Onkologie: Die Pflege-Lücke

25. Oktober 2018

Orale Zytostatika und Immuntherapien verändern die Krebsbehandlung. Was oft vergessen wird: Onkologische Pfleger müssen mit einer Vielzahl neuer Nebenwirkungen bei Patienten umgehen. Deutschland hinkt bei der Ausbildung dieser Pfleger hinterher, warnt eine onkologische Pflegeexpertin.

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Medizin, Onkologie
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4 Kommentare:

So lange die Lebensqualität des Patienten nicht als KPI (Key Performance Indicator) anerkannt wird und klinische Studien mit der Lebensqualität als primären Endpunkt gemacht werden, wird sich die Lage nicht verändern. Onkopatient wird nach wie vor als leidender Objekt wahrgenommen, dem erfüllendes Leben nicht zusteht. Sexualität, Arbeitsleistungsfähigkeit, Sport werden oft missachtet. Vom Patient wird erwartet, erstmal das Leben auf Status Quo bis zur Genesung (die, wenn überhaupt- nach mehreren Jahren zustande kommt) zu setzen.
Diese Haltung muss sich vorerst ändern, und dafür müssen die Prozesse optimiert und das Personal entsprechend geschult werden.
Jensen Health Services, spezialisiert auf die Prozesse und Change Management, bieten im Rahmen vom Case Management genau diese Dienstleistungen.
Dr. Med. Sandra Korosec Jensen, CEO JENSEN Health Services,spezialisiert in Qualitätsmanagement und Pharmazeutischer Medizin, Unternehmerin und Ehem. Krebsbetroffene
http://Www.jensen-Health.ch
Info@jensen-Health.ch / 0041793825442

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Wichtiger Beitrag, der die Realität widerspiegelt Und diese Schritte erfordert

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Claudia Boog
Claudia Boog

Ich hatte gehofft, etwas über die neuen Therapien und deren Nebenwirkungen zu erfahren. Stattdessen, geht es hier wieder nur um Zeit und Geld. Der Arzt hat keine Zeit, die Patienten zu beraten. Es ist aber seine Pflicht! Und die Pflegekraft soll dafür bezahlt werden, damit sie sagen kann wie die Tablette einzunehmen ist und dass es hinterher meist zu Übelkeit kommt oder was dank moderner Therapie sonst noch droht. Und dann muss sie noch aufschreiben, wie lange sie Patient X beraten hat und verwaltet sich zu Tode.
Und @#2: Wenn sie eine Woche lang versuchsweise OPC einnehmen, haben Sie noch lange nichts verschenkt. Die Zeit sollte man sich sowieso mindestens nehmen um abzuwägen, welchen Weg man beschreiten möchte. Es ist nicht so, dass man gleich am nächsten Tag mit der Chemo beginnen muss. Aber klar, über Alternativen kann der Arzt nicht aufklären, denn er hat ja keine Zeit.

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Nichtmedizinische Berufe

Und im Himmel ist Jahrmarkt.
Alternative Fakten sind insbesondere in der Krebsbehandlung gemeingefährlich! Sie mögen Glück gehabt haben, aber als eine seriöse Empfehlung kann Ihr Vorschlag ja wohl nicht betrachtet werden.

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