Impfen beim Apotheker – eine gute Idee?

12. Dezember 2017

In der Schweiz und in Großbritannien dürfen Apotheker mittlerweile impfen. Apotheker in Deutschland nicht, sie können zum Thema Impfen bislang nur beraten oder Wirkstoffe abgeben. Sollte sich das ändern? Ann-Katrin Kossendey-Koch spricht darüber im Video.

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Allgemein

6 Kommentare:

Rückert
Rückert

Gast #4: mit unqualifizierten Äußerungen kommen wir alle nicht weiter! Jedes relevante Thema sollte sachlich diskutiert werden. Für die Apotheker spricht, dass sie als Heilberufler mit einer Universitätsausbildung, z.T. auch mit Fachapothekerausbildung oder Promotion in der Lage sind, verantwortlich zu arbeiten, evtl. nach Zusatzqualifikation. Dagegen spricht, dass viele Apotheker
eigentlich ausreichend beschäftigt sind und eine Zusatzaufgabe, die wie selbst erlebt auch “Sprechstundenhilfen” erledigen können, nicht übernehmen wollen.

#6 |
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Gast
Gast

Lieber Gast #4, ich stimme Ihrer Ansicht zur Trennung der Aufgabenbereiche zu, aber geht es vielleicht etwas weniger despektierlich? Apotheker und Ärzte haben verschiedene Ausbildungen und verschiedene Kompetenzen, beide würden auf dem Gebiet des anderen schnell an ihre Grenzen stoßen. Auch Sie.

#5 |
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Gast
Gast

Auf gar keinen Fall! Deutsche Apotheker kochen Analysen, spielen Ionenlotto und kaufen Ware ein, die die Angestellten dann verhökern sollen.
Ich bezweifle, dass ein Apotheker weiß wo die Muskeln und Nerven lang laufen.
Zudem sind Impfstoffe aus gutem Grund verschreibungspflichtig. Wenn jeder Kleinstadtapotheker dann impfen darf, könnte man die Verschreibungspflicht ja auch vollständig auflösen. Impfen gehört in die Hände fähiger Ärzte, nicht in den staubigen Beratungsraum einer Apotheke. Dann möchte ich bitte auch dispensieren, wenn die Apothekerschaft unbedingt ärztliche Tätigkeiten übernehmen will!

#4 |
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Gast
Gast

Apotheker, die meinen Geldbeutel beschneiden, soll nun auch noch meinen Körper verletzen? NEIN DANKE.

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Dr. Felix Eggert
Dr. Felix Eggert

Man sollte hier nicht wieder gleich Pessimismus und Berührungsängste streuen.
Ich halte es für eine gute Dienstleistung. Viele Impfungen sind Reiseimpfungen, und werden ohnehin nicht von der Krankenversicherung getragen.
Im übrigen geht es auch um die Gesundheit aller Bürger und die WHO – Ziele.
Die Impfmüdigkeit der Deutschen ist erschreckend. In GB und Inder CH sieht das , letztlich durch Einsatz der Apotheker, viel besser aus.
Man sollte ein 2 jähriges Pilotprojekt durchführen.
Ich bin bereit !

#2 |
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Reza Azizi Nejad
Reza Azizi Nejad

Die Idee ist an sich okay.
Das Potential der Apotheker soll mehr in Anspruch genommen werden. Mal ehrlich, ein Apotheker mit 10 Jahre Offizin Erfahrung hat alle Krankheiten schon mal gesehen! An eine Anweisung ( Injektion in M. Deltoides) dürfte es nicht scheitern! das können sogar Heilpraktiker! Es muss nur ordentlich honoriert werden! Alle gewinnen was davon!

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