Infektionen: Das jüngste Gerücht

4. September 2018

Die aktuelle Masernepidemie sorgt für großes Aufsehen. Doch steigende Fallzahlen sind auch bei Hepatitis E und Pertussis zu beobachten. Experten schätzen, dass auch Tuberkulose mittelfristig ein großes Problem wird. Worauf sollten sich Ärzte in nächster Zeit gefasst machen?

„Viele Infektionskrankheiten wurden in den letzten Jahren zurückgedrängt und sind nicht mehr im Bewusstsein der Bevölkerung“, sagt Impfexpertin Dr. Sabine Reiter vom Robert Koch-Institut im Video-Interview. Die tatsächlichen Gefahren würden seither von der Bevölkerung unterschätzt: ein Problem – nicht nur bei Masern.

Influenza und Windpocken gehören laut epidemiologischem Jahrbuch zu den häufigsten meldepflichtigen Erkrankungen, bei denen es STIKO-Impfempfehlungen gibt. Steigende Fallzahlen waren u.a. bei Hepatitis E und Keuchhusten zu beobachten. Und Tuberkulose wird mittelfristig zum Pulverfass. Ein Überblick aller Trends.

Keuchhusten

Pertussis, den Keuchhusten, kennen viele Menschen nur noch von Erzählungen ihrer Großeltern. Bordetella pertussis-Bakterien führten zu anfallsartigen Hustenbeschwerden. Doch das Blatt wendet sich. Zuletzt wurden bundesweit 13.809 Fälle dokumentiert (2016), das entspricht einer Zunahme um 52 % gegenüber dem Vorjahr. Erst im Frühjahr 2013 wurde die bundesweite Meldepflicht eingeführt, sodass Langzeittrends noch schwer abzuschätzen sind.

Statt des alten Ganzkeim-Impfstoffs – er enthielt abgetötete Bakterien und war schlecht verträglich – setzen Kinderärzte heute zellfreie Vakzine mit aufbereiteten Toxinen als Antigene ein. Das mag erklären, warum nur 7,6 % der erwachsenen Bevölkerung gegen Keuchhusten geimpft sind. Schuleingangsuntersuchungen bei Kindern zeigten zwischen 2006 und 2016 eine erfreulich hohe Impfquote von mehr als 90 %.

Windpocken

Ähnlich problematisch bewerten RKI-Experten die Windpocken (Varizellen). Mit 750.000 Fällen pro Jahr zählten Infektionen mit dem Varizella-Zoster-Virus jahrzehntelang zur häufigsten Kinderkrankheit. Seit die STIKO in 2004 eine entsprechende Impfempfehlungen ausgesprochen hat, ist die Zahl zwar gesunken. Bei den gemeldeten Fällen verzeichnen Experten jedoch neuerdings einen Anstieg von 22.752 Fällen (2015) auf 25.027 Fälle (2016).

Windpocken sind eine typische Kinderkrannkheit, die gehäuft zwischen dem ersten und fünften Lebensjahr auftritt. Kleine Patienten leiden neben den typischen Hautmanifestationen an Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Pneumonien durch bakterielle Sekundärinfektionen oder ZNS-Manifestationen treten bei weniger als sechs Prozent der Patienten auf, meist sind Erwachsene betroffen. Schwere Verläufe sind von Schwangeren bekannt.

Influenza

Auch die echte Grippe bleibt ein Sorgenkind von Epidemiologen. Sie wird durch Influenzaviren ausgelöst und führt zu schweren Atemwegsinfektionen. Die STIKO rät Personen ab 60 Jahren, Schwangeren im zweiten bis dritten Trimenon oder chronisch Erkrankten unabhängig vom Alter zum saisonalen Schutz. Aufgrund der demographischen Trends steigt die Zahl von gefährdeten Senioren stetig an.

Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenkassen zufolge ließen sich 2008/09 und 2009/10 noch die Hälfte aller Personen in dieser Altersgruppe impfen. In der Saison 2016/17 waren es noch knapp 35 %. Die Impfquoten reichen von 19,2 % in Baden-Württemberg bis zu 55,2 % in Sachsen-Anhalt. Zielvorgaben der EU mit einer Quote von 75 % liegen in weiter Ferne. Auch Angestellte im Gesundheitsbereich geben keine guten Vorbilder ab. Nur 61 % aller Ärzte und 33 % aller Pflegekräfte sind gegen die echte Grippe geschützt.

Tuberkulose: Die Welle rollt

In der Negativliste gefährlicher Infektionen darf auch Tuberkulose nicht fehlen. Bundesweit bleibt die Zahl gemeldeter Infektionen mit 5.949 (2016) und 5.486 (2017) konstant auf hohem Niveau. Im Dezember 2017 (63 positive Tests) und Juni 2018 (80 positive Tests) fand das Gesundheitsamt Dresden Tuberkulosebakterien im Blut von etlichen Bürgern. Damit ist klar: Die Erkrankung aus Ferdinand Sauerbruchs Zeiten ist heute aktueller denn je. Dem RKI zufolge lag der Anteil erfolgreicher Behandlungen bei 77 % und blieb damit deutlich unter dem Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 85 %.

Wie lässt sich das erklären? „Ärzte ohne Grenzen“ warnen vor steigenden Fallzahlen in Ländern der ehemaligen Sowjetunion – und zwar rund 20 Prozent pro Jahr. Und ca. 46.000 Patienten mit resistenten TBC-Formen erhalten weder korrekte Diagnosen noch leitliniengerechte Therapien. In Zeiten der uneingeschränkten Mobilität verbreiten sich resistente Erreger weltweit. Mitte August legte die WHO Eckpunkte einer neuen Strategie vor: Experten wollen einerseits versuchen, Wirkstoffe besser verfügbar zu machen. Andererseits verdrängen Pharmaka in oraler Galenik die injizierbaren Präparate. Hier spielt Bedaquilin eine zentrale Rolle, ist aber nicht für alle Menschen weltweit auch erschwinglich.

Nach jahrzehntelanger Funkstille gibt es aus der Grundlagenforschung neue Impulse. Aktuellstes Beispiel ist BTZ043, ein experimenteller Wirkstoff gegen multiresistente Tuberkulose. Laut Pressemitteilung hemmt er ein Enzym, das zum Aufbau bakterieller Zellwände benötigt wird. Derzeit laufen klinische Studien. Auch ein experimenteller Schnelltest, der Ergebnisse innerhalb von zwei Stunden liefert, könnte wochenlange Anzucht von Tuberkulosebakterien auf Kulturmedien in Zukunft ersetzen.

Bei Impfungen haben Wissenschaftler die neue Bedrohung auch recht spät erkannt. Seit 1930 gibt es einen abgeschwächten Mykobakterien-Stamm Bacillus Calmette-Guérin (BCG). Aufgrund möglicher Impfreaktionen und aufgrund der schlechten Schutzwirkung setzen Ärzte aber kaum noch BCG-Vakzine ein. Sie setzen große Hoffnungen in neue Impfstoffe wie VPM1002, einen molekularbiologisch veränderten BCG-Abkömmling. Derzeit laufen klinische Phase-II/III-Studien. Weitere Kandidaten in der Pipeline: AERAS-402/Crucell Ad35 oder GSK M72.

Reicht das aus? Wohl kaum. Im „Epidemiologischen Bulletin“ kritisiert das RKI, es gebe kein flächendeckendes Tuberkulose-Screening. Anhand der verordneten Wirkstoffe sehen Forscher Defizite bei der Behandlung resistenter, komplizierter oder schwerer Fälle. „Wichtig ist es außerdem, dass die Erfahrungen und das Wissen im Umgang mit dieser Erkrankung in Fachkreisen erhalten bleiben und durch eine entsprechende Ausbildung in Studium und Beruf gefördert werden“, schreibt das RKI.

Hepatitis E

Neben alten Bekannten wie Tuberkulose oder Influenza erscheinen neue Pathogene recht unbemerkt auf der Bildfläche. Dazu gehört Hepatitis E. Diese Form der Virushepatitis wird primär durch tierische Lebensmittel auf Menschen übertragen, etwa durch rohes Schweinefleisch. Wurden dem RKI im Jahr 2015 noch 1.264 Fälle gemeldet, stieg die Zahl auf 1.983 im Jahr 2016 und weiter auf 2.902 im Jahr 2017. Klinisch gleicht der Verlauf einer Hepatitis A mit Gelbsucht, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Fieber. Die Mortalität liegt allgemein unter 4,0 %, steigt aber bei Schwangeren auf rund 27 %.

Mit der Prophylaxe ist es derzeit schwierig. Ein Impfstoff wurde in China zugelassen. Langzeitergebnisse sprechen für dessen hohe Sicherheit und Wirksamkeit. Wann der Hersteller seine Vakzine in Europa oder in den USA zulassen wird, weiß niemand. Der Druck wird angesichts steigender Patientenzahlen aber wachsen.

Wenige Impfungen – viele Faktoren

Die Trends zeigen, wie schwierig es ist, Infektionserkrankungen zu eliminieren. Impfmüdigkeit als Totschlagargument ist zu pauschal, da sich Impfquoten bei Schuleingangsuntersuchungen seit Jahren auf einem hohen Niveau bewegen:

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© RKI

Dem stehen regionale Schwankungen gegenüber. Sie sind bei den verschiedenen Infektionserkrankungen nicht deckungsgleich. Kampagnen für mehr Impfungen müssen nicht nur bundesweit greifen, sondern stärker regional verankert werden.

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Regionale Impfquoten bei Masern-Impfungen in Deutschland © VacMap

Und nicht zuletzt hat die Industrie auch eine Mitschuld am Debakel. Über Jahrzehnte hinweg interessierte sich niemand großartig für neue Vakzine. Das rächt sich nun, insbesondere im Bezug auf Tuberkulose oder Hepatitis E.

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11 Kommentare:

Regina Nerb
Regina Nerb

Für mich bestand der Sinn von Impfungen immer darin, gegen die Krankheitserreger geschützt zu sein; jetzt sollen plötzlich eine Handvoll Keimträger die Ursache dafür sein, dass die mehrheitlich Geschützten doch nicht mehr geschützt sind.

Irgendwo scheint mir hier ein Denkfehler zu liegen.

#11 |
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Mitarbeiter Industrie

Frau Nanu Dams ist unbedingt beizupflichten für die Urbevölkerung werden, auf Kassenleistung, bisher nahezu wirkungslose z.B. Infuenzaimpfungen massenweise durchgeführt…. Wer tatsächlich einen effektiven Schutz anstrebte musste selbst Geld in die Hand nehmen. Wenn dies keine grandiose Verschwendung von Pflichtbeiträgen der gesetzlichen Versicherten ist ? was ist das sonst ? Wer wird zur Rechenschaft gezogen ? wer ?
Dies ist jedoch in anderen Bereichen des z.T. krankmachenden Gesundheitssystems nicht anders…Nur weiter so….Ach ja die Kassen horten dessen ungeachtet aktuell 20 Milliarden an Versichertenbeiträgen. Dies ist gesetzwidrig und unmoralisch…. Wie viel Guthabenzinsen erhalten die Versicherten dafür ?

#10 |
  6
Mitarbeiter Industrie

zu der sehr vielschichtigen höchst brisanten Thematik einige Anmerkungen.
Nach meiner Kenntnis, sicher subjektiv, drängt sich der Eindruck auf, die Mobilität, gerade im EU Raum, ist für auch die Verbreitung von Infektionen verantwortlich ? Wenn Länder wie Rumänien, Bulgarien, z.B. kein vergleichbares Gesundheitssystem haben sind doch Probleme für Deutschland vorprogrammiert!
Wenn deutschstämmige, z.B. aus Russland, oft mit offener Lungentuberkulose unsere Spezialkliniken monatelang bevölkern sollte doch mal die Warnlampe aufleuchten. Frau Merkel sollte bei den für den deutschen Steuerzahler stetig
viele Millionen teuren Staatsbesuchen in Afrika doch jeweils ein Impfteam aktiv werden. Dies wäre eine sinnvolle Art der Entwicklungshilfe…oder ?

#9 |
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Heilpraktikerin

Zur Influenza in den letzten Jahren gab es ja “nur” den Impfstoff mit einer 3-Fach Wirkung, das benötigte 4-Fach Serum ( welches geholfen hätte ) gab es nur gegen Aufpreis … … … ( In Vergangenheitsform, da es wohl für ab dieses Jahr geändert wird…)

#8 |
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NUR ZUM THEMA MASERN
Entgegen allen halbamtlichen Verlautbarungen der offiziellen Gesundheitsbehörden, Verbänden, “Gesundheits”-Politikern, Funktionären und anderen Infektiologie-fremden, selbsternannten Meinungsbildnern:

Es sind n i c h t Impfmüdigkeit, Desinteresse, mangelhafte Aufklärung, Unwissen und Ignoranz der Bevölkerung in Deutschland, welche uns hier in Deutschland in eine Masern-Epidemie treiben. Sondern wir sind umzingelt von Ländern, in denen sich wesentlich mehr Masern-Neuinfektionen ereignen, als bei uns autochthon aufgetreten wären. Und es ist die erhebliche Migration von gegen Masern/Mumps/Röteln (MMR) Ungeimpften, die von den Einwanderungsbehörden nicht ausreichend mit Schutzimpfungen versorgt wurden.

Die WHO beschreibt die dramatische Entwicklung:
“Measles cases hit record high in the European Region – Copenhagen, Denmark, 20 August 2018

Over 41 000 children and adults in the WHO European Region have been infected with measles in the first 6 months of 2018. The total number for this period far exceeds the 12-month totals reported for every other year this decade. So far, the highest annual total for measles cases between 2010 and 2017 was 23 927 for 2017, and the lowest was 5273 for 2016. Monthly country reports also indicate that at least 37 people have died due to measles so far this year…
Seven countries in the Region have seen over 1000 infections in children and adults this year (France, Georgia, Greece, Italy, the Russian Federation, Serbia and Ukraine). Ukraine has been the hardest hit, with over 23 000 people affected; this accounts for over half of the regional total. Measles-related deaths have been reported in all of these countries, with Serbia reporting the highest number of 14.” (Zitat Ende)

7 Länder Europas haben in diesem Jahr [bereits] über 1.000 Infektionen bei Kindern und Erwachsenen gesehen (Frankreich, Georgien, Griechenland, Italien, Russland, Serbien und Ukraine). Ukraine mit dem härtesten Spitzenwert von über 23.000 infizierten Menschen…

In Deutschland waren es im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 387 Masern-Neuinfektionen.

Noch ein Wort zur gebetsmühlenartigen Wiedergabe einer wissenschaftlich unhaltbaren WHO-Behauptung durch die Deutsche Presse-Agentur (dpa): “Um Ausbrüche zu vermeiden, müssten 95 Prozent der Bevölkerung in allen Alters- und sozialen Gruppen geschützt sein” setzt voraus, dass keinerlei Migrationsbewegungen durch potenziell Masern-Infizierte stattfindet. Doch genau das Gegenteil ist der Fall! So dass bei 5% Ungeimpften und etwa 82 Millionen Einwohnern in Deutschland ein Potenzial von 4,1 Millionen (sic!) gegen Masern ungeschützten Personen verbleibt.

#7 |
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In Folge von z. B. Keuchhusten und Masern ist das Immunsystem auch nicht voll leistungsfähig, so dass die Widerstandskraft gegen z. B. TBC geschwächt ist, siehe https://books.google.de/books?id=wCayBgAAQBAJ&pg=PA166&lpg=PA166&dq=masern+folgekrankheiten+tbc&source=bl&ots=LvDjCMLqfD&sig=Myi7jQwbt25ux_FMVthMzzD0rcY&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiW9L342qHdAhVIK1AKHWIZBBQ4ChDoATAJegQIARAB#v=onepage&q=masern%20folgekrankheiten%20tbc&f=false. Das kann für Einrichtungen zur Unterbringung von Flüchtlingen durchaus relevant sein.

#6 |
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Nichtmedizinische Berufe

Dass Impfstoffe und Medikamente nicht für alle Betroffenen zugänglich und erschwinglich sind – das hat man hingenommen, denn im schrankenlosen Kapitalismus ist ein tuberkulosekrankes Kind in Somalia doch nur ein Kollateral-Schaden. – wenn es denn in Somalia geblieben wäre.
Die Infektionskrankheiten, die nie ganz weg waren auf unserer Welt, erreichen durch die Globalisierung ( und da gehört der Warenverkehr genauso dazu wie Migrationsbewegungen ) wieder die “Inseln der Seeligen”.

#5 |
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Rettungsassistent

Da fragt man sich warum es nicht längst eine Impfpflicht gibt. Für die eigene Bevölkerung, aber auch speziell für Migranten.
Auch wenn man vieles zu Unrecht der Migration zu schiebt, zumindest hier dürfte es einen nicht unerheblichen Teil des Problems ausmachen. Viele in Deutschland bereits nahezu ausgerotteten Erreger gibt es gerade in den nordafrikanischen aber auch den arabischen Bereichen noch.

Auch aber ist die Durchsuchung mit multiresistente Keimen, speziell im arab. Bereich (speziell mit Acinetobacter-Stämmen) wesentlich höher als bei uns üblich.
Vielleicht würde es uns allen gut tun, wenn das RKI einfach mal die Richtlinien für Isolierung, Screenings und auch Dekontamination z. B. in den Altenpflegeeinrichtungen (MRSA) aber auch Aufnahmeeinrichtungen (Acinetobacter) und klinischen Normalstationen überarbeiten würden.

#4 |
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Herbert Och
Herbert Och

@Stephan Trillhose: Bitte keine Veschwörungstheorien, auch wenn keine sachlichen Argumente gefunden werden! Bitte!

#3 |
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Stephan Trillhose
Stephan Trillhose

Ganz einfach Herr Och, wir sind alle Illuminati. Und der Plan ist halt die Weltherrschaft durch Impfquote.

#2 |
  39
Herbert Och
Herbert Och

Die Todesfälle von vielen Infektionskrankheiten tendierten schon vor Einführung ihrer entsprechenden Impfung aufgrund verbesserter Hygiene, Lebensbedingungen und medizinischer Versorgung gegen Null (siehe statistisches Bundesamt in Wiesbaden). Die Tuberkuloseimpfung wurde wegen mangelnder Effektivität ganz eingestellt (Wikipedia). Aktuell gehen laut RKI in Deutschland 99% aller Todesfälle von Infektionserkrankungen (gegen die eine Impfung existiert) auf das Konto von Influenza (schwankend zwischen 9.000 und 12.000 pro anno). Und genau bei dieser Krankheit liegt die Impfbereitschaft lt. RKI in der Berufsgruppe der Ärzte (und ärztl. Personal) unter dem Durchschnitt der Bevölkerung bei einem Immunisierungsgrad zwischen 50% und 80%. Kann mir das jemand erklären?

#1 |
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