Diabetes: Ohne Telemedizin geht es nicht

17. Mai 2018

„Die Telemedizin bestimmt unseren Alltag seit vielen Jahren“, sagt Dr. Neumann. Der Diabetologe nimmt in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein. Im Video erklärt er, warum er in der Telemedizin viel ungenutztes Potenzial sieht – besonders was die Behandlung von Diabetikern betrifft.

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2 Kommentare:

Nichtmedizinische Berufe

Gerade beim DMP Diabetes mellitus haben eHealth-Anwendungen echten Mehrwert für alle Seiten: Patienten, Ärzte und Kassen. Rund 4,14 Millionen Patienten waren im vergangenen Jahr im DMP Diabetes mellitus Typ 2 eingeschrieben, beim Typ 1 waren es 193.760. Etwa ein Drittel berichtet, dass sich der Gesundheitszustand verbessert hat: http://news.doccheck.com/de/blog/post/7640-welt-diabetes-tag-das-bringen-dmp-fuer-aerzte-und-patienten/

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Das Fernbehandlungsverbot ist in der Diabetologie aus folgendem Grund wichtig. Insulinpflichtige Patienten soll eine sliding scale haben, also eine Tabelle mit Dosisangaben in Abhängigkeit vom gemessenen Blutzuckerspiegel. Die letzte Zeile in solchen Tablellen muss lauten: Den Arzt fragen. Im organisierten vertragsärztlichen Fahrdienst muss ich telephonische Anfragen von Altenheimen oder Pflegediensten beantworten. Dabei handelt es sich um eine verbotene Fernbehandlung, wenn ich die Patienten nie vorher sah. Verbotene Behandlungen können medizinisch erforderlich sein. Trotzdem dürfen Behörden Verbotenes nicht bezahlen. Deswegen hat die KV Westfalen-Lippe im Gegensatz zur KV Nordrhein zwei Jahre diese telephonische Beratung nicht bezahlt. Deswegen habe ich die KVWL vor dem Sozialgericht Dortmund erfolgreich verklagt. Jetzt werden diese verbotenen Beratungen auch in Westfalen-Lippe wieder bezahlt. Telemedizin ist nur ein kleiner Teil der Fernbehandlung

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