Glyphosat: Vergiftete Diskussionen

21. November 2017
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Erneut hat die EU ihre Entscheidung über Glyphosat vertagt. Ob es tatsächlich zu mehr Krebserkrankungen führt, ist bei Wissenschaftlern umstritten. In der medialen Diskussion werden auch die Begriffe „Risiko“ und „Gefahr“ des Breitbandherbizids durcheinander geworfen.

Am 15. Dezember endet die Zulassung von Glyphosat als Breitbandherbizid. Experten aus 28 EU-Ländern konnten sich bisher im zuständigen Expertengremium nicht auf eine gemeinsame Linie verständigen. Selbst der Vorschlag, die erforderliche Lizenz nur um fünf statt um zehn Jahre zu verlängern, fand keine Mehrheit. Inhaltlich geht es um Fragen zur Karzinogenität und zur Gentoxizität bei Konsumenten. Deutschland enthielt sich wie schon bei früheren Abstimmungen. Zu groß sind die unterschiedlichen Sichtweisen der Parteien.

Internationale Krebsagentur: „Wahrscheinlich krebserregend“

In der Wissenschaft ist die Bewertung von Glyphosat umstritten. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (International Agency for Research on Cancer, IARC) analysierte mehrere Studien und kam zu folgender Bewertung:

  • Es gibt „wenige Belege“ für die Kanzerogenität von Glyphosat beim Menschen. Eine Assoziation wurde für Non-Hodgkin-Lymphome beobachtet.
  • Aus Tierexperimenten gibt es „genügend Beweise“ für die Kanzerogenität.
  • Glyphosat ist „wahrscheinlich krebserregend“ für Menschen. In diese sogenante Gruppe 2A gehören der IARC zufolge auch rotes Fleisch oder Schichtarbeit. Außerdem gibt es die Gruppe 1 (karzinogen für Menschen), 2B (möglicherweise karzinogen), 3 (nicht eingestuft) und 4 (wahrscheinlich nicht karzinogen).

Wie die IARC berichtet, hätten mehrere Fall-Kontroll-Studien aus den USA, aus Kanada und Schweden ein erhöhtes Risiko gezeigt, durch die chronische Exposition an Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) zu erkranken. Eine frühere Auswertung der Agrargesundheitsstudie (AHS) fand hier keine Assoziation, was sich auch durch kürzlich veröffentlichte Analysen nicht geändert hat.

Daniel Dietrich

Daniel Dietrich © Uni Konstanz

„Tatsächlich weist eine Metaanalyse der epidemiologischen Daten – meist Fall-Kontroll-Studien – auf einen denkbaren Zusammenhang zwischen Glyphosat und NHL hin“, sagt Professor Dr. Daniel Dietrich. Er ist Leiter der Arbeitsgruppe Human- und Umwelttoxikologie, Fachbereich Biologie, an der Universität Konstanz. „Es fehlt jedoch die biologische Plausibilität, das heißt, ein biologischer Mechanismus, welcher eine Glyphosat-Exposition mit der Entstehung von NHL erklären kann, und vor allem, bei welcher Dauer und Konzentration der Exposition dies nicht mehr stattfindet.“

Weitere von der IARC zitierte Studien, die allerdings methodische Mängel hatten, legten Zusammenhänge zwischen der Chemikalie und Multiplen Myelomen nahe. Bei ihrer Literaturrecherche fanden die Forscher keine Hinweise auf maligne Erkrankungen in Gehirn, Speiseröhre, Magen oder Prostata beziehungsweise auf Weichteilsarkome. Fütterungsexperimente mit Mäusen oder Ratten zeigten vor allem bei männlichen Tieren erhöhte Krebsrisiken. Dazu gehörten u.a. Adenome, Hämangiosarkome sowie Karzinome der Nierentubuli.

Medienvertreter hatten der IARC beim Erstellen ihrer Dokumente Industrienähe vorgeworfen, was die Behörde jedoch bestreitet. „Die IARC möchte nochmals betonen, dass die Entwürfe der Monographien ihrer Natur nach beratend und vertraulich sind“, heißt es in einer Stellungnahme.

EFSA: „Wahrscheinlich nicht gentoxisch oder karzinogen“

Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority, EFSA) führte ein Peer Review-Verfahren mit Glyphosat durch. Experten kamen zu dem Schluss, dass Glyphosat wahrscheinlich nicht genotoxisch sei oder eine karzinogene Gefahr für den Menschen darstelle. Die Substanz wird „nicht als krebserzeugend im Sinne der EU-Verordnung für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von chemischen Stoffen“ bewertet.

Insbesondere waren sich alle Experten der Mitgliedstaaten einig, dass weder die epidemiologischen Daten noch die Daten aus Tierversuchen eine Kausalität zwischen der Glyphosat-Exposition und der Entwicklung von Krebs beim Menschen zeigten. Daraus folgerten Experten, nichts spreche gegen eine Verlängerung der Zulassung. Externe Wissenschaftler kritisierten die Entscheidung aufgrund ihrer Methodik scharf.

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Andreas Hensel © BfR

Hier geriet das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in die Schusslinie. Die Behörde hat Input zum „Renewal Assessment Report – Glyphosate“ der EFSA geliefert. Sie kam zum Ergebnis, Glyphosat sei bei bestimmungesgemäßem Gebrauch weder kanzerogen noch mutagen, teratogen oder neurotoxisch.

Ein Teil der untersuchten Publikationen kam von Glyphosat-Herstellern. Darunter befanden sich auch nicht zugängliche Industrie-Veröffentlichungen. Laut EU-Recht müssen die Antragsteller alle ihre zugängliche Studien einreichen. Deshalb schrieb die taz: „Amt schreibt bei Monsanto ab“. Derartige Vorwürfe bezeichnet BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel als „erneuten Versuch, die Glaubwürdigkeit der wissenschaftlichen Institutionen zu diskreditieren, die mit der Bewertung gesundheitlicher Risiken bei Pflanzenschutzmittelwirkstoffen wie Glyphosat beauftragt sind. Hensel weiter: „Die im gesetzlichen Bewertungsverfahren eingereichten Dossiers sind Zusammenstellungen bereits vorliegender Studien und stellen deshalb selbst keine wissenschaftliche Originalarbeit dar.“

Europäische Chemikalienagentur: Nur Hinweis auf Augenschäden

Auch die Europäische Chemikalienagentur (European Chemicals Agency, ECHA) veröffentlichte eine Klassifikation. Toxikologen halten beim Menschen vor allem den akuten Kontakt für kritisch. Glyphosat verursache schwere Augenschäden, schreiben Toxikologen. Ansonsten gebe es keine Hinweise die Substanz als kanzerogen, mutagen oder als reproduktionstoxisch einzustufen.

Hengstler

Jan Hengstler © IfADo

„Diese Schlussfolgerung ist wissenschaftlich fundiert“, kommentiert Professor Dr. Jan Hengstler. Er ist Leiter des Forschungsbereichs Toxikologie / Systemtoxikologie, Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo) an der TU Dortmund. „Sowohl die verfügbaren Langzeitstudien an Ratten und Mäusen als auch epidemiologische Daten rechtfertigen nicht die Schlussfolgerung, dass Glyphosat karzinogen oder mutagen ist. Unter den derzeitigen Nutzungsbedingungen von Glyphosat besteht für Menschen kein erhöhtes Krebsrisiko.“

Gefahr und Risiko sind nicht das Selbe

Weltweit hochkarätige Institutionen kommen zu unterschiedlichen Einschätzungen. Wer nur an Interessenskonflikte und an Industriegelder denkt, übersieht einen weiteren Aspekt. „Es ist festzuhalten, dass die Beurteilung durch die EFSA, das BfR und die IARC sich nicht grundsätzlich unterscheiden“, erklärt Dietrich. „Während die IARC die Gefahr von Glyphosat einschätzt, schätzten die EFSA und auch das BfR auch das Risiko ein, und beide kommen zum dem Schluss, dass bei den derzeitigen Expositionen kein Risiko bezüglich Krebsentstehung besteht.“ Beide Begriffe werden umgangssprachlich gern vermischt.

  • Eine Gefahr besteht immer dann, wenn Gegenstände eine schädliche Wirkung haben können. Dazu zählen Arzneistoffe, Werkzeuge, Sportgeräte oder Autos.
  • Das Risiko drückt die Wahrscheinlichkeit aus, mit der man erkrankt, einen Unfall erleidet oder sich verletzt.
UNI BILD

Johann G. Zaller © BOKU

Dietrich: „Also ