Grippeimpfung – ein Nadel-Placebo?

26. November 2012
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Durchschnittlich sterben in Deutschland pro Jahr 5.000-15.000 Menschen an den Folgen einer Grippe. Besonders Schwangere, Kleinkinder und chronisch Kranke sind gefährdet. Die saisonale Grippeimpfung gilt als bester erhältlicher Schutz, allerdings gibt es auch kritische Studien.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt daher allen gesunden Schwangeren ab dem vierten Monat, allen Personen ab dem 60. Lebensjahr und chronisch Kranken, sich impfen zu lassen. Zu den Erkrankungen, durch die ein höheres Risiko durch die saisonale Grippe besteht, zählen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leber- oder Nierenkrankheiten, Atemwegserkrankungen (inklusive Asthma), Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, chronisch-neurologische Erkrankungen wie MS, angeborene und erworbene Immundefekte sowie HIV-Infektionen. Die Impfung solle laut Stiko am besten vor Beginn der Grippesaison im Oktober oder November erfolgen, da es etwa zwei Wochen dauere, bis der Körper seinen Schutz voll aufgebaut hat.

Traditionelle versus moderne Impfschutztechnologie

Bei der traditionellen Hühnerei-basierenden Produktion von Impfstoffen werden Mischungen (“Reassortanten”) aus einem gut wachsenden und dem neu empfohlenen Viren-Stamm verwendet, weil sonst die Ausbeute nicht ausreichend wäre. Bei der Verozell-Technologie hingegen wird das natürliche Virus eingesetzt: Der originale saisonale Influenzavirus mit allen externen und internen viralen Proteinen des in der Natur vorkommenden Virus. “Die Erfahrung zeigt, dass nicht mit allen empfohlenen Grippeviren-Stämmen gute Reassortanten mit den entsprechenden Wachstumseigenschaften hergestellt werden können. In der Folge kann es zu Impfstoffknappheit kommen.””Reassortanten können dem ursprünglichen Virus manchmal immunologisch nicht völlig entsprechen und dadurch eine schlechtere Immunantwort im Menschen zur Folge haben”, erklärt Univ.-Prof. Dr. Herwig Kollaritsch, (Leiter der Unit Epidemiologie und Reisemedizin am Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin, MedUni Wien).

Seine Schlussfolgerung: “Sowohl Pandemien als auch saisonale Influenza-Epidemien fordern eine schnelle, verlässliche Verfügbarkeit von Impfstoffen und gut verträgliche Impfstoffe mit hoher Immunogenität und Kreuzprotektion auch gegen veränderte Stämme. Die herkömmliche Impfstoffproduktion mit Hühnereiern ist diesen Ansprüchen häufig nicht gewachsen”.

Neue Wege bestreiten

HPAI (highly pathogenic avian influenza)-Viren wie das H5N1 sind in diesem Zusammenhang besonders problematisch. “Infiziertes Federvieh stirbt zu 100%, was bedeutet keine Hennen und keine Eier und in Folge keine Möglichkeit zur konventionellen eibasierten Impfstoffproduktion”, warnt Kollaritsch. Daher bestehe Potenzial für neue Technologien. “Bei der Verozell-Technologie werden die Viren in einer fortlaufenden Säugetier-Zelllinie vermehrt, was eine hohe Virus-Ausbeute gewährleistet”. Die verwendete Zelllinie wurde in den 1960er-Jahren von Nierenzellen der “grünen Meerkatze”, einer afrikanischen Affenart, abgeleitet. Weil es sich um ein geschlossenes Herstellungssystem handelt, kann im Unterschied zur Produktion in Hühnereiern auf den Einsatz von Antibiotika verzichtet werden.

Die wichtigsten Vorteile der neuen Technologie

  • In Verozell-Kultur produzierte Impfstoffe enthalten keine Hühnereiweiß-Bestandteile.
  • Es werden in der Natur vorkommende Viren eingesetzt, wodurch das Viren-Material in seiner natürlichen Zusammensetzung im Impfstoff enthalten ist.
  • Dank der Verozell-Technologie wird die Zeitspanne zwischen dem Beginn der Herstellung eines Impfstoffes und der Auslieferung von etwa 22 Wochen auf nur zwölf Wochen verkürzt.

Aktuell wurde bereits eine H5N1-Vakzine zur Zulassung gebracht, ein Impfstoff, der mittels moderner Verozell-Technologie produziert wird und hoch wirksam und verträglich ist.

