Die graue Eminenz

5. März 2010
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Titel
Neuroanatomie – Struktur und Funktion Kurzlehrbuch Neuroanatomie
Neuroanatomie – Struktur und Funktion Kurzlehrbuch Neuroanatomie
Autor
Martin Trepel Norbert Ulfig
Verlag
Elsevier Thieme
Seiten
450 286
Preis
35,95 € 24,95 €
Layout und Aufbau
Martin Trepel versucht auf 450 vollfarbigen Seiten mit sehr vielen Bildern und Abbildungen die Neuroanatomie von Grund auf zu Erklären. Die einzelnen Kapitel – eine grobe Eingliederung der Funktionsbereiche der menschlichen Neuroanatomie . haben Farbcodes, die ein schnelles Nachschlagen vereinfachen. Der Umschlag lässt sich hinten im Buch auffalten, wo die großen Bahnsysteme im Überblick dargestellt werden. Das Ausklappen neben den Text erleichert das Verständnis. Gut durchdacht ist das zusätzliche Glossar am Ende des Buches. Das Buch folgt dem typischen Schema der Kurzlehrbuch-Reihe. Der Text ist auf vielen Seiten nur zweifarbig in schwarz und rot, und auch die wenigen Abbildungen sind nicht so detailfein und plastisch, wie man sie im „Trepel“ findet. Die Bezüge zur Klinik sind spärlich, vermutlich weil in der Reihe der Kurzlehrbuch auch ein „Neurologie“-Buch zu haben ist. Dennoch enthält das Buch viele Tabellen und „Merke“-Boxen. Die Strukturierung erfolgt anhand funktioneller und logischer Einteilungen der Neuroanatomie. Im Anhang findet der Leser die wichtigsten Verschaltungen im Überblick.
Relevanz für Kurse und Examen
Wenn man genügend Zeit einplant, kann den Trepel als ausführlichen Leitfaden in die Welt der Neuroanatomie betrachten. Es geht physiologisch los, die Grundlagen der Reizleitung werden erklärt. Alle Zentren und Kerne sind berücksichtigt und ausführlich dargelegt. Die Abbildungen unterstützen nicht nur das Verständnis, sondern machen auch das oft „trockene“ Auswendiglernen, was bei allen anatomischen Fächern dazugehört, viel einfacher. Ein Neuroanatomie-Atlas ist neben dem „Trepel“ so gut wie nicht nötig. Der klinische Bezug zu wichtigen Krankheitsbildern ist da, könnte aber noch umfangreicher sein. Wie oft bei den Kurzlehrbüchern ist der Text recht knapp, aber das impliziert alleine der Titel. Leider ist die Neuroanatomie sehr komplex, so dass nur Leser mit gutem Vorstellungsvermögen ohne Neuroanatomie-Atlas auskommen. Allerdings macht das Kurzlehrbuch viele Punkte mit den starken Tabellen und Übersichten, die zum Fakten-Lernen bestens geeignet sind. Bei der zusätzlichen Anschaffung des Kurzlehrbuches „Neurologie“ werden die klinischen Bezüge deutlicher.
Pro
  • didaktisch ausgereifter Schreibstil
  • viele Tabellen und Abbildungen
  • Klinischer Bezug in „Klinik“-Boxen
  • Lehrbuch und Repetition in einem Werk
  • Verständnisfragen zur Selbstkontrolle
  • „Merke“-Boxen mit den Fakten
  • Ein „Fall aus der Klinik“ als Einleitung ins Kapitel
Contra
  • Softcover
  • Zusammenfassung am Ende des Kapitels ist zu kurz, für die Wiederholung nicht ausreichend
  • Softcover
  • Abbildung grob und wenig farbig
  • kaum Bilder
Extras
Student-Consult mit Online-Zugang zu mehr als 100 POL-Fällen, Online-Ausgabe und Volltextsuche
Fazit
Es kommt auf den Lerntyp an, die Entscheidung für eines der beiden Werke fällt nicht leicht. Wer es gewohnt ist, Anatomie an Atlanten zu lernen und ohnehin die Anschaffung eines Neuroanatomie-Atlas plant, kommt mit dem Kurzlehrbuch sehr gut zu recht. Außerdem eignet sich das Kurzlehrbuch auch für die kurze Wiederholung vor Testaten oder der Kursprüfung. Freunde der „virtuellen Anatomie“, denen ein ausführlicher Text wichtiger ist als viele bunte Bilder, sind mit dem „Trepel“ besser bedient. Die Strukturen sind besser und detailreicher beschrieben. Zum Wiederholen ist dieses Buch weniger geeignet, hier sollte man sich gute Mitschriften anfertigen, um die Fakten zu extrahieren.
Rezensent
Jan Brünsing
Christopher Wallraff Erkan Camici
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3 Wertungen (3.33 ø)
Allgemein

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11 Kommentare:

Jana Jaschke
Jana Jaschke

Ich bin auch total begeistert vom Trepel, denn er ist wirklich sehr übersichtlich und die Farbcodierung macht die Suche nach bestimmten Themen viel leichter. Der Überblick über die verschiedenen anatomischen Bahnen und die neurologischen Untersuchungen am Anfang des Buches ist ein guter EInstieg in die Materie. Außerdem gefällt mir sehr gut, dass das Buch Farbe bekommen hat und nicht mehr nur in rot und schwarz glänzt! Sehr zu empfehlen!

#11 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Ein sehr gutes Buch nicht nur für Medizinstudenten sonder auch für Pflegekräfte in der Neurologie und Neurochirurgie.
Die Zahlreichen Abbildungen und die verständlich erklärten Texte tragen sehr zum Verständnis der Neuroanatomie bei.
Ein unkompliziertes und lehrreiches Nachschlagewerk.

#10 |
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Sarah Sorg
Sarah Sorg

Zur Vorbereitung auf das Neuroanatomie Testat und die Klausur habe ich mich zuerst auf das Standardwerk konzentriert: den Trepel.
Die Kapitel waren meiner Meinung nach unübersichtlich aufgebaut, Infos für einzelne Strukturen findet man in drei verschiedenen Kapiteln, er schleppt viel zu viel unnötige Erklärungen und Vergleiche mit sich herum (..Eissorten –> Hirnnerven.. ), die mehr verwirren als nützen.
Nach dieser quälenden Lernphase habe ich mich dann für das Thieme Buch entschieden, mit dem ich vollends zufrieden war. Natürlich ist es nur ein Kurzlehrbuch, aber didaktisch wertvoller als seitenlange, unverständliche Erklärungen.

#9 |
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Andreas Schütte
Andreas Schütte

Ich habe auch (wie so ziemlich jeder aus meinem Semester) mich für den Trepel entschieden. Er ist wirklich sehr interessant geschrieben und macht richtig Spaß beim Lesen. Es werden zwar gelegentlich Strukturen genannt, die erst später erklärt werden, aber das lässt sich wahrscheinlich bei einem komplexen Thema wie der Neuroanatomie auch nicht vermeiden.

#8 |
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Der Trepel hat im Buchladen schnell ueberzeugt, Zusatzinformationen (unnoetiger Ballast) sind in der neuesten Auflage grau gedruckt, man kann das getrost ueberlesen. Bei mir hat der erste Eindruck entschieden und ich bin vrom Trepel nicht enttaeuscht.

#7 |
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Hande Erdal
Hande Erdal

Trepel ist das Standardwerk der Neuroanatomie, erklärt die Grundlagen verständlich, vor allem ZNS ist sehr gut erklärt und für die Klinik eine gute Grundlage. Leider ist der PNS etwas Mangelhaft (vor allem an de peripheren Nerven fehlt die Klinik zum Verständnis) sonst ist das Buch perfekt

#6 |
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Jewgenij Beluchin
Jewgenij Beluchin

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, finde aber, dass die neueren Auflagen des Trepels mehr unnötigen Balast enthalten als die älteren. Muss zugeben, dass ich das andere gar nicht kenne, aber am Trepel kommt so schnell wahrscheinlich keiner vorbei :)

#5 |
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Firat Aslanel
Firat Aslanel

Trepel ist die Bibel unter den Neuroanatomie Büchern.Didaktisch ist sie einfach genial, bringt mehr als die Großen Lehrbücher da enfach das wichtigste hervorgehoben wird und nicht in Details verstrickt wird.Zu dem werden die Abbildungen , die Gestaltung , der Gesamteindruck jedes Auflage besser wo Thieme mit Abbildungen nicht mithalten kann.Zu dem Kommt das unter den Abbildungen die Strukturen mit Nummern bezeichnet werden welches es sich aber auch als Text einfach lesen lässtwie eine Zusammenfassung spezifisch bezogen auf die Abbildung . Da die Abbildungen auch sehr sorgsam ausgesucht sind , entscheidet meiner Meinung nach Trepel das Rennen.

#4 |
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Stephan Höft
Stephan Höft

Der TREPEL ist für mich DAS Neuroanatomiebuch. Seine Gliederung, die verständlichen Texte und die tollen Schaubilder schaffen einen guten Überblick über das Themengebiet( auch wenn es vor einer Prüfung schnell gehen muss). Mir hat dieses Buch nicht nur gute Dienste in der Vorklinik geleistet, sondern brachte mir auch manchen von Erkenntnis erleuchteten Moment im klinischen Abschnitt des STudiums. Eins zeigt sich immer wieder: Neuroanatomie holt einen immer wieder ein!

#3 |
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Studentin der Humanmedizin

Für mich war der Trepel das Buch der Wahl, da mir die Gliederung zugesagt hat!
Übersichtliche und verständliche bzw selbsterklärende Graphiken haben mir das Lernen ungemein erleichtert. Die Kapitelzusamenschau und die Fragen/Mini-Fälle am Schluß eines Kapitels waren für mich sehr hilfreich zum einen das gelernte zu überprüfen und zum anderen um den Stoff im “Schnelldurchlauf” n komprimierter Form zu wiederholen.
Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Buch, das ich definitiv weiterempfehlen kann! UND Es ist nicht nur Literatur für den Sezierkurs bzw die Vorklinik, sondern auch danach noch den ein oder anderen Blick wert, wenn man sich Grundlagen der Neuroanatomie beispielsweise für die Neurologie ins Gedächtniss rufen möchte/muss.

#2 |
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lars wessels
lars wessels

Ein sehr gut strukturiertes Buch, das erfolgreich versucht ein Grundverständniss für dei Neuroanatomie zu schaffen ohne sich in Details zu verlieren. Kurz un Strukturiert genug um sich auf eine Prüfung vorzubereiten, und trotzdem mit vielen interessanten Fakten für Interessierte.

#1 |
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