WANTED: Mehr Ärzte für Deutschland

15. April 2010
Teilen

Immer mehr Arztstellen bleiben in Deutschland unbesetzt. Politiker und Ärzteverbände suchen händeringend nach Lösungen: Bessere Ausbildungsmöglichkeiten meinen die einen, zeitgemäße Arbeitsmodelle fordern die anderen. Nun meldet sich die DocCheck Community zu Wort und eröffnet die Diskussion im Expertenkreis.

„Eine Umstellung des Medizin-Studiums auf das Bachelor-System kann nach Ansicht von CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn eine Lösung für das Problem des Ärztemangels sein. Das sagte der Politiker der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.



Schneller, billiger, bedarfsgerechter sollen Ärzte der Zeitung zufolge ausgebildet werden. „Es kann Sinn machen, über ein mehrstufiges Studium nachzudenken”, sagte Spahn der Zeitung. „Früher oder später erreicht die Bachelor- Frage die Medizin.” Das Studium solle in zwei Teile geteilt und auf sieben Jahre verkürzt werden. Nach drei Jahren sollen die Studenten den Bachelor bekommen, dann sollen vier Jahre Facharztausbildung folgen. „Das Medizinstudium ist das mit Abstand teuerste”, sagte Spahn. Daher dürfe man wohl fragen, ob die Gesellschaft bekomme, was sie brauche.

Rückendeckung bekommt der Politiker etwa von Johann Steurer von der Universitätsklinik Zürich: „Ein niedergelassener Arzt im Schwarzwald braucht kein Detailwissen in Biochemie oder Physik”, sagte er der Zeitung.“ (Autor: Georg Graf von Westphalen)

Sie haben eine andere Meinung? Dann diskutieren Sie jetzt mit Ihren Kollegen bei Docheck Faces.

Was ist Faces?

DocCheck Faces ist das medizinische Online-Netzwerk von DocCheck. Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Medizinstudenten sowie andere Healthcare Professionals pflegen hier ihre beruflichen Kontakte oder „netzwerken“ mit Freunden und Kollegen. Der Service ist kostenlos und nur registrierten DocCheck Nutzern vorbehalten.

Noch Fragen? Dann schreiben Sie uns Ihre Anregungen.

22 Wertungen (3.68 ø)
Allgemein

Die Kommentarfunktion ist nicht mehr aktiv.

15 Kommentare:

Dr Joachim Gartzke
Dr Joachim Gartzke

Der Arztberuf ist in erster Linie ein Erfahrungsberuf. Ärzte habe ich in meinem langen Berufsleben (klin. chem. Diagnostik)en masse kennengelernt, gute kann ich an den Fingern meiner Hand abzählen. Und die sind in der Regel kontzinuierlich in die Pathologie zum “Erfahren” gegangen. Man kann keine Mißstände (Ärztemangel) durch andere Mißstände (Bachelor) beheben. Wer “auf Arzt gelernt” hat, darf halt nicht gleich in der Pharmaindustrie/dem Ausland verschwinden, den Staat/die Gesellschaft haben für das Studium ja viel Geld ausgegeben. Das sollte gegebenfalls zurückgefordert werden.

#15 |
  0
Oliver Ristow
Oliver Ristow

Für mich ist die Diskussion, wie der Ärztemangel behoben werden kannlängst überfällig.
Bei einer Zweiteilung des Studiums stellt sich die Frage, welche Befugnisse der Bachelor – Arzt dann haben sollte…
Denkbar ist ja vieles, aber wer möchte von einem “halben ” Arzt behandelt werden? – Im übrigen stellt sich die Frage bei den Psychologen gerade mit der interessanten antwort, dass die Nachfrage nach Bachelor Psychologen mau ausfällt und eben einige in ermangelung einer ausreichend guten Note dann mit einem nutzlosen halben Studium Taxi fahren. ….
Aus meiner Sicht haben wir nicht zu wenig Ärzte, sondern zu viele arztfremde Aufgaben, die aus BWL, Jura und Schreibdienst den Ärzten aufgebürdet werden und sie damit von dem eigentlichen Inhalt – Der Arbeit mit den Pat. – abhalten.
Wäre denn eine Umstrukturierung der Arzttätigkeit in Richtung Patientenbehandlung so undenkbar, dass es nicht einmal öffentlich thematisiert wird?

#14 |
  0

Wie wäre es denn, wenn erstmal die Arbeitsbedingungen der jetzt tätigen Ärzte berechenbarer würden. Jedes Quartal irgenswelcher neuer Schwachsinn aus bürokratischen Quellen, egal ob Computerupdates mit kaum beherrschbaren Datenmengen oder Qualitätsmanagment was keiner braucht,jedes Quartal die große Überrachung welch RLV gesteht einem die KV zu – Endabrechnung 2 Jahre später.
Welcher Mensch läßt sich das auf Dauer gefallen?
Frage ist wo bleiben die illustren Strukturen der Selbstverwaltung, die munter in den letzten Jahren dabei waren den Arztberuf zum Leistungserbringer zu degradieren.
Das Studium ist ja nur ein kleiner Teil vom medizinischen Disaster in Deutschland.
Hier hilft letztendlich nur eins, Mut zur Strukturbereinigung im Gesundheitssystem ,hätte da auch einige Vorschläge, das würde aber den Rahmen hier sprengen.

#13 |
  0
Dr. Rolf Emmert
Dr. Rolf Emmert

Studium auf 7 Jahre verkürzen? Hür ich richtig? Ich dachte immer 12 Semester sind 6 Jahre.
Physik, Chemie, Biologie, Physiologie und Biochemie sind wichtige Grundlagen zum Verständnis der klinischen Medizin und unerläßlich.
Sollen etwa Ärzte, die medizinsche Propädeutik in einem 3jährigen Bachelor-Studium auswendig gelernt haben, besser sein als Ärzte, die pathophysiologisches Verständnis haben, um die Krankheiten und -verläufe ihrer Patienten analysieren zu können. Hier gilt es in der Ausbildung anzusetzen. Erlernen und Verständnis der Grundprinzipien, analytisches Denken. Die mesiten Ärztefehler sind Denkfehler, nicht organisationsfehler (Schweizer Studie)
Das ganze Geschwätz zeigt nur, dass die Politiker in ihrer Jugend zu viel Fernseh, v.a. Schwarzwaldklinik, geguckt haben, und wie häufig keien Ahnung haben. Leider weiß ich noch nicht,wessen Marionetten sie sind? Der Klinikgroßkonzerne?
Wie zum Teil schn bei Kollegen das Verständiss fhlet, zeigen diese Fragen an mich als Radiologe. Wie hoch ist die Strahlenbelastung beim MRT? Pysik 6 ? Kann man eine Glassplitter im Röntgenbild sehen? Welche Zusammensetzung hat das “Glas”? Plexiglas nicht, Bleiglas schon

#12 |
  0
Ärztegemeinschaft  Amedis
Ärztegemeinschaft Amedis

Hallo ichgehöre zu den Wahnsinnigen, die eine Facharztausbildung an der Charité gemacht haben. Unzählige Überstunden waren unbezahlt und meist durch ineffizientes Arbeiten entstanden. Da gab es morgen eine Visite, mit 20 oder 30 Leuten. Der Wert dieser Visite war hauptsächlch, dass sich der Chef im Kreise seiner Untertan sonne konnte. Dauer ca 30 Min., d.h. da wurden schon mehr als 2 Arzt-Arbeitstage sinnlos verbrannt für die Eitelkeit des Chefs. Der nannte sich Direktor. Auch so ne Lachnummer. De Facto ist war er Abteilungsleiter. Direktoren gibts heute halt noch im Zirkus und an UNI Kliniken. Vermutlich ähnliche Veranstaltungen. Ich kann gut verstehen, dass junge Kollegen einen solchen sinnleeren Mist nicht mehr mitmachen mit der Aussicht darauf als niedergelassener Arzt von überbordenden Verwaltungswüstlingen, die selbst natürlich nur von 9:00-17:00 Uhr arbeiten, weiter gequält zu werden. Ich finde jeder wie er verdient. Unsere Gesellschaft hat uns halt nicht verdient, also gehen wir ins Ausland.

#11 |
  0
Alfred Frohn
Alfred Frohn

Das Folgende schreibe ich als aus einer Arztfamilie stammender Ex-Medizinstudent und mittlerweile an der FH bachelorisierter Pflegewirt mit 10 Jahren Berufserfahrung in der Onkologie – dies zu meiner eigenen Fachexpertise:

Nur so am Rande – also entsprechend dem medialen Niederschlag – der demographischen Entwicklung: Wann kommuniziert man endlich OFFENSIV die sich anbahnende Katastrophe im Pflegebereich? Ältere und Alte brauchen nach der Grundeinstellung ihrer Grunderkrankungen oft monate- bis jahrelang keinen Arzt, aber dreimal pro Tag eine Pflegekraft. Der Bedarf an zur Medizin oft komplementär arbeitenden, gleichwohl akademisch und profund ausgebildeten Pflegewissenschaftlern wird ebenfalls steigen. Burnout und Ausbeutung der Pflegekräfte wird – bei allem Verständnis für die ärztliche Profession – weiterhin totgeschwiegen.

Wer’s nutzen mag: http://www.wernerschell.de – Forum für Pflegerecht(e).

#10 |
  0

So lange das Preis/Leistungsverhältnis nicht korrigiert wird, kommt es weiter zur Berufsverweigerung, was die einzig wirkungsvolle Maßnahme der beteiligten Ärzte ist. Es werden sich nur dann wieder mehr Ärzte finden, wenn ein langfristig anständiges Vergütungsystem von den Entscheidungsinstanzen installiert und garantiert wird. Das jetzige entspricht mehr einer frühkapitalistischen Ausbeutung der Leistungserbringer als einem fairen, marktwirtschaftlichen Kautelen gerecht werdenden Vertragswesen.

#9 |
  0
Dr. med. Harald Bliesath
Dr. med. Harald Bliesath

Es scheint tatsaechlich eine primaer politische Entscheidung zu sein: fuer Ausbildungsbedingungen und Bezahlung ist zuwenig Geld da. Wo ist selbiges? Am Hindukusch? Der Markt wird teilweise helfen und gute Ausbildung/Stellen im benachbarten Ausland bieten.

#8 |
  0
Georg Bieber
Georg Bieber

Studienbdingungen hin, Quoten her, die Attaktivität unseres Berufes kann nur gesteigert werden, wenn wir wieder freie ÄrzteInnen werden, Regressdrohungen, Abstaffelungen, Mengenbegrenzungen und andere KV- Knebelinstrumente wegfallen, komplett wegfallen, der Bürokratiewahnsinn massiv entrümpelt wird und wir mindestens, oder eher mehr als das doppelte dessen verdienen, was uns jetzt netto übrigbleibt.
Sonst wird auch kein Quotenstudent in 10 Jahren samt Frau aufs Land gehen, niemals. Das wissen auch die heutigen Politiker, nur rücken sie mit dem Geld erst raus, wenn der Druck von der Wählerbasis her unerträglich wird.

#7 |
  0
Yves Steinmetz
Yves Steinmetz

Ich habe mein Medizinstudium als Zweitstudium selbst finanziert, und zwar als OP-Assisten einer renommierten Klinik für Endoprotetik (etwa 1700 Assistenzen innerhalb von 4 Jahren als Student), habe also reichlich OP-Routine. Nach Beendigung des Studiums freute ich mich sehr darauf, nun endlich chirurgisch ausgebildet zu werden, sprich zügig operieren zu lernen.
Seit ich jedoch als Assistenzarzt arbeite, bin ich ganz bitter entäuscht worden, und das hat dazu geführt, dass ich während der Basisausbildung bereits fünfmal die Stelle gewechselt habe.
Die Gründe:
– die Arbeitsbedingungen sind schlicht und einfach – man entschuldige den Ausdruck – “beschissen”:
– Mobbing und zynischer Ton innerhalb der Abteilung bis hin zum Psychoterror
-Zuviele Verwaltungstätigkeiten werden auf die Assistenten abgeschoben.
– z.T. unqualifiezierte Schreibkräfte, so dass diktierte Briefe nach über 4 Wochen mit haarsträubenden Schreibfehlern zurückkamen, welche gem. Anweisung von Hand korrigiert und zum Ausbessern zurück an die Schreibkräfte zurückgeschickt werden mussten (damit die Schreibkräfte das lernen), worauf dann wieder Wochen vergingen, bis die Exemplare zur Unterschrift zurückkamen.
– Überstunden sollten zwar überall(reichlich) gemacht aber nicht aufgeschrieben werden, insbesondere bekommt man nur sehr schwer Freizeitausgleich bzw. die Stunden ausbezahlt, falls man dies wagt, einzufordern, führt das zu Nachteilen bzw. Sanktionen.
Ich habe ja nichts gegen Überstunden, aber dann möchte ich als chirurgischer Assisten bitteschön auch regelmässig in den OP, damit ich was lerne und die Chance habe, mir innerhalb 6 Jahren die Voraussetzungen zur Facharztprüfung zu erarbeiten.
– eine chirurgische Weiterbildung (im Sinne von Erlernen des chirurgischen Handwerks)fand in meinem Fall jedoch bei allen fünf Arbeitgebern überhaupt nicht statt, stattdessen wurde ich auf der Ambulanz und für Dienste verheizt. Sobald von den Kollegen bemerkt wurde, das eine beidhändige überdurchschnittliche manuelle Geschicklichkeit vorhanden ist, kam ich nicht in den OP. Ein Chef mit Weiterbildungsermächtigung hat gegenüber seinen “Weiterbildungsassistenten” auch eine Fürsorgepflicht. Eine solche “Fürsorge” wurde mir jedoch bei keinem Chef zuteil.
Auch ist anzumerken, dass der zumindest tagsüber für Ambulanz und Station zuständige Oberarzt sich regelmässig “verdünnisiert” hat und auch über den Pieper für Fragen nicht erreichbar war.
Fazit:
Ich habe die Konsequenz gezogen und arbeite seitdem nur noch als Honororarzt. Wenn schon eine Weiterbildung nicht stattfindet, dann tue ich es gegen Bezahlung stundenweise (mal ein paar Wochen durcharbeiten und dann reicht’s dazu, wieder ein paar Monate frei zu machen und zu leben)- ich bin nicht käuflich (d.h. kein Lohn-Sklave auf Lohnsteuerkarte), sondern für Geld zu haben (gegen Honorar-Rechnung) und bleibe ein freier Mensch.
Seitdem schätzt man auch meine Arbeit.

#6 |
  0

Das Medizinstudium grundsätzlich nach Balaststoff zu durchforsten, ist sicher sinnvoll. Ob die derzeitige Regelung mit dem sogen. Hammerexamen nach Abschluss des praktischen Jahres anstelle der aufgeteilten Prüfungen (1. bis 3. Staatsexamen) eine wirkliche Verbesserung brachten, wage ich zu bezweifeln. Den Vorschlag des Bachelorstudiums halte ich für Schwachsinn. In drei Jahren sind die theoretischen Grundlagen nicht fundiert vermittelbar. Sinnvoller wäre eine intensivere Einbindung der Studenten in die Praxis nach dem Physikum.
Das grundsätzliche Problem des Ärztemangels sehe ich allerdings auch nicht im Studium sondern in den Arbeitsbedingungen nach diesem, die sich in den letzten Jahren nur langsam verbessert haben. Auch meine Kinder mussten viele Jahre auf ihren Vater verzichten, da er über 32 Stunden nonstopp in der Klinik war. 60-70 Stundenwochen waren die Regel, Freizeitausgleich und Überstundenvergütung Fremdwörter. Die Hierarchiestrukturen erinnerten eher an Feudalzeiten als an Aufklärung und Teamgeist. Das hat sich bei den jüngeren Generationen durchaus herumgesprochen. Meine Kinder würden alles andere studierne ausser Medizin:”nur nicht soviel arbeiten und kaputt nach Hause kommen wie der Papa”.
Bei den ärztlichen Arbeitsbedingungen mit vergleichsweise mäßiger Bezahlung muss man ansetzen, um den Arztberuf wieder attraktiver zu machen, dann gibt es auch wieder interessierte junge Menschen, die diesen schönen Beruf mit Freude ausfüllen

#5 |
  0
Physiotherapeut

Ich sehe das ebenfallso so wie schon vorher beschrieben. Ich möchte zwar noch Medizin studieren, allerdings kommen da einige Faktoren auf:
1. Aussicht auf gute Arbeitbedingungen; Wenn ich sehe, dass in Deutschland die Ärzte in den Kliniken von morgens 8 bis abends um 7 arbeiten müssen, dann schreckt mich das einfach, in Hinsicht auf Familie, soziale Kontakte etc., ab.
2. Als Medizinstudent hat man man 6 Jahre kein Einkommen. Als Physiotherapeut kann ich in den ersten 2,3 Semester noch nebenbei arbeiten, aber dann wird die Zeit zum Lernen knapp. Da ich kein Arzt bin, kann ich mich nicht dazu äußern, ob es jetzt sinnvoll ist, die Studienzeit zu kürzen.
Ich hoffe die Bedingungen ändern sich noch, bis es endlich soweit für mich ist.

#4 |
  0
med. pract. Anne-Kathrin Dohrendorf
med. pract. Anne-Kathrin Dohrendorf

Ich finde es immer wieder spannend, dass bei Ärztemangel in Deutschland die Diskussion ums Studium angeheizt wird. Ich bin selbst vor drei Jahren ins Ausland gegangen, aber wegen der schlechten Arbeitsbedingungen in D. Praktisch alle meiner deutschen Kollegen hier (CH) sind auch aus diesem Grund ausgewandert. Die Diskussion ums Studium lenkt doch lediglich von den finanziellen Problemen im Gesundheitssystem per se ab, die zu einer massiven Arbeitsverdichtung geführt haben. Da ist es doch kein Wunder, wenn immer weniger Ärzte in D arbeiten wollen.

#3 |
  0
Dr. med. Rudolf Wintrich-Lagny
Dr. med. Rudolf Wintrich-Lagny

Es gibt genügend Ärzte ! Aber wenn von 100 Ärzten 60 unmittelbar nach dem Staatsexamen in andere Bereiche oder andere Länder abtriften, dann sztimmt was nicht mit der Attraktivität des Arbeitsplatzes. Meine Kinder sind wegen der Arbeit im Krankenhaus (fast) ohne Vater großgeworden. Das will heute kein junger Arzt, keine junge Ärztin mehr auf sich nehmen. Und ich verstehe sie sehr gut. Über das Thema Attraktivität kann man dann ja diskutieren !

#2 |
  0
Klaus Samer
Klaus Samer

Das Studium auf “7 Jahre verkürzen” ? Das trifft es wohl nicht ganz … Außerdem werden hier Studium und Facharztausbldung vermengt . Ob es sinnvoll ist nach 3 Jahren Studium in die Facharztausbildung einzusteigen sei mal dahingestellt die Studiendauer würde damit halbiert und soviel unsinniges ist selbst bei aller Kritik nicht im Medizinstudium enthalten.
Ich würde eher für einen modularen Aufbau votieren. Wobei jedes Modul einzeln abgeschlossen werden kann und die Module auch in den Semesterferien angeboten werden sollten. Das würde es auch berufstätigen z.B: Pflegepersonal ermöglichen neben dem Beruf zu studieren.

Der Vollzeitstudent kann halt nicht nebenher arbeiten.

Das kann aber nur eine von vielen Ansätzen sein , allen Vorschlägen gemeinsam ist das es den Königsweg nicht geben wird.

#1 |
  0


Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: