Grippeimpfung: Tanz ums Adjuvans

16. Oktober 2009
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Moderne Impfstoffe kommen kaum mehr ohne Adjuvantien aus. Sie stacheln die Immunantwort an, führen aber auch gelegentlich zu unerwünschten Reaktionen bei sensiblen Geimpften. Die Massenimpfung gegen die Schweinegrippe baut auf Wirkverstärker, die ihre große Bewährungsprobe noch vor sich haben.

Medizinisches Personal, chronisch Kranke und Schwangere sollen die Ersten sein. Der 26. Oktober soll jener Tag sein, an dem sich Deutsche erstmals gegen die pandemische H1N1-Grippe erstmals per Nadelstich schützen können. Die Regierung setzt dabei im Gegensatz etwa zu den USA auf Impfstoffe und Hersteller, die mit neuen Technologien arbeiten.

Autoimmunreaktion als Nebenwirkung?

Rund 50 Millionen Einheiten “Pandemrix” hat der Bund bei GlaxoSmithKline bestellt, ein Impfstoff mit einem neuartigen Adjuvans, das seinen ersten großen Härtetest bei der Pandemieimpfung erlebt. Im Gegensatz zum bereits zugelassenen GSK-Produkt hat “Celtura” von Novartis noch nicht die Freigabe vom Paul-Ehrlich-Institut. Dieser Impfstoff beruht auf die Virenaufzucht in Hundenierenzellen. Von Celtura haben sich die Bundesländer 18 Mio. Dosen gesichert.

Vor einigen Tagen gab die Ständige Impfkommission (StIKo) den Fahrplan für die nächsten Monate heraus. Ein Plan, der nicht ganz unumstritten ist. Besonders die Wirkverstärker in den beiden Präparaten sind, so befürchten die Kritiker, nicht ausreichend getestet und zu unsicher. Das Adjuvans in Pandemrix heißt AS03 und enthält Squalen, ein Zwischenprodukt der Cholesterinsynthese aus Haifischleber, das Tensid Polysorbat 80 und Vitamin E. In einigen Fällen, so befürchtet die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, könnte das Immunsystem über sein Ziel hinausschießen. Die Folge wären dann möglicherweise nicht nur lokale, sondern auch systemische Autoimmunreaktionen oder gar das Guillain-Barre-Syndrom. Dabei gilt der Angriff der Infektabwehr dem eigenen Nervensystem. AS03 wurde zwar schon in klinischen Tests bei etwa 40 000 Menschen erprobt, jedoch noch nie in der Routine. Auch MF59, das Adjuvans von Novartis, enthält Squalen und Polysorbat, war jedoch schon mehrfach im klinischen Einsatz bei vorausgegangenen Impfaktionen gegen die wiederkehrende saisonale Grippe. Bei beiden Adjuvantien, so betont das Paul-Ehrlich-Institut, seien keine toxischen Wirkungen zu erwarten.

Zur Konservierung von Mehrfachgebinden, wie sie zur Impfung verwendet werden, dient zusätzlich Thiomersal. Die Quecksilberverbindung wird bei den Vakzinen für Kleinkinder schon seit einigen Jahren nicht mehr verwendet. Nach Angaben der europäischen Arzneimittelagentur EMEA sind bis zu fünf Prozent der Bevölkerung gegen die Verbindung allergisch. Deutliche Symptome entwickelt jedoch nur jeder Zehnte dieser Gruppe.

USA: Vorsicht statt Ökonomie

Einen anderen Weg bei der Pandemieimpfung geht die USA. Vor einigen Tagen hat dort bereits die Massenimpfung – per Nasenspray – begonnen. Die Vakzine enthalten keinerlei Adjuvans. Wie groß die Furcht der US-Gesundheitsbehörden vor Komplikationen ist, zeigt sich auch am HPV-Impfstoff Cervarix. Wie Pandemrix enthält auch er ein neuartiges Adjuvans, das stärkere Antworten gegen das Antigen produzieren soll. Im Laufe des Jahres verschob die Zulassungsbehörde FDA immer wieder ihre Entscheidung. Zuletzt wurde fest mit einem “Yes” im September gerechnet – und wieder wurde die Entscheidung vertagt, obwohl die EMEA den Impfstoff bereits 2007 zugelassen hat. Bei der Influenza ist sich die US-Regierung dennoch nicht ganz sicher. Um aber wirklich für Notfälle gerüstet zu sein, hat sie auch MF59 und AS03 für rund 700 Mio. Dollar eingekauft, um sie bei Bedarf zum Impfstoff dazuzumischen.

Adjuvantien wie die beiden von Glaxo und Novartis locken auch mit schwachen Antigenen eine nennenswerte Immunreaktion hervor. Denn die heute eingesetzten Impf-Antigene sind meist nur kleine lösliche und hochaufgereinigte Eiweißstückchen. Durch den Einsatz von Adjuvantien ist nur ein Bruchteil der Antigen-Dosis notwendig. Gerade bei einer Pandemie dürfte das ein wichtiges Argument sein. Daher hat sich die Weltgesundheitsorganisation WHO eindeutig für den Einsatz von Adjuvantien ausgesprochen. Zumeist werden die Viren noch in befruchteten Hühnereiern angezogen. Millionen von Eiern bei einem Großauftrag schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen, ist auch ein logistisches Problem. Übrigens: Die geringere Antigenmenge macht die Impfung nicht billiger. Nach Informationen des Arznei-Telegramms für einen Vogelgrippe-Impfstoff im Jahr 2007 mit Gesamtkosten von sieben Euro gehen sechs Euro an die Bereitstellung des Adjuvans. Nicht recht viel anders dürfte die Rechnung für das neun Euro teure H1N1-Vakzin aussehen.

Neue Adjuvantien: Injektion plus Pflaster

Viele Experten sehen in der Adjuvansforschung die Schlüsseltechnologie für die Impfung der Zukunft. Erst in letzter Zeit kamen Forscher darauf, wie die seit 90 Jahren bewährten Aluminiumsalze die Immunantwort bei dendritischen Zellen verstärken. Neue Adjuvantien aktivieren etwa gezielt Toll-like-Rezeptoren des angeborenen Immunsystems, die Bestandteile von Mikroorganismen erkennen. Typisches Beispiel dafür ist AS04, der in Cervarix oder dem Hepatitis B-Impfstoff Fendrix enthalten ist. 

Die österreichische Firma Intercell entwickelt Adjuvantien, die als Pflaster auf die Einstichstelle der Vakzininjektion geklebt werden und die per Langerhans-Zellen das Immunsystem aktivieren. Viele verschiedene Zellen scheinen bei der Verstärkung der Immunantwort am Werk zu sein. Neue Adjuvantien sollen die Zusammenarbeit von Monozyten, eosinophilen und neutrophilen Granulozyten und zuweilen sogar Mastzellen unterstützen, die Antigenpräsentation optimieren und Signale potenzieren.

Schwangere: Keine Experimente bei der Impfung

Während schwangere Frauen nach Erkrankung mit der pandemischen Grippe eine vierfach höhere Komplikationsrate haben, sind sie in den bisher durchgeführten Studien mit den Impfstoffen kaum repräsentiert. Dennoch sollen sie bevorzugt geimpft werden. Allerdings, so empfiehlt die STIKO, sollen die werdenden Mütter erst einmal einen Impfstoff ohne Adjuvans bekommen. Gleichzeitig ist das Bundesgesundheitsministerium mit den Herstellern über weitere klinische Tests mit Schwangeren im Gespräch.

In Deutschland geht die Zahl der Neuinfektionen mit H1N1 zurück und liegt im Moment bei rund 850 pro Woche. Ein Bericht des amerikanischen Medizinjournals JAMA Anfang der Woche zeigt jedoch, dass die Krankheit keineswegs harmlos ist und berichtet von einer erschreckenden Ähnlichkeit zur Spanischen Grippe von 1918. Kanadische Ärzte haben dabei die Pandemie-Fälle auf den Intensivstationen dokumentiert. Fast alle Patienten waren zwischen 10 und 60 Jahre alt, relativ gesund und entwickelten bald nach der Einlieferung in die Klinik ein Multi-Organversagen, an dem jeder Siebte innerhalb eines Monats starb. Im Hinblick auf möglicherweise vollbesetzte Intensivstationen sind die Risiken und Kosten der Impfung durchaus vertretbar.

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28 Kommentare:

Heilpraktikerin

es gibt im netz hinreichende informationen darüber,dass die ganze sache mit der schweinegrippenimpfung bewusst aufgebauscht wird.desweiteren gibt es informationen über verbreitung des erregers per plan,also durch züchtung per menschenhand mit gutem grund.die jetzige impfwelle soll anscheind auch testen,inwieweit jeder einzelne gefügig ist,sich etwas verabreichen zu lassen,was nicht ungefährlich ist.es geht hier um gewinn.aber nicht für den einzelnen,sondern für bestimmte andere interessenvertreter.

#28 |
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Dr. Jörg Jäkel
Dr. Jörg Jäkel

Die Bundesregierung wird sich scheinbar nicht den umstrittenen Impfstoff gönnen. Damit ist wohl alles gesagt!
Siehe Spiegel online:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,655764,00.html

#27 |
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Medizinjournalist

ich glaube, für BW-Soldaten ist das Quecksilber nicht das Problem. Die sind sicher ganz andere gesundheitsschädliche Stoffe gewohnt. Soweit ich den Sprecher der BW in Erinnerung hab (Die genaue Stelle hab ich jetzt nicht zur Hand) begründet er den Impfstoff ohne Adjuvans mit multiplen Impfungen gerade vor Auslandseinsätzen (Tropenkrankheiten, Hepatitis etc.) für die es vielfach keine Impfstoffe ohne Adjuvans gibt. Und mehrere Adjuvans-Stöße auf einmal könnten für das Immunsystem gefährlich werden und es zusehr anstacheln.
Klingt für mich zumindest nach einer logischen Begründung, ob es wirklich so ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

#26 |
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Medizinjournalist

Soweit ich informiert bin, lautet der Ratschlag: Erst einmal abwarten. in der kurzen Zeitspanne, die für die klinischen Tests zwischen Produktion und vorgesehenem Impfstart übrig blieb, waren einfach noch nicht genug Schwangere in den Testgruppen. Der Impfstoff ohne Adjuvans (also auch der fürs Militär) ist noch nicht für Deutschland zugelassen, kann also auch noch nicht verteilt werden.
Ich denke die Tests der Vakzine, die Schwangere bekommen sollen, laufen noch.

#25 |
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Andrea Welcker
Andrea Welcker

Vielleicht sollte man generell von Impfungen jeglicher Art absehen. Dies würde endlich wieder zu einem vernünftigen Selektionsdruck in der Population führen, was- biologisch gesehen- ein Segen für unsere Art wäre

#24 |
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Roland Ullrich
Roland Ullrich

Lieber anonymous vom Beitrag 41,
es ist schön das Sie die Zulassungskriterien für Heilpraktiker glauben zu kennen. Von diesen Kriterien auf die Qualität und das Können jedes Einzelnen zu schließen (Pauschalisierung) zeigt, dass es noch einige unwissenschaftliche Nischen in Ihren Denkvorgängen geben könnte. Übrigens eine Hp Prüfung schließt ein vorangegangenes Hochschulstudium nicht aus. Ständige Fachfortbildung ist für Heilpraktiker eine Selbstverständlichkeit. Es gibt genügend Kollegen, die ohne Probleme mit Ihnen auf Augenhöhe diskutieren können. Dies gestaltet sich bei anonymen Personen allerdings manchmal schwer…

Der Kommentar 42 zolle ich auch meinen Respekt. Statt subjektiver Sichtweise wird hier versucht sich in die schwierige Situation politischer Entscheidungsträger zu versetzen. Die sind auf fachliche wissenschaftliche Hilfe angewiesen, die in keinster Art und Weise eindeutig ist, wie unser Forum hier beweist. Trotzdem müssen sie entscheiden und ggf. die Folgen verantworten.

#23 |
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Diana Osterhage
Diana Osterhage

Ersteinmal herzliche Grüße an anonymous! Die Hetze gegen Heilpraktiker in diesen Kommentaren finden ich nicht zu ertragen! Wenn Sie sich nicht dieser ständig unter die Gürtellinie gehenden Kommentare enthalten können, sollten Sie vielleicht ein Forum bei RTL aufsuchen.
Nun zum Thema: Wie möchte man denn bitte schön die WIRKLICHE Anzahl der Schweinegrippe-Fälle kennen? Selbst bei Erzieherinnen aus Kindergärten wird KEIN Test gemacht, sondern es wird empfohlen einfach 1 Woche zu Hause zu bleiben… Woher weiss man denn dann, wieviele Erkrankungen es gibt?? Das kann doch nur ein statistischer Wert sein.
Und wenn dieser Wirkstoff so kostbar ist, dass man nicht auf Wirkungsverstärker verzichten kann, wäre es dann nicht sinnvoller VOR der Imfpung zu testen, ob nicht schon Antikörper vorhanden sind??

#22 |
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Medizinjournalist

Ich als Autor des Artikel möchte mich auch noch einmal zu Wort melden. Worüber bisher noch kaum geredet worden ist, sind jene Berichte aus Kanada, nachdem Menschen ohne die Impfung auf Intensivstationen liegen und um ihr Leben kämpfen ¿ in vielen Fällen vergebens.
Und das sind zum allergrößten Teil junge, gesunde Menschen mit einem Durchschnittsalter von knapp über 30. Dieser Bericht hat mich sehr erschreckt.
Wahr ist auch: Die saisonale Impfung fordert sehr viel mehr Tote als im Moment (!) bei der H1N1-Pandemie abzusehen sind, sollte sie dem jetzigen Trend folgen.
Auf der Südhalbkugel (Argentinien) sieht die Situation aber sehr viel anders aus.

Was die Adjuvantien anbetrifft. Es stimmt nicht, dass das Glaxo-Vakzin nicht getestet ist ¿ Es fanden Tests mit etwa 40 000 Menschen statt ¿ aus ethischen Gründen waren bisher nicht allzu viele Schwangere dabei. Das Adjuvans von Novartis kam schon mehrfach bei Massenimpfungen zum Einsatz ¿ ohne die katastrophalen Folgen, die manchmal vorhergesagt werden.
Über den Einsatz von Thiomersal lässt sich streiten. Die Menge ist wohl sehr gering ¿ hat aber bereits zu Nebenwirkungen geführt ¿ genauso wie wohl jede Röntgenaufnahme das Krebsrisiko erhöht.

Die USA gehen einen anderen Weg. Ob er der sinnvollere ist,darüber wird dort genauso gestritten wie bei uns. Nimmt man mit der ungleich höheren Menge an Antigen, die eine Impfung ohne Adjuvans benötigt, nicht Ressourcen weg, die etwa Dritt-Welt-Länder dringend benötigen würden? Übrigens. Die USA genauso wie Frankreich und eine Reihe anderer Länder spenden einen Teil ihres Impfstoff-Budgets für diese Staaten.

Worauf ich in meinem Artikel aufmerksam machen wollte, ist das Pro- und Kontra uns die verschiedenen Meinungen zum Thema Adjuvantien. Ich möchte auch nicht vor einem Impfstoff warnen, nur weil er neu ist und weniger Erfahrung hat. Das wäre genauso, als ob man Führerschein-Frischlinge nicht auf die Strasse lassen dürfte. Um Impfstoffe sicherer (!) zu machen, brauchen wir auf lange Zeit bessere ¿ neue – Adjuvantien. Erst sie haben etwa eine effektive Malaria-Impfung in greifbare Nähe gebracht.

Ich persönlich werde mich impfen lassen ¿ nach reiflicher Überlegung. Weniger aus Angst vor der Grippe, sondern weil ich nicht schuld sein möchte, dass jemand deswegen stirbt, weil ich ihn als Überträger angesteckt habe.

#21 |
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Heilpraktikerin

Nochmal Korrektur: Video von Jane Bürgermeister.

#20 |
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Heilpraktikerin

Bekomme irgendwie die anonymus-Funktion nicht raus-darum hier nochmal öffentlich: I.Fischer Heilpraktikerin.

#19 |
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Heilpraktiker

Nachtrag zu 35
arrrgh, ich will nicht anonym sein :-)
Oliver Karsten, Heilpraktiker, Hamburg

#18 |
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Roger  Werner
Roger Werner

Daumen hoch

#17 |
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Zu dem Beitrag Nr. 5 von “anonymus” gilt es aus meiner Sicht anzumerken: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.” An den Pranger kann man schnell jemanden stellen, wenn ich meine eigene Identität verberge.
Generell habe ich mir nämlich mittlerweile angewöhnt, immer zu hinterfragen, warum jemand das eine oder andere tut.
Es geht hier nicht darum, Kollegen oder Heilpraktiker wegen ihrer Einstellung zu kritisieren, sondern es sollte nur um Fakten gehen. Wie jemand das dann für sich persönlich wertet, ist seine Sache.

Fakt ist, dass eine Gruppe von 250.000 jungen Menschen (Soldatinnen und Soldaten, die eigentlich vor Gesundheit nur so strotzen müssten) mit einem anderen Impfstoff, nämlich ohne Konservierungsstoffe und Verstärker geimpft werden. Und das zwangsweise!!!
Fakt ist, dass die Firma Glaxo Smith Kline ihren Impfstoff NICHT auf Nebenwirkungen getestet hat (Laut Aussage von Firmenangehörigen).

Für mich sind das Tatsachen, die mich überlegen lassen, um dann entsprechende Empfehlungen für meine Patienten auszusprechen.

#16 |
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@Dr. Hamm:
Die Zulassung von Celvapan soll noch im Oktober kommen (laut dem Epidemiologischen Bulletin vom rki). Es wird ein Impfstoff ohne Adjuvantien sein, der vor allem für Schwangere gedacht ist, bei denen Pandemrix nicht ausreichend getestet wurde.

#15 |
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Ich habe heute aus unserem lokalen “Tagblättle”, und nicht etwa aus der Fachpresse erfahren, daß es einen Impfstoff ohne Adjuvantien geben soll mit Namen Celvapan der Firma Baxter. Ich habe Baxter angeschrieben,- die Antwort steht natürlich noch aus. Weiß jemand Genaueres über Celvapan?

#14 |
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Ad Thiomersal:
Das Thema MS und Autismus ist bereits seit vielen Jahren mit eindeutigem Ergebniss erledigt: Keine Verbindung
Merke: Danach, aber nicht deswegen

Lt. WHO sind auch für die empfindlichste Person frühestens ab tgl. 30 Mikrog Hg/g Creatinin im Urin Symptome zu erwarten. Da liegen die Impfstoff weit dahinter und sind einmalgabe. Allein die Aufnahme durch die Nahrung liegt z.B. in Japan bei tgl.7 µg MethylHg (das übrigens naürlicherdings im Meer vorkommt).

Ad Nanopartikel:
MF59C.1 ist seit vielen Jahren mit inzw. über 40 Mio Dosen in Fluad getestet. Nanopartikel findet man immer. Einmal auf der Aschenbahn gelaufen und man hat “tonnen” davon eingeatmet. Hier wird mal wieder eine unbewiesene Hypothese als Fakt dargestellt und unverhätnissmässige Ängste geschürt.
Darf ich daran erinnern, das die “ganz normale” saisonale Grippe pro Jahr 8000-12000 Tote in Deutschland fordert (wohlgemerkt normale, nicht Pandemie!).

Einigen hier würde cih doch einaml den Spruch von herrn Nuhr nahelegen: Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Klappe halten

#13 |
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Zahnärztin

Was passiert bei denen,die bereits an einer Autoimmunerkrankung leiden?

#12 |
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Roland Ullrich
Roland Ullrich

Ich weiß nur, dass in Amerika mehrere Fälle mit kindlichen Autismus beobachtet wurden nach thiomersalhaltigen Hep. B Impfungen.
Ein paar Fakten noch: Das Paul Ehrlich Institut und die EMEA in London sind für die Zulassung von Impfstoffen zuständig. Die EMEA ist eine reine Behörde und muss medizinische Prüfungen und Untersuchungen an Fremdunternehmen vergeben. Die EMEA untersteht der EU Kommission für UNTERNEHMENS – und INDUSTRIEPOLITIK. Ob sich daraus Interessenkonflikte ergeben könnten darf sich jeder selbst überlegen…..

#11 |
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Dr. med. Werner Baessler
Dr. med. Werner Baessler

Ich werde mit nicht selbst impfen lassen und auch den Patienten davon abraten, da ich keinen zu einer Pandemie-Studie raten kann. Es geht scheinbar wie bei den Banken nur um Geld. Die Probleme sind wohl für viele vor allem Politiker uninteressant, sie versprechen vor der Impfung und vor der Wahl viel – was danach passiert, manchmal man da nur an Murphy denken – manchmal kommt es dann viel schlimmer.

#10 |
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Weiß einer etwas davon, daß Thiomersal u.U. ein MS-ähnliches Krankheitsbild auslösen kann? Meine Infos dazu sind ca. 5 Jahre alt – seither habe ich keine Thiomersalhaltigen Impfstoffe mehr in meiner Praxis eingesetzt … Allergie ist eine Sache, neurolog. Folgeerscheinungen eine andere … als Kinderärztin bin dahingegen bezgl. Guillain-Barré eher entspannt, da ich einen einzigen Fall davon bisher gesehen habe (in 20 Jahren, davon 15 an einer Uniklinik mit großer Päd. Intensiv) und den nach “wilden” Windpocken, nicht nach Impfung …

#9 |
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geprüfter Pharmareferent Karl-Hermann Schulze
geprüfter Pharmareferent Karl-Hermann Schulze

Man wird hoffentlich nach der Impfkampangne genaue Statistiken zu sehen bekommen. Oder reicht dann dafür dasGeld nicht mehr?

#8 |
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Elisabeth Metz-Melchior
Elisabeth Metz-Melchior

Ich freue mich bei diesem Thema sehr über die Vorsicht, die die meisten in der Ärtzeschaft walten lassen und würde mich freuen, wenn Herr Schwertner mir diesen Arzneimittelbrief zur Verfügung stellen würde. Damit ausgerüstet haben sicher einige Patienten die Chance zu einer sachlichen Diskussion mit ihrem Arzt. info@rigani.de
danke

#7 |
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Warum erwarten die Heilpraktiker eigentlich immer Offenheit der Schulmediziner gegenüber alternativen Heilmethoden, die sie vielfach auch gerne bekommen, während sie selber bei fast jedem Fachartikel völlig nutzlose, ignorante und unwissenschaftliche Thesen hier herumposaunen, die keiner mehr lesen will?

#6 |
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Diese Impfung ist eine Verordnung der Pharmaindustrie, die, laut Fernehbericht der kritischen Art, der Bundesregierung eine immens hohe Abgabemenge “verordnet” hat und damit ihren Ertrag gsichert hat. Um diese Impfstoffmengen für eine Epedemie, die sich als wesentlich harmloser als geglaubt herausstellte, an den Mann/Frau zu bringen, lesen wir jetzt täglich Neues über Impfen und die Notwendigkeit. Wir werden aber nur instrumentalisiert für die Zwecke und Habgier einer nicht zu unterschätzenden Macht im Staat, die diktiert, was von der

#5 |
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Juergen Schwertner
Juergen Schwertner

Ich empfehle jedem verantwortungsbewußten Arzt den Arzneimittelbrief Jahrgang 43 vom September 2009 zu lesen, bevor eine Impfung gegen H1N1 empfohlen wird.

#4 |
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Roland Ullrich
Roland Ullrich

Leider werden viele Impfschäden und Komplikationen dem Paul Ehrlich Institut entweder nicht gemeldet oder nicht als solche erkannt. Man spricht von nur 1% gemeldeter Fälle. Vor diesem Hintergrund ist eine sachgerechte Beurteilung sehr schwierig. Eine Einsatz von Adjuvantien ohne den Immunstatus des Patienten zu kennen sehe ich in jedem Fall als kritisch an. Eine Lymphozytentypisierung und Aktivitätsanalyse wäre sicher in vielen Fällen sinnvoll um Autoimmunprozessen frühzeitig vorzubeugen. Den Weg der USA halte ich in diesem Fall für sinnvoll, weil er auch wirtschaftlich vertretbar ist.

#3 |
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Heilpraktikerin Ingrid Richter-Athenstädt
Heilpraktikerin Ingrid Richter-Athenstädt

Ich finde diese Impfung als Schwachsinn. Es wird damit mehr Schaden angerichtet als Nutzen.Man verunsichert nur die Bevölkerung und löst Panik aus wo keine ist.

#2 |
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Studentin der Humanmedizin

Es ist ja eigentlich ein Paradoxon: alte und kranke Menschen sollen unbedingt zum Schutz vor Grippe geimpft werden, und reagieren ggf. empfindlich auf den Wirkstoff..

#1 |
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