Opiate: Entzug im Wochenbett

9. Februar 2018
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Süchtige Mütter gebären süchtige Kinder: Die Opiat-Abhängigkeit hat vor allem in den USA, aber auch in Deutschland fatale Folgen. Das zeigt ein Besuch an der Charité Berlin. Dort behandelt man abhängige Babys. Ein Experte erklärt, welche Rolle die Substitutionstherapie spielt.

Die Abhängigkeit von Opiaten bzw. Opioiden ist in den USA ein riesengroßes Problem. An erster Stelle stehen Fentanyl und Heroin, wobei auch Morphin und Codein eine Rolle spielen. Jeden Tag sterben durchschnittlich 155 Amerikaner an einer Überdosis. Pro Jahr hat sich diese Zahl in den USA seit 1999 verfünffacht. Die Leidtragenden sind nicht nur die Süchtigen selbst, sondern auch Babys von abhängigen Müttern. Die Zahl der süchtigen Neugeborenen, die in neonatologischen Intensivstationen aufgenommen werden, war 2014 vier mal so hoch wie im Jahr davor. Grund genug, einen Blick in deutsche Intensivstationen für Früh- und Neugeborene zu werfen. Gibt es diese Probleme auch hierzulande?

„Wie viele Schwangere tatsächlich Betäubungsmittel missbräuchlich anwenden, können wir nicht sagen, in Deutschland gibt es keine systematische Erfassung in Registern“, sagt Dr. Jan-Peter Siedentopf. Er ist Leiter der Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft an der Charité Berlin.Auf seiner Website hat er zahlreiche Quellen für Kollegen zum Umgang mit suchtkranken Schwangeren zusammengestellt. DocCheck sprach mit ihm über die medizinische und soziale Betreuung von Mutter und Kind. Um zumindest die Größenordnung abzuschätzen, gibt Siedentopf für Berlin als Schätzung 100 Schwangerschaften mit Opiatabhängigkeit pro Jahr bei 40.000 Geburten an.

„Aus meiner Sicht immer ein Notfall“

Siedentopf

Dr. Jan-Peter Siedentopf © Charité

„Je ein Viertel aller Zuweisungen kommt über Empfehlungen, sprich von anderen Betroffenen, über Suchtmediziner, über Gynäkologen bzw. über Kontakte zu Sozialarbeitern“, erzählt der Experte. Seine Ambulanz hat sich auf Schwangere mit Opiatabhängigkeit spezialisiert. „Welche Schritte wir zu Beginn einleiten, hängt von der individuellen Situation ab.“ Zusammen mit einer Sozialpädagogin versucht er im Erstgespräch, die individuelle Situation einer neuen Patientin kennenzulernen. Bei der Versorgung gehe es immer um Gynäkologie, Infektiologie und Suchtmedizin, „das gehört untrennbar zusammen“, sagt der Arzt.

Siedentopf weiter: „Eine unbehandelte drogenkonsumierende Schwangere ist aus meiner Sicht immer ein Notfall.“ Er spricht nicht nur von Risiken durch verunreinigte Spritzen oder unreine Substanzen. Durch schwankende Spiegel an Opiaten komme es bei Ungeborenen zu Wachstumsstörungen. „Außerdem kann der akute Opiatentzug in der Schwangerschaft Wehen oder eine Mangelversorgung auslösen.“ Das führt mitunter zu Frühgeburten oder zum intrauterinen Fruchttod. Opiate zeigen jedoch kein Fehlbildungsrisiko.

Zeitnah substituieren

„Deshalb ist unsere Therapie der Wahl die zeitnahe Substitutionsbehandlung“, ergänzt der Experte. Diesen Weg bezeichnet auch die Weltgesundheitsorganisation WHO als ideale Vorgehensweise. Ärzten stehen mittlerweile einige Wirkstoffe zur Verfügung.

Methadon liegt als Racemat, sprich als Gemisch von Bild und Spiegelbild des Moleküls vor. Im Gegensatz zum linksdrehenden Levomethadon hat das rechtsdrehende Dextromethadon kaum analgetische Eigenschaften, führt aber zu Nebenwirkungen. Deshalb setzen viele Suchtmediziner heute Levomethadon ein. Buprenorphin werde mittlerweile auch in der Schwangerschaft verordnet und sei das sinnvollere Medikament in Hinblick auf den späteren Entzug des Kindes, sagt Siedentopf. „Nur die Einstellung ist nicht leicht.“ Als weitere Möglichkeit nennt er retardiertes Morphin.

Stillen trotz Substitution – das geringere Übel

Nach der Geburt führen Ärzte beim kleinen Patienten einen dosisabhängigen Entzug durch, was im Falle sauberer Substitutionen ohne Beigebrauch anderer Moleküle auch gelingt. Buprenorphin sei als verträgliches, lange wirksames und weniger sedierendes Präparat gut geeignet. Die Behandlungszeiten sind kürzer, und der Wirkstoff lässt sich gut ausschleichen. Das macht Sinn: „Unterbrechungen der Mutter-Kind-Bindung schaden nur.“ Bei den Frauen wachse mit jedem Tag der Hospitalisierung das Schuldgefühl. Gleichzeitig gebe es durch Trennungen häufiger Stillprobleme. Apropos Muttermilch: „Der Tenor der Nationalen Stillkommission und der Kinderärzte ist, dass Stillen bei einer sauberen Substitution als bester Weg gilt.“ Auch hier gibt es Besonderheiten zu beachten. Siedentopf rät zur engmaschigen Überwachung und ergänzt, Morphin eigne sich während der Stillzeit nicht zur Substitution. Erfahrungswerte liefert das Portal Embryotox, da klinische Studien aus ethischen Gründen abzulehnen sind. Morphin scheint stärker in der Muttermilch zu landen als Buprenorphin. Es wirkt auch stärker atemdepressiv. „Unter einer in der Schwangerschaft schon bestehenden Substitutionstherapie mit Buprenorphin darf bei guter Beobachtung des Kindes gestillt werden, wenn ausgeschlossen ist, dass die Mutter weitere Drogen nimmt“, fassen Experten von Embryotox in ihrer Bewertung zusammen.

Immer die Gesamtsituation berücksichtigen

Für Siedentopf führt an der Substitution kein Weg vorbei. „Allerdings macht die Behandlung nur Sinn, wenn man auch das psychosoziale Umfeld berücksichtigt“, erzählt der Kollege. In vielen Fällen hätten „typische Drogenkarrieren“ schon mit der Pubertät begonnen. Frauen fehlt ein Schulabschluss, eine Berufsausbildung oder eine Wohnung. Bei Migrantinnen aus Osteuropa käme Prostitution zur Drogenbeschaffung noch hinzu; dies sei bei deutschen Frauen mittlerweile seltener der Fall als noch vor Jahren.

„Wir versuchen, noch während der Schwangerschaft entsprechende Punkte zu klären. Fangen wir erst nach der Geburt an, geht zu viel Zeit verloren.“ Hier vermittelt die Ambulanz weitere Hilfsangebote, um beispielsweise zu verhindern, dass das Kind nicht aus der Klinik entlassen werden kann, weil seine Mutter keine adäquate Bleibe hat. „Es ist unser Anspruch, solche Probleme vorher zu erkennen“, ergänzt Siedentopf.

Legal heißt nicht harmlos

Opiatabhängige konsumieren oft zusätzlich legale Genussmittel wie Alkohol und Tabak, deren Effekt sie unterschätzen. Damit entlastet man als Schwangere sein Kind aber in keinster Weise, es kommt lediglich ein weiteres gesundheitliches Risiko für das Baby hinzu. Bei einer guten Substitution, die früh einsetzt und ohne Beigebrauch anderer Substanzen ist, gebe es kaum Auffälligkeiten – weder hinsichtlich möglicher Frühgeburten noch hinsichtlich des Geburtsgewichts. „Je später wir intervenieren und je mehr geraucht wird, umso eher haben Kinder Wachstumsstörungen“, weiß der Experte. „Viele Auffälligkeiten erklären wir aber auch mit dem Tabakkonsum.“ Rauchen wirkt sich negativ auf die Entwicklung eines Babys im Mutterleib aus. Ärzte sprechen vom fetalen Tabaksyndrom und sehen mögliche Assoziationen mit einem niedrigeren Geburtsgewicht, mit Fehlbildungen oder später mit Verhaltensauffälligkeiten.

Sobald Ethanol ins Spiel kommt, zeigen sich bekannte Effekte wie fetale Alkoholspektrumstörungen inklusive des fetalen Alkoholsyndroms. Zusammen mit Cannabis verursache Alkohol „weitaus schwerere Schäden“. „Cannabis allein verändert den Kopfumfang aber nicht“, berichtet Siedentopf. „Es kann also sein, dass Substanzen interagieren, dies in der klinischen Praxis aber noch nicht aufgefallen ist.“ Zu den möglichen Folgen von Benzodiazepinen, Methamphetamin oder Kokain gebe es keine guten Daten, Risiken für das Kind seien aber recht wahrscheinlich. Die Moleküle sind placentagängig. Sie passieren auch beim Ungeborenen die Blut-Hirn-Schranke und beeinflussen letztlich die Gehirnentwicklung. „Je mehr andere Substanzen eine Rolle spielen, desto schwieriger wird es auch für uns“, erklärt Siedentopf.

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16 Kommentare:

Gast
Gast

“Ja, wahrscheinlich deswegen kann ich, wenn ich anfange , einen Liter Milch zu trinken, nicht aufhören, bis er denn ausgetrunken ist.Und weil Milchzucker drinnen ist.Schönen Sonntag Allen!”

Na wenn sie so viel MUTTERMILCH zusammen bekommen und es ihnen schmeckt !
Prost !

#16 |
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Gast
Gast

Zu 13: Das hier ist ein Wissenschaftsportal. Esoterischer Hokuspokus wie Ihr Märchenbuch und Ihre Fantasiegestalt müssen leider draußen bleiben.
Zu Dr Triebel: Naja ihre Autonomie und damit ihren freien Willen opfern Süchtige ihrer Sucht, sonst wären sie ja nicht süchtig. Sucht hat auch immer was mit Charakterschwäche zu tun, da kann eine gewisse Führung nicht schaden.

#15 |
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Dr. Andreas Triebel
Dr. Andreas Triebel

Sehr guter Beitrag. Der Autor bleibt völlig sachlich. Vorurteile werden nicht transportiert.
Die Substitution der Schwangeren ist weitgehend unproblematisch, Hepatitis und HIV machen die Situation kompliziert. Und plötzlich fühlen sich viele zuständig und die Schwangere verliert ihre Autonomie.

#14 |
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Gast T.G.
Gast T.G.

Ich halte mich an die Bibel:
“Ich trinke meinen Wein und meine Milch” (Hohelied)
Das Gute beider Lebensmittel wollte ich mir noch nie abstreitig gemacht haben lassen.Sollten Stimmen beides schlecht gemacht haben, stimmte ich denen nicht zu.Wer Drogenkritik übt, sollte wissen, dass er sich schwer verfehlen könnte in seinem Urteilen, …und sich fragen, ob überhaupt aus der Urtiefe des Existierens Seiender eine derartig tiefe Hinterfragung mit lauter Zweifeln erlaubt ist.Ich glaube nicht,dass wer vermeint, immer Recht zu haben, das auch haben wird:Wir dürften da in urgründige Tiefen gegangen sein, um die Wahrheit endlich gefunden zu haben.Was bleibt ,ist: Lieben, Lieben,-was sonst!

#13 |
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Gast T.G.
Gast T.G.

Ach so,zur Muttermilch und zum Stillen:
Sind doch in der Milch Exorphine-im gegensatz zu Endorphinen- auch enthalten. Also bißle Opium natürlich in der Muttermilch:
Exorphin – Das Opiat in zb. Milch oder Weizenprodukten
September 24, 2017 von lichterwald2013

Exorphine sind Peptide, die durch enzymatische Spaltung aus in Nahrungsmitteln vorhandenen Polypeptiden entstehen. Die Spaltung kann durch Verdauungsenzyme, Tätigkeit von Mikroorganismen oder technische Behandlung (Kochen, Backen) entstehen. Man findet sie z. B. in Getreide, Milch, Kakao, Kaffee. Exorphine wirken wie Opioide, das heißt, sie können an Opioidrezeptoren wirksam werden.
Ja, wahrscheinlich deswegen kann ich, wenn ich anfange , einen Liter Milch zu trinken, nicht aufhören, bis er denn ausgetrunken ist.Und weil Milchzucker drinnen ist.Schönen Sonntag Allen!

#12 |
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Gast T.G.
Gast T.G.

Also zum Thema Stillen:
Das kam eh ausser Mode. Wieso das hier so hochstilisiert wurde, kann ich mir wenig erklären.Man geht in die Apotheke und leiht sich eine Milchabsaugpumpe-oder bin ich hier falsch informiert?

#11 |
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Gast T.G.
Gast T.G.

unrühmliches Kapitel der Geschichte:
DER POIUMKRIEG
England und China.
Da gab es lauter Opiumhöhlen-o Je!
Wer Genaueres wissen will, braucht ja kein vielbändiges Lexikon mehr im Wohnzimmer: Gibt es alles digital.
Da waren gut 10 Prozent der Chinesen opiumsüchtig, lungerten nur noch rum.
Auch ein absolutes Gegenbild zum Opium.
Gottschling betonte hingegen, dass Patienten, die mit Morphium behandelt werden, schnell alle ihre alltäglichen Pflichten wieder erfüllen können: Sogar Autofahren, nach einer gewissen Umgwöhnungszeit.Fiele eine Schwangere darunter, so meine ich, dass es ein Kinderspiel sein dürfte, den Neugeborenen wieder zu entwöhnen.

#10 |
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Gast T.G.
Gast T.G.

Das Problem sind die Barbaren:
Das war damals schon so in der Tageszeitung zu lesen, das lese ich abermals im Werke Opioide in der Medizin”,von E Freye, 1994:
“Die Behandlung dieses aktuellen Themas war auch insofern notwendig, als Schmerzpatienten öfters mit Drogenabhängigen verwechselt werden und der sie behandelnde Arzt als Dealer eingestuft wird”(oben, im Vorwort).Ich hoffe nur, dass derart grobschlächtige Einschätzungen schwerleidender Schmerzpatienten ein rücksichtsvolles Feingefühl erhalten möchten.Rüchsichtslos beleidigende Barbarei erregte noch nie mein Wohlgefallen.Der Mensch kann leider oft recht grausam werden.Also ich vergesse das nicht: da wurde in der normalen Tageszeitung berichtet, dass eine opioidbehandelte Frau im öffentlichen Omnibus vorkam wie eine Drogensüchtige: Das ist total rücksichtslos, ohne Mitgefühl.

#9 |
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Gast T.G.
Gast T.G.

Warum ist eine Verweigerung von Opiaten kriminell?
Weil Gott der Herr den Mohn schuf und dieses gut wirksame Anlgetikum jedem , der starke Schmerzen erleiden muß, einfach zusteht.Der Mediziner darf sich nicht als nur vermeintlich Allbesserwisser aufspielen, sondern hat zu erkennen, dass er Verwalter des von Gott geschaffenen Arzneimittels ist.Eine Verweigerung aus lauter Vorurteilen-dass das Zeug eben süchtig mache- ist nicht ok, nicht in Ordnung, eine unterlassene Hilfeleistung.Wer wirklich sehr starke Schmerzen hat, dem darf das von Gott Geschaffene nicht verwehrt werden.Denn der Arzt schuf das nicht:Gott schuf das.Dass hierbei schwangere Frauen nicht ausgeschlossen werden dürfen, auch wenn eine Abhängigkeit -wohl doch geringen und leicht behebbaren Ausmasses-, beim Neugeborenen zu behandeln sein wird, wird so zu ersehen eben sein, dass das das geringere Übel, mit dem fertigzuwerden leicht möglich ist,ist.Ich verfolge das Thema seit über 30 Jahren-bin selbst aber nicht, wie manche nun erwarten, davon betroffen.Ich brauche kein Opum: Ich setze mich dafür aber ein, dass wer das braucht-und sei es in der Schwangerschaft, es erhalte: Verweigerung kann, so meine ich, hier kriminell sein.

#8 |
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Gast T.G.
Gast T.G.

Also dies Thema mit Opioiden(auch echten Opiaten) bleibt leider schlimm ambivalent:
Einerseits eine irrationale Opioidphobie-
Anderseits die potentielle Gefahr einer Opioidabhängigkeit.
Das kann ein Dilemma werden:Opioide verweigern und den Patienten schwere Schmerzen, die locker behebbar wären, erleiden lassen:
Oder sie verordnen(was an sich eine ärztliche Pflicht bei zwingend gegebener Indikation ist) und damit das gerindere Übel einer Abhängigkeit eingehen(die ist aber bei unter 5 % der Fälle einzuordnen, weil wer aus notwendiger Sicht wider Schmerzen das erhielt, psychisch nicht abhängig wird und die minimalen physischen Entzugssymtome sich schnell legen werden, also das weit geringere Übel sind.
Amerikanische Zustände herschen hier nicht.Eine Verweigerung der wirksamen analgesie durch Opioide durch Vorurteile sehe ich als Delikt einer Körperverletzung durch unterlassene Hilfeleistung.
Prof.Dr. Gottschling schrieb in seinem oftzitierten Buch, dass , wenn er ein 3-jähriges Kind schon mit Morphium zu behandeln hätte, dieses locker 103 Jahre alt werden könnte-bei Notwendigkeit.Denn Morphium ist gut verträglich, kaum organotoxisch wie nichtsteroidale Analgetika-die nix wirken, aber Gift sind bei starkem Schmerz.Dieses Thema wird leider allzulange schon vergeblich durchdiskutiert,-leider.

#7 |
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Gudrun Falkenberg
Gudrun Falkenberg

Ein vielfaches der Erdbevölkerung??? Wie soll das gehen?

#6 |
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Manfred Heinrich
Manfred Heinrich

Leider gibt es auch unter den Ärzten Süchtige.
Wenn die Schwangere an so einen gerät, dann “Gute Nacht”.
Das heute ein vielfaches der Erdbevölkerung als Süchtig gelten kann, ist schon gut möglich. Hausfrauen die morgens schon ihr Gläschen Sekt zu sich nehmen. Der Angestellte, der sich sein 3er oder 6er Pack Magenbitter holt, wegen Magengrummeln, etc. Fragt mal eine Kassiererin in einen Discounter, was dort schon Frühmorgens eingekauft wird. Und das sind alles legale Drogen.

#5 |
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Gast
Gast

Welche abhängige Frau ist so DISZIPLINIERT und stillt tatsächlich ihr Kind? Schön gedacht…

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Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA)

Es ging doch um die USA

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Seit 1999 hat sich die Zahl der Abhängigen pro Jahr verfünffacht? Da hat aber jemand gar kein mathematisches Verständnis. Oder ist heute tatsächlich ein Vielfaches der Erdbevölkerung abhängig?

#2 |
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Charlie
Charlie

Interessant fände ich, ob bei den Babys, bzw. Kindern später dann auch eine Art Suchtdruck entsteht, der sich in Verhaltensauffälligkeiten zeigt, denn wahrscheinlich könnten Kinder dieses Gefühl des “Suchtdrucks” kaum zuordnen/beschreiben.

Interessant wäre auch, wie deren Gehirn reagieren würde, wenn es Jahre später, in der Pubertät oder als junge Erwachsene, (unbewusst?) erneut zu einem Opitakonsum käme (als Suchtmittel aber auch im klinischen Bereich zbsp durch Operationen/Schmerzklinisch)

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