Ärztemangel – die Vergangenheit?

9. April 2010
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Gesundheitsminister Philipp Rösler hat für die Abschaffung des Numerus clausus beim Medizinstudium plädiert. Was ist Eure Meinung dazu? Stimmt jetzt in unserer Umfrage ab und gewinnt einen DocCheck USB-Stick!

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Was meint ihr? Wäre eine Abschaffung des Numerus clausus sinvoll? Stimmt jetzt ab und gewinnt einen DocCheck USB-Stick!

8 Wertungen (3 ø)
Allgemein

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32 Kommentare:

Frau J. H.
Frau J. H.

So lange kein anderes ausgereiftes Auswahlsystem existiert bin ich der Meinung man sollte den NC beibehalten!
Ich bin der Meinung dass man trotz NC differenzierter auswählen muss wer zugelassen wird. Schließlich kann man eigentlich die zulassung nicht von einem notendurchschnitt eines Kranken Schulsystems abhängig machen, sonder muss andere Kompetenzen zur Qualifizierung heranziehen.
Geistige Reife, soziale Kompetenz, Lebenslauf….
Wartezeiten können sich durchaus positiv auf die Entwicklung dieser Eigenschaften auswirken!

#32 |
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Physiotherapeut

Ich hatte einen schlechten Abischnitt (3,3) auf Grund von diversen Sachen, die kaum etwas mit meinem wirklichen Können zu tun hatten. Jetzt mache ich eine Ausbildung zum Physiotherapeuten und stecke jeden in Anatomie, Physiologie und einigen “Arztfächern” (Innere, Chirugie,…) in meiner Klasse und einige in der über mir in die Tasche. In meiner Klasse gibt es dabei einige, die ein gutes 1er Abi haben.
Doch nur wegen meines Schnittes im Abi kann ich zum jetzigen Zeitpunkt kein Arzt werden, sondern muss noch einige Jahre warten. Der einzige Weg wäre ins Ausland gewesen. Das kann doch keine Lösung sein.

#31 |
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Apothekerin

Schafft ihn ab!

#30 |
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Studentin der Humanmedizin

Wer den nc abschafft, braucht eine bezahlbare Alternative. Zudem muss der Beruf des Arztes mit der Familien vereinbar sein, damit mehr Absolventen diesen wieder ergreifen.

#29 |
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Studentin der Humanmedizin

Ich hänge nicht am NC, aber es wird wohl wenig ändern, ihn abzuschaffen.
Die alternativen Aufnahmetests der Unis werden nicht unbedingt objektiver als das Abitur sein und auch nicht das Potential zum Mediziner testen (wenn schon das Abi nicht unsere Grammatikkenntnisse testet, s.u. ^^).
Um Geld zu sparen, werden die Unis außerdem auch ohne NC die Abinote hoch gewichten.
NC hin oder her, schafft weder bessere Arbeitsbedingungen noch mehr Studienplätze. Und es gibt auch jetzt schon genug Unis, die aus Platzmangel eine Mindestanzahl an Studenten “rausprüfen” müssen…

#28 |
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nc ja oder nein ist ja nicht wirklich wichtig

#27 |
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Studentin der Humanmedizin

Wie schon von Vorgängern gesagt: nicht die Studenten sind das Problem…es wollen genug das Fach studieren. Es machen nur am Ende zu wenige wirklich im Beruf weiter – und zu wenige davon in Deutschland. Das ist das Problem, nicht die Zahl der Studenten.

#26 |
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Studentin der Humanmedizin

Ich denke, dass der Ärztemangel nicht daran liegt, dass es den NC gibt! Wir haben doch genügend Studenten. Nur wandern immer mehr Ärzte aus der Klinikversorgung ab.
Es wäre wahrscheinlich ein organisatorisches Problem, noch mehr Studenten unterzubringen.
Das heißt nicht, dass ich dagegen bin, den NC abzuschaffen, aber meiner Meinung nach würde es am Ärztemangel nicht viel ändern.

#25 |
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Wie soll denn bitteschön die Abschaffung des NC´s den Ärztemangel beheben? Studiumsanwärter gibt es mehr als genug und es muss Auswahlkriterien geben.
Außerdem gehört das Medizinstudium zu den schwersten Studiengängen überhaupt und selbst gute Abiturienten haben zu kämpfen, dass sie es erfolgreich meistern. Ich bin nicht der Meinung, dass jeder der ein super tolles Abitur absolviert hat, für den Arztberuf geeignet ist, aber wie viele bereits vor mir angemerkt haben, ist dieser Studiengang mit großem Lernaufwand verbunden und gerade in der Vorklinik wird auf die schulischen Vorkenntnisse in den Naturwissenschaften aufgebaut. Und für diejenigen, die es sich zum Ziel gesetzt haben Arzt zu werden und die nicht so ein tolles Abitur zu liefern haben, gibt es ja trotzdem noch Möglichkeiten diesen Beruf auch wirklich ergreifen zu können.
Für mich zeigt dieser Vorschlag nur einmal mehr, dass unsere Politiker von unserem Land überhaupt keine Ahnung mehr haben.

#24 |
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Apotheker

Dann macht es ja jeder und die Unis müssen in den ersten Semestern mehr “aussieben”, was wiederum die Studienbedingungen verschlechtern würde.

#23 |
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Arzthelferin

Was sagt schon unbedingt ein NC aus? Da gibt’s welche mit Schnitt 1,0 im Abi, die lieber nichts mit der Medizin am Hut haben sollten. Und Andere, die keinen Studienplatz bekommen wegen dem NC wären da ganz genau richtig aufgehoben.

#22 |
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Student der Humanmedizin

NC ist eine zu bequeme Lösung, die Auswahl zwischen Bewerbern auf Studienplatze zu treffen. Abschaffen – ja, aber nicht ohne für Ersatz zu sorgen. Auswahltests oder persönliche Aufnahmegespräche, wie sie an einnigen Unis mittlerweile durchgeführt werden ist meiner Meinung nach die bessere Lösung. Dass diese mit mehr, sowohl finanziellem und vor allem personellem Aufwandt verbunden ist, muss klar sein.

Ich studiere in einem Modellstudiengang (i.e. reformiert) und es ist weder besser noch schlechter. Im Zweifel eher schlechter. Verbessert werden muss nicht das Studium, sondern die Arbeits- und Verdienstbedingungen in Deutschland, dann erledingt sich der Ärtzemangel von allein.

#21 |
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Studentin der Humanmedizin

Der Vorstoß scheint mir wenig durchdacht – eine Abschaffung des NCs hat natürlich einen wunderbar medienwirksamen Klang, löst aber keine Probleme.
Vor allem da der NC selber ja eigentlich nur bedeutet, dass die Studienplätze begrenzt sind – nicht zwangsläufig dass sich die Bewerbung allein am Abischnitt ausrichtet.
Und ich kann nirgendwo eine Aussage des Herrn Röslers finden, dass er den Universitäten mehr Geld für mehr medizinische Studienplätze zur Verfügung stellt.
Natürlich sollten einige Universitäten ihr Auswahlverfahren auch überdenken, fort von der reinen Macht des Abiturschnitts hin zur Berücksichtigung von anderen – zusätzlichen – Faktoren. Allerdings wird es nie ein perfektes Auswahlverfahren geben. Niemand kann vorhersagen, wie sich ein junger Studienanfänger im Laufe der sechs Jahre entwickelt, ob er das Studium zu Ende bringen wird und welche Laufbahn er danach ergreifen wird.
Unser lieber Herr Gesundheitsminister sollte also stattdessen seine Gedanken nicht nur auf die Zulassung ausrichten, sondern auf das Studium selbst und vor allem die Rahmenbedingungen danach – wen verwundert es denn wirklich, dass so wenig studierte Mediziner Landarzt werden? Letztendlich ist der Arbeitsmarkt genau das – ein Markt, reguliert von Angebot und Nachfrage. Eine Verbesserung des Angebots hätte meiner Meinung nach deutlich stärkere Auswirkungen, als die – ein wenig willkürlich und hilflos wirkende – Abschaffung des NC.

#20 |
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Ihr müsstet mal sehen wie sich der NC in Deutschland auf österreichische Unis auswirkt… Ich hoffe ganz ehrlich dass das abgeschafft wird.

Abgesehen davon hat ein Notendurchschnitt bei Matura/Abi wirklich nicht viel Aussagekraft. Genausowenig wie irgend ein anderes Aufnahmeverfahren. Der einzige Unterschied ist, dass bei einem anderen Aufnahmeverfahren jeder nochmal die gleiche Chance bekommt, was ja nicht negativ sein kann…

#19 |
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Lars Walther
Lars Walther

Fakt ist: Die Leistungsbereitschaft ist ein Trait-Merkmal, dass über das gesamte Leben erstaunlich stabil ist und über das die Abinote schon eine gute Aussage trifft.
Andererseits ist ne eins im Abi immernoch und trotz zentraler Abiklausuren nach wie vor Glücks, Lehrer und Schulabhängige.
Und wenn ich in mein Semester blicke, dann hat uns der N.c. auch nicht vor diversen Individuen bewahrt, denen man sich als Patient dann vielleicht doch eher weniger anvertrauen würde.
Fakt ist auch, dass wir sowieso viel zu wenige Studienplätze haben, was ja der Grund für den hohen nc ist
Im neuen Semester mussten bei uns noch mehr Stundenten aufgenommen werden als bei unserem Jahrgang – und jetzt haben wir zwei volle Hörsäle in denen sogar die Treppen voll besetzt sind.
– weil auch nicht genug Geld für die Ausbildung bereitgestellt wird, von den späteren Arbeitsbedingungen und der dadurch verursachten Abwanderung ganz zu schweigen.

#18 |
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Christiane Moege
Christiane Moege

Den N.C. zu kippen ändert nichts an den bescheidenen Studienbedingungen in diesem Land. Es ist ja nicht so, dass es zu wenig Studienanfänger im Bereich der Medizin gibt, es brechen aus zahlreichen Gründen viel zu viele motivierte, qualifizierte und “menschlich geeignete” Studenten das Studium ab. Das Studium zu reformieren muss das Hauptanliegen sein, da kann die Zulassung nur ein Nebenaspekt sein, aber nicht als DIE Lösung des Problems herhalten.

#17 |
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Personalmangel im Gesundheitswesen wohin man blickt. Ebenso allgegenwärtig die Klagen über die daraus resultierenden teilweise desolaten Zustände an den Kliniken und bei der flächendeckenden ländlichen Versorgung.
Das paradoxe, es gibt trotz des offensichtlich unatraktiven (weil sehr lang und über weite Strecken noch immer sehr verschulten) Studiums genügend Abiturienten die sich gerne und aus Überzeugung in die Mühlen des Medizinstudiums begeben würden, wäre da nicht zu allem Überfluss auch noch der N.c., der für die meisten das größte und am wenigsten beeinflussbare Hindernis darstellt!
Die Funktion eines N.c., die Regulation der Zahl der Absolventen bzw. Immatrikulationen bei geringen universitären Kapazitäten und evtl. zusätzlich schlechter Arbeitsmarktlage sind damit nicht mehr gegeben!
Wer dieses Studium gut beweltigt hat sich meiner Meinung nach das erste mal bewiesen und hat damit das Recht sich auch der Praxis stellen zu dürfen.

#16 |
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Student der Humanmedizin

Genau die richtige Lösung!
N. c. abschaffen und einen Eingangstest in die Welt rufen, der bundesweit geschrieben wird und als Zulassung gilt, dann wird es die Leute nicht mehr geben, die sich mit Sprachen und den so genannten Geisteswissenschaften ein Bombenabitur verschaffen und somit sofort das Medizinstudium beginnen können. Meiner Meinung nach sagt der N. c. nur aus, ob man sich für ein x-beliebiges Fach auf den Hintern setzen kann. Jeder andere der auch den Willen hat, gerade Medizin zu studieren, wird mit einem schlechteren Abitur seinen Weg machen. Und der N. c. als Wegweiser für die späteren Prüfungsergebnisse??
Im schriftlichen Teil sicherlich, denn manchmal bezweifle ich die Praxisnähe des IMPP.

#15 |
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Patricia Lengua Hinojosa
Patricia Lengua Hinojosa

Sinnvoller wäre ein größerer Anteil an interessierten und engagierten Menschen, die sich durch Ausbildung/ Praktika/ Arbeit im Gesundheitssystem anders qualifizieren können.

#14 |
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Andreas Schütte
Andreas Schütte

Es macht keinen Sinn.

