Raucherentwöhnung: Abstinent per Kippenknick

25. November 2009
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Einen Versuch der Raucherentwöhnung starteten Forscher und untermauern damit positive Ergebnisse von computergestützen Entwöhnungsprogrammen. Das virtuelle Zerbrechen von Zigaretten reduzierte die Abhängigkeit und erhöhte Abstinenzzahlen.

Wer raucht, hat schon verloren – spätestens meist dann, wenn er gewillt ist, dem Glimmstengel zu entsagen. Die langfristigen Erfolgsquoten sind meist bescheiden, und die Diskussion, ob Rauchen eine Sucht und damit Krankheit oder einfach nur ein schlechter Lebensstil ist wird von Experten wie Lutz Breitling der Abteilung für Klinische Epidemiologie und Alternsforschung des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg folgendermaßen beantwortet: „Der geradezu zynischen Darstellung des Rauchens als selbstbestimmten „Lifestyle“ muss aufs Deutlichste entgegengetreten werden“ (Dtsch Arztebl Int 2009; 106(27): 451–5).

Zigarettenmörder bleiben abstinent

Ist also, wie meist, der reine Wille zum Rauchstopp nicht ausreichend, bleibt nur auf Raucherentwöhnungstherapien zurückzugreifen. Diese sind teuer, und es fällt nicht leicht, sich zwischen Medikamenten, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie oder computergestützten Entwöhnungsprogrammen zu entscheiden. Einen interessanten Ansatz entwickelte ein Forscherteam um Benoit Girard der GRAP Occupational Psychology Clinic in Quebec, Kanada. 91 durchschnittlich 44-jährige Raucher nahmen im Rahmen eines zwölfwöchigen psychosozialen Behandlungsprogramms für Erwachsene an zwei verschiedenen Behandlungen teil (CYBERPSYCHOLOGY & BEHAVIOR 2009; Volume 12, Number 5; DOI: 10.1089=cpb.2009.0118). Virtuell zerstörte eine Gruppe vier Wochen lang einmal pro Woche für 30 Minuten Zigaretten, während die andere Gruppe angewiesen war, in der virtuellen Umgebung Bälle zu greifen.

„Zigarettenmörder“ wiesen im Vergleich zu „Ballfängern“ eine signifikant geringere Abhängigkeit und erhöhte Abstinenzzahlen auf. Nach zwölf Wochen waren sie zu 15 Prozent abstinent, in der Vergleichsgruppe waren dies nur ganze zwei Prozent. Außerdem hielten Probanden, die den Stoff der Begierde zerstören durften, länger am Behandlungsprogramm fest. Sie hielten meist über acht Wochen lang durch, während die Ballfänger-Gruppe schon nach weniger als sechs Wochen aufgab. Nach sechs Monaten gaben 39 Prozent der virtuellen Zigarettenzerstörer an, in der vergangenen Woche nicht geraucht zu haben. In der Vergleichsgruppe waren es 20 Prozent. Die Ursachen des größeren Erfolgs der Zigarettenbrecher sind unklar. Möglich sind Erklärungen durch Lern- und Konditionierungsmodelle.

Computer, Medikamente, Hypnose?

Computerbasierte Entwöhnungsprogramme haben laut einer aktuellen Metaanalyse in den Archives of Internal Medicine (2009; 169: 929-937) durchaus eine Wirksamkeit. Die zugrunde gelegten Studien waren jedoch klinisch und methodologisch so heterogen, dass das Ausmaß des tatsächlichen Nutzens unklar bleibt. Und wie sieht der Vergleich mit anderen Behandlungen aus?

Allein unter den medikamentösen Abstinenzhilfen hat Raucher die Qual der Wahl. Nikotinersatztherapien oder eine Therapie mit dem jüngeren Bupropion verglichen Wissenschaftler der University of Wisconsin (Arch Gen Psychiatry 2009; 66: 1253-1262). Über 1.500 Raucher kämpften mit Nikotintabletten, Nikotinpflastern, einer Kombination aus beidem, Bupropion allein oder in Kombination mit Nikotinpflaster oder Placebo gegen die Sucht. Alle Studienteilnehmer erhielten zudem sechs individuelle Beratungsgespräche. Demnach war jede Therapievariante besser als Placebo. Am besten schnitt die Kombination aus Nikotintabletten und –pflastern ab. Die Kombi erhöhte die Chance der Abstinenz gegenüber Placebo nach sechs Monaten um 2,34 und war auch jeder Monotherapie überlegen.

Langzeiterfolg bleibt fraglich

Eine andere Variante ist, die Sucht im Halbschlaf abzulegen. Hypnose ist Untersuchungen von Prof. Dr. Dirk Revenstorf der Universität Tübingen zufolge mit einer 48-prozentigen Abstinenz nach einem Jahr verbunden. Allerdings erreichten offenbar auch Raucher mit Entwöhnung in Eigenregie Abstinenzraten von 22 Prozent. Ein systematischer Review der Cochrane Collaboration mit Update im Jahr 2005 konnte allerdings keinen Unterschied zwischen Hypnosetherapie und Kontrollbehandlungen bzw. keiner Behandlung ausmachen.

Allgemein besagt eine mehrwöchige und sogar mehrmonatige Abstinenz noch nicht allzu viel. Kritische Momente muss ein Ex-Raucher noch überstehen, wenn ein halbes Jahr clean überstanden ist. Auch die medikamentösen Therapien sind alles andere als ein Erfolgsgarant: Nach nur einem halben Jahr wird die Hälfte der Ex-Raucher wieder zum Raucher, ergab die Studie der fünf pharmakologischen Entwöhnungsstrategien – und der Gipfel der Rückfälle ist längst nicht erreicht.

Angepasste Therapien steigern Abstinenzrate

Der Arbeitskreis Raucherentwöhnung (AKR) der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Tübingen weiß, dass Entwöhnungsprogramme auf Subgruppen wie etwa Risikopersonen oder Schwangere anzupassen sind und modifizierte Behandlungen besser greifen. Auch ist die Stärke der Abhängigkeit bei der Wahl der Therapie zu berücksichtigen.

Erfolgsrezepte also gibt es nicht. Interessant wäre vielleicht noch der Versuch, real Zigaretten zu zerstören und diese Ergebnisse mit den Erfolgen der virtuellen Zerstörung zu vergleichen, meint Girard. Angenehmer, aber möglicherweise auch nicht ganz preiswerter Nebeneffekt: Zerbrochene Zigaretten lassen sich ohnehin nicht mehr rauchen.

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16 Kommentare:

Angela Bley
Angela Bley

Ich habe vor 17 Jahren mit 47 Jahren nach 30 Jahren Rauchen (Rheno Light) 1 Schachtel immer von einem Tag auf den anderen aufgehört. Es geht nur über den Kopf, ich habe mir immer gesagt: “Es gibt auf der ganzen Welt keine Zigaretten mehr zu kaufen”. Die Entzugserscheinungen waren so furchtbar, dass das schon alleine ein Grund für mich wäre, nie wieder mit dem Rauchen anzufangen. Ich habe mich gleich zu Anfang mit einem Herzenswunsch belohnt, nämlich eine tolle Rolex-Uhr. Und, wenn einer neidische Bemerkungen macht, erzähle meine Erfolgsgeschichte. Ich freue mich bis heute über meinen starken Willen und meine Uhr.

#16 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Fortsetzung:
Ganz langsam wurde es erträglicher. Schwer war es immer wieder in Situationen, in denen ich mir vorher garantiert eine angesteckt hatte: Beim Kaffee, oder nach getaner Arbeit, oder wenn etwas Besonderes geschafft war. Das Verlangen nach einer Zigarette war auch viele Jahre später immer wieder da. Erst als ich eine Kneipe eröffnete, war die Gier durch das passive Rauchen endgültig weg.
10 Monate habe ich damals durchgehalten, war unheimlich stolz darüber. Besonders, wenn ein Bekannter erstaunt war, dass gerade ich nicht mehr rauchte.
Bei einer Feier habe ich mit duhnem Kopf eine einzige Zigarette geraucht, war ganz sicher, ich habe keine mehr nötig, brauche bestimmt nie mehr rauchen. Am nächsten Morgen aber war die Gier so stark wie nie zuvor: Ich habe überall nach Zigaretten gesucht, bis ich in irgendeiner Tasche eines anderen Gastes endlich fündig wurde. Ich wusste, finde ich jetzt nichts, müsste ich sofort Kippen aus dem Ascher fischen, und mir daraus eine Zigarette drehen! Mir wurde vor mir selber übel! Das nächste, und endgültige Aufhören habe ich ein Jahr später unter ähnlichen Begleiterscheinungen geschafft. Geholfen hat dabei, dass meine Frau ebenfalls aufhörte: Wir wollten ein Jahr später unser erstes Kind zeugen, hatten gelesen, dass Nichtraucher-Kinder gesunder sein sollten.
Aus Angst vor einem Rückfall habe ich nie wieder eine Zigarette angefasst.
Ganz nebenbei: Meine körperliche Fitness hat sich durch das Aufhören stark verbessert. Ich bin in wenigen Monaten “um Jahre” jünger geworden.
Ich habe viele Jahre lang in meiner Lotto-Annahmestelle auch Zigaretten verkauft. Vielen meiner aufhören-wollenden Kunden habe ich gerne das Buch “Endlich Nichtraucher” verkauft (absolut geschäfts-schädigend!). Dieses Buch hat ca. der Hälfte geholfen, über eine selbst vorgenommene “Gehirn-Wäsche” tatsächlich aufhören zu können.
Meine Frau hat bereits kurze Zeit nach dem Stillen unseres zweiten Kindes wieder angefangen. Sie hatte ein Handicap: sie konnte wegen einer anderen Erkrankung nie stolz auf das Aufhören sein.
Ich wünsche allen Aufhörwilligen einen guten Start, und dauerhaften Erfolg.
Ganz herzliche Grüße.
Wolfgang Wahl aus Sittensen

#15 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Ist alles eine Frage der Stärke der Sucht:
Habe mehrfach erlebt, dass nach gerade erfolgter Bein-Amputation nach der nächsten Zigarette gegriffen wurde, bevor die Narkose ganz ausgeschlafen war.
Habe selbst mit 13 angefangen und 30 Jahre lang geraucht. Zum Schluss 60 Stück am Tag. Habe, weil ich der Arbeit im Op wegen mehrmals täglich unter Entzugserscheinungen leiden musste, aufhören wollen. Habe mir für das Aufhören einen ca. 4 Wochen später liegenden festen Tag (freies Wochenende) eingeplant, auf den ich mich ausreichend vorbereiten konnte. Habe mir immer wieder vorgestellt, wie es werden würde. Das hat mir den Start wahrscheinlich überhaupt erst ermöglicht. Mag etwas mit autogenem Training zu tun haben.War aber alles andere als einfach:Am ersten Tag danach bin bereits mehrere Stunden zu früh aufgewacht. Habe den ganzen Tag über nicht einmal länger als wenige Sekunden an etwas anderes als Rauchen denken können; war absolut arbeitsunfähig. Das wurde mir erst klar, als ich wegen meines unerträglichen Verhaltens wegen von den Mitarbeitern rausgeworfen wurde. Hatte körperlich deutlich spürbar Probleme: “Mandolinen-Fiber” wie beim Alkoholentzug, eine unbändige Gier nach Essen und besonders nach Trinken. Sehr auffallend war ein starkes Flimmern vor den Augen: Ich habe zur Ablenkung ferngesehen, und wollte ständig das Flimmern am TV-Gerät abstellen. Erst meine Familie konnte mir klar machen, dass die Probleme nicht im Gerät, sondern in meinem Kopf waren. In den Tagen danach war es kaum leichter. Ich erzürnte mich mit allen Familienmitgliedern; alle empfahlen mir, sofort wieder anzufangen.
Beim Durchhalten half mir nur eines: Der Gedanke, ich habe i n d i e s e m M o m e n t so viele Stunden, Tage, dann sogar schon Wochen, durchgehalten, da werde ich doch j e t z t nicht wieder rückfällig!
Fortsetzung im nächsten Kommentar!

#14 |
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angelika demski
angelika demski

Ja-nein-ja, all die Jahre Genuß und Ablehnung. der Gestank in der Wohnung, das Geld und die Abhängigkeit; wenn spät am abend die Packung leer ist.
Es ist geschafft-seit dem März rauchfrei. Die Wohnung, der Geldbeutel und der Kopf. Ein schönes, glückliches Gefühl der Unabhängigkeit.
Tipp: eine Messerspitze Neempulver auf einem halben Liter Wasser und 30 Tropf Schüssler 7 immer dann wenn der Wunsch nach einer Zigarette kam. Ist bitter…aber hat geholfen.

#13 |
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Silke Lauffer
Silke Lauffer

Nikotin ist eine starke Droge. Sie bewirkt, dass die Nervenzelle selbst neue Nikotinrezeptoren bildet, damit mehr Stoff aufgenommen werden kann. Die meisten Süchtigen ziehen sich den Stoff rein, weil sie es brauchen. Hat mit wollen nichts zu tun, sondern mit Bedrüfnis. Rauch ist giftige Hilfe, wie jedes andere Suchtmittel auch. Jeder Raucher, der aufhören will, sollte sich klar machen, dass die erste Zeit schwierig ist und erst einmal Entzugserscheinungen auftreten. Und natürlich unangenehme Gefühle, die vorher dank Rauch nicht wahrgenommen wurden. Damit kann jeder aber auch umgehen lernen. Dann braucht man keinen Rauch mehr.
Hier noch einen Gruß an alle Raucher: Ich bin Nichtraucher auch an der frischen Luft! (Ich habe meine Nikotindosis bereits als Embryo und später als passiv rauchendes Kind im Übermaß bekommen. Das reicht!)

#12 |
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Dipl. Ing. Hagen Wilde
Dipl. Ing. Hagen Wilde

ich selbst bin Raucher und habe mir schon sehr lange und sehr häufig Gedanken gemacht, wie ich das lassen kann.
Angefangen habe ich als Jugendlicher. Warum ich das tat ist mir erst als Erwachsener klar geworden:
Eines kann man mal ausschließen: Schmecken tut das nicht – so sehr sich jeder Raucher das einreden möchte und sogar selbst daran glaubt (ich habe noch nie einen Raucher gesehen, der sich sein Steak im Aschenbecher servieren lässt weil er den Geschmack so sehr mag).
Als Jugendlicher verknüpfte ich das Rauchen mit Sehnsüchten wie Erfolg, Anerkennung usw. und da hat ganz wesentlich die Werbung eine Rolle gespielt. Hinzu kam die Personen die in meinem Umfeld eine Gewisse Vorbildrolle eingenommen haben. Auch das verstärkte dieses Bild das die Werbung damals aufgebaut hat (Rauchen = Erfolg, Freiheit, Abenteuer usw.).
Damit ist aber auch klar, wo hier anzusetzen ist und das habe ich bei mir deutlich gemerkt; Am ehesten funktioniert
das “nicht mehr Rauchen” dann, wenn eine Umkonditionierung im Kopf statt findet.
Das Verbieten der Werbung ist da ein sehr guter Schritt, denn diese hat eine sehr starke Wirkung. Damit ist aber nur etwas getan, dass weniger Menschen das Rauchen beginnen.
Denjenigen die Rauchen und das Rauchen aufgeben möchten,
sollte meiner Meinung nach ein Werkzeug an die Hand gegeben werden, welches eine Kobination aus den beschriebenen Möglichkeiten beinhaltet. In erster Linie muss aber das Bild im Kopf (Rauchen = Erfüllung meiner Sehnsüchte) ersetzt werden – etwa durch “frei Atmen = Erfüllung meiner Sehnsüchte”. Ob das durch Computerprogramme oder Gesprächstherapien realisiert wird ist im Grunde gleichgültig.

#11 |
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Ärztin

Zigaretten teurer machen ist auch eine gute Methode. Hat bei Alkopops ganz gut funktioniert… Hilft wahrscheinlich den älteren Semestern nichts mehr, aber setzt die Schwelle für die jungen Anfänger hoch. Wer will schon sein Taschengeld für einen Monat in eine Packung Zigaretten investieren? Die Jugend ist das Alter, in dem die meisten anfangen, da ist die Kostenmethode zum Glück am wirksamsten.
Viel Erfolg denen, die versuchen aufzuhören!

#10 |
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Es ist doch noch etwas anders wenn man schon länger icht mehr raucht: bin jetzt seit ca. 28 Jahren Nichtraucher. Vor wenigen Jahren bekam ich einmal in der typischen Situation ( geselliges Beisammensein, Alkohol und gute Laune) eine Zigarette angeboten. Ich habe sie noch nicht einmal zur Hälfte geraucht und dann ausgedrückt. Da kann ich gleich einen Aschenbecher auslecken…

#9 |
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Hermann Gansel
Hermann Gansel

Ich kann Peter Held nur zustimmen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – den gilt es mit dem Raucher herauszufinden und ihn zu begleiten.Einstellungen wie von Herrn Kauer sind hierbei leider nur kontraproduktiv.

#8 |
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Peter Köppl
Peter Köppl

ich sage nur “Aufhören” …fertig!!!!

#7 |
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Es ist sicher richtig, dass der eigene Wille zum Nichtrauchen der erste Schritt und die Grundvoaraussetzung ist, damit aufzuhören. Dennoch gibt es eine ganz gute Möglichkeit, Menschen darin zu unterstützen, wenn sie es nicht allene schaffen. Ich arbeite seit einigen Monaten mit einer Psychologin zusammen, die Antiraucherseminare anbietet. Dort wird zunächst in 4 Stunden mit den TeilnehmerInnen gemeinsam geklärt, wofür das Rauchen bei jedem einzelnen steht. Das erscheint mir sehr wichtig zu sein. Dann wird eine spezielle Klopftechnik erlernt, die die TeilnehmerInnen zu Hause weiter durchführen müssen. Zum Schluss mache ich die sog. Mesotherapie, bei der eine bestimmte Substanzmischung in spezielle Akupunkturpunkte gespritzt wird. Nach diesem Seminar gibt es weitere Kontakte und die Rückfälle sind sehr selten. Sollte doch jemand wieder Lust auf das Rauchen verspüren, kann man die Mesotherapie wiederholen. Dieses Seminar ist nicht teuer, die Kosten entsprechen ca. einem Monat Rauchen eines Durchschnittsrauchers. Ich wünsche allen, die aufhören wollen, viel Erfolg!

#6 |
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Matthias Pflüger
Matthias Pflüger

Nach 20 Jahren starken Rauchens bin ich seit 6 Jahren erfolgreicher Nichtraucher. Die ganzen “anerkanten” Therapien nutzen nichts. Einzig allein das Nichtrauchen funktioniert. Und dafür muss man sich selbst belohnen.

#5 |
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Dr. Martin Kauer
Dr. Martin Kauer

Was für ein Senf!
Es gibt nur EINE Methode aufzuhören: AUFHÖREN!!!
Dazu benötigt man weder Hokuspokus noch “Verhaltenstherapie”; Hypnose … Schnickschnack etc.etc.
Man braucht dazu eben nur den ganz einfachen WILLEN nach der “letzten” sich KEINE neue mehr anzustecken! So “einfach” ist das … und so schwer zugleich: auch nach über 6 Jahren Abstinenz könnte ich mir “rein emotional” sofort wieder eine anzünden – tu es “rein rational” aber nicht! Das ist der feine Unterschied. Dass dieses Verlangen jemals WIRKLICH aufhört, glaube ich im Übrigen weder für mich, noch für sonst einen (ehemaligen) Raucher. Es ist halt wie im “richtigen” Leben: Zur “Freiheit” zu Rauchen gehört auch die “Verantwortung” mit dem Umgang bzw. dem Aufhören. Allen staatlichen Verboten erteilt der Liberalist in mir somit eine strenge Absage!

Was kommt eigentlich nach dem Rauchen? Gab es bzw. gibt es jemals eine drogenfreie Gesellschaft? Was würde nach der Verbannung von “legalen” Drogen wie Alkohol und Tabak, deren Umgang wir seit Jahrhunderten bis Jahrtausenden kulturell “integrierten” auf die Menschheit warten?? Wahrscheinlich würden wir sie uns zurückwünschen: siehe “radikalbefreite” Gesellschaften (Spanien, USA), wo sich seitdem der Kokainkonsum vervielfacht hat! Leuchtendes Negativbeispiel auch: Die Prohibition in den 20ern der USA. Genutzt hat sie nur der Bandenkriminalität …

#4 |
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Martina Salamon
Martina Salamon

Tja, Rauchen ist schädlich, klar weiß jeder , wird aber gut verdrängt. Um das Übel an der Wurzel zupacken. Ein Verbot vom lagalem Verkauf. Da entgehen dem Staat aber Millonen.

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Ulla Altewischer
Ulla Altewischer

Ich kann Peter Held nur zustimmen.

Weis auch selber wie schwer es ist aufzuhören und vieviele Anläufe es braucht. LG Ulla

#2 |
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Heilpraktiker

Fraglos – nie mit dem Quatsch anzufangen, ist die beste “Therapie”. Was den “willigen” Nichtraucher u.a. ganz quer laeuft, sind die “guten Ratschlaege” von Nichtrauchern, wie: lass doch einfach sein; hab´ doch mal ein bisschen Willen; kennst du denn nicht die Folgen usw. – Das hat sicherlich den gleichen Effekt wie: nun liebe doch mal; sei einfach mal gluecklich; nun freu´ dich doch; etc.
Man sollte sich auch mal nach der “Wahrhaftigkeit” des Staates fragen, der “schoene Bildchen” auf Zigarettenpackungen vorschreibt. Genausogut koennte man doch gleich Zigartetten direkt verbieten, das waere ehrlicher und haette (bis auf den Schwarzmarkt) eindeutigere Ergebnisse. Ausserdem ist die schulische Aufklaerung bei den ganz Kleinen sehr positiv. Die Nichtraucherbewegung ist/wird also ein Generationsthema sein und nur somit durch das nicht Anfangen geloest werden koennen. Liebe Gruesse von einem Raucher.

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