Masernimpfung: Gefährliche Elite-Eltern

17. September 2018

Impfgegner aus gehobeneren Schichten stellen sich selbst ein Bein, sagt Dr. Rüdiger zur Bonsen in Hinsicht auf die aktuelle Masernepidemie. Der hausärztlich tätige Internist aus Köln erklärt im Video, warum er die Impfdebatte an sich für skandalös hält.

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28 Kommentare:

Sonstige

Noch eine Nachgedanke zu #26
Frau Seibel,
wir diskutieren hier über Impfungen, warum Sie dann daraus eine Ignoranz “jeglichen medizinischen Fortschritts” machen, ist mir ein Rätsel.
Aber diese Polemisierung und Gleichmachung macht es sehr oft schwierig, über dieses Thema sachlich zu diskutieren.

#28 |
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Sonstige

Wir sollten auf gar keinen Fall den medizinischen Fortschritt ignorieren. Es gibt ja genug segensreiche Erfindungen aus diesen Gebieten.
Und natürlich darf die Pharmaindustrie auch damit Geld verdienen.
Aber leider gehen viele große Firmen sprichwörtlich über Leichen, um Geld zu verdienen. Siehe Contergan und der unsägliche aktuelle Streit um die Kennzeichnung bei Iberogast.

Was mich immer wieder sehr nachdenklich macht, ist aber eine gezielte Desinformation, Manipulationen von Statistiken (z.B. durch einfaches Weglassen von Jahren wie z.B. die Masernstatistiken zwischen 1900 und 1955 oder Veränderungen durch Einbetten von Logarhritmen, um die Kurven steiler aussehen zu lassen) und zurückhaltungen von Studien (z.B. die TOKEN-Studie).
Dieses unehrliche Verhalten führt doch nur dazu, das Eltern und Fachleute verunsichert werden und sich nicht ausreichend und objektiv informiert fühlen.

Und ob Impfungen nun ein Fortschritt sind, für die wir dankbar sein sollten, darüber streiten wir uns ja gerade, weil m.m.n. zu viele Widersprüche sind (selbst beim RKI).

#27 |
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Apothekerin

Sollte man wirklich jeden medizinischen Fortschritt ignorieren, nur weil die Pharmaindustrie daran verdient?
Impfungen sind ein Fortschritt, wir sollten dankbar sein, dass es sie gibt!

#26 |
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Herbert Och
Herbert Och

@Sci Rokko
Ich stimme Ihnen 100% zu. Danke!

#25 |
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Sonstige

#12 Dr. med.vet Burkhard Wendland
Ich stimme Ihnen in Ihrer Erfahrung mit den Tierimpfungen zu.
Mir scheint es aber einen Unterschied zwischen einer Impfkampagne in einer akuten Infektionsepedemie und einer dauerhaften Impfkampagne zum verhindern von Ausbrüchen zu geben.
Da es dazu noch keine Studien gibt (korrigieren Sie mich bitte mit einem Link zur Studie) bleibt dieser mein Gedanke erst einmal eine Arbeitstheorie.
Denn (wie Herr Och richtigerweise schon öfters erwähnt hat) gab es auch in Deutschland (aber auch in UK und in den USA) einen signifikanten Rückgang seit 1900 der Maserntoten durch einführung verbesserter Hygienestandarts und der Ernährungs- und Umweltlage.

#24 |
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Sonstige

Herr Dr Punkt med Punkt Max Bittrich.
Haben Sie eigentlich für alle Ihre in #20 getätigten Aussagen wissenschaftlich belastbare Belege? Denn nur so könnten Sie Ihre unerträgliche Polemik etwas erträglicher machen.
Aber mir scheint, auch Sie plappern vieles nach, ohne selbst (!) genau (!) nachzuforschen, ob denn Ihre Aussagen stimmen.
Aber bitte vergessen Sie nicht auch Erblinden nach Impfung (ein kleiner Patient von mir), Kreislaufzusammenbruch und mehrere Tage Intensivaufenthalt zweimal direkt nach jeweils einer Impfung (Junger Patient von mir) und all die anderen Probleme bis hin zu Wesensveränderung der Geimpften (wäre zu viel hier aufzulisten, was ich in meiner Praxis in den letzten Jahren erlebt habe) nachzublättern.
Ja, es gibt auch Langzeitschäden durch Masern und andere Infektionskrankheiten. Aber man sollte immer den Focus darauf halten, was besser ist. Und nicht unbedingt besser für die Pharmalobby. Dazu gehören m.E. objektive, nicht von Pharma gesponserte, belastbare Studien.
Diese sind allerdings recht knapp und auch das RKI verstrickt sich immer noch in zahlreiche Widersprüche.
Eltern, die in der Lage sind, solche Widersprüche aufzudecken und sich demzufolge gegen die Impfung entscheiden, wollen Sie die Zurechnungsfähigkeit absprechen? Was für ein Vorschlag!

Und so lange die Studienlage so ist, sei es den Eltern belassen, für Ihre Kinder zu entscheiden. So oder So!

#23 |
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Heilpraktikerin

“Wer sein Kind nicht gegen Masern impft, sollte vom Jugendamt auf Zurechnungsfähigkeit und Erziehungsfähigkeit kontrolliert werden.”

Ähnliche Überlegungen” hat man zu anderen Zeiten auch schon erwogen. Unglaublich, dass ein studierter Mensch so etwas schreibt.

___

Zum Impfthema: Ich bin sicher, nach Abzug aller Emotionen bleibt es ein einträgliches Geschäft.

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#22 |
  15
Herbert Och
Herbert Och

@Dr. med. Max Bittrich
“Wer sein Kind nicht gegen Masern impft, sollte vom Jugendamt auf Zurechnungsfähigkeit und Erziehungsfähigkeit kontrolliert werden”
Lieber Herr Dr. Bittrich, müsste es nicht heißen: wer sich als Mediziner nicht gegen Influenza impfen lässt, den müsste die Approbation entzogen werden? Nein, soweit will ich natürlich nicht gehen. Aber vergleichen Sie doch mal die in Deutschland erfassten Maserntoten (ds. 1-2 pro Jahr, noch zu viele, gebe ich zu; verliefen aber schon vor Einführung der Impfungen gegen Null, sie stat. Bundesamt!) mit den lt. RKI erfassten Todesfällen infolge von Influenza (9.000 bis 12.000 pro Jahr). Todesfälle infolge von Infektionen mit multiresistenten Erregern in Krankenhäusern ereignen sich in Deutschland bis zu 20-mal häufiger als in den Niederlanden, geschätzte Todesfälle pro Jahr: bis zu 40.000, alleine in Deutschland. Sollte wir uns in Deutschland nicht hierauf konzentrieren?

#21 |
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Dr. med. Max Bittrich
Dr. med. Max Bittrich

Liebe Frau Lievertz Bindestrich Hassel, eine der (vielen verschiedenen, gesetzlich nicht vorgeschriebenen oder normierten) Heilpraktikerausbildungen mit einem Medizinstudium bis zum Physikum zu vergleichen (was 1er Abiturienten geringen teils nicht schaffen/abbrechen), ist vielleicht ein ganz ganz klein wenig vermessen.

Zur Impfdiskussion:
Wer sein Kind nicht gegen Masern impft, sollte vom Jugendamt auf Zurechnungsfähigkeit und Erziehungsfähigkeit kontrolliert werden. Wer (im Bezug zu Masern) Spätschäden im Gehirn oder Gehör seinem (nicht entscheidungsfähigen, unschuldigen) Kind (potentiell) zumutet und antut, ist in meiner Meinung ein Unmensch.

Leider gibt es in der modernen, aufgeklärten, wohlhabenden (infektiologischen Luxus-)Welt einen Hang zu Verschwörungstheorien (Nein – 9/11 wurde nicht von den Amerikaner selbst initiiert, Nein – Angela Merkel ist nicht Adolf Hitlers Tochter, Und Russen und Amerikaner waren wirklich auf dem Mond) beim Impfen (Autoimmunerkrankungen durch Impfungen -> Schwachsinn, und wenn ein Fall, dann Einer, welcher sehr wahrscheinlich ohne Impfung ebenso bestünde, Gullian-Barré-Syndrom durch Impfung -> Schwachsinn, und wenn ein Fall, dann Einer, welcher sehr wahrscheinlich ohne Impfung ebenso bestünde, Autismus durch Impfung – Nope -> Sie ahnen es -> Schwachsinn…).
Ja es gibt allergische Reaktionen auf Zusatzstoffe. Mit einer anderen Impfstoffzusammensetzung ist vielleicht jedoch trotzdem eine Impfung möglich. Ja es gibt Unverträglichkeiten.

Ja es gibt Rötungen, kurzes Fieber und ein Krankheitsgefühl nach Impfungen. Aber jeder sollte bei einer Entscheidung über einen unschuldigen Dritten (sein Kind) die Wahl mit dem kleineren Übel wählen und sein Kind unbedingt impfen lassen nach Aufklärung und Kontrolle von Kontraindikationen (Neurodermitis ist übrigens keine Kontraindikation, ein Aufflammen von (dem inflationär verwendetem Begriff) Neurodermitis ist auch keine strenge Kontraindikation, außer es ist ein besonders schwerer Fall. Das muss individuell durch einen Arzt, der den Patient sieht, entschieden werden).

#20 |
  8

Ich oute mich jetzt mal als Heilpraktikerin in der Ausbildung, bzw kurz vor der Überprüfung, kurz HPA.
(jaaaa es gibt eine Ausbildung und nein wir lernen dort kein tantrisches Baumumarmen, sondern die reine Schulmedizin ((erst seit diesem Jahr müssen wir für die Überprüfung auch Naturheilkundliche Kenntnisse haben)),natürlich nur bis ungefähr zum Physikum, also keine Panik

#19 |
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Herbert Och
Herbert Och

@Steffen Müller
Herr Müller, sagen Sie bitte konkret, wo genau Ihr Problem liegt oder welche Thesen oder Aussagen Sie anzweifeln. Nur so macht eine Diskussion Sinn!

#18 |
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Biologe

@Herr Och

Ihr Kommentar zeigt das ganze Dilemma der Diskussion. Aber drehen Sie sich ruhig weiter im Kreis.

#17 |
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Herbert Och
Herbert Och

@Steffen Müller
Meinen Sie ernsthaft, der Grund, warum sich Ärzte lt. RKI so wenig gegen Influenza impfen lassen, wäre “gezielte Desinformation”?

#16 |
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Biologe

@Herr Och

“Warum ist die Impfquote gerade bei dieser Erkrankung bei den Ärzten und bei deren Personal so niedrig – bei einem offiziellen Immunisierungsgrad von immerhin zwischen 50 bis 70%?”

Nun, das mag daran liegen, dass durch gezielte Desinformation der Nutzen von Impfungen diskreditiert wird.

#15 |
  7
Herbert Och
Herbert Och

Liebe Frau Bachmann,
das habe ich doch gar nicht behauptet. Ursache des Rückgangs (von Infektionskrankheiten, nicht von Masern) war doch – um ein Beispiel zu nennen – die ab 1893 erfolgte Sandfiltration des Trinkwassers aus der Elbe. In Hamburg führte diese Maßnahme zur stetigen Abnahme der Infektionskrankheiten Cholera und Typhus. Glauben Sie mir bitte (wenn nicht, dann kann Ihnen das statistischen Bundesamt in Wiesbaden mit Fakten dienen), viele Infektionskrankheiten verloren bereits vor Einführung der Impfungen ihren Schrecken. Für TBC wurde die Impfung wegen Erfolglosigkeit ganz eingestellt (siehe Wikipedia!)

#14 |
  10
Herbert Och
Herbert Och

@Dr. med.vet Burkhard Wendland
“Leider werden hier insbesondere von Laienbehandlern gravierende Erkenntnisse der Epidemiologie angezweifelt”
Wenn die Argumente ausgehen, wird es persönlich. Leider wie immer.
Und jetzt zur Influenza: Wie Sie bestimmt wissen, gibt es in Deutschland ds. pro Jahr ca. 9.000 bis 12.000 Todesfälle, die der Influenza zugeschrieben werden. Das sind ca. 9 9 % a l l e r T o d e s f ä l l e von Erkrankungen, bei denen eine Impfung existiert. Warum ist die Impfquote gerade bei dieser Erkrankung bei den Ärzten und bei deren Personal so niedrig – bei einem offiziellen Immunisierungsgrad von immerhin zwischen 50 bis 70%? Im Übrigen: Sie wissen ganz genau, dass der Rückgang der Todesfälle von vielen Infektionskrankheiten wie bspw. Masern in Deutschland und Europa nicht auf deren Impfung zurückzuführen ist, sondern dass schon vor Einführung der Impfung die Todesfälle Richtung Null tendierten. Ursachen des Rückgangs waren die Wasserfilterung, bessere Hygiene, besserer Ernährungszustand und die medizinischen Fortschritte, aber nicht die Impfung. Diese Fakten über die Kennzahlen der meldepflichtigen Infektionskrankheiten können Sie beim statistischen Bundesamt in Wiesbaden anfordern. Alles andere sind fake news! Dennoch bin ich generell nicht gegen Impfungen. Nur das Abwägen von Nutzen und Risiko einer Impfung hilft hier weiter.

#13 |
  17
Dr. med.vet Burkhard Wendland
Dr. med.vet Burkhard Wendland

Leider werden hier insbesondere von Laienbehandlern gravierende Erkenntnisse der Epidemiologie angezweifelt. Besonders die Wichtigkeit der Populationsimmunität in Höhe von mindestens 90% gehört dazu. Nebenwirkungen von Impfungen, so tragisch sie auch sind, sind jedoch Einzelfälle und statistisch zu vernachlässigen. Ich möchte an zwei Beispielen für die Impfungen plädieren.
In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts trat eine Mutation des Parvovirus der Katze auf und nun waren auch alle Hunde empfänglich. Sie starben reihenweise. Besonders Welpen konnten trotz intensiver medizinischer Therapien nicht gerettet werden. Erst als ein Impfstoff entwickelt wurde und die Hundepopulation geimpft wurde, wurde die Epidemie beherrscht. Auch heute noch sind Welpen, deren Eltern nicht geimpft wurden, empfänglich und eine Therapie ist äußerst schwierig.
Seit den 1980er Jahren ist auch wieder eine Zunahme der Staupe-Viruskrankheit zu beobachten, die mit der zunehmenden Impfmüdigkeit und dem Hundeimport aus Osteuropa zusammenhängt. Der Erreger ist ein Morbillivirus aus der Familie der Paramyxoviridae. Es ist eng verwandt mit dem Masernvirus des Menschen verwandt. Deutlich zu sehen ist, je mehr Hunde in Deutschland gegen Staupe geimpft sind, um so weniger sind klinische Staupe-Erkrankungen zu sehen. Meist sehen wir Tierärztinnen und Tierärzte diese nur noch bei aus fernen Ländern eingeführten nicht geimpften Hunden.
Und übrigens sind die Pocken beim Menschen nur ausgerottet worden,weil weltweit alle Menschen dagegen geimpft wurden.
Folglich kann der Fakt der Populationsimmunität nicht wissenschaftlich geleugnet werden.

#12 |
  12
Biologe

Es ist wohl wie mit den Diaten. Jeder Befürworter behauptet, dass sie funktioniern und man abnimmt. Die Statistik sagt aber, dass sie überwiegend nicht funktionieren und man längerfristig sogar zunimmt.

Hätten sich die Impfgegner seinerzeit durchgesetzt, würden wir heute noch mit Pocken zu kämpfen haben.

#11 |
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Apotheker Meike Linden
Apotheker Meike Linden

Zunächst mal: Ich hatte als Kind eine schwere Masernerkrankung, ebenso Röteln. Und ich habe eine ganze Reihe von Allergien; nur so viel zum angeblichen Schutz der durchgemachten Erkrankung vor Allergien und Unverträglichkeiten.
Wir hatten beim letzten Masernausbruch in unserem Städtchen die üblichen Masernparties. Leider ist ein kleines Mädchen (18 Mon.) nach der gottseidank überlebten Masernerkrankung taub. So viel Glück hatte ihr kleiner Bruder nicht, er verstarb mit nur 6 Wochen.

#10 |
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Nichtmedizinische Berufe

Es ist bedauerlich, dass bei so einem wichtigen Thema nur Gegner aufeinander los gehen – anstatt sachlich zu argumentieren.

Die Befürworter sowie auch die Impfgegner spielen mit der Angst, um an ihr Ziel zu kommen. Es wirkt wie ein schlechter Wahlkampf.

Möchte man neutrale, sachliche Informationen, findet man diese zwar vermehrt bei den Impfgegnern, weil diese es sich zur Aufgabe gemacht haben auch dem Laien dieses komplexe Gebiet näher zu bringen, jedoch ist es auch hier kaum möglich sachlich zu diskutieren.

Selbst Ärzte und involvierte Personenkreise können nicht so argumentieren, dass der impfkritische Gesprächspartner überzeugt werden könnte.

Sieht man sich Sendungen über die Thematik “Impfen” an, die angeblich ein Pro und Contra gleichermaßen bearbeiten wollten, erlebt man immer wieder , wie die Impfkritiker regelrecht abgewürgt werden, während Impfbefürworter aggressiv ihre Meinung vertreten dürfen.

Selbst der Laie schließt aus so einem überbordend aggressiven Verhalten der Impfbefürworter eher ein Gefühl des Vertuschens, anstatt eines Aufklärens daraus.

Ich finde es sehr traurig, dass wir dermaßen “verarscht” werden – von Aufklärung bzw, Informationsaustausch kann hier nicht gesprochen werden.

#9 |
  34
Sonstige

#5 wenn alle anderen Argumente nicht funktionieren, kommen viele mit der Angstmache Herdenschutz und dem armen Nachbarskind. Meines Wissens gibt es keine wissenschaftlich belastbare Studie, die den Herdenschutz belegen.
Ich frage mich aber, wie es sein kann, dass bei Masern”epidemien” ein großteil der sogar doppelt Geimpften sich infizieren konnten (so ca. 27% bei der letzten großen “Epedemie” in Finnland).
Hier stimmt etwas ganz und gar nicht mit den Informationen, und es sollten viel mehr pharmabereinigte , wirklich (sic!) objektive Information und Studienergebnisse allen leicht verständlich zugängig gemacht werden.
leider trägt Dr. zur Bonsen mit seiner Art hier in seinem Beitrag nichts dazu bei, dieses Misstrauen gegenüber alles von Pharmareferenten vorgekauten nachplappernden Ärzten zu beseitigen.
Leider wieder ein Propagadavideo, das man in die Tonne hauen kann. Schade!

#8 |
  44
Heilpraktiker

#5: Die Durchimpfung auf bis zu 95% beim Militär hat NIE zu einer Verhinderung
von Erkrankungen der Soldaten bei den beimpften Erkrankungen geführt – wieso sollte es bei der Zivilbevölkerung auf einmal klappen?
Warum werden Schicksale ignoriert und wegdiskutiert – was, wenn ihr Kind ein Schreikind wäre nach der Impfung – wären Sie einverstanden mit der statistischen Rolle als Mutter eines “Kollateralschadens” und dem “kleinen Übel” einer behinderten Tochter im Vergleich zum (Miß-) Erfolg?
Es ist wie immer: Diktaturen im Geiste wollen nicht lernen…

#7 |
  60
Heilpraktiker

“Menschen, die in ihrer Kindheit die Masern hatten, leiden später so gut wie nie an Autoimmunerkrankungen, denn ihr Immunsystem wurde dadurch anständig ausgebildet.”
— Dr. Natascha Campbell-McBride (Neurologin und Ernährungswissenschaftlerin)

“Dass Krankheiten im Kindesalter unter Umständen eine Wirkung haben können, die sich auf das gesamte Leben bezieht, das wird in der Regel nicht gern gesehen bzw. es wird einfach weg diskutiert.”
— Dr. med. Stefan Schmidt-Troschke (Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.)

“Es ist nachgewiesen, dass das Risiko für Allergien, Asthma oder Hautausschläge durch die Masern verringert wird. Bei der Impfung ist das dagegen nicht der Fall.”
— Dr. med. Richard Halvorsen (Gründer der Impfklinik “Babyjabs”)

Wenn das natürliche Durchleben der Masern nachweisbar auch gesundheitliche Vorteile mit sich bringen kann, sollte das dann nicht auch allen Eltern gesagt werden, so dass sie es bei ihrer persönlichen Impfentscheidung berücksichtigen können?

#6 |
  71

Zu #2 Genau diese Situation zeigt sehr deutlich, daß es sehr wichtig ist, daß die gasamte Bevölkerung – also alle!!!! gut durchgeimpft sind. Wenn es einen guten “Herdenschutz” gibt, sind non- und low- Responder und Personen, die aus anderen Gründen nicht geimpft werden können, trotzdem ganz gut geschützt.
Das Fatale ist, daß Imfungen Nebenwirkungen haben und sei es auch nur eine kleine Schwellung, Rötung, leichte Temperaturerhöhung und Müdigkeit. Die ach so hoch inzelligenten Impfgegner mit Hochschulabschluß machen sich nicht klar, daß Impfnebenwirkungen im Allgemeinen im Vergleich zu der eigentlichen Erkrankung lächerlich sind.
Ich kenne Menschen, die nur durch eine “kleine” Masernerkrankung ihr ganzes weitere Leben sehr schwerhörig sind und einen Herzfehler davon getragen haben. Mumps macht, wenn man Pech hat, unfruchtbar….Wo ist da die Verhältnismäßigket? Wieso wird die Verantwortung für die Nachbarkinder nicht gesehen? Unser Impfkalender ist gut durchdacht, im Allgemeinen vertragen jüngere Kinder Impfungen besser als ältere.
Genauere Informationen kann man eventuell nicht nur beim Gesundheitsamt sondern auch beim Robert Koch Indtitut bekommen.

#5 |
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Barbara Schreiber
Barbara Schreiber

Wenn der Maserntiter nach einer Impfung ausreicht, wieso soll dann eine zweite Impfung erfolgen? Ev. triggert man hier Autoimmunerkrankungen?

#4 |
  18
Heilpraktiker Gerhard Hildebrandt
Heilpraktiker Gerhard Hildebrandt

Soweit ich mich erinnern kann, handelte es sich bei dem zitierten Duisburger Todesfall um eine multimorbide, schwersterkranke Patientin, so daß es vermessen ist, als alleinige Todesursache allein die Masernerkrankung verantwortlich zu machen.

#3 |
  31
Nichtmedizinische Berufe

Ich gehe stark davon aus, genau dieses arrogante von Oben herab mag Keiner! Von Epedemien zu sprechen ist weit überzogen, genau so wie der – leider – Todesfall – in Südamerika. Es ist sehr unschön, dass ein Mensch an Masern starb, andererseits gibt es keinen Aufschrei, wenn Urlauber aus fernen Ländern diverse ansteckende Krankheiten von dort mitbringen.

Ich bin keine Impfgegnerin. Aber ich möchte aus einer Patchworkfamilie mit 5 Kindern erzählen:

Zwei Geschwisterkinder, etwas älter, waren komplett nach Impfplan geimpft.
Zwei Geschwisterkinder, noch etwas jünger, waren folglich noch nicht so weit durchgeimpft, wie die älteren Geschwisterkinder. Eines der Geschwisterkinder bekam trotz Impfung sowohl Röteln als auch Mumps. Es steckte die jüngeren Geschwisterkinder an. Für alle Beteiligten erstaunlich – das geimpfte (Impfversagerkind?) war jeweils schwerer erkrankt, als die nicht geimpften jüngeren Geschwisterkinder. Auf Nachfragen bei mehreren Ärzten bekam man vielfältige Antworten – von, dann wurde dieses (Impfversager)kind auch nicht geeimpft, wenn es krank wird, über “das kann mal vorkommen”, ohne weitere Erklärung. Erst Nachfragen beim Gesundheitsamt brachte dann zu Tage, dass es Impfversager gibt, man jedoch nicht wisse, warum dies geschieht. Weiß man es wirklich nicht? Kein Mensch überprüft den Erfolg einer Impfung. Der Aufwand wäre ja viel zu hoch!

Das Jüngste Kind dieser Familie (Nummer 5)hatte schwerste Neurodermitis. Damals wurde gesagt, man impft nicht in eine bestehende Krankheit hinein. So gingen einige Jahre ins Land. Als die Neurodermitis mal über längere Zeit abgeklungen war, wurde das erste Mal geimpft, mit der Folge, dass das Kind mit Kreislaufproblemen reagierte und ein heftiger Schub der Neurodermitis auftrat. Nachfrage beim Kinderarzt: “auch ein tapferer Krieger wird mal blass” war die Antwort! Nachfragen beim Gesundheitsamt ergab “Diese Impfzusammensetzung darf in dieser Form nach solch einem Vorfall beim entsprechenden Patienten nicht mehr angewandt werden. Der impfende Kinderarzt tat dies als Lächerlich ab. Die Eltern wurden mit dieser Aussage aus der Praxis entlassen.
Diese und ähnliche Geschichten gibt es Tag für Tag. Patienten, die auf jede Impfung krank werden. Impfschäden, die kaum anerkannt werden. Abwiegeln von Sorgen von oben herab usw. usf.

Mehr Aufklärung täte Not! Und bitte einen ehrlichen Umgang auf Augenhöhe mit Fragen zur Sache!

#2 |
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Herbert Och
Herbert Och

Sehr geehrter Herr Dr. Bonsen,
99% aller Infektionstoten infolge von Erkrankungen, bei denen eine Impfung existiert, resultieren in Deutschland lt. RKI von Influenza. Und gerade bei dieser Erkrankung lassen sich Ärzte bzw. ärztliches Personal lt. RKI zu wenig impfen – bei einer erfolgreichen Immunisierung zwischen 50 und 70%. Übrigens: bereits vor der Einführung der Masernimpfung tendierten lt. Bundesamt für Statistik in Wiesbaden die Todesfälle von Masern Richtung Null. Bei jeder Impfung gilt: Abwägen des Nutzens und des Risikos einer Impfung. Übrigens: in Deutschland werden jährlich 40.000 Todesopfer durch Krankenhausinfektionen und ca. 10.000 Todesopfer durch Influenza registriert. Hier sollte man den Fokus drauflegen!

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