Das GroKo-Leiden: Ekzem, Heuschnupfen und Asthma

19. Februar 2018

Wer an Neurodermitis leidet, entwickelt oft auch weitere atopische Erkrankungen. Folgende Hypothese wurde jetzt belegt: Das Risiko für Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma wird gemeinsam vererbt. Neue Therapeutika richten sich gegen alle drei Krankheiten.

Neurodermitis (atopische Dermatitis), Heuschnupfen (allergische Rhinokonjunktivitis) und Asthma bronchiale gehören zu der Familie der sogenannten „atopischen Erkrankungen“. Dies sind Erkrankungen, die bei Kontakt mit ansonsten harmlosen Stoffen aus der Umwelt mit der erhöhten Bildung von allergenspezifischen Immunglobulin E(IgE)-Antikörpern einhergehen.

Die Entstehung atopischer Erkrankungen ist ein komplexer Prozess. Ihnen liegt meist eine genetische Komponente zugrunde. Ob ein Patient schließlich an Neurodermitis, Heuschnupfen und/oder Asthma leidet, wird jedoch auch durch teilweise unbekannte Auslöser entschieden. Wie lässt sich erklären, dass einige Personen besonders anfällig für Allergien sind und wie häufig haben Mediziner tatsächlich mit Patienten zu tun, die an einer Kombination aus mehreren atopischen Erkrankungen leiden? 

Die SHARE-Studie

Bekannt ist, dass bestimmte Genveränderungen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, eine atopische Erkrankung zu entwickeln. Bisher hatten genetische Studien allerdings allergische Erkrankungen separat untersucht. Für die SHARE-Studie [Paywall] dagegen waren Daten von etwa 180.000 Patienten mit Neurodermitis, Heuschnupfen oder Asthma bzw. einer Kombination aus diesen analysiert worden. Die Kontrollgruppe umfasste nochmals etwa 180.000 Menschen.

Bei diesen Analysen wurden 136 unabhängige Allel-Risiko-Varianten ermittelt, von denen 73 bisher noch nicht beschrieben worden waren. Wissenschaftler aus aller Welt konnten anschließend 244 potenzielle Krankheitsgene zuordnen, von denen die meisten an der Regulation des Immunsystems beteiligt sind. Dies deutet darauf hin, dass allergische Erkrankungen eine gemeinsame genetische Prädisposition für die Überreaktion des Immunsystems haben.

„Die Ergebnisse dieser Studie liefern eine Erklärung dafür, warum bestimmte Personen besonders anfällig für Allergien sind“, erklärt Prof. Dr. Young-Ae Lee, Wissenschaftlerin am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin und Leiterin der ECRC-Hochschulambulanz für Pädiatrische Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ob es allerdings zu einer atopischen Erkrankung kommt, hängt vermutlich von weiteren genetischen Faktoren sowie Umwelteinflüssen ab. „Für 16 der identifizierten Gene sind Veränderungen der DNA durch Methylierungen bekannt, die durch Umweltfaktoren ausgelöst werden und zur Genregulierung beitragen“, heißt es in der Pressemitteilung des Max-Delbrück-Centrums.

Studie bestätigt Hypothese

„Die Ergebnisse sind nicht überraschend, aber hoch spannend“, meint Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Chefärztin der Ambulanz für Umweltmedizin am Klinikum Augsburg. „Die Hypothese, dass unterschiedliche allergische Erkrankungen eine gemeinsame genetische Determinierung besitzen, war zu beweisen. Diese sehr umfassende Studie bewerkstelligt dies sehr überzeugend. Insofern beweist die Studie das, was seit langem in der Luft lag“, so die Dermatologin weiter.

Kritische Interpretation wichtig

Dr.Horak078

Der ärztliche Leiter des Allergiezentrums Wien West, Prim. Priv.-Doz. Dr. Fritz Horak © Fritz Horak

Ähnlich sieht das auch Dr. Fritz Horak, ärztlicher Leiter des Allergiezentrums Wien West. Laut ihm gibt die SHARE-Studie „zusätzlich Hinweise darauf, dass dem Phänotyp der ‚schweren Atopie‘ mit einem erhöhten Risiko für alle drei Erkrankungen aus dem atopischen Formenkreis auch ein spezifischer Genotyp zugrunde liegt.“ Dieser Phänotyp sei charakterisiert durch eine sehr frühe Sensibilisierung gegen saisonale Allergene in der Kindheit (v. a. auch schon vor dem 4.-5. Lebensjahr), einer Co-Sensibilisierung gegen Nahrungsmittelallergene und auch zu einem geringeren Ausmaß durch eine Sensibilisierung gegen Hausstaubmilben (im Alter von 6 Jahren).

Für die weltweit größte Allergie-Studie seien genomweite Assoziationsstudien durchgeführt worden, bei denen über acht Millionen genetische Varianten auf ähnliche Expression in den Gruppen untersucht worden sind. „Das ist vor allem auch eine statistische Herausforderung, die immer kritisch interpretiert und in anderen Studien bestätigt werden muss,“ sagt Fritz Horak und verweist auf frühere Studien.

Allergischer Marsch trifft auf die wenigsten Patienten zu

Die Studie der Wissenschaftler um Danielle Belgrave von der University of Manchester beispielsweise zeigt, dass der „allergische Marsch“ – also eine Abfolge von Neurodermitis im Kindesalter, gefolgt von Asthma und allergischer Rhinitis – nur für die wenigsten Patienten (etwa 7 %) wirklich zutrifft. Bei den meisten anderen verläuft der Prozess sehr heterogen. Einer anderen älteren epidemiologischen Studie zufolge, sollen nur etwa 1 % der 13–14-jährigen Kinder alle drei atopischen Erkrankungen gleichzeitig haben. Dagegen würden etwa 20 % der Kinder in diesem Alter an einer und etwa 6 % an zwei Erkrankungen leiden.

Gemeinsamer Phänotyp der „schweren Atopie“

Dass es vermutlich einen gemeinsamen Phänotyp der „schweren Atopie“ gibt, so Fritz Horak, zeige eine Analyse [Paywall] zweier großer Geburtskohorten der MAS- und der PASTURE-Studie. Der Untersuchung zufolge würden etwa 4 – 5 % der Kinder an einer solchen „schweren Atopie“ leiden, die wiederum ein hohes Risiko hatten, an Heuschnupfen, Neurodermitis und Asthma zu erkranken.

Allergische Erkrankungen in der Praxis

Univ.-Prof. Dr. med. Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin, Institut für Umweltmedizin, Technische Universitaet München Foto: Andreas Heddergott / Verwendung frei fuer die Berichterstattung ueber die TU Muenchen unter Nennung des Copyrights

Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin, Institut für Umweltmedizin, Technische Universität München © Andreas Heddergott

Unterschiedlich häufig scheinen dagegen Mediziner mit Patienten, die an einer Kombination aus Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma leiden, zu tun zu haben. So schätzt Claudia Traidl-Hoffmann die Patienten ihrer Spezialambulanz für atopisches Ekzem so ein, dass ein sehr hoher Anteil der Neurodermitis-Patienten auch an Heuschnupfen und einige auch zeitgleich an Asthma leiden. Um diese Fragen allerdings wissenschaftlich fundiert beantworten zu können, wird derzeit ein internationales Neurodermitisregister im Rahmen der ProRaD-Studie aufgebaut, in das 5000 Neurodermitispatienten aufgenommen werden sollen.

Fritz Horak hat sich auf die Untersuchung und Behandlung von Familien und Kindern mit Allergien spezialisiert. Er beantwortet die Frage, wie häufig er mit Patienten, die an allen drei Erkrankungen leiden, zu tun hat, wie folgt: „Das kommt gar nicht so oft vor. Bei Erwachsenen ist die Kombination einer Neurodermitis mit anderen atopischen Erkrankungen sehr selten. Ein Teil der Rhinitis-Patienten – geschätzt weniger als 20 % – leidet auch an Asthma. Bei manchen geht auch Rhinitis in Asthma über oder es besteht ein Asthma ohne eine Rhinitis. Letzteres ist jedoch zum Beispiel bei Pollenallergikern eher seltener.“

Getrennte Behandlung, gegenseitige Beeinflussung

Behandelt werden die Krankheitsbilder zunächst getrennt. „Leidet ein Patient an einer allergischen Rhinitis mit Asthma, müssen beide Erkrankungen behandelt werden,“ erklärt Fritz Horak. „Auf der anderen Seite kann eine korrekte Behandlung der Rhinitis auch das Asthma positiv beeinflussen“. Heuschnupfen wird normalerweise mit Antihistaminika oder lokalen Glukokortikoiden (siehe: ARIA Guidlines), Asthma mit einer Kombination aus entzündungshemmenden Controllern (z. B. inhalative Glukokortikoide) und bedarfsmäßig inhalierten, bronchienerweiternden Medikamenten (z. B. Beta-2-Sympathomimetika; siehe GINA Guidlines) behandelt.

Eine gemeinsame Therapiesäule stellt die spezifische Immuntherapie dar, die bei richtiger Indikationsstellung und Anwendung für beide Erkrankungsbilder eine kausale Therapie darstellt. Neurodermitis-Patienten erhalten gegen ihre Erkrankung eine Basis-Hautpflege und entzündungshemmende Salben (Glukokortikoide oder Calcineurin-Hemmer) als Schubtherapie. „Relativ neu bei der Therapie von Asthma und atopischer Dermatitis ist der Einsatz von Biologicals, die schon auf verschiedene Phänotypen, aber noch nicht auf Genotypen Rücksicht nimmt“, sagt Fritz Horak.

Ist es aber sinnvoll, einen Patienten, der beispielsweise nur an Neurodermitis leidet, vorbeugend auch gegen Heuschnupfen und Asthma zu behandeln? Claudia Traidl-Hoffmann bejaht das. Denn Neurodermitis würde ja bekanntermaßen „das Fenster“ für weitere Allergien öffnen. „Man gibt zwar keine Medikamente gegen Asthma, wenn keines vorliegt, aber man versucht, die Neurodermitis so effektiv zu behandeln, dass die Patienten keine Allergien entwickeln“, erklärt die Dermatologin. Bereits heute seien auch Medikamente verfügbar, die gegen zwei bzw. drei der atopischen Erkrankungen helfen. Ein Beispiel hierfür sei der monoklonale Interleukin-4-Antikörper Dupilumab, der bei Neurodermitis und Asthma eingesetzt werden kann.

Medikamente der Zukunft

Neue gezielte therapeutische Ansätze, so Prof. Dr. Young-Ae Lee vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin, würden sich gegen alle drei Erkrankungen richten. Sie erklärt: „Neu und zumindest das Ausmaß der Überlappung betreffend war der Befund, dass diese drei allergischen Erkrankungen so viele erbliche Risikofaktoren teilen. Insofern ist es gerechtfertigt, davon auszugehen, dass Medikamente alle drei Erkrankungen günstig beeinflussen können. Das ist ja bei gängigen Medikamenten, wie den Antihistaminika, auch so.“

Die Identifizierung neuer Risikovarianten, so Young-Ae Lee, soll jedoch auch dabei helfen, neue Therapiemöglichkeiten zu entdecken. „In der Studie wurde daher mit großen Datenbanken abgeglichen, ob es bereits Medikamente gibt, die die Funktion der identifizierten Gene beeinflussen. Solche Gen-/ Medikamentenpaare kann man als Kandidaten für weitere Untersuchungen ansehen,“ sagt Young-Ae Lee. Eine interessante Fragestellung sei jetzt, ob sich durch diese Studien Medikamente finden lassen, die z. B. für eine andere Indikation zugelassen sind, aufgrund der genetischen Studien aber auch für die Behandlung von Asthma bronchiale geeignet sind. Als Beispiel führt Young-Ae Lee Tocilizumab an. Dieser monoklonale Interleukin-6-Antikörper ist für die Behandlung der rheumatischen Arthritis zugelassen, jedoch in Einzelfällen auch bei der Behandlung des atopischen Ekzems beim Menschen wirksam. Im Mausmodell konnte zudem eine Wirksamkeit bei Asthma bronchiale nachgewiesen werden.

 

44 Wertungen (4.45 ø)

Die Kommentarfunktion ist nicht mehr aktiv.

10 Kommentare:

Gast
Gast

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich gehöre einem Kreis von Patienten mit spontaner, chronischer Urtikaria an. Trotz Therapien mit Antihistaminika, Kortison, Xolair und Immunsupressiva gibt es einige Betroffene, deren trotz intensiver medizinischer Untersuchungen nicht geholfen werden kann, da die Ursache der Erkrankung (bei mir war es ein Befall von Ascaris suum) derzeit oft nicht gefunden werden kann.
Als medizinischer Laien suchen wir nach Medikamenten, die uns vielleicht helfen könnten.
Meine Frage: Gibt es einen Hinweis, dass Duplimab auch für die chronische spontane Urtikaria zum Einsatz kommen könnte?
Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Antwort, mfg Doris G.

#10 |
  1
Physiotherapeutin Ramona Ryssel
Physiotherapeutin Ramona Ryssel

Als Neurodermitikerin seit meinem 14. Lebensjahr weiß ich, wie belastend Hautprobleme mit Juckreiz und scheußlichem Aussehen sein können. Mein Tipp an alle: Darmsanierung und eine Hypnosesitzung im Coachinginstitut von Andreas Winter in Iserlohn. Ich bin symptomfrei nach einer Hypnosesitzung und fühle mich blendend. Wer Fragen hat liest das Buch ” Heilen ohne Medikamente” von ihm und schaut, ob die dahinterstehende Theorie ebenfalls ein Volltreffer ist. Viel Erfolg ud an alle Schulmediziner: bitte dafür offen sein, der Leidensdruck ist wirklich immens.

#9 |
  8
Dr. med. Gernot Dr. Eysselein
Dr. med. Gernot Dr. Eysselein

Lauter alte Hüte, die hier im Schlußverkauf angeboten
werden! Seriöse Ärzte, die sich mit dem atopischen Formenkreis
beschäftigen (Allergologen,Dermatologen, Pulmologen,HNO-Ä.
und Pädiater) wissen das alles schon länger.
Also: Qui bono?

#8 |
  0
Dipl.-Chem. Friedrich Wasserfall
Dipl.-Chem. Friedrich Wasserfall

#7 Redaktion: bitte #7 entfernen,
Werbung für Produkte die dort in einem Shop verkauft werden,
leider scheinen diese nicht mal der EU-Kosmetikverordnung zu entsprechen und wären den dortigen Produktfotos nach in Deutschland nicht verkehrsfähig.
Weshalb in Produkten für Atopiker die bekannt stark allergenen Duftstoffe enthalten sind, kann ich auch nicht verstehen.
Es gibt genug gute Proukte für die Hautpflege, die jedoch frei von Konservierungsmitteln und Duftstoffen seien sollte, zusätzlich auf einen sehr niedrigen Nickelgehalt getestet sind und möglicherweise zusätzlich frei von Gluten (ist auch ein Hautsensitizer) oder Emulgatoren sind.

Nicht nur das Bionom des Darms spielt eine Rolle, sondern auch das der Haut – zumindest bei der AD.

#7 |
  0
Nichtmedizinische Berufe

“… Asthma mit einer Kombination aus entzündungshemmenden Controllern (z. B. inhalative Glukokortikoide) und bedarfsmäßig inhalierten, bronchienerweiternden Medikamenten (z. B. Beta-2-Sympathomimetika; siehe GINA Guidlines) behandelt.”

Das ist nur zum Teil richtig. Die optimale Therapie von Asthma besteht aus Glucocorticoiden plus long-acting ß2 als Dauer- nicht als Bedarfstherapie. Short acting ß2 als Bedarfstherapie soll damit möglichst selten nötig werden.

#6 |
  3
Dr. med. Michael Traub
Dr. med. Michael Traub

Die Darmflora und -fauna spielt ohne Zweifel bei dieser Problematik eine große Rolle. Aus methodischen Gründen ist die Erforschung aber erst im Gange. Dies hat weder mit Pharmaindustrie noch mit bewußter Pflege von Zivilisationskrankheiten zu tun. Dies ist
einzig und allein der bis heute schwierigen Forschung im anaeroben Milieu verschiedener Darmabschnitte geschuldet, weswegen auch viele Annahmen auf diesem Gebiet Extrapolationen
von in der Veterinärmedizin gewonnenen Ergebnissen sind. Wie gesagt, das Thema ist spannend, und man darf sich für die Zukunft noch viel von ihm erhoffen !

#5 |
  2
Gast
Gast

Frage an Dr. Gabriele Steinmetz was sind S… Tropfen ? Die wirksamen Mittel werden bewußusst nicht genutzt , erforscht und beworben , weil mit der Symptombehandlung und Forschung viel mehr Geld verdient werden kann .

#4 |
  3
Gast
Gast

Die Darmflora wird bewußt nicht untersucht , weil damit ein Menge unserer sogenannten Zivilisationskrankheiten zusammen hängen .

#3 |
  7
Dr. Gabriele Steinmetz
Dr. Gabriele Steinmetz

Wurde auch die Darmflora der betroffenen Studienteilnehmer untersucht? Das ist die wichtigste Regulationsinstanz für das Immunsystem und durch gezielte Verbesserung des Mikobioms erübriegen sich Cortison und CO! Es gibt inzwischen hervorragende Kombi-Präparate in den Apotheken, nicht nur die ekligen S….Tropfen, die sich aber, abgesehen vom Geschmack, seit Jahrzehnten bewährt haben. Hiermit konnte ich nicht nur meinen beiden Kindern sondern auch vielen Patienten helfen, warum werden diese erwiesenermaßen wirksamen Mittel einfach ausgeklammert??

#2 |
  6
Dr. med. Michael Traub
Dr. med. Michael Traub

Verdienstvolle Zusammenfassung des derzeitigen Wissensstandes. Auch der Hinweis, daß bis heute die Frage offen bleibt, warum, der oder die Eine bei gleicher genetischer Disposition erkrankt und der oder die Andere nicht, ist richtig und wichtig. Wird mehr über
Auslösefaktoren bekannt sein, wird auch Vorbeugung eher möglich. Ergänzend sei darauf hingewiesen, daß zu dem Wechsel zwischen Asthma und Neurodermitis als 3. Möglichkeit eine psychische Erkrankung dazu kommen kann.

#1 |
  5


Copyright © 2018 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: