Tinnitus: Schluss mit der Piep-Show

12. März 2010
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Nervenaufreibendes Klingeln, Piepen, Zischen oder Rauschen im Ohr – viele Tinnituspatienten leiden Tag und Nacht. Neue Ansätze versprechen zumindest eine Verbesserung der anhaltenden Lärmbelästigung.

Die Deutsche Tinnitus-Liga e.V. ging bereits im Jahr 1999 von insgesamt drei Millionen Betroffenen in Deutschland aus, die mehr oder weniger andauernd Ohrgeräusche wahrnehmen. Die Quote sei ähnlich hoch wie die bei Diabetes. Jeder Vierte habe bereits Erfahrungen mit Tinnitus. 1,5 Millionen Menschen litten bereits damals mittelstark bis stark unter der immer wiederkehrenden oder gar andauernden Lärmbelästigung und brauchten deshalb therapeutische Hilfe.

Die Liste der möglichen Ursachen ist lang, und in der Diagnostik konzentrieren sich Ärzte auf den Nachweis verdächtiger körperlicher und psychischer Auslöser: Stress, Innenohrschwerhörigkeit, Hörstürze, Tumoren, Ohrenerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, hoher Blutdruck, Durchblutungsstörungen, Verletzungen der Halswirbelsäule, Gebissfehlstellungen, verschiedene Medikamente und Muskelverspannungen lassen sich aber leider nicht immer dingfest machen oder entsprechende Therapien helfen nicht.

Töne vom Hirn erzeugt

Und die Töne, die sonst keiner hört, sind bis vor kurzem auch kaum nachweisbar gewesen. Nun aber verdichten sich Hinweise dafür, dass die Ursache im Gehirn selbst zu suchen ist – ähnlich wie bei Phantomschmerzen. Michael Seidman der Abteilung für Otolaryngology des Henry-Ford-Krankenhauses in Detroit konnte zeigen, dass und wie Tinnitus die Gehirnströme verändert. Ergebnisse seiner Studie veröffentlichte er 2009 anlässlich des Jahrestreffens der Amerikanischen Akademie für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in San Diego. Mit der Magnetoenzephalograhie (MEG) wies er schwache Magnetfelder nach, die als Folge der elektrischen Aktivität des Gehirns entstehen. Mit der Methode lassen sich aktive Hirnareale genauer lokalisieren als mit anderen bildgebenden Verfahren. Die Hirnströme von 15 Tinnitus-Patienten und zehn Gesunden ergaben bei jenen mit beidseitigem Ohrgeräusch Hirnaktivitäten in den Hörzentren beider Gehirnhälften. Bei einseitigen Ohrgeräuschen war eine Hirnaktivität nur in der gegenüberliegenden Hirnhälfte nachweisbar.

Solche Erkenntnisse sind therapeutisch nutzbar. Denn die gesteigerte Aktivität in verantwortlichen Hirnarealen lässt sich reduzieren. Ein neueres Therapieverfahren für Patienten mit chronischem Tinnitus ist die transkranielle Magnetstimulation (TMS). Mit Niedrigfrequenzen lässt sich bei wiederholter Anwendung die exzessive neuronale Erregung, zuvor mittels Positronen-Emissionstomograhie (PET) identifiziert, hemmen.

Akustische Reize gegen das Chaos im Hirn

Auf einem ähnlichen Prinzip beruht der in Europa gerade erst zugelassene Tinnitus-Neurostimulator T30CR zur Behandlung des chronischen, subjektiven, tonalen Tinnitus. Die Therapie geht auf Forschungsarbeiten von Prof. Peter Tass zurück, Direktor des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin im Forschungszentrum Jülich. Gezielte akustische Reize sollen dabei den Tinnitus bekämpfen. Auch dieser Therapie liegt die Annahme zugrunde, dass Fehlsteuerungen im Gehirn den nervenden Ton verursachen, und Nervenzellen übermäßig und im Gleichtakt Signale abfeuern. Der Neurostimulator unterbricht den Gleichtakt mit akustischen Reizen und stört die überaktiven, hochsynchronen Nervenzellverbände. Resultat ist ein „gesundes Chaos“, wie es in der Pressemitteilung des Forschungszentrums heißt.

Die Basis der Therapie ist die von Tass entwickelte Coordinated-Reset-Technologie (CR). CR steht dabei für einen mathematisch-physikalischen Stimulationsalgorithmus, der schwache, individuell angepasste Impulse zu verschiedenen Zeiten an die synchronen Nervenzellverbände schickt und sie so „aus dem Takt“ bringt. Folge: Nervennetzwerke bauen sich wieder um, und der Tinnitus nimmt ab. Zwischenergebnisse einer Studie an 45 Patienten zeigen, dass die Lautstärke der Ohrgeräusche und die subjektiv empfundene Belästigung mit der Behandlung kontinuierlich abnahmen. Nach zwölf Wochen waren Reduktionen um bis zu 40 Prozent zu verzeichnen, unter Placebo dagegen nur um maximal neun Prozent. Auch die Frequenz des Tinnitustones veränderte sich: Sie wurde tiefer und angenehmer. Erste HNO-Ärzte nehmen bereits an Schulungen teil. Anbietende Fachärzte sind auf den Internetseiten des Forschungszentrum Jülich aufgeführt.

Musik: Ton gegen Ton

Münsteraner Forscher um Christo Pantev setzen eine spezielle Musiktherapie ein, um fehlgeleitete Nervenzellen zu reorganisieren. Individuelle Ohrlärmprofile nutzt Pantev, um Musiklieblingsstücke von Patienten so umzuarbeiten, dass Tinnitusfrequenzen herausgefiltert werden und somit im Stück nicht mehr vorkommen. Patienten, die ein Jahr lang täglich diese Musik hörten, nahmen ihren Tinnitus in geringerer Lautstärke wahr. Gleichzeitig reduzierte sich die Aktivität in Gebieten des auditorischen Kortex.

Hörschaden plus Tinnitus: Cochlea-Implantat und Stammzellen

Lärm als hörschädigender Einfluss ist an der Entstehung von Tinnitus beteiligt. Kein Wunder also, dass Tinnitus häufig auch in Kombination mit Hörschäden bis zur Ertaubung vorkommt. Eine mögliche Behandlung von quälendem Tinnitus bei einseitiger Ertaubung ist ein Cochlea-Implantat, so Katrien Vermeire aus Antwerpen in einem Vortrag anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie (DGA) 2008. Dabei sei ein Cochlea-Implantat bei Erwachsenen mit einseitiger Ertaubung jedoch abzulehnen, wenn es allein der Hörverbesserung dienen solle, denn die Verbesserung sei gering. 22 einseitig ertaubte Tinnitus-Patienten waren bis zu diesem Zeitpunkt mit einem Cochlea-Implantat versorgt worden, und alle wiesen nach einem Jahr eine signifikante Verbesserung des Tinnitus auf. Einen Kongressbericht veröffentlichte die Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft e.V.

Bei Ertaubung und Tinnitus könnte auch die Stammzellentherapie zukunftsträchtig sein. Den Wissenschaftlern gelang unlängst die Isolierung menschlicher, auditorischer Stammzellen aus der fetalen Cochlea. Die Stammzellen waren zur Differenzierung in sensorische Haarzellen und Neuronen fähig. Die Stammzelltherapie im Innenohr von Mäusen war bereits erfolgreich. Inwieweit diese Therapie auch den Tinnitus verbessern könnte, ist fraglich.

189 Wertungen (4.1 ø)
Allgemein

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33 Kommentare:

@ 38 et 44:
könnte man das vielleicht etwas näher auführen?

38 hört sich interessant an.
44: Da scheint es ja mal wieder einer ganz genau zu wissen.

#33 |
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Angela Bley
Angela Bley

Tinnitus ist ein Missstand im Leben. Sonst nichts!!

#32 |
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Heilpraktikerin

@ 18 ich finde das gewählte bild auch unpassend – piep hin oder peep her. Gut sind die links zu den Artikeln,das erhöht den Informationsgehalt.
Nötig wär wohl noch eine Aufklärung über verschiedene Arten von Tinnitus.

Nachdem die Schulmedizin nichts bietet, das mir Linderung bringt, schaue ich mich anderweitig um (Tinnitus seit 38 Jahren). Fund: Tinnitus in der TCM, Autor Golenhofen:5 Arten Tinnitus-werde ich demnächst angewenden lassen. Bisher vielversprechend: Durchblutung anregen, da genetisch bedingt eine hohe Viskosität des Blutes vorliegt; hat gleichzeitig die Sehkraft verbessert und den Schmerz der Hüfte erheblich verringert und das ganz ohne randomisierte Doppelblindstudie.

