Supplemente: Basen machen Ärzte sauer

31. August 2018

Der moderne Mensch ist ein übersäuertes Wesen. Das wollen uns Hersteller von basischen Nahrungsergänzungsmitteln weismachen. Die chronische Übersäuerung führe zu Erkrankungen wie Gicht, Krebs und Rheuma. Wissenschaftlich belegen können sie das nicht.

Rheuma, Arteriosklerose, chronische Müdigkeit, frühzeitige Hautalterung, Haarausfall, ein schlaffes Bindegewebe – glaubt man Herstellern von basischen Nahrungsergänzungsmitteln haben diese Krankheiten und Erscheinungen alle eine gemeinsame Ursache: die chronische Übersäuerung des Körpers. Mit der Angst vorm übersäuerten Organismus lässt sich mittlerweile gutes Geld verdienen. Produkte, die den Säure-Basen-Haushalt ausgleichen sollen, strömen mehr denn je auf den Markt.

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© Farmer’s Snack / Screenshot: DocCheck

Lebensmittel, wie zum Beispiel Trockenfrüchte aus dem Supermarkt, werden von Produzenten teilweise sogar mit einer „Basen-Skala“, von „leicht basisch“ bis „stark basisch“, gekennzeichnet.  Auch in den sozialen Medien stößt das Thema auf große Resonanz. „Von der Schulmedizin mag sie oft noch ignoriert werden, doch in der Naturheilkunde gilt die Übersäuerung durch die moderne Ernährung als einer der schädlichsten aller gesundheitlichen Belastungsfaktoren“, konnte man in den Instagram-Stories der Influencerin Myra Snoflinga lesen, sie bezog sich wiederum auf eine Artikel der bei Praxisvita erschienen war.

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Quelle: Myra Snoflinga, Instagram-Stories. Screenshot: DocCheck

„Kohlensäurehaltige Getränke können den Säure-Basen-Haushalt zusätzlich beeinflussen“, heißt es. Etliche Ratgeberseiten im Web scheinen dies zu bestätigen. Sogar „basische Kniestrümpfe“ gibt es mittlerweile. Sie werden vor dem Tragen mit einer Citratlösung getränkt und sollen uns über die angeblich sehr geeigneten Fußsohlen entsäuern. Was steckt hinter dem Mythos?

Puffer im Dauereinsatz

Dazu etwas Biochemie aus dem Grundstudium. In unserem Körper halten mehrere Puffersysteme den physiologisch erforderlichen pH-Wert aufrecht. Sie reagieren auf Säuren oder Basen mit deutlich geringeren pH-Änderungen als ungepufferte Systeme. Wichtige Vertreter sind:

  • der Bicarbonat-Puffer im Blut mit Hydrogencarbonat und Kohlensäure,
  • der Hämoglobin-Puffer im Blut mit der Aminosäure Histidin in einer deprotonierten bzw. protonierten Form,
  • der intrazelluläre Phosphatpuffer (Dihydrogenphosphat/Monohydrogenphosphat),
  • der Proteinpuffer in Geweben aller Art mit unterschiedlichen Aminosäuren in einer deprotonierten bzw. protonierten Form.

Diese Systeme stabilisieren unseren pH-Wert und sorgen dafür, dass sich beispielsweise Enzyme in ihrem Wirkungsoptimum befinden. Schon geringe Verschiebungen ins Saure oder Basische würden ihre Wirkung als Biokatalysatoren beeinträchtigen.

Unser Stoffwechsel gerät in Schieflage

Entgleisungen von Puffersystemen sind selten, führen aber zu schweren Funktionsstörungen. Ärzte kennen etwa respiratorische Azidosen. Bei diversen Lungenfunktionsstörungen ist die Abatmung von Kohlendioxid gestört. Es kommt zur Übersäuerung des Blutes, zu Tachykardie, pulmonaler Hypertonie und zum Anstieg des Blutdrucks. Hier kann eine künstliche Beatmung erforderlich sein. Ergänzend stehen Theophyllin und diverse Beta-Sympathomimetika zur Verfügung.

Ansonsten kommen in der Praxis metabolische Azidosen vor. Dazu gehört die Ketoazidose bei Typ 1-Diabetes, sprich absolutem Insulinmangel. Acetessigsäure und β-Hydroxybuttersäure sammeln sich als Ketokörper im Blut an und vermindern dessen pH-Wert. Hier ist die Gabe von Insulin sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr erforderlich. Hydrogencarbonat-Infusionen bringen keinen Mehrwert, fanden Wissenschaftler kürzlich heraus.

Nephrologen haben ebenfalls mit Azidosen zu tun. Akutes Nierenversagen oder chronische Niereninsuffizienz führen zur verminderten Säureausscheidung und damit zur Retentionsazidose. Dann müssen Patienten zur Dialyse.

Und nicht zuletzt aktiviert Sauerstoffmangel beim Schock, beim Herzstillstand oder beim diabetischen Koma anaerobe Stoffwechselpfade in Geweben. Saure Stoffwechselprodukte häufen sich an, und der pH-Wert sinkt. Intensivmedizinische Maßnahmen sind erforderlich, um die Sauerstoffzufuhr wieder zu gewährleisten.

Gute Nahrung – schlechte Nahrung

Während Azidosen seltene, aber schwerwiegende Ereignisse sind, sprechen Befürworter basischer Nahrungsergänzungsmittel auch völlig gesunden Menschen die Fähigkeit ab, ihren Säure-Basen-Haushalt selbst zu regulieren. Sie stufen moderne Ernährungsgewohnheiten als schädlich, sprich säurebildend ein. Dazu zählen sie eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Brot und Backwaren. In dem Zusammenhang soll auch Sprudel, sprich Kohlensäure, schaden. Alkalisierend wirken Obst oder Gemüse aufgrund von organischen Salzen. Beispielsweise reagieren Citrate als Salze der Zitronensäure mit H+-Ionen und fangen die „Säureteilchen“ quasi ab. Da wir jedoch zu wenig Gesundes essen, übersäuert der Theorie zufolge unser Körper.

Bei der Verdauung verschiedener Nahrungsmittel entstehen tatsächlich Säuren. Sie werden von gesunden Menschen einfach ausgeschieden, ohne dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt. Oftmals erhalten Patienten Teststreifen, um ihren Urin zu untersuchen. Niedrige pH-Werte sollen vermeintlich beweisen, dass wir übersäuert sind.

Verfechter der Lehre bringen damit zahlreiche Erkrankungen in Verbindung, etwa Allergien, Gicht, Krebs, Rheuma, Herzrhythmusstörungen oder Osteoporose. Bislang gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Ein spezieller Aspekt wurde jedoch untersucht: Dass „säurereiche“ Ernährung die Knochen schwächt, ist recht unwahrscheinlich. Helen M. Macdonald von der Universität Aberdeen wollte wissen, ob basische Supplemente – wie behauptet – bei postmenopausalen Frauen gegen Osteoporose wirkt. Für ihre randomisierte kontrollierte Studie rekrutierte sie 276 gesunde Probandinnen zwischen 55 und 65 Jahren. Sie erhielten Kaliumcitrat in zwei unterschiedlichen Dosierungen, Placebo oder 300 g zusätzliches Obst und Gemüse pro Tag. Nach zwei Jahren fand Macdonald zwischen den Studienarmen keine signifikanten Unterschiede bei der Knochendichte.

Was sagen Experten zur Übersäuerung?

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Andreas Pfeiffer © Till Budde/DIfE

Prof. Dr. Andreas Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) hält von der These, viele Menschen seien übersäuert, nichts. „Der Grund ist, dass Menschen den Säure-Basen Haushalt ihres Körpers sehr genau regeln können“, sagt er im Interview. „Die Säure im Blut wird sehr präzise reguliert durch zwei Regulationssysteme. Zum einen über die Lunge, wir können Säure quasi abatmen und dadurch das Blut alkalischer machen.“ Der Stoffwechsel komme mit hinzu. „Nur, wenn diese Systeme entgleisen, kommt es zu schweren Krankheiten.“

„Gute Pillen – schlechte Pillen“, ein pharmakritisches Portal, kommt zu ähnlichen Resultaten: „Die Theorie ignoriert die nachweislich korrekte wissenschaftliche Erkenntnis, dass der Körper den Säure-Basen-Haushalt in der Regel selbst im Gleichgewicht hält.“ Ausnahmen seien bestimmte Erkrankungen, etwa aus dem nephrologischen Bereich. „Das ist dann allerdings ein Fall für den Arzt – und nicht für Nahrungsergänzungsmittel.“

Kein Wunder, dass Ökotest Supplemente mies bewertet: „Fehlender Nutzen für den gesunden Verbraucher, überdosierte Inhaltsstoffe und eine lausige Deklaration führen zu diesem vernichtenden Urteil.“ Experten raten, eher Geld in Obst und Gemüse zu investieren. Was können Kunden daraus lernen? „Die natürlichen Puffersysteme des Körpers, eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse und Obst, mäßig tierischen Lebensmitteln, viel Trinken sowie Bewegung schützen ausreichend vor Übersäuerung“, so fasste die Verbraucherzentrale Hessen in einer Broschüre den Sachstand zusammen. Nur damit lässt sich eben kein Geld verdienen.

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Bildquelle: Anna Oates, flickr / Lizenz: CC BY
Medizin, Pharmazie

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16 Kommentare:

Ergotherapeut

Natron (NaHCO3) ist ein altbewaertes Hausmittel und ist vielfach verwendbar.
innerlich 2 x tgl 1/2 TL mit 200ml Wasser und 4 EL Zitronensaft wirkt Wunder. Für art. Hypertoniker empfehlen sich eher Basencitrate, die Mischung ist Natriumfrei bezeichnet. Trotz einnahme pendelt der PH- Wert immer wieder ins schwach saure zurück, was ja wichtig ist. Aber nur sauer geht gar nicht. Probiert es aus.

#16 |
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Heilpraktiker

Dabei ist der Magen bemüht, die systemische Übersäuerung durch die Belegzellenaktivität zu kompensieren-auf Kosten eines lokalen Säureüberschusses – Teufelskreis, oder doch nur irre Verschwörung der Basen-Industrie und armen Verblendeten?

#15 |
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Heilpraktiker

Ich halte es da eher wie A.Einstein, Hr. Eysel: “Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk,
und der rationale Verstand ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen,
die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat”. Zum Thema Protonenpumpenhemmer: Klinisch und wissenschaftlich bewiesenermassen sehr wertvoll – für die Kurzzeitbehandlung. Langfristig dürfte der Schaden durch die herabgesetzte Hydrogencarbonat-produktion wohl überwiegen, so denn man an die Übersäuerung des Bindegewebes glauben mag.

#14 |
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Reinhold Eysel
Reinhold Eysel

Die “Welt” ist längst “irre” geworden.
Glauben und Ideologie ersetzen ersetzen großflächig gesunden Menschenverstand als auch die Erkenntnisse (nicht nur moderner) Naturwissenschaft. –
– So auch an hiesigen Kommentaren – zum Teil – deutlich erkennbar. –
Speziell in D. scheint sich ein “swing-back” zu vollziehen.
Sowohl was rer. nat. angeht, als auch weit in die politische Wahrnehmung hinein.
Zahlreiche Medien bestimmen das Bewusstsein samt dem Sein.
Erstaunlich was zahlreiche Medien so vielen Menschen”antun”.
Zurück ins D U N K L E Mittelalter!

#13 |
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Heilpraktikerin

Bei allem was Profit bringen könnte entwickelt sich eine Industrie die daran verdient.
Also wenn nichts dran wäre, würde es auch keine gäben, so einfach.
Und solange in den Krankenhaus Kantinen und auf jedem Patiententablett KH, Zucker, Omega6, Glutamat, Aromastoffe,….. serviert werden
braucht sich auch die Schulmedizin um ihren Profit keine Sorgen zu machen.

#12 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

wie gut , dass wir nur mit ATPase-Hemmern pro Tag kiloweise zu tun haben wie PANTOPRAZOL o. OMEPRAZOL … ……hat ja mit Säuren nix zu tun .

#11 |
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Patrick Suter
Patrick Suter

Basen machen Ärzte sauer ? – JA, logisch !

Den ganzen lieben langen Tag ernähre ich mich von Säuren !…genauer: Fettsäuren und Aminosäuren…UND: Ich lebe noch !…Prof. Dr. Andreas Pfeiffer hat
schon auch Recht, der sagt nämlich: Regulation des Säure/Basen-Haushalts durch die Lunge!…ALSO: Bewegung!. Tägllich! .Draussen…Stundenlang !…und die Säure ist WEG!…und das andere Regulationssystem?…STOFFWECHSEL….genau: ERNÄHRUNG!.wenn man sich nebst den ernährungsphysiologisch-genetisch korrekten Säuren (Fett/Eiweiss) halt auch noch mit den “bösen” Säuren (Transfette/zuviel Omega 6/Alkohol/Zucker/KH) ernährt, sich nicht genügend bewegt, ja dann säuert’s halt schon…bis Hin zum Tode!…und auch da gibt’s Abhilfe!..zum Glück!…steht alles im WAHRHAFTIGEN und treffenden Kommentar von Björn Korte !…Wunderbar, Danke!…Vielen Dank für’s Lesen!

#10 |
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Dr. rer. nat. Helmar Hoenig
Dr. rer. nat. Helmar Hoenig

Der in dem Artikel beschriebene natürliche Puffermechanismus funktioniert sicher und hat sich seit Beginn der Evolution gut bewährt. Nur wenn der moderne Mensch sich durch zu starken Genuss von z.B. Alkohol, Süßigkeiten oder auch Fleisch nicht „artgerecht“ ernährt, kann es durchaus zu Verschiebungen des Säurehaushalts kommen. Für solche Fälle hilft ein einfaches Hausmittel, nämlich Natriumhydrogencarbonat oder vulgo Bullrichsalz.

#9 |
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Prof. Dr. Dr. Wulf von Restorff
Prof. Dr. Dr. Wulf von Restorff

Ganz früh in meiner Ausbildung habe ich gelernt:
“Der Forscher kann tun, was er will, die gequälte Natur gibt immer eine Antwort”
Nur, ob die dann richtig interpretiert wird, steht auf einem anderenb Blatt.
Ich für mein Teil, esse und trinke, was mich freut und vertraue voll auf meine Mechanismen der Säure-Basen-Regulation. In den bisherigen >75 Jahren bin ich nicht enttäusacht worden.
Empirie: Die Natur hat deutlich länger gebraucht, um den Menschen zu entwickeln als Empiriker des Säurestatus des Bindegewebes erfassen (zu) können (meinen).

Mit freundlichem Gruß
v. Res.

#8 |
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Heilpraktiker

Natron-Pulver aus dem Supermarkt

#7 |
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Heilpraktiker Gerhard Hildebrandt
Heilpraktiker Gerhard Hildebrandt

Hallo Herr Korte,
könnten Sie ein geeignetes Basenpulver für Fussbäder nennen?
Herzlichen Dank.

#6 |
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Heilpraktiker

Deshalb werden oben genannte, lebensbedrohliche ph-Wert-Entgleisungen des BLUTES ja auch (intensiv)medizinisch behandelt. Die Regulierung der übersäurten Peripherie/Bindegewebes bleibt wohl vorerst weiter eine Domäne der Naturheilkunde – auch ohne teure Präparate von zweifelhafter Wirkung-Bicarbonat Pulver kostet wenige Cent. Möge der Autor einmal seinen Füssen ein basisches Fussbaden gönnen, vielleicht wäre er verblüfft über die Wirkung und die messbare ph-Wert-Änderung. Vielleicht wäre er danach weniger sauer auf “die Alternativmedizin” und seine Artikel würde weniger hämisch und abwertend ausfallen, wer weiß…

#5 |
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Entschuldigen Sie die Schreibfehler.
Das Diktat wurde nicht richtig übersetzt

#4 |
  2

Es handelt sich hier um unterschiedliche Bezugssysteme nicht alles ist zu einfach messbar die bindegewebs Übersäuerung ist ein Thema. Natürlich können die aufgelisteten Erkrankungen nicht allein von Übersäuerung verursacht sein mehr oder weniger kann dies jedoch eine Rolle spielen.
Wie so oft die Wahrheit in der Mitte. Einseitige undifferenzierte Darstellungen führen in die Irre.
In der Behandlung sind nicht nur objektive Messungen und extreme Notfälle von Bedeutung, sondern auch ein nicht so einfach fassbarer Graubereich dazu brauche ich eine geschulte Wahrnehmung unter Einsatz aller fünf Sinne wie sie früher noch gelehrt wurde.
Entsäuerung spielt im Einzelfall dabei durchaus eine Rolle so wie auch eine Ansäuerung z.b.des Dickdarms mit Milchsäure zur Unterstützung der Milchsäure bildenden Bakterien sinnvoll ist.
Die Empirie sollte die Medizin nicht unterschätzt werden.

#3 |
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Heilpraktiker

Wer schon mal systematisch Pufferkapazitätsbestimmungen durchgeführt hat, kann nachvollziehen, dass der Artikel komplett am Thema vorbeigeht.
Denn die hier beschriebenen Entgleisungen der Säureregulation sind meist nur bei schwer erkrankten Personen zu beobachten und haben nichts mit der angesprochenen Übersäuerung zu tun.
Aber die unten beschriebene Empirie, die viele Therapeuten teilen, lässt sich durch die systematische Pufferkapazitätsbestimmung belegen.

#2 |
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Der Artikel ist wissenschaftlich völlig korrekt. Und die Empirie? Ich habe Menschen mit z.B. rheumatischen Erkrankungen / entzündlichen Systemerkrankungen denen es mit Säurebasenpulver besser ging. Und was ist mit Vit. C ? Proteinfood Powerfood, Antiaging? Wem hilft`s? Und Nahrungsergänzung und Nahrungsergänzung. …… Sind die Neandertaler mangels dessen ausgestorben? Ich nehme mein Powerfood zu mir und fühle mich als neuer Mensch. Homo sapiens oder non sapiens??

#1 |
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