Schizophrenie: Die Pille der Wahrheit

4. Januar 2018

Viele Patienten mit Schizophrenie oder Depression nehmen ihre Medikamente unregelmäßig. Eine intelligente Pille gibt Auskunft darüber, ob sie geschluckt wurde. Damit soll sich die Compliance verbessern. Ein großer Fortschritt oder die fortschreitende Entmündigung des Patienten?

Das Neuroleptikum Abilify mit dem Wirkstoff Aripiprazol wird seit 2002 in den USA und seit 2004 in Europa zur Behandlung von Schizophrenie, Depressionen und manischen Phasen einer bipolaren Störung verschrieben. Nun kommt die Tablette mit einem digitalen Upgrade in Form von winzigen schluckbaren Sensoren daher. Diese heißen Ingestible-Event-MarkerSensors (IEM). Sie sollen nachvollziehbar machen, ob Patienten das Medikament den Anweisungen entsprechend einnehmen oder nicht, wie DocCheck bereits berichtete. Bereits 2012 erteilte die amerikanische Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde (FDA) die Zulassung zur Erforschung der digitalen Pille. Unter dem Namen Abilify MyCite soll das Medikament 2018 auf den Markt kommen.

Schäden in Milliardenhöhe

Das System besteht neben der Tablette aus dem MyCite-Patch (Pflaster) und der MyCite-App. Das Ganze funktioniert so: Kupfer, Magnesium und Silizium erzeugen bei Kontakt mit Magenflüssigkeit einen elektrischen Impuls. Dieser wird von dem Hautpflaster, das am linken Brustbein platziert wird, detektiert und per Bluetooth an die App übermittelt. Die Daten werden in das Abilify-MyCite-Internet-Portal übertragen. Von dort aus bekommen dann Ärzte, Pfleger oder Familienmitglieder eine Übersicht darüber, ob die Patienten sich an die Einnahmeverordnungen halten. Dem Einblick in die Daten durch andere Personen muss der Patient jedoch zustimmen, die Entscheidung darüber lässt sich jederzeit wieder umkehren.

 

 

Die New York Times erklärt, warum die digitale Pille aus finanzieller Sicht sinnvoll erscheint. In den USA nehmen Millionen von Patienten ihre Medikamente nicht wie verschrieben ein. Dadurch entstehen jährlich Kosten um die 100 Milliarden US Dollar. Auch Ameet Sarpatwari, Medizin-Dozent an der Harvard Medical School, ist ein Befürworter der Technik. Er glaubt, dass die Technologie erheblich zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit beitragen wird. Besonders die Gruppe der älteren Patienten würde seiner Meinung nach davon profitieren, da sie ihre Medikamente gerne nehmen wollen, diese aber häufig vergessen.

 

Ein digitales Pflaster dient zu Detektion der Signale der Pille aus dem Inneren. © Proteus Digital Health

Bessere Compliance: Nicht bewiesen

Kritiker hingegen verstehen vor allem nicht, warum Abilify MyCite nun gerade bei Menschen mit Schizophrenie erstmals zum Einsatz kommen soll. Im Times Artikel heißt es weiter, dass gerade die beschriebene Patientengruppe die Medikation häufig abbreche, oftmals mit schweren Folgen. Hier will man besser einschreiten können. Viele Psychiater seien daher daran interessiert, das System zu testen. Zum Beispiel für Patienten, die ihre erste psychotische Episode durchlebten. Hier bestehe die Gefahr, dass mit der Medikamenteneinnahme aufgehört werde, sobald sich die Personen besser fühlten, sagt der Experte für psychische Störungen Dr. Jeffrey Lieberman.