Schottische Studie zum Impfprogramm gegen H1N1

Eine schottische Kohortenstudie der Universität Edinburgh unter der Leitung von Prof. Alex Simpson, die im September 2012 im Fachmagazin “The Lancet” veröffentlicht wurde, untersuchte die Wirkung der Influenza-Impfung auf die dortige Bevölkerung. Dabei wurden zwischen 21. Oktober 2009 und 31. Januar 2010 rund 15 Prozent (38.296 Personen) der an Grippe Erkrankten geimpft und 85% (208.882) nicht geimpft. Von den ungeimpften Personen mussten 5.207 in die Notaufnahmen von Krankenhäusern eingewiesen werden und 597 verstarben. Bei der geimpften Bevölkerung kam es zu 924 Krankenhauseinweisungen und 71 Todesfällen. Die Wirksamkeit der H1N1-Impfung zur Vorbeugung von Notaufnahmen in Krankenhäusern betrug 19,5%. Prozent. Die Studie zeigte, dass durch die Grippeimpfung 77 Prozent der laborbestätigten Influenza-Infektionen während der Pandemie 2009/2010 in Schottland verhindert werden konnten.

Grippeimfpung kritisch betrachtet

Eine aktuelle Meta-Analyse der University of Minnesota (UM), die im Fachmagazin “The Lancet” veröffentlicht wurde, weist hingegen darauf hin, dass gerade die Älteren über 65 Jahren nicht so starkt profitierten, wie bisher kolportiert wurde. Studienleiter Michael Osterholm vom Zentrum für die Erforschung von Infektionskrankheiten der UM analysierte 5.707 Artikel, die zwischen 1967 und Februar 2011 veröffentlicht wurden und 31 Studien (17 randomisierte und 14 Beobachtungsstudien). Untersucht wurden dreiwertige Totimpstoffe (inaktivierte influenca vaccine: TIV) und attenuierte Lebendimpfstoffe (live attenuated influenza vaccine: LAIV). “Wir fanden heraus, dass die derzeit verwendeten Grippeimpfstoffe im Vergleich zu anderen routinemäßig eingesetzten Impfstoffe einen beträchtlich geringeren Schutz bieten”.

Zwar spiele der derzeitig zur Verfügung stehende Impfstoff eine gewisse Rolle bei der Reduzierung der Sterberate, allerdings täusche die aktuelle Grippeimpfung einen Schutz vor und verhindere, dass tatsächlich wirksame Impfstoffe oder Grippeschutzmaßnahmen entwickelt werden könnten. Allerdings vertritt Osterholm die Ansicht, dass eine Grippeimfpung über alle Altersgruppen hinweg eine Effektivität von 85-95 % ausweisen sollte. “Am besten wirkt der Impfstoff bei gesunden Jugendlichen und Erwachsenen”, sagt die Virologin Univ.-Prof. Terese Popow-Kraupp, MedUni Wien. “Im optimalen Fall können 70 bis 80 Prozent der Infektionen verhindert werden”.

Richtige Schlüsse ziehen

“Das Wichtigste bei einer Beurteilung einer Studie über die Wirksamkeit der Influenza-Impfstoffe ist der dabei festgelegte Endpunkt der Studie”, erklärt Redlberger. Bei einer Studie zur Wirksamkeit der Influenzaimpfung müsse man die Fälle laborbestätigter Influenza in der geimpften und in der ungeimpften Gruppe vergleichen. Es sei hingegen sinnlos, die Wirksamkeit der Influenzaimpfung anhand der Anzahl der grippalen Infekte oder gar der Arztbesuche zu untersuchen, da die Grippeimpfung ausschließlich eine Influenza verhindere, nicht jedoch einen grippalen Infekt oder Arztbesuche unterschiedlichster Ursachen.

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Medizin

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35 Kommentare:

Dr. Peter Mandry
Dr. Peter Mandry

Die immer wieder kolportierte Zahl von 15.000 Influenzatoten pro Saison ist nicht wirklich gut belegt. Es sind nur Schätzungen. Richtig gezählt wurden Grippetote nur 2009/10 während der zu Pandemie ausgerufenen H1N1 Grippewelle, da Meldepflichtig galt. Es gab konkret weltweit 18.449 Grippetote, in Australien 180 und in Deutschland ca. 400. Die im Artikel erwähnte schottische Studie ergab eine Mortalität der an H1N1 erkrankten ungeimpften Personen von nur 0,29% zu den sonst zitierten 1,4-1,6%. Dieser große Unterschied zu den geschätzten Zahlen ist bemerkenswert und gibt Anlass die Methodik der Schätzung zu hinterfragen.

Interessant in dem Artikel ist die Tatsache, dass nach der erwähnte Metaanalyse der UM die Gruppe der über 65 jährigen nicht von der Grippeimpfung profitieren soll, obwohl die STIKO eine Impfung gerade für diese Gruppe empfiehlt, d.h. dort das Nutzen-Risiko Verhältnis positiv bewertet.

Was den meisten nicht bekannt ist, dass es ohne STIKO Empfehlung auch keine staatlichen Entschädigung für Impfschäden gibt. Impfen lassen sollten sich daher nur die von der STIKO gewählten Risikogruppen.

#35 |
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Wäre wünschenswert wenn ein effizienter ” astreiner ” Impfstoff auf den Markt käme.

#34 |
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Entschuldigung ,Nr. 32 : Es ist leider ein weitverbreiteter Irrtum ( auch ich war diesm ja erlegen , weil ich mich blind auf die Fürsorge der impfenden Kollegen verließ , ohne einmal die UAW -Möglichkeiten zu lesen , die keineswegs , wie man immer meint , nur fiktive , nicht auf die IMpfung zurückzuführende Schäden anführen ! ) , daß die Grippeimpfung sicher schützt ! Dies gibt die Fa. auch an ! Je nach individueller Lage ( es wurden zu recht die evtl. Erkrankungen der über 60jährigen angesprochen ) ist der Eintritt einer Schutzwirkung natürlich nicht sicher gegeben , wohl haben Sie aber ( wie auch ich ) evtl. Schaden zu tragen … und der ist bei mir evtl. sehr früh tödlich …

#33 |
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Dr. rer. nat Marcus Krämer
Dr. rer. nat Marcus Krämer

Nr. 31: Es gibt auch Leute, die seit 6 Jahren keine Winterreifen mehr auf ihrem Auto haben und seitdem keinen Unfall mehr auf schneeglatten Straßen hatten. Heißt das jetzt, dass Winterreifen in jedem Fall überflüssig sind? Und wer angeblich so viel über die Schweinegrippe weiß, der sollte auch wissen, dass die Influenza, vor der die Grippe-Impfung schützt, mit einem grippalen Infekt nichts zu tun hat. Das ist in etwa so, als wenn sie Nasenspray für nicht gerechtfertigt halten, weil ihr Husten davon nicht weggeht.

#32 |
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Medizininformatiker

Ich lasse mich seit über 6 Jahren nicht mehr impfen und habe seitdem keine schwere Grippe mehr bekommen.
Früher als ich mich impfen liess, hatte ich fast immer nach der Impfung trotzdem einen grippalen Infekt, deshalb ist für mich die Impfung nicht gerechtfertigt und dient hauptsächlich den Pharmakonzernen und nicht den Menschen.
Mit der Schweinegrippe sind deren Machenschaften endlich etwas offensichtlicher geworden, zumal es Gerüchte gibt, dass die Regierung wegen der Täuschung Geld zurückverlangt.

#31 |
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Klar, die 184 toten Geimpften (pro 100.000) – tot nicht durch die Impfung sondern trotz der Impfung.
Wo die Impfung versagte.
Ob in jedem Fall ¿Nebenwirkung – mit Todesfolge¿ absolut auszuschließen ist – wer weiß es?

Impfgegner / Befürworter – da muß jeder sich gut informieren und für sich entscheiden.
Die 100 weniger Tote unter Geimpften (pro 100.000) gegenüber Ungeimpften sagen ein Positivum aus .
Andererseits sagen 184 Tote trotz Impfung das Unvollkommene aus.
Was man auch unverklausuliert dem Impfpatienten sagen muß.
Und auch kann, denn es stehen gegenüber 100 toten Ungeimpften 100 lebende Geimpfte zu Buche.

Es ist m.E. unerläßlich jeden Aspekt des Impfthemas immer nach Pro und Wider objektiv darzustellen und nicht nur nach der einen oder der anderen Seite.
Leider ist das nicht immer so und es wird beschleiert und vor Impfpublikum verhüllt.
Das fördert Misstrauen und letztlich dann die ¿Impfmüdigkeit¿.

Dazu gehören m.E. auch, unabdingbar, die 5 Pnkte-Antworten: z.B. bei der die schottischen Studie, 1. ¿ wer hat in Auftrag gegeben, 2. – wer bezahlt, 3.- wer sponsert, 4. – wo ist der/die Verantwortliche angestellt, und 5. – von wo bezieht er/sie Nebeneinkünfte.
Das sollte m.E. Selbstverständlichkeit sein bzw. werden.

Am Ende des Artikels:
“Am besten wirkt der Impfstoff bei gesunden Jugendlichen und Erwachsenen”, sagt die Virologin Univ.-Prof. Terese Popow-Kraupp, MedUni Wien. ”
Wenn es stimmt…was heißt das? Wohl doch, dass diese besser geschützt seien. Das bedeutet, für die Gruppe der ¿gesunden Jugendlichen und Erwachsenen¿ sehen die Zahlen der schottischen Studie besser aus, u.U. deutlich besser. Und dementsprechend schlechter für andere Gruppen, z. B. für die Gruppe der ¿über 60-jährigen¿ ¿ Risikogruppe.
Für sie rücken die Mortalitätszahlen entsprechend näher an die der Ungeimpften heran .

Wie nahe weiß man nicht. Weil versäumt ist bei der Studie die Altersstrukturen festzuhalten. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte bei solch einer Studie welche insbesondere auch Mortalität untersucht.

¿Keine Wirkung ohne Nebenwirkung¿
Mein Eindruck ist, dass dieses allzusehr instrumentalisiert wird.
Man sehe sich die Bewertungen von 46 Patienten an für einunddasselbe, bei einem bedeutenden Krankheitsbild:
10 Punkte für ¿Wirksamkeit¿ und gleichzeitig 10 Punkte für ¿keine Nebenwirkungen¿ (von Bedeutungslosigkeiten einmal abgesehen).
Mich hat es sehr beeindruckt und ich wüsste nichts vergleichbares dieserart.
Bei Google die zwei Worte eingeben: Sanego, Strodival.
Jeder einzelne der Berichte ist lesenswert.

#30 |
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Dr. rer. nat Marcus Krämer
Dr. rer. nat Marcus Krämer

Auch wenn ich die Artikel ja nicht mehr lesen wollte ¿, erscheint mir die Diskussion nun doch so interessant, dass man sie weiterführen sollte.
Nr. 26: ich hoffe nicht, dass sie mit ihrem Kommentar sagen wollen, die 184 seien wegen der Impfung gestorben ¿ eine solche Aussage sollte selbst Impfgegnern zu absurd sein.
Nr. 28: Ich gebe ihnen recht mit der Impfmündigkeit. Aber das beinhaltet die Entscheidung dafür oder dagegen. Ich bin nicht nur dann mündig, wenn ich gegen etwas bin, sondern auch dann, wenn ich es befürworte. Die Welt ist nun mal häufig nicht schwarz oder weiß, sondern manchmal auch grau. Es gibt gute Gründe für aber auch gegen Impfungen. Und es gibt sicher Übertreibungen oder auch Unwahrheiten, von Befürwortern und Gegnern. Letztlich wird es jeder für sich selbst entscheiden müssen. Und ich bin als mündiger Bürger nun mal grundsätzlich dafür.
Nr. 8: Sicher gibt es Impfempfehlungen, die man in Frage stellen kann. Aber es darf auch nicht der Eindruck entstehen jede Impfung sei ein Giftcocktail und einzig und allein zur Bereicherung der Pharmaindustrie gedacht. Die Pharmaindustrie hat in den letzten Jahrzehnten auch vieles hervorgebracht, ohne das wir echt alt aussehen würden (und damit meine ich nicht Botox). Auch hier sollte man die Kirche im Dorf lassen. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung ¿ hat ein schlauer Mensch mal gesagt. Und genau das, das Für und Wider, muss man abwägen. Nicht immer leicht, erst recht nicht für Laien ¿ deswegen ist es wichtig, dass es Ärzte gibt, die ihre Patienten objektiv beraten.

#29 |
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Alexander Pfeffer
Alexander Pfeffer

Möchte auf Beitrag Nr.22
eingehen: für mich eist es genau so ein Zahlenspiel wie die Angaben von der STIKO 5.000 bis 15.000 Toten, dann kann man gleich sagen “wir wissen es nicht genau aber die Impfmoral darf nicht leiden, der Stoff muss ja an den Mann gabracht werden”.
Den Beitrag 8 kann ich voll untersteichen.

Und außerdem der Begriff “Impfmüdigkeit” wird immer vieder falsch interpretiert dazu passt eher “Impfmündigkeit” – ein riesen Unterschied.

viele ungeimpfte Grüße

#28 |
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Dr. med. vet. Esther Wilk
Dr. med. vet. Esther Wilk

Ich kann mich nur Nr. 22 anschließen und sollte mir lieber das Lesen dieser Artikel und der nachfolgenden Diskussionen ersparen, möchte aber einen Aspekt, der ebenfalls immer wieder vergessen wird hier noch erwähnen: Bei Nebenwirkungen (auch nach Impfungen) wird alles dokumentiert, erstmal ohne zu hinterfragen, ob das Medikament die Ursache war. Konkret bei Impfschäden ist es oft so, daß die Impfung bisher latente Erkrankungen demaskiert. Das heißt aber nicht, daß die Impfung die Ursache ist! Sie kann durch die Aktivierung der Immunreaktion der Auslöser sein, aber sehr wahrscheinlich wäre der “echte” Erreger ein genauso guter Auslöser (wenn nicht noch ein viel effektiverer) gewesen. Es gibt eine ganze Reihe von Immundefekten, die sich in “Impfschäden” manifestieren und von entsprechend geschulten Ärzten so erkannt werden können. Oft wird aber auch erst nach Kontakt mit dem echten Pathogen der Ernst der Lage erkannt, dem dann meist wesentlich schwieriger zu begegnen ist.

