Tampon vs. Menstruationstasse: Der Faktencheck

14. November 2018

Immer häufiger wollen Frauen auf Tampons und Binden verzichten. Menstruationstassen aus medizinischem Silikon sind als Alternative beliebt. Sind sie aus gynäkologischer Sicht zu empfehlen? Ein Faktencheck von Dr. Konstantin Wagner.

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Allgemein

8 Kommentare:

Anita Barth
Anita Barth

Ich nutze den Cup schon über 12 Jahre. Was ich überhaupt nicht vermisse, ist, wenn sich das Wasser beim Duschen oder Baden am Fädchen hochzieht. Oder die Trockenheit beim Einführen am Ende der Regel.
Ich fühle mich absolut wohl damit und morgens und abends am eigenen Bidet wechseln reicht mir.

#8 |
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Student der Humanmedizin

Ich nutze schon seit Jahren eine Menstruationstasse und lasse sie tatsächlich für 12h eingeführt. Mittlerweile gehe ich zum Wechseln in die Dusche, einmal morgens, einmal abends. Die gefürchtete “auf der Arbeit im Waschbecken auswaschen”-Situation ist noch nicht vorgekommen. Die Tasse sitzt morgens einmal richtig, dann bleibt sie da bis zum Abend. Auslaufen tut da auch überhaupt nichts – vorausgesetzt sie wurde korrekt eingeführt.
Ich kann die Tassen jeder Frau nur allerwärmstens empfehlen, ich hab mir noch in keiner Situation die Tampons zurück gewünscht.

#7 |
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Man hätte ja im Video mal zeigen können, wie sowas aussieht!

#6 |
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@#2: Man weiß einiges über TSS noch gar nicht, zB ist es auch schon in Zusammenhang mit zu langer Diaphragma Nutzung gebracht worden. Es mag natürlich wegen der bisher geringeren Nutzerinnenanzahl weniger Erfahrungswerte dazu geben, Ausschlaggebend wird hier aber sicherlich auch eine zu lange Nutzungsdauer sein, wo ich 12 Stunden persönlich nicht drunter zählen wurde(und ebenso wie #3 für unwahrscheinlicher halte)

@#3: Wenn man sich damit befasst, stellt man fest, dass auch für solche Situationen Lösungen existieren, man muss nicht aus der Kabine ans für alle zugängliche Waschbecken(es sei denn man möchte unbedingt). Fernab davon hat auch noch nie jemand über fremde Tampons oder Binden im Mülleimer gemeckert, oder?

#5 |
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Daniela Schneberger
Daniela Schneberger

Ich sehe da noch ein ganz anderes Problem. So einen Tampon lasse ich ganz diskret auf der Arbeit in der Hygienebox verschwinden. Einen Cup muss man auswaschen. Ob das bei den Kolleginnen so gut kommt, wenn man das am allgemeinen Waschbecken macht, wage ich zu bezweifeln.

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Dr. med. Cornelia Reichardt
Dr. med. Cornelia Reichardt

@#2: Die Frage klingt logisch, Ausprobieren hilft etwas weiter: Sobald der Cup voll ist, muß er raus, sonst läuft er über. Ich persönlich merke, wenn er voll ist. Daß ich ihn tatsächlich einmal über 8 Stunden ohne Ausleeren trage ist selten und dann nur wenn fast nichts mehr nachläuft. Daß ein Cup also 12 Stunden lang voll in situ bleibt kommt mEn einfach nicht vor, bzw. er läuft permanent aus, wodurch das Blut auch wieder ausgetauscht würde….

#3 |
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Helene Frank
Helene Frank

Warum über 12 Stunden in einer Tasse stehendes Blut kein Nährboden für Bakterien sein soll, leuchtet mir nicht ein (Stichwort Blut-Agar im Labor!). Dass bisher noch kein Toxic Choc Syndrom beschrieben worden ist, liegt ja vermutlich an der noch sehr geringen Verbreitung dieser Tassen bei gleichzeitig doch sehr geringer Inzidenz des Syndroms auch bei Tampons.
Das Filmchen wirkt nicht wirklich seriös!

#2 |
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Also das Thema ist für mich ohne Interesse, aber es verwundert schon sehr, dass ein Mann, wenn auch Gynakologe und nicht eine Gynäkologiin hier zu Wort kommt.

#1 |
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