Rhinosinusitis: Kalte Dusche für Therapie

13. Januar 2010
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Nasenduschen sind nichts für Ästheten, können aber Schniefnasen von Schleim befreien. Daher greifen Viele bei chronischer Rhinosinusitis zu. Mit mehr Schaden als Nutzen, sagen Forscher: Nasenduschen über Monate erhöhe das Infektionsrisiko massiv.

Die Nasendusche verwendet keine „Chemie“ und war unter dem Namen „Jala Neti“ schon den alten Indern bekannt. Dort sollte sie für einen gleichmäßig fließenden Atem sorgen und damit das Meditieren beim Yoga erleichtern. Dies hat die vermeintlich „natürliche“ Nasendusche zu einem beliebten Hausmittelchen gemacht, um schniefende Nasen von unschönem Schleim zu reinigen. Nicht nur Apotheken bieten inzwischen ein breites Sortiment von Nasenduschen samt der dazu gehörenden Salze an. Das Anwendungsprinzip ist einfach: Man löse eine Prise Salz in möglichst körperwarmem Wasser auf und leite die Lösung mittels Dusche in eines der Nasenlöcher ein. Bei richtiger Körperhaltung fließt die Flüssigkeit samt darin gelöster körpereigener Schleime dann zum anderen Nasenloch wieder heraus.

Der Mechanismus der lokalen Kochsalzanwendung besteht nach Angaben der „Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie“ darin, „durch eine Verflüssigung des Nasensekrets die mukoziliäre Clearance zu verbessern.“ Außerdem soll die lauwarme Brühe die Gefäße verengen und damit abschwellend wirken. Die Fachgesellschaft empfiehlt die Nasendusche daher in ihrer „Leitlinie Rhinosinusitis“ bei diesem Krankheitsbild als nicht-pharmakologische Therapieoption.

Studien beweisen Nutzen bei Kurzzeitanwendung

Bisher haben wissenschaftliche Studien diese Empfehlung für mehrwöchige Anwendungen gedeckt. Erst vor wenigen Wochen zeigte eine Übersichtsarbeit, dass das Nasenduschen über zwölf Wochen oder länger bei der chronischen Rhinosinusitis die Beschwerden um bis zu 64 Prozent senken kann. Weniger klar ist der Nutzen dagegen bei der allergischen Rhinitis und bei Infektionen im oberen Respirationstrakt.

Möglicherweise sollte man die Salzlösung aber tatsächlich nicht längere Zeit täglich nutzen. Darauf weist eine Studie hin, die Prof. Dr. Talal M. Nsouli von der Georgetown University Hospital School of Medicine beim diesjährigen „American College of Allergy, Asthma & Immunology (ACAAI) 2009 Annual Scientific Meeting“ in San Diego vorstellte. 68 Patienten, alle tägliche Nasenduscher mit chronischer Rhinosinusitis, nahmen an dieser Studie teil. Zwölf Monate lang gaben sie sich zwei Mal täglich dieser Prozedur hin, um dann weitere zwölf Monate lang völlig auszusetzen. Als Kontrollgruppe dienten 24 weitere Patienten, die über zwölf Monate hinweg einmal täglich die Salzlösung durch die Nase führten.

Regelmäßiges Duschen schadet der Nasen-Hygiene

Anders als erwartet litten die Probanden ohne Nasendusche deutlich seltener unter akuten Rhinosinusitiden: Die Zahl der Episoden sank von 544 unter der zwei Mal täglichen Nasendusche auf 204 in den zwölf Monaten ohne Nasendusche. Damit sank die Frequenz um 62,5 Prozent auf durchschnittlich drei Episoden pro Jahr und Proband (p kleiner 0.001). In der Kontrollgruppe (einmal täglich Naseduschen) lag die Zahl etwa 50 Prozent höher (p kleiner 0.001).

Allergologe Nsouli hat dafür eine simple Erklärung: Die nasale Schleimhaut ist nicht nur eine Quelle der Verschleimung, sondern dient offenbar auch als erste Verteidigungslinie gegen eindringende Erreger. Spüle man diesen Mukus zwei Mal täglich mit Salz weg, dann beraube man seine Nase um diese Abwehrtruppe, wird der Studienleiter vom ACAAI-Kongress zitiert. Seiner Meinung nach spricht nichts dagegen, einige Wochen lang täglich oder auch zwei Mal pro Tag zur Nasendusche zu greifen, aber nicht für längere Zeit. Nsoulis Team plant jetzt eine größere Studie, um diese Ergebnisse zu untermauern.

214 Wertungen (4.14 ø)
HNO, Medizin

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24 Kommentare:

dr. med uwe hoelscher
dr. med uwe hoelscher

Wir müssen nicht gleich so poltern wie Herr Leithäuser. Allerdings hat er auch ein bischen Recht.
Als HNO-Arzt wird bei mir die Nasendusche für den GELEGENTLICHEN Gebrauch insbesondere für trockene Nasenschleimhäute- und die sieht man z.B. endoskopisch- empfohlen neben anderen Therapiemöglichkeiten. In keinem Fall sollte sie angewendet werden im akuten Fall z.B. bei einer womöglich schon eitrigen Rhinosinusitis damit Keime nicht noch per Druck in die Nebenhöhlen gespült werden. Es ist wie mit allem das zu “gründlich” angewendet wird : viel hilft nicht immer viel.

#24 |
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Barbara  Grauer
Barbara Grauer

wie oben: Quatsch!!! ich habe noch keinen Kunden gehabt, die behauptet hätte, dass er 2x tgl. über einen längeren Zeitraum d.h über mehr als 12 Monate eine Nasendusche benutzt!!!Die meisten machen es im Frühjahr / Pollenflug oder im Winter bei Erkältung. Einen Dauerkunden, der Tonnenweise Emsersalz kauft, habe ich noch nie gesehen……..

#23 |
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Erik Füller
Erik Füller

Also, mit ein wenig Verstand wird man wohl auf folgendes kommen:
Alles in Maßen!

#22 |
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Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technischer Assistent

[Bezieht sich auf mittlerweile redigierten Kommentar(d. Red.)]

@ 22

man kann sein geld sicher in anderen bereichen sparen…

und das gesparte in ihrer firma investieren??

billige schleichwerbung!!!!

#21 |
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Dr. Friedrich A. Wetzel
Dr. Friedrich A. Wetzel

Sehr interessant die vielen Meinungen und Erfahrungen zu der endonasalen Reinigung. Nach über 25 Jahren Landarzt-Tätigkeit habe auch ich viel Erfahrung mit Nasenproblemen – natürlich im Austausch mit HNO- u .Allergologie -Fachkollegen. Das tägliche mehrmalige Nasenspülen über Jahrzehnte ist sicher für das Gros der Anwender nicht erforderlich.Man sollte m.E. aber auch nicht selbst gemixte,daher preiswerte, meist unsterile Lösung in die Nase hochziehen.
Man kann sein Geld sicher in anderen Bereichen sparen.

#20 |
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Frau Susanne Ahn
Frau Susanne Ahn

In meiner Praxis hat sich die Nasendusche bestehend aus Emsasalz mit 30 Tropfen Symbioflor 1 bei Rhinosinusitis sehr bewährt. Tägliche, über Jahre praktizierte Nasenspülung halte ich für verkehrt. Ähnlich wie die tägliche, über Wochen praktizierte Einnahme von Basica zur Entsäuerung.

#19 |
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Dr.med Egon Stadtfeld
Dr.med Egon Stadtfeld

Kaltes Leitungswasser vorsichtig aus der hohlen Hand ansaugen,auslufen lassen und nach etwa 1/2 Std, stets nur eine Seite auf einmal ausblasen.Das tuts.
Salzzusatz ist überflüssig .
Nachtliche Austrocknung in zu trockener Atemluft, und alle möglichen Kleinpartikel werden so beseitigt.
Das kalte wasser schwellt zuverlässig auch bei akuter Rhinitis ab.
Leider ist das beidseitig simultane Schneutzen in vorgehaltenes Tuch immer noch weit verbreitet.
( Wie auch der Gebrauch von Toilettepapier statt der Fließwasserreinigung des Afters. Hier könten wir von den Muslimen lernen, wenn wir nicht so eingebildet wären. )

#18 |
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Dr. med. Theodor Schuldes
Dr. med. Theodor Schuldes

Aus der Schffartsforschung wird viel Geld für den das Schiff bremsenden Schleim ausgegeben.Für die Medizin ist da auch etwas abgesprungen. Zumindest weiß mann heute daß im gegensatz zu Schiff für die Nase der Schleim essentiel wichtig ist. So schützt der Schleim die Nase vor Krankheiten.
Spühlung bringt zwar bei extrem kranken Nasen eine Erleichterung,jodoch keine Heilung.
Dr.med.Theodor Schuldes, HNO-Arzt Viersen.

#17 |
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Nasenduschen spülen nur den unteren Nasengang! Durch hoch- saugen aus der hohlen Hand wird die physiol. Kochsalzlösung
( keine höherprozentigen Lösungen! )in der Nase verwirbelt
und reinigt so die viel wichtigeren oberen Nasenabschnitte.
Spülung nur zur Behandlung krankhafter Zustände. Herstellung der Lösung: 1 Liter Wasser kochen, dann 1 gestrichener Tee-
löffel Kochsalz–ergibt kostengünstig ziemlich genau physiol.
Kochsalzlösung. HNO-Arzt

#16 |
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Tina  Wagner
Tina Wagner

Erzähl´ich meinen Kunden schon seit Jahren, ohne Studienwissen, nur unter Benutzung des gesunden Menschenverstandes – das Verwenden einer Nasendusche als tägliche Hygienemaßnahme ist genauso schädlich wie Scheidenspülungen oder mehrmals täglich duschen.

#15 |
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Anette Minarzyk
Anette Minarzyk

Da alle die Nasendusche so toll finden, mal ‘ne Gegenstimme: Also mir hilft sie bei meiner Allergie überhaupt nicht, sondern verschlimmert bloß die akuten Symptome. Wenn das natürliche Sekret schon läuft wie Wasser, dann fördert die Dusche der Elimination der Allergene offensichtlich nur noch marginal, und eliminiert dafür dass letzte bißchen Schutz, das die Schleimhäute durch das Sekret noch haben. Und abschwellend hat eine hypertonische Lösung bei mir auch noch nie gewirkt. Das brennt bloß wie Feuer und sorgt in Minutenschnelle für noch mehr Schwellung.

#14 |
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Heilpraktikerin

die nasendusche wird leider immer noch unterschätzt. für meine patienten und mich ist sie bei folgenden beschwerden mittel zur linderung oder sogar heilung: selbstverständlich nasennebenhöhlenentzündung, nicht zu vergessen zahnschmerzen im oberkiefer (die sole mit weidenrindenextrakt flüssig anreichern) und bei kiefergelenkbeschwerden.
nebenbei bemerkt finde ich den tonfall einiger user sehr abwertend und besserwisserisch. aber jeder präsentiert sich so gut wie er kann

#13 |
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Dipl.-Päd. Karl-Heinz Krieger
Dipl.-Päd. Karl-Heinz Krieger

Im akuten Fall führe ich seit vielen Jahren mit der LOTA, eine hervorragend geeignete Nasendusche aus Jena-Glas mit dem LOTA-Therapiesalz durch. So verkürze ich den akuten Verlauf um Tage. Damit es aber nicht zum Schnupfen kommt tropfe ich mehrmals bei ersten Anzeichen Symbioflor 1 mit einem kleinen Löffel in die Nase. Klappt nicht immer, dann, siehe oben.

#12 |
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Wenn man schon Leitlinien zitiert, sollte man sie auch gelesen haben. Die Abschwellung ist nicht auf die “lauwarme Brühe” zurückzuführen, sondern auf die Wirkung der hyperosmolaren Lösung.
Seit über 20 Jahren empfehle ich konsequnente Nasenpflege nicht nur den an der Nase und Nasennebenhöhlen operierten Patienten, sondern kann es fakultativ Jedermann durchführen. Selber mache ich meine Spülungen (zugegebener Maßen nicht unbedingt 2x täglich) seit Jahren obwohl ich keine Beschwerden hatte und kann aus Erfahrung aus diesem “Selbstversuch” nur Bestes berichten.
Allerdings verwende ich lauwarme Meersalzlösung in der Konzentration 2-3% (durchschnittliche Salzkonzentration im Mittelmeer beträgt etwa 3,5%), die ich mir selber aus purem Meersalz ohne zutaten bereite.
Es ist bei Patienten mit einer chronischen Sinusitis mit keiner Heilung auf Grund der Spülungen zu rechnen; zu Nasenplfege und -hygiene als auch zu Verbesserung der lokalen Verhältnisse wie auch des Wohlbefinden trägt es zweifellos bei.
Bei Allergikern, bessonders Pollenallergikern, trägt die mechanische Entfernung der Schwebeteilchen von der Nasenschleimhaut zu einer Verkürzung der Exposition und damit auch zur Linderung der Symptomatik bei.

#11 |
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Jörg Horlitz
Jörg Horlitz

Ohne etwas zur Wirkung von Nasenduschen sagen zu können, nur der Hinweis zu Herrn Dr. med. Volker Brauner (Kommentar 9):
Es sollten für eine isotone Lösung ca. 9g Kochsalz pro Liter Wasser sein. Wenn man sehr mineralreiches (hartes) Wasser verwendet, auch etwas weniger.
Ein Milliliter Kochsalz wiegt gut 2 Gramm, insofern kommt man bei den angegebenen 3 1ml-Löffeln pro 500 ml mit 1,2% etwas höher aus als die anzustrebenden 0,9%.
Wenn man keine Rieselverbesserer in der Nase haben möchte, so sollte man kein normales Speisesalz verwenden, sondern sich reines Natriumchlorid besorgen (immer noch billiger als Emser Salz in den Portionsbeuteln).

#10 |
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Freiherr Nicolaus Heereman
Freiherr Nicolaus Heereman

Ich habe seit 4 Jahren trotz reichlicher Exposition keinen Infekt mehr gehabt, anfangs regelmäßig, dann gelegentlich Nase gepült mit der Konzentration, die etwa 0,9% Nacl entspricht. Nächtliche Mundatmung ist Geschichte.
Allegische Kinder brauchen nach meiner Erfahrung weniger Chemie, Infektanfällige haben weniger Infekte. Die Nasendusche (Jala Neti) wird schon von 4-jährigen angewendet.
Pausen leuchten ein, schließlich hat die Nasenschleimhaut ihre natürliche Funktion, die sie höchstens durch chronische Noxen (Bakterien-und Virenschleuder Kindergarten, Rauchen ) einbüßt

#9 |
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Dr. med. Volker Brauner
Dr. med. Volker Brauner

Es kommt darauf an, dass die Salzkonzentraion stimmt. eine Prise wie angegeben ist nicht richtig. Es sollten etwa drei Gramm auf 500 ml lauwarmes Wasser sein. Wenn man das genau haben will kann man entsprechend dowiert abgepackt Emser Nasenspülsalz in der apotheke kaufen. Will mann sparen empfehle ich sich in der Apotheke einen kleinen Plastiklöffel mit dem Volumen 1 ml zu kaufen und davon 3 Löffel auf 500 ml lauwarmes Leitungswasser zu geben in die Nasendusche, dann kräftig schütteln. diese Lösung ist nicht reizend auch bei längerem Gebrauch. Ich empfehle allerdings auch keine Daueranwendung wegen der möglichen Gefahr des Verlustes von wertvollen Schleimhautstoffen. Als ausreichend bewiesen kann das aufgrund der erwähnten Studie allerdings noch nicht gelten.

#8 |
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Dr. Rainer Höll
Dr. Rainer Höll

Ich selbst hatte einige Jahre hintereinander im Frühjahr ene unangenehme eitrige Sinusitis, bis ich in den letzten Jahren ab februar zur rgelmässigen Nasenduschde 1 mal tgl. griff, dann war Ruh.
Das ist natürlich ein einzelner casuistischer Beitzrag, aber was man selbst erlebt hat, überzeugt einen besonders.

#7 |
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Die Studie ist absoluter Blödsinn. Als persönlich Betroffener wende ich 1 x tgl Nasenduschen mit Emser Salz an und habe meine akuten Sinusitis-Exazerbatonen nahezu gegen O mal/a offensichtlich “falsch”, aber dafür erfolgreich therapiert…

#6 |
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Dr. Udo Moosmann
Dr. Udo Moosmann

In einem Abstract von Lancet wurde mal geschrieben, daß Xylit (in Kaugummis) oder als Inhalationslösung (5 %-ig – isotonisch) die Symptomatik von “Schnupfen” und Mucoviscidose verbessert, WEIL DADURCH IM BIOFILM IN DER NASE UND IN DEN BRONCHIEN DER KOCHSALZGEHALT VERRINGERT WIRD UND DADURCH NICHT NUR DIE NASE BEFEUCHTET / GESPÜLT WIRD; SONDERN AUCH DEM BAKTERIEN DER BODEN; AUF DEM SIE “KEIMEN” … entzogen wird. Im Salto rückwärts müßte man dann ja annehmen, daß das Verbringen von Kochsalz in diese Bereiche das Milieu für Bakterien verbessert.
Gibt es da “Berufenere”, die was beitragen können ?

#5 |
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Heilpraktiker

Es ist doch bei allem das Gleiche: Die Dosis macht das Gift.
Und man kann unter bestimmten Voraussetzungen immer eine Überdosierung finden, die bei irgend jemandem negative Nebenwirkungen bewirkt.
Nun wissen wir also: “Nasenduschen nicht das ganze Leben lang mehrmals täglich anwenden…”
Das bringt uns kaum weiter, sät aber einen negativen Nachgeschmack für diese sehr gute Akuttherapie. Denn alles was von dieser Studie hängen bleibt ist doch: einem Patienten wird der Hausarzt auf Nachfrage beim nächsten Mal sagen, er solle die Finger davon lassen, denn Nasenduschen sei schädlich. Der Patient nimmt dann lieber Xylo und wird abhängig…
Schade für den Patienten, aber gut für die Wirtschaft!

#4 |
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Sascha Thederan
Sascha Thederan

Für alle Interessierten:
Nasal saline irrigations for the symptoms of chronic rhinosinusitis: Harvey R, Hannan SA, Badia L, Scadding G. Nasal saline irrigations for the symptoms of chronic rhinosinusitis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2007 Und ich gebe Herrn Dr. Leithäuser in dem Punkt recht, dass man keine Heilung mit dem Nasenduschen erreichen kann,da man nicht bis in die Höhlen kommt, jedoch eine Lebensqualitätserhöhung erreichen kann; sprich die Symptomatik verbessert sich.

#3 |
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Sascha Thederan
Sascha Thederan

Es gibt zu diesem Thema einen großen Coachrane – Review, der dies nicht zeigt. Die hier gezeigte Studie scheint mir etwas zu kein (Number needed to treat) und nicht ganz sauber konzipiert!

#2 |
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Dr. med. Dieter Leithäuser
Dr. med. Dieter Leithäuser

Dieser Artikel über Nasenduschen ist absoluter Quatsch! 60% Heilung oder Besserung bei chron. Sinusitis ist ein frommer Wunschtraum. Wir kennen in der HNO schon Nasenspülkännchen schon seit Urzeiten. Heute helfen diese Produkte nur der Industrie und den Apotheken. Denken sie mal über den früheren Wirbel um eine angebliche Anti-Allergiesalbe nach, die sich als einfache Vaseline herausstellte. Herr Lukas als Arzt ohne! Gebietsbezeichnung sollte die spez. Therapie den HNO-Kollegen überlassen, die verstehen mehr davon. Obskure Literaturhinweise! Dr. Dieter Leithäuser, HNO-Arzt Warburg, Chefredakteur der HNO-Nachrichten-Urban und Vogel Verlag. Nichts für ungut.

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