Anti-Baby-Pille: Dafür braucht man ein Rezept?

24. November 2017

Der Blister war wieder einmal vollkommen überraschend leer: Frauen fragen in der Apotheke häufig, ob sie die Pille „ausnahmsweise“ auch ohne Rezept bekommen können. Apothekerin Ann-Katrin Kossendey-Koch erzählt, was sie davon hält und wie sie auf solche Anfragen reagiert.

26 Wertungen (3.81 ø)

3 Kommentare:

Apothekerin
Apothekerin

Hier geht es auch einfach ums Prinzip. Wenn man in anderen Lebensbereichen eine Frist vergisst macht eben auch keiner eine Ausnahme. Telefonvertrag vergessen zu kündigen – muss man noch ein Jahr zahlen. Pass abgelaufen – muss man einen Neuen beantragen.
Die Nichteinnahme der Pille bringt niemanden um. Und wer es nicht zum Arzt schafft den verweise ich in solchen Fällen auf das Regal mit den Kondomen – eine gute Alternative!

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Gast
Gast

2.53 !!
das wär auch in 0.53 zu sagen gewesen – ohne italienisches Händefuchteln
? Selbstdarstellung ?
vor lauter “schwafel bla bla” geht der zu diskutierende Sachverhalt unter
schade

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Gast
Gast

Vor allem: wer haftet, wenn eine Thrombose/Embolie eintritt, und es Folgekosten in unabsehbarer Höhe nach sich ziehen kann ( z.B.bei Schwerstbehinderung mit Rund-um-die Uhr-Pflege)? Wohl nur der/die Apotheker/in, wenn eine Abgabe ohne Rezeptvorlage nachgewiesen werden kann. Dies käme einem Existenzverlust gleich, wird aber leider oftmals von Kolleg/Innen als abstruse Möglichkeit angesehen. Man will ja keine Kunden vergraulen.

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