Aluminium – der Dämon der Dämlichen

27. Juni 2018

Macht Aluminium krank? Diese Frage ist ein gesellschaftliches Reizthema. Vor allem, weil wir Aluminiumsalze häufig verwenden, etwa als Antitranspirant in Deos, aber auch in Impfstoffen als Wirkverstärker. Ein Versuch, den Einsatz kritisch und evidenzbasiert zu bewerten.

Eine zu hohe Aluminiumbelastung wird seit längerer Zeit kritisch gesehen. Die Hersteller von Deodorants werben deshalb mit der „Aluminiumfreiheit“. Hat eine Substanz erst mal den „Buhmannstempel“ aufgedrückt bekommen, werden Diskussionen oft unsachlich, unkritisch und fachlich ungenau geführt. Aussagen, wie „Aluminium verursacht Brustkrebs“ sind ein klassiches Beispiel für Medizinpopulismus. Die Studienlage dazu ist jedoch sehr heterogen. Zahlreiche Faktoren sind notwendig, die Studienergebnisse zu bewerten. War es eine Tierversuchstudie? Um welche Aluminiumverbindung handelt es sich? Ist der Aufnahmeweg in die Praxis übertragbar?

Für Aluminium hat die orthomolekulare Medizin noch keinen physiologischen Nutzen im Körper gefunden. Eisen, Chrom, Mangan, Zink hingegen benötigt der Körper als Spuren- oder Mengenelemente. Aluminiumionen weisen eine hohe Affinität zu Proteinen des Körpers auf und können sich mit diesen vernetzen. Bei einer chronischen Dialyse kann es zum Beispiel zur sogenannten Dialyse-Enzephalopathie kommen. Man nimmt an, dass die Erhöhung des Aluminiumgehaltes im Plasma und die Ablagerung von Aluminium im Hirngewebe zu einer schleichenden Aluminiumintoxikation führt. Patienten sind desorientiert und verwirrt, im weiteren Verlauf kann hochgradige Demenz auftreten.

Auch bei Morbus Alzheimer ist die Rolle von Aluminium nicht zweifelsfrei geklärt. Es wurden zwar vereinzelt bei Alzheimerpatienten erhöhte Aluminiumkonzentrationen im Gehirngewebe gemessen, ob Aluminium der Auslöser ist oder die veränderte Pathogenese zu einer Kumulation führt, ist jedoch nicht bekannt.

Autismus als Aluminiumvergiftung?

Aluminum wird neuerdings auch mit der Pathogenese Autistischer Störungen in Verbindung gebracht. Mold et al. haben von Autistischen Patienten den Aluminiumgehalt im Hirngewebe ermittelt. Der Aluminiumgehalt war bei einem 15-jährigen Jungen erschreckend hoch, die Forscher sprechen von „historisch“ hohen Werten bis zu 8,74 μg/g. Üblich sind etwa 1μg/g Aluminium.

Den Studienautoren ist es unerklärlich, wie ein so junger Patient ohne nachgewiesene Exposition derart hohe Werte aufweisen kann. Der Großteil des Aluminiums wurde in nicht-neuronalen Zellen identifiziert, einschließlich Mikroglia und Astrozyten. Aluminium wurde auch in Lymphozyten in den Hirnhäuten und in ähnlichen Entzündungszellen in den Gefäßen gefunden. Nach Ansicht der Forscher gab es eindeutige Hinweise darauf, dass Entzündungszellen, die stark mit Aluminium belastet sind, über die Hirnhautmembranen und die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn gelangen.

In der Studie wurde das Gehirn nur einer einzigen weiblichen Probandin untersucht, bei ihr war der Aluminiumspiegel erheblich geringer als bei den männlichen Patienten. Auch wenn die Studie mit 10 Probanden sehr klein ist, kann sie als alarmierendes Risikosignal gelten. Viele Fragen bleiben noch offen.

Aluminium boostet Impfung

Aluminiumsalze werden seit etwa 80 Jahren erfolgreich als Adjuvanzien in inaktivierten Impfstoffen und Toxoidimpfstoffen zur Wirkungsverstärkung eingesetzt. Bei diesen Impfstoffen wäre eine effektive Impfung ohne die Unterstützung nur schlecht oder gar nicht möglich. Die Impfantigene wie beispielsweise Diphtherie- oder Tetanustoxoide sind dabei an schwerlösliches Aluminiumhydroxid oder -phosphat adsorbiert und werden deshalb als Adsorbatimpfstoffe bezeichnet.

Der Großteil des resorbierten Aluminiums wird vornehmlich über die Niere sehr schnell aus dem Plasma eliminiert. Langzeitbeobachtungen deuten aber an, dass ein kleiner Teil der aufgenommenen Menge mit so extrem langer Halbwertszeit wieder ausgeschieden wird, dass es zu einer Nettoakkumulation kommt. Modellschätzungen ergeben, dass etwa ein bis zwei Prozent einer resorbierten Dosis im Organismus akkumulieren. Die darüber lebenslang angehäufte Gesamtbelastung (body burden) mit Aluminium wird auf etwa 35 (5–60) mg Aluminium geschätzt. Zu anderen Aluminiumquellen zählen etwa als Zusatzstoff in Lebensmitteln, aus Verpackungsmaterial, als Aluminiumfluorid in Zahnpasten oder in Sonnenschutzmitteln. 

Unter der Annahme von 20 Impfungen mit einem maximalen Aluminiumgehalt von 1,25 mg/Dosis und zweiprozentiger Retention ergibt sich eine Gesamtmenge von 0,5 mg Aluminium als Beitrag zur lebenslangen Aluminiumbelastung des Körpers. Der Beitrag von Impfungen zur geschätzten lebenslangen Nettoakkumulation von Aluminium im Organismus ist daher im Vergleich zur kontinuierlichen Aufnahme von Aluminium aus anderen Quellen gering und vor dem Hintergrund des Nutzens der Impfungen vertretbar.

Entwarnung für Europa

Das Europäische Arzneibuch (Ph. Eur.) begrenzt in der Monografie “Impfstoffe für den Menschen” den Aluminiumgehalt auf 1,25 mg pro Dosis. Für Impfstoffe besteht auf europäischer Ebene die Empfehlung, enthaltene Adjuvanzien quantitativ in der Produktinformation anzugeben. Die in der Zulassung festgelegte Aluminiummenge in einer Impfstoffdosis kann daher in den Fach- und Gebrauchsinformationen der einzelnen Impfstoffe nachgelesen werden.

Das GACVS (Global Advisory Committee for Vaccine Safety der WHO) hat mehrfach, zuletzt 2012, die wissenschaftliche Datenlage zu aluminiumhaltigen Impfstoffen beurteilt und betont, dass die Vergleichsberechnungen der FDA die Evidenz der Sicherheit von aluminium­adjuvantierten Impfstoffen aus klinischen Prüfungen und epidemiologischen Studien unterstützen.

Entspannt sieht das Paul-Ehrlich-Institut die Problematik: „Der Beitrag einer Behandlung mit aluminiumhaltigen Therapieallergenen zur lebenslangen Akkumulation von Aluminium im Organismus ist im Vergleich zur Aufnahme von Aluminium aus anderen Quellen als gering einzustufen. Vor dem Hintergrund des Nutzens der Therapie für den Patienten ist er vertretbar.“

Derzeit liegen keine Gründe vor, die Praxis der Anwendung von zugelassenen Therapieallergenen, die mit Aluminium adjuvantiert sind, zu ändern, so das Institut. Aufgrund einer Vorgabe des Pädiatrieausschusses (PDCO) bei der Europäischen Arzneimittelagentur werden in nächster Zeit in klinischen Studien an Erwachsenen auch Daten zur Aluminiumbelastung erhoben. Sollten sich aus diesen Studien relevante neue Erkenntnisse ergeben, wird das Paul-Ehrlich-Institut diese bei der Bewertung der Sicherheit von Aluminium in Therapieallergenen berücksichtigen.

Unberechtigte Angst

Nicht nur Aluminium wird dafür verantwortlich gemacht, das Risiko für Autismus zu steigern. Auch aluminiumfreie Impfungen standen in Verdacht, die Prävalenz Neurologischer Erkrankungen zu steigern. 1998 veröffentlichen A.J. Wakefield et al eine Publikation in Lancet und stellten dort einen Zusammenhang zwischen der Masernimpfung und Magen-Darm-Symptomen sowie Entwicklungsstörungen bei zwölf Kindern her. Obwohl die Arbeit methodisch höchst zweifelhaft war, löste sie doch eine über viele Jahre anhaltende Kontroverse darüber aus, ob die MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln) die Ursache von Autismus und/oder Morbus Crohn sei oder nicht. Im Gegensatz zu anderen Vaxinen enthalten MMR-Imfpstoffe kein Aluminium.

Im Jahr 2004 veröffentlichte ein amerikanischer Forscher Hinweise auf einen Interessenkonflikt des Hauptautors, A.J. Wakefield. In der Folge distanzierten sich zehn der 13 Koautoren und die Zeitschrift Lancet von der Publikation. In einer Metanalyse der Cochrane-Library konnte kein kausaler Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und Autismus oder Morbus Crohn erkannt werden. Im Jahr 2011 schließlich wurde die Publikation von Lancet vollständig zurückgezogen.

Große Untersuchungen, unter anderem eine Metaanalyse in der Zeitschrift Vaccine, bei der insgesamt 1,3 Millionen Menschen einbezogen wurden, zeigen deutlich: Autismus tritt bei Geimpften und Ungeimpften mit der gleichen Häufigkeit auf. Es gibt keinen Beweis dafür, dass die MMR-Impfung oder auch in Verdacht geratene Bestandteile von Impfstoffen wie das quecksilberhaltige Konservierungsmittel Thiomersal Autismus erzeugen. Den elterlichen Bedenken, die Fülle an Impfungen würde das Immunsystem des Säuglings überlasten, sind nicht zutreffend.

Ein Kind ist jeden Tag Tausenden von Antigenen ausgesetzt, das vorgeschlagene Impfschema dagegen enthalte insgesamt nur rund 300 Antigene. Nach Schätzungen des Kinderarztes Paul Offit von der University of Pennsylvania würden selbst bei einer gleichzeitigen Gabe von elf Impfstoffen zeitweise nur etwa 0,1 Prozent des kindlichen Immunsystems beeinträchtigt.

Adjuvantien bald aluminiumfrei?

Nachdem der Einsatz und die Erforschung von Wirkverstärkern viele Jahre eher unsystematisch verlief, wird aktuell versucht, gezielt Adjuvanzien zu entwickeln, um auch gegen schwierige Kandidaten wie etwa HIV, Tuberkulose oder Malaria erfolgreich impfen zu können. Thomas Ebenesen ist auf der Suche nach Adjuvanzien, die eine Impfung über die Schleimhäute, zum Beispiel gegen Grippe, HIV oder Hepatitis, möglich machen. Ein solcher Impfstoff würde auch lokal einen guten Immunschutz auslösen. Das ergibt Sinn, da die Viren wie das HIV oder auch die Influenza-Viren über die Schleimhäute in den Körper eindringen.

In der Hoffnung, dass dieser Beitrag nicht als Munition für Impfgegner herhalten muss, sollte dennoch ein waches Auge auf Aluminium und zerebrale Erkrankungen gehalten werden – dies aber kritisch und evidenzbasiert und frei von Medizinpopulismus.

162 Wertungen (4.01 ø)

Die Kommentarfunktion ist nicht mehr aktiv.

20 Kommentare:

Heilpraktiker Karlheinz Sauer
Heilpraktiker Karlheinz Sauer

Das Für und Wieder von Aluminium kann ich nicht ganz verstehen.
In Südamerika, wo Bauxit (die Vorstufe von Aluminium) abgebaut wird, erkranken die Naturvölker im höchsten Maße. Die 1. Reaktionen sind starke allergische Hautreaktionen bis zu erhöhten Mißgeburten. Ein grosses Fischsterben ist auch dabei. Darüber wurde auch einen Film im WDR ausgestrahlt “Brasilien -Der geflutete Wald” FR. 20.01.17 FR. 13.01.17 jeweils um 7.35 Uhr.
Warum braucht es noch aufwändige Studien über Aluminium, wenn wir bereits einen großen Schauplatz haben.
Manchmal nachdenken und beobachten würde bereits helfen.

Ein kleiner Gedanke an
@ Herrn Dr. Rohde.

Beobachten Sie mal Zahnärzte, die täglich mit Amalgam umgehen und wieder ausbohren. Viele leiden unter neurologischen Problemen. Auch dieses Problem ist bekannt.
Oder nehmen Sie die unsere Entsorgungsmänner, die unsere Energiesparlampen entsorgen. Meistens einfach auf der Müllhalde ohne Schutz zerstört. Diese haben neurologische Ausfälle.

#20 |
  12

Die Lobby ist hier sehr stark. Studiengelder oder Publikationen zu diesem Thema zu erlangen ist extrem schwierig bis unmöglich.
Wer sich wirklich mit diesem Thema beschäftigen will, dem empfehle ich Prof Dr. Chis Exley von der Keele University (UK) im Auge zu behalten. Er ist einer der führenden Forscher auf diesem Gebiet. Ich hatte das Glück ihn und Bert Ehgartner auf einen ICCMO Kongress in 2016 persönlich kennen zu lernen. Seitdem hat sich nicht nur mein persönliches Umgang mit Aluminium verändert.

#19 |
  2

Jetzt ist auch noch Aluminium (in Kombi mit Impfung natürlich) hinzugekommen. Zu diesen Themen, zu denen niemand derzeit eine absolut sicher Aussage machen kann. Die aber die paramedizinische Phantasie unglaublich anregen. Sparen Sie sich Ihre Zeit solche Themen aufzurufen genauso wie (bei Doc-Check so merkwürdig beliebten Themen, die offenbar viele Kommentare generieren…, geradezu Selbstläufer): “Amalgam”, “Impfungen”, “Heilpratiker”, “Neuroborreliose”, ” Elektrosmog”, “…

#18 |
  36
Dipl.-Stom. Reimar Zetzmann
Dipl.-Stom. Reimar Zetzmann

Wer heute noch Aluminium in jeder Form in der Medizin als unproblematisch sieht,
der hat einige Jahre an Information verpasst. Traurig für die Patienten.

#17 |
  21
Nichtmedizinische Berufe

Ja, es gibt Impfreaktionen bei einzelnen Menschen. Die überwiegende Menge verkraftet die Impfung ohne Probleme. Auch die Impfgegner profitieren im großen Maß davon, dass die Umwelt dank der Impfungen relativ frei von gefährlichen Erregern ist.
Es kommt durch die breite Nutzung von Al in der Lebensmittelindustrie, besonders in Verpackungen, zu hohen, wenn auch wenig bekannten Mengen, in den Körper.

#16 |
  14
Dorothee Urbanke
Dorothee Urbanke

Herr Licht,
dann erklären sie bitte einmal, warum die Menschen immer älter werden, obwohl dabei häufig Krankheiten behandelt werden müssen, wenn alles ( Pharmakotherapie) so falsch ist, wie sie es darstellen. Ihr Kommentar hat etwas von Verschwörungstheorie an sich, da auch viele Aspekte wild durcheinander genannt werden.

#15 |
  35
Medizinjournalist

Grundsätzlich ist unser Körper nicht für die Verwendung von Aluminium ausgerüstet. Wenn er welches bekommt, hat er dafür keinen Plan. Das gilt auch für sehr viele weitere von der Chemie – und Pharmaindustrie hergestellte Mittel, die man den Menschen verabreicht. Alles, womit die Evolution nicht Umgang vorgesehen hat, sind latent riskant. Niemand kann nur annähernd sagen, in welchem Menschenkörper es nichts macht, wenig macht, oder Krankheiten auslöst bzw. fördert. Der chemisch-biologische Bauplan von uns ist ohnehin reichlich unübersichtlich. Alles, was wir selbst mit besten Absichten ausprobieren oder ausprobieren lassen ist gegen unseren Bauplan, den ich lieber nicht angerührt wissen will. Das überall verschmierte und geschluckte Zeug lenkt uns inzwischen nahezu vollständig davon ab, dass wir unsere Gesundheit mit unserer Lebensweise verantworten. Industrielle Produkte, alles, was uns umgibt und mit dem wir umgehen, ist fern von natürlicher Lebensweise. Die westlichen Gepflogenheiten sind überbordend nicht mit unserer Naturkonstruktion vereinbar. Die Folge ist ein unnatürlich assistiertes Dasein, das uns schneller in die letzte Rettungsspirale fallen lässt, als die meisten heute glauben wollen. Wir kriegen nicht nur zu wenig Kinder, wir verlassen uns auf einen Pharma- und Ersatzteilladen, der dem Angebot von Amazon und Co. in Vielfalt nicht nahesteht. Der Effekt ist wie beim Plastik überall. Wir werden den Fehler nie wieder los. Weil Plastik schneller wächst, als die das Abfangen im Meer gelingen könnte. Unsere Lebenstüchtigkeit verringert sich so rapide, wie das Meer verschmutzt. Das sind offenliegende Grundbedingungen, die niemand sehen will, weil das ganz und gar kein Geschäft macht, sondern Konsum auf allen Ebenen ziemlich vollständig ausschalten würde. Genau wie beim Meer, der Luft und der Ausbeutung aller Ressourcen wird niemand Einhalt gebieten. Die Pläne haben so unqualifizierte Aussichten. wie die Begrenzung der Erderwärmung, da muss man schon sehr gläubig sein. Diese Vorhaben ähneln an Absurdität, der Idee, beispielsweise die Drehung der Erde zu verlangsamen, damit die Sonne länger scheint.

#14 |
  33
Dorothee Urbanke
Dorothee Urbanke

Sehr geehrtr Autor, bitte recherchieren sie besser. Dialysepatienten hatten früher! (70er/80er/90er Jahre) eine Aluminiumbelastung aufgrund von Aluminiumhaltigen Phosphatsenkern ( Medikament zur Senkung eines erhöhten Phosphatspiegels). Diese kommen aber schon lange nicht mehr zum Einsatz, so dass sich das Thema Aluminium und Dialyse erledigt hat.

#13 |
  1
Alessandro Büring
Alessandro Büring

Und es sollte sich herausstellen,dass der Autor mit seinem Titel doch irgendwie irgendwie hellseherische Fähigkeiten beweist.
Danke für einen angenehm unaufgeregten Artikel über ein Thema, in dem jeder Depp meint, in der Panik Granatenfischen spielen zu müssen. Siehe eben unten.

#12 |
  34
Rettungssanitäter

@LUIS pazo

Das ist auch überhaupt nicht notwendig.
Medizin ist keine Geheimwissenschaft und vom Verständnis her, im Vergleich zu z.B. Theoretischer Physik, sehr zugänglich.

#11 |
  2
Mawe Budweg
Mawe Budweg

Ein absolut wichtiger Aspekt wird hier mal wieder gänzlich außer Acht gelassen und erklärt die Kontroverse in den Diskussionen. Wir Menschen sind nicht gleich! Die genetische und epigenetisch regulierte Stoffwechselleistung kann von Individuum zu Individuum ganz erheblich variieren. Folglich ist das was für den Einen sehr giftig ist für den nächsten in gleicher Dosis harmlos. Überträgt man diese Erkenntnisse auf die Aluminiumbelastung gibt es eben abundzu einen Menschen der aufgrund fehlender Transporter/Enzymleistung schon durch geringe Expositionen eine gesundheitliche Beeinträchtigung erleidet, wobei sich hier andere negative Umweltfaktore oft verstärkend auswirken. Die Belastungen durch die Impfungen sind also nur selten relevant und sollten nicht als Vorwand dienen die gesellschaftlich segensreichen Impfungen hier pauschal ideologisch zu verunglimpfen. Im Einzelfall der Individualmedizin kann es aber situativ durchaus richtig sein auch Belastungen durch Impfungen zu vermeiden oder zu verschieben.

#10 |
  11
Heilpraktiker

Schöner Artikel. zeigt er doch wie interessenbeladen die evidenzbasierten Wunschergebnisse geschönt werden – können.
vgl. Kommentare ‘2, 4,7.

Viel interessanter der Kommentar des Kollegen Jan Schneider – danke sehr!
Die Zahlen – unabhängig jedes Dogmas !! – decken sich leider mit den Erfahrungen in der eigenen Praxis seit über 10 Jahren.

So oder so, solange nicht der eindeutige BEWEIS GEGEN die Schädlichkeit gegeben ist, heiß die Devise “als Erstes nicht schaden! ”

Herr Bastigkeit, würden Sie freundlicherweise willige Investoren hierfür recherchieren. Das wäre mal sinnvoll.

#9 |
  32
Mitarbeiter Industrie

Aluminiumverbindungen werden in der Abwasseraufbereitung
als Flockungsmittel eingesetzt.
Das heißt, sie bringen bringen Schwebstoffe im Wasser zu Fällung.
Das selbe machen sie dann natürlich auch im Blut oder Hirnwasser.
Ein Zusammenhang mit neuronalen Schäden ist also wahrscheinlich.

#8 |
  31
Gesundheits- und Krankenpfleger

CAVE:
Journalisten sind keine Mediziner!!!!!!!

#7 |
  33
Gesundheits- und Krankenpfleger

Aluminium der DÄMON der Dämlichen

KONTERGAN der DÄMON der Dämlichen

AMALGAM der DÄMON der Dämlichen

wann lernt die Medizin wie Studien kritisch zu sehen sind
Kontergan galt und gilt als unbedenklich…….Gehts noch

#6 |
  57
Eva Kurzweil
Eva Kurzweil

Es ist schon erstaunlich wie Umweltgifte von der sogenannten etablierten Medizin regelmäßig, aufgrund von erbärmlichem Unwissen darüber, verharmlost und negiert werden.
Es existieren genug Erkenntnisse/Studien die deren Gefährlichkeit beweisen.
Gott sei Dank gibt es wenigstens zunehmend Ärzte die entsprechende Kenntnisse umsetzen und damit Patienten helfen. Ja und es gibt auch schon Kliniken die sich darauf spezialisiert haben.
Mehr Augenmerk auf die steigende Vergiftung der Bevölkerung im Alltag (Ernährung, Zahnmaterialien etc….) würde die Medizin in Diagnostik und Therapie revolutionieren.

#5 |
  51

Geht die Überschrift eigentlich noch eine Schublade tiefer?

#4 |
  12
Heilpraktiker

Niemand weiß genau, wie viel Aluminium der menschliche Organismus wirklich verträgt, ohne Schaden zu nehmen. Dennoch werden von verschiedenen Organisationen, u. a. der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Grenzwerte für die Aluminium-Aufnahme festgelegt.

Das Paul Ehrlich Institut (PEI) erklärt die durch Impfungen verabreichten Aluminium-Mengen für unbedenklich, da es sie mit den Grenzwerten für die Aufnahme von Aluminium über die Nahrung über den Magen-Darm-Trakt vergleicht.

Vom Aluminium, das über die Nahrung aufgenommen wird, gelangt jedoch nur etwa ein Tausendstel (0,1%) ins Immunsystem. Bei Impfungen handelt es sich jedoch um eine parenterale Gabe von Aluminium, bei der der Magen-Darm-Trakt umgangen wird und die Substanz direkt in den Muskel injiziert wird und danach ins Blut gelangt. Das Aluminium aus Impfungen wirkt damit zu 100 Prozent auf das Immunsystem. Und nicht nur das. Das Aluminium in Impfstoffen verbindet sich mit Bakterien, Viren und anderen problematischen Substanzen in Impfstoffen (wie Polysorbat 80) und gelangt durch die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn.

Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA empfiehlt, eine Höchstdosis von 5 Mikrogramm Aluminium pro Kilogramm pro Tag bei parenteraler Gabe nicht zu überschreiten, da sonst neurologische Störungen auftreten können. Bei einem 6 Wochen alten Säugling, der im Schnitt ca. 5 kg wiegt, wird damit die empfohlene Tageshöchstdosis (25 Mikrogramm) mit einer einzigen Impfung um das 5-32fache überschritten.

Säuglinge und Kleinkinder, die aus verschiedenen Gründen ohnehin ein beeinträchtigtes Immunsystem haben, können so durch nur eine Impfung massiv geschädigt werden. Forschungen haben zudem ergeben, dass Kinder umso mehr durch Schwermetalle geschädigt werden, je früher sie im Laufe ihres Lebens diesen giftigen Substanzen ausgesetzt sind.

Das RKI empfiehlt jedoch Frauen während der Schwangerschaft eine Grippeschutz-Impfung, die 500 Mikrogramm Aluminium enthält. Das Kind wird in diesem Fall schon im Bauch der Mutter, als Fötus, der ersten Aluminium-Dosis ausgesetzt.

Der Zusammenhang von Impfungen und Autismus wurde nie wirklich widerlegt, wie von Impfbefürworten immer wieder – gebetsmühlenartig unter Bezugnahme auf die Causa Wakefield – behauptet wird. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall, zumindest was die Datenlage in den USA angeht. Die amerikanische Seuchenschutz-Behörde “Center of Disease Control” (CDC) wusste nach Informationen des CDC-Mitarbeiters und Whistleblowers Dr. William W. Thompson bereits seit dem 7. November 2001, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der Mumps-Masern-Röteln (MMR)-Impfung und dem gehäuften Auftreten von Autismus (und ADHS) gibt. Diese Informationen wurden jedoch im Laufe der Jahre der Öffentlichkeit vorenthalten und die Studien durch gefälschte Daten manipuliert, um den Zusammenhang zu verschleiern. Erst im Jahr 2014 meldete sich Thompson telefonisch bei einem der Väter eines autistischen Kindes, Brian Hooker, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Die CDC hatte in einer internen Datenanalyse herausgefunden, dass Kinder, die mit einer hohen Dosis von Thiomersal geimpft wurden, ein deutlich erhöhtes relatives Risiko für die Entwicklung von ADHS, Autismus, ADS, Tics, Schlafstörungen und verzögerter Sprachentwicklung aufweisen. In der klinischen Praxis ist bekannt, dass viele der genannten Störungen bei Kindern auch in Kombination auftreten. Gemäß dieser Untersuchung von CDC-Mitarbeiter Thomas Verstraten ist das relative Risiko (RR) eine ADHS-Diagnose zu erhalten um 8,3 x höher, die Wahrscheinlichkeit für eine Autismus-Diagnose um 7,6 x höher usw. Dies belegt keine Kausalität, aber doch zumindest eine hohe Korrelation.

Mittlerweile existieren 240 wissenschaftliche Studien über die schädlichen Wirkungen von Thiomersal, insbesondere auch den Zusammenhang mit ADHS und anderen Erkrankungen, 81 dieser Studien belegen einen Zusammenhang mit Autismus, jedoch konnte keine einzige Studie bisher die Unbedenklichkeit nachweisen.

#3 |
  92
Heilpraktiker

So so, in einer eine Metaanalyse in der Zeitschrift Vaccine (!) zeigte, dass es keinen Unterschied gibt. Wie war das noch mit dem Interessenkonflikt??

#2 |
  57
Dipl-Inform Roland Schock
Dipl-Inform Roland Schock

Nach anfänglicher Kritik an der Aluminum-Verwendung, dann wieder schön zurückgerudert und verharmlost, weil man weiß es ja nicht genau. In dubio pro reo!
Für Prime Mitglieder in TheShop gibt es noch einen interessanten Film dazu: “Die Akte Aluminum” https://www.amazon.de/Die-Akte-Aluminium-Bert-Ehgartner/dp/B077SZ9K69
Dort sagt mal ein Allergologe, “mit Aluminum kann ich Sie gegen alles allergisch machen; egal was”.
Ich würde eher sagen (auch wenn ich KEIN Impfgegner bin): In dubio pro curandum!

#1 |
  33


Copyright © 2018 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: