Neulich beim Korruptologen

16. Februar 2010
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Ist es nur ein Einzelfall und ein Delikt der viel beschworenen Kategorie "schwarze Schafe"? Oder weist die jüngste Betrugsanklage gegen eine Ärztin nur auf die Spitze eines Eisbergs in einem Meer von korrupten Medizinern, Apothekern und anderen Heilberuflern?

Fest steht: Wieder einmal hat sich ein Weißkittel vor schwarzen Roben zu verantworten. Die Zentralstelle zur Bekämpfung von Vermögensstraftaten und Korruption im Gesundheitswesen – angesiedelt bei der hessischen Generalstaatsanwaltschaft – hat gegen eine 54-jährige niedergelassene Ärztin aus Frankfurt Anklage wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Urkundenfälschung in 77 Fällen erhoben. Der Vorwurf: Die Praxisinhaberin hat zwischen November 2002 und Februar 2006 Rechnungen für ärztliche Behandlungen und Rezepte über Medikamente bei ihrer Krankenversicherung abgerechnet, die angeblich sie und ihre siebenköpfige Familie betrafen. Dafür hatte sie Briefbögen und Stempel ihres ins Ausland verzogenen Praxisvorgängers gefälscht. Der Schaden bei der Krankenversicherung der Ärztin beläuft sich laut Staatsanwaltschaft auf etwa 100.000 Euro.

Rechnungen fingiert, Geld kassiert und dann gerecht geteilt

Die Ermittler kamen in diesem Fall nicht nur der Ärztin auf die Schliche, sie konnten auch einem Augenarzt aus Baden-Württemberg das Handwerk legen. Bei der Durchsuchung ihrer Praxisräume stießen sie nämlich schnell auf Briefe mit verdächtigen Absprachen zwischen den beiden. Und der Ophthalmologe bekam schon bei der Razzia seiner vier Wände feuchte Augen und weiche Knie. Er gestand, seine private Krankenversicherung mit Hilfe besagter Komplizin betrogen zu haben. Der Deal lief mindestens in fünf Fällen so: Die Frankfurter Ärztin erstellte fingierte Rechnungen über angebliche Behandlungen des Augenarztes und seiner Ehefrau. Und der Kollege ließ sich diese Rechnungen dann von seiner Kasse erstatten. Das Geld – insgesamt rund 8.300 Euro – wurde dann gerecht durch drei geteilt.

Der Augenarzt wurde bereits rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe mit Bewährung verurteilt – seine hessische Kollegin darf mit einer noch härteren Strafe rechnen. Neben der Anklage wegen Bandenbetrugs und Urkundenfälschung ist von der Staatsanwaltschaft auch ein vorläufiges Berufsverbot beantragt worden.

Abrechnungsbetrug: In Summe geht es um Milliarden

Immer wieder und scheinbar immer öfter kommen derartige Abrechnungsbetrügereien ans Tageslicht. In Summe geht es dabei um Milliarden, wenngleich die Einschätzung des dadurch verursachten Schadensausmaßes – je nach Blickwinkel – stark differiert. Während zum Beispiel Transparency International von 20 Milliarden Euro pro Jahr spricht, die dem 250-Milliarden-Markt deutsches Gesundheitswesen verloren gehen, nennen die Krankenkassen einen Betrag von circa einer Milliarde. “Es dürfte irgendwo dazwischen liegen”, sagt Alexander Badle, der Leiter der Zentralstelle für Korruption im Gesundheitswesen in Hessen in einem Telefoninterview mit DocCheck. “Für unsere Arbeit ist das aber eigentlich gar nicht relevant – jeder durch Betrug verlorene Euro ist einer zu viel.”

Nicht zuletzt deshalb wurde in Hessen im Oktober letzten Jahres diese Sonderabteilung der Generalstaatsanwaltschaft eingerichtet. Die Frankfurter Staatsanwälte in dieser Abteilung ermitteln ausschließlich in Sachen Vermögensstraftaten. Es geht um materielle Fehlallokationen, also keinesfalls um Körperverletzung im Sinne von ärztlichen Fehldiagnosen oder -therapien.

Auch Privatversicherungen werden abgezockt

Badle: “Die meisten Fälle, denen wir nachgehen, liegen im Bereich Abrechnungsbetrug, wenn gesetzlich versicherte Patienten etwa gar nicht behandelt werden, die Leistungen aber bei der KV eingereicht werden. Auch falsch abgerechnete, überzogene Privatleistungen kommen häufig vor.” Wie kommen die Justizbehörden den Tätern auf die Schliche? “Die meisten Hinweise auf Betrug und Korruption kommen von den Kassen und den KVen”, sagt Badle. “Strafanzeigen aus diesen Quellen machen rund 90 Prozent aus. So greifen wir etwa auf Plausibilitätsprüfungen zurück und leiten Ermittlungen ein, wenn die Zeitprofile eines Arztes beispielsweise 18 bis 20 Arbeitsstunden am Tag ergeben.” Und woher kommen die restlichen zehn Prozent? Badle schmunzelt “hörbar” ins Telefon: “Das sind enttäuschte Mitarbeiter, geschiedene Ehefrauen, konkurrierende Kollegen – die üblichen Verdächtigen also.”

“Alle machen sich die Schwächen des Systems zunutze”

Für Transparency International geht es beim Stichwort Korruption im Gesundheitswesen um wesentlich mehr, als um Abrechnungsbetrug. Auf der Website des gemeinnützigen Vereins liest sich dies so: “Missbräuchliches Ausnutzen der Intransparenz im Gesundheitswesen geschieht durch alle Beteiligten. Warenanbieter von Pharmazeutika und Medizingeräten, Leistungserbringer jeder Art, Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen, Versicherte und deren Arbeitgeber – alle machen sich die Schwächen des Systems zunutze.”

Insbesondere die Korruption von Ärzten und Apothekern durch Pharmafirmen wird dabei angemahnt – doch eben solche Bestechungsdelikte im Zusammenhang mit der Industrie spielen für Staatsanwaltschaften derzeit kaum eine Rolle. “Im niedergelassenen Bereich sind solche umsatzbezogenen Zuwendungen zwar berufsrechtlich unzulässig, nach geltender Rechtsprechung aber nicht strafbewehrt”, erläutert Staatsanwalt Badle. “Ich glaube jedoch, dass der Gesetzgeber bald eingreifen wird, wenn die Pharmaunternehmen mit ihren umstrittenen Marketingstrategien und Incentives weitermachen wie bisher. Wenn die Firmen nicht umschwenken und sich künftig nicht stärker an ihre im Pharmakodex selbst auferlegten Regeln halten, wird dies Konsequenzen haben.”

Der niedergelassene Arzt ist juristisch gesehen derzeit (noch) fein raus, wenn es um Korruption geht. Denn im deutschen Strafrecht sind die Paragraphen 331 ff. StGB (Bestechlichkeit/ Bestechung und Vorteilsannahme / -gewährung) nur auf Amtsträger anwendbar – und selbstständig tätige Ärzte unterfallen diesem Amtsträgerbegriff nicht.

Die Kernfrage: Ist ein niedergelassener Arzt Beauftragter der Kassen?

Doch diesem offensichtlichen Wertungswiderspruch geht inzwischen eine juristische Diskussion nach. Da der Bundesgerichtshof dem niedergelassenen Arzt bei der Verordnung von Arzneimitteln eine Vermögensbetreuungspflicht auferlegt, wird zunehmend die Auffassung vertreten, er mache sich – falls er für die Verordnung Zuwendungen der Pharmaindustrie erhält – wegen Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr nach § 299 StGB strafbar. “Leider”, so die Meinung von Rechtsanwalt und Kassenexperte Olaf Schmitz-Elvenich während einer Transparency-Veranstaltung in Berlin, “hat sich bislang kein geeigneter Fall gefunden, in dem ein Staatsanwalt die Frage klären lassen konnte, ob der niedergelassene Arzt „Beauftragter“ der Krankenkasse im Sinne diese § 299 ist.” Eine entsprechende Verurteilung hätte dabei weit reichende Folgen, zum Beispiel für das Marketing der Pharmaindustrie. Denn die diskreten Zuwendungen an die niedergelassenen Ärzte wären dann als Bestechung strafbar.

Der Erfolg der hessischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen (sie konnte allein im zweiten Halbjahr 2009 mehr als fünf Millionen Euro an Schadensvolumen zurückführen) legt die Frage nahe, ob auch andere Bundesländer dem Beispiel folgen und eine derartige Zentralstelle einrichten werden?

“Betrug im Gesundheitswesen wird immer mehr in den Fokus rücken”

Doch Leiter Badle ist skeptisch: “Ich glaube eher nicht. Wir haben zwar viele Anfragen aus anderen Ländern, aber solch eine systematische Vorgehensweise für ein ganzes Bundesland dürfte die Ausnahme bleiben. Eine bundesweite Regelung kann es ja nicht geben, weil die Strafverfolgung reine Ländersache ist. Wahrscheinlicher ist da schon der Aufbau von Koordinierungs- und Synchronisierungsstellen zwischen den einzelnen Staatsanwaltschaften.” Badles Prognose: “Betrug im Gesundheitswesen wird immer stärker in den Fokus der Exekutive rücken.”

Die heißesten Fälle der letzten Jahre

  • Herbst 2009: Fangprämien für Patienten

Krankenhäuser entlohnen Niedergelassene für Einweisungen. Manfred Wirth, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie und Klinikdirektor in Dresden, deckt die Missstände in einem FAZ-Bericht auf und bringt eine hitzige Debatte ins Rollen.

  • Frühjahr 2007: Schiffsreisen für Studien

Mehr als 3000 Ärzte an rund 600 Kliniken geraten wegen Vorteilsnahme und Korruption unter Verdacht. Vertreter mehrerer Pharma-Konzerne sollen ihnen wertlose Studien und Schiffsausflüge bezahlt haben oder überreichten das Geld gleich in bar. Die meisten Verfahren werden wegen geringer Schuld oder mit Geldauflage eingestellt.

  • Winter 2006: ratiopharm im Zwielicht

Vorwürfe gegen ratiopharm: Außendienstmitarbeiter des Unternehmens sollen auf Anweisung des Managements tausende Ärzte bestochen haben. Der Verdacht bestätigt sich zwar, doch auf Grund gegenwärtiger Gesetze wird der Prozess eingestellt: Die Staatsanwälte argumentieren, dass der Korruptionsparagraf nur für Ärzte an öffentlichen Kliniken gelte. Ärzte mit eigener Praxis seien Freiberufler, die Zuwendungen somit nicht strafbar.

  • Frühjahr 2003: Ärztliche Leistungen für Tote

Die AOK Niedersachsen fallen Rechnungen von Dutzenden Ärzten auf. Alle beinhalten Behandlungen von Patienten, die schon Jahre auf dem Friedhof liegen. Bei Stichproben werden 140 Tote ermittelt, für die Ärzte Leistungen wie “Hausbesuche”, “Erhebung des Ganzkörperstatus”, “Ernährungsberatung” oder “Rückenschule” abkassierten. Die Rheinische Post spricht von Millionenschaden.

  • Herbst 2002: Billiger Zahnersatz aus China

Die Dentalfirma Globudent gerät in den Fokus der Strafbehörden. Drei Managern wird vorgeworfen, billigen Zahnersatz aus China in mindestens 1000 Fällen bei den Krankenkassen zu höheren Preisen abgerechnet zu haben. Den 50-Millionen-Erlös sollen sich die Mitarbeiter der Firma und 900 Zahnärzte geteilt haben. Die Manager werden zu Haftstrafen verurteilt (Welt Online).

  • Sommer 1994: Der Herzklappenskandal

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal durchleuchtet die Einkaufspraktiken von bundesweit mehr als 460 Kliniken. In 7.500 Fällen sollen Ärzte und Medizintechniker gegen persönliche Zuwendungen zum Teil drastisch überhöhte Preise bei der Bestellung von Herzklappenimplantaten oder Einrichtungen für Herz-Lungen-Maschinen akzeptiert haben. Angenommener Schaden: mindestens 28 Millionen Mark. Die Ermittlungen dauern mehrere Jahre – ein Chirurg kommt mit einer Geldstrafe davon. Ins Gefängnis muss niemand.

159 Wertungen (4.03 ø)
Allgemein

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30 Kommentare:

Wer spricht denn von dem Betrug an den Ärzten, denen ein Punktwert von 5,11 ct wirtschaftlich kalkuliert, aber nur 3,5 ct bezahlt wird? wer spricht davon, dass eine Beratung / Behandlung von einer halben Stunde beim Arzt mittlerweile billiger ist als eine halbe Stunde in der KFZ-Werkstatt? wer spricht davon, dass 3 Monate hausärztliche Rundumversorgung billiger sind als 3 Monate Telefon-Grundgebühr?
Ich bin für Transparenz! Es darf jeder wissen, was wir Hausärzte für unsere Leistungen bekommen!

#30 |
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Medizinischer Dokumentar

Das Problem dieses Systems sind nicht die nur die Betrüger. Es liegt wie schon oft erwähnt an den KV’n und der KBV. Bei denen fängt der ganze Spass an. RLV, Budget, Regress,… ! Was darf der Arzt denn noch. Bsp.: Ein Arzt kann nur 1 von 24 Kinder die Sprachtherapie verschreiben. Würde er es so tun wie er meint, würde er sein “Budget” übersteigen. Oder muß dem Patienten ein weniger gutes Medikament verschreiben, weil die Gesundheitsfunktionäre der Meinung sind die Medikamente sind gleichwertig. Ausschlag gebend ist aber das, dass eine günstiger ist.
Folglich, sind Ärzte ja schon bald gezwungen sich ein Loch im System zusuchen womit Sie zusätzlich Geld einnehmen können. Das hat oft zu Folge das der Patient darunter leidet. Im Falle des Betruges ist ja dann doch so, dass das veruntreute Geld im Gesundheitswesen fehlt und somit auch den Anderen Ärzten.
Am Besten, wir streichen die Kassen, KV’n und rechnen mit dem Arzt selber ab. Eben wie im Supermarkt. Jeder zahlt das was er im Korb hat. (Schützt jedoch auch nicht ganz vor Korruption)

#29 |
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RYAN AIR hat uns auch betrogen! Berlin-London-Berlin, Dezember 2009.

#28 |
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Dr Karsten Augustinski
Dr Karsten Augustinski

Ein staatlich gesteuertes System wie das deutsche Gesundheitssystem lädt wohl aufgrund seiner Intransparenz und Inflexibilität zur Verschwendung und zum Betrug ein. Liebe Kollegen, die Veterinärmediziner hierzulande haben ausschließlich “Privatpatienten” mit denen privat abgerechnet wird. Das heisst aber nicht nur, dass uns die Krankenkassen- und KV Bürokratie erspart bleibt, sondern auch dass sich Tierärzte im besonderem Maße dem Wettbewerb stellen müssen. Wettbewerb um den Patientenbesitzer bezüglich Leistung und Preis. Der mündige und (zumindest im Nutztierbereich) gut informierte Kunde, ist meist durchaus in der Lage eine tierärztliche Maßnahme qualitativ zu beurteilen und kommt auch mit den Abrechnungen klar.
Und noch eins liebe Kollegen: Auch Tiermediziner haben ca. 5,5 Jahre studiert und bewältigen ein Arbeitspensum das oft zwischen 8-12 Stunden am Tag liegt. Doch oft zu einem Bruchteil des Einkommens eines Humanmediziners

#27 |
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Timotheus Schmid
Timotheus Schmid

Da lob ich mir das schwedische System: ich bekomme immer dasselbe Gehalt jeden Monat, und habe eine 40h Woche. Mein Einkommen wird nicht dadurch beeinflußt, wieviele Untersuchungen ich veranlasse oder welche Medikamente ich verschreibe. Dadurch ist die Anzahl der in Schweden aus Gewinnsucht veranlassen Untersuchungen null.

#26 |
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“Kollege” Wilhelms (Kommentar Nr. 20) fragt sich, was Heilpraktiker in diesem Forum zu suchen haben. Mein lieber Herr Wilhelms, Sie sind lediglich Arzt, haben offenbar noch nicht einmal eine der üblichen 6-Wochen-Dissertationen vorgelegt, von einer Habilitation ganz zu schweigen. Da wäre ein wenig mehr Bescheidenheit gegenüber Vertretern alternativer Medizin wohl angebracht. Angesichts der extremen Härte der Heilpraktiker-Überprüfung glaube ich kaum, daß Sie in der Lage wären, sie im ersten Anlauf zu bestehen.

#25 |
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FR. Kolk (Kommentar 23) schmeißt private und kassenärztliche (KV) Abrechnung wild durcheinander, aber sie beschreibt einen krassen Systemfehler. Der “alltägliche” Abrechnungsbetrug am Privatpatienten hat keine juristische Konsequenz. Beschwert sie einer von 100 über unrechtmäßig abgerechnete Leistungen, wird der Beschwerde großzügig nachgegeben, – an den 99 anderen verdient man ja ausreichend. Angst vor Straverfolgung braucht man nicht zu haben. Ich sehe oft genug OP-Berichte aus meinem Fach, die genau so formuliert sind, dass ich aus jedem Satz oder einer bestimmten Formulierung vorhersagen kann, welche Ziffer oder Erhöhung des Schwellenwertes genau damit begründet wird. Klagemöglichkeit dagegen: Praktisch Null (und enn es ginge, wer würde gegen seinen Arzt wegen vorsätzlichen Betrugs klagen? Die Patientin aus Kommentar 23 gegen ihren Hausarzt? Und würde er verurteilt werden zu einer spürbaren Strafe?). Unnötig erbrachte Leistungen, medizinisch völlig sinnlos, können abgerechnet werden, weil sie ja erbracht wurden. Würde beim Privatpatienten das gemacht, was nützlich und med. vernünftig ist, und genau dieses auch abgerechnet, hätte die PKV keine Akzeptanzprobleme mit ihren Beitragssätzen und stände vermutlich weltweit als best funktionierendes Versicherungssystem da.

#24 |
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Georg Erhardt
Georg Erhardt

zu 28.
Hallo Frau Dr. Berger
Sicher ist unsere Welt nicht vollkommen. Aber es liegt an uns, sie zu verbessern. Niemand kann ein Unrecht durch ein anderes Unrecht zum Recht erklären. Aber wir müssen gemeinsam daran arbeiten. Niemand hat etwas davon, wenn sich Ärzte, Patienten oder sonstige gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben. Es geht darum, eine Lösung zu finden:
Der Patient muss optimal versorgt werden.
Der Arzt muss für seine Leistung angemessen entlohnt werden.
Alle sonstigen Nutznießer des Systems müssen erfasst und eliminiert werden.
Ist das ein blöder Gedanke?
Ich denke nicht.
M.f.G.

#23 |
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Jörg Rinne
Jörg Rinne

Wer hat die Pandemiestufe 6 der WHO vor zwei Jahren verändert, auf das jetzt horrende Summen für Impfstoffe ausgegeben wurde, die keiner will? Wer kauft sich Politiker? Wessen Aktien steigen, wenn die Krankenkassen immer leerer werden? Wer “sponsort” Selbsthilfegruppen mit großen Summen, damit diese Medikamente empfehlen? Wer versucht durch “Honorare” die Heilberufler zu bestechen? Wer entwickelt primär symptomatisch wirkende Medikamente, weil er an einer Heilung der Menschen nicht genug verdient?
Nur chronisch Kranke bringen Geld… Wir haben die besten Ärzte und die meißten chronisch Kranken aller Zeiten !
Nur mal ein paar kleine Beispiele, die Liste ließe sich beliebig verlängern. Die Bänker sind harmlos, im Vergleich zur Pharma-Mafia…

Man wird diesen Planeten nur retten können, wenn man die Pharmaindustrie enteignet. Betrug an Ärzten und Patienten, staatsfeindliche Unterwanderung der Politiker. Menschenverachtendes Handeln…

#22 |
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Der Steuerflüchtling betrügt, der Handwerker betrügt, Arzt und Apotheker betrügen. Der Patient erpresst, der Physiotherapeut erpresst,der Arbeitslose arbeitet schwarz, die Banken verkaufen faule Papiere, Sportler dopen, Kinder werden durch Kirchenvertreter missbraucht usw. usw.
Was für ein Land!
Ich bin selbst Privatpatient und muss leider bei Kollegen auch immer wieder Fehlverhalten bei der Abrechnung feststellen. Man hat Glück, wenn man an erhrliche Menschen gerät, die es Gott sei Dank auch noch gibt.

#21 |
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Man sollte hier die ” Kirche beim Dorf ” lassen und nicht die gesamte Ärzteschaft über einen Kamm scheeren.” Schwarze Schafe ” hat es wohl immer gegeben.

#20 |
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Dagmar Shenouda
Dagmar Shenouda

Herr Rösler, bitte lesen Sie die Kommentare und überdenken Sie nochmal Ihre Pläne zur Reduzierung von Kontrollen hin zu mehr Vertrauen in Ihren Berufsstand. Schade, dass offne Augen und gesunder Menschenverstand nicht erwünscht sind sondern verächtlich und niedergemacht werden. Paradebeispiel für Überheblichkeit ist der Kommentar Nr. 20! Alles Stümper, nur die Ärzte selbst dürfen sich äußern…wenn da man nicht der tiefe Fall vorprogramiert ist?
Es gibt weiße und schwarze Schafe – das gilt für alle Berufsstände, die Mediziner bilden keine Ausnahme und deshalb sind offne Diskussionen und Kontrollen nötig!
Bin zwischenzeitlich Dipl. Ökonomin/Medizin und habe aus unterschiedlichsten Perspektiven auf und in unser Gesundheitssystem Einblick.

#19 |
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Georg Erhardt
Georg Erhardt

Zu 18

Hallo Herr Hall.
Ich finde es schade, dass Sie mit dem Wort “Schwachsinn” so emotional reagieren. Und um auf Ihre Emonotialität einzugehen, möchte ich Ihnen sagen, dass auch ich in diesem Forum manchen “Schwachsinn” entdecke (zum Beispiel Ihr “hinkender Vergleich”.
Andererseits sehe ich in jedem Beitrag in diesem Forum ein kleines Puzzleteil, das zu einem Gesamtbild (einer Reform des Gesundheitswesens) zusammengesetzt werden sollte.
M.f.G.

#18 |
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Margit Kolk
Margit Kolk

Wie “verrückt” dieses System ist, sieht man auch daran:”Privatpatient ruft in der Praxis seines Hausarztes an, um einen Termin zu vereinbaren (!!!), dafür wird nach der GOÄ telefonische Beratung abgerechnet!” Kein Witz! Geht aber noch weiter:” Nachdem mehrere Patienten mit Unverständnis auf diese Praktiken reagiert hatten und ihre KV`s informierten: Keine Reaktion!!!
Und noch ein Beispiel: “der pflichtversicherte Ehemann einer Privatpatientin kollabiert in der gemeinsamen Wohmung, Ehefrau ruft den nebenan praktizierenden, gemeinsamen Hausarzt, dieser reagiert fachlich richtig und ruft den Notarzt um den HI-Pat. zu versorgen, Pat. verstirbt.” Soweit so gut. Sie fragen sich wo die Pointe bleibt? Hier ist sie: “Hausarzt schickt Rechnung an die privatversicherte Ehefrau für Hausbesuch außerhalb der Praxiszeiten, Untersuchung und Beratung.” Zur Erinnerung: nicht die privatversicherte Ehefrau brauchte den Arzt, sie hat ihn lediglich für den gesetzlich versicherten Ehemann gerufen. Und sie ahnen es sicher schon, die darüber informierte KV zahlte anstandslos!!!
Ich bin heilfroh Heilpraktikerin zu sein und außerhalb dieses Systems zu stehen. Meine Patienten sehen auf der Rechnung was ich abrechne und bezahlen so nur die erhaltene Leistungen.

#17 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Eine erschreckende Seite!
Eigenverantwortung und Moral im Tausch gegen Bares.
Ein krankes System mit kranken Menschen auf allen
Ebenen.Ich hoffe, dass es da “draußen” noch ein
paar Menschen gibt, die sich erinnern, warum sie
Arzt geworden sind und die den Mut haben, der Verrohung und die sich in Unschuld Badenden entgegenzutreten.

#16 |
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mein Regelleistungsvolumen als Landarztes für Quartal 1 / 10 beträgt pro Patient EUR 34,47, also im Monat für nicht so begabte Rechner EUR 11,49. Dafür soll ich die Tür aufschliessen, das Licht anknipsen, die Heizung aufdrehen,die Telefonrechnung, den Müll und meine Helferin bezahlen, mir selbst ein Paket Schwarzbrot kaufen, Miete zahlen….
Wann wird die erste Dissertation über die Kostenentwicklung der Krankenkassnselbstverwaltung während der letzten 30 Jahre abgeliefert oder die Kostenentwicklung der Medikamentösen Versorgung im Vergleich zur Honorarentwicklung eines Landarztes— Herr Kollege Rössler ???

#15 |
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Cord Wilhelms
Cord Wilhelms

100.000¿ dürfte jeder Hausarzt jedes Quartal mindestens an unnötigen von Patienten erpressten und erlogenen Leistungen verursachen. Deshalb ist die Dikussion um den Arzt als die korrupten Betrügeram Thema vorbei. Man sollte sich von Seiten der Journalisten endlich mal den wahren Geldverschwendern im Gesundheitssysthem vornehmen. Diese sind aber leider zu populistisch und zu feige dazu dem Übel einmal auf den Grund zugehen. Man sollte auch mal der Frage nachgehen, weswegen wir mit 18 Arztbesuchen pro Jahr Weltmeister im Arztaufsuchen sind. Was soll daran so ertstrebenswert sein, so oft einen Arzt zu sehen? Von den Kosten mal ganz abgesehen, welche von den Kassen ja nicht nach der Anzahl der Besuche sondern pauschal mit 33¿/Monat abgegolten wedren, weswegen eine Rechnung über die Leistungen leider gar nichts bringt, wie hier im Forum fälschlicherweise vorgeschlagen wird. Im übrigen frage ich mich was Heilpraktiker in diesenm Forum zu suchen haben und weswegen sie teilweise auch noch aus den Gesundheitskassen bezahlt werden. Für mich ist diese Geldausgabe ebenfalls Betrug. So weit ich weiß ist das auch nur in neurotischen Deutschland möglich. 18 Besuche im Jahr bei Ärzten reichen noch nicht, nein da müssen auch noch zich Heilpraktiker teils zu unverschämten Preisen besucht werden.

#14 |
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Wieder Argumente für die Direktabrechnung. Mehr Transparenz und Kosteneffektivität geht nicht. Was aber geschieht mit all den durch das jetzige System alimentierten Kassen – und KV Mitarbeitern , die dann den Sozialkassen auf der Tasche liegen werden. Wandert das eingesparte Geld dann von der linken in die rechte Tasche?
Im übrigen gibt es keine Entschuldigung für Betrug.Diese Schmarotzer schädigen indirekt auch mich , meinen Ruf und mein Einkommen.

#13 |
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Patrick Hall
Patrick Hall

Es ist schon erschreckend, wie viel Schwachsinn man entdeckt, wenn man sich dieses Forum durchliest.

…Patienten sollen der KV per Unterschrift die Leistung bestätigen, nachdem der Arzt – der ja ohnehin viel zu wenig Zeit für Bürokratie aufbringt – die erbrachte Leistung in einer dem Patienten verständlichen Form dokumentiert…
Hää ?

Einzige Möglichkeit ist und bleibt die direkte Liquidation mit dem Patienten.
Keine Frage, der Vergleich hinkt hinten und vorne:
aber wie viele (auch hochintelligente) Menschen wurden schon vom Waschmaschinen- oder Heizungsmonteur bzw. in der Autowerkstatt nach Strich und Faden über den Tisch gezogen. Das ist doch kein Betrug ! Oder etwa doch ?
Die Steuereinheit war kaputt !!! Oder die Klimaanlage, oder was auch immer. Wer will und kann das nachprüfen ?
Sicher, die Leistung eines Arztes am Menschen ist mit der eines Heizungsmonteurs nicht vergleichbar. Aber es bleibt eine Leistung, die auch vergütet werden muß. Und diese Vergütung ist in den letzten Jahren effektiv stetig gesunken.

Warum fragt keiner nach, warum wir uns immer noch Ungetümer wie die KV leisten.
Zum Leistungsumfang des gesamten Gesundheitswesens trägt die KV kein bisschen bei. Kostet nur Geld.

#12 |
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Ich würde nicht alle “betrügenden” Kollegen als solche abstempeln. Man sollte sich die Situation genauer ansehen. Warum hat denn die Kollegin in dem Bericht ihr Gehalt aufgebessert? Villeicht aus sozialer Not? Wir erfahren nichts davon. Aber so viel ist klar: wenn ich mir die – so oft geforderte – notwendige Zeit für den Patienten nehme, zahle ich drauf. Das wird nicht honoriert. Nicht einmal in wirklich in der GOÄ.

#11 |
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Vor ein paar Tagen saß ich mit ein paar Kollegen zusammen – und die erzählten – alle privat versichert – was sie mit anderen Kollegen erlebt hatten: “Wenn ich Ihnen das kleine Muttermal auf Kassenkosten wegmache, bleibt leider eine kleine Narbe. Mit Laser geht es ohne Narbe. Kostet 200 EUR. Sie brauchen eine Quittung ? Dann kostet es 400 !” – Die Zahnarztrechnung:”Am besten bringen Sie mir das Geld abends zu hause in bar vorbei, dann brauchen Sie 500 DM weniger zu bezahlen” – Die Privatrechnung im Krankenhaus, durchgängig 3,5facher satz, Schreiben der Verrechnungsstelle:”Ach, die Visiten wurden gar nicht vom Chef gemacht ? Und die Oberärztin ist nicht einmal Fachärztin ? Na dann bezahlen Sie man nur den Regelsatz !” Der Überweiser :”Dass ich Ihnen immer meine Privatpatienten schicke, muss Ihnen ja wohl etwas wert sein, oder ?”Usw. usf.
Kommentar überflüssig, außer vielleicht: die Spitze des Eisbergs, fürwahr !

#10 |
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Bei der Ausnutzung der Sozialsysteme stellen Arzt und Patient eine Schicksalsgemeinschaft dar. Wenn dem nicht so wäre könnten zig% der Ausgaben gespart bzw. einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden.
Ein System, in dem Arzt und Patient nur das Beste wollen, jeweils für sich, kann auf Dauer nicht funktionieren. Ein Korrektiv wäre für den Patienten eine fühlbare Selbstbeteiligung und für uns Ärzte leider nur eine durchgreifende Kontrolle, trotz des schrecklichen bürokratischen Aufwandes. Aber schwarze Schafe -ntürlich immer die Anderen – gibt es nicht wenige. Oder? Warum wird nur für Krankenhausärzte der Korruptionsparagraf angewandt, während im Bereich der niedergelassenen Kollegen straffrei in großem Maßstab eine umatzsteigernde Beeinflussung stattfindet.

#9 |
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Rettungsassistent

Ein Einzelfall ist es sicher nicht. Wobei ich es aber, im Gegensatz zur Kollegin aus Beitrag Nr. 8, nicht für sinnvoll halte die freie Arztwahl als “schuldig” zu fixieren.

Dass sich auch manche Patienten falsch verhalten steht ausser Frage, aber hier geht es um Abrechnungsbetrug, und damit um die Ärzte.

Schließlich gibt es auch bekannte Fälle, wo z.B. ein Notarzt an der Einsatzstelle von unbeteiligten “Zuschauern” die KV-Daten einsammelt, und diese im Rahmen des Einsatzes als Notfallpatienten mit abrechnet…

#8 |
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Heilpraktikerin

Ich bin für mehr Transparenz und ich bin sicher, viele andere GKV-Patienten ebenfalls.

(Bereits in den 1980er Jahren wendete ich mich einmal an die DAK, weil ich erfahren wollte, ob Abrechnung und Leistung übereinstimmen – die Prüfung wurde von der DAK abgelehnt. Der Hautarzt war nicht mal hinter seinem dicken Schreibtisch hervorgekommen, er betrachtete aus 3 m Entfernung meinen Rücken, schrieb das Rezept ohne aus seinem Sessel aufgestanden zu sein).

Wir kommen nicht weiter, wenn behauptet wird, ALLE gesetzlich Versicherten würden nur das System ausnützen wollen! Dies ist eine Verleumdung und zeigt, wie wenig manche Leute über die Bevölkerung wissen.

Wer so etwas behauptet ? Diese Position vertrat die zuständige Ressortleiterin von Transparency International im Radio, Bayern 2 Mittagsgespräch. Unerhört!

#7 |
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Cord Wilhelms
Cord Wilhelms

Aufgrund der freien Arztwahl wird das Gesundheitssysthem massiv von den Patienten missbraucht und zwar dadurch dass die Ärzte zu unnötigen AU`s Medikamenten Kuren und Massagen etc. täglich erpresst werden. Die Kosten ließen sich durch abschaffung der freien Arztwahl massiv ca. 50% kürzen. Aber man regt sich hier über Peanuts Betrug auf.

#6 |
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Michael Dau
Michael Dau

Aus der Medizinproduktebranche: neulich fragte uns ein niedergelassener Kollege ganz konkret, mit welcher “Gegenleistung” er denn für das Austellen eines Jahresrezepts für einen unserer Patienten rechnen könnte…

#5 |
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Heilpraktiker

Na ist doch schon lange bekannt.Wer hat denn was von gesunden Patienten.Aber ich nehme mich da jetzt nicht aus,wenn ich keine Patienten mehr habe? Vielleicht in der Vorbeugung.Wäre doch nicht so schlecht.

#4 |
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Georg Erhardt
Georg Erhardt

Alle klagen darüber, dass die Kosten im Gesundheitswesen explodieren. Aber kein Politiker und keine Partei traut sich, das Problem wirklich anzugehen.
Unser KV-System hat einen wesentlichen Fehler.
Der Patient geht zum Arzt, wird nach Leisungskatalog in wenigen Minuten “abgefertigt”, aber was Der Arzt mit der KV abrechnet, das erfährt der Patient nicht.
Um den “Schwarzen Schafen” unter den Ärzten (Weißkitteln?) das Handwerk zu legen, schlage ich folgendes vor:

Der Arzt schickt seine Rechnung außer an die KV auch an den Patienten und zwar in einer für den Patienten verständlichen Form. (Nicht verschlüsselt, wie an die KV) Der Patient überprüft, ob er die aufgeführten Leistungen auch tatsächlich erhalten hat und teilt sein Einverständnis per Unterschrift der KV mit. Auf diese Weise erhält jeder Arzt sozusagen ein “Leistungs-Kreditkonto” bei der KV, dessen Soll er durch die Bestätigung des Patienten als Haben wieder ausgleichen kann.
Anregung an DocCheck:
Gäbe es die Möglichkeit eine Internetplatform zu diesem Thema zu erstellen. Und wie wäre es, wenn es auf dieser Platform zum ersten Mal gelänge den Entwurf eines Gesetzes zu erstellen? Was halten andere DocCheck -Benutzer davon?

Ich freue mich auf Antworten!

#3 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Wo Euro´s zu holen sind, egal wie und von wem, gibt es keine Skrupel mehr !!!
Bei einem Krankenhausaufenthalt haben gleich drei Chefärzte versucht, durch falsche, nicht geleistete Abrechnungenposten, mich und meine Priv. Krankenkasse, abzukassieren und über den Tisch zu ziehen. Dies ist garaniert kein Einzelfall.
Ein solcher fauler Trick ist, ein Gutachten abzurechnen, das in Wirklichkeit nur ein Befundbericht innerhalb der Klinik, ja sogar innerhalb der Abteilung ist und nur für das Krankenblatt erstellt wurde.
Es ist schon sehr niederträchtig, einen kranken, hilflosen Patienten auf so eine Art abzukassieren !!!
Patienten, die es nicht besser wissen und keine Ahnung von der GOÄ haben, bezahlen eben, auch aus der eigenen Tasche.
Der Verwaltungsleiter, den ich deswegen anschrieb, der mit juristischen Gegenmaßnahmen rechnen mußte, hat sich für diese Abrechnungsgangster entschuldigt. Die in ihre Erhabenheit eingepackten Chefärzte taten dies nicht!
Auch die Privaten Abrechnungsstellen haben ein Interesse daran, daß die Rechnungen recht hoch ausfallen, dann klingelt auch dort die Kasse! Das ist schon ein Wirtschaftszweig, so schiebt man sich gegenseitig Geld zu, aus dem Geldbeutel der Kassen und der Patienten.

#2 |
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Weitere medizinische Berufe

Bitte “strafbewehrt”! Wenn es gar keine Strafe gibt, dann kann sich die Strafe auch nicht bewährt haben. ;-)

#1 |
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