Backpfeife für Versandapotheker

13. Februar 2018
Teilen

„Verfassungs- und europarechtlich höchst problematisch, wenn nicht gar unmöglich“ – so beschreibt der Bundesverband Deutscher Versandapotheken die Passage zum Rx-Versandverbot im Koalitionsvertrag. Aus Sicht niedergelassener Apotheker sind es erfreuliche Entwicklungen.

Im neuen Koalitionsvertrag spielen öffentliche Apotheken explizit eine Rolle. Der Entwurf enthält zwei für Pharmazeuten relevante Passagen. Was können Kollegen von der neuen Regierung erwarten?

Schulgeld und Rx-Versandverbot

Union und Sozialdemokraten haben sich fest vorgenommen, den Mangel an Gesundheitsfachkräften anzugehen. In den letzten Jahren mussten einige Schulen aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten ihre Pforten schließen. Über Gebühren konnten sie den Betrieb nicht mehr finanzieren. Deshalb sollen Gesundheitsfachberufe wie pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) vom Schulgeld befreit werden.

Apotheker dürften sich über einen anderen Passus aber weitaus mehr freuen. „Zu einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung gehören für uns neben einer gut erreichbaren ärztlichen Versorgung auch eine wohnortnahe Geburtshilfe, Hebammen und Apotheken vor Ort“, schreiben die Koalitionspartner in spe. „Um die Apotheken vor Ort zu stärken, setzen wir uns für ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ein.“ Letztlich ist es Christdemokraten und Christsozialen gelungen, alle Passagen gegen den Widerstand von Sozialdemokraten durchzusetzen.

275 Apotheken sind weg

Standesvertreter reagieren mit Erleichterung: „Es ist eine vernünftige Entscheidung, die Apotheken vor Ort zu stärken“, sagt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt in einer ersten Stellungnahme. „Gesundheitspolitik ist Strukturpolitik. Und die Arzneimittelversorgung ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitspolitik.“ Jetzt hoffen Apotheker, dass die neue Bundesregierung bald ihre Arbeit aufnimmt und ihren Worten auch Taten folgen lässt.

Sie führen rückläufige Zahlen an Betriebsstätten unter anderen auf „Holland-Boni“ zurück. Laut ABDA existierten Ende 2017 nur noch 19.748 öffentliche Apotheken. Das sind 275 (1,4 Prozent) weniger als ein Jahr zuvor (2016: 20.023).

„Politik gegen Innovation und Zukunftsausrichtung“

Wenig überraschend kritisiert der Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) entsprechende Pläne aus Berlin. Man bedauere sehr, dass „im jetzt vorgelegten Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD zwei Passagen auftauchen, wo man sich für ein Versandverbot mit verschreibungspflichtigen Medikamenten einsetzen will“, heißt es in einer Mitteilung. „Zwar lässt diese Formulierung Interpretationsspielraum zu. Allerdings bringt sie auch zum Ausdruck, dass sich die Unionsparteien mit einer Politik gegen Innovation und Zukunftsausrichtung in dieser Frage entschieden haben.“

BVDVA-Chef Christian Buse geht noch einen Schritt weiter. Er hält gesetzliche Einschränkungen für „verfassungs- und europarechtlich höchst problematisch, wenn nicht gar unmöglich“. Als Alternative bringt Buse strukturelle Förderungen in der Fläche zusammen mit einem Höchstpreissystem ins Gespräch. Bleibt zu befürchten, dass SPD-Genossen beim Mitgliederentscheid zwischen 20. Februar und 2. März nicht das letzte Wort haben werden. Vielmehr droht ein langwieriger Prozess durch alle Instanzen.

21 Wertungen (3.24 ø)
Bildquelle: Rhys A., flickr / Lizenz: CC BY
userImage

Bitte geben Sie Ihren Namen ein.
Bitte schreiben Sie einen Kommentar.

41 Kommentare:

Gast
Gast

Wer sagt, dass man hier keine Links posten darf?

http://news.doccheck.com/de/201485/backpfeife-fuer-versandapotheker/

#41 |
  0
Max Müller
Max Müller

Na dann. Links darf man ja hier nicht Posten: aber das kriegen Sie schon hin. Zahl eins Quelle BMG (Entwicklung der (netto)Personal- und Verwaltungskosten der GKV 2016): 10,980 mrd “Euros” (der ist für die Rechtschreibung und das ungenügende Lesen)
Die zweite Zahl ist ein bisschen schwieriger zu finden, da die GKVen für das Apothekenhonorar keine Einzelposition ausweisen (die wissen schon warum!): 2016: 5,04 mrd “Euros” Apothekenhonorar der Gesunden Kassen
Hm. Wo habe ich mich verrechnet? Stimmt. Ist weniger als die Hälfte! Danke für Ihren nützlichen Einwand!

#40 |
  0
Gast
Gast

@#38 Lesen und Rechnen ungenügend

#39 |
  1
Max Müller
Max Müller

“Krankenkassen” gibt es doch gar nicht mehr: das sind doch jetzt alles “Gesundheitskassen”. “Krank” ist vielleicht, dass die GKV 10mrd. € Verwaltungskosten hat – das komplette Arzneimittelversorgungssystem mit dem Rund-um-Sorglos-Paket gerade einmal die Hälfte kostet. Finden Sie nicht auch?

#38 |
  2
Gast
Gast

Frau Solisch: Sie schreiben wohl bewusst “kranken Kassen”. Ich finde das unverschämt. Die GKV sind, auch wenn Manches nicht so gut läuft, eine respektable Institution.

#37 |
  1
Sonja Solisch
Sonja Solisch

Leider ist es wirklich so, das der Ottonormalverbraucher keine Ahnung hat, wieviel Geld in öffentlichen Apotheken am Ende des Tages ,sprich: nach Abzug der Kosten, “hängen” bleibt. Es ist um einiges weniger als vor 2007. Mit dem Erlös aus GKV-Rezepten lassen sich oft nur noch die Fixkosten bestreiten. Aber der Volksmund ist in dem Punkt unerbittlich und die Sprüche unkaputtbar. Ich würde mich schon freuen wenn Arzneimittel als Waren besonderer Art, die sie ja rechtlich sind, wahrgenommen würden. Dann würde eventuell der hohe Dokumentationsaufwand für z.B. Betäubungsmittel, Blutprodukte, Tierarzneimittel, etc. mal in der breiten Öffentlichkeit bekannt (anerkannt?) . Fakt ist, Brötchen werden auch ständig teurer und Bäckereien müssen nicht fürchten nach 13 Monaten von den kranken Kassen wegen Formfehlern im Rezept auf 0€ retaxiert zu werden. Welcher Handwerksbetrieb könnte überleben, wenn er das fürchten müsste? Aber von DEM Einzelhandelsgeschäft schlechthin, der Apotheke, wird erwartet bei ständig sinkenden Erträgen immer noch diese Kassenpraxis zu ertragen.

#36 |
  4
Gast
Gast

Liebe Frau Seibel, dass ist das, was sich Apotheker nicht vorstellen können. Kunden des VH sammeln sich, machen Sammelbestellungen und helfen sich gegenseitig aus. Denn ein Ziel eint sie: Nicht mehr in die Apotheke zu müssen, wo es nach Kaiserreich riecht.

#35 |
  5
Alice Seibel
Alice Seibel

Ich würde freundlich sagen, dann bestellen Sie doch beim Versandhändler, damit Sie ihre 50 Cent sparen, dafür müssen Sie aber auch 2 Tage oder länger ihre Schmerzen aushalten.

#34 |
  8
Gast
Gast

Frau Seibel, hier kommt der Vorteil der Versand-Apo voll zum tragen. Wenn man nicht ins Gesicht hinter dem HV Tisch schauen muss, wenn man 20 IBU möchte und noch dazu vom preiswertesten Hersteller und der Chef das dann bestellen muss.

#33 |
  4
Gast
Gast

Frau Seibel ich weine mit Ihnen. Sie sollten Friedemann S. ersetzen, der kann das nicht so gut wie Sie.

#32 |
  3
Alice Seibel
Alice Seibel

@Gast 29: die meisten Rezepte haben auch einen viel geringeren Wert, da ist der Gewinn natürlich noch weniger, also hat die Kundenfrequenz keine Aussagekraft

#31 |
  7
Alice Seibel
Alice Seibel

Erstens hab ich nicht gesagt, dass nix hängenbleibt, nur nicht soviel mit Rezepten, wie jeder Ottonormalverbraucher denkt, und zweitens, was hat das mit der Automarke zu tun? Das ist immer das lächerliche Argument!

#30 |
  7
Gast
Gast

Die Frage ist ja auch in welcher Zeit kommen die 20€ rein und wie ist die Kundenfrequenz. Wenn ich das so mit meinen Beobachtungen abgleiche, dann muss der Rubel rollen.

#29 |
  3
Gast
Gast

Den Reibach machen andere? Wovon zahlt mein Apotheker seinen S.Klasse Mercedes?

#28 |
  3
Alice Seibel
Alice Seibel

@gast 26: falsch! Den Reibach machen in erster Linie die Hersteller und diejenigen, die die Steuergesetze und andere Vorschriften umgehen! Die einfache Apotheke vor Ort kann mit dem Rezeptumsatz alleine nicht überleben, egal wie teuer ein Medikament ist! Da denkt der Patient, uiui, meine Tabletten kosten 400€, da hat der Apotheker aber ordentlich verdient!
Von wegen, da liegt der Gewinn bei unter 20€! Und das sage ich als nichtselbständige Apothekerin. Die meisten haben überhaupt keine Vorstellung von dem, was in der Apotheke hängenbleibt.

#27 |
  7
Gast
Gast

Dicker Reibach! Ja, den macht der, der mit Medis handelt. Hüben wie drüben.

#26 |
  6
Felix M.
Felix M.

Frau Seibel, Sie glauben doch nicht, das irgendein Mensch heute noch versteht, wer Steuern und Beiträge für wen zahlt?
Die grundsätzliche Meinung ist hierzu:
Für korrupte Politiker, sinnlose Investitionen, gierige Unternehmer. Dass das Geld primär in sinnvolle Projekte geht, sieht doch keiner mehr!

#25 |
  3
Apothekerin

@ Gast 21: kann man auch gewisses Verständnis für haben, aber trotzdem sollte man auch nicht die Auswirkungen auf unsere Gesamtgesellschaft außer Acht lassen. Denn letztendlich hat der Steuerzahler die Zeche zu bezahlen, wenn ausländische Unternehmen hier den dicken Reibach machen! Das fällt dann auch auf Sie zurück!

#24 |
  10
Gast
Gast

Felix M.: Wozu eine Apo öffnen? Es gibt mehr als genug.

#23 |
  5
Felix M.
Felix M.

es ist wirklich elendig, wie viele dumme Kommentare hier aufschlagen. Von Nix ne Ahnung und seinen Dünnpfiff reinkacken.

Wenn die Apotheke so eine Goldgrube ist, dann macht doch bitte alle eine auf. Dann würde der seit Jahren anhaltende Trend von Schließungen auch mal gestoppt und es kämen Pharmazeuten nach, die die Selbstständigkeit zumindest mal überlegen würden.

#22 |
  7
Gast
Gast

Liebe Frau Seibel, als Kunde mit kleinem Geldbeutel ist mir das egal.

#21 |
  3
Apothekerin

Vorort-Apotheken werden mehrmals am Tag beliefert, da kann kein Versandhandel mithalten.

Außerdem ziehen ausländische Versender nicht nur deutsche Krankenkassenbeiträge ab, sondern hinterziehen auch die deutsche Mehrwertsteuer!

Wie sieht es eigentlich mit dem Kassenrabatt aus?

#20 |
  6
Gast
Gast

Also ich nehme nur Generika. Habe keine Probleme.

#19 |
  1
Gast
Gast

Ich verstehe die gesamt Diskussion über das RX Verbot nicht.
Vielmehr sollte man Hierzulande vor allem aber die Apothekerlobby mal auf politischer Ebene die Problematik des “Geiz ist Geil” bei Medikamenten diskutieren, den Generika sind nunmal nicht gleich dem Original.
Hier wird der Patient mehr als hinters Licht geführt, denn eine +- 25%ige Toleranz bei dem Wirkstoff, plus der veränderten Trägersubstanz kommt es sehr häufig zu Über-Unterdosierungen als auch zu vermehrten Unverträglichkeiten. Was wiederum die Compliance deutlich verschlechtert.

#18 |
  3
Gast
Gast

So ein Quatsch! Vollkommen entspannte sachliche Diskussion.

#17 |
  4
Karsten Kiepert
Karsten Kiepert

Wiedermal viele unsachliche, polemische und vom Neid geleitete Kommentare.
Schade.

#16 |
  10
Dr. Ralf Spreemann
Dr. Ralf Spreemann

Übrigens werden in den 3 zitierten Studien standardisierte Pulver beschrieben und nicht Extrakte. 5 gram wären für einen typischen wässrigen Cynosbati-Extrakt mit einem etwa DEV von 5 = 1 nativ auch ein bisschen hoch.

#15 |
  0
Gustav Montag
Gustav Montag

“Die Arzneimittelpreisverordnung entstand einmal dadurch, dass Apotheken Medikamente vorrätig halten.” Das stimmt zwar so nicht, klingt aber gut. Das tun sie auch immer noch, Frau Sonntag. Wie schon Gast10 anführt: Dank der Rabattvertäge (u.a) kann vielleicht ihr spezielles Blutdruckmittel nicht vorrätig sein, dafür werden 20 andere Hersteller für den gleichen Wirkstoff für jede noch so erbauliche der letzten 100+x kranken Kassen gelagert.
Sollte in Deutschland ein gesundheitlicher Notstand (Epidemie, Tihange, etc.) passieren, wären sie mit den Vor-Ort-Versorgung für den Notfall gerüstet. Holland hilft nicht.
@John Dee: Ja klar! Der “verschwindende Berufsstand” wird ja auch nicht benötigt. In allen anderen europäischen Ländern (v.a. Holland) hat man ihn deshalb schon längst abgeschafft. Gratis gibt es nicht einmal Ironie im Versand.

#14 |
  15
Gast
Gast

#13 den Käse, den Sie hier erzählen habe ich noch nie erlebt. Ich bestelle regelmäßig Rx im VH, seit des den VH gibt.

#13 |
  9
Gast
Gast

Was genau bedeutet eigentlich “Innovation und Zukunftsausrichtung”? Was ist am jetztigen Versand mit RX Mitteln innovativ? Oder gar DIGITAL? Noch analoger als Rx zu versenden geht ja wohl nicht.
Rezept in Umschlag. Umschlag zu Post. Umschlag zur Versandapotheke.
Warten auf Medikament.
a) Rezept wird nach 2 Wochen zurückgeschickt, weil der Versender das Mittel aus unbekannten Gründen nicht liefern kann.
Oder b) Versender schickt Rabatt. Man wollte aber nicht Rabatt, sondern das Verordnete, weil das besser geschluckt und geteilt werden kann. Austausch, wenn überhaupt möglich, dauert noch länger. 2 Wochen später hat man dann das Rezept zurück. Oder bei ganz viel Glück dann doch das richtige Medikament. Dann ist man aber nicht zu Hause. Muss also doch zu Poststelle hin und anstellen. Weil noch 100 andere ihre Medis abolen wollen.
Am Ende wär die Apotheke um die Ecke dann doch schneller gewesen. Und das sogar Digital: Per Internet vorbestellt und am selben Tag abgeholt. Alles kein Problem.

#12 |
  11
Gast
Gast

@#6 Lieber Herr Dee,
bitte schauen Sie sich die Verteilung der Apotheken mal ganz genau an. Wo liegt welche und vor allem warum? Seit 1958 herrscht für deutsche Apotheken Niederlassungsfreiheit. Wenn es im 12.000 Einwohner “Dorf” 9 Apotheken gibt, hat das einen Grund. Das alles hier zu erklären ist etwas mühsam, aber kurz gesagt sind das genau die Gründe, die für jedes andere Wirtschaftsunternehmen auch gelten. Da wo es viel zu holen gibt geht man hin. Ärzte ziehen in die Städte, Apotheker gehen hinterher. Das Land bleibt leer. Und das schon immer. Schauen Sie sich mal Ostwestfalen an. 15 Minuten zu Fuß erreicht man nichtmal mehr einen Bäcker. Ohne Auto oder Bus ist man aufgeschmissen.

#11 |
  8
Gast
Gast

@#8 Frau Sonntag, fragen Sie doch mal nach WARUM etwas nicht vorrätig ist? Ich sage nur ein Stichwort: Rabattverträge! Oder was kann der Apotheker dafür, dass dieses eine total seltene Antibiotium was vielleicht 2 mal pro Jahrhundert verkauft wird nicht vorrätig hält?
Manchmal hilft Kommunikation von der Kundenseite. Berechtigte Kritik MUSS sein. Aber stattdessen wird sich hinterher beim Bäcker über die Apotheker beschwert. Auch in der Apotheke arbeiten MENSCHEN. Vielleicht mal selbst etwas mehr Menschlichkeit zeigen.
Nutzen Sie doch Botendienst, Vorbestellung per Internet, Whatsapp und so weiter. Alles DIGITALISIERUNGEN die eine moderne Apotheke heute schon bietet. Genaugenommen schon GESTERN!
Fassen Sie sich mal selbst an die Nase. Denken Sie mal daran “Was kann ich dafür tun, damit meine Wünsche erfüllt werden?” und “Sind meine Wünsche vielleicht zu hoch gesteckt?”

#10 |
  11
Gast
Gast

Danke Frau Sonntag, genau so sehe ich es auch.

Ich werde Rx in Holland bestellen bis man mich in Handschellen abführt.

Und OTC in deutschen Versand-Apotheken, denn die sind wirklich günstig.

#9 |
  11
Antje Sonntag
Antje Sonntag

Die Arzneimittelpreisverordnung entstand einmal dadurch, dass Apotheken Medikamente vorrätig halten. Wenn ich schon mal ein Medikament aus der Apotheke brauche (auf Rezept) stelle ich jedes Mal fest, dass mich der Gang zweimal zur Apotheke führen muss: einmal, um es zu bestellen, da sie ‚es gerade nicht vorrätig haben‘ und das zweite Mal zum abholen. Daher wundert es mich nicht, dass die Leute dann meinen, auch gleich im Internet bestellen zu können. Die fachliche Beratung hält sich zuweilen auch sehr in Grenzen… Daher wird es an der Zeit, wie in jedem Einzelhandel, nicht auf Gesetze zu pochen, sondern das Näschen etwas herunter zu nehmen und einen gewissen Service anzubieten, Stichwort Kundenbindung!

#8 |
  11
Gast
Gast

@#3 dann müssen eben noch 21 Staaten ihre Hausaufgaben in Sachen Freihandel machen.

Ansonsten John Dee hat recht.

#7 |
  9
John Dee
John Dee

Oh ja es gibt viel zu wenige Apotheken.
Merke ich immer wieder wenn ich mal zu Besuch in meiner Heimatstadt bin.
Bischen über 12.000 Einwohner und nur 9 Apotheken. Skandalös !
Und in den umliegenden Dörfern ist es ähnlich prekär: Dörfer mit nichtmal 2.000 Einwohnern haben gerade einmal so eine (!) Apotheke.
Da muss man ganze 15 minuten Laufen um zu einer Apotheke zu kommen !
Ganz schlimm.
Dringende einmischung der Politik für diesen verschwindenden Berufsstand ist absolut nötig.

Ps: Ironie ist gratis !

#6 |
  12
Apotheker

RX Versandhandel aus Holland überführt deutsche Krankenkassenbeiträge an ausländische und außereuropäische Investoren und zerstört dabei Jobs, die im eigenen Land Beiträge erwirtschaften.

#5 |
  12
Erwin Müller
Erwin Müller

“Europa stärken” via Arzneiversand? Schwachfug. Zwar dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel ohne weiteres von Holland nach Deutschland verschickt werden (Rosinen) — nur wie sieht es umgekehrt aus?! EUROPA hier zu bemühen, hieße: Gesundheit in Länderobheit zu (be-)lassen. 21 Staaten haben es verstanden, nur die Deutschen sind dafür zu doof und lassen sich “neoliberal” einen Bären aufbinden.

#4 |
  12
Gast
Gast

“In nur sieben von 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) ist der Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten erlaubt” Siehe
https://www.aponet.de/aktuelles/aus-gesellschaft-und-politik/20161026-eu-versandhandel-fuermedikamente-auf-rezept.html

#3 |
  12
Gast
Gast

Rx-Versandverbot? Nicht sooooo schimm für mich. Ich brauche meist OTC und da kann man in Versandhandel richtig sparen.

#2 |
  15
Gast
Gast

Ich gebe da dem BVDVA recht, die (das) Groko arbeitet rückwärtsgewandt. Europa stärken, aber den Handel unterbinden. Gelebter Groko Schwachsinn.

#1 |
  16


Copyright © 2018 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: