Tierversuche: Schweinerei oder Affentheater?

22. April 2010
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Wenn es um Tierversuche geht, regieren meist Emotionen die Diskussionen. Von Barbarei reden die einen, von Unvernunft die anderen - und manche von Inkonsequenz und Heuchelei. Konsens besteht bestenfalls darin, dass Alternativen wünschenswert sind.

„Tierversuche – Folter für die Forschung“ stand 1985 auf der Titelseite des „Spiegels“. Grauenhafte Bilder von Tierversuchen zeigte damals Dr. Dietrich Bäßler, Mitglied der „Ärzte gegen Tierversuche”. Gezeigt wurden laut Spiegel-Bericht „zähnefletschende Affen, eingezwängt in das Gestänge stereotaktischer Bändigungsstühle; verstümmelte Hunde, denen Drainageschläuche aus dem aufgeschlitzten Leib hängen…Ratten, die unter einer Miniatur-Guillotine enthauptet werden…“.

Wie sehr Emotionen auch heute noch die Diskussionen beherrschen, mussten Anfang des Jahres Forscher in Großbritannien und in Österreich erleben. Auf einem britischen Militärstützpunkt hatten Wissenschaftler mehr als ein Dutzend Schweine in die Luft gesprengt. Angeblich wollten sie mit dem Experiment die Wirkung von Terroranschlägen auf Menschen untersuchen. Widerlich und überflüssig nannten Tierschützer und Politiker die Experimente. In Österreich hatten Wissenschaftler bei einem Lawinenexperiment lebende Schweine im Schnee vergraben und beobachtet, wie sie langsam erstickten und erfroren. Erst eine Protestwelle stoppte die Innsbrucker Forscher.

Deutlicher Rückgang der Tierversuche

Relativ unstreitig ist, dass sich in den vergangenen Jahren in Sachen Tierversuchs-Alternativen viel getan hat. Allein mit Hilfe von Zellkulturen wurden „zwischen 1990 und 2000 die Tierversuchs-Zahlen etwa halbiert“, sagt Dr. Manfred Liebsch von der „Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch“ (Zebet), die für das Bundesinstitut für Risikobewertung Alternativmethoden bewertet. Erst vor wenigen Wochen haben die Universität Konstanz und die Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health gemeinsam das „Center for Alternatives to Animal Testing – Europe“ (CAAT-EU) gegründet, um neue Methoden zu entwickeln, durch die Tierversuche ersetzt werden können.

Eine Unsitte: Fast nur positive Ergebnisse werden publiziert

Professor Marcel Leist leitet CAAT-EU – zusammen mit Professor Thomas Hartung, CAAT-Chef der Bloomberg School. Leist, viele Jahre beim Pharmaunternehmen Lundbeck tätig, setzt sich seit Jahren für Alternativmethoden ein. Es sei ihm ein persönliches Anliegen „wenn man sieht, dass bei manchen Versuchen Tieren Leid zugefügt wird, ohne dass dem ein nennenswerter Nutzen für Tier oder Mensch entgegensteht“. Bekannt sei schließlich, „dass die Übertragbarkeit der Tierversuchs-Ergebnisse auf Menschen oft nicht unbedingt gewährleistet ist“. „Daten aus Tierversuchen sind in weit mehr als 50 Prozent der Fälle nicht auf den Menschen übertragbar”, sagt auch der Schweriner Toxikologe Dr. Dieter Runge.

Dass an publizierten Ergebnissen von Tierversuchen Zweifel angebracht sind, legt eine im März veröffentlichte Studie nahe. Danach werden fast nur positive, nicht aber auch negative Ergebnisse publiziert. Dies spricht nicht grundsätzlich gegen Tierversuche, ist aber dennoch eine unredliche und ethisch angreifbare, wenngleich nicht unübliche Unsitte.

Leist und seine Kollegen suchen auf jeden Fall nach neuen Ansätzen für toxikologische Untersuchungen. „Stammzellsysteme könnten hierfür äußerst wertvoll sein“, erklärt Leist. Ein radikaler Tierversuchsgegner ist er nicht: „Es gibt manche Bereiche, in denen man in den nächsten Jahren noch Tierversuche brauchen wird. Ich wünsche mir aber, dass der Umgang mit Tieren nach dem „3 R-Prinzip“ – ‘Reduce, Replace, Refine’ insgesamt vernünftiger wird.“ So könnten in Europa in einem Jahr eine Million Tiere eingespart werden. Und möglicherweise auch viele Steuergelder. Denn „wir alle subventionieren Tierversuche mit unseren Steuergeldern“, kritisiert der Verein der „Ärzte gegen Tierversuche“. Wie viele öffentliche Gelder in die tierexperimentelle Forschung fließen, wisse zwar niemand genau. Aber Ausgaben für einzelne Projekte in Höhe von über 200 Millionen Euro gäben die Dimensionen wieder, um die es gehe. Auch der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die Tierversuche im Hochschulbereich finanziere, habe 2007 ein Etat von 1,7 Milliarden Euro aus der Staatskasse zur Verfügung gestanden. Demgegenüber stünden der tierversuchsfreien Forschung jährlich nur etwa 4 bis 5 Millionen Euro staatliche Unterstützung zur Verfügung.

Tierverbrauch könnte wieder zunehmen

Dabei hätten innovative Forschungsansätze gegenüber dem Tierversuch mehrere Vorteile. Gerade im Bereich der Zellkulturen wurden nach Angaben des Vereins viele In-vitro-Methoden entwickelt. Bei einigen Methoden würden jedoch weiterhin Teile getöteter Tieren oder tierische Produkte verwendet. Nur ein paar Beispiele seien genannt:

  • Der EPISKIN®-Test mit künstlicher, menschlicher Haut zu Untersuchung der Ätzwirkung von Chemikalien.
  • Beim Neutralrot-Test, der auf der Eigenschaft einer permanenten Mäuseembryozelllinie beruht, den Farbstoff Neutralrot aufzunehmen, kann der Farbstoff dann nicht in die Zellen eindringen, wenn sie durch reizende Stoffe geschädigt worden sind.
  • Mit Nervenzellkulturen kann die Ausschüttung von Neurotransmittern untersucht werden sowie deren pharmakologische Beeinflussung.
  • Erbgutschädigende Wirkungen können an Bakterien und Hefezellen untersucht werden.
  • Beim Screening mit Computermodellen etwa können unwirksame oder toxische Stoffe schon frühzeitig ausgesondert werden. In der Studenten-Ausbildung lassen sich mit Simulationsprogrammen die klassischen Froschversuche virtuell nachvollziehen.

Hoffnungen setzen Forscher derzeit vor allem auf die erweiterte Ein-Generationen-Studie. Bei den so genannten Zwei-Generationen-Studien werden Chemikalien bis in die Enkeln der Versuchstiere getestet, um fruchtschädigende Wirkungen auszuschließen. Wie Hartung dem „Spiegel“ sagte, umfassen diese Versuche rund 70 Prozent der Kosten und rund 90 Prozent des Tierverbrauchs. Bei der erweiterten Ein-Generationen-Studie untersuchen die Forscher nur die Töchter und Söhne – aber genauer. Laut Hartung könnte so der Tierverbrauch für die neue EU-Chemikalienrichtlinie (REACH) auf ein Fünftel reduziert werden. Die OECD-Staaten beraten aber noch, ob sie die neue Methode anerkennen. Wissenschaftler wie Hartung halten dies für dringend erforderlich, denn die Zahl von über 2,5 Millionen Wirbeltieren, die 2008 allein in Deutschland für die Forschung starben (in der EU über zehn Millionen), könnte „durch die neue EU-Chemikalienrichtlinie sogar noch steigen. Nach der neuen Verordnung müssten Chemikalien, die die Industrie verwendet, bis zum Jahr 2018 registriert werden. Viele seit langem genutzte Stoffe müssten erneut geprüft werden. Allerdings: „Die Rechnung, wonach ein Tierversuch durch eine Alternativmethode ersetzt wird, stimmt für komplexere toxische Effekte nicht”, sagt Dr. Robert Landsiedel, Toxikologe bei der BASF. Außerdem schütze „ein Tierversuch gegen Schadensersatzforderungen immer noch besser als die modernste Alternativmethode”, erklärt Liebsch.

Die große Heuchelei?

Der Kampf gegen Tierversuche sei zudem heuchlerisch, schrieb Andreas Sentker vor kurzem in der „Zeit“. In unserem Alltag nähmen wir ohne Bedenken tausendfaches Leid von Tieren in Kauf. Manche vermeintliche Hundefreunde etwa nähmen am Leid ihrer Schützlinge genauso selten Anstoß wie der durchschnittliche Fleischesser am Schicksal seines Eiweißlieferanten. Die meisten griffen am liebsten nach Schnitzeln zu Schleuderpreisen. An den Pranger gehörten nicht Wissenschaftler, die streng reglementierte Tierversuche durchführten, sondern eher „jene, die ihre Tiere hinter zugezogenen Wohnzimmergardinen quälen. Oder zum billigsten Schnitzel greifen, zahlen und gehen“.

„Von allen jährlich in Deutschland getöteten Tieren machen Versuchstiere gerade einmal 0,5 Prozent aus“, hieß es 2006 in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

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Medizin, Pharmazie

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11 Kommentare:

Offensichtlich ein Reizthema, wie man allein an der Anzahl der Kommentare unschwer ablesen kann.
@ 13 und 14:Auch ich glaube, daß die Abtreibungsdebatte hier nichts zu suchen hat. Als Alternative dagegen Menschen vorzuschlagen, auch wenn sie verabscheuungswürdige Verbrechen begangen haben, liegt gefährlich nahe an einem Gedankengut, das in unserem Lande von 1933 bis 1945 auch unter starker unrühmlicher Beteiligung der Ärzteschaft “zweitklassiges” Leben ausgrenzte und Furchtbares gebar.

#11 |
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Tierversuche sind auf das absolut Nötigste zu reduzieren.Die Menschen zeigen eine Arroganz und Indolenz gegenüber einer Kreatur ,die Ihnen näher steht ,als Sie denken.
Nur weil Tiere nicht sprechen und verbal Angst und Schmerzen äußern können.leiden Sie trotzdem.
Für mich ist es ein schweres Verbrechen Kreaturen leiden zu lassen,die sich einfach nich wehren können!

#10 |
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Birgit Steffen
Birgit Steffen

Danke für das Ansprechen eines sehr wichtigen Thema´s. Auch ich bin gegen Tierversuche, mit Ensetzen lese ich in vielen Tierschutzberichten von den grausamen Methoden, deren Wichtigkeit und vor allem deren Nutzen keinen Kommentar mehr verdienen. Besonders abartig ist für mich die immer höhere Versuchszahl, um etwas gegen die sog. Zivilisationskrankheiten unternehmen zu können.So leiden Tiere unsäglich, damit der Raucher eine neue Tablette gegen seine Lungenerkrankung bekommt, oder die fettsüchtige Dame einen neuen Appetitszügler usw…ganz zu Schweigen von Botox.
Der Vergleich mit dem Fleischessen ist übrigends sehr gut, ich bin strikte Vegetarierin, da ich das Leiden der Tiere nicht mehr ertragen konnte. Schade, dass ich nicht schon eher aufgehört habe, das tote Gewebe der Tierleichen ( ja ich weiß, dass es Kadaver heißt )zu essen und mir auch noch einzubilden, etwas für meine Gesundheit zu tun.
Die vielen Kommentare habe ich mit großem Interesse gelesen. Frau Dr. Walker, ganz große Klasse sind der erste und der letzte Satz in Ihrem Kommentar. Ich bin dabei…
Mit freundlichen Grüßen

#9 |
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Kristina Walker
Kristina Walker

Dem Kommentator Nr. 6 könnte ich – Verzeihung – gründlich eine klatschen. Die Abtreibungsthematik hiermit in Verbindung zu bringen finde ich chauvinistisch und geschmacklos.
Darüber hinaus einmal ketzerisch gefragt, wer braucht denn weitere Überbevölkerung auf diesem Planeten, dessen schlimmster Parasit der Mensch ist?
Der Nutzen der Tierversuche für den Menschen ist ohnehin nur ein gefühlter, und warum sollen denn alle Krankheiten, die früher ein natürliches Regulativ dargestellt haben, dringend ausgerottet werden? Ich bin als Ärztin ganz und gar gegen Tierversuche, man könnte doch auch Kinderschänder dafür nehmen…

#8 |
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Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe

Die Menschheit ist trotz aller Tierversuche kraenker als je zuvor. Dieses Thema betreffend empfehle ich das Buch von Hans Ruesch ‘Nackte Herrscherin’, insbesondere das Vorwort.
Ein kurzes Zitat aus dem Inhalt:
‘Überdies bewirken Angst und Leid beiden Tieren, die ihrer natürlichen Umgebung beraubt und oft ungeahnter Brutalitaet ausgesetzt sind, eine solche Aenderung ihres seelischen Gleichgewichts und ihrer organischen Reaktionen, dass jedes Resultat a priori wertlos ist.
Körperlich und seelisch hat es mit einem normalen Tier nur noch sehr wenig gemeinsam und noch weniger mit dem Menschen.’
Ich muss gestehen, ich konnte das Buch vor echtem Grausen nicht zu Ende lesen – bin natürlich schon seit langem Vegetarier.

#7 |
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Dr. Thomas Hellwig-Bürgel
Dr. Thomas Hellwig-Bürgel

Man sollte, wo immer es geht, Alternativmethoden einsetzen. In den Fällen wo dies nicht praktikabel ist, müssen weiterhin Tierversuche nach der 3R Regel durchgeführt werden. Die Tötung eines Frosches für ein Praktikum ist übrigens kein Tierversuch.

Was mich geärgert hat ist die in falschen Zusammenhang gesetzte Angabe zu der Höhe des Budgets der DFG in 2007. Diese Summe bezieht sich auf das Gesamtvolumen das auf alle Forschungsrichtungen verteilt wurde. Die gewählte Formulierung impliziert, dass 1,7 Milliarden Euro Steuergelder für Tierversuche ausgegeben wurden. Das ist eine äusserst tendenziöse Unterstellung und zeugt von dem Versuch auf subtile Weise Empörung hervorzurufen. Die DFG fördert Forschungsvorhaben in denen u. a. auch Tierversuche vorkommen können. In den meisten dieser Forschungsvorhaben geht es allerdings nicht um Tierversuche (Antragspflichtig) im rechtlichen Sinne, sondern um Tiertötungen (Anzeigepfichtig) mit anschließender Organentnahme. Sollte jemand für 1,7 Milliarden Euro Labormäuse kaufen wollen, würde er bei einem durchschnittlichen Preis von 25,-¿ pro Tier 68 Millionen Tiere bekommen.

#6 |
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EIn von mir sehr geschätzter schwedischer Kollege, der in der Katastrophenmedizin und Militärmedizin einen sehr guten Namen hat, sagte einmal :” Wenn dadurch nur ein Schuß auf einen Menschen weniger auf dieser Welt abgegeben würde, würde ich tierexperimentell nicht mehr an Schussverletzungen und der Wirkweise von IED’s forschen”…
Leider wird in Afghanistan auf Menschen geschossen und nicht auf Zellverbände…

#5 |
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Ich habe meinem älteren Enkel und dessen Schwester erklärt, dass es keinen Grund gibt, ein Tier zu töten, es sei denn, es schadet mir (Schnaken) oder ich will es essen. Letzteres mit dem geringsten Schmerz oder Leiden. Beide machen große Schritte über die Mistkäfer im Wald. Sie sind (8 + 5J) ebenso bereit eine Spinne zu beobachten, anstatt sie zu töten.
Ich glaube Tierschutz fängt spätestens im Kindergarten an.
Dazu gehört meines Erachtens auch der Respekt vor dem Leben.
Viele Tierversuche, wie das Dekapitieren eines Frosches im Kurs der Physiologie, sind so überflüssig wie ein Kropf. Es reicht ein Frosch, und ich gehe soweit, den ganzen Vorgang gefilmt bringt es auch. s

#4 |
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Barbara Scheinhardt
Barbara Scheinhardt

die sache mit der “heuchelei” bei den tierversuchsgegnern hat was, denn wenn ich so sehe – ich bin ganz aktive tierschützerin – was überall, besonders auch in der ernährungsbranche, der tieren bedenkenlos angetan wird, kann ich nur sagen: was sind die menschen doch für schlimme kreaturen: jeden tag bfleisch auf den tiesch, möglichst günstig, aber gegen tierversuche! usw, usw, usw

#3 |
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Dr. med.vet.FVH Heinz K. Müller
Dr. med.vet.FVH Heinz K. Müller

In der Schweiz fördert die Stiftung Forschung 3R (finanziert von Pharmaindustrie und Bund) seit über 20 Jahren wissenschaftliche Projekte im Sinne der 3R. Die Stiftung zeigt beispielhaft, was erreicht werden kann, wenn sich Gruppen mit grundsätzlich divergierenden Interessen für ein gemeinsames Ziel zusammensetzen. Der permanente Dialog innerhalb und über die Stiftung, wo Politik, Bundesverwaltung, Wissenschaft, Tierschutz und Industrie vereint sind, nützt letztlich Allen – allen voran den Tieren. Schade nur, dass es in der Regel sehr lange dauert, bis validierte Ersatzmethoden auch Eingang in die Regelwerke (Pharmakopöen z.B.) finden und verpflichtend werden.

Und – die Angabe der erwarteten Belastung (Schweregrad) ist zwingend bei jedem Gesuch zur Bewilligung für einen Tierversuch und ein zentrales Kriterium.

#2 |
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Es geht wie immer um die entscheidende Frage: akzeptiert man die “Nutzung” von Tieren. Wenn dies akzeptiert wird (was die meisten durch Fleischkonsum u.ä. dokumentieren), sollte jede Nutzung derart gestaltet sein, dass die Tiere frei von Schmerzen und Leiden sind (Schäden müssen hier ausgeklammert werden, da der Tod sicher als größter Schaden anzusehen ist). Im Europäischen Vorschriften taucht hier auch noch der Begriff “frei von Angst” auf, der im Deutschen Tierschutzgesetz (TierSchG) (leider) fehlt.

Daher fehlt mir in der Betrachtung von Versuchstierzahlen die Einteilung nach der Belastung der Versuchstiere, obwohl hierzu ja Angaben in den Versuchstieranträgen gemacht werden müssen. Wahrscheinlich ist es auch nicht aufgenommen, weil vorgeschriebene Untersuchungen (§8(7) TierSchG) nur angezeigt werden müssen und keine Angaben zur Belastung der Tiere gemacht werden. Hier wäre der Gesetzgeber gefragt!

Ein wichtiges Thema ist auch mit der überwiegenden Publikation von positiv-Ergebnissen genannt worden. Hier sollten Editoren und Reviewer etwas umdenken, bzw. es braucht für diesen “Markt” neue Journals, die sicher auch erfolgreich sein könnten.

Eine Anmerkung noch zur DFG; sie fördert sicher nicht Tierversuche, sonder fördert Forschungsvorhaben, in denen Tierversuche vorkommen können. Es werden ja auch Geisteswissenschaften gefördert.

#1 |
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