Stärke der Naturheilkunde:individuell vorgehen.
Sapere aude ! (Immanuel Kant, Ermunterung für alle Auswendiglerner und Nachplapperer, egal aus welchem Lager)

#31 |
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Rainer Rutz
Rainer Rutz

Der Beitrag des Herrn Dr. Bock ist wirklich eine Frechheit. Entweder meint der Mann das ernst, dann sollte er seine Zulassung zurückgeben. Oder aber er veräppelt die Betroffenen, dann sollte er sich einfach schämen. Was ist das für ein Arzt!

#30 |
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Dr. med. Jörg Werner Walther
Dr. med. Jörg Werner Walther

Fassungslos lese ich hier die gegenseitige respektlose Beschimpferei der jeweils anderen Fachrichtungen – auf welchem Niveau wird hier diskutiert?

#29 |
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Hat es schon ein Betroffener mit Beten versucht?
Billig und wirksam!

#28 |
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elisabeth völkel
elisabeth völkel

Ich bin seit Jahren selbst betroffen und behandle mich selber. Immer wenn ich feststelle, dass mein Pfeiferlein mehr in mein Bewustsein durchdringt, wird es Zeit für ein paar entspannte Tage. Das heisst zu deutsch: Kurzurlaub, Überstunden abbauen, viel Natur, Auszeit von nervigen Mittmenschen, keine Diskussionen wer oder was am Tollsten ist (bringt eh nichts) Spaß an der Freud, Sauna, Rad und Motorradfahren, nette Gesellschaft, autogenes Training.
Kein Stress , Alkohol, fettes Essen, Keine Probleme, keine Handy, kein TV.
Das hilft mir sehr oft.
Lisa Völkel
HP für Psychotherapie mit Praxis in Bergheim
ambulant betreutes Wohnen für psychisch erkrankte Menschen
Entspannte Tage wünsche ich.

#27 |
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Dr. Annerose Zerbe-Kunst
Dr. Annerose Zerbe-Kunst

Wie wunderbar man sich doch mißverstehen kann!
Jeder Betroffene ist dankbar für Hilfe und da reagiert eben jeder auf etwas anderes, die Hauptsache ist doch, es wird geholfen

#26 |
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Altenpfleger

Schlimm-schlimm! Ich war eigentlich der Meinung, dass dieses Forum eine Plattform für sachliche Kommetare und Erfahrungen ist und nicht für platte Beleidigungen und Infragestellungen der Kompetenzen und Erfahrungswerte anderer! Erinnern wir uns doch mal alle an die alte Weisheit: was dem einen hilft, muss dem anderen noch lange nmicht helfen! Ich selbst habe mir vor nunmehr 11 Jahren durch einen am Ohr explodierenden Silvesterknaller einen beidseitigen Tinnitus zugezogen und weiß somit aus eigenem erfahren, wie belastend eine derartige Erkrankung ist. Mir hat letztlich das Medikament Cinnazirin fast schlagartig geholfen – leider in Deutschland so nicht mehr auf dem Markt! Bei mir bestand also ein Zusammenhang des Tinnitus mit einer problematischen Innohrdurchblutung. Ich war und bin dankbar für die Wirkung dieses Medikamentes – bei einem anderen hilft es vielleicht nicht, dort hilft vielleicht eine Akupunktur oder eine Infusionstherapie. Solange nur Syptome des Tinnitus behandelbar sind und nicht sofort die individuellen Ursachen erkannt und beseitigt werden können, so lange wir jeder Betroffene dankbar sein sowohl für sog. schulmedizinische Behandlungsversuche als auch für alle anderen Methoden.

#25 |
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Dr. med. Peter Klinkhammer
Dr. med. Peter Klinkhammer

Wenn Tinnitusentstehung mit Phantomschmerz verglichen wird, gab es schon al Therapieversuche mit z. B. Pregabalin oder Carbamaepin? Manchmal hefen auch Antidepressiva gut. Psychotherapie sollte eigentlich immer dabei sein.

#24 |
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Rainer Rutz
Rainer Rutz

Man sollte einfach die Kirche beim Dorf lassen und der Wahrheit ins Gesicht blicken: Es gibt gegen Tinnitus keine ursächliche Therapie und kein Allheilmittel, auch wenn uns Betroffenen dies so mancher Arzt und viele Heilpraktiker weismachen wollen. Es hängt einzig und alleine vom Betroffenen selbst ab, wie sich sein Tinnitus entwickelt und wie er damit umgeht. Eine alte (und richtige) Weisheit zum Ohrengeräusch sagt: Wenn du daran denkst, ist es da; wenn du in der Lage bist, es nicht zu deinem Lebensinhalt zu machen, kannst du auch damit leben. Dass das mitunter ganz schön schwer sein kann, ist für jeden Betroffenen eine Binsenweisheit.

#23 |
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Heilpraktikerin

Warum hört der “Krieg” zwischen HP und Ärzten nicht endlich mal auf? Ist ja schlimm, was für gegenseitige Beleidigungen ich da so lese. Wenn wir alle mehr Zusammenarbeit leisten würden und gegenseitigen Respekt hätten, würden die Patienten und wir davon profitieren. Sowohl der Arzt alsauch der HP muß sich schweren medizinischen Prüfungen unterziehen, also haben beide auch ein dementsprechendes Wissen. Zum Thema Tinnitus: eine Kombination von großen Ozon-Eigenblut-Therapien und Cellsymbiosistherapie wäre meine Idee! Liebe Grüße aus Innsbruck!

#22 |
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sandra blumenthal
sandra blumenthal

als angehende heilpraktikerin im letzten jahr kurz vor der prüfung kann ich nur diejenigen angehenden ärzte nur bemitleiden, die die fähigkeiten und das wissen eines heilpraktikers unterschätzen.
ich wette diese würden durch die amtsärztliche prüfung fallen, sofern sie noch kein weiter fortgeschrittenes studium haben. 3jahre reine schulmedizin befähigen mich schon jetzt zu mehr als so manchen arzt in deutschland.
nun zum thema:
schon mal daran gedacht, dass es mehrere faktoren zu diesem syndrom gibt? ob es 1, 2, 3 oder noch mehrere faktoren auf einmal gibt und anatomische oder genetische dipositionen eine rolle spielen?
auch kann man in der alternativen medizin nicht das non plus ultra suchen, genau wie in der schulmedizin! da sollte man nicht leichtfertig von geldmacherei reden!
wir reden von einer krankheit, die wohl nicht so simpel in den griff zu bekommen ist, wie einen schnupfen.
was hierbei von nutzen sein könnte: generell krankmachende faktoren, wie z.b laut drönende musik bei kindern und jugendlichen präventiv zu unterlassen.

#21 |
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@ 18: Weil es eigentlich Tittinus heißt. Ist doch wohl klar! Der Erstbeschreiber hat sich bloß vertippt. Kann ja mal vorkommen…

#20 |
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Heilpraktikerin

Genau!

Liebe Tina, ich bin auch ganz der Meinung, man sollte sein kompetentes Wissen [bzw. seine geistigen Ergüsse] immer erst dann seinen Mitmenschen präsentieren, wenn man Ahnung von den Dingen hat bzw. in diesem Fall nach gründlicher medizinischer Ausbildung… Sind Sie denn schon soweit, als STUDENTIN?

Nichts für ungut, aber Hochmut kommt meist vor dem Fall.

Liebe Grüße,
Monika Königstein

.

#19 |
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Tina E. L. Dyck
Tina E. L. Dyck

Wie gewöhnlich ist ein noch nicht erklärbares Krankheitsbild die Tummelwiese der Halbgebildeten sprich Heilpraktiker. So auch hier! Und was alles angeboten wird. Jeder hat wohl sein eigens (Nicht-) Wissen und stellt es unbefangen zur Schau. Und der Kassenpatient darf über seinen Beitrag diese fragwürdigen (und manchmal auch gefährlichen) Behandlungen bezahlen. Naturheilkunde, Homeopathie, Akupressur, usw. – alles in Ordnung, aber bitte nur mit gründlicher medizinischer Ausbildung.
Gruß Hhdy

#18 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

Viele der obigen Vorschläge sind komplementär notwendigerweise zu berücksichtigen
Ich verfolge insb. den Gedanken der Mitochondriopathie :Die Synapsen sitzen randvoll mit Mitochondrien . Durch Membran- u. Versorgungsstörungen können die Neurotransmitter nur funktionsgestört übertragen werden . Hierauf abgestimmte Infusionen aus dem Gedankengut dem MitoMatrix Cellsybiosis Konzept u. Omega -3- (z.B. n. Budwig) haben sich bewährt

#17 |
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Heilpraktikerin

Meines Erachtens besitzt jeder Mensch sein höchstpersönliches “Überdruckventil”, sprich Mitteilungsorgan für geistig-seelisches Ungleichgewicht. Während der Neurodermitiker seine Grenz-Probleme über die Haut austrägt, wird der verkrampfte Umgang mit z. B. materiellem Gut gern mit Obstipation “belohnt”. “Was also lässt die Innenwelt des Menschen so geräuschvoll klirren, scheppern, pfeiffen, … nerven?”, wäre jetzt die Frage, die sich MIR aufdrängt. – Das Geräusch als Symptom irgendwie zum Schweigen zu bringen oder zu integrieren / zu behandeln, schätze ich wieder so effektiv ein wie das Abkleben / Entfernen der Ölwarnleuchte auf dem Armaturenbrett. Oder?

Themen-fremde Nebenfrage: Was ist ein “Dipl.Heilpr.”, Herr Auerswald?

#16 |
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Dr.med Egon Stadtfeld
Dr.med Egon Stadtfeld

Zu no 10:
Weiß H.Auerswalt um die Häufigkeit von Glaskörperblutungen bei hochdosierter Ginko Behandlung ?- So kann mann leicht haftpflichtig werden. Zumal diese sogenannte Therapie kaum Aussicht auf Erfolg hat.

#15 |
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Angela Blumberger
Angela Blumberger

Mich interessiert besonders an diesem Artikel, wie Sie, Frau Dr. Hofmann, bei Tinnitus auf “Piep-Show” und auf dieses Bild zurückgreifen?!…

#14 |
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Hier sieht man zum wiederholten Male ganz deutlich: es wird agumentiert, diskutiert, etc. — Je nach Interessenlager!
Zum Wohle des Volkes als “HörCentrum” des eigenen Ichs.

#13 |
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Elisabeth Metz-Melchior
Elisabeth Metz-Melchior

Vieles aus den Kommentaren kann ich aus der Praxis bestätigen, sowohl die Hilfe mit Akupunktur als auch die Arbeit an Kopf/Kiefer, Zähne und Wirbelsäule helfen vielen Patienten. Aussagen wie von Nr. 13 und 4 helfen den Patieneten sicher nicht und sind so sinnlos wie Beahndlungen mit Cortison, ws einigen meiner Patienten neuerdings passiert. Der Berich von Frau Dr. Hoffmann eröffnet wieder neue Möglichkeiten die Ursache zu finden und zeigt das die nichtmedikamentiven Behandlungen Sinn machen.

#12 |
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Dr. Thore  Litta
Dr. Thore Litta

Zu Nrn.: 11 und 12 kann ich als funktionsorientiert tätiger Zahnarzt sagen:”Sie sind auf der richtigen Spur!” Die entsprechende übergeordnete Diagnose lautet: “Craniomandibuläre Dysfunktion”(CMD).

#11 |
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Heilpraktiker Alfons Ohliger
Heilpraktiker Alfons Ohliger

Zu Artikel Nr. 4 von Dr. med. Hartmut Ziehm:
Zitat: “Akupunktur ! – Dann doch gleich zum Geistheiler”
Meine Bemerkung:
Ist das wirklich Ihr IQ, der da spricht ?

Alfons Ohliger, Berlin

#10 |
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Dr. med. Klaus G Jürgens
Dr. med. Klaus G Jürgens

Rührt sich war bei dem Verständnis dieses Phänomänes ?
Richtig erklären kann ihn keiner, der ein oder andere mit Blick über den schulmedizinischen Tellerrand versucht wenigstens eine Therapie und hat Erfolg. “Schulmedizinisch”(was ist das eigentlich?) kommen wir nicht weit. Man sollte sich die obere HWS anschauen+ behandeln, die Kiefergelenke therapieren und nach Nahrungsmittlunverträglichkeiten suchen (Milchzucker!); einfach ml die Milch für ein paar Tage weglassen! Es geschehen dann ” Wunder”.

#9 |
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
aus osteopathischer Sicht sind es vor allem Dysfunktionen im Kiefergelenk, Probleme im Übergang Atlas-Os occipitale und craniale Dysfunktionen. Dies einfach als Ergänzung zu den bereits gemachten Vorschlägen bzw. bericheten Erfahrungen mit TCM, Infusionen etc. Anscheinend führen viele Wege nach Rom…

#8 |
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ich behandle den Tinnitus mit Infusionen,als Zusatz in den Inf.verordne ich hochdosiert Ginkgo Biloba,B12 AQmp,hochdosiert Vit.C

Dazu wende ich die Auriculoakkupunktur bds.an,die Stimmulationszeit beträgt pro Sitzung 20 Min.
Das ganze zweimal pro Woche,insgesammt,6 Sitzungen,vier Wochen Pause,6 Sitzungen
Als Dauertherapie,Ginkgo Biloba per os

#7 |
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Dr. Kristina Ladewig
Dr. Kristina Ladewig

Die aktuelle neurophysiologische Forschung, vor allem die Münsteraner Studie, hat zur Entwicklung eines neuen Medizinproduktes geführt, das die Firma Promedicum als Direktanbieter für frequenzgefilterte Musik kostengünstig anbietet.

Der Vorteil: der Patient hört seine Lieblingmusik, aus der von einem Diplom-Tonmeister die Tinnitusfrequenz kompetent herausgefiltert wurde und stimuliert damit quasi en passant die Reorganisation seines pathologisch umstrukturierten auditiven Cortex.

Der Wirkmechanismus ist vermutlich durch eine laterale Inhibition der umgebenden, weiter beschallten Neurone zu erklären, während die der Tinnitusfrequenz zugeordneten Neurone funktional deafferenziert werden. Außerdem sollen dadurch pathologische Spontansynchronisationen reduziert werden.

#6 |
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Heilpraktikerin

bin selbst betroffene- mein tinnitus(bds.) wurde durch ein schlagtrauma verursacht-irreversibeles “andenken” an meinen exmann.
naturheilkundlich gibt es einige möglichkeiten wie blutegel,ab-,und ausleitunsgsverfahren,hömopathie, gingko biloba präperate, entspannungsverfahren( ich selbst praktiziere die progressive muskelentspannung nach jabobsen mit musik) und natürlich akupunktur bringen linderung.
die musiktherapie finde für mich selbst aehr hilfreich-dafür benötige ich NUR meinen cassettenrecorder oder cd-player mit klassischer musik!

teutonische grüße aus ostwestfalen

#5 |
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Dr. med. Toralf Belin
Dr. med. Toralf Belin

Jeder Therapieansatz ist hilfreich und wird von den Patienten dankbar angenommen- je nach Patientenbedingungen und -compliance. Ich spreche hier aus den Erfahrungen mit mindestens 15 betroffenen Patienten in meiner Praxis am Tag.

Grüße aus Rostock !

Dr. med. Toralf Bellin
HNO- Facharzt

#4 |
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Dr. med. Hartmut Ziehm
Dr. med. Hartmut Ziehm

Akupunktur ! Dann doch gleich zum Geistheiler.

#3 |
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Dipl. oec.troph. Sabine Hoos
Dipl. oec.troph. Sabine Hoos

http://www.gute-schreibe.de/hoertheorie.htm

Mein Mann hat sich als Ing. und Betroffener mal damit auseinandergesetzt und einen Ansatz gefunden, nach dem ein Gerüsteiweiss der mebrana tectoria in feuchtem Milieu eine Ursache sein könnte. Falls ein HNOler mitliest, der an der Uni ist…

Grüsse S. Hoos

#2 |
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Dr. Florian Seidel
Dr. Florian Seidel

Ich verstehe nicht, warum alle immer so hochtechnisiert an dieses Problem herangehen.

Ich behandle meine Patienten in meiner Praxis ganz einfach:
Mit Akupunktur.
Fast 5.000 Jare alt.
Und sehr erfolgreich.
Und dabei ohne jegliche Nebenwirkungen, gefahrlos & ohne irreversible Folgeerscheinungen.
Nebenbei: Unschlagbar kostengünstig (Materialkosten vernachlässigbar).
8-10 Sitzungen reichen i.d. Regel aus.

Einfach mal über den Tellerrand schauen!
(Konnte ich früher auch nicht so gut. War 9 Jahre Chirurg an der Uni-Klinik…)

Grüße aus Düsseldorf!

#1 |
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