LSD-Trip auf der Couch

1. Februar 2019

Der Einsatz von LSD in der Psychotherapie kommt, glauben manche. Immer mehr Forscher sehen in der Droge Potenzial für die Behandlung von Ängsten oder Depressionen. Ist eine Zulassung von LSD als Arzneimittel denkbar?

LSD oder Lysergsäurediethylamid ist eines der stärksten Halluzinogene: Schon bei geringen Dosen verändert es Denken und Wahrnehmung und kann halluzinogene Wirkungen hervorrufen. Die Wirkung hält dabei bis zu 12 Stunden an. Ab 1949 war es als Medikament zur psychiatrischen Behandlung im Handel, in den 1950er und 1960er Jahren wurde es in zahlreichen Studien zu Forschungszwecken eingesetzt. Erst mit seiner zunehmenden Verbreitung als Partydroge wurde es 1966 in den USA und 1971 auch in Deutschland und Österreich verboten.

Inzwischen wächst das Interesse der Forschung an psychedelisch wirkenden Substanzen wie LSD und Psilocybin stark. Psilocybin, die Substanz aus „Magic Mushrooms“, hat ähnliche Wirkungen wie LSD – es wirkt jedoch kürzer, etwa sechs Stunden lang.

Wird es für Ärzte in Zukunft möglich sein, diese Substanzen bei psychischen Symptomen und Erkrankungen wie Ängsten, Alkoholmissbrauch oder Depressionen einzusetzen? Die Erkenntnisse einer aktuelle Studie könnte dazu beitragen: Franz Vollenweider und Katrin Preller von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und der Yale Universität untersuchten, wie LSD die Gehirnaktivität beeinflusst.

Welche Wirkung hat LSD im Gehirn?

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Katrin Preller und Franz Vollenweider von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich untersuchen, wie LSD sich auf das Gehirn auswirkt. © Psychiatrische Universitätsklinik Zürich

Die Arbeitsgruppe befasst sich mit den neurobiologischen Wirkungen von LSD und Psilocybin. An der Untersuchung nahmen 24 körperlich und psychisch gesunde Probanden teil, die in einer der Studienbedingungen 100 Mikrogramm LSD erhielten. Mithilfe der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) stellten die Forscher fest, dass LSD die Kommunikation zwischen Hirnregionen, die an Planung und Entscheidungen beteiligt sind, vermindert, während es die Kommunikation zwischen Hirnregionen, die für sensorische Empfindungen und Bewegungen zuständig sind, erhöht.

Dies könnte erklären, warum Menschen unter LSD starke Gefühle und Vermischungen von Sinnesempfindungen erleben, zum Beispiel Musik fühlen oder Töne sehen. Die Ergebnisse zeigten zudem, dass der Serotonin-A-Rezeptor bei der Wirkung von LSD eine wichtige Rolle spielt. Wurde dieser Rezeptor mit dem Serotoninantagonisten Ketanserin blockiert, wirkte LSD nicht mehr.

Ein Mangel an Serotonin ist bei Symptomen einer Depression wie niedergeschlagener Stimmung von Bedeutung. Psychedelische Substanzen wie LSD könnten daher dazu beitragen, solche Symptome zu lindern, vermuten die Forscher. Auf der anderen Seite löst LSD Veränderungen der sensorischen Wahrnehmung und des Denkens aus, die den Symptomen bei psychotischen Erkrankungen wie der Schizophrenie ähneln. Das Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen im Gehirn könnte daher auch dazu beitragen, neue Behandlungsansätze für psychotische Symptome zu entwickeln, sagt Vollenweider.

Geringes Abhängigkeitspotenzial

Doch kann eine Substanz, die zu optischen, akustischen und sensorischen Wahrnehmungsveränderungen sowie intensiven Emotionen führt, die auch in einen „Horrortrip“ mit starken Ängsten münden können, überhaupt sicher als Medikament eingesetzt werden? Und das inbesondere bei Menschen mit psychischen Erkrankungen? Aufgrund verschiedener Studien gehen Wissenschaftler zwar davon aus, dass LSD nicht abhängigkeitserzeugend und wenig toxisch auf den Körper wirkt. Es kann jedoch bei manchen Menschen schwerwiegende Veränderungen wie anhaltende Wahrnehmungsstörungen oder substanzinduzierte Psychosen auslösen. Bei Psilocybin sind ähnliche ungünstige Wirkungen möglich.

„In unseren und anderen Studien hat sich gezeigt, dass die Gabe von Psychedelika wie LSD oder Psilocybin in einem kontrollierten, medizinisch überwachten Umfeld ohne größere Nebenwirkungen möglich und sehr sicher ist“, sagt Preller dazu. Natürlich müssten vor den Studien die notwendigen Genehmigungen eingeholt werden, so die Forscherin – derzeit von der Ethikkommission, dem Bundesamt für Gesundheit und der Swissmedic, die die Aufsicht über Medikamente führt.

Kontrollierte Bedingungen und professionelle Begleitung

„Wir prüfen in unseren Studien zunächst, ob die Probanden mental und körperlich gesund sind. Teilnehmer, die ein erhöhtes Risiko für eine Psychose haben, werden von der Teilnahme ausgeschlossen“ erläutert Preller. „Weiterhin werden die Probanden im Vorfeld gut auf die zu erwartenden Wirkungen vorbereitet und während der gesamten Wirkdauer von einem oder zwei Mitarbeitern professionell psychologisch betreut.“ Diese können die Teilnehmer zum Beispiel dabei unterstützen, eventuelle Angstzustände schnell zu überwinden. „Darüber hinaus verwenden wir eine genau definierte Dosis LSD, in der Regel 100 Mikrogramm, bei der zwar psychedelische Effekte auftreten, die Probanden aber nicht völlig ‚in eine andere Welt katapultiert’ werden“, so die Forscherin.

Dass negative Nachwirkungen, etwa Flashbacks oder ein vermehrter Konsum von Halluzinogenen oder anderen Drogen auftreten, haben die Forscher bisher nicht erlebt. „Im Gegenteil geht der Substanzkonsum, auch von Alkohol, nach der Einnahme von LSD tendenziell eher zurück“, sagt Preller. „Zudem beobachten wir oft positive Effekte: Die Studienteilnehmer erleben nach der Einnahme positive Gefühle, die häufig über das Ende der LSD-Wirkung hinaus anhalten.“ So erhöhte LSD in Studien eines Teams um Mathias Liechti von der Universitätsklinik Basel das subjektive Wohlbefinden, das Glücksgefühl, das Gefühl der Nähe zu anderen, das Vertrauen und die Empathie. Bei Psilocybin ließ sich zudem beobachten, dass solche Effekte mehrere Monate über das Ende der Substanzwirkung hinaus anhielten.

Sicherheit vergleichbar mit Medikamentenstudien

„Aus meiner Sicht sind die Studien zu LSD und Psilocybin der Züricher Forschergruppe um Vollenweider sicher und aus wissenschaftlicher Sicht berechtigt“, sagt Tomislav Majić, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Leiter der Arbeitsgruppe Psychotrope Substanzen am St. Hedwig Krankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. „Es werden strenge Einschlusskriterien beachtet und die Studien werden unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt. Daher sind die Risiken meiner Ansicht nach nicht höher als bei anderen Medikamentenstudien, etwa mit Amphetaminen oder Opiaten.“

Bei seiner Arbeit am St. Hedwig Krankenhaus hat Majić durchaus schon Patienten in psychischen Ausnahmezuständen nach der Einnahme halluzinogener Substanzen erlebt. „Im akuten Zustand beobachten wir am häufigsten Derealisations- und Depersonalisationsphänomene und psychotische Zustandsbilder, die in einigen Fällen auch nach Abklingen der Wirkung weiter bestehen“, berichtet der Psychiater. Eine anhaltende Wahrnehmungsstörung nach Halluzinogengebrauch (englisch: Hallucinogen Persisting Perception Disorder oder HPPD) sei nach Einnahme von LSD oder Psilocybin zwar möglich, jedoch sehr selten. „Zudem tritt sie eher nach einer unkontrollierten Einnahme auf, bei der die Betroffenen von der Wirkung überrascht werden“, so Majić. „Im Rahmen wissenschaftlicher Studien ist das Risiko dagegen eher gering.“

Anhaltende Wirksamkeit bei Ängsten oder Depressionen?

Obwohl sich Forscher seit einigen Jahren dafür interessieren, ob LSD und Psilocybin erfolgreich bei der Behandlung psychischer Erkrankungen eingesetzt werden könnten, gibt es noch große Wissenslücken. „Bisher gibt es eine ganze Reihe von kleineren Studien zum Einsatz von LSD und Psilocybin bei psychischen Erkrankungen, mit vielversprechenden Ergebnissen“, sagt Majić. „Allerdings fehlen bisher größere, hochwertige Studien. Das liegt vor allem an Problemen mit der Finanzierung und juristischen Hürden.“

