Ärzte-Burnout: Rettung naht

15. Mai 2018

Das Burnout-Syndrom ist der größte Feind des Arztes. Mehr als jeder zweite Arzt leidet unter psychischer Belastung. Dabei lässt sich leicht gegensteuern: mit dem Prinzip der „3 schönen Dinge“. Kann diese Methode uns alle retten? Dr. Wimmer erklärt, wie sie funktioniert.

 

Ist so ein Ansatz, wie das Prinzip der „3 schönen Dinge“ denn sinnvoll? Wir interessieren uns für die Meinung unserer Leser. Haben Sie bereits damit Erfahrung gemacht? Und wenn ja, hat es Ihnen geholfen?

63 Wertungen (3.68 ø)

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25 Kommentare:

dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

Herr Schulze,
was Sie bisher geschrieben haben ist ja nun nicht so wahnsinnig neu ;s.a. Prof. Spitzer,Warnke
Findet sich Ihr “know-how ” denn nun bei Prof. Birbaumer ?
oder unterscheiden Sie sich ?

#25 |
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Nichtmedizinische Berufe

Home> Psycho-Handwerker
ADHS: Omega-3-Fettsäuren helfen nicht
Das war der Artikel bei DocCheck.
Das war Ihre Reaktion, auf meine Kommentare unter #10 und 13!!!
#Lutz Schulze: Sie machen uns den Mund wässrig – bitte bitte, wenigstens eine Andeutung!
#15 vor 25 Tagen von Sylvia Robinson (Ärztin)
Meine Antwort dazu war folgendes:

@ Sylvia Robinson, es ist nicht mehr als ein Schnippen mit den Fingern, ob aus einem Baby ein sehr lieber Mensch oder ein Mensch mit einer psychischen Störung (Neurose) wird! Es hat mit dem logischen Aufbau des Gehirns zu tun, es liegt nicht an der “vergifteten” Umwelt bzw. Lebensmitteln, den ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen und hier wo ich wohne gab es sehr viel Giftstoffe in der Luft (Arsen, Blei, Cadmium und was auch noch immer). Auf Grund meiner vorherigen Aussage, könnte man natürlich den Zusammenhang zur “vergifteten Umwelt und den Lebensmitteln ” ziehen wenn man es will, aber es hat damit nicht im geringsten etwas zu tun. Es ist etwas ….., das zu dieser Erkrankung des Gehirns führt. Ich habe in den letzten 18 Monaten, unbewusst sehr viele Zusammenhänge der Psyche die man beim Menschen feststellen kann, auch bei Tieren (Hunde, Katzen, Löwen) beobachtet. Das heißt, der Mensch stammt doch irgendwie vom Affen ab? So das muss genügen, sonst verrate ich zu viel!
Warum hegen Sie so viel Hass gegen mich?
Ach ja ich verrate mein Wissen nicht!
Ich bin nicht auf Ruhm aus, aber ich weiß worüber ich schreibe und spreche.
Ja die menschliche Psyche ist etwas einzigartiges, kein anderes Lebewesen kann Empathie in diesem Mass empfinden wie der Mensch.

#24 |
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Ärztin

Wie wahr. Gewisse Beiträge beenden auch eigentlich gute Diskussionen, das nervt. Manche Teilnehmer, die nichts Substanzielles beizutragen haben, sondern bewusst stören, sollten ausgeschlossen werden.

#23 |
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Dr. med. Gerd Brunner
Dr. med. Gerd Brunner

Leider verkommt DocCheck immer mehr zur Bühne für selbstverliebte Phantasten bzw. Irrläufer, die inhaltlich nichts beizutragen haben und noch nicht einmal Zitate aus ihrem “Lieblingsfilm” korrekt zitieren können

#22 |
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Nichtmedizinische Berufe

Lieber Herr Kristian Chaphidze,
derjenige Wissenschaftler (Arzt, Psychiater, Psychologe oder welcher Fachrichtung dieser Mensch auch immer angehört) der eines Tages meine Beobachtungen bestätigt, wird als der große Held gefeiert werden.
Dafür gibt es mindestens einen Medizinnobelpreis, da die menschliche Psyche etwas einzigartiges ist.
Lesen Sie sich meine ganzen Kommentare ohne Vorurteile durch.
Ein Spruch aus meinem Lieblingsfilm Avatar lautet: Ein volles Gefäß kann man nicht mehr füllen.
Das habe ich heute bei Web.de gefunden.
Aktualisiert am 16. Mai 2018, 14:56 Uhr

Kleinkinder, die häufig mit dem Smartphone oder dem Computer spielen, neigen eher zu Verhaltensauffälligkeiten als andere. Und auch den umgekehrten Effekt gibt es laut einer Studie.

Der Konsum elektronischer Medien kann bei Vorschulkindern zu emotionalen und psychischen Verhaltensaufälligkeiten führen. Das ist ein Ergebnis der Life Child-Studie der Universität Leipzig, die am Mittwoch vorgestellt wurde.

Zugleich entdeckten die Forscher, dass Kinder, die mehr Probleme mit Gleichaltrigen haben, ein Jahr später häufiger elektronische Medien nutzen.
Über 500 Kinder untersucht

Vorschulkinder, die täglich Smartphone oder Computer nutzten, litten demnach ein Jahr später häufiger unter Hyperaktivität und Unaufmerksamkeit als Kinder, die diese Medien nicht verwendeten, wie Studienleiterin Tanja Poulain erläuterte.

“Kinder ohne Medienkonsum haben vergleichsweise auch weniger emotionale Probleme.” Für die Studie wurden 527 Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren aus Leipzig und Umgebung untersucht.
Rat an Eltern: Konsum gering halten

“Die Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass verstärkter Medienkonsum ein Risiko darstellt, Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln. Wiederum können Verhaltensauffälligkeiten auch zu einem vermehrten Konsum dieser Medien führen”, sagte Poulain.

Die Leipziger Wissenschaftler raten, den Konsum elektronischer Medien äußerst gering zu halten und frühe Anzeichen von Verhaltensauffälligkeiten ernst zu nehmen.

Die Life Child-Studie ermöglicht es, die individuellen Entwicklungsverläufe der Kinder langfristig zu begleiten, da die Studienteilnehmer etwa einmal im Jahr zur Untersuchung in die Studienambulanz kommen.© dpa

#21 |
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Herr Schulze. Es geht nicht darum ob Sie erwas gegen ,diese Menschen’ haben. Es geht darum, dass Sie homosexuelle Menschen als psychisch kranke Menschen dargestellt haben. Genau das ist die blödeste, was Sie geschrieben haben. Ob Sie etwas dagegen haben oder nicht, dafür interessiert sich niemand.

#20 |
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Nichtmedizinische Berufe

@ Herr Kai Schultka,
habe ich etwas gegen Schwule oder Lesben geschrieben, nein ich habe kein Problem mit diesen Menschen.
Herr Schultka haben Sie eine Vorstellungskraft zu welchen Dingen das menschliche Gehirn fähig ist?!
Warum braucht das kleine Gehirn, 20% der dem menschlichen Körper zugefügten Energie?
Ich habe meine Erfahrungen in meinem Leben als Studium verwendet.
Ja ich lebe in diesem Jahrhundert!
Nur meine Erfahrungen die ich gemacht habe, können Sie leider nicht nachvollziehen, da es meine eigenen sind.

#19 |
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Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA)

Herr Schulze, Sie stellen Homosexualität als Erkrankung da?
Vielleicht kommen Sie mal im jetzigen Jahrhundert an!

Liebe Redaktion, bitte löschen Sie diesen unsäglichen Kommentar!

#18 |
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Nichtmedizinische Berufe

Die Genialität des menschlichen Gehirns ist gleichzeitig seine größte Schwäche.
Lutz Schulze, Februar 2018

#17 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

ja,Herr Schulze ,
hic rhodus , hic salta ,

wie kann man mehr von Ihnen erfahren ?

#16 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

wenn der Akku leer ,müssen Mann u. Frau und Frau auch mal aufladen mit Hormonen u. Mitochondrienversorgung der Atmiungskette

#15 |
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Nichtmedizinische Berufe

Wo ist mein Kommentar von gestern Abend 20.36Uhr geblieben?
Glauben Sie wirklich, ich verrate Ihnen kostenlos was zu den ganzen psychischen Störungen die in Fachkreisen Neurosen genannt werden führt!
Dazu bin ich zu gerissen, Sie können gerne mit mir Kontakt aufnehmen dann werde ich Ihnen das Geheimnis der menschlichen Psyche verraten.
Psychiater und Psychologen wissen über die menschliche Psyche nicht sehr viel mehr als Sigmund Freud.
Prof. Dr. Dr. Niels Birbaumer ist ein kleines Stück vorrangekommen, aber meilenweit von dem entfernt was ich aus mir selbst herausgekitzelt habe.
Ja, ich habe es geschafft meine ganzen gespeicherten Erinnerungen aus meinem eigenen Gehirn auszulesen, dass klingt sehr Arrogant und Überheblich aber ich habe fast 12 Monate gebraucht um ein Abbild meiner eigenen Psyche zu erstellen. Meine Psychiaterin ist mit mir nicht klar gekommen, da meine Reaktionen nicht in Ihr Lehrbild gepasst haben.

#14 |
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Das Pferd am Schwanz aufgezäumt

klar, positive Konditionierung hilft immer dann, wenn das Problem beseitigt wurde.
Resilienztechniken sind erst dann besonders hilfreich.
Burn Out unter healthCareProfessionals ist auch in Deutschland beforscht und stellt ein enormes, versorgungsrelevantes Problem dar. Die Versorgungsqualität leidet – aber kaum einer redet darüber.
Gehen Sie an die Ursachen indem Sie Ihre Praxisorganisation analysieren und die sich daraus ergebenden Schritte konsequent (mit dem gesamten Team) umsetzen.
Dazu gerne mehr.

#13 |
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Apothekerin

Dem kann ich nur zustimmen. Es funktioniert. Seit ca. 20 Jahren praktiziere ich es, und zwar 8 Wochen nach der Geburt meines 3 Kindes habe ich damit angefangen, denn da fing ich wieder an zu arbeiten. Damals war ich selbstständig mit einer Apotheke, mittlerweile sind es 3 Apotheken, die Kinder sind alle zum Studium aus dem Haus. Jetzt schreibe ich nicht mehr jeden Abend 3 schöne Dinge auf, aber zu den stürmischsten Zeiten, seit 9 Jahren sitze ich zudem noch im Stadtrat, habe ich mich jeden Abend dazu “gezwungen” – die ersten 14 Tage war es Zwang, später wurde es zur liebgewordenen Gewohnheit.

#12 |
  3
Nichtmedizinische Berufe

Die Selbstmordrate bei Ärzten ist bis zu 3,4-mal höher als bei anderen Bürgern, bei Ärztinnen sogar 5,7-fach höher: http://news.doccheck.com/de/blog/post/7702-der-arzt-der-suizid-und-das-tabu/

#11 |
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Christian Goergen
Christian Goergen

Die Psychiater nennen das Verdrängung. Es hilft, die schönen Dinge auf die andere Waagschale zu legen, damit die Gesamtbilanz realistisch ausfällt. Aber irgendwann müssen wir uns den Realitäten stellen. Dann heißt es love it, leave it or change it.

Der Stress entsteht u.a., wenn wir unsere Unfähigkeit bemerken, den Einflüssen, die uns einschränken oder bedrücken, entgegen zu wirken.

Wenn Menschen im Burnout jede Beanspruchung als Zumutung antizipieren hilft auch der Arbeitsplatzwechsel nicht mehr.

(Die Hintergrundmusik der Videos ist sehr nervig.)

Christian Goergen, Neurochirurg

#10 |
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Glaube ich sofort. Die Fokussierung auf 3 oder mehr schöne Dinge hilft bei der Fähigkeit, die eigene Belastung abzuwehren. Das ändert nichts an der inneren wie äußeren Belastung, aber hilft dabei, sie weniger zu spüren. Bei einem Teil der Betroffenen mag das ja ausreichen, zeitweise oder dauerhaft. Bei den anderen bleibt zu hoffen, dass sie noch andere Wege und hilfreiche Menschen finden, damit es ihnen wieder besser geht.

#9 |
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Die teils hohen psychischen und physischen Belastungen von Ärzt(inn)en stehen für mich außer Frage. Ich wundere mich aber etwas, dass zur Beschreibung der Überforderung von medizinischem Fachpersonal ausgerechnet jener Begriff verwendet wird, der nicht genau definiert ist, keine anerkannte medizinische Diagnose darstellt und durch keine eindeutigen Krankheitszeichen eingegrenzt ist. Für Laien ist “Burnout” sicher etwas Greifbares. Doch die meisten Fachärzte, die ich gesprochen habe, betonten stets die Unschärfe des Burnout-Begriffs und rieten von dessen Verwendung ab. Insofern erstaunt mich etwas die Verwendung auf einem medizinischen Fachportal. Aber das ist wirklich nur “Verwunderung” und keine Negativkritik – zumal es ja um den Inhalt (hohe Belastung) geht. Und in dieser Hinsicht meine ich, dass jeder “seine” eigene Nische der Entspannung (oder auch drei davon :)) finden muss.

#8 |
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Ich geh zweimal im Jahr mit meiner Frau auf Kreuzfahrt. Die muss man in der Regel lange vorher buchen. Das bringt Struktur in den Jahresablauf, man hat lange ein Datum vor Augen das einen aus dem Alltragstrott löst. Den Termin schmeißen ist nicht ganz billig, und wenn man auf dem Schiff ist kann man die Tour eigentlich nicht kurzfristig abbrechen, z. B. bei 6 Seetagen auf dem Atlantik. Das ist für mich das beste Rezept gegen drohenden Burnout

#7 |
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Dr. med. Thomas Krombacher
Dr. med. Thomas Krombacher

Da kenn ich aber 3 andere schöne Dinge, um sich abzulenken

#6 |
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Nichtmedizinische Berufe

Es sollte eigentlich “totalen Absturz” lauten, Entschuldigung ich bin leider nicht perfekt.

#5 |
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Nichtmedizinische Berufe

Ich bin seit mehr als 18 Monaten arbeitsunfähig wegen einer Überforderung (Burn-Out), also weiß ich wovon ich schreibe. Und diese Erkenntnisse die ich jetzt habe sind mir nicht über Nacht gekommen, sondern ich habe fast 12 Monate gebraucht um alles in einen richtigen Zusammenhang setzen zu können. Ja die menschliche Psyche ist etwas einzigartiges!!! Es hilft leider nicht nur gute Erinnerungen des zu letzt erlebten Tages zu notieren, dazu ist die menschliche Psyche zu komplex und der richtige Tiefschlag wird nur in eine spätere Zeit verschoben. Wenn der Marker einmal gesetzt ist, kommt es zwangsläufig zum “totelen Absturz”.

#4 |
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Eva Maria Horn
Eva Maria Horn

Tja, das ist sicher ganz gut, abends mit schönen Gedanken ins Bett zu gehen. Zugunsten der Ärzte und Ärztinnen und sonstigen Burnoutler will ich ja hoffen, dass dort auch noch was schönes passiert. Es tritt, wenn es einer ernst nimmt sicher ein Bewusstsein auf, dass es jedenfalls noch schöne Dinge gibt, was sonst wahrscheinlich ganz untergeht und dann auch noch den Schlaf und den vielleicht winzigen Rest Freizeit beschädigt. Eine Bezifferung mit 15 prozent halte ich für schwer erkennbar. Viel Glück!

#3 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Hoffentlich reicht dieses Video niemals jemand an einen Klinikbetreiber weiter :-)
Logische Konsequenz ….. es wird dienst verpflichtend eingeführt und damit können dann die Mitarbeiter in allen Bereichen, bei gleicher Stressbelastung 15% mehr Leistung bringen :-)

@Dr. med. Christoph Stirner
Ich fürchte das unser Kompetenter Krankheitsminister die Schnapsidee noch erweitern wird, Telemedizin eröffnet doch ganz neue Möglichkeiten auf noch weniger Ärzte noch mehr Arbeit ab zu wälzen.
OK, man könnte ne Anständige Bezahlung einführen, dann würden weniger Ärzte abwandern und es währen mehr Ärzte vorhanden, bei gleicher Patientenzahl.
Man könnte den Beruf des Landarztes Attraktiver gestalten, dann würde es möglicherweise mehr davon geben…….
Man könnte soooo viel machen, wenn man Ahnung von dem hätte was man so macht….

Allerdings würde dann die Gefahr bestehen das die Zahlen des Sozialverträglichen vorzeitigen Ablebens sinken, und dies wiederum würde die Rentenkassen belasten …….

#2 |
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Burn-Out bei Niedergelassenen genau so hoch wie bei Klinikärzten? Na sagen Sie das bitte unserem Gesundheitsminister. Vielleicht ändert das etwas an seiner Schnapsidee mit Erhöhung der Pflicht-Sprechstundenzeiten!

#1 |
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