#27 |
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Nr 22, Dr. rer. nat Marcus Krämer –
Ja, das ist wahr, danke für ihren Kommentar,
die 0,1 % Differenz, die ich als gering angesehen habe,
bei den Todesraten Geimpfte / Ungeimpfte,
diese Differenz ist in Wirklichkeit groß.
Auf je 100.000 bezogen gibt es das anschauliche Bild wie sie es beschreiben:
286 Tote bei den Ungeimpften / 184 Tote bei den Geimpften.
102 Tote pro 100.000 mehr bei den Ungeimpften. Das ist viel.
Wie aber auch die 184 Toten pro 100.000 bei den Geimpften viel sind!
Von diesen Toten bei Geimpften ist kaum die Rede.
Man hört immer nur von ¿Impfschäden¿.
mfg

#26 |
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Medizinjournalist

Die Zahl der Grippetoten (5.000-15.000) stammt vom Robert Koch Institut. Die große Spanne zeigt, dass es offensichtlich keine genaueren Zahlen gibt. Für Österreich lautet die Zahl übrigens 1.300 Tote (Quelle: AGES)Die Durchimpfungsrate beträgt bescheidene 8%, der schlechteste Wert nach Tschechien.

#25 |
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Am besten wirkt der Impfstoff bei gesunden Jugendlichen und Erwachsenen … und das sind genau die Vektoren, die die Epidemie in die Breite tragen. Die müssen geimpft werden.

#24 |
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Ehemals strikter Impfbefürworter und als ” globetrotter ” problemlos fast alle Impfungen überstanden , bin ich doch wie Frau Gerke ein ( H1N1-Influenza -) Impfopfer geworden !Resultat : Hörverlust , Kardiomyopathie etc..( die gerichtliche Auseinandersetzung läuft )
Dankenswerterweise haben einige Beiträge das Mißverständnis gripp. Infekt- Grippe richtiggestellt . Auch der blühende Unsinn ( kognitive Dissoziation der Lobby )über angebliche Grippeinfektionsmengen und angeblich hohe Verhinderungsraten wurde angesprochen ! Nihil nil nocere : Das scheint die STIKO nicht mehr zu beherzigen .Anhand der vielen UAW und des mangelnden Impferfolges kann vor INfluenza-Impfung nur gewarnt werden….

#23 |
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Dr. rer. nat Marcus Krämer
Dr. rer. nat Marcus Krämer

Ich wundere mich, offen gesagt, sehr über die Qualität des Artikels und einiger Kommentare und das obwohl ich schon lange nicht mehr in der Forschung arbeite und ich auch die Regeln der Statistik nicht mehr beherrsche. Aber versuchen wir es doch mal mit dem gesunden Menschenverstand. Ich weiß ¿ wenn´s immer danach ginge, wäre die Erde eine Scheibe, aber im vorliegenden Fall ist er doch ganz hilfreich.
Beispiel ¿Artikel¿: Die haben in der schottischen Studie ¿an der Grippe Erkrankte¿ geimpft? Ganz sicher nicht, denn das wäre ja wohl medizinischer Unfug und selbst in Schottland, wo sie manchmal ja sonderbare Dinge machen ¿ wie Röcke tragen und links fahren- nicht lege artis. Was soll ich vom Inhalt eines Artikels halten, wenn schon solche Dinge nicht korrekt beschrieben sind.
Beispiel ¿Kommentare¿ (und hier bleibe ich noch bei den sachlichen): Ich rechne mir solche Angaben immer gerne in vorstellbare Größenordnungen um. Von 10.000 Geimpften kämen 241 in die Notaufnahme, von 10.000 Ungeimpften wären es 249. Unterschied 8 oder ca. 3,2% – nicht gerade berauschend. Anders sieht es bei den Todesfällen aus. Von 100.000 Geimpften würden 185 sterben, von 100.000 Ungeimpften wären es 285. Unterschied 100 oder ca. 35%. Keine Ahnung, ob das statistisch signifikant ist, aber ein Drittel weniger ist schon ein Wort, insbesondere wenn man dummerweise selbst zu den 35% gehören würde.
Fazit: Ich halte die Grippe-Impfung bei Risikogruppen für ausgesprochen sinnvoll und werde mir zukünftig das Lesen solcher Artikel ersparen.

#22 |
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Frau Ute Gerke herzlichen Dank für die im Forum öffentlich gemachte schwere Immunerkrankung nach Grippeimpfung. Meist hört man dies nur als Behauptung, und hat wegen der Seltenheit der Impfnebenwirkungen keine eigenen Fälle erlebt.
Ihr Fall gibt sehr zu denken. Eine Erkrankung ist Schiksal, eine Impfnebenwirkung von der Medizin erzeugt, zwar auch Schiksal, aber doch unter ärztlicher Mithilfe.

#21 |
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Ralf Schmiedel
Ralf Schmiedel

Erfahrungsbericht einer 3-köpfigen Familie mit der Influenza.

Die Impfung wirkte.

Vor ca. 6-7 Jahren brachte unsere Tochter (nicht geimpft), die echte Influenza aus der Schule mit. Die halbe Grundschule inkl. Lehrer war krank.

Die eilends herbeigerufene Hausärztin weigerte sich, ein Rezept für das allseits bekannte Grippemittel auszustellen; weder für unsere Tochter (die erst wenige Stunden symptomatisch war, noch für uns Eltern (die es eh bekommen würden).

Kurz darauf erkrankten meine Frau (nicht geimpft) und ich (geimpft)ebenfalls an der Grippe.

Meine Frau
wurde aufgrund des sehr hohen Fiebers ohnmächtig, ich musste 112 wählen und sie kam 1 Nacht ins Krankenhaus..

Ich hatte nur ca. 38,2° Temperatur, mir waren auch die Knochen und Muskeln schwer, die Nase lief etc, aber ich konnte mich durchaus gut auf den Beinen halten und die Familie versorgen. Mit ein wenig Mittagsruhe war alles nach 2-3 Tagen erledigt.

Meine Frau war insgesamt 2 Wochen krankgeschrieben, hatte einen 112- Einsatzverursacht, womöglich noch andere angesteckt, einen Krankenhausaufenthalt, und eben die volle Krankheit.

Vieles hätte evtl. durch das Grippemittel abgefedert werden können und evtl. wäre der 112-Einsatz nicht erforderlich gewesen. Für ca. 35¿ (Grippemittel) und vor allem durch 2 Impfungen!

Herzliche Grüße

#20 |
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Dipl. Biol. Thorsten Walter
Dipl. Biol. Thorsten Walter

“Durchschnittlich sterben in Deutschland pro Jahr 5.000-15.000 Menschen an den Folgen einer Grippe.”
Bitte belegen Sie diese Statistik mit Daten des RKI und Statistischen Bundesamtes!
Laut Veröffentlichung des RKI war die “geschätzte Zahl der Grippetoten in Deutschland” in den Jahren 2000/01: 0; 2001/02: 0; 2003/04: 0; 2005/06:0 !

#19 |
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Medizinischer Fachhändler

Guten Tag,
(Händewaschen!)
kaum eine Praxis oder eine Klinik haben Türklinken die
eine antibakteriell wirksame Kupfer-Beschichtung hat.
Keim Reduktion von ca. 60% bis 100%.
Auch wirksam gegen ” M R S A”
Der erste preiswerte Schritt!
Herzliche Grüße, Gerhard Schmitz.

#18 |
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Sehr geehrter Herr Strausz,
offen gestanden bin ich auch nicht ganz glücklich über Ihren Artikel. Ich schließe mich hier insbesondere Herrn Claus an, der hier die Aussage der “schottischen Studie” in Frage stellt.
So wurden von den ungeimpften 2,49% eingewiesen und von den geimpften 2,41%. Also eine Differenz von geimpft zu ungeimpft von 0,08%. Bei einem so geringen Prozentsatz ist noch nicht einmal ein Placeboeffekt vorhanden.

#17 |
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Dr. med. vet. Esther Wilk
Dr. med. vet. Esther Wilk

Sehr geehrter Herr Strausz, seien Sie mir nicht böse, aber ich finde ihren Artikel nicht so gelungen. Obwohl ich als Immunologin und Influenzaforscherin mit dem Thema durchaus vertraut bin, fand ich die Darstellung doch teilweise sehr holprig und die eine oder andere Erklärung hätte manche Kommentare hier vielleicht unnötig gemacht.
Die allgemeine Impfmüdigkeit ist für mich immer wieder schockierend. Daß es dabei nicht nur um den Schutz des einzelnen, sondern auch um die Gesundheit der gesamten Bevölkerung geht, wird oft in den entsprechenden Diskussionen vergessen. Die letzte Pandemie, die in Deutschland ja relativ harmlos verlaufen ist, hat schon die Behörden und Krankenhäuser in vielen Regionen an den Rand des Möglichen gebracht. Die Pressemeldung kann sich sicherlich jeder vorstellen, wenn wir auf einmal Menschen sterben lassen müssen, weil die Kapazitäten nicht reichen. Um nur mal ein Argument hier zu erläutern…

Die Naturheilkundler möchte ich daran erinnern, daß Herr Hahnemann die Impfung sehr befürwortet hat (er war ein Zeitgenosse Jenners), da es doch seinem Grundprinzip entspricht, Gleiches mit Gleichem zu heilen…

#16 |
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Dplompsychologin Ute Gerke
Dplompsychologin Ute Gerke

Ich, chronisch krank, wurde von meiner Klinik im Jahre 2005 gedraengt mich gegen Influenza impfen zu lassen. Mit dem Ergebnis eines Anstiegs der EOS auf 35%. Dann kamen Schmerzen und Blutblasen am ganzen Koerper hinzu. Die EOS stiegen auf 75% und an der UNI dauerte es 10 Tage, bis die Diagnose Churg Strauss Vasculitis gestellt wurde. Bis heute leide ich an der Folge dieser Grippeimpfung und bin Steroid= und antibiotikaabhangig.
Ich erhalte dafuer eine laecherliche Rente von ca. 125,-Euro im Monat. Das deckt meine Kosten fuer Medikamente und KG nicht.
Mein Arzt der UNI Heidelberg sagte mir kuerzlich, dass der Zusammenhang CSS und Grippeimpfung jetzt in einer grossen Studie bestaetigt sei. Davon habe ich in dem Artikel nichts gelesen.

#15 |
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Nichtmedizinische Berufe

@ Wolfgang N:

Ich habe wohl “vermeiden” geschrieben und selbstverständlich liegt es bei jedem nachzusehen, möglichst mit Kompromiß, das Nötige zu tun oder bewußt (im Winter) auf einiges zu verzichten.

Wegen “Händewaschen” liegt es vielmehr daran, daß sich viele unbewußt die Finger in den Mund stecken oder sonst ihr Gesicht berühren, vor allem Kinder. Nicht alle kleinen Bestien landen direkt in Magensäure.

#14 |
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Weitere medizinische Berufe

zu Martial Jordon:
Isolation, wo gibt es das noch?Im Bus sind Menschen, viele ebenso in der Bahn, S-Bahn-Straßenbahn, im Auto mit Mitfahrer zur Arbeit; In den Arztpraxen ganz dicke in der Schule, Kino, Konzert Theater usw.Wo gibt es denn das noch allein zu sein? Solche Ratschläge helfen weniger.
Händewaschen, da habe ich doch mal gehört daß der Säuremantel auf der Haut der beste Schutz sei aber mit Händewaschen wasche ich doch den Schutz ab und greife dann nach dem Türgriff.
Komische Theorien?

#13 |
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Die schottische Studie:
Maßgebend sind ja doch wohl die Todesfälle:
Bei den ungeimpften Grippeerkrankten sind es 0,28 % Todesfälle.
Und bei den geimpften Grippeerkrankten 0,18 % Todesfälle.
Das liegt o,1 % auseinander und man kann dies m. E. keineswegs als überzeugend für die Impfung interpretieren.
Vielmehr liegt es annähernd in einem statistischen Schwankungsbereich ¿ beim nächsten mal andersrum.
Wie man da eine 77 % positive Aussage dann einbringt ¿ das ist schon recht vernebelnd.

#12 |
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Helmut Aulbach
Helmut Aulbach

Sicher werden die Impfempfehlungen zur Grippeimpfung immer breiter und seitens der STIKO m.E. zu großzügig gestellt.Das betrifft aber alle Impfempfehlungen, hier sind leider Handlanger oder Profiteure der Pharma-Lobby mitbeteiligt. Warum müssen Kinder beispielsweise v i e r mal mit einem Sechsfach-Impfstoff geimpft werden, obwohl die dritte Impfung ausschließlich gegen Pertussis notwendig ist. Die STIKO hat auf Wunsch der Impfstoffhersteller empfohlen und die Hersteller haben sogleich den Einfach-Impfstoff gegen Pertussis vom Markt genommen.Zurück zur Influenza, bei Vogel- und Schweinegrippe wurde doch von den “Fachleuten” oder besser Lobbyisten viel Panik verbreitet und die Politiker wollten selbstverständlich nicht die Verantwortung für eine drohende Pandemie übernehmen.So wurde für viel Geld Impfstoff hergestellt, der nicht gebraucht und auch nicht verimpft wurde. Trotzdem halte ich die Influenza-Impfung für eine sinnvolle Vorbeugung; wem sie geraten wird, bleibt jeder Kollegin/jedem Kollegen selbst überlassen. Zu Kommentar Nr.5:zur Verhinderung eines grippalen Infektes ist sie weder geeignet noch dazu gedacht.

#11 |
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ich zitiere:
Es sei hingegen sinnlos, die Wirksamkeit der Influenzaimpfung anhand der Anzahl der grippalen Infekte oder gar der Arztbesuche zu untersuchen, da die Grippeimpfung ausschließlich eine Influenza verhindere, nicht jedoch einen grippalen Infekt oder Arztbesuche unterschiedlichster Ursachen.

Hört sich banal an, aber es scheint sich ja noch immer nicht ganz rumgesprochen zu haben:
Ein grippaler Infekt ist keine Grippe.
Woran allerdings jemand stirbt, der beispielsweise eine Pneumonie möglicherweise als Sekundärinfektion einer (seropositiven, akuten) Grippe davongetragen hat, liegt fast schon im Auge des Betrachters.

#10 |
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Monika Geissler
Monika Geissler

Zu 5: Danke,, Fraus Rösch, für Ihren Kommentar, Sie sprechen mir aus der Seele, bin ganz Ihrer Meinung.

#9 |
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Dr. med. Gerd Mikulcak
Dr. med. Gerd Mikulcak

so,so,eine schwangere gesunde frau soll sich im vollbesitz ihrer immunologischen antwort auf u.a. wahrscheinlich ankommende spezifische virenstämme impfen lassen. warum ?
dann soll sie sicherlich auch während der stillzeit ihr gesundes kind impfen.warum? haben wir laut stiko nur noch kranke mütter und kranke über 65jährige ? als arzt habe ich einen eid auf u.a. heilung vor über 30jahren geschworen und da ich einarzt aus/mit leidenschaft bin, wird nach verstand und nicht zur bereicherung der pharmakonzerne behandelt. warum schreibt niemand, dass in diesen injektionen schwermetalle u.a. nicht für unser immunsystem gerade nützliche stoffe enthalten sind.blauäugigkeit? verdummung? pharmazeutische geldgier?
kollegin rösch denkt übrigens für ihre tiere im sinne der heilung und sie , meine lieben kollegen und kolleginnen?

#8 |
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“Zwar spiele der derzeitig zur Verfügung stehende Impfstoff eine gewisse Rolle bei der Reduzierung der Sterberate, allerdings täusche die aktuelle Grippeimpfung einen Schutz vor”
was nun? vortäuschen heisst : kein Schutz.
Meines Wissens ist keine Reduktion der saisonalen Sterberate belegt.

#7 |
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Arzt

das hätte ich doch gerne ‘schulmedizinisch’ näher begründet.
Eugen Rehm

#6 |
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Dr. med. vet. Roswitha Jösch
Dr. med. vet. Roswitha Jösch

Gut geschrieben,das bestätige ich.Da ich der Naturheilkunde den Vorrang gebe,empfehle ich ausschließlich Abwehrpräparate zur Vorbeugung und zur Behandlung.Keiner meiner tierischen Patienten bekam Grippenimpfstoffe.Nur viel Vitamine und ein paar Futterzusätze.Und das beziehe ich auch auf meine perönliche Gesundheit.Ich habe mich noch nie impfen lassen,weder meine tierischen Patienten.Wir halten uns ganz konsequent an die Natur.Es gibt keine Grippe,kein Schnupfen,rein garnichx.Ich habe mich 30 Jahre mit der Naturheilkunde auf Du und Du gestellt,habe eine Farm mit nur gesunden Tieren,meine Patienten mit Schnupfen behandle ich auf Kräuterbais.Ich hatte eine sehr schwere Krankheit die spontan ausgebrochen ist, mit meiner eigenen Lebenseinstellung zu der Natur geheilt,ohne Medikamente.Deshalb gibt es auch keine Grippeimpfung,keine Vorsaorge gegen Zecken u.s.w.alles wird auf natürliche Art bekämpft.Also nochmal ,keine Grippeimpfung ist zu empfehlen.Bitte denken Sie doch mal mal um.Ich stehe schon zur Schulmedizin,aber bei einen grippfalen Effekt sind diese Impfungen nicht zu vertreten.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

#5 |
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Nichtmedizinische Berufe

Im Artikel: “Die herkömmliche Impfstoffproduktion mit Hühnereiern ist diesen Ansprüchen häufig nicht gewachsen”.

Im Supermarkt daneben kann ich mir doch gleich ein paar Eier kaufen oder nicht?

Spaß beiseite, wäre es m. E. doch viel besser, sich selber davor zu schützen, egal im welchen Alter, also einfach sich oft bewegen, häufig trinken, gesund essen, sich immer die Hände waschen und nicht zuletzt (ausnahmsweise im Winter) die Menge von Menschen vermeiden…

#4 |
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Die Probleme der Erfassung genauer Zahlen sehe ich auch.
Andererseits ist eine Pneumonie als Sekundärerkrankung, bakterielle Superinfektion in Folger der virusbedingten Erkrankung, leider sehr häufig und entsprechend schwer sind die Zahlen zu trennen.
Ich werde die Impfung weiterhin empfehlen. Einfache Frage der Risiko-Abwägung.

#3 |
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NEIN-
in D sterben nicht 5000-15000 Menschen an einer Grippe. In den Zeiten, als Grippe und Lungenentzündungen noch getrennt in der Statistik auftauchten, waren das 100-900. Seit einigen Jahren werden Grippe und Lungenentz. zusammnegefasst und voilá: Alle sprechen von Tausenden Grippetoten. Geschickt gemacht!

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Sehr geehrter Herr Strausz,

gut geschrieben! Danke.

Zum Thema: Ja, es gibt natürlich das Bessere, – angeblich immer der Feind des Guten? Der bessere Impfstoff also.
Sicher wünschenswert.
Wichtiger scheint mir unverändert, die Impfbereitschaft zu fördern. Selbst in einem (gefährdeten!) Kollektiv von Bronchial-Ca Patienten sehe ich eine gewisse Impf-Müdigkeit.
Allgemein? Auch ein weniger guter Impfstoff, der verfügbar ist und tatsächlich eingesetzt wird, ist gut. – Das gute im Vergleich zum Nihil Facere in der definierten Risiko-Gruppe der Patienten bzw. – wünschenswert – eben “Nicht-Patienten” dank der Impfprophylaxe.

Herzliche Grüsse

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