2007 führte der Schweizer Psychiater Peter Gasser eine kleine, randomisiert-kontrollierte Pilotstudie zum psychotherapeutischen Einsatz von LSD bei 12 Patienten mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung durch. Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass eine kontrollierte, zweimalige LSD-Gabe die Angst der Patienten wirksam reduzieren kann und dieser Effekt bis zu 12 Monate über die LSD-Gabe hinaus anhielt. Ähnlich Studien mit Psilocybin ergaben, dass es Ängste und Depressionen bei Krebspatienten langfristig reduzieren kann. Auch mehrere kleine, nicht randomisiert-kontrollierte Studien aus England und den USA zeigten, dass eine ein- bis zweimalige Einnahme von Psilocybin Ängste und die Symptome einer Depression über bis zu sechs Monate reduzieren kann. Weiterhin wurden die Effekte auch bei Alkoholmissbrauch untersucht: Eine 2012 veröffentlichte Meta-Analyse kommt zu dem Schluss, dass LSD bei der Behandlung von Alkoholmissbrauch einen über mehrere Wochen anhaltenden günstigen Effekt auf die Abstinenzraten hat.

Auch in Deutschland gibt es Wissenschaftler, die Interesse an einer Forschung mit psychedelischen Substanzen haben. „Die bürokratischen Hürden sind dort aber vermutlich sehr hoch“, sagt Preller. „Aktuell kenne ich keine Studie zu LSD oder Psilocybin, die in Deutschland läuft.“

Schlüsselerlebnis für veränderte Gefühle

„Psychedelische Substanzen wurden in einigen Studien bereits als Therapeutika untersucht und könnten in Zukunft auf zwei verschiedene Arten eingesetzt werden“, erläutert Majić. „Entweder als reine Medikamentengabe, so dass nur die pharmakologische Wirkung eine Rolle spielt, oder aber in Verknüpfung mit einer Psychotherapie.“ Hier wurde zum Beispiel eine günstige Wirkung bei Cluster-Kopfschmerzen oder Zwangsstörungen beobachtet.“ Bei ersterem sei zum Beispiel eine günstige Wirkung auf Cluster-Kopfschmerzen und Zwangsstörungen beobachtet worden. Bei den meisten denkbaren Einsatzmöglichkeiten werde aber eher die Einbettung in eine Psychotherapie die Regel sein, so der Experte.

So legen die Erfahrungen der Forscher nahe, dass das intensive Erleben von Gefühlen nach Gabe von LSD oder Psilocybin eine Art Schlüsselerlebnis sein könnte, welches zu einer nachhaltigen Verbesserung der Symptomen beiträgt. Eine psychotherapeutische Begleitung könnte wiederum dazu beitragen, dass die Probanden während der Wirkzeit der Substanzen insgesamt positive Gefühle erleben.

Ist eine Zulassung als Arzneimittel denkbar?

Sollten LSD oder Psilocybin in Zukunft tatsächlich als Medikamente zugelassen werden, müssten eine Reihe weiterer Hürden genommen werden. So müssten zunächst ausreichend viele größere, gut kontrollierte Studien vorliegen, die ihre Wirksamkeit und Sicherheit belegen. Anschließend müsste der Zulassungsprozess – in Europa etwa durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) – durchlaufen werden. Darüber hinaus müsste die medizinische Gabe von Substanzen, die in der Vergangenheit als Partydrogen in Verruf geraten sind, auch gesellschaftlich akzeptiert werden.

Wichtig sei, dass auch die Art der Anwendung mit zugelassen werde, betont Preller. „Die Einnahme sollte aus unserer Sicht immer unter kontrollierten Bedingungen erfolgen, und es sollte während der gesamten Wirkdauer ein Arzt oder Psychologe anwesend sein.“ Daher komme vermutlich eher Psilocybin als LSD für eine Zulassung als Medikament in Frage, weil seine kürzere Wirkdauer für die Probanden angenehmer und die Behandlung mit weniger Zeitaufwand möglich sei.

Auch die Wirkung von MDMA, einem der Inhaltsstoffe der Partydroge Ecstasy, wurde bereits in Studien untersucht. Es kann ähnlich wie Psilocybin und LSD die Stimmung verbessern und Angst reduzieren – etwa bei Patienten mit Ängsten oder einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Majić hät es für denkbar, dass psychoaktive Substanzen wie MDMA in den USA in ein paar Jahren zur Behandlung psychischer Erkrankungen wie der Posttraumatischen Belastungsstörung zugelassen werden. „Dort besteht ein hohes Interesse, neue Behandlungsansätze für die große Zahl kriegstraumatisierter Soldaten zu entwickeln“, so der Experte.

Allerdings sind die möglichen Indikationen für Psychedelika aus seiner Sicht deutlich eingeschränkter als Enthusiasten solcher Substanzen dies darstellen würden. Auch Preller ist der Ansicht, dass Psilocybin und LSD keine „Wunderdrogen“ für alle Patienten sein werden. „Aber sie könnten möglicherweise eine sinnvolle Ergänzung zu bisherigen Medikamenten sein, etwa, wenn Antidepressiva bei einem Patienten nicht wirken oder Nebenwirkungen haben.“

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Bildquelle: Parker Whitson, unsplash / Lizenz: CC0

4 Kommentare:

sonja Müller
sonja Müller

um die Durchsetzung eigener wünsche und Bedürfnisse geht. Ein angstlicher Mensch, ohne traumatische Erfahrungen und Erfahrungen mit solchen Menschen wird, wenn er nicht mit macht und nicht akzeptiert ist, untergehen. Lsd verstärkt Angst und durch grübeln, nachdenken, schlauer werden, also Bewusstseinserweiterung in sofern auch Depressionen. Das geht wenn es nach mir geht nach hinten los. Wir haben damals hoffmänner und Explorer genommen, falls sich jemand mit der Dosis von strassen verkäuflichen LSD trips auskennt. Auch Pilz ist nicht gleich Pilz. Hawaianer sind zB. Nicht so stark austrocknenden, wie mexikanische psilos. Weitere Stoffe die nostradamus schon kannte, datura stramonium, bella donna und muscaria cubensis etc. Da gibt es ganze pflanzenlexikas über das Thema. Ich wurde es aus meiner Sicht heraus nicht empfehlen, weil ich selbst mal so gewesen bin und meine scheu selbst im bekifften zustand vor Kanaldeckel, jahrelang ablegen konnte, nachdem ich druff und stoned Steven Kings Mohammed (es) gelesen hatte. Und ich kannte viele die damit Probleme hatten. Was diese musikalische Kondition angeht, das love, peace and UNITA feeling, das bemisst sich an der Oktave. Etwa plus zwei macht fröhlich und ausgelassen. Vielleicht sollte man sie lieber in Kombination mit brainwave und entsprechenden Rollenspielen, für den über lebenswichtigen plan b, leben mit der Angst – Problem und losungsstrategie , sowie Schocktherapie bzw. Konfrontation über apis, sowie weiterführende Sicherheitsmaßnahmen beibehalten. Ich finde man sollte mit der salonfahigkeit von Drogen etwas sparsamer umgehen, besonders weil viele noch auto fahren wollen.

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sonja Müller
sonja Müller

Mal was als Exkonsumentin, bevorzugt LSD. Das zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen, ist ein krankes paradox. Ich gehe in diesem Fall psychologisch betrachtet von der affektierten normaus. Ein Mensch in einer schwierigen Lebenslage, traumatisiert durch seine Erlebnisse, die auch ohne LSD schon krass genug empfunden werden können, wird hellhörig und misstrauisch, im besonderen dann, wenn eine drug oriented society um einen herum existiert, die oft genug falsch und verlogen ist, wenn es

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Student der Humanmedizin

Seit wann Ketamin eine Weiterentwicklung von LSD ist dürfen sie mir gerne Mal erklären, beide haben von Wirkmechanismus und Struktur her denkbar wenig miteinander zu tun. Wenn Ketamin die Weiterentwicklung einer Droge ist dann handelt es sich um Angel Dust(PCP/Phencyclidin).

Von daher lässt sich der Schluss, dass der Ansatz der “Schlüsselereignistherapie” nicht auf der psychedelischen Wirkung beruht damit nicht widerlegen. Einerseits ist die Qualität der Halluzinationen bei beiden Substanzen deutlich unterschiedlich, zudem schätze ich nicht, dass sie ihren Ketanest Einsatz mit einer Psychotherapie verbinden (wie hier für den geplanten Einsatz beschrieben)?

#2 |
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Ketamin als Weiterentwicklung von LSD gehört in die selbe Substanzgruppe und würde und wird unter den o.g. Indikationen seit mehreren Jahren intensiv beforscht. Von daher hält sich der Neuigkeitswert des obigen Artikels in Grenzen. Obwohl immer wieder behauptet wird, das psychedelische Erleben würde den therapeutischen Effekt ausmachen, kann ich das aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Weil ich meine Patienten mit Midazolam als Prophylaxe gegen Horrortrips prämediziere, verschlafen ca. die Hälfte die Ketamin-Infusion, bei den anderen ist die psychedelische Wirkung abgeschwächt. Ketamin wirkt trotzdem – allerdings nicht so toll wie in euphorischen Erstberichten beschrieben: Korrelierend mit den Ergebnissen der Charité beobachte auch ich eine richtig gute Response bei ca. einem Drittel der Patienten.

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