Verdacht auf Eisenmangel: Was ist zu tun?

15. Juni 2018

Bei Eisenmangel steht die orale Therapie mit zweiwertigem Eisen an erster Stelle, so Internist Dr. Ferras Alashkar. Allerdings beklagen einige Patienten Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Brechreiz. Welche Möglichkeiten behandelnde Ärzte dann nutzen sollten, erklärt er im Video.

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Medizin

3 Kommentare:

Dr. med. Hans Joachim Schmeck-Lindenau
Dr. med. Hans Joachim Schmeck-Lindenau

Der Beitrag ist zu pauschal und zu sehr auf ein bestimmtes Eisenpräparat abgestimmt. Alter, Anamnese, Färbeindex, Geschlecht und Ferritin spielen eine Rolle in der Beurteilung der Ursache und Diagnostik. Eine Frau mit Hypermenorrhö braucht zunächst einmal keine Endoskopie, aber eine ordentliche Anamnese.In seltenen Fällen gibt es eine Erkrankung mit dem Namen IRIDA (=iron resistant iron deficiency anemia) mit einer Transporterstörung im Dünndarm. Da ist dann der Eisenresorptionstest doch einmal selten.

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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

und bei vorliegenden entzündlichen Prozeßen wird ein Fe-Mangel nur vorgetäuscht u.die Gabe ist kontraindiziert

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1) Ferritin + CRP-Bestimmung wäre im Alltag schon mal hilfreich und ließe 2/3 der Eisenpräparatverordnungen und 50% der hämatologischen Überweisungen vermeiden. Serumeisenspiegel-Bestimmung sollte verboten werden.

2) Junge Frau mit Hypermenorrhoe und zwei Kindern geht empirisch therapeutisch, alter Mann nicht. Den muss man ebenso endoskopieren wie eine postmenopausale Frau.

3)Menstruierende Frau mit Hypermenorrhoe und depletierten Eisenspeichern hält man mit Eisensubstitution oral bestenfalls im Status quo, da die maximale Eisenresorptionsmenge pro Monat im Zweifel nicht höher ist als der Eisenverlust via Endometrium. Also initial iv Sub.

4) erhöhtes MCV hat bis zum Beweis des Gegenteils nichts mit Eisen zu tun.

;-)

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