Glyphosat: Hintertür für Deutschland

2. Januar 2018

Nachdem die Europäische Kommission Glyphosat für weitere fünf Jahre zugelassen hat, bemühen sich Politiker nun um Schadensbegrenzung. Sie halten deutsche Sonderwege für möglich, um das Herbizid doch noch zu verbieten. Ein Gutachten bestätigt ihre Argumentation.

Ende November gaben 18 aller 28 EU-Länder im Vermittlungsausschuss der EU-Kommission grünes Licht, Glyphosat für weitere fünf Jahre zuzulassen. Deutschland hatte sich bei einer früheren Abstimmung zwar enthalten, schließlich aber doch zugestimmt. Seitdem muss Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) viel Kritik einstecken. In Berlin hieß es, er habe sich nicht an Absprachen der früheren Koalition gehalten. SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles sprach sogar von einem „massiven Vertrauensbruch“ innerhalb der geschäftsführenden Bundesregierung.

Gutachten 1: Fehlende Grundlagen für die Zulassung

Hinter der Diskussion stecken wissenschaftliche Kontroversen. „Bei allem, was wir heute wissen, ist Glyphosat wahrscheinlich nicht krebserregend. Punkt. Das sagen wir auf der Grundlage von fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen“, erklärt Bernhard Url. Er ist Direktor der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Das entscheidende Wort in seinem Zitat „wahrscheinlich“ heißt aber nicht, dass das Präparat zwangsläufig harmlos ist. Zwei Punkte fachen die Debatte immer wieder aufs Neue an:

Die Datenlage bleibt also verworren und weitere Studien sind erforderlich. Genau hier setzt die Juristin und ehemalige französische Umweltministerin Corinne Lepage mit einem Gutachten an. Sie schreibt, die EU würde sowohl ihrem Vorsorgeprinzip als auch ihren Prinzipien des Risikomanagements widersprechen. Vielmehr gebe es ausreichende Hinweise auf die Gefahren für Gesundheit und Umwelt. Damit fehle einer Zulassung die Basis.

Gutachten 2: Nationale Bedingungen berücksichtigen

Auf Anfrage der Grünen hat das Bundestags-Europareferat ebenfalls ein Gutachten erstellt. Gemäß der Pflanzenschutz-Verordnung sei es möglich, dass „spezifische nationale Verwendungsbedingungen und deren Konsequenzen, beispielsweise für die Biodiversität, in die Prüfung einbezogen werden, welche der Zulassung des Pflanzenschutzmittels möglicherweise entgegenstehen oder bestimmte Auflagen erfordern“, schreiben Experten. Das heißt im Klartext: Jetzt müssen Biologen Argumente suchen, warum Glyphosat bei uns mehr Schaden anrichtet als in anderen EU-Staaten.

Unter diesen Gegebenheiten seien „nationale Zulassungen unter Auflagen oder ein nationales Verbot von Pflanzenschutzmitteln, deren Wirkstoff auf Unionsebene genehmigt worden ist, möglich“. Die Frage, ob konkrete Voraussetzungen für ein Verbot existieren, wollten die Gutachter dem Bericht zufolge aber nicht abschließend beantworten.

Das Hintertürchen bleibt

Christian Schmidt sagte jedenfalls, er habe bei seiner Zustimmung in Brüssel eine Biodiversitätsklausel mit Einschränkungen für Glyphosat mit verhandelt. Mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bestehe Einigkeit, Auswirkungen auf die Artenvielfalt bei der Zulassung und der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln künftig stärker zu beachten.

19 Wertungen (2.63 ø)

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20 Kommentare:

Ärztin

#8 Sehr geehrter Gast
Wenn Ihnen bezahlbare Lebensmittel am wichtigsten sind, werden Sie wahrscheinlich künftig nur noch chemisch zusammengemixte “Abfallprodukte” bekommen.
Es geht nicht nur um “wahrscheinlich” Krebserregend, sondern um die Zerstörung der Biodiversität.
Am billigsten ist es, Sie ziehen durch Wald und Feld und sammeln was noch eßbar ist, wenn Sie etwas finden.
Auch selbst angebaute Lebensmittel sind billig. Dafür müssen Sie sich nur ein bißchen körperlich anstrengen. Insbesondere können Sie sich bald damit beschäftigen, die Pflanzen mit dem Pinsel selber zu bestäuben, wenn es kaum noch Insekten gibt.
Damit sollten sich auch alle Politiker, die solche Entscheidungen treffen, beschäfigen. Dann tun sie wenigstens endlich mal etwas Sinnvolles.
Wünsche Ihnen viel Genuß mit billigen Lebensmitteln und viel Bewegung (die tut Ihnen sicher gut) beim Bestäuben von Gemüse, Obst, etc.
Helga

#20 |
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Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA)

Bis heute ist die Kanzerogenität von Glyphosat nicht geklärt. Vollumfängliche, unabhängige Studien fehlen leider und sicherlich werden wir diese Frage auch so schnell nicht klären können. Dass sich die Industrie mit allen Mitteln dagegen wehrt, dass der Einsatz von Neonicotinoiden verboten oder eingeschränkt wird, ist aus Sicht eines Unternehmens verständlich. Dass sich die Politik nicht gegen den massiven Einfluss der Industrie wehrt, ist allerdings mehr als verwerflich.
Die bisherigen Studien lassen viele Punkte offen wie z.B. die Daten über die Glyphosataufnahme der Pflanze INKL. des beigefügten Benetzungsmittels, die Wirkung der Kombination (& Kumulation) von mehreren Herbiziden/Pestiziden auf Mensch und Tier, sowie die langfristigen, pathologischen Auswirkungen auf die Gesundheit durch die Veränderung der Bakterienkulturen im Darm.
Gesichert wissen wir, dass sich Neonicotinoide negativ auf die Orientierung der Insekten auswirken (und z.B. Bienen dadurch nicht mehr zum Stock finden), ergo z.B. auch immer weniger Pflanzen bestäubt werden. Nicht ganz unbedeutend, wie ich finde…
Zudem steigen die Resistenzen. Zum einen wird die Resistenz der Pflanzen gegen die Gifte immer höher, die Resistenz gegen extreme Umweltbedingungen aber immer niedriger (vorallem bei GMO, die gekoppelt sind an den Einsatz von Glyphosat), weiterhin werden Antibiotikakreuzresistenzen diskutiert.
Wie dem auch sei, unser logischer Menschenverstand sagt uns doch eigentlich ganz klar, dass es weder gesund noch zukunftsweisend sein kann, immer mehr und mehr (aufgrund der Resistenzen und Ertragsmaximierung), in der Tat also tonnenweise Gift über unsere Nahrung (= Lebensgrundlage) und Böden zu kippen.
Zudem geben wir die Herstellung unserer Nahrung immer mehr in die Hände weniger großer Unternehmen, welche immer mehr an Macht gewinnen und von denen wir immer abhängiger werden (auf der Strecke bleiben die „Kleinen“ und auch die Vielfalt geht verloren….)
Es gibt so viele weitere Aspekte, die bis jetzt keine oder zu wenig Beachtung in der Debatte finden, welche für mich persönlich jedoch bedenklich genug sind, um den Umgang mit diesen Giften endlich einzudämmen bzw. zu beenden und um schlussendlich unsere Nahrungsmittelproduktion und unsere Denkweise in eine andere, langfristig hoffentlich gesündere Richtung zu lenken.

#19 |
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Medizinphysiker

Wenn man wollte, könnte man in Deutschland das Zeug verbieten, das “lässt” die EU zu. Dazu bräuchte es aber einen Beschluss im Bundestag, eine Mehrheit käme auch zustande.
Aber weder Grüne noch Linke noch die SPD bringen den Antrag an, obwohl sie gegen das Zeug wettern.
Da sag ich mal: Heuchelei?

#18 |
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Eben, es braucht eine Bildungsoffensive.

Und dazu gehört auch, sich im Vergleich mit Glyphosat (keine direkte schädigende Wirkung auf Bienen, da denen das entsprechende Enzym, wie übrigens auch uns Menschen, fehlt) die anderen in der sogenannten “BIO”-Landwirtschaft eingesetzten Mittel anzusehn. Zum Beispiel Kupfersulfat.

Wenn man da genauer hinschaut, offenbart sich die Heuchelei und Bigotterie.
(https://www.novo-argumente.com/artikel/die_heuchelei_der_bio_lobby)

Im Übrigen, auch für alle anderen “Chemophobiker”, kennen Sie die Inhaltsstoffe eine “natürlichen” Erdbeere oder die Ihres Kaffees?

https://jameskennedymonash.files.wordpress.com/2014/08/ingredients-of-an-all-natural-strawberry-english.jpg

https://jameskennedymonash.files.wordpress.com/2014/07/ingredients-of-all-natural-coffee.png

Betreten Sie mal damit einen Bio-Laden oder eine Party von denen, die auf dem “Bio-Trip” sind. Sie werden tolle Reaktionen haben und künftig als “Tischfeuerwerk” gehandelt und gemieden, weil sie die eingeübte Fassade gesprengt haben.

#17 |
  17
Dipl.phys. Hans-Jürgen Schmitz
Dipl.phys. Hans-Jürgen Schmitz

@Gst #6

Bienen sind also nicht weiter wichtig? Wie dumm kann man sein?

Naja jetzt wissen wir jedenfalls woher die Partei dieses Glyposatministers Schmidt trotz allem noch ihre unverdienten Stimmen bekommt. Solche gibts halt leider noch genug bei uns in Bayern.

Darum: Für eine Bildungsoffensive in Bayern!

#16 |
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Thomas Münkel
Thomas Münkel

@ “ist nicht wichtig”
Lesen Sie mal diesen Kommentar eines Wissenschaftlers: https://www.salonkolumnisten.com/glyphoshima/

#15 |
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Gast
Gast

@ Gast Nr. 6
Sie verstehen die Problematik leider nicht,
Das muss ja auch nicht jeder, weshalb es durchaus gut wäre, wenn Politiker für die ein oder anderen fraglich Mündigen zu deren Wohl entscheiden würden.

#14 |
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Gast
Gast

Wenn es darum ginge, Glyphosat einzusetzen, damit niemand in der EU hungert, meinetwegen! Aber es geht ja drum, möglichst viel billig zu produzieren.
Im übrigen, den meisten “vermutlich krebserregenden” Stoffen oder Tätigkeiten kann ich ausweichen, dem Glyphosat nicht!
Da gilt echt sinngemäß der Satz, “wenn alles vergiftet und kaputt ist wird man merken, dass man Geld nicht essen kann”

#13 |
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ist nicht wichtig
ist nicht wichtig

Christian Schmidt hat einen übelst wirtschaftlich motivierten Egotrip hingelegt.
Dieser Mensch hat zu verantworten, dass der Bevölkerung unseres Landes Schaden zugefügt wird- natürlich wird zuerst das Ökosystem geschädigt und wenn erst die letzte Biene gestorben ist, können wir entweder selbst zum Bestäuben auf die Bäume klettern oder gleich aufgeben und sterben. Wer so verantwortungslos mit seinem Auftrag im Amt umgeht, sollte eigentlich vor Scham durch Selbsterkenntnis in Grund und Boden versinken. Welch ein Armutszeugnis!

#12 |
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Barbara Häußel
Barbara Häußel

Bienensterben ist also egal??? – mir bleibt bei so einem schwachsinnigen Kommentar glatt die Spucke weg!

#11 |
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Hanno Wolfram
Hanno Wolfram

in der gleichen, frei zugänglichen Liste der WHO-Organisation (IARC) und mit der gleichen Einstufung „vermutlich krebserregend“ stehen noch folgende Dinge:
Getränke, mit einer Trinktemperatur über 65° C, Schichtarbeit, die den Tagesrhythmus beeinträchtigt, Der Verzehr von rotem Fleisch, Berufliche Exposition bei der Raffinerie von Benzin, Berufliche Arbeit als Frisör, Emissionen beim heißen Braten, Emissionen im Haus beim Verheizen von Holz oder der Herstellung von Glas und androgene Steroide.

Vielleicht hilft dies, den Unterschied zwischen Sachkunde und politischen Motiven zu erklären?

#10 |
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Gast
Gast

Sehr geehrter Gast,
ich empfehle Ihnen: Monsanto, mit Gift und Genen, ein sehr aufschlußreicher Film,
Auch die Forschungen von Frau Professor Krüger in Leipzig sind sehr interessant. Bleibt noch zu erwähnen, dass Leukämie in Frankreich eine anerkannte Berufskrankheit bei konventionellen Landwirten ist.
Die Erfahrungen, die hier geschildert werden, haben mit den von Monsanto finanzierten Studien nicht viel gemeinsam. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt….

#9 |
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Gast
Gast

Glyphosat muss man täglich quasi literweise saufen, damit es Krebs verursacht. Bezahlbare Lebensmittel sind mir perönlich außerdem wichtiger als Bienen und sonstige Öko-Nostalgie. Vielleicht 90% der Weltbevölkerung sehen das theoretisch wahrscheinlich ähnlich. Nur die abgehobenen Hipster und Grünen in Berlin und anderen Hipster-Nestern, die haben den Luxus, sich dieses Luxus-Problems anzunehmen. Glyphosat ja bitte!!!!!

#8 |
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franz laudenbach
franz laudenbach

Anmerken möchte ich zum Text unten:
Gerade in Argentinien wird Glyphosat (Monsantos) plus offensichtlich beigemengtem Bienengift (Bayer) seit gut 20 Jahre länger als in Europa eingesetzt. Außerdem, Glyphosat vernichtet alle Pflanzen, die nicht Gen verändert sind. Heißt: Alle Feldfrüchte angefangen von Getreide (Weizen, etc.) bis hin zu Raps, Kartoffel usw., sind Gen verändert, kommen in den Feldfrüchten so auch auf den Tisch, etwa zum Mittagstisch!
Dachte immer: Bin mir sicher, in Deutschland sind Gen-Veränderte Bepflanzungen verboten.

#7 |
  7

Allen die hier fast schon hysterisch reagieren, sobald das medial geschürte Reizwort “Glyphosat” erscheint: Besinnen Sie sich wieder auf das, was Naturwissenschaft ausmacht! Nämlich Fakten!

Zum medial gehypten Insektensterben:

http://www.rwi-essen.de/unstatistik/70/ und
http://www.rwi-essen.de/unstatistik/72/

Vergessen Sie bitte auch nicht den guten alten Paracelsus, der vor gut 500 Jahren bereits formulierte:

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“ – Die dritte Defension wegen des Schreibens der neuen Rezepte. In: Septem Defensiones 1538. Werke Bd. 2, Darmstadt 1965, S. 510. zeno.org

Auch die zunehmenden Krebserkrankungen haben eine einfacherer Ursache, als so mancher vermutet:

http://www.rwi-essen.de/unstatistik/28/

Und besonders an Gast#4

http://www.rwi-essen.de/unstatistik/51/
http://www.rwi-essen.de/unstatistik/67/

Und weil wir dabei sind: Vergleichen Sie mal die Aerodynamik ihres jetzigen Autos mit dem vor 20 Jahren. Das hatte gegen den heutigen Anstellwinkel der Frontscheibe die Form einer Schrankwand.

#6 |
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franz laudenbach
franz laudenbach

Videos im Internet: YouTube;
Argument: Glyphosat Argentinien
Menschliche DNA Veränderungen in Argentinien:
https://www.youtube.com/watch?v=UrRpD8EExJo;
Erfahren Sie aus diesem Beitrag des ORF2, im TV-Phönix, über mehrere Tage hinweg zum Zeitpunkt der EU Glyphosat Zulassung; Ende 11. 2017/ Anfangs 12.2017, täglich gesendet!
Spaß wohl? Oder sollten die Sendungen der hohen Politik, eher als Hinweis dienen???!!!
Die Sendungen wurden von Verantwortlichen, die in dieser Zeit über weitere Glyphosat Zulassung diskutierten und anschließend für Glyphosat mit einer Stimme Mehrheit zustimmten, voll ignoriert!
Im Video ersichtlich:
Kinder werden Glyphosat geschädigt geboren, müssen lebenslänglich behindert leben.
Hoden, Eierstöcke der Eltern sind auf Basis Glyphosat, DNA-, GEN geschädigt.
Kinder leiden an Leukämie!
Im weiteren Verlauf, wird klar ersichtlich das betroffene Landwirte zum Schweigen verpflichtet
wurden. Vertrags-Belohnung fürs Schweigen; 2-3 Millionen Dollar!
Schweigegeld das nie ausbezahlt wurde.
Verträge aber sind es, die den unwillkürlich Bestochenen mit hohen Kosten drohen, sollten sie nicht, wie vertraglich unterzeichnet, schweigen!
Sollten sie sich der Öffentlichkeit offenbaren, würden sie die Anwaltskosten der Vertrags-Partner, tragen müssen!.
Gewässer, sind mit Glyphosat vergiftet!
Bereich des Glyphosat-Auslieferung-Gebäude;
Dort kann man sehen, dass Bienengift der Bayer AG, als Beimischung zu Glyphosat, geliefert wird! Bienengift, das vermutlich dem Insekten-, Bienen-Mord dient.
Rinder sterben; Spinale Deformation der Ferkel!
https://www.youtube.com/watch?v=3ivpJx3gkMY;
Selbsterklärend:
WHO in Abhängigkeit von der Chemieindustrie:
https://www.youtube.com/watch?v=G30AMKr5vVY;
Im Beitrag wird erklärt:
Die WHO (World Health Organisation) wird in bis zu 83%, von der Pharma-Industrie getragen!“
Nachdem die WHO erklärte; Glyphosat ist Krebs erregend!
zieht sie diese Aussage gut 4 Wochen später zurück!!!!?????????????
Bienen sterben: https://www.youtube.com/watch?v=Nr01U3yhoes;
Kommentare: https://www.youtube.com/watch?v=1mG4Dia8oOE;
Auf oben aufgeführte Internetseiten, möchte ich speziell hinweisen, es sind TV Beiträge, die ich per Zufall zu sehen bekam.

Im Internet wählen Sie bitte YouTube;
Auf der YouTube Seite können Sie unterschiedliche Argumente Eingeben:
Bsp.: Glyphosat Argentinien;
Bsp.: Glyphosat;
Bsp.: Ackergift;
Ergebnis: Unzählige Beiträge können aufgerufen werden.
Weitere Informationen:
Glyphosat: Auf Kosten des Menschen 07.2017 | HQ Bericht;
https://www.youtube.com/watch?v=bSlP5OM49Kc;
Rede vom 13.12.2017 zum Thema Glyphosat (Landtag Niedersachsen)
https://www.youtube.com/watch?v=p06d576w7ZQ

#5 |
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Gast
Gast

Unglaublich, Schmidt will das Zeug für den Privatverbrauch (im Ziergarten?) verbieten, aus Angst vor dem Bauernverband und in Hinblick auf die Wahlen in diesem Jahr in Bayern dürfen die Bauern das Zeug weiterhin in Massen auf die Äcker sprühen!
Es ist doch auch auffällig, früher waren die Scheiben meines Autos nach Autobahnfahrt mit toten Insekten bedeckt, heute nicht mehr!
Da kann ich nur den Kopf schütteln, was wollen wir uns alles noch gefallen lassen?

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Karlheinz Serwatka
Karlheinz Serwatka

Wenn wir neben der fortlaufenden Nutzung hochtoxischer Neonicotinoide als Inhaltsstoff von Insektiziden das exorbitante Artensterben, insbesondere unter den Fluginsekten, durch die Anwendung von Glyphosat weiter wie bisher forcieren, dürfte “wahrscheinlich nicht krebserregend” für uns nachfolgende Generationen noch das kleinste Problem darstellen. Nahrungsmittelkrisen durch fehlende Bestäubung werden eine Konsequenz sein, für die uns unsere Kinder und Enkelkinder verfluchen werden. Schon deswegen gehört es abgeschafft.

#3 |
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Gast
Gast

Die langfristigen Schäden für Flora und Fauna sind hinlänglich bekannt (siehe Berichte aus Südamerika und Asien)!! Die jetzigen Nachzulassung geschah aus reinen wirtschaftlichen Interessen der Herstellerindustrie! Schade, dass sich die Politik dem beugt! Wir alle essen und trinken inzwischen Glyphosat mit unseren Lebensmittel!
Holzofenpizza und Bleigießen sollen verboten werden, das “heilige Glyphosat” darf bleiben. Ich finde das beschämend!

#2 |
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Gast
Gast

Ob irgendeine Substanz “wahrscheinlich nicht krebserregend” ist, kann man mit 100%iger Gewissheit erst nach vielleicht 50 Jahren sagen.
Wenn die Glyphosatgegner so argumentieren, dürfte man z. B. keine neuen Medikamente mehr zulassen. Denn ob sie mit Sicherheit nicht krebserregend sind, kann zur Zeit keiner sagen.
Wenn die EU seit 80 Jahren existiert und konsequent das “Vorsorgeprinzip” angewendet hätte, gäbe es in Europa weder Antibiotika noch Antihypertonika oder Chemotherapie.

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