PPI: Der Vitamin-B12-Blocker

20. April 2018
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Besonders ältere Menschen sind häufig von einem Vitamin-B12-Mangel betroffen. Das liegt unter anderem an der langfristigen Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren. Diese können die Freisetzung und Aufnahme von Vitamin B12 aus Lebensmitteln blockieren.

Patienten mit ausgeprägtem Vitamin-B12-Mangel leiden häufig an unspezifischen Symptone wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit und allgemeiner Erschöpfung. „Bleibt der Mangel unerkannt, zeigten sich neben hämatologischen Auswirkungen langfristig neurologische und psychiatrische Symptome“, sagte der Neurologe Dr. Karlheinz Reiners aus Erkelenz. Es kann zu Neuropathien, also Erkrankungen der peripheren Nerven, kommen. Damit bringen Ärzte Gangunsicherheiten und Stürze in Verbindung, was gerade bei Senioren schnell gefährlich werden kann.

Schlecht versorgt im Alter

Forscher fanden heraus, dass Mangelerscheinungen im Alter deutlich häufiger auftreten als bislang vermutet. Vor wenigen Wochen hat Romy Conzade vom Helmholtz Zentrum München neue Daten aus der KORA-Age-Studie vorgelegt. Forscher untersuchten das Blut von 1.079 Probanden zwischen 65 und 93 Jahren. Neben Defiziten bei Vitamin D (52 Prozent), Eisen (11 Prozent) und Folsäure (9 Prozent) fielen vor allem Defizite beim Vitamin B12 (27 Prozent) auf.

Conzade berichtet weiter, dass sich der Mangel an Vitamin B12 mit zunehmendem Alter verschärfte. Waren es bei Studienteilnehmern bis 65 Jahre noch 23,8 Prozent, stieg der Anteil bei den 75- bis 84-Jährigen auf 28,3 Prozent und weiter auf 37,6 Prozent in der Altersgruppe der 85- bis 93-Jährigen. Männer (28,5 Prozent) weisen häufiger eine unzureichende Versorgung mit Vitamin B12 auf als Frauen. Welchen Einfluss die Ernährung hat, konnten die Forscher aber nicht sagen. „Unsere Studie zeigt auch, dass die regelmäßige Einnahme von Vitaminpräparaten mit einer besseren Versorgung mit den entsprechenden Vitaminen einhergeht“, berichtet Coautorin Barbara Thorand. Gleichzeitig warnt die Expertin: „Die Einnahme von Vitaminpräparaten ist jedoch kein Allheilmittel und gerade ältere Menschen sollten besonders auf eine gesunde und nährstoffreiche Ernährung achten.“

Pillen mit Folgen

Dass gerade ältere Patienten einen Vitamin-B12-Mangel haben, liegt nicht nur am mangelnden Appetit, sondern auch an Medikamenten, die häufig im fortgeschrittenen Alter eingenommen werden. Besonders kritisch sind Medikamente, die die Sekretion der Magensäure hemmen wie Protonenpumpeninhibitoren (PPI). Nach Angaben des Arzneimittelverordnungs-Reports hat sich die Zahl an Verordnungen in den zurückliegenden zehn Jahren mehr als verdreifacht. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) kritisiert leichtfertige Verordnungen bei unkomplizierten Verdauungsbeschwerden. Aus der kurzfristigen Gabe wird schnell eine Dauertherapie. Ohne Magensäure kann Vitamin B12 jedoch nicht aus Lebensmitteln freigesetzt werden. Auch die pH-abhängige Resorption über das Protein Intrinsic Factor wird beeinträchtigt.

Welche Folgen die Mechanismen für Patienten haben, zeigte Jameson R. Lam vom Krankenversicherer Kaiser Permanente, Oakland, schon vor vier Jahren. Zwischen 1997 und 2011 diagnostizierten Ärzte bei 25.956 Erwachsenen einen Vitamin-B12-Mangel. In dieser Gruppe hatten 12 Prozent PPI und 4,2 Prozent die schwächer wirksamen H2-Blocker über mindestens zwei Jahre eingenommen. Jameson verglich alle Daten mit einer Kontrollgruppe ohne Vitamin B12-Mangel. Darin waren 184.199 Versicherte, von denen 7,2 Prozent PPI und nur 3,2 Prozent H2-Blocker erhalten hatten. Aus beiden Kohorten zog der Erstautor folgendes Fazit:

  • PPI waren mit einem 1,65-fach höheren Risiko eines Vitamin B12-Mangels assoziiert.
  • Bei H2-Blockern war das Risiko 1,25-fach höher.

Mit seiner Kohortenstudie beweist Lam nur Assoziationen, aber keine Kausalitäten. Für seine These, dass es einen Zusammenhang zwischen den Medikamenten und einem Vitamin B12-Mangel gibt, spricht, dass der Effekt dosisabhängig auftrat. Dennoch kann der Forscher statistische Verzerrungen nicht ausschließen. Ärzten rät er, den Vitamin-B12-Spiegel zu testen, falls Patienten längerfristig PPI oder H2-Blocker erhalten.

Angesichts steigender PPI-Verordnungen rechnet er mit häufiger auftretenden Mangelerscheinungen. Dazu ein paar Zahlen aus Deutschland:

Grafik_des_Monats_07-2017_Protonenpumpeninhibitoren_01

© Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi)

Die Masse macht’s nicht

Theodore M. Brasky vom Ohio State University College of Medicine in Columbus fordert, vor einer Vitamin-B-Supplementation entsprechende Tests durchzuführen. „Viele US-Amerikaner schlucken hohe Mengen an Vitamin B6- oder B12-Supplementen, ohne dass dies medizinisch notwendig wäre.“ Anhand der VITamins And Lifestyle (VITAL)-Kohortenstudie, die 77.118 Teilnehmer umfasst, hat er mögliche Folgen untersucht. Alle Teilnehmer im Alter zwischen 50 und 76 Jahren wurden im Bundesstaat Washington zwischen den Jahren 2000 und 2002 rekrutiert. Sie mussten detaillierte Fragebögen ausfüllen. Für die Analyse wählte Brasky einen Zeitraum von zehn Jahre. Innerhalb dieser Zeitspanne erkrankten 808 Personen an Lungenkrebs. Dabei fand er auffällige Unterschiede:

  • Männer, die regelmäßig mehr als 20 mg Vitamin B6 oder 55 µg B12 eingenommen hatten, erkrankten doppelt so oft an Lungenkrebs wie Probanden ohne Supplementation.
  • Männliche Raucher mit ähnlicher Supplementation hatten sogar ein vierfach höheres Risiko.
  • Bei Frauen zeigten sich keine Effekte.

Im Videointerview stellt er die Ergebnisse kurz vor:

Brasky kann ebenfalls nicht ausschließen, dass es sich um statistische Verzerrungen handelt. Er empfiehlt, nur bei Bedarf zu supplementieren. Dass B-Vitamine protektiv gegen Darmkrebs wirken, ein Argument vieler Amerikaner, hatte sich schon Jahre zuvor als falsch herausgestellt.

Vitamin B12 gegen Neurodermitis

Ähnlich enttäuschend ist die topische Anwendung von Vitamin B12. Vor rund acht Jahren suggerierte der ARD-Beitrag „Heilung unerwünscht“, Pharmakonzerne würden Patienten ein vermeintliches Wundermittel gegen Psoriasis oder Neurodermitis vorenthalten. Öffentliche Apotheken wurden förmlich überrannt. Bis heute ist es dem Hersteller Mavena nicht gelungen, hochwertige Studien vorzulegen. Kürzlich wurden zwei weitere Arbeiten veröffentlicht, die Vitamin-B12-haltigen Topika statistisch signifikante Vorteile bescheinigen.

  • Steven P. Nistico von der University Magna Graecia im italienischen Catanzaro verglich bei Neurodermitis-Patienten die Vitamin-B12-Creme mit einem handelsüblichen Emolliens.
  • Ester Del Duca von der University of Rome führte ähnliche Experimente bei Patienten mit Psoriasis durch.

Beide Studien haben aber ihre Schwächen. Sie sind nur einfach verblindet. Das heißt, der Behandler hat auf eine Körperhälfte das Präparat und auf die andere Seite ein Standardprodukt zur Hautpflege aufgetragen. Als Vergleich verwendeten Nistico und Del Duca nicht die gleiche avocadohaltige Grundlage ohne Wirkstoff. Außerdem wurden nur 22 beziehungsweise 24 Patienten rekrutiert, was die Aussagekraft weiter schwächt. Zweifel, die viele Apotheker schon vor acht Jahren geäußert haben, konnte der Hersteller bislang nicht widerlegen.

Erst nachdenken, dann supplementieren

Bleibt als Fazit: Vitamin B12-Supplementationen bieten speziellen Patientengruppen, etwa Senioren mit schlechtem Ernährungszustand oder Patienten, die längerfristig PPI einnehmen einen Mehrwert. Dafür sind Präparate aus deutschen Supermärkten aber zu niedrig dosiert. Ärzte sollten vorab den tatsächlichen Wert des Patienten testen und bei stärkerem Mangel Präparate als Injektion verabreichen.

So mancher Mangel lässt sich aber beheben, ohne Vitamine zu verabreichen. Die DGVS kritisiert bei PPI eine „recht unkritische Verschreibung und Einnahme“. Präparate sollten nicht langfristig ohne gesicherte Diagnose, die eine PPI-Therapie erforderlich macht, zur Anwendung kommen.

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Bildquelle: Doug Geisler, flickr / Lizenz: CC BY
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11 Kommentare:

Nichtmedizinische Berufe

Guten Tag, Dr. Schätzler
“Ganz davon abgesehen sind bei schmerztherapeutischer Behandlung neuropathischer, chronischer Schmerzen neben Pregabalin das Gabapentin, das Carbamazepin oder Amitriptylin auch nicht immer erfolgreich. MfG”
da haben Sie vollkommen Recht, weshalb ich nichts mehr davon nehme – und deshalb auch keine PPI mehr brauche.

Allgemein: Vielleicht muss Patienten bewusst gemacht werden, dass jedes wirksame Medikament Nebenwirkungen hat, und dass es um so besser für die allgemeine Gesundheit ist, je weniger verschiedene man benötigt. Das wird aus Sorge um die Compliance zu wenig angesprochen.
Gerade bei der älteren Generation wie bei meiner Oma habe ich gesehen, dass sie brav 8- 10 Pillen schluckt , weil “der Herr Doctor hat die verordnet”, ohne dass jemand darauf schaut, ob man wieder etwas weglassen kann.
Die Medikamentekritischen, die dann oft zu Homöopathie etc. greifen, das sind eher wir, die Babyboomer. Und wir supplementieren aus Misstrauen gegenüber der Nahrungsmittelindustrie und Massentierhaltung auch ganz gerne alle möglichen Vitamine – und Mineralstoffe. – und sind gerade die Gruppe, die wohl weniger einen Mangel daran hat.

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franz laudenbach
franz laudenbach

OPC seit 2 Jahren täglich eine Kapsel nach dem Frühstück.
Vitamin B12, OPC, gut 4 Jahre nach der Vergiftung abgesetzt hatte zur Folge:
Blaue Äderchen, Blutsauerstoffsättigungseinbruch < 50%, (Pulsoximeter)
Uralte Insektenstichstellen brachen wieder auf; Wunden juckten bluteten
Gaumenbluten, Nasenbluten; Erlebnisse waren es wie ca. 4 Tage nach der Vergiftung in 06.2013. Vitamin B12, OPC besorgt, eine einzige Kapsel eingenommen. Nach 24 Std. Am nächsten Morgen war der Spuck wieder vorbei.
Rattengift, einmal abbekommen, baut sich offensichtlich nie mehr ab. Mehr?: flc@live.de;

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franz laudenbach
franz laudenbach

Rattengiftvergiftung hätte ich ohne Vitamin B komplex nicht überlebt.
(Gelernt habe ich es von meinem Hund, den ich damit kurzfristig helfen konnte. Er musste 6 Monate eingeschläfert werden. Bis zur Halswirbel war er steif. Tja, die Vitamintabletten die ich im Täglich ins Futter gab waren aus.
Für mich war die Behandlung damit erledigt)!
Von 06.2013 – 03.2014 in Summe; war ich 50 Tage in 4 Krankenhäusern!
Habe ich Vitamin B Komplex abgesetzt, rutschte die Blutsauerstoffsättigung auf

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Mein “letzter Halbsatz” hat nicht das Geringste mit dem von Ihnen benannten Pregabalin-(Lyrica)-Problem zu tun, sonder appelliert an Eigenverantwortung und wenige professionelle Antwortmöglichkeiten außerhalb von PPI.
Ganz davon abgesehen sind bei schmerztherapeutischer Behandlung neuropathischer, chronischer Schmerzen neben Pregabalin das Gabapentin, das Carbamazepin oder Amitriptylin auch nicht immer erfolgreich. MfG

#8 |
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Nichtmedizinische Berufe

Guten Tag Herr Dr. Schätzler,

” 6. Bei krasser Fehl- und Falschernährung, Adipositas permagna, chronischem Reflux, ASS-Hochdosis-, NSAR-Co- und Selbstmedikationen ist die abendliche Prophylaxe mit PPI oft unumgänglich, da unsere Patientinnen und Patienten nur äußerst selten und ungern falsche Lebensgewohnheiten ablegen wollen oder können.”

Den letzten Halbsatz verstehe ich nicht; Pregabalin und co wurden mir von Neurologen einer Schmerzklinik verordnet, was hat das mit falschen Lebensgewohnheiten zu tun?

Wenn Sie Alternativen wissen, bitte posten Sie sie. Schmerzpatienten werden Ihnen sehr dankbar sein.

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1. PPI’s sind, wie der Name schon sagt, Protonenpumpen-Hemmer und keine -Blocker.
2. Bei PPI-Anwendungen bleibt immer eine Rest-Magensäure erhalten.
3. Empfehlungen, PPI nur zur Nacht zu geben, sind bei dann fehlender Nahrungs- und Getränke-Aufnahme sinnvoll (cave Nachtarbeit, Cont-Schichten).
4. Die verringerte Vitamin B12-Resorption ist nicht nur Magen-Darm-Funktions-, Alters- und Multimorbiditäts, sondern auch stark PPI- und Co-Medikations-abhängig.
5. Vor routinemäßiger, 2-mal-täglicher PPI-Gabe ist abzuraten.
6. Bei krasser Fehl- und Falschernährung, Adipositas permagna, chronischem Reflux, ASS-Hochdosis-, NSAR-Co- und Selbstmedikationen ist die abendliche Prophylaxe mit PPI oft unumgänglich, da unsere Patientinnen und Patienten nur äußerst selten und ungern falsche Lebensgewohnheiten ablegen wollen oder können.
Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. EUROPREVENT/Ljubljana/SLO)

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Nichtmedizinische Berufe

Herr Dr. Fleck, ich habe eine ganze zeitlang auch PPI genommen, nicht wegen Sodbrennen nach Schweinebraten , sondern weil folgende Medikamente innerhalb von drei Tagen bei mir eine sehr schmerzhafte Gastritis auslösten:
– alle NSAR außer Novalgin
– Pregabalin
– Gabapentin
– Quetiapin, Amisulprid, Aripiprazol

Als halbwegs informierte Patientin wusste ich natürlich, dass das Mangelzustände begünstigt und das Osteoporose- Risiko erhöht – konnte ich aber in diesem Moment nicht wirklich ändern oder beeinflussen.

Erst seitdem ich keine Dauermedikation mehr nehme, konnte ich auch PPI ausschleichen.
Noch heute weiss ich aber, dass ich bei NSAR- Einnahme über drei Tage hinaus welche dazu nehmen muss.

Gottseidank haben sich wenigstens die Studien zur Demenz als zweifelhaft herausgestellt:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/76563/Keine-Demenz-PPI-verlangsamen-kognitiven-Verfall

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Nichtmedizinische Berufe

2012 Neurologie Heliosklinik Damp, dort wird standardmäßig ein Test auf Vitamin B12 – Mangel gemacht – und bei sehr vielen Patienten mit neurologischen Problemen liegt auch so ein Mangel vor. Substiuiert wird dort mit Depotspritzen, Tabletten bringen nicht immer was,
da sehr viele Menschen auch nicht richtig im Darm resorbieren.
Meine Frage ist (konnte man mir auch nicht so wirklich beantworten) außer PPI- Einnahme, an was liegt das wirklich? Enthält unsere Nahrung nicht genügend B12? Sind die Böden ausgelaugt? Ist die konventionelle Tierfütterung Schuld?
Denn die Patienten , die dort mit Vitamin B12 – Mangel auffällig wurden, ernährten sich eben NICHT schlecht , sondern im Gegenteil recht bewusst oder zumindest kalorienarm, achteten also auf Ausgewogenheit .

#4 |
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Es gibt genaue Indikationen für PPI! wenn diese beachtet würden, dann wäre das Problem kein Problem. Aber jeder Patient, der aus dem Krankenhaus entlassen wird mit mehr als 3 Medikamenten, bekommt PPI oben drauf. Jeder Patient mit Schmerzmitteln, selbst teils bei Tramadol, Novalgin oder Paracetamol bekommt PPI. Jeder Patient mit Sodbrennen, und sei es nach fettem Schweinebraten, nach Sahnetorte oder wenn er sich nach dem Essen gleich in die Horizontale begibt, bekommt PPI.
Aber wenn der Patient den PPI erst mal hat, dann lässt er sich den nicht mehr so schnell wegnehmen. Aber vielleicht hilft hier Ihr Artikel. Ich werden ihn den Patienten unter die Nase halten. Vielen Dank.

#3 |
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Nichtmedizinische Berufe

Wenn ich mir die Artikel über PPI, die hier so erschienen sind alle vor Augen führe, frage ich mich: wann haben sie es geschafft dieses wunderbare Medikament totzutreten?

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Man könnte einfach die Logik aktivieren: Intrinsic-Faktor-Mangel ist bei Älteren ohnehin häufig, die PPI verstärken dies: B12-Mangel. Ich setze nur selten PPI ein, statt dessen spritze ich Medivitan i.m. bei fast jedem über 60 Jahren.
Im übrigen fördern PPI die Demenz-Tendenz.

#1 |
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