Apitherapie: Nichts als heiße Bienenluft

15. August 2018

Bienenstockluft, Apitoxin und Honig – damit sollen zahlreiche Krankheiten gelindert werden. Wissenschaftliche Beweise? Fehlanzeige. Und ungefährlich ist das auch nicht: Das Risiko einer lebensbedrohlichen allergischen Reaktion ist Apitherapeuten oft nicht bewusst.

Der sogenannte Manuka-Honig ist dank seiner angeblich gesundheitsförderlichen Wirkung in den Medien sehr präsent. Der aus Neuseeland stammende Honig ist besonders reich am Zuckerabbauprodukt Methylglyoxal, das für die antibakterielle Wirkung dieser Honigsorte verantwortlich sein soll. Unter anderem soll die regelmäßige Einnahme das Risiko für Herzkrankheiten verringern, Zahnbeläge reduzieren, bei Magen-Darm-Beschwerden sowie Pilzerkrankungen helfen und Blutfettwerte verbessern. Diese Heilversprechen sind allerdings nicht ausreichend wissenschaftlich belegt.

Inzwischen ist auch „medizinischer Honig“ auf dem Markt, der auf Manuka-Honig basiert und mit einer Kobalt-60-Gammastrahlung sterilisiert wird. Diese Strahlung tötet Keime im Honig ab, während die angeblich antibakteriell-wirksamen Inhaltstoffe darin erhalten bleiben. Vor allem bei der Wundheilung soll dieser spezielle Honig förderlich sein. In einigen Kliniken wie dem Universitätsklinikum Bonn werden Wundverbände mit medizinischem Honig bereits angewendet. Eine Evidenz konnte ein Cochrane-Review immerhin für die Behandlung akuter Wunden wie Verbrennungen zweiten Grades feststellen. Laut Review kann eine allgemeine Schlussfolgerung zur Wirksamkeit von medizinischem Honig aber nicht gezogen werden. Dafür seien die Daten zu heterogen und teilweise qualitativ schlecht.

Todesfall nach Api-Punktur

Nicht nur dem Honig der Biene wird eine gesundheitsförderliche Wirkung zugesprochen – sondern auch ihrem Gift. Beliebt ist die sogenannte Api-Punktur insbesondere in asiatischen Ländern. Auch in Deutschland wird diese Behandlungsmethode wegen ihrer scheinbar cholesterinsenkenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkungen angepriesen. Sie soll unter anderem bei Tumoren, Gelenkerkrankungen und der Multiplen Sklerose helfen. Bei diesem Verfahren wird der Biene mit einer Pinzette der Stachel herausgerissen und dieser als Akupunktur-Nadel genutzt. Über den Stachel gelangt das in der Blase enthaltene Bienengift an den Akupunktur-Punkten unter die Haut. Alternativ kann man auch die komplette Biene mit der Pinzette packen und sie auf die Stelle der Haut, die gestochen werden soll, drücken oder das als Injektionslösung aufbereitete Bienengift injizieren.

Das Risiko einer allergischen Reaktion bzw. einer Sensibilisierung während der Therapie scheint vielen Anwendern und manchmal auch Therapeuten nicht bewusst zu sein. Das zeigt ein Fall einer 55-jährigen Frau aus Madrid. Wie Vazquez-Reguelta und Madrigal-Burgaleta in ihrer Veröffentlichung berichten, ging die Frau seit etwa zwei Jahren alle vier Wochen zur Bienen-Akupunktur, ohne dass dabei irgendwelche Zwischenfälle aufgetreten sind.

Von der Bienen-Akupunktur erhoffte sich die 55-jährige Frau aus Madrid eine Besserung ihrer „Muskelkontrakturen“ sowie die Linderung ihres Stresses. Sie litt weder an Asthma bronchiale, noch an Herzproblemen oder anderen Erkrankungen. Und auch sonst hatte die Frau keine Atopien oder andere Risikofaktoren, wie etwa frühere allergische Reaktionen jeglicher Art mit Hautflüglern, zu denen auch Bienen und Wespen zählen, aufgewiesen.