Jemand mit “schlechtem” Abitur kann menschlich durchaus jemandem mit sehr gutem Abitur überlegen sein. Aber auch andersrum kann es der Fall sein.

Andererseits ist auch eine gewisse Intelligenz ob der großen Verantwortung vonnöten. Die ist durch einen guten Abiturdurchschnitt statistisch betrachtet häufiger gegeben.

#13 |
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Mohamed Karam
Mohamed Karam

Ich sage NEIN..!! Das ist doch nicht die ediale Lösung für
dieses Problem.

#12 |
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Studentin der Humanmedizin

Wenn mit dem Ende des Studiums schon der Facharzt für Allgemeinmedizin absolviert wäre, würden vielleicht auch mehr Studenten als Landärzte arbeiten wollen.

SChließlich wäre dann keine mehrjährige Facharztausbildung nach dem Studium mehr nötig.

Dafür müsste man aber das komplette Studium umstellen und- wie im französischen System schon während des Studiums viel mehr Praxis lernen und aktiv während des Semesters im Klinikum mitarbeiten.

Ein solches Modell aufzustellen und zu erproben wäre ein vielfach größerer Aufand, als das von Rößler Vorgeschlagene.
Mit dem abgeschlossenen Studium auch einen Beruf zu haben, in dem man wahrhaft arbeiten kann- ohne eine weitere Facharztausbildung wäre mit Sicherheit eine reizvolle Alternative für viele Studierende.

SChließlich dauert das Studium schon mindestens sechs Jahre!

#11 |
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Alexander Laschitski
Alexander Laschitski

Naja ab das was bingt

#10 |
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Eine Lösung des Ärztemangels ist es sicherlich nicht. Allerdings denke ich auch, dass sich beispielsweise durch Auswahlgespräche oder Eignungstests mehr Studierende herauskristallisieren lassen, welche den Arztberuf dann tatsächlich auch praktisch ausüben wollen und nicht nur Medizin studieren, weil sie es wegen ihrem Durchschnitt eben einfach so können.

#9 |
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Ich finde das keine gute Idee und es macht auch wenig Sinn. Mit Sicherheit bestimmt der NC nicht automatisch die Qualität der Ärzte. Betrachtet werden sollte aber dabei, dass nicht jeder Mediziner als Arzt tätig ist! Durch die Abschaffung des NCs wird also nicht das Problem des Ärztemangels angegangen.

Bereits 60% gehen über Auswahlgespräche, 20% über Wartezeit und 20% über den NC.

Eine weitere Sache ist, dass die Unis sicherlich nach dem Abi-Schnitt schauen werden. Bei vielen Bewerbern werden also diese wiederum im Auswahlgespräch bevorzugt werden. Andererseits können die Unis auch nicht unendlich viele Studenten aufnehmen. Einem “Ärztemangel” so entgegen wirken zu wollen funktioniert also nicht. Man könnte sich eher auf die Abwanderung vom kurativen Bereich konzentrieren und dem versuchen entgegen zu wirken.

Im internationalen Durchschnitt gibt es in Deutschland auch keinen Ärztemangel, ganz im Gegenteil. Lediglich die Verteilung ((Groß-)Stadt – Landgebiete) stellt in Anbetracht der Versorgung ein Problem dar. Des Weiteren kommt hinzu, dass der deutsche Bundesbürger im Durchschnitt viel häufiger pro Jahr zum Arzt geht (was aber sicherlich in der Vollkaskomentalität Begründung findet).

Herr Dr. Rösler sollte meiner Meinung nach andere Ansätze suchen!

#8 |
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Christin Ingrid Gerber
Christin Ingrid Gerber

Nicht der Zugang zum Studium ist das Problem sondern das Studium. Da schindet man sich Jahrelang durch um dann in Klinken schlecht behandelt und bezahlt zu werden. Man sollte das Studium umgestalten und sich bemühen, dass Lohn und Arbeitszeiten im späteren Beruf in einem angemessenen Verhältnis stehen und nicht noch mehr Leute zulassen. Das würde die Lehre nur weiter verschlechtern und noch mehr fertig ausgebildete Mediziner würden den Kliniken, Praxen oder sogar Deutschland den Rücken kehren.

#7 |
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Studentin der Humanmedizin

Es gibt den NC, weil es mehr Bewerber als Plätze gibt, demnach müssen mehr Plätze für die vorhandenen Bewerber und bessere Rahmenbedingungen für den künftigen Arzt geschaffen werden, damit die (ebenfalls vorhandenen) Absolventen auch bleiben bzw. hingehen, wo sie benötigt werden. Erstaunlich, dass die Politik das immer noch nicht begreift…

#6 |
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Da sollen sich also so der Vorschlag des Bundesgesundheitsministers Schüler, die gerade die Hochschulreife erworben haben, mehr als sechs oder mit Wehr-, Zivildienst oder freiwilligem sozialem Jahr sieben Jahre vor ihrem Examen festlegen, welche Facharztausbildung sie einschlagen und dass sie nach dieser also über ein Jahrzehnt nach der Aufnahme ihres Studiums auf dem Land praktizieren werden!
Da stellen sich mir auf Anhieb gleich mehrere Fragen:
Erstens wie will er als Gesundheitsminister dafür sorgen, dass die Hochschulen diese Auswahlgespräche führen, die bisher lieber auf den Numerus Clausus setzen, um Auswahlgespräche möglichst zu vermeiden?
Zweitens kann man von jungen Menschen wirklich verlangen, eine Entscheidung darüber zu treffen, wo sie über zehn Jahre später arbeiten werden?
Drittens wie lange sollen sie denn mindestens als Landärzte arbeiten?
Viertens wie will Herr Rösler (bzw. wie sollen seine Nachfolger) mit denjenigen verfahren, die es sich in der langen Zeit von der Einschreibung an der Hochschule bis zum Abschluss der Facharztausbildung anders überlegen?

#5 |
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Studentin der Humanmedizin

Ich finde der NC soll endlich weg. Klar wird sich jemand, der schon zu Schulzeiten so gar keine Lust hatte sich hinzusetzen und zu lernen nicht von einem Tag auf den anderen ändern, aber mal ehrlich – reden wir hier von Schülern mit Abi von 4,0 oder zum größten Teil auch von Leuten, die vielleicht knapp den NC nicht erreicht haben.

Davon abgesehen gibt es viele, die erst beispielsweise im Zivildienst merken, sie möchten den Medizinerberuf ergreifen, oder welche, die nach der Schule oder meinetwegen in den 2 Jahren Oberstufe einfach reifer werden und anfangen mehr zu lernen. – Dann ist da dennoch der NC da als Hürde.

Gleichzeitig gucke ich mir die extrem hohen Abbrecherquoten im 1. und 2. Semester an und denke mir – die hatten fast alle nen guten Schnitt und brechen dennoch ab, weil sie es nicht unbedingt wollten (oder warum auch immer).

Meiner Meinung nach ist die Motivation zum und im Studium wichtiger als Noten von zum Teil Fächern, die mit Medizin nichts zu tun haben, aber dennoch den Abischnitt beeinflussen.

#4 |
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Student der Humanmedizin

An sich ist eine neue Quotenregelung mehr als sinnvoll, aber zum Ausgleich des Ärztemangels ist das sicher keine Lösung. Gibt es dann Studenten 1. Klasse (mit gutem Abiturschnitt und freier Berufswahl) und 2. Klasse (die Landarztgruppe mit schlechtem Abischnitt)?
Meiner Meinung nach eine halbgare Lösung, die nur eine Scheinlösung ist und vor allem kostenlos für den Bund und die Länder ist, aber keine Anreize schafft, nach dem Studium auch im Land zu bleiben…

#3 |
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Anna-Nora zur Nieden
Anna-Nora zur Nieden

Ein gutes Abi macht noch keinen guten Arzt! Es gibt genug angehende Studenten mit schlechterem Abischnitt, die mit Sicherheit bessere Ärzte werden können als so manch ein 1,0-Abiturient. Und da die Motivation bei diesen Leuten oft sehr hoch ist, können viele ihre Leistungen deutlich steigern, sobald sie endlich das machen dürfen, was sie wirklich interessiert. Also weg mit dem Numerus clausus!

#2 |
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Heilpraktiker

Weil nicht der Anfang des Studium die eigentliche Hürde sein sollte. Es ist das Med. Studium an sich schwer genug. Wer das schafft hat es auch verdient. Das Blatt im Leben eines Menschen kann sich jederzeit wenden.

#1 |
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