Vorsicht, Fuck-up-unktur

14. April 2010
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Akupunktur gilt als nebenwirkungsarm, und die wenigsten vermuten schwere Folgeerkrankungen. Woran kaum jemand denkt: Kontaminierte Nadeln und Arbeitsmaterial können schwere Infektionskrankheiten hervorrufen.

Infektionen durch Akupunktur sind weltweit unterdiagnostiziert, warnen Patrick Woo, Mikrobiologe der Universität von Hongkong und Mitarbeiter in einem Editorial des British Medical Journal und beschreiben Infektionsfälle seit den siebziger Jahren wie auch Infektionstypen und –quellen.

Infektionen: Von Haut bis HIV

Akupunkturnadeln können demnach nicht nur der Harmonisierung des „Qi“ dienen, wenn sie bis zu einige Zentimeter unter die Haut gestochen werden. Nadeln nebst Zubehör, Wattestäbchen oder Handtücher können mit pathogenen Mikroorganismen kontaminiert sein, sodass Infektionserreger vom Arbeitsmaterial auf Patienten übertragen werden.

Die häufigsten Infektionen wurden mit pyogenen Bakterien beschrieben. In den 70er und 80er Jahren waren dies weltweit 50 Fälle. Die meisten Infektionen mit Eitererregern gingen von der Hautflora der akupunktierten Patienten aus. Offenbar war die Haut vor der Akupunktur nicht ausreichend desinfiziert worden. Bei lokalen Infektionen zeigten sich typische meridian- und Akupunktur-spezifische Läsionen. Nach der Akupunktur entwickelten sich Abszesse und septische Arthritiden, seltener schwere Folgeerkrankungen wie infektiöse Endokarditis, Meningitis, Endophtalmitis u. a. Der Übeltäter in über der Hälfte der Fälle: Staphylokokkus aureus.

Beschrieben wurden über 80 Hepatitis B-Infektionen. Patienten waren meist über nicht oder unzureichend sterilisierte wiederverwendbare Nadeln infiziert worden. Im Fall eines Ausbruchs war offenbar der Akupunkteur selbst die Infektionsquelle. Mit der Akupunktur ließe sich – zumindest hypothetisch – auch Hepatitis C und HIV übertragen, so Woo. Epidemiologische Studien und Fallkontrollstudien fanden einen Zusammenhang zwischen Akupunktur und Hepatitis C. Nach Berichten zu Fällen von HIV-Infektionen war kein anderer Risikofaktor als die Akupunktur auszumachen, doch sind einzelne Berichte natürlich kein Beweis.

Akupunktur-Mykobakteriose als neues klinisches Syndrom

Als neues Syndrom dieses Jahrhunderts gilt die Akupunktur-Mykobakteriose, eine Infektion der Haut mit Mykobakterien, übertragen durch kontaminierte Wattestäbchen, Handtücher oder anderes Material, das mit der Einstichstelle in Berührung kommt. Abszesse und Ulzera können erst Wochen oder Monate nach der Akupunktur entstehen. Der schleichende Erkrankungsbeginn lässt Patienten auch oft erst spät einen Arzt aufsuchen. Aufgrund des zeitlich verzögerten Auftretens kommt nicht jeder Arzt darauf, dass ein Zusammenhang mit einer früheren Akupunktur bestehen könnte. Im Untersuchungszeitraum ereigneten sich zwei größere Ausbrüche von Infektionen im Zusammenhang mit Akupunktur. Einen Ausbruch kutaner Wundinfektionen mit Mykobakterien von Patienten eines Arztes in Seoul im Jahr 2001 beschrieb Joon Young Song im Fachjournal BMC Infectious Diseases.

Die genannten Infektionen könnten allerdings nur die Spitze des Eisbergs sein, vermutet Woo und fordert eine bessere Infektionskontrolle. Ein erster Bericht der Übertragung des Methicillin-resistenten Staphylokokkus aureus (MRSA) erschien 2009. Dabei kam es nach Akupunktur zu einer septischen Arthritis mit Zerstörung des Gelenkknorpels und einer Osteomyelitis.

Qualitätsstandards ohne Kontrolle

Das Risiko schwerer Nebenwirkungen nach Akupunktur schätzt der Experte Mike Cummings der British Association of Medical Acupuncturists auf 1:200.000. Insgesamt sei die Akupunktur also sehr sicher. Dennoch gibt es in vielen Ländern, so auch in Großbritannien, keine Kontrolle. Jeder kann sich dort Akupunkteur nennen. Hierzulande braucht es die entsprechende Qualifikation. Die Frage bleibt, ob jeder Praktizierende sterile Einwegnadeln verwendet, mit denen ein Infektionsrisiko auszuschließen wäre. Und fühlt sich jeder auch über die Ausbildung hinaus an bestehende Qualitätskriterien gebunden?

200 Wertungen (2.86 ø)
Medizin

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68 Kommentare:

Dr. med. Ursula Schlenker
Dr. med. Ursula Schlenker

war die Akupunktur mal wieder erfolgreich, muß es auch wieder einen Grund geben sie nieder zu machen. Für nosokromiale Infektionen kann man nicht das Verfahren, sondern nur die Umgebung verantwortlich machen. Fernost sollte auch nicht mit Deutschland hygienisch verglichen werden. Einwand erhebe ich gegen die Haut Desinfektion und den Artikel von Herrn Schiefer. Akupunktur ist nicht das selbe wie eine Injektion, da es keine Hohlnadel ist. Lieber keine Desinfektion, als einen feuchten Wattebüschel der über die Haut gestrichen wird. Mein Cdeutscher AkupunkturLehrer machte gar keine Desinfektion und es gab nie eine Infektion, wie gesagt in Deutschland.

#68 |
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Dr Jürgen Gollwitzer
Dr Jürgen Gollwitzer

Eintritt frei für die Klatschpresse auf unterstem Niveau.
Zu 79: “to fuck up” nach englisch – deutscher Übersetzung fällt primär unter “vulgäre Sprache”, es besteht aber immer noch die Ausweichmöglichkeit auf “umgangssprachlich” im weiteren Sinne.
Wie Sie wünschen.
Die Frage stellt sich, ob der Artikel mit deutscher Headline dann immer noch so ins Auge “sticht”.

#67 |
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Barbara Kunick-Wünsche
Barbara Kunick-Wünsche

Ein Bericht mit Revolverblattniveau, sehr enttäuschend.
Natürlich kann eine Akupunktur eine Infektion auslösen, wenn nicht auf die hygienischen Voraussetzungen geachtet wird, ganz klar, aber dies bezieht sich auf jeden invasiven Eingriff. Genauso gut könnte man einen Artikel schreiben: “Vorsicht – Schneiden der Zehennägel kann zu Nagelbettvereiterung bis hin zur Amputation führen” ;-)

#66 |
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Angela Bley
Angela Bley

Frau Kollegin Krüger (Nr. 45) ich bin ganz Ihrer Meinung. Es ist ein unerträglicher Zustand, wie die Schulmedizin von ihrer eigenen Unzulänglichkeit auf andere schließt. Und sie macht auch vor der eigenen Klientel nicht halt.
Aber das ist alles nichts Neues in der etablierten Medizin.
Wir werden unseren Weg weitergehen, denn nur zufriedene Patienten, die auch nicht abgezockt werden, kommen wieder.
Auch ohne Krankenkassenkarte!!!!!!!

#65 |
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Akupunktur hat in der Hand des Arztes nichts zu suchen, das sollten wir den selbsternannten Gesundbetern, Pendlern, Rutengängern und anderen Scharlatanen neidlos überlassen. Während meines Med.-Studiums einschl. Fachausbildung wurde mir weder in der Anatomie, noch in der Pathologie oder in der Physiologie bzw. Elektrophysiologie ein Meridian, ein Lebenspunkt und wie die anderen geheimnisvolen Punkte auch heißen mögen demonstriert. Moxibustion ist eines der Sahnehäubchen in diesem Scharlataneriezirkus.

#64 |
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Selbstst. Apotheker

Ich finde den Artikel interessant und die Überschrift klasse.

Vier Tage, bis der “Tellerrand” endlich in den Kommentaren auftauchte. Das wurde ja auch langsam Zeit.

#63 |
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Heike Lensch
Heike Lensch

zur Artikel 67
…ohne Worte, manchmal muss man halt auch mal über den Tellerrand gucken und offen für andere Behandlungsmethoden sein (was nicht immer etwas mit Humbug zu tun hat) im übrigen sagt mir TMC auch nicht wirklich was, vielleicht meinen Sie ja die TCM.

#62 |
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Heilpraktiker

Zu Kommentar #67:

Fr Dr, wenn sie wissenschaftlich denken, wird Ihnen sicher gelegentlich auffallen, dass der Artikel offensichtliche inhaltliche Fehler aufweist, die z.B. mit Logik erstens nicht viel zu tun haben und zweitens im Umkehrschluß mit eben solchernem Werkzeug leicht erkannt werden können. Vor diesem – bei wissenschaftlichem Denken relevantem – Hintergrund finde ich Ihre Bemerkung “guter, richtiger Artikel” etwas arg fragwürdig.

Zur Wirksamkeit der Akupunktur: das ist nun mal Ihre subjektive Wahrnehmung, die muss man so stehen lassen. Andere Menschen, auch wissenschaftlich denkende, sind da offensichtlich zu anderen Schlußfolgerungen gekommen.
(Dass sie nebenbei verallgemeinernde Berufshetze gegen Heilpraktiker betreiben klammere ich an dieser Stelle bewusst aus: nicht mein Niveau. Ich denke wissenschaftlich und auf Basis von Bildung, dazu gehören Grundregeln der Kommunikation.)

Bei dieser Gelegenheit
Hr Dr. Antwerpes: als Mediziner und damit überdurchschnittlich gebildeter Mensch wissen Sie selbst, wie Ihre Titelkreation zu bewerten ist. Darf ich trotzdem fragen, was sie zu solch einer Formulierung bewegt hat?
Im Übrigen ändert das nichts an inhaltlichen Schwächen, die nun mal ganz offensichtlich vorhanden sind – auch ohne die verbale Titelentgleisung. Darüber können und dürfen einige sinnvolle im Ursprung zu grunde liegende Gedanken nicht hinweg täuschen.
Das Grund – Thema “Hygiene und Infektionsschutz” ist sicher berichtenswert – aber der Stil und die Logik lassen einfach etwas zu sehr zu wünschen übrig.

@ Michael: schön, von Dir zu lesen :) Aber trotzdem kleine Kritik. Diese Arbeit hier ist NICHT in absoluter Weise richtig, wie Du schreibst. “Absolut” meint “vollständig und unantastbar” (zur Erinnerung). Solches liegt hier aber nachweislich nicht vor, wie verschiedene Schreiber bereits deutlich und schlüßig dargestellt haben. Das zumindest darf beachtet werden – was auch im Sinne der cm ist.

Eine persönliche Vermutung: Provokation gegenüber Alternativmedizinern ist der Vater mancher Aussagen des Artikels. Aus welchen Gründen auch immer (vorstellbar ist da so einiges). Das muss ja nicht unbedingt stilistisch bedient werden. Wollte ich mal zu bedenken geben ganz allgemein.

Liebe Grüße

#61 |
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Journalismus ja, wissenschaftlich nein ; viele Kommentare sprechen die Probleme dieses Artikels an; Kommentare wie Nr 67 rufen bei mir ein dejavu hervor, die strenge Wissenschaftlichkeit war schon oft eine Erklärung/ Entschuldigung?? für Nichtanerkennen von bisher Unbekanntem/ Ungewohntem- haben wir doch alle in ” Geschichte der Medizin ” gehört ! Anders kann ich diese Aussage nicht verstehen, denn wisscnschaftlich Untersuchungen gibt es heute auch zur Akupunktur!Ich hoffe heute auf anderem Diskussionsnievau zu stehen!

#60 |
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Die beste sterile Einwegnadel ist ein Hygienerisiko, wenn sie mit bloßen Hämden oder unsterilen Handschuhen angefasst und/oder ohne ausreichende Hautdesinfektion eingestochen wird. Oft wird der entblößte Körper mit den liegenden Nadeln bei langdauernden Prozeduren zum Warmhalten mit unsterilen bis schmutzigen Wolldecken oder Handtüchern bedeckt, oder Körperregioenen mit eingestochenen Nadeln geraten zwischen Körper/-teile und unsterile Unterlage. Manipulationen an liegenden Nadeln (manuelle oder elektrische Stimulation, Moxibustion) werden, von einem Patienten zum anderen eilend, ohne ordentliche Desinfektion vorgenommen…
Es ist erstaunlich und spricht für die robuste Gesundheit der meisten Menschen, dass so wenige infektionsbedingte Akupunkturfolgen so schwer verlaufen, dass sie als Folgeschaden einer Akupunktur erkannt werden!

#59 |
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Silke Lauffer
Silke Lauffer

Schon der Titel zeigt das Niveau des Artikels!

#58 |
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Anja Förster
Anja Förster

Als nächstes Lästern wie aber über Piercer und Tätowieren, ja?

#57 |
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Heilpraktiker

Verehrte Frau Dr. Hofmann,verehrter Herr Dr. Antwerpes, mit dem vorliegenden Artikel haben Sie vermutlich in ein Wespennest nicht nur bei Heilpraktikern,sondern auch bei unseren akademisch orientierten- oder desorientierten- Kollegen gestochen. Trotz aller Vor- (oder Ein-) bildung des genannten Personenkreises läßt so mancher Forumsteilnehmer es an Sachlichkeit und höflich-vornehmer Ausdruckweise mangeln, was wiedermal beweist,dass der akademische Grad kein Garant für menschlichen Umgang mit Gegnern oder auch Patienten ist.

#56 |
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Dr. med. Klaudia Fiolka
Dr. med. Klaudia Fiolka

Akupunktur verbessert in der Regel eher das Einkommen des Arztes ,als das Befinden des Patienten.Kritik und /oder Aufklärung über Risiken solcher Methoden ruft immer eine Meute ” bellender Hunde” auf den Plan .
Ich habe in meiner 40-Jährigen beruflichen Tätigkeit nicht einen Fall erlebt ,bei dem durch Akupunktur Linderung oder Heilung erreicht wurde.Als wissenschaftlich denkender Mensch lehne ich diese und alle weiteren Methoden der TMC ab.Den Humbug den Heilpraktiker verzapfen ebenso.
Dank an die Autorin – der Artikel war gut und richtig und wichtig – die Titelzeile entspricht dem Zeitgeist( für meine Begriffe :leider”) :Aber so wurde wenigstens die Aufmerksamkeit vieler Leser erreicht.
Dr.med.K.Fiolka Kinderärztin

#55 |
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Heilpraktikerin

Nach dem Lesen stellte ich mir die Frage, welches Datum dieser Artikel hat: So etwa 1920 oder gar schon 1950? Nun, Saure Gurken Zeit haben wir noch nicht, oder wurde mal wieder das Rad neu erfunden. Fazit: Der sogn. wissenschaftlichen Medizin fällt nichts blöders (mal) wieder ein zum Schreiben. Die Hilferufe von Menschen mit iatrogen verursachten Erkrankungen ist in den letzten Jahrzehnten so enorm gestiegen, dass ich keine Zeit habe, mich solchen vortsinntflutlichen und mittelalterlichen Berichten zu beschäftigen. Die beiden “Verantwortlichen” sollten ihren Beruf wechseln. In der Schule bekämen die Schüler eine sechs als Note dafür, weil sie abgeschrieben haben.

#54 |
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Rudolf Bender
Rudolf Bender

Was,bitteschön sind meridianspezifische Läsionen?Wenn es diese Läsionen gibt wäre dies im Umkehrschluss der Beweis der Exsistenz der Meridiane,die ja von den evidenzbasierten Ignoranten als nicht existent bekämpft werden.
PS, Antwerpes=kölsche Bürgermeister=Meister im Klüngeln

#53 |
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Zum Thema ist alles bereits gesagt – nur nicht zu der Anmerkung Nr. 56 von Herrn Antwerpes, offenbar Chef der Autorin. Guter Mann, wenn eine Mitarbeiterin solchen Bockmist verzapft, sollte man sie einfach abziehen anstatt sich macho-heldenhaft vor sie zu werfen. Entschuldigen Sie sich einfach für diesen Unfug, und dann können wir zur Tagesordnung übergehen.

#52 |
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Freiherr Nicolaus Heereman
Freiherr Nicolaus Heereman

es geht um China, “Barfußakupunktur” und wieder verwendbare Nadeln, das gibt es in Deutschland nicht und gehörte bei journalistischer Aufrichtigkeit nach den Regeln der Rhetorik in die Einleitung.
Diese Aufmachung ist, schon im Titel, reißerisch und verunsichernd für weniger Eingeweihte. Schade, ich bin hier besseres gewohnt.

#51 |
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Wilhelm Cramer
Wilhelm Cramer

“Juten Taaaach oooch!”
Wie ein jeder wissen sollte, gibt es bei diversen Anbietern sterile Einmal Nadeln, mit oder auch ohne Führungshülse, je nach Verwendungszweck und Indikation. Die Zeit der Gold- oder Silbernadeln dürfte ohnehin vorbei sein, da sich die Stahlnadeln als probat erwiesen haben. Conklusio finalis: “Schmuddelkinder gibt es fas überall”. Das diese auszumerzen sind, dürfte klar sein und der einfache und sichere Weg führt über die sterile Einmalnadel. Somit halte ich den verfassten Arikel für etwas übertrieben und gehe davon aus, das Frau Dr.Hofmann sich vermutlich aus langer Weile selbst diskreditiert hat. So was passiert halt mal.

#50 |
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Wieviele patientin werden denn laut Wongnpong in hongkong mit einer Nadel gestochen bevor welche keime welche Infekttionen auslösen ?
Legendenbeschreibung der Studienlage ist etwas dürftig

#49 |
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CA Dr. med. Hans-Juergen Kluttig
CA Dr. med. Hans-Juergen Kluttig

Selten so gelacht!
Sie vergesseen die 40 Mio Todesopfer pro Jahr, die allein in Deutschland durch Akupunkturnadeln am septischen Schock sterben!
Den Artikel von Frau Hoffmann kann ich nur unter “extremer Volksverblödung mit journalistischer Freiheit” akzeptieren.
H.-J.Kluttig

#48 |
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Ich bitte alle Kommentatoren, die Netiquette zu beachten und persönliche Angriffe auf unsere Autorin vor dem Posten zu überdenken. Für die polarisierende Headline ist im übrigen nicht Frau Dr. Hofmann verantwortlich, sondern ich. Ihre Kritik können sie gerne an mich richten – aber bitte ohne Todesdrohungen ;-)

#47 |
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Wow!!!
Ist wohl ein sehr provozierender Bericht…Eine Meinung jagt die Andere….Es gibt Studien, und es gibt Studien die man wirklich machen sollte!…

Ich denke Nosokomiale Keime sind viel häufiger, als Ansteckungen mit Akupunkturnadeln.
Puuh, ist diese Forschung veraltet!!!Da gibt es nichts aufzuregen, sondern einfach nur staubwischen..
Ich denke, das Hygienegesetzt gibt es nicht umsonst und wird auch “schon” von Akupunkteuren beachtet..

Ich sage nur: “Häufiges ist häufig und seltenes ist selten!”
Also, einen schönen Tag noch
H.Müller

#46 |
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Xiao Jiang
Xiao Jiang

Völlige Schwachsinn! So ein objektives Artikel auf diesem Niveau schreibt nicht mal ein Student!

#45 |
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Heilpraktiker

Nach dem ersten Lesen (gestern) habe ich mich sehr über diesen Bericht geärgert, klingt er auf ersten Blick doch so, als würden mir ständig Patienten “unter der Nadel wegsterben”… Nachdem ich eben die Kommentare studiert habe, habe ich den Bericht noch mal gelesen.
Jetzt muss ich sagen, dass er relativ neutral geschrieben ist, wäre da nicht dieser völlig aus dem Rahmen fallende Titel, der völlig unangebracht ist. Damit hat sich Frau Dr. Hoffmann selbst diskreditiert.

Aber auch wenn der Bericht im Grunde faktisch nicht angreifbar ist, so hat er nicht wirklich einen aussagekräftigen Inhalt. Ausser, dass er vielleicht den Einen oder Anderen darüber nachdenken lässt, ob er denn das Cutasept lange genug einwirken lässt. Ich selbst habe bei einer Fortbildung einen “lässigen” Umgang mit Einwegnadeln erlebt, daher ist die Kritik nicht völlig unangebracht.

Besser wäre es gewesen, wenn DocCheck dieses mal nicht wieder eine so negativen Intension gegen die Heilpraktiker angeschlagen hätte. Die Verwendung einer anderen Überschrift hätte kaum jemanden meckern lassen.

Zur Qualität der DocCheck-Berichte kann man ja aber sowieso eine gespaltene Meinung haben, denn ich habe schon manchen Bericht, den ich nachmittags von DocCheck bekam, morgens in der Tageszeitung “Hamburger Abendblatt” gelesen. Das sagt meines Achtens einiges über die Qualität der DocCheck-Journalisten aus…

#44 |
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Ich arbeite seit 35 Jahren im komplementärmedizinischen Bereich, schicke Patienten regelmässig zur Akupunktur ( selber bin ich Homöopathin) und habe nie von einem einzigen Fall gehört oder erlebt bei dem eine Infektion nach Akupunktur aufgetreten wäre. SOlche Artikel sind rufschädigend und unkollegial

#43 |
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Heike Lensch
Heike Lensch

…da kann man eigentlich nur hoffen, dass sich jeder diesen Artikel wirklich genau durchliest, sich die Zahlen der infizierten Menschen und den Grund der Infektion (keine sterilen Nadeln)genau vergegenwärtigt, um anschließend die Bilanz zu ziehen, dass Akupunktur doch nebenwirkungsarm ist.
…man sollte nicht über Behandlungsmethoden urteilen und diese als Unsinn abtun, von denen man keine Ahnung hat.

#42 |
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Beate Greindl
Beate Greindl

Frage an Frau Geissler: Mich würde malinterissieren, wie das Gesundheitsamt reagiert hat.
In welcher Stadt war das?

#41 |
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Schon zu lange keine Sau mehr durchs Dorf getrieben? Und die Schweinegrippe-Hysterie hat auch nix genützt!

Liebe Grüße und solche Artikel mit Minus-Informationswert bitte in Zukunft unterlassen.

#40 |
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Weitere medizinische Berufe

zu Kommentar 45: Ja, das fände ich auch interessant, wie es mit Insulinspritzen und Thromboseprophylaxe aussieht, die der Patient sich selbst verabreicht. Kann jemand dazu Studien/Erhebungen nennen, ohne dass ich mich in aufwändige Recherche stürzen muss? Danke im voraus.
PS: den Titel finde ich auch unter der Gürtellinie. Die Aufregung verstehe ich aber nicht so ganz, zeigt doch der Artikel, dass Akupunktur in Deutschland relativ sicher ist.

#39 |
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Heilpraktikerin

Guten Morgen,
liebe Leser und Teilnehmer des Forums. Das Problem ist nicht die Akupunktur, sondern die Hygiene. Wer in diesem Bereich schmuddelt sollte generell rausgefiltert werden. Wollen wir mal nicht die vielen 100 OPs vergessen bei denen Menschen unzulänglich hygienisch abgefangen werden. Als HP mit ausschließlich Einmalnadelverwendung finde ich den Artikel haarsträubend verunsichernd und verurteile den Ansatz, der an der Akupunktur festgemacht wurde. Hat der Verfasser Angst vor guten Akupunkteuren?? Im Übrigen kenne ich keinen Akupunkteur im Bereich der Mehrfachverwendung. Schon mal aus Eigensicherunggründen ist das doch an den Haaren herbeigezogen. Bitte lieber Verfasser tauche in Gefilden des Ansatzes- der Hygiene- und nicht beim redlichen Anwender. Stellen wir uns doch die Frage warum Akupunktur solange “überlebt” hat. Sicher weil es effektiv ist!!!!!!!!!!!! Gruß HP Krieger

#38 |
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Hier wird nicht ein Problem der Akupunktur beschrieben, sondern ein Problem, das sich bei jeder Injektion stellt und sich ausschließlich an die Hygiene des einzelnen Therapeuten richtet. Auch muß die Frage gestellt werden, wie es an diesem Punkt mit den zahllosen Diabetikern aussieht, die sich ohne Desinfektion, teils sogar durch die Kleidung, ihre Insulinspritze geben.

#37 |
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Heilpraktiker

Es gibt nur eines zu sagen: Sie hat absolut recht mit dem was sie schreibt. Und hier geht es nicht darum HPs oder Ärzte zu verurteilen, sondern lediglich darauf aufmerksam zu machen, dass Ak eine mögliche Krankheitsquelle sein kann. Ausserdem wird weltweit betrachtet! Daher verwundert es mich, dass so vieke sich darüber aufregen. Niemand macht die Ak schlecht!! Ich betreibe selbst CM und finde das ein wichtiges Thema!

#36 |
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Ich war vor über 25 Jahren auf einer großen Studienreise in China, wo wir in einigen, kleinen Provinzkliniken auf, in dreckige Fetzen gewickelte ” sterilisierte” Nadeln gestoßen sind, die wir aber natürlich nicht verwendet haben. Ich glaube nicht daß es in Mitteleuropa noch Aupunkteure mit unsterilen Nadeln arbeiten, gibt Einmalnadeln sind,schonaus forensischen Gründen,selbstverständlich ! Im übrigen ist dieser Artikel “unterm Hund” er verdient nur einen Kommentar: “fuck the authors!”

#35 |
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Monika Geissler
Monika Geissler

Selbstverständlich werden noch sogenannte “resterilisierte” Akupunkturnadeln verwendet. Ich habe das selbst erlebt bei einem Anästhesisten, der sich auf Akupunktur spezialisiert hatte.Ich war total schockiert, wie schlampig er mit der Wiederverwendung, sprich Sterilität der Akupunkturnadeln umging und den armen, unwissenden Patienten verpaßt hat.Diese Verantwortung konnte ich nicht auf mich nehmen, habe meinen Job gekündigt und das Gesundheitsamt benachrichtigt.
Also von wegen “Sterile Einwegnadeln”, ich habe das Gegenteil erlebt.
Monika Geissler

#34 |
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Anna Demmel
Anna Demmel

Ich finde, die Wellen schlagen etwas hoch.
Der Titel ist wirklich recht unpassend – andererseits möglicherweise eine bewusste Provokation. Falls ja, hat es auf jeden Fall gut funktioniert ;-).
Liest man den Text objektiv, handelt es sich um einen Bericht über eine Studie aus Hongkong über Akupunktur bedingte Infektionen, z.T. über Fälle, die 20-30 Jahre alt sind. Es werden deutlich die regionalen Bezüge genannt, ebenso wie die unterschiedlichen nationalen Rechtssituationen angesprochen werden: Der letzte Absatz bezeichnet die Akupunktur als “sehr sicheres Verfahren” und zeigt auf, dass in einigen Ländern entsprechende Zulassungsverfahren oder Kontrollinstanzen fehlen. So etwas muss der Journalismus schon dürfen.
Wäre dies ein Artikel über Spritzenabszesse oder weiß der Kuckuck was, würde sich keiner aufregen, da es völlig normal ist, Risiken bei medizinischen invasiven Eingriffen anzusprechen und über solche Studien zu informieren.
Meines Wissens wird wenig auf die Infektionsgefahr bei der Akupunktur hingewiesen, aufgeklärt oder darüber diskutiert – kein Wunder, dass ein solcher Artikel gleich dermaßen einschlägt.
Die Kritik, dass es hier NUR um akupunkturbedingte Infektionen geht und dabei nicht auf ärztliche Injektionsschäden eingegangen wird, ist unangebracht – schließlich ist die Akupunktur das Thema des Artikels und der Studie. Klar, dass dann nicht noch 10 andere Vergleiche gezogen werden. Ein anderer Artikel handelt eben dann wieder von nosokomialen Infektionen oder den Gefahren der Arthroskopie – whatever. Da werden dann auch keine Heilpraktiker mit eingebaut!

Jeder Berufsstand hat schwarze Schafe, das liegt in der Natur der Sache, leider. Dementsprechend sollte ein kritisches Hinterfragen von Status quo und Kontrollinstanzen immer möglich sein. Wer nicht zu den schwarzen Schafen gehört, dem kann das nur von Nutzen sein!

#33 |
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Weitere medizinische Berufe

Ich bin erschrocken über die Überschrift, das muß man nicht kapieren.
Meine Frau und ich haben uns mehrmals, aus verschieden Gründen von je einem Chinesen akupunktieren lasen.
Es waren immer originalverpackte neue Nadel. Eine Hautdesinfektion wurde vor jedem Einstich vorgenommen.
Restrisiko gibt es immer ist aber sicher nicht so hoch wie bei Zungen und-Genitalien Piercing

#32 |
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Interessant, daß im Rahmen der Akupunktur Arbeitsmaterialien wie kontaminierte Wattestäbchen und Handtücher erwähnt werden.
Ich werde meinen Patienten ab sofort empfehlen diese Gegenstände aus ihrem Leben zu eliminieren um sich nicht zu gefährden. Das nennt man Sorgfaltspflicht!

#31 |
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Oh mein Gott, der Planet ist mit Bakterien verseucht, sofort alles sterilisieren!

So ein Unsinn. 50 Faelle in 10 Jahren weltweit? Meine Guete, von was reden wir den eigentlich. Das Risiko einer Infektion durch eine ‘normale’ Injektion, bei der ein winziges Stueck Haut durch die hohle Nadel ausgestochen und unter die Haut oder in ein Gelenk gespritzt wird, ist doch um ein vielfaches groesser als durch eine duenne Vollnadel. Und wer benutzt schon noch re-sterilisierte Nadeln.

Selten so einen Bloedsinn gelesen.

#30 |
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Ich schliesse mich an.
Für die Überschrift sollte ihnen Frau Hofmann der Doktortitel und das Recht auf freie Meinungsäusserung gestrichen werden.
Gute Journalisten schreiben objektiv.

#29 |
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Arzt

Traurig, auf welchem Niveau hier geschrieben wird.

Tätsächlich werden hier Zahlen von vor 40 Jahren zitiert, das erscheint mir nicht gerade brandaktuell.

Selbst in meiner letzten China Studienreise u.A. in Hangzhou habe ich keinen Akupunkteur gesehen, der Mehrwegnadeln benutzt!

Hier zulande ist die Einwegnadel absoluter Standard! Gute Einwegnadeln erhält man bereits ab 4 cent das Stück. Wer macht sich da bitte die Mühe zu sterilisieren!!!

Bitte DocCheck sorgt für höheres Niveau!!!

MFG, J. Paul.

#28 |
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Dagmar  Schirmer
Dagmar Schirmer

Frau Dr. Julia Hofmann,

wo ist Ihr Problem???

#27 |
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Heilpraktikerin Sigrid Molineus
Heilpraktikerin Sigrid Molineus

Sind denn Injektionen und Impfungen dann auch Fuck-up?
Hier wissen wir ja auch nichts über die Sterilität… Und OP’s. Es ist doch bekannt, dass es Keime im Krankenhaus gibt, die nicht mehr weg zu bekommen sind.

#26 |
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Heilpraktiker

Üblicherweise ignoriere ich “journalistische” (und dergleichen) Darstellungen, die ganz offensichtlich meinungsmanipulierende Ziele in fraglichen Richtungen zu initiieren versuchen.

Zeitweilige Sachlichkeit hin oder her: die Darstellung grenzt an Bildzeitungsnieveau.
Grundsätzlich birgt jede hautperforierende Technik – ganz gleich ob schul- oder alternativmedizinischer Art – die Gefahr einer Infektion. Demgemäß sind entsprechende hygienische Maßnahmen bei solchen Techniken grundsätzlich und in angemessener Weise zu treffen. Und halbwegs vernünftig (also nicht mal unbedingt “gut”)ausgebildete Therapeuten – gleich ob Arzt oder Heilpraktiker – wissen das ohnehin. (Auch wenn es manchmal etwas zweifeln lässt, was man in Praxi dann doch alles hin und wieder ansehen muss – und da sind nicht unbedingt Alternativtherapueten an erster Stelle zu nennen, meiner Wahrnehmung nach. Leider.)

Wenn “Aufklärung”, dann bitte richtig und sachgemäß. Eine derartige Überschrift und beinhaltende Implikationen, die ein Therapieverfahren gezielt in Mißkredit bringen sollen (wohlweislich das selbe Gefahrenpotential in alltäglichen und viel gängigeren Behandlungstechniken “schulmedizinischer” Art verschweigend) ist KEINE korrekte journalistische Arbeit, wie ich sie gern sehen würde. Ganz zu schweigen von inhaltlichen Schwächen, die ich durchaus stellenweise als haarsträubend empfinde. Beispiel:

“Die Frage bleibt, ob jeder Praktizierende sterile Einwegnadeln verwendet, mit denen ein Infektionsrisiko auszuschließen wäre.”
Soso…wiewohl weiter oben deutlich ausgeführt wird, dass mangelnde Hautdesinfektion mindestens eine weitere wesentliche Ursache für infektiöse Komplikationen nach Akupunktur sein dürfte wird im Abschluß eine Frage mit einer Aussage kombiniert, die bereits durch den Artikel selbst ad absurdum geführt wird.
Eigentlich ist es das nicht wert, sich weiter Gedanken darüber zu machen. Hier stellt sich nur noch die Frage, warum dergleichen inhaltsschwaches überhaupt publiziert wird.
Vermutlich deshalb: 50 !! Infektionen weltweit in 2 Jahrzehnten sind natürlich eine Wahnsinnsepi- bzw. pandemie, die dergleichen propagandartige Darstellungen durchaus rechtfertigt….

Nein. Kritische Betrachtungen zu solchen Themen – Infektionsgefahr bei hautperforierenden Techniken der Medizin – sind sinnvoll, nützlich, lege artis. Aber das sollte bitteschön in angemessener Form und Qualität vor sich gehen. Niemand muss Akupunktur oder andere alternativmedizinische Techniken wohlwollend betrachten. Aber Sachlichkeit und Korrektheit im Rahmen geltender Regeln – durchaus auch wissenschaftlicher, wenn sie denn schon herangezogen werden für solche Darstellungen – sollte erwartet werden können. Wer sich auf die hier gezeigte Art mit eigener Argumentation den Ast absägt tut weder sich selbst noch der Zielgruppenleserschaft einen sinnvollen Gefallen.

Freundliche Grüße
F. Röpti

#25 |
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Dipl.-biol. Ulrike Schütt-Berg
Dipl.-biol. Ulrike Schütt-Berg

Die Hauptinfektionsquelle ist die Haut und da wird meiner Erfahrung nach in den wenigsten ärztlichne Praxen und auch lange nicht in allen Kliniken die vorgeschriebene Minute nach der Desinfektion abgewartet, sondern aus vermeintlichem Zeitmangel sofort zugestochen. Egal ob es um Blutabnahme oder Injektion geht. In der Heilpraktikerprüfung ist man damit sofort durchgefallen!

#24 |
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Studentin der Humanmedizin

Folks, you really need to rethink the title of this article. The use of such expletives, in any language, has no place in credible medical journalism.

#23 |
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Dr Thomas Wolf
Dr Thomas Wolf

Ich mische mich normalerweise nicht in die Diskussionen hier ein, aber wenn ich solch einen Artikel lese, kann ich nicht anders. Vieles, was sich gegen diesen überflüssigen Artikel richtet, wurde schon gesagt. Dem schließe ich mich an.
Ich möchte noch hinzufügen, dass pro Jahr mindestens 10.000 Patienten, wahrscheinlich bis zu 40.000 Patieneten an nosokomialen Infektionen in deutschen Krankehäusern versterben, weil die Hygienerichtlinien nicht eingehalten werden. Da gab es mehrere Berichte in seriösen öffentlich rechtlichen TV-Sendungen. In holländischen Kliniken wird man demnach isoliert, wenn man bis zu drei Monate vorher in einem deutschen Krankenhaus war. Das interessiert keinen Menschen, aber auf den Heilpraktikern rumhacken.
Wieviele Patienten sind aufgrund mangelnder Hygiene bei Heilpraktikern in Deutschland verstorben ? Ich habe noch von keinem gehört. Und das würde man hören, weil das wiederum an die große Glocke gehängt werden würde.

#22 |
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Es ist wohl unabdingbar daß wie bei jeder Injektion so auch bei der Akupunktur steriles Einwegmaterial verwendet wird.Also was dieser Artikel?

#21 |
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HP Roland Hey
HP Roland Hey

Peinlich !

#20 |
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Dr. med. Thomas Ross
Dr. med. Thomas Ross

Au weia, was für ein Niveau…
Ich meine damit nicht nur die Aufmachung des Artikels, sondern auch einige Kommentare…
Schade um die die Lesezeit!

#19 |
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Hermann Gansel
Hermann Gansel

Ohne Worte – ich schließe mich der Kritk meiner VorrednerInnen gerne an.
Allein schon der Kraftausdruck im Titel verrät den Inhalt und die Einstellung der Autorin

#18 |
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Annette Jäger
Annette Jäger

Wir hier in Deutschland haben klare gesetzliche Regelungen, wie vorgegangen werden muss, wenn eine Injektion gesetzt wird, ebenso wie Vorschriften zur Hygiene.
Es ist doch auch selbstverständlich, dass jeder verantwortungsbewußte Behandler diese Regeln auch auf Akupunktur überträgt, auch wenn diese in den Vorschriften nicht ausdrücklich aufgeführt wird.
Dass es schwarze Schafe gibt, ist auch nicht wirklich neu.

Daher stimme ich meinem Vorredner, Dr. Seidel, zu, dass dieser Artikel eher der Patientenverunsicherung als der Kenntniserweiterung von Fachleuten dient.

Annette Jäger

#17 |
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Heilpraktiker

Wem dient wohl letztlich eine derartige Diskreditierung komplementärer Heilverfahren…?
Mich würde mal interessieren, mit welcher weltweiten Inzidenz Spritzenabszesse vorkommen !

#16 |
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Heilpraktiker Tom Tuchardt
Heilpraktiker Tom Tuchardt

Hahaha wie lustig – na wenn einer vom anderen abschreibt wirds nicht unbedingt besser.
Vielleicht war das ja der Originalartikel? http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Akupunktur
Toll auch die Geschichte mit der Akupunktur durchs Brustbein mit anschliessender Perforation von Herzbeutel und !Achtung! Herzmuskel – und zwar mir einem resultierenden 2-3 mm durchmessenden Loch! 2-3 mm dick sind Stricknadeln! Splatter – hört sich an wie ein B-Horrormovie aus den 80ern …

#15 |
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Schade, dass Frau Dr. Hofmann für so etwas verantwortlich zeichnet. Es gibt viele Möglichkeiten der Infektionen, sogar tagtäglich sind wir denen ausgesetzt. Dass in unseren Breiten nur noch Einwegmaterial verwendet wird, ist eigentlich jedem Behandler klar. Der Arbeitstitel ist dazu auch noch unmöglich. Schade um die Veröffentlichung

#14 |
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Es scheint so, dass der Redaktion von DocCheck ohne solche unsinnigen Beiträge die Seiten leer blieben.
Die Qualität der Berichte lässt sehr zu wünschen übrig.

#13 |
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Dr. med. Susanne Bihlmaier
Dr. med. Susanne Bihlmaier

Die FDA, Food and Drug Administration der USA, hat aufgrund einer großen Untersuchung schon von Jahrzehnten klar zusammengefasst: Akupunktur ist sicher.Zum gleichen Ergebnis kommen die großen GERAC und ART-STudien der deutschen gesetzlichen Kassen und Ersatzkassen im Rahmen ihrer Akupunkturstudien.
Ein Bericht über asiatische Vorkomnisse mit einem reißerischen Titel in Deutschland- da bin ich von der Medizinjournalistin Hofmann besseres gewohnt gewesen.

#12 |
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Heilpraktikerin

Ohne Worte….

#11 |
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Heilpraktikerin

Gibt es auch Untersuchungen über verkehrt gesetzte Injektionen und deren Folgen (in den meisten Fällen durch Mediziner und deren Personal)? Wenn ich solche Artikel lese, habe ich doch die Neigung polemisch zu werden. 50 Fälle seit den 70ern verglichen mit anderen Auswüchsen der sogenannten Standardmedizin mit Billiarden-Gewinnen durch Psychopharmaka, Antibiotika und Co.KG….Mir fehlen die Worte. Wer gefährdet hier die Gesundheit?

#10 |
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Wer in Deutschland mit AP-Nadeln die Haut verletzt ist per Definition Arzt oder HP. Für diese Berufsstände bzw. diese Verfahren gelten klare Regeln bezüglich der anzuwendenden Hygiene. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, ob die Haut für eine Injektion oder eine Akupunktur verletzt wird, insofern trifft das Argument “Qualitätssicherung bei der Akupunktur” nicht. Die hat etwas mit der Qualität der Arbeit als TCM’lerin/TCM’ler zu tun und betreffen die hygienischen Vorschriften nur am Rande.
Wie Dr. Seidel (1) bereits sagt: In Deutschland sind bei Profis Einwegnadeln längst Standard. Was da irgendwo im Außland passiert ist sicherlich hygienisch äußerst fragwürdig – aber was hat das bitte mit unserer Situation hier in Deutrchland zu tun?
Leider muss ich zu dem Schluss kommen:
Dieser Artikel ist wie Fußfäule – vollkommen unnötig.

#9 |
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Richard Blau
Richard Blau

Was hat das mit Akupunktur (Fuck-up-unktur) zu tun. Jede Perforation der Haut beinhaltet die genannten Risiken.

#8 |
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Heilpraktiker

Meiner Meinung nach ist eine Infektion nicht durch die Nadeln sondern durch die mangelhafte oder unterlassene Desinfektion der Haut gegeben. Auch in meinem Umkreis gibt es sog. “Heilpraktiker” die die einfachsten Regeln der Desinfektion nicht beherrschen und durch unsinniges Akupunktieren die Patienten gefährden! Die Akupunktur ist eine Modetherapie, die gegen Alles und Jedes aus finanziellen Gründen auch von Nicht-Fachleuten eingesetzt wird.Insofern hat der Artikel durchaus seine Berechtigung!

#7 |
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Elena Charlotte Haanen
Elena Charlotte Haanen

Ehrlich gesagt, fehlen mir die Worte. Einen derartigen Artikel in Mitteleuropa im Zeitalter von Einweg-Material zu veröffentlichen. Hauptsache, es wurde etwas ‘wichtiges’ geschrieben.

#6 |
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Dr. med. Franz Scharte
Dr. med. Franz Scharte

Artikel ist gut, kann aber einen falschen Eindruck hinterlassen. Hier werden die Verhältnisse bei der
Bewertung in den Hintergrund gestellt.
Anzahl der Behandlungen z. B. weltweit mit Neben-
wirkungen.
Zudem ist in Deutschland die Behandlung mit Einmalnadeln
üblich und die Desinfektion und hygienischen Verhältnisse
im Allgemeinen nicht Verlgeichbar.
Für Fachleute ok, für Kranke erschreckend

#5 |
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Eleonore Bölts
Eleonore Bölts

Wieder typischer Bericht, um bestimmte Berufsgruppen zu verunglimpfen. Wie der andere Kollege auch schon schreibt, sind Einwegnadeln absoluter Standard. Was oben berichtet wird, dient nur dazu Pat. zu verunsichern und von der Akupunktur wegzuholen. Es wird nun mal immer wieder versucht….

#4 |
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Dr. Simone Stüwe
Dr. Simone Stüwe

Im Zusammenhang mit Resistenz sollte das M in MRSA für “Multi” stehen und nicht für Methicillin. Zwei Methicillin-Humanpräparate waren bis 31.12.1992 verkehrsfähig (DIMDI). Methicillin ist somit als Maßstab schon lange nicht mehr verfügbar.

#3 |
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Wieso denn diese Aufregung?

Akupunktur ist wie jede Injektion ein ( semi- )invasives Verfahren. Im Artikel werden ganz sachlich die entsprechenden Infektionsgefahren wiedergegeben.
Es ist Zeit für entsprechende Aufklärung – auch der Patienten.

#2 |
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Dr. Florian Seidel
Dr. Florian Seidel

Dieser Artikel ist unter aller Kanone!!!!
Bitte denken Sie daran, dass auch Patienten aus Deutschland diesen Artikel lesen!!
Sterile Einwegnadeln gelten hier schon seit vielen Jahren als absoluter Standard!
Ein reißerischer Artikel, um nur völlig zu Unrecht bei den Patienten für Unsicherheit zu sorgen!
Eigentlich ohne Worte…

Grüße aus Düsseldorf!

Florian Seidel

#1 |
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