Während einer Sitzung bekam die Patienten jedoch Atemnot und wurde kurze Zeit später bewusstlos. Das Klinikpersonal verabreichte der Frau Methylprednisolon, Adrenalin war nicht vorhanden. Als die Rettungsärzte nach 30 Minuten eintrafen, befand sich die Frau bereits im Schockzustand: Der systolische Blutdruck betrug nur noch 42 mmHg und der Puls war auf 110 gestiegen. Einige Wochen später verstarb die Frau in der Klinik an einem Multiorganversagen. Die Autoren schreiben: „Obwohl bereits in einigen Untersuchungen positive Effekte der Api-Punktur beschrieben wurden, ist der Nachweis der Effektivität und Sicherheit limitiert, spärlich und heterogen,“ Sie empfehlen, die Therapeuten hinsichtlich des Umgangs mit schweren Reaktionen zu schulen, Medikamente für den Notfall vorzuhalten und den Patienten auf Allergien zu testen. Andernfalls sei die Bienen-Akupunktur unsicher und nicht ratsam. Studien zur Wirksamkeit dieser Therapie sucht man vergebens. Die Risiken einer Bienengift-Therapie sind hingegen längst bekannt. Damit befasste sich ein chinesisches Team in einem Review und einer Meta-Analyse.

Risikohafte Bienengifttherapie

Für ihre Analyse hatte das Team die Häufigkeit und Art der Nebenwirkungen untersucht, die bei einer subkutanen oder intramuskulären Verabreichung von Bienengift auftreten können. Das betrifft aber nicht nur Bienen-Akupunktur, sondern auch Injektion im Rahmen einer Hyposensibilisierung. Chang-Qing Gao und sein Team hatten insgesamt 145 Studien untersucht – darunter 20 randomisierte, kontrollierte Untersuchungen, 79 Prüfungs- (Audits) und Kohortenstudien, 33 Einzel-Fallberichte und 13 Fallserien.

Die Analyse ergab, dass bei etwa einem Drittel der Probanden in Prüfungs- und Kohortenstudien (28,87 %), die eine Bienengift-Immuntherapie erhalten hatten, Nebenwirkungen auftraten. Systemische Reaktionen erlitten aus dieser Gruppe 15 % der Teilnehmer. Verglichen mit der Kontrollgruppe, denen nur eine Kochsalzlösung injiziert worden war, hatten die Teilnehmer, die sich einer Bienen-Akupunktur unterzogen hatten, ein um etwa 260 % höheres Risiko für eine unerwünschte Wirkung (Ergebnis aus den randomisierten, kontrollierten Studien). Das Spektrum reicht von milden (z. B. einfache Hautreaktionen) bis hin zu sehr schweren Verläufen (z.B. lebensgefährliche Anaphylaxie). Die Analyse der Fallstudien und –serien ergab, dass über die Hälfte der unerwünschten Wirkungen systemischer Natur waren. Nebenwirkungen bei einer Bienengift-Therapie seien nichts Ungewöhnliches, schließen die Autoren des Reviews. Die Behandlungen sollten nicht ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden.

Bienenpollen-Präparate nichts für Pollenallergiker

Doch nicht nur Bienengift, sondern auch Bienenpollen, die Pollenallergiker zur Gewöhnung an das allergieauslösende Antigen verwenden, können allergische Reaktionen auslösen – wie eine Fallstudie aus dem Jahr 2012 zeigt. Amanda Jagdis und Gordon Sussman berichten von einer 30-jährigen Frau, die ihr Immunsystem mit einem Bienenpollen-Präparat stärken wollte. Während der Sommermonate litt die Frau an Heuschnupfen, ansonsten war sie gesund.

Zehn Minuten nachdem sie eine zweite Pollen-Dosis eingenommen hatte, begannen ihre Augenlider, ihre Lippen und ihr Hals anzuschwellen. Sie hatte Schwierigkeiten beim Schlucken, war kurzatmig und entwickelte eine Nesselsucht. Eine Notfallbehandlung mit Adrenalin, dem Antihistaminikum Diphenhydramin sowie eine intravenöse Volumensubstitution linderten die Beschwerden. Nachfolgende Tests zeigten eine Allergie gegen das Bienenpollen-Nahrungsergänzungsmittel und Wiesenlieschgras.

Dieser Bericht verdeutlicht, dass anaphylaktische Reaktion nach Einnahme eines Bienenpollen-Präparates wie z.B. Blütenpollen oder Propolis bei Pollenallergikern immer wieder vorkommen können. In ihrer Fallstudie erinnern Amanda Jagis und Gordon Sussman an die Ergebnisse einer griechischen Fall-Kontroll-Studie aus dem Jahr 2006. Damals hatten Pitsios und Kollegen [Paywall] 145 Patienten mit überempfindlichem Immunsystem (Atopie) und 57 Gesunde darauf hin untersucht, ob eine Assoziation zwischen einer Pollenallergie und einer Allergie auf Bienenpollen-Präparate besteht. Bei allen Teilnehmern wurden Hauttests mit fünf Bienenpollen-Präparaten und vier Pollenextrakten gemacht. Über 70 % der Atopiker reagierten auf mind. eines der Bienenpollen-Präparate. Von den gesunden Probanden reagierte niemand auf die Präparate.

Heilsame Bienenstockluft?

Ebenfalls häufig im Internet vertreten ist die Inhalation von Bienenstockluft, die Erkrankungen wie Migräne, Infektanfälligkeit, Neurodermitis und Depressionen lindern soll. Bei dieser Methode sitzt der Patient im Freien oder im Bienenhaus und atmet über eine Mund- und Nasen-Maske die etwa 35 °C warme, sehr feuchte Luft aus dem Bienenstock ein. Durch einen eingebauten Filter gelangen weder Bienen noch Pollen in den Schlauch. Wissenschaftliche Studien, die eine Wirkung der Therapien bestätigen könnten, gibt es jedoch nicht.

„Es ist noch ungeklärt, inwieweit die eigentliche Therapie oder die Umgebung dem Patienten guttun,“ so Prof. Speer von der Technischen Universität Dresden in einer Pressemitteilung. „Wie viel positiven Einfluss die Ruhe und Ausgeglichenheit auf dem Land haben, wo die Therapie stattfindet, oder das ruhige Einatmen – und welchen Anteil die Inhaltsstoffe der Bienenstockluft selbst zur Therapie beisteuern, bedarf noch eingehender Untersuchungen.“ Speer hatte zusammen mit seinem Team die Inhaltsstoffe der Bienenstockluft untersucht und herausgefunden, dass die Stoffe in der Luft überwiegend aus dem Propolis und dem Bienenwachs stammen. Der Honig in den Waben dagegen liefert nur einen geringen Beitrag zur Stockluft.

Kritiker der Bienenstockluft-Therapie geben zu Bedenken, dass die genaue Zusammensetzung eben dieser bisher noch unerforscht ist. Sie befürchten, dass durch das Einatmen von allergenauslösenden Substanzen wie z. B. Pollen allergische Reaktionen ausgelöst werden können. 2015 verbot das Jenaer Gesundheitsamt sogar einer Heilpraktikerin, die Bienenstock-Therapie weiter durchzuführen. Etwa ein Jahr später musste die Thüringer Behörde dieses Verbot jedoch wieder aufheben: Da die Heilpraktikerin befürchtete, dass mit dem Verbot ein Präzedenzfall geschaffen werden könnte, war sie in Widerspruch gegangen und hatte vor dem Verwaltungsgericht Gera recht bekommen.

Die angeblich gesundheitsfördernde Wirkung von Bienenprodukten lässt sich bislang nicht wissenschaftlich belegen. Gerade empfindliche Patient sollten gewarnt werden: Bei ihnen können Blütenpollen, Bienengift und Co. zu schweren allergischen Reaktionen führen.

52 Wertungen (3.88 ø)

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18 Kommentare:

Nichtmedizinische Berufe

#19 #9 #11
Also kurz mal nachgeredet:Mir scheint, dass es hier manche gibt, die immer noch nicht kapierten, dass sie sich hier in einem fachjournalistischen, medizinjournalistischem Medium befinden, und nicht in einem rein fachlichen Medium.

#18 |
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Diätassistent

Die Honigbiene ist ein landwirtschaftliches Nutztier, sicherlich mit mehr Mitgefühl behaftet als unser tägliches Schnitzel.

#17 |
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Nichtmedizinische Berufe

Zur oft durchdachten Frage, wie es ethisch darum stehe, Tiere auch zu einem Nutzen für den Menschen töten zu dürfen, sage ich:Ganz sicher darf ein Tier nicht einmal nur nicht getötet, sondern auch nicht unnütz gequält werden.Das Tier ist als ein Lebewesen anzusehen, wie auch der Mensch ein solches ist.Galt nicht schon der Sabbath, unser Sonntag, ebenso als ein Ruhetag, der auch dem Tier zuzukommen hat?Nun, die momentane Lage der Bienen ist teils bedrohlich.Hier gilt es, dass der Mensch ihr nicht schaden darf.
Ansonsten gilt ohnehin:Der Tod des Tieres-übrigens auch des Menschen-ist ohnehin von Natur festgelegt.Hier lebt nichts ewig-nicht einmal unsere Sonne, die in ihren Tod auch den des Lebens auf der Erde verschlingen wird.

#16 |
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Nichtmedizinische Berufe

Also ein altes Hausmittel lasse ich mir nicht nehmen: Warme(muß warme sein!) Milch mit Honig: Sehr beruhigend und schlaffördernd.

#15 |
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Heilpraktiker

Danke Herr Dr. rer. nat. habil. Willibald Schliemann für die Korrektur.

#14 |
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Dr. rer. nat. habil. Willibald Schliemann
Dr. rer. nat. habil. Willibald Schliemann

Herr
Dipl.-Ing. Ernst Berge
Heilpraktiker – nicht ..Eiweise, sondern …. Eiweiße.

#13 |
  15
Gesundheits- und Krankenpflegerin

Der Stich einer Biene ist ihre letzte Möglichkeit, ihren Schwarm zu verteidigen. Bei einem Stich gegen den Angreifer reisst sie sich ihren Stachel samt Giftblase aus und stirbt.
Ich vermute, dies geschieht nicht schmerzlos.
Abgesehen davon finde ich es abscheulich, Tiere zu töten (oder zu quälen), nur um eine “tolle” Therapie zu haben.
Akupunktur tuts nicht?
Vielleicht wären in Capsaicin getauchte Akupunkturnadeln eine bienenfreundliche Alternative?
Oder Moxa? Drachenwärmer?
Vielleicht was aus der Schulmedizin
Alternativen zur Tötung von Bienen gibt es.
Ach ja, und ohne Bienen keinen Honig.
Und keine Früchte.

#12 |
  5
Dr. med. Thomas Ellwanger
Dr. med. Thomas Ellwanger

Das Herumgereite auf mangelnder wissenschaftlicher Evidenz komplementärmedizinischer Heilverfahren ist doch schon ein alter Hut. Auch wenn man sich über Sinn und Unsinn bestimmter Heilverfahren streiten mag, so darf nicht vergessen werden, dass mit etlichen komplementären Behandlungsmethoden schon sehr vielen schulmedizinisch austherapierten Patienten eine deutliche Besserung ihrer Lebensqualität ermöglicht wurde. Nicht umsonst gilt das Sprichwort: „Wer heilt, hat Recht.“ Es ist doch die Balance zwischen Schul- und Komplementärmedizin, die den optimalen Weg für den Patienten bedeutet. Wenn jede Therapierichtung unsachlich und polemisch auf die andere einschlägt, ist niemandem geholfen. Nicht dem Patienten und nicht dem Behandler. Solange es nicht um gesundheitsgefährdende oder moralisch fragwürdige Behandlungsmethoden, sondern um erfahrungsheilkundlich fundierte und gut verträgliche Maßnahmen geht, sollten wir die Kirche im Dorf lassen und sie jedem zugänglich machen, der sich auf freiwilliger Basis in sie hineinbegeben möchte.

#11 |
  21
Heilpraktiker

@Ulrike Sieberg: Perfekt….

#10 |
  12
Dr. med. Thomas Ellwanger
Dr. med. Thomas Ellwanger

Es gibt in diesem Forum inzwischen einen hinreichend bekannten Teilnehmer, der aufgrund seiner ausschweifenden und themenfremden Ergüsse ganz offensichtlich darauf aus ist, Negativ-Kommentare zu provozieren und sich damit eine Aufmerksamkeit zu schaffen, die er sonst nicht zu haben scheint.
Nur das strikte Ignorieren solcher Kommentare hilft dabei, dass dieselben bald unterbleiben.

#9 |
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Nichtmedizinische Berufe

Herr Günther, Sie haben sicher viel Zeit …

#8 |
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Was sagen denn bloß Tier-Schützer dazu?
Bei der “Api-Punktur” wird der Biene mit einer Pinzette der Stachel herausgerissen und dieser als Akupunktur-Nadel genutzt. Über den Stachel gelangt das in der Blase enthaltene Bienengift an die Akupunktur-Punkte in der Haut. Alternativ kann man auch die komplette Biene mit der Pinzette packen und sie auf die Stelle der Haut, die gestochen werden soll, drücken oder das als Injektionslösung aufbereitete Bienengift injizieren. Bei allen genannten Verfahren verenden die Bienen qualvoll, weil sie ohne Stechapparat nicht lebensfähig sind.
Bei der “Bienenstocklufttherapie” wird die Luft über einen Ventilator aus dem Bienenstock abgesaugt und den Bienen damit ihre notwendige Atemluft entzogen. Wenn vor dem eingebauten Filter die Bienen verenden, ist die Mortalität in diesem Bienenhaus sicher erhöht.
Und bei Patienten, die neben dem Bienenstock entweder im Freien (!?) oder in einem kleinen Holzhaus sitzend die rund 35 Grad warme, sehr feuchte Luft des Bienenstocks inhalieren sollen, sind Bienenstiche außerhalb der Inhalationsmaske mit angeschlossenem Schlauch nicht ausgeschlossen.
Das führt dann wiederum zu dem hier beschriebenen iatrogenen Mortalitätsrisiko durch einen Bienenstich mit nachfolgender anaphylaktischer Reaktion.

#7 |
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Mitarbeiter von DocCheck

Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die genannte Stelle korrigiert.

#6 |
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Schlecht recherchiert: Ein Blick in die Honigverordnung oder ein Anruf beim Deutschen Imkerbund würde helfen: Honig (auch nicht der aus dem Supermarkt) ist nicht pasteurisiert. Wäre er es, dürfte er nicht mehr als Honig in Verkehr gebracht werden. Er muß dann als sog. “Backhonig” klassifiziert werden. Wie er für medizinische Anwendungen aufbereitet wird ist dann eine andere Sache.

#5 |
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Dr. rer. nat. Karl-Albert Rinast
Dr. rer. nat. Karl-Albert Rinast

“Gott sei Dank sind bei der Anwendung von synthetischen und/oder chemotherapeutischen Medikamenten oder anderen evidenzbasierten Therapien noch niemals Nebenwirkungen entstanden oder gar Todesfälle vorgekommen”
Herr Berge, wollen Sie wirklich ernsthaft ein Chemotherapeutikum hinsichtlich Wirkung und Indikation mit einer wie auch immer gearteten Bienentherapie vergleichen?

#4 |
  9
Heilpraktikerin

Bitte etwas mehr Respekt und auf dem eigenen Fachgebiet bleiben. Das ist viel konstruktiver, als die neue Mode, die Heilpraktikerthetapien durch den Kakao zu ziehen.
Machen die Ärzte etwa keine Fehler?

#3 |
  47
Heilpraktiker

…. “Gott sei Dank sind bei der Anwendung von synthetischen und/oder chemotherapeutischen Medikamenten oder anderen evidenzbasierten Therapien noch niemals Nebenwirkungen entstanden oder gar Todesfälle vorgekommen”. Mir dreht sich der Magen um bei solch unsachlicher Berichterstattung: “Nichts als heiße Bienenluft”. Richtig ist, dass es auf alle Fremdeiweise und sonstigen Stoffe allergische Reaktionen geben kann.

#2 |
  25
Nichtmedizinische Berufe

Witzig wie einzelne Todesfälle dazu herangezogen werden, alternative Behandlungsmöglichkeiten zu diskreditieren. Was ist denn mit den zahlreichen Todesfällen aufgrund schulmedizinischer Behandlung? Führen die auch dazu dass allen Patienten grundsätzlich von der Art der Therapie abgeraten wird? Eher nicht. Die “fehlende Beweisführung” hat auch schon einen Bart bis dorthinaus. Viele Medikamente werden zahlreich verabreicht, obwohl man noch nicht mal die genaue Wirkungsweise herausgefunden hat.

#1 |
  58


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