellen und sie müssen lt. Heilpraktikergesetz von 1939 ! über eine abgeschlossene Volksschulbildung verfügen, einen polzeilichen Leumund besitzen und arischer Rasse sein ( wurde mittlerweile gestrichen durch den Begriff Deutsche Staatsbürgerschaft)Selbst im EU-Recht wird das deutsche Heilpraktikergesetz nicht ernst genommen Zusammenfassend stelle ich hiermit fest, das IgG-vermittelte Nahrungsmittelallergie “in den Wind gepfiffen ist”, da weder Sensität noch Spezifität der Methode gegeben ist.

#13 |
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Sybille Grasmüller
Sybille Grasmüller

@18:
Das ist ja wohl ein ziemlich unpassender Kommentar. Dieses Forum ist wohl eher für fachlichen Austausch gedacht.

#12 |
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Danke für den Artikel, allerdings hätte ich mir eine Gegenüberstellung von pro und contra gewünscht. Verstehe auch nicht, wieso bei den sog.IgG- vermittelten Erkrankungen noch von Allergie geredet wird, da das eine mit dem anderen doch garnichts zu tun hat…Nun, Skepsis ist sicher in jedem ärztlichen Handeln angebracht, aber wer hilft hat Recht und welcher Patient, der nach einiger Zeit keinen Nutzen verspürt, bleibt bei einer Diät, die ihn sehr einschränkt? Aus eigener Erfahrung kann ich auch entgegen aller Skeptiker sagen, dass die Durchführung des Tests und die Umstellung der Ernährung bei Patienten, die oft schon “alles andere” hinter sich haben, eine Chance ist. Und seien wir ehrlich-wie viele unserer Therapien sind nutzlos, überflüssig oder gefährlich? Wenn wir diese hier alle so diskutieren würden, wäre die Pharmaindustrie sicher sehr traurig ;)

#11 |
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Dr. Ruth Wissler
Dr. Ruth Wissler

Zu 15: Liebe Christine, Du bist ein sogenannter Koryphäen- Killer. Warum glaubst Du eigentlich, dass irgendein Arzt oder irgendeine Therapie Deine Beschwerden verschwinden lassen kann? Bloß, weil dies behauptet wird? Du zeigt uns ja, dass es so nicht ist. Und, Du hast recht!

#10 |
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Dr. Martin Kauer
Dr. Martin Kauer

Ich wars (Nr. 16)! Ich bin nicht anonym sondern angemeldeter Nutzer! Warum zeigt das Ding hier nie auf Anhieb den richtigen Namen an???

#9 |
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Christine Donth
Christine Donth

Eine Frage dazu, die mich persönlich betrifft: Ich leide seit einer Antibiotikatherapie im März April (4x2g Spizef i.v. + 10x500mg sefuhexal oral) an einem allergischen Ekzem, deutlich verschlechterter Neurodermitis, Nahrungsmittelallergien und verschlimmerter Pollenallergie. Die Sensibilität gegenüber Cremes hat sich um ein Vielfaches gesteigert. Kann dies durch die hohe Antibiotikumdosis ausgelöst sein und wenn ja gibt es Abhilfe? IgE liegt bei 421 kU/l.
Ich stelle deswegen die hier etwas unpassende Frage, weil ich langsam der Verzweiflung nahe bin was noch helfen könnte – Cortison und Immunsuppressiva können doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. (Ich habe die klassische Odyssee von einem Arzt zum nächsten hinter mir, von Cortisoncremes und -spritzen über Homöopathie zu diversen Diäten, allesamt mit mehr als mangelhaften Ergebnissen).

#8 |
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Roland Ullrich
Roland Ullrich

Geht es nicht letztlich darum einem Patienten zu helfen ? Ein unvoreingenommenes Zugehen beider Seiten aufeinander ist in diesem Sinne wohl sinnvoller. Ich habe mit IgG vermittelten Unverträglichkeiten und deren Therapie große Erfolge für den Patienten gesehen, aber eben auch in vielen Fällen nichts erreicht. Ich glaube wer keine Erfahrungen mit diesen Tests hat, kann deren Nutzen nicht beurteilen.

#7 |
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Ursula Wahl
Ursula Wahl

Es liegt mir fern hier einen Streit schlichten zu wollen. Nur mal eben einen anderen Aspekt einwerfen will ich. Für mich ist eine Allergie nicht DIE Krankheit, die es zu bekämpfen gilt, sondern eine Aller gie ist der körperliche Ausdruck einer Dysfunktionalität im Immunsystem. Greife ich hier regulierend ein, verschwinden viele allergische Symptome. Dazu gehört natürlich die Vermeidung reizauslösender Faktoren. Bei 90 % der Menschen sind diese aber gleich. Vielleicht sollte ich auch mal ein Buch schreiben ;-)

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Sehr geehrte Frau Dr. Schäfer, am besten schauen Sie mal in unser Fachbuch oder googeln zum Thema “leaky gut syndrome”, und “T-regulatorische Zellen”, dann wird#s vielleicht klarer.
Ganz herzliche Grüße

Dirk-Rüdiger Noschinski

#5 |
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Medizin ist eben keine reine Naturwissenschaft, aber da wo wissenschaftliches Denken, Methoden und Fakten aus dem Bereich der Naturwissenschaft die Grundlage von Erkenntnissen bildet, werden diese geflissentlich ignoriert, gerade von denjenigen, die sich auf “persönliche” Erfahrung berufen oder sich aus unbegründeten Anschauungen nicht lösen können. Nicht untypisch, dass diese aus dem Heil- oder sonstigen “Praktiker”-Bereich stammen oder anonym bleiben wollen. Gegen Scharlatanerie ist leider kein Kraut gewachsen, da läßt sich ja auch gut Geld verdienen, da es genug gutgläubige Menschen gibt, die sich so etwas aufschwatzen lassen und den sogenannten Maßnahmen eine (Pseudo)kausalität zuschreiben. Möchte gerne wissen, welche Mucosa bei den Verfechtern eine Abdichtung erfordert.

#4 |
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Es ist überhaupt nicht verständlich, warum sich die etablierte Allergologie so gegen die (altbekannte) Tatsache der IgG/IgG4-vermittelten “Allergien” wehrt. Welche Pfünde gilt es hier zu bewahren? Ich behandle seit über 20 Jahren Patienten auf dem Boden dieser Diagnostik mit äußerst guten Erfolgen. Vorrübergehende Nahrungskarenz des betreffenden Allergens, “Abdichtung” der Mucosa und damit Beseitigung des Leckdarmsyndroms. Glauben Sie’s – es funktioniert.
Dr.med. P.G. Valeske

#3 |
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Ich bin Co-Autor des einzig deutschsprachigen Fachbuchs zu diesem Thema und wundere mich immer wieder über die Unlogik der Gegenargumentation. Seit 1956 wurde über die Nahrunsgmittelallergien vom verzögerten typ immer wieder publiziert und Zusammenhänge zu verschiedenen Krankheitsbildern hergestellt.
Warum bitte sollte das Immunystem physiologisch IgG-antikörper gegen Nahrungsmittel bilden, die dann jedesmal bei Nntigenkontakt (und das kann bei häufig verzehrten Grundnahrungsmitteln wie Gluten oder Kasein ja mehrmals täglich sein) einen ordentlichen Immunstress auslösen? Diese Antikörper treten vielmehr als immunologischer Ausdruck einer unzureichenden Abdichtungsfähigkeit des Mucosablocks im Dünndarm au(“leaky gut syndrome”).
Es würde mich wirklich freuen, wenn in unserem Land ernsthaft und vorurteilslos und vor allem auf der Basis von Fakten, und nicht von Interpretationen diskutiert werden würde.

#2 |
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Tobias Mann
Tobias Mann

das mag ja alles so sein, doch wie sieht es mit der
Vorwurf des Tatbestandes der Körperverletzung bei
den Nebenwirkungen ganz gewöhnlicher Medikamente aus…

#1 |
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