Doch wie überzeugt man diese Patienten davon, dass es nur zu ihrem Besten ist, sie von innen mit einer Art Sender auszustatten? Vergrößert das nicht eher das Misstrauen? Die FDA und der Hersteller weisen darauf hin, dass noch nicht untersucht wurde, ob sich die Therapietreue durch den Einsatz der digitalen Pille tatsächlich verbessert. Das System sollte nicht bei einen Notfall genutzt werden, denn die Detektion kann bis zu zwei Stunden dauern oder auch komplett ausfallen. Sollte das Signal trotz Einnahme wegbleiben, ist es natürlich wichtig, dass der Patient keine zweite Dosis nimmt. Kritische Stimmen geben zu bedenken, dass sich die Tablette auch leicht manipulieren lassen könnte, indem man sie einfach in ein wenig Säure auflöst. Inwiefern das System in Zukunft akzeptiert und genutzt wird, werden die kommenden Jahre zeigen.

Intelligente Pflaster

Pflaster übernehmen in der modernen Medizintechnik also eine wichtige Funktion, indem sie Signale aus dem Körper in Verarbeitungsprogramme weiterleiten. Viel Hoffnung wird ebenfalls in eine neue Generation gesetzt, die die Wundversorgung revolutionieren soll. Ein Pflaster, das Infektionen anzeigen kann, entwickelt derzeit der Bioingenieur Ali Khademhosseini von der University of California, Los Angeles.

Mit Hilfe von elektrischen Sensoren misst es Parameter wie Temperatur, Feuchtigkeitsgehalt, pH-Wert und Sauerstoffsättigung. Deuten die Messwerte auf eine Infektion hin, kann das Pflaster sogar Antibiotika freisetzten und die Läsion schnellstmöglich therapieren. Die Entwickler stellen sich für die Zukunft vor, dass die Daten über ein Smartphone abrufbar werden, damit Ärzte die Heilung genauestens verfolgen können. Insbesondere für chronische Hautinfektionen könnte dies ein Fortschritt bedeuten.

Wundauflagen liegen aber nicht selten lange im Schrank, bevor sie zum Einsatz kommen. Einige Ingenieure bezweifeln die alltägliche Praktikabilität der smarten Pflaster mit empfindlicher Sensortechnik. Die Forschergruppe um den Biochemiker Toby Jenkins von der Universität Bath (UK) hat sich deswegen ein ganz anderes Prinzip ausgedacht. Deren Wundverband enthält in einer Matrix aus Agarose Nanovesikel mit Fluoreszenzfarbstoffen. Nur bakterielle Exotoxine typischer Hautkeime wie Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa und Enterococcus faecalis führen zu einer Lyse der Vesikelmembran. Der Farbstoff wird freigesetzt und die Infektion frühzeitig sichtbar.

 

Fluoreszierendes Pflaster

Exotoxine von Hautpathogenen dienen bei diesem Farbindikator-Pflaster als Trigger     ©University of Bath

 

Mit künstlichen Herzmuskel-Pflastern“ könnte zukünftig funktionsloses Infarktgewebe ausgebessert werden. Amerikanische Bioingenieure der Duke University (USA) züchteten hierfür pluripotente Stammzellen zu Kardiomyozyten, Fibroblasten und Endothelzellen heran. Nachdem sie die richtige Zusammensetzung an Zellen, Stützstrukturen sowie Wachstumsfaktoren gefunden hatten, wuchsen die Substanzen selbstorganisiert zu einem funktionalen Herzmuskelgewebe heran.

Die Kontraktionskraft der Patches und ihre elektrische Leitfähigkeit gleichen der von gesundem Herzgewebe. Bringt man sie über vernarbtem Infarktgewebe an, unterstützen sie den verletzten Muskel und schütten zudem Enzyme und Wachstumsfaktoren aus, die die Regeneration verletzter Zellen fördern. Vernarbtes Infarktgewebe führt sonst zur Herzinsuffizienz, weil es weder kontraktil noch leitend ist. Da die weltweit über 12 Millionen Betroffenen bisher lediglich symptomatisch behandelt werden, wäre ein Ersatz des beschädigten Muskels ein großer Fortschritt. Bevor dies angewendet werden kann, muss allerdings noch einen Weg gefunden werden, die Patches wesentlich dicker heranwachsen zu lassen.

 

Biomedizinischer Bigbrother

Bei der MyCite-App für die digiate Pille kann der Patient zusätzlich seine Gefühle, tägliche Aktivitäten und das Schlafverhalten eintragen. Die FDA erklärt, dass sie die Entwicklung solcher neuen Anwendungen unterstützt, um herauszufinden, wie Patienten und Behandlern damit geholfen werden könnte. Kritikern geht das jedoch zu sehr ins Detail, sie sehen hier ethische Probleme.

Was passiert, wenn Krankenkassen detektierbare Tabletten zukünftig flächendeckend in verschreibungspflichtigen Medikamenten einsetzen? Um zum Beispiel Leistungen zu verweigern oder Gebühren zu erheben, wenn jemand vergisst, seine Tablette zu nehmen. Kommt dann eine Push-Benachrichtigung auf unser Smartphone, dass Zusatzkosten anfallen, wenn das Medikament nicht innerhalb der nächsten Stunde eingenommen wird?

Der deutsche Ethik-Rat fordert in Zukunft strengere Regeln für das Datensammeln im Medizinsektor. Die Souveränität des Einzelnen über seine Daten müsse einen besonderen Schutz genießen. In der Stellungnahme vom 30.11. 2017 heißt es dazu unter anderem: „Bei der Verwendung von Erkenntnissen aus Big-Data-Analysen besteht eine Gefahr darin, dass die zugrunde liegenden Daten, die gewählten Randbedingungen der Analyse und angewandten Algorithmen zu Ergebnissen führen können, die eine systematische und nur schwer erkennbare Diskriminierung von Personen oder Gruppen nach sich ziehen.“ Insgesamt empfiehlt das Gremium deshalb das Datenschutzgesetz umfassend weiterzuentwickeln, um Patienten im Gesundheitsbereich vor einen Machtmissbrauch zu schützen.

Das Medikament Abilify und der darin enthaltene Wirkstoff Aripiprazol sind bereits seit 2004 in der gesamten EU zugelassen. Die Neuzulassung der FDA für die digitale Pille gilt zunächst für den US-amerikanischen Markt. Angaben dazu, ob und wann die digitale Variante auch nach Deutschland kommen wird, gibt es momentan noch nicht.

33 Wertungen (4.55 ø)

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16 Kommentare:

Dr. Kobenius
Dr. Kobenius

Weshalb gibt es solche Entwicklungen?
Weil unser Gesellschaftssystem auf Konsum und Wachstum beruht. Das geht irgendwann eben nicht mehr gut.
Sinnvoller wäre einfach etwas mehr Budget und Zeit für Psychoedukation, gerade bei Medikamenten mit geringer Adhärenz. Bei Menschen, die so eingeschränkt sind, dass die Medikamente nicht mehr eingenommen werden ist einfach mehr Pflege notwendig. Aber das kostet nur Geld, anstatt Wachstum zu fördern. Darum verfallen wir lieber in eine kühle technisierte auf Effizienz getrimmte Versorung mit kaum Eigenverantwortung und Vertrauen. Anstatt dass wir das System rechtzeitig in Frage stellen.

#16 |
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Gast
Gast

Von all den ethisch fragwürdigen Aspekten mal abgesehen, halte ich das für schlichtweg nicht umsetzbar.
Patienten mit Schizophrenie haben oft paranoide Ängste, dass sie bspw. gefilmt oder anderweitig überwacht werden. Wie sollte ich meine Patienten überzeugen: Ja, jetzt werden sie tatsächlich überwacht, aber wenigstens wissen sie davon…!?!
Das wird nur zu noch weniger Compliance führen. Ich würde mich gar nicht trauen, das vorzuschlagen, denn dann habe ich doch sofort jede Möglichkeit verloren, dass der Patient Vertrauen zu mir aufbaut.
Also von der Ethik mal ganz abgesehen ist das auch fachlich Blödsinn. Ich frage mich, ob sich die Hersteller überhaupt mit dem Krankheitsbild auseinander gesetzt haben…

#15 |
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Arzthelferin

Ein Beispiel unnötiger und vor allem teurer Therapiemethoden, die wohl mehr dem Hersteller, als dem Patienten Erleichterung bringt. Ethisch und auch motralisch fragwürdig. Hoffentlich wird das in Europa nicht zugelassen.

#14 |
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Nichtmedizinische Berufe

Hinter dem medizinischen Fortschritt steht ein grundsätzlicher Systemwandel, den Sascha Lobo in seiner SPIEGEL ONLINE-Kolumne vom November 2017 sehr lesenswert nachzeichnet: http://news.doccheck.com/de/blog/post/7657-erst-die-pille-dann-die-cyborgs/

#13 |
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Medizinphysiker

Und unter die Haut implantieren wir ein weiteres elektronisches Gerät, welches mit der intelligenten Pille kommunizieren kann.
Wenn die Pille nicht genommen wird, erhält der Patient regelmäßig einen Stromschlag.
So können wir noch eine weitere Milliarde sparen!

#12 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

“Schöne Neue Welt”

#11 |
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Gast
Gast

Ich arbeite seit 1985 als Krankenschwester und habe diverse Zusatzqualifikationen. Die Arbeit mit diesen Menschen hat mir immer Freude gemacht. Aber bei solchen Entwicklungen bin ich nun froh, dass ich Ende des Jahres in Rente gehen kann! Hersteller von Abilify und anwendende Psychiater zeigen, dass sie aber auch gar nichts von Schizophrenie und der Welt der Schizophrenen verstanden haben und es ihnen auch offensichtlich auch egal ist. Die sinnvollen Lösungen, wie Hometreatment, Psychoedukation wurden schon genannt. Ich bin froh das die rechtliche Situation hier in Deutschland grosse Hürden aufbaut!

#10 |
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Simone Salinger
Simone Salinger

Zur digitalen Pille: dies finde ich sehr erschreckend und ethisch und moralisch nicht vertretbar. Wie verrückt wird unsere Welt noch? Anstatt solcher Pillen sollten ausreichend Ärzte und Pflegepersonal da sein, die genügend ZEIT haben um sich um solche schwerkranken Menschen zu kümmern, Zeit für Psychoedukation u.v.m. anstatt wie so oft die Leute wegzusperren von einer Unterbringung zur nächsten. Ich frage mich wie jemand der in seiner Psychose z.B. spürt einen Chip implantiert zu haben wohl plötzlich auf so eine Pille reagiert? Ein absolutes Armutszeugnis ist das was da passiert!! Es müssen mehr Ärzte und mehr Pflegepersonal her, es sollte kleinere Einheiten geben die nur für den absoluten akuten Notfall sind, Hometreatment auszubauen wäre viel wichtiger, alternative Methoden (z.B. Akupunktur nach NADA etc)unterstützend zu fördern und vor allem den Menschen wieder als diesen zu sehen und nicht nur als “Fall” der Geld bringt. Aber die Pharmaindustrie ist leider sehr mächtig und Geld regiert die Welt. Wenn es soweit ist, dass solche Pillen bei uns Standard werden sollten, dann werde ich meinen Beruf als Krankenschwester nach 23 Jahren an den Nagel hängen.

#9 |
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hm jemand der die Medikamente bewusst nicht (mehr) nehmen will, lernt schnell das Systhem auszutricksen. Lehnt jemand heute die Einnahme ab, muss im Zweifelsfalle ein Amtsrichter entscheiden ob Zwangsmedikamentation notwendig ist. Hierfür sind die Indikationen hoch: Eigen-oder Fremdgefährdung…. Sind die Patienten schlau und lösen das Medikament in Säure auf, gilt es als genommen, oder? Vermutlich erschwert dies die Rechtslage nur? Sinnvoll mag es sein wenn jemand die Medikamente vergisst, beispielsweise jemand der als Zusatzerkrankung Demenz hat? Ethisch ist es dennoch fraglich. Schlussendlich kann auch über eine Blutabnahme der Medikamentenspiegel bestmmt werden

#8 |
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Nichtmedizinische Berufe

Um diese Art von Medikamenten zu testen, wäre vermutlich alles besser gewesen als ausgerechnet ein Neuroleptikum. Neuroleptika sind umstritten, , wirken nicht zielgerichtet etc.,
außerdem schwingt immer ein bißchen die Zwangsmedikation mit.
Ein Diabetesmedikament oder etwas gegen Demenz hätte ich logischer gefunden. Die einzige Erklärung, die ich habe: Die Wirkung ist in der Tat so unangenehm ,
dass viele Patienten nicht compliant sind, was die Prophylaxe angeht. Es gibt auch Studien,
die zeigen, dass die Non-compliance ihre Berechtigung hat , dass das geistige und soziale Funktionsniveau bei Patienten ohne NL höher liegt. Im besten Fall kann man darüber mit seinem Psychiater sprechen, verhandeln statt behandeln. So ein Sender untergräbt das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und einem Patienten, der zumindest einen Großteil seiner Zeit mündig und selbstverantwortlich ist. Denn der Patient sollte so viel Vertrauen haben können , dass er es sagen kann, wenn er seine Tabletten nicht mehr nehmen will –
was wäre im übrigen die Konsequenz? Behandlungsabbruch? Psychiater wirft Patient raus?
Mir ist nicht ganz klar, was das soll.

#7 |
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Dipl.-Heilpäd. ellen messerschmidt
Dipl.-Heilpäd. ellen messerschmidt

Es wäre schön, wenn sich die Energie der Forschung auf die Entwicklung besser wirksamer und nebenwirkungsärmerer Neuroleptika konzentrieren bzw. eine solche überhaupt wieder anlaufen würde. Die Noncompliance kommt nicht von ungefähr. Der Schaden derjenigen Patienten, die ihre Medikamente regelmäßig in der vom Arzt verordneten Dosis einnehmen,ist erheblich, der effektive Nutzen nicht immer erkennbar. Weder für Patient noch für Behandler. Die digitale Pille ein Armutszeugnis. Auch der Mangel an niedergelassenen Psychiatern, somit die fehlende Zeit für vertrauensvolle fachärztliche Begleitung , verunmöglicht ein Behandlungsbündnis, nicht die „Uneinsichtigkeit“ des Patienten.

#6 |
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Gast 2
Gast 2

Es gibt Depotformulierungen von Risperidon und Olanzapin. Das vorgestellte Sytem ist aufwendig und aufgrund der Alternativen überflüssig. Wie soll „Arzt“ es auch seinem Patienten nahebringen? „Ich vertraue Ihnen nicht daher muss die Einnahme überwacht werden?“

#5 |
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Dr. med . Manfred Rohn
Dr. med . Manfred Rohn

Abilify My Cite einnehmen zu müssen.
Daraus folgt das Wichtigste: Die Entwürdigung des Menschen.
Eine verbesserte Compliance erscheint mir höchst zweifelhaft.
Psychiater kennen die Nebenwirkungen dieser Medikamente.
Die folgende Suicidrate nach der “Überwachung” sollte sorgfältig
beachtet werden.

#4 |
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Gast
Gast

Sind denn herkömmliche Hilfen zur Compliance schon ausgereizt das man zu solch einschränkenden und radikalen Methoden greift? Wo sind die Blister mit datumsaufdruck (oder Wochentagaufdruck), die selbst unmotiverten Patienten oder solchen in schwierigen phasen zur sicheren Selbstkontrolle verhelfen würden? Wo ist das Biofeedback, an dem der patient zum start einer Behanldung eindrücklich erkläert bekommt, wie lange eine Tablette nachwirkt? Wann wird überhaupt mal von einem Arzt erleutert, ab wann bei nichteinnahme Symtome zu erwarten sind. Als Nutzer von Antidepressiva, weiß ich, das hier oft noch grundsätzliche Lücke zu füllen sind, bevor man anfängt und sanktioniert.

#3 |
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$DrXFeelgood$
$DrXFeelgood$

Der einzige der finanziellen Schaden dadurch nimmt, dass Abilify nicht konsquent eingenommen wird ist der Hersteller :-)

#2 |
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Stefan Kaa
Stefan Kaa

Ob das noch funktioniert, wenn Pantoprazol verabreicht wird?

#1 |
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