Nikotinabusus: Jetzt kommt die Raucherbelohnung

5. Dezember 2017
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Dafür, dass in Deutschland deutlich mehr Menschen rauchen als in den Nachbarländern, gibt es im Bereich der Entwöhnung wenig Innovatives. In Großbritannien bringt man Raucher mit finanziellen Anreizen dazu, aufzuhören. Könnte das auch hierzulande klappen?

Weltweit rauchen 25 Prozent der Männer und 5,4 Prozent der Frauen (Stand 2015), in Deutschland sind es nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft je nach Bundesland 27 bis 35 Prozent der Männer und 17 bis 24 Prozent der Frauen. Rauchen ist ein wichtiger Risikofaktor für vorzeitigen Tod und eine ganze Reihe von Erkrankungen – allen voran Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen und Krebs.

Nach Berechnungen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) verursacht Rauchen in Deutschland Kosten von 79,09 Milliarden Euro pro Jahr. Dazu gehören direkte Kosten im Gesundheitssystem sowie indirekte Kosten, die durch das vorzeitige Ausscheiden der Betroffenen aus dem Berufsleben entstehen.

Einatmen, ausatmen, Geld kassieren

Wenn jemand mit dem Rauchen aufhört, kann das seine Gesundheit langfristig verbessern – und dazu beitragen, Kosten im Gesundheitssystem zu sparen. In den letzten Jahren werden nun in Ländern wie den USA, Großbritannien, Australien oder der Schweiz innovative Maßnahmen analysiert, die Rauchern zu Nichtrauchern machen sollen. Denn es werden vorrangig jene Modelle untersucht, die zwar zunächst Kosten verursachen, aber möglicherweise mehr Raucher zum Aufhören bewegen können. Das Prinzip ist simpel: Raucher erhalten für einen festgelegten Zeitraum, in dem sie nicht geraucht haben, eine finanzielle Belohnung. Sie bekommen entweder Bargeld, Warengutscheine oder erhalten einen Geldbetrag zurück, den sie zu Beginn der Studie hinterlegt haben. Mithilfe biochemischer Tests wird überprüft, ob die Probanden tatsächlich nicht geraucht haben –mithilfe von Speichel- oder Urinproben oder mit Atemtests.

Eine aktuelle Cochraine-Review fasst zusammen: Finanzielle Anreize können ein wirksamer Ansatz sein, um Menschen zum Nichtrauchen zu motivieren. So ergab eine Studie aus den USA, dass in einer Gruppe, die einen finanziellen Anreiz von 750 Dollar erhielt, drei Mal so viele Teilnehmer mit dem Rauchen aufhörten wie in einer Gruppe ohne finanziellen Anreiz. Zudem waren in der Gruppe , die mit Geld belohnt wurde, sechs Monate, nachdem keine finanziellen Anreize mehr gezahlt wurden, noch doppelt so viele Probanden rauchfrei wie in der Kontrollgruppe. Eine Untersuchung in der Schweiz zeigte, dass hohe finanzielle Anreize (bis zu 1.390 Euro) zu höheren Abstinenzraten nach je 6 Monaten und 1,5 Jahren führten als in der Kontrollgruppe.

Zielgruppe Nr. 1: Schwangere Raucherinnen

Besonders im Fokus stehen schwangere Frauen. Sie sollten auf keinen Fall rauchen, viele tun es trotzdem, obwohl Zigarettenkonsum zu Komplikationen in der Schwangerschaft, Totgeburten, Frühgeburten und einem niedrigen Geburtsgewicht führen und die Gesundheit von Mutter und Baby langfristig beeinträchtigt. Studien haben gezeigt, dass finanzielle Anreize bei schwangeren Raucherinnen eine der effektivsten Methoden sind, um sie zum Nichtrauchen zu motivieren. So erhielten Schwangere in einer Untersuchung aus Großbritannien eine Nichtraucherberatung und, wenn sie sich entschieden, aufzuhören, eine kostenlose Nikotinersatztherapie. Die Hälfte der Probandinnen bekam zusätzlich Shopping-Gutscheine im Wert von insgesamt 400 Pfund, die andere erhielt keine finanziellen Anreize. Frauen, die Geld erhalten hatten, waren bei der Geburt ihres Kindes 2,5 Mal so häufig rauchfrei wie Schwangere in der Kontrollgruppe.

Auch wenn es im ersten Moment nicht so wirkt: Finanzielle Anreize bei Schwangeren sind eine kosteneffektive Methode. Denn die Kosten für die Raucherentwöhnung werden durch die Kosten aufgewogen, die auf lange Sicht im Gesundheitssystem für jene Erkrankungen der Mutter und des Kindes entstehen, die durch Rauchen verursacht werden.

Ein Kritikpunkt an Ansätzen wie diesen ist, dass Teilnehmer tricksen könnten, um die finanzielle Belohnung zu erhalten. Eine Untersuchung mit schwangeren Raucherinnen hat jedoch gezeigt, dass dies bei weniger als 5 Prozent der Teilnehmerinnen der Fall war. Zudem können biochemische Tests dazu beitragen, zu prüfen, ob jemand in einem bestimmten Zeitraum tatsächlich nicht geraucht hat.

Wie sind diese Modelle einzuschätzen?

Sollten solche Ansätze generell häufiger eingesetzt werden, damit mehr Menschen erfolgreich mit dem Rauchen aufhören? Aus Sicht von Michaela Goecke, Referatsleiterin für Suchtprävention der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), sind vor allem qualitätsgesicherte Angebote zur Unterstützung bei einer Raucherentwöhnung wichtig. „Für die meisten Raucherinnen und Raucher, die einen Rauchstopp planen, stehen die gesundheitlichen Vorteile ganz klar im Vordergrund – das ist ihre Hauptmotivation. Finanzielle Anreize sind da nicht nötig“, sagt Goecke. „Sicher kann man aber eine Menge Geld sparen, wenn man keine Zigaretten oder keinen Tabak mehr kaufen muss. Insofern ist ein Rauchstopp grundsätzlich ja mit einer Kosteneinsparung verbunden.“ Das eingesparte Geld könne für Ex-Raucher ein finanzieller Anreiz sein, um sich davon etwas Schönes zu gönnen. Kostenfreie qualitätsgesicherte Rauchstopp-Maßnahmen werden auch von der BZgA angeboten, etwa das kostenfreie „rauchfrei“-Online-Ausstiegsprogram.

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Daniel Kotz, Suchtexperte am Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf ©Daniel Kotz

„Ob direkte finanzielle Anreize wie die Zahlung von Geldbeträgen sinnvoll sind, hängt stark mit der Zielgruppe zusammen“, erläutert Daniel Kotz, Suchtexperte am Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf. „Sie können bei Menschen von Vorteil sein, bei denen es aus gesundheitlichen Gründen wichtig ist, nicht zu rauchen, oder die anders schwer zu erreichen sind. Schwangere sind eine solche besondere Zielgruppe, weil Rauchen hier zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für das Baby und die Mutter führen kann.“ Vielen Schwangeren, die rauchen, falle es trotz dieses Wissens schwer, aufzuhören, oder sie würden nach der Geburt ihres Kindes wieder anfangen. „Finanzielle Anreize können bei ihnen ein zusätzlicher Faktor sein, um sie zum Rauchstopp zu motivieren“, so Kotz.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit, die in der Praxis bereits häufiger angewendet wird, sind finanzielle Anreize in Raucherentwöhnungsprogrammen großer Firmen. „Ein Unternehmen kann leicht ausrechnen: Um wieviel höher ist der Krankenstand bei Rauchern als bei Nichtrauchern? Und wie hoch sind die Produktionsausfälle, die durch Rauchen entstehen?“, sagt Kotz. „Diese sind insgesamt gesehen enorm hoch: Pro Jahr entstehen in Deutschland durch Produktionsverluste Kosten von über 25 Milliarden Euro, die auf Rauchen zurückgehen.“ Ein guter Entwöhnungskurs und ein zusätzlicher finanzieller Bonus für alle, die teilnehmen und diejenigen, die es schaffen, abstinent zu bleiben, kann für einen Betrieb eine lohnende Investition sein. „Solche Maßnahmen können für ein Unternehmen marktwirschaftlich günstig sein, weil es so langfristig Kosten einspart“, betont Kotz.

Entwöhnungsmaßnahmen sollten kostenfrei sein

Der sinnvollste Ansatz, in der Allgemeinbevölkerung finanzielle Anreize einzusetzen, ist aus Sicht des Suchtexperten jedoch ein anderer: der kostenfreie Zugang zu evidenzbasierten Entwöhnungsmaßnahmen. So hat sich eine Kombination aus Verhaltenstherapie und Nikotinersatzprodukten als die wirksamste Methode zur Raucherentwöhnung erwiesen – und sie wird auch von vielen Anbietern von Raucherentwöhnungsprogrammen eingesetzt. „Für viele Raucher, die häufig aus sozio-ökonomischen Gründen benachteiligt sind, sind die Kosten für eine Entwöhnung eine große Hürde“, so Daniel Kotz. „Studien haben gezeigt: Wenn die Kosten von Entwöhnungsmaßnahmen von den Krankenkassen übernommen werden, nehmen mehr Raucher daran teil. Außerdem entschließen sich mehr Raucher zu einem Rauchstopp und mehr hören erfolgreich mit dem Rauchen auf. Das heißt, dass sie über einen Zeitraum von mindestens 6 bis 12 Monate nicht mehr geraucht haben.“ Dass dieser Ansatz Erfolg hat, zeige sich beispielsweise in Großbritannien und den Niederlanden. „In diesen Ländern gibt es spezialisierte Tabakambulanzen, die kostenlose Entwöhnungsprogramme anbieten“, sagt Kotz. „Und dort rauchen wesentlich weniger Menschen als in Deutschland.“

Das Problem in Deutschland sei auch, dass viele Ärzte Rauchen zwar als Risikofaktor betrachten und die Patienten auch auf dieses Thema ansprechen. „Aber dann hört ihr Engagement häufig schnell auf, weil sie keine vernünftigen Maßnahmen anbieten oder verschreiben können“, betont Kotz. „Zum einen fehlt in vielen Regionen eine flächendeckende Versorgung mit Raucherentwöhnungs-Angeboten, zum anderen führen die Kosten solcher Maßnahmen dazu, dass viele Patienten sie nicht in Anspruch nehmen.“

49 Wertungen (3.92 ø)
Bildquelle: Lindsay Fox, flickr / Lizenz: CC BY
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41 Kommentare:

Dr. Martin Kauer
Dr. Martin Kauer

Sehr geehrte Kolleg/inn/en!

An dieser Stelle möchte ich DRINGEND darauf hinweisen, dass die DocCheck-Redaktion quasi willkürlich und ohne vorherige Kontaktaufnahme Ihre geschätzten Beiträge löschen kann!
Zuletzt geschah dies unter anderem MIR mit einem Beitrag zum Artikel „§219a: Ein Paragraf wird abgetrieben“ von Michael van den Heuvel.
Die Redaktion begründete dies auf meine direkte Anfrage zu diesem Verhalten mit folgendem Wortlaut:
„Als Redaktion behalten wir uns vor, den Kommentarbereich kontinuierlich
zu moderieren. Dabei achten wir darauf, dass die Diskussion sachlich und themenbezogen
bleibt.“
Meine wiederum direkte Anfrage an die Redaktion, was KONKRET an meinem Beitrag NICHT „sachlich und themenbezogen“ war blieb unbeantwortet!
Auffällig ist, dass neben meinem Beitrag gleich mehrere Beiträge anderer Kollegen gelöscht wurden, die – wie meiner – Kritik an Stil und Form des Artikels und des Autors äußerten; und dies geschah KEINESWEGS in unsachlicher Weise! Vielmehr hatten die jeweiligen Kommentatoren KEINE Gelegenheit mehr sich danach noch in die Diskussion einzubringen, da die Redaktion UNMITTELBAR nach dem Löschen der Beiträge die Kommentarfunktion deaktiviert hat!

Bitte sehen Sie mir nach, dass ich nunmehr über einen anderen Beitrag meinen großen Unmut über dieses journalistisch vollkommen unqualifizierte Verhalten der Öffentlichkeit dieses Forums zugänglich machen muss. Alles andere fände ich im Interesse eines ausgewogenen Diskussionsstils für hochgradig inakzeptabel.

Mit kollegialen Grüßen
Dr. Martin Kauer
35418 Buseck

#41 |
  0
Frau im Gesundheitswesen
Frau im Gesundheitswesen

Rauchen ist “schick und gesellschaftsfähig”. Aber es zerstört das Leben der mit ihnen Lebenden. Es ist eine Sache, ob ich mir eine Flasche Schnaps in den eigenen Hals kippe, oder ob ich eine Schachtel Zigaretten in die Welt hinauspuste und andere im günstigsten Fall “nur störe”. Wenn es danach geht, sollte Alkoholikern und Drogenabhängigen der Führerschein entzogen werden, denn sonst bauen sie im Suff/auf dem Trip einen Unfall, bei dem Unschuldige zu Tode kommen. Von fin. Anreizen halte ich nichts, die Werbung sollte verboten werden. Werbung weckt Wünsche – keine Werbung, keine Wünsche. Raucher ticken anders, und die Gründe, die sie angeben, sind “dann hab ich mal ‘ne Pause”, “entspannend”, “bei Stress”. Wir Nichtraucher müssen durcharbeiten und haben keine Pausen, können uns nicht entspannen und müssen mit dem Stress leben. Muss ich den Rauchern jetzt noch dankbar sein für ihre steuerzahlende Pafferei? Ist ja wohl lächerlich.

#40 |
  10

Leute zum Aufhören zu bringen ist nett, aber besser wäre es, wenn sie gar nicht erst damit anfingen. Da diese Gesellschaft es nicht schafft, den Dreck zu verbieten, sollte man wenigstens die Ekelbilder stattdessen auf die Innenseiten der Packungen machen und am besten noch jede einzelne Zigarette mit Beschriftungen versehen, die die mangelnde Intelligenz des Rauchers verhöhnen. Ach ja, und dann den Preis auf das zehnfache erhöhen, das sollte dann vielleicht mal teuer genug sein. Aber vermutlich steigen die Raucher dann nur auf Snus um…

#39 |
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Nichtmedizinische Berufe

Das mit den schwangeren Frauen ist ja gut und schön. Aber wer schaut nach, ob das Baby später von Partner, Familie oder Freunden in der Wohnung oder im Auto vollgequalmt wird? Die Atemwege von kleinen Kindern sind äußerst empfindlich und wenn sie Passivrauch ausgesetzt werden, besteht eine hohe Gefahr für Atemwegserkrankungen. In meinem Stamm-Italiener, der einen kleinen (!) Raucherraum hat, sehe ich immer wieder Mütter mit Kleinkindern, sofern man sie durch den Qualm hindurch erkennen kann. Dummheit kann man nicht mit Geld wettmachen, nicht auf lange Sicht. 1 1/2 Jahre sind keine lang Zeit.

#38 |
  0
Gast
Gast

Nikotinabhängigkeit ist eine Sucht, die schwerer zu überwinden ist als Alkoholabhängigkeit, das darf man nicht vergessen, es ist eine Suchterkrankung. Sogar in Studien wird versucht zu betrügen mit Ausreden (Fahrten mit einem Raucher, Kamin zuhause, Aufenthaltsraum …), klappt letztlich doch nicht, da Ausschluss. Trotz finanzieller Anreize. Dass Leute aber in Anwesenheit von Kindern rauchen, habe ich nie verstanden. Soviel Rücksicht muss sein.

#37 |
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franz laudenbach
franz laudenbach

Zum Thema:
1. Warum erlaubt der Gesetzgeber; Tabakwaren in Lebensmittelgeschäften zu
verkaufen? Dieses, obwohl alle Tabakwaren als Tod bringend
gekennzeichnet sind!
2. Warum werden Kinder in den Schulen (z.B. Grundschule), nicht aufgeklärt?
Aufgeklärt dahingehend, was es bedeutet den eigenen Körper (Atemwege,
wie Lunge) mittels Rauchen, zu schädigen!
Dieses, weil die Flimmerhärchen in den Atemwegen durch den heißen Qualm
austrocknen! Der ständig eingeatmete Schmutz in der Atemluft, auf Grund
ausgetrockneter Flimmerhärchen nur noch schwach bis nur noch geringfügig
abgeatmet werden kann.
Weil der eingeatmete Schmutz, auf Grund getrockneter Flimmerhärchen,
während der Ab-Atmung, kaum noch aus den Atemwegen geschleudert
werden kann.
Zuletzt in die Lunge geschleimt wird!
Die Lunge deshalb erheblich belastet wird.
Aufgeklärt z.B., was es bedeutet auf Grund Rauchens, mit körperlicher
Leistungsschwäche z.B. sportlich gesehen, Nichtrauchern hinterher zu
hinken. Dieses je älter sie, im noch jungen Alter 10 – 20, werden/müssen!
3. Raucher haben heute. nur geringe Chancen einen guten Job zu ergattern!
Weil; im höheren Management, wird kaum geraucht.
Raucher stinken meterweit nach stinkendem Rauch, werden deshalb
abgelehnt!
4. Viele Raucher sterben an Lungenkrebs, im jungen Alter!
Bsp. : Eine Nichte starb im Alter von 56 an halber Lunge (Lungenkrebs),
gefolgt von Lungenentzündung!
Ihrem 35 jährigen Sohn sagte sie kurz vor ihrem Tod:
“Meine Mutter hat mir nicht gesagt, dass ich aufhören muss mit Rauchen!
Ich sage dir es jetzt; Höre sofort auf mit Rauchen”!
Der junge Mann hat sofort aufgehört mit Rauchen (12.2013)!
5. Rauchen aufhören, ist psychisch bedingt, aber eher einfach!
Bsp. : 5 x Päckchen M….. 100 täglich geraucht, habe ich beendet,
nachdem mir ein Enkel den Schnupfen über den Mittagstisch gehauen hat.
Die Zigarette hatte nicht mehr geschmeckt!
Die Gelegenheit nahm ich wahr!
Das neue Packet minus einer Zigarette, habe ich an der Wohnungseingangstür an die Wand genagelt!
Immer wenn ich die geöffnet Zigarettenschachtel sehen musste, habe ich zu ihr gesagt:
“ich brauche dich nicht mehr!”
“ich benötige dich nicht mehr!”
“I don’t need you anymore!”
6 Monate später in 2 Std. ein Paket im Raucher Lokal geraucht, stellte ich fest, ich bin nicht von Zigaretten abhängig! Das war um 06.1999!
Der Lungenfacharzt vor ca. 3 Jahren: Ihr Lungenleistung ist bei 120%, gegenüber normalen Werten!

#36 |
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Gast
Gast

“Entwöhnung spart Kosten im Gesundheitssystem” halte ich für Quatsch, die werden dann mit höherem Alter und Multimorbidität wesentlich höher.

#35 |
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Manfred Kloep
Manfred Kloep

Das ist eine Diskrimnierung der Nichtraucher!
Die Nichtraucher müssen sich auch gezwungenermaßen in Shops die ekligen Bilder auf den Tabakverpackungen ansehen. (Bildattrappen)??
Wer rauchen will soll rauchen. Viele haben Ateriosklerose u.a. die noch nie geraucht haben . Nun komm mir keiner mit passivem Rauchen!
Und schimpft nicht über die Tabakindustrie, diese ist schon mit den unzumutbaren Bildern auf Verpackungen genug bestraft.
Und denkt an die Tabaksteuereinnahmen des Staates.
p.s. Bin selbst Nichtraucher!

#34 |
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Raucher sterben früher und schneller – das sind nicht Mehrkosten, sondern Einsparungen.

#33 |
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Richard Hagenauer
Richard Hagenauer

Wer im Bewusstsein raucht, andere Menschen zu schaden, ist ein/eine Mörder/in!
Jährlich über 18 000 Tabaknikotindrogen-Morde an Zwangsberauchte, darunter
4 000 Kinder sind die Folgen!!! Nun stelle man sich vor, man bezahlt Mörder, um nach und nach weniger zu morden. Wenn er/sie aufhört dann “gut”, wenn nicht, mordet er eben weiter! Das ist Beihilfe zu höchst kriminellen Handlungen und widerspricht sämtlichen Gesetzen der Rechte auf Leben und körperlicher Unversehrtheit!
Wer diese Methode gut heißen kann, nur um angeblich Geld einzusparen, hat nichts begriffen! Wer auch noch immer nicht begriffen hat, dass es nur eine einzige menschengerechte Lösung gibt, nämlich sofort weg mit Tabak, ohne jegliche Ausnahmen, immer und überall, arbeitet im Sinne der Tabakmafia! Unglaublich!

#32 |
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Gast
Gast

An Herrn Reinders, man sollte eher den Täter,die Tabakindustrie bestrafen als die Opfer.

#31 |
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Prof. Dr. Stefan Dove
Prof. Dr. Stefan Dove

Einige Gedankengänge hier sind abstrus. Das fängt mit der Kriminalisierung von rauchenden Schwangeren an (die aber straffrei abtreiben dürfen) und endet in der zu erwartenden Neiddebatte. Der Zweck heiligt zwar nicht immer die finanziellen Mittel. Aber die Ergebnisse der britischen Studien sprechen doch für sich, das bissschen Geld sollte der Gesellschaft die Gesundheit der Neugeborenen wert sein. Frau Goecke weiß es allerdings wohl besser: “Qualitätsgesicherte” Angebote, was auch immer das bedeutet. Dazu dürfen finanzielle Anreize trotz der Resultate aus dem Cochraine-Review natürlich nicht gehören. Ideologie schlägt Wissenschaft.

#30 |
  2
Dr. med. Nicole Roux-Pfeifer
Dr. med. Nicole Roux-Pfeifer

Sehr gut Herr Reinders! Für meine Antiallergika, die ich zu meinen Asthmasprays für mein allergisches Asthma immer wieder nehmen muss, muss ich auch selbst aufkommen, obwohl ich für meine Allergie (Pollen; Hausstaubmilbe) nichts kann .

#29 |
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Johannes Reinders
Johannes Reinders

Raucher gehören bestraft. Die Kostenübernahme der Krankenkassen sollte
verweigert werden, wenn die Erkrankung eines Rauchers eindeutig auf das
Rauchen zurückzuführen ist. Selbstverstümmelung darf nicht auf Kosten der
Allgemeinheit belohnt werden durch Kostenübernahme von bewusst selbst-verschuldeten Krankheitskosten.

#28 |
  28
Dr. Wolfhard Spiewok
Dr. Wolfhard Spiewok

Einige Firmen bieten ihren Mitarbeitern einen Tag mehr Urlaub an, wenn sie nicht rauchen, was dann gleichzeitig auch die kleinen Pausen kompensiert, die sich rauchende Mitarbeiter gönnen. Das verhindert aber nicht, dass diese dann in ihrer Freizeit weiter quarzen. Machen wir uns doch nichts vor: alle Kampagnen sind nur halbherzig, Schockbildchen und markige Sprüche auf der Zigarettenpackung werden zu Sammelobjekten. Weder die Zigarettenindustrie noch der Staat haben ein ernsthaftes Interesse daran, Raucher zu entwöhnen. 2016 hat der deutsche Staat 14,2 Milliarden Euro an Tabaksteuern eingenommen – und die gingen alle ausnahmslos ins Staatssäckel. Das ist nach der Mineralölsteuer die zweithöchste Einnahme an Verbrauchersteuern (zum Vgl.: die Branntweinsteuer brachte gerade mal schlappe 2,1 Milliarden). Die bis 2006 noch geltenden Anteile für die Krankenkassen wurden heimlich kassiert – ein Schelm, der Böses dabei denkt. Und finanzielle Anreize fürs Nichtrauchen sind Blödsinn, ruft so etwas doch nur Betrüger auf den Plan…

#27 |
  3
Gast
Gast

Eine Super Idee, ich als BPS-ler möchte auch eine Belohnung und dafür bemühe ich mich auch immer nett und freundlich mit meinen Mitmenschen umzugehen. Keine Beleidigungs-Attacken, Wutanfälle oder sonstiges asoziales Verhalten mehr und das wäre eine Meisterleistung und sollte dementsprechend gut entlohnt werden

#26 |
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Gast
Gast

# 24 Also, die Luft wird hauptsächlich von Autos und anderem giftigen Zeug, dass in die Umwelt gepustet wird ,vergiftet

#25 |
  7
Gast
Gast

Hoffentlich bekomme ich dann auch Geld, wenn ich nicht rauche, weil ich nie geraucht habe. Ansonsten: Da fange ich doch glatt noch für eine Zigarette mit dem Rauchen an, wenn ich dann fürs Aufhören oder Abstinentbleiben immer wieder Geld bekomme… Spaß!

Die Idee finde ich prinzipiell gut. Und kommt ja auch den NR zugute, denen die Luft nicht mehr verpestet wird.

#24 |
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Ex-Raucherin
Ex-Raucherin

Ach ja, das „sozial verträgliche Frühableben“…es gibt sogar viele Raucher die darauf spekulieren „schnell“ zu sterben und sich selbst durch das Rauchen langes Siechtum zu ersparen. Eine sehr zynische und verklärte Sichtweise. Auch hier verspekuliert man sich. Raucher und Ex-Raucher leiden sehr häufig über Jahre oder gar Jahrzehnte an schweren chronischen Krankheiten wie COPD, KHK, pAVK… das ist nicht nur extrem teuer in der Versorgung sondern auch überaus unangenehm. Wer möchte schon gerne die Füße amputiert bekommen, an chronischen übelriechenden Ulcera, ständiger Atemnot und/oder wiederkehrenden AP-Beschwerden leiden?

#23 |
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Dr. rer. nat. Natalie Reimers
Dr. rer. nat. Natalie Reimers

Ich stimme Herrn Scharnowski zu dass Raucher finanziell für die Gesellschaft ein Gewinn sind. Wundere mich auch dass In dem Artikel nicht auf den eigenen Artikel vom September 2015 eingegangen wird über das sozialverträgliche Ableben von Rauchern. http://news.doccheck.com/de/blog/post/2863-sozial-vertraegliches-fruehableben/

#22 |
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Vom Versicheringsaspekt betrachtet ist nicht rauchen völlig kontraproduktiv. Due Rauchen lwben ca. 7 Jahre kprzer und werden in der Regel kurz und heftuc krank und sterben nach Krankheitsausbruch recht flott. Ein Diabetiker leidet relativ spät und kostet sehr lange sehr viel Geld.
Jetzt kommt es drauf an was man wirklich will und wo der gesellschaftlich Konsenz zu erreichen ist.
Aus meiner Sicht sind all die “Ideologiemodelle” von z.B. SPD und Grünen von wegen Bürgerversicherung etc. auf Dauer finanziell nicht durchhaltbar.Fas beginnt mit dem “gezüchteten Anspruchsdenken” des deutschen , vor allem nicht Nettosteuerzahlers und Endet mit den zunehmenden exorbitant teueren neuen Therapieverfahren. Unterm Strich bleiben folgluch nur sehr wenige Obtionen. Entweder man leitet Extrasteuren von Nikotin, Zucker, Fleisch und Wurst(allein wegen Massentierhalterung und die dafür notwendigen Antibiotikamissbrauch) etc. in die Krankenkassen, zusätzlich zu den heute schon notwendigen Steuermitteln, im odrr die Leistungen müssen massivst eingeschränkt werden.Etwa nach dem kanadischen Modell” wieviel Dollars wollen wir uns ein Lebensjahrverlänerung bzw. Lebensqualitätsverbesserung kosten lassen” oder trotz aller politischen Schwätzerei implodiert das System.
Was aus meiner Sicht ein absolutes Unding ist, dass man jemanden dafür “sponsern” will sich um sein ureignes Interessee zu kümmern-seine Gesundheit. Auch das gehört für mich zum ideologischen Blödsinn.

#21 |
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Ex-Raucherin
Ex-Raucherin

Soso… ein Shopping-Gutschein… wie nett. Bitte mal nachrechnen. Je nachdem wie viele Zigaretten man täglich raucht erwirtschaftet man selbst durch das Aufhören ganz allein im Laufe der Zeit ein Vielfaches davon. Liebe Raucher, wartet nicht auf Geschenke von anderen, beschenkt Euch selbst mit einem gesünderen Körper und Euren eigenen Ersparnissen. Die ersten Wochen sind sehr hart aber es wird besser und es lohnt sich. Versprochen.

#20 |
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Gast
Gast

Ich meine das jede Art von Behandlung bei Süchten, egal ob es sich um Betäubungsmittel, Alkohol oder Tabak handelt sowie Spielsucht u.v.m, von den Kassen finanziert werden sollten! Geredet wird stets über die flegelhaften Raucher die sich natürlich selbst vergiften, keine Frage. Allerdings stelle ich dem mal das meiner Meinung nach erheblich größere und teurere Problem gegenüber, die Fettleibigkeit. Jeder der hier so schnippig kommentiert hat sich als gesund darstellt sollte dann auch kein Übergewicht haben. Dieses führt nämlich ebenfalls zu mannigfaltigen Krankheiten, welche richtig viel Geld kosten. Ich nenne hier mal nur die Skelette Probleme, Bluthochdruck, Diabetes etc. (Eine sehr kleine Auswahl)

#19 |
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Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA)

Von den Kommentaren her haben anscheinend selbst studierte Menschen nicht das Solidaritätsprinzip verstanden und auch nicht was eine Sucht ist.
Man sollte dann wohl auch Diabetiker in eine andere Preisklasse stecken oder was ist mit den Menschen mit einer extrem teuren Behinderung?
Wen ich beim Skifahren erwische schmeiße ich dann gleich aus der Kasse, soll er doch aus eigener Tasche zahlen, wenn er dieses Risiko unbedingt eingehen will.

Es ist Neid, wenn man ankommt und brüllt, dass man auch so viel Geld von der Kasse haben möchte wie ein insulinpflichtiger Diabetiker kostet.
Die paar Euro für eine Therapie für egal welche Sucht (Krankheit!) spielen da überhaupt keine Rolle. (aber wer zahlt dann überhaupt die Rente für all die Senioren, die trotz Nichtrauchens nicht gerade bei bester Gesundheit sind)

Raffinadezucker, Nikotin oder Sporturlaub, was kostet wohl im Endeffekt mehr? PS: Ein Raucher beziehen nicht nur kürzer Rente sondern zahlt auch mehr Steuern als sich so mancher erträumen kann. Die Krankheiten sind bei Rauchern auch nicht wirklich häufiger, sondern nur früher und dann ist auch schon bald Schluss mit dem Zahlen für die KK.

#18 |
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Nichtmedizinische Berufe

Mein erster Impuls war der von Frau Hose: Finanzieller Anreiz? Es gibt Leute, die aus finanziellen Nöten Plasmaspenden gehen, eine Niere verkaufen wollen , sich Medikamententests unterziehen – da ist es bestimmt noch das kleinere Übel, mit dem Rauchen anzufangen – um wieder aufzuhören und abzusahnen. Kann man u.U. wiederholt machen.
Vielleicht sollte man Raucher eher Entspannungskurse, Reha etc. leichter bewilligen, damit sie grundsätzlich lernen, mit ihrem Problem anders umzugehen,
Ein Geldschein bringt einem nix bei…..leider.

#17 |
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Svenja Höse
Svenja Höse

Cool,wenn das kommt fang ich das Rauchen an um dann Geld zu verdienen,wenn ich wieder aufhöre-den Ansatz finde ich nicht so optimal.vorallem was passiert mit den Rückfälligen?

#16 |
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Gast
Gast

Nach Berechnungen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) verursacht Rauchen in Deutschland Kosten von 79,09 Milliarden Euro pro Jahr!
Die Gegenrechnung: Wieviel Steuer zahlen die Rauer für das Rauche, was spart der Staat an nicht ausgezahlter Rente?

#15 |
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Gast
Gast

Und was kriegen dann die Leute, die nie geraucht haben? Das ist ja eigentlich die noch gesündere Methode :)

Ich fänd es durchaus sinnvoll, z.b. bei Krankenkasseneinstufungen Raucher in eine andere Risikogruppe einzustufen, das ist dann ja letztlich auch eine Kostenersparnis, aber nicht so direkt wie “du kriegst einen Shoppinggutschein wenn du aufhörst” Letzteres empfinde ich allerdings unfair gegenüber denen, die der Versuchung zu rauchen widerstanden haben.

#14 |
  15
Gast
Gast

Krankenkassen bieten z.T. Prämien für Kunden, die einen Raucherentwöhnungkurs machen. Ich als Nichtraucher, ärgere mich darüber, dass ich keine Prämie fürs gesunde Leben bekomme. Warum sollte man Raucher mit Geld locken. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Man hat ja niemanden gezwungen zu rauchen.

#13 |
  13
Gast
Gast

Eines der größten Probleme hierzulande ist ebenfalls die Werbung, so ist Tabakwerbung auf riesigen Flächen für jeden empfänglich, sogar im Fernsehen. Das ist ebenfalls ein Faktor, der in anderen Ländern ausgeschaltet wurde und durch den es zu einer Raucherverminderung kam.

#12 |
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Gast
Gast

Und welche Belohnung bekomme ich dass ich noch nie zu schnell gefahren bin, nie Fallschirm gesprungen bin….
Blödsinnige Neiddebatte.

#11 |
  5
dipl. oec. troph. Michaela Günther
dipl. oec. troph. Michaela Günther

Die ganze Idee macht nur Sinn, wenn NICHTRAUCHER eine entsprechende Untersuchung machen lassen können und dann eine Prämie kriegen, wenn ihr Körper frei von Rauchergiften ist. Zum Beispiel 5000 Euro. Man muss das richtige Verhalten belohnen, bei den richtigen Leuten. Obwohl das auch nicht einfach wäre, denn auch heute gibt es noch Opfer von Passivrauch.

Wenn der Zeitraum, in dem ein Raucher nicht geraucht hat, entsprechend lang ist, beispielsweise 7 Jahre, haben sich auch Raucher meiner Ansicht nach eine Prämie verdient. Aber nicht nur für ein paar Wochen.

Statt jemandem einfach Bargeld in die Hand zu drücken, wofür dann am Ende doch wieder nur Kippen gekauft werden, könnte man auch entsprechende Nichtraucherkurse und gratis Nikotinpflaster anbieten. Die sind nämlich ganz schön teuer, das weiß ich von jemanden, der aufhören wollte.

#10 |
  2
Gast
Gast

Im Prinzip ist Raucherentwöhnung sowie jede andere Entwöhnung von Süchten eine Sache des persönlichen Willens. Alles andere loest die ursprüngliche Suchtproblematik nicht. Transparenz schaffen, warum und wann die Sucht einen beherrscht. Nur indem ich Licht ins Dunkel bringe, beginnt ein Prozess der Veränderung und somit die Loslösung von der Sucht. So hat es bei mir funktioniert, vor 25 Jahren. Ich habe zwar dazwischen ein paar Mal wieder in Gesellschaft geraucht, aber nie wieder angefangen. Reine Willens Angelegenheit. Substitutionsmittel (E-zigarette) bringen nichts.

#9 |
  12
Dr. med. Inge Eisenmann-Stock
Dr. med. Inge Eisenmann-Stock

… wenn jede schachtel zigaretten 12 euro kosten würde (oder 15 …)
dann würde das natürlich auch über den geldbeutel gehen, aber nicht über den allgemeinen.
es ist ersichtlich (zumindest im meinem umfeld) dass mit jeder steuererhöhung wieder jemand aufgehört hat.
.
und wenn dann soviel geld im staatssäckel landet, kann man auch mit den alkoholkranken weitermachen – da kostet die entwöhnung um ein vielfaches mehr.

#8 |
  8
Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA)

Welche finanzielle Belohnung bekomme ich denn, wenn ich in meinem ganzen Leben noch nie geraucht habe???

#7 |
  11
Gast
Gast

Bei Schwangeren sollte vielmehr entsprechender juristischer Druck ausgeübt werden, indem das Rauchen während der Schwangerschaft als schwere Körperverletzung oder als versuchtes, ggf. auch erfolgtes, Tötungsdelikt geahndet wird. Nur durch den sofortigen, nachgewiesenen Verzicht auf das Rauchen sollte es möglich sein, einer Strafverfolgung zu entgehen. Bei anderen Gruppen von Rauchern sollte ggf. die Kostenübernahme für Heilbehandlungen in Abhängigkeit vom Tabakkonsum eingeschränkt werden.

Über die damit verbundenen Rechtsfolgen des Rauchens muss natürlich fortlaufend berichtet und großflächig informiert werden. Spätestens nach Veröffentlichung einiger Beispielrechnungen (Behandlung von Lungenkrebs oder Lungentransplantation wegen COPD) dürfte dann ein gewisses Umdenken stattfinden.

#6 |
  26
Max Schlommski
Max Schlommski

Dampfen ist in der Tat eine gute Alternative, irgendwann hat es mir so gestunken das ich für eine längere Zeit das erste mal nach über 40 Jahren und vielen erfolglosen Versuchen Rauchfrei war.
Warum ich wieder mit dem Rauchen anfing? – Keine Ahnung, aber Dampfen wird für mich wieder ein Weg sein mit dem Rauchen, inkl. dem Dampfen mal wieder auf zu hören!

Wenn das Dampfen nur nicht immer so schlecht gemacht würde…..

#5 |
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Martin
Martin

Wir vom https://www.rauchfrei-forum.net/ merken, dass der finanzielle Punkt nie der ausschlaggebende Punkt für das aufhören ist. Es ist ein schöner Nebengedanke. Die Nikotinsucht ist so stark, dass selbst extrem hohe Kosten für Tabak da keine alleinige Motivation sind. Es gibt andere Länder die mit Rauchverboten in der Öffentlichkeit und hohen Kosten für weggeworfene Kippen etc. einen guten Schritt machen.

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Physiotherapeutin

Was ist mit denen, die zu viel essen und zu viel Alkohol trinken?
Die müssen dann auch in das Belohnungsprogramm eingebunden werden.
Was bekommen diejenigen, die auf ihre Gesundheit zum Wohle ihrer selbst und der Gemeinschaft achten?
Ich kann die Gedankengänge in diesem Artikel nicht fassen!

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? seidochehrlichzudir
? seidochehrlichzudir

Nicht alles kann man über die Geldbörse regeln.
Wenn man einen Raucher fragt, warum er raucht, (und dazu braucht es keine Studien!) ist die Antwort häufig: “weil es mich entspannt”.
Für mich heisst die Antwort auf das Problem dampfen statt rauchen (ablenken quasi).
Beispiel… in der Schweiz ist man kurz davor weniger Antiraucherkampagnen sondern mehr Pro-dampferwerbung anzutreiben.
Bei den meisten Suchtmitteln hat dies ja auch geklappt oder zumindest das Grundproblem eingeDÄMPFT!

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (für klinische Studien)

Das finde ich einen guten Anreiz, den Raucherentwöhnung wird Angeboten aber für Betroffene die aufhören wollen, einfach zu teuer! Auch bei uns in Österreich.

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