Kindesmisshandlung: Zögern im Kittel

21. Januar 2019

Es gibt Situationen, in denen Ärzte mit einer Diagnose zögern. Dazu gehören oftmals Patientenfälle, die mit häuslicher oder sexualisierter Gewalt gegen Kinder zu tun haben. Sie bedürfen besonderer Wachsamkeit und Fingerspitzengefühl. Wie müssen Mediziner vorgehen?

„Wir wissen, dass bei Kindesmisshandlung die Wiederholungsgefahr groß ist und sich die Intensität steigern kann. Kinder, die vielleicht erst eine Ohrfeige erhalten haben, werden später unter Umständen so geschüttelt, dass sie für ihr Leben gezeichnet sind oder sogar sterben“, sagt Prof. Anette Solveig Debertin. Sie hat sich auf die Früherkennung von Kindesmisshandlung spezialisiert und sprach über das Thema Mitte Januar vor Fachpublikum in Hannover. Das Interesse war groß, denn die Zuhörer kamen aus dem medizinischen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Arbeitsfeld, aber auch aus Bereichen der Betreuung und Pflege sowie der Justiz und der Polizei.

Sexualisierte Gewalt: Mindestens ein Fall pro Schulklasse

Statistisch gesehen sitzen in jeder Schulklasse ein bis zwei Kinder, die Opfer sexualisierter Gewalt waren oder sein werden. Die WHO geht von etwa einer Million betroffener Kinder in Deutschland aus, wobei die Dunkelziffer unbekannt ist. Man schätzt, dass etwa jede dritte bis fünfte Frau in ihrem Leben Gewalterfahrungen macht.

Debertin ist Leiterin der Kinderschutzambulanz und des Netzwerks ProBeweis der MHH, das im Jahr 2011 eröffnet wurde. Dort sollen niedergelassene und klinisch tätige Ärzte bei der Diagnose von Kindesmisshandlung und sexuellem Missbrauch unterstützt werden. Unter der Hotline der Kinderschutzambulanz steht Ärzten bei Verdachtsfällen eine kollegiale Beratung zur Verfügung, und über eine verschlüsselte Datenübertragung können sie Befunde in einem Telekonsil (http://cryptshare.mh-hannover.de) von Rechtsmedizinern mitbeurteilen lassen. Sie erhalten dort niederschwellig und fachlich fundiert Auskunft, ohne dass eine Strafanzeige erforderlich ist. Sowohl an den Standpunkten in Hannover und Oldenburg werden Kinder einfühlsam und professionell untersucht, bei Bedarf kommen die Mitarbeiter jedoch auch zum Wohnort betroffener Kinder.

Verletzungen richtig zuordnen

Von besonderer Bedeutung ist, den Hergang einer Verletzung zu erkennen. Es gibt eine gewisse Tendenz für eher verdächtige und eher unverdächtige Körperregionen. Viele Verletzungen werden etwa durch Stürze verursacht, z. B. an knöchernen Vorsprüngen wie Stirn, Nase, Hände, Ellenbogen, Schienenbeine, Hinterkopf. In diesem Zusammenhang wies Frau Dr. Todt in ihrem Vortrag darauf hin: „Dies gilt für mobile Kinder. Kinder, die beispielsweise erst vier Wochen alt sind, dürfen keine Hämatome am Körper haben.“

Lokalisationen Kindesmisshandlung

Körperregionen, an denen Verletzungen einen Verdacht auf Kindesmisshandlung erhärten (rot). Bei aktiven Kindern kommen hingegen akzidentielle Verletzungen an Knien, Vorderseite der Unterschenkel, Ellbogen oder Stirn häufig vor (blau). ©Universität Bern, www.chirosurf.ch

Typische Lokalisationen, die auf eine Gewalteinwirkung von fremder Hand hinweisen, sind die Augen, Wangen, Mund, Ohren, Rücken, Gesäß und die Streck- und Parierseiten der Arme, wenn beispielsweise die Arme schützend vor den Kopf/Körper gehalten werden. „Der Klassiker: Bei einem Schlag mit der flachen Hand sind streifige Hämatome zu sehen. Bei Kindern sind häufig die Ohren mit betroffen, weil die Erwachsenenhand größer ist als die Wange, deshalb sollte man sie genau mit ansehen“, so Todt.

Verletzungen, die durch Gegenstände hervorgerufen wurden, sind oft doppelstreifig. Sichtbare Bereiche sind bei körperlicher Züchtigung mit Stock, Kleiderbügel, Gürtel oder ähnlichem oft ausgespart, so fallen die Misshandlungen z. B. in der Schule nicht auf.

Ärzte und Jugendamt scheuen sich auch in relativ deutlichen Fällen von Kindesmisshandlung zuweilen vor einer Strafanzeige, weil sie fürchten, das Vertrauensverhältnis zu den Patienten und Familien zu belasten. In solchen Situationen lässt die Kinderschutzambulanz ein Vermerk über den Verdacht einer Misshandlung von Schutzbefohlenen bei der Staatsanwaltschaft in Hannover anfertigen, sodass anschließend von Amts wegen ermittelt und die rechtsmedizinisch erhobenen Befunde bei einem etwaigen Strafverfahren einbezogen werden können.

Den kleinen Bruder gebügelt

In der Vergangenheit wurden von der Kinderschutzambulanz 22,3 Prozent der Verdachtsfälle bestätigt, wobei es sich hierbei in zahlreichen Fällen um vorangegangene Fehlinterpretationen seitens der erstbehandelnden Ärzte gehandelt hat. In 44 Prozent der Fälle der Verdacht auf eine Gewalteinwirkung von fremder Hand weder bestätigt noch entkräftet werden. Das lag unter anderem an unzureichenden Angaben zur Vorgeschichte, qualitativ mangelhaften Bildmaterialien oder unspezifischen Befunden.

Todt wies darauf hin, dass ein wesentlicher Teil der erfolgreichen Arbeit darin besteht, fast ein Drittel der Verdachtsfälle entkräften zu können. Als Beispiel schilderte sie folgende Situation: Ein Kind hatte schwere Verbrennungen an Schulter und Oberarm, die es sich aufgrund der Lokalisation nicht selbst hatte zufügen können. Die Form ließ auf ein Bügeleisen schließen, die Mutter bestritt jedoch, Hand angelegt zu haben. Durch Einschaltung der Ermittlungsbehörden konnte der Fall vor Ort untersucht werden: Im Gespräch erzählte der große Bruder unter Tränen, dass er seinen kleinen Bruder bügeln wollte, und das Geschehen konnte in der Wohnung mit dem Bügeleisen nachgestellt werden. Ferner erfolgte im Institut für Rechtsmedizin eine rechtsmedizinisch-biomechanische Rekonstruktion – ein Vorgehen, das ohne die Mitwirkung der Ermittlungsbehörden nicht denkbar gewesen wäre.

Spurensicherung: Niedersachsen macht es vor

Opfer von häuslicher und sexualisierter Gewalt gehen aus Scham, Abhängigkeit, Bedrohung oder Angst häufig nicht zur Polizei. Wichtig ist, dass Gewaltspuren gut dokumentiert werden, falls sich das Opfer später entscheidet, eine Anzeige zu erstatten. Die Anforderungen an eine gerichtsverwertbare Dokumentation sind sehr hoch. Eine geregelte Spurensicherung durch die Behörden ist nur nach einer Anzeige möglich. Das niedersächsische Netzwerk ProBeweis soll hier eine Lücke schließen. Frau Dr. Stockhausen stellte es auf dem Symposium vor: Seit 2012 können Betroffene kostenlos und unter Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht Spuren im Institut für Rechtsmedizin der MHH oder in einer der derzeit 34 Partnerkliniken in Niedersachsen sichern lassen.

Diese Kliniken verfügen über eine chirurgische und gynäkologische Abteilung, die rund um die Uhr erreichbar sind. Dort sind von der Rechtsmedizin zur Verfügung gestellte Kits zur Spurensicherung vorhanden, die alle erforderlichen Materialien und einen elfseitigen Dokumentationsbogen enthalten. Die Kits werden nach der Untersuchung versiegelt und an das Institut für Rechtmedizin geschickt, wo Dokumente und Asservate archiviert werden und für den Fall einer späteren Strafanzeige zur Verfügung stehen. Sozialministerin Frau Dr. C. Reimann stellte fest: „Niedersachsen ist das einzige Bundesland, das ein einheitliches und flächendeckendes Konzept zur Spurensicherung bietet“. Sie wünscht sich eine bundeseinheitliche Regelung, denn ihrer Meinung nach gehört die Telefonnummer von ProBeweis an jede Klotür.

Wie läuft eine Spurensicherung ab? Zunächst erfolgt ein Aufklärungsgespräch, in welchem den Betroffenen das Vorgehen erläutert wird. Angaben zum Geschehen werden ohne Interpretation dokumentiert und Fragen zum Verursacher/in, Art des Übergriffs und möglicher Kontaktspuren gestellt. Neben einer medizinischen Anamnese erfolgt eine Untersuchung möglichst des gesamten Körpers, sofern eingewilligt wird. Eine Fotodokumentation unter Verwendung eines Maßstabs ist sehr hilfreich, wobei zum Beispiel darauf zu achten ist, dass das Körperteil erkennbar ist. Die Angabe der genauen Lokalisationen aller Verletzungen und ihre Beschreibung in Art, Größe und Farbe sind sehr wichtig. Auch geringe, nicht behandlungsbedürftige Verletzungen und Negativbefunde sollten dokumentiert werden. So kann z. B. auf Entkleidungs- oder Widerlagerverletzungen geschlossen werden. Die Betroffenen erhalten schließlich fallabhängig eine medizinische Beratung und auf Wunsch Hilfsangebote in Form von Kontaktmaterialien zu Unterstützungseinrichtungen.

Konkretes Beispiel: Gewalt gegen den Hals

Stockhausen beschrieb, dass in einer ersten Auswertung etwa 19 Prozent der Untersuchten angaben, Gewalt gegen den Hals erfahren zu haben, also gewürgt oder gedrosselt worden zu sein. Neben den Verletzungen am Hals sollte bei guter Beleuchtung gezielt und zeitnah nach Petechien gesucht werden. Das sind kleine Stauungsblutungen, die im Bereich des Kopfes (zum Beispiel in den Augenlidern, im Mund oder hinter den Ohren) auftreten und Hinweise darauf geben können, wie lebensbedrohlich der Vorfall war. Sollte sich das Opfer gewehrt haben, so könnte sich unter den Fingernägeln DNA des Täters befinden, die gesichert werden sollte. Auch Tatwerkzeuge sollten nach Möglichkeit gesichert werden. Generell ist es von Vorteil, wenn die Spurensicherung zügig erfolgt, weil die Verletzungen unter Umständen schnell heilen und Spuren verloren gehen.

Der beste Opferschutz ist, wenn eine Gewalttat bereits vorher vermieden werden kann. Nicht nur Opfer benötigen Anlaufstellen, sondern auch Menschen, die sich selbst als potenzielle Täter einschätzen. Projekte zur Prävention sexualisierter Gewalt sind z. B. „Kein Täter werden“ und „I can change“. Hier können sich Menschen Rat holen und behandeln lassen, die befürchten, eine sexuelle Straftat zu begehen oder die eine erneute Tat vermeiden wollen. Durch die genannten Projekte steht den Betroffenen anonyme professionelle Hilfe zur Verhaltenskontrolle zur Verfügung, ohne dass der Versuch unternommen wird, ihre Neigung wegzutherapieren.

Nachfragen ist unangenehm – aber erwünscht

Über persönliche Erfahrungen mit häuslicher Gewalt wird selten gesprochen, auch ein gehegter Verdacht wird oft nicht geäußert. Schließlich ist das Thema schambehaftet wie kaum ein anderes. Gerade deshalb wurde auf dem Symposium erneut darauf hingewiesen: Die Mehrheit der Betroffenen wünscht sich, auf das Thema Gewalt angesprochen zu werden.

71 Wertungen (4.86 ø)

13 Kommentare:

Annika Diederichs
Annika Diederichs

@Alex Baird-Winter: Sie haben keine einzige meiner Fragen beantwortet, darum vermute ich, daß es ihnen wirklich darum geht, eine Art Hexenjagd zu forcieren. Vielleicht denken Sie doch noch mal darüber nach, was genau Sie eigentlich anstoßen wollen. Bedenken Sie dabei auch, daß der Weg hur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert ist. Ich vernute, Ihnen sind die Schwierigkeiten nicht einmal ansatzweise bewußt. Andernfalls hätten Sie meine Fragen beantworten können.

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Alex Baird-Winter
Alex Baird-Winter

@Frau Diederichs: ich habe ja geschrieben, dass mir die Schwierigkeiten bewusst sind. Aber bevor man es totschweigt (weil zu heikel), dass man wenigstens beginnt, das Thema transparenter zu machen, sollten diese schlummernden Zeitbomben Schritt für Schritt entschärft werden. In der Schweiz hat es Michelle Herrhaus mit “Platzspitzbaby” geschafft, jahrelang in den Medien präsent zu sein. Zusätzlich ging sie in Schulen und Jugendämter. Da ging es zwar um drogenabhängige Eltern, aber Alkohol ist gemeiner, weil gesellschaftlich akzeptiert (daher kann längerer negativer Einfluss entstehen). Meinen Sie wirklich, es reicht aus, zu “wissen”, dass Alkoholiker als Eltern nicht gut für den Nachwuchs sind? Es gibt noch nicht einmal in D verlässliche Studien und Zahlen, lediglich ganz grobe ca-Werte. Ich habe in 5 Universitäten nachgefragt – Achselzucken: dafür interessiert sich hier keiner. Dabei dürften 3 Mio. geschätzte Alkoholiker in DE etliche Kinder haben, etwa die Hälfte schätzt man resilient ein, und der Rest…?
Ich erinnere mich an ein Nachbarskind. Vor 30 Jahren war das Mädchen 10 Jahre alt, aus gutem Hause. Vater Säufer. Aussage Kinderarzt: “es muss etwas geschehen, das Kind ist seelisch auf dem Hund”. Ein Jahr später liess sich die Mutter scheiden. Das Kind blühte (nach außen hin) auf. 20 Jahre später: das vormalige Kind tritt die erste Entzugstherapie an. Kürzlich: mit 40 Jahren gestorben, an Zirrhose, HCC. Es wird kein Einzelfall sein, wenn auch nicht gleich der Tod Regie führt. Ich denke jedenfals, dass es sich rentiert, genauer auf solche Themen zu blicken, denn Kinder können sich nicht wehren, wenn “der Gärtner den Strauch krumm pflanzt”.

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Annika Diederichs
Annika Diederichs

@Alex Baird-Winter: Woran erkennen Sie, daß Eltern alkoholabhängig sind? Woran erkennen Sie andere Süchte? Wie wollen Sie diese Abhängigen ausfindig machen? Meinen Sie nicht, daß diese Komponente professionellen Ermittlern bewußt ist? Sehen Sie nicht die Gefahr, daß Menschen basierend auf unsauberen Ermittlungen (“Die Nachbarn haben gesehen, daß die Eltern ganz viele Weinflaschen zum Altglas gebracht haben!”) falsch beschuldigt und Familien grundlos auseinander gerissen werden?

Worüber genau soll Ihrer Meinung nach überhaupt eine “gesellschaftliche Diskussion in Gang kommen”? Über die Frage, ob es gut für Kinder ist, wenn die Eltern saufen? Das wäre absurd. Daß sowas gut gut ist, weiß jeder. Oder über die Frage, wie man damit umgeht? Das wäre noch absurder, denn sowas können nur spezialisierte Fachleute beurteilen.

@all: Meinen Sie, es ist sinnvoll, hier jetzt über mögliche Hinweise auf Mißhandung zu spekulieren? Wäre es nicht sinnvoller, professionelle Ermittlunsgesmethoden zu fordern, anstatt unprofessionelle Ermittlungsmethoden noch mehr auszuweiten?

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Alex Baird-Winter
Alex Baird-Winter

Es wäre ebenfalls wichtig, dass auf Indizien wie (Alkohol-) abhängige geachtet wird, denn das aufwachsen in Suchtfamilien birgt ebenso große Risiken für das spätere Leben, wie sonstiger Missbrauch. Es handelt sich dann um subtilen Dauermissbrauch, der 50-60% der Nachkommen im späteren Leben erhebliche Probleme bereiten kann. Mir ist klar, wie schwierig solch eine Thematik ist, aber es müsste darüber wenigstens zunächst eine gesellschaftliche Diskussion in Gang kommen

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Annika Diederichs
Annika Diederichs

@Sandra Göbel: Genau solche nicht wissenschaftsbasierten Spekulationen sind der Grund, warum in vielen Fällen unsachgemäß ermittelt wird.

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Sandra Göbel
Sandra Göbel

Mir fällt zu den betroffenen Körperregionen noch der Nackenbereich ein, in den bei Mißhandlungen fest gegriffen werden kann, so dass Rötungen oder Hämatome sichtbar sind…

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Annika Diederichs
Annika Diederichs

@Steffen Müller: Offenbar hat nicht jeder erkannt, daß es in dem Artikel genauso um häusliche(!) Gewalt gegen Kinder geht. Ich teile ihre Einschätzung, daß Jungen dahingehend besonders stark gefährdet sind. Überdies werden Jungen auch weniger geschützt, weil viele Menschen noch immer glauben, Jungen würden sowas gut wegstecken bzw. dadurch gestärkt werden.

Daß Jungen unter jeglicher Form von Gewalt genauso leiden wie Mädchen, kann ich aus eigener Anschauung im Vereinssport bestätigen. Sobald die Kinder erkannt hatten, daß ich sie bei jeglicher Form von Übergriffen – körperliche wie emotionale und auch bei geringer Intensität – unterstütze, sind sogar mehr Jungen als Mädchen zu mir gekommen und haben mich um Hilfe im Umgang mit Aggressoren gebeten. Meine Unterstützung bei der Überwindung der Konflikte haben die Kinder (auch die angeschuldigten) als Zeichen von Wertschätzung empfunden, wodurch ihr Selbstwertgefühl und ihre Selbstsicherheit gestärkt worden sind. Keiner dieser Jungen war “verweichtlicht”, “weinerlich” oder in sonst irgendeiner Form “schwächlich”, aber wie alle Kinder waren und sind sie verletzlich.

Eigentlich kann das jeder sehen, aber man muß es auch sehen wollen – auch auf die Gefahr hin, die eigenen, beschönigten Erinnerungen an die eigene Kindheit (“Mir hat sowas nicht geschadet, mich hat das stark gemacht!”) dadurch in einem etwas anderen Licht zu sehen.

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Biologe

Es ist ein Artikel über das traurige Thema Kindesmissbrauch. Warum muss ich dann einen Hinweis auf Gewalterfahrungen von Frauen lesen?

Wenn wir korrekt bleiben, müssen wir auch feststellen, dass 2/3 bis 3/4 aller Männer im Kindheitsalter Erfahrung mit Gewalt machen. Sagen Studien!

Der Artikel behandelt Gewalt Kinder und dazu gehören also auch männliche Kinder; Jungen genannt. Und allen vorliegenden Statistiken nach, stellen sie die gefährdetste Gruppe dar.

Machen wir das endlich auch sichtbar!!

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DocCheck Team

Wir haben alle Kommentare, die sich nicht auf den Artikel beziehen, gelöscht.

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Johannes Abert
Johannes Abert

Liebe Moderation: Bitte tun Sie allen ernshaft am Thema interessierten Lesern und Betroffenen einen Gefallen und verweisen sie Herrn Günther des Forums.

Jeder Mensch, der eine solche Erfahrung in der Kindheit erfahren musste, wird sich in Anbetracht der pseudo- und parawissenschaftlichen Ergüssen dieses Users verhämt fühlen.

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Medizinphysiker/in

Herr Günther, müssen Sie dieses Forum mit Ihren Esomüll zuspammen ? Es nervt !

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Das, was Herr Günther hier schreibt ist kompletter Unsinn und hat mit dem traurigen Thema Kindesmißhandlung wenig zu tun. Solange Lehrer, Ärzte, Nachbarn, Sozialarbeiter Angst haben müssen, angezeigt zu werden, wenn sie Verdacht äußern, wird den Kindern weiter Gewalt angetan. Wenn Ärzte nicht verpflichtend ALLE Kinder in D in der U – Untersuchung auch auf Beschneidung z.B. von Mädchen, auf sexuelle Unversehrheit untersuchen MÜSSEN, weil ja das ach so wichtige Selbstbestimungsrecht der Eltern höher zu bewerten ist, solange sind Kinder weiter Gewalt ausgesetzt. Wenn Lehrer Kinder mit blauen Flecken, mit eindeutigen Zeichen nicht anzeigen, weil sie dann in den sog. sozialen Netzwerken runter gemacht werden oder die Eltern den Anwalt schicken, solange wird das weiter gehen!

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Annika Diederichs
Annika Diederichs

Da bezeichnen sich etliche Verbände hierzulande als Lobby für Kinder, positionieren sich gegen Gewalt, beklagen die desolate Situation der Kinder in Deutschland und fordern alles mögliche, stellen teils auch unsinnige populistische Fordungen auf, aber noch nie habe ich dabei irgendeinen Bezug zu Ermittlungsmethoden gesehen. Stattdessen wird blinder Aktionismus generiert. Ich möchte, daß dieses ewige Gejammer, das sich selbst auf die Schulter klopfen und mit dem Finger auf andere zeigen, endlich aufhört. Will man Kinder effektiv schützen, braucht es eine ganz erhebliche methodische Verbesserung der Ermittlungsmethoden. Dies gilt für den staaatlichen Kinder- und Jugendschutz genauso wie für Ärzte, Polizei und Staasanwaltschaft. Niedersachsen macht es seit Jahren vor. Warum machen die anderen Bundesländer nicht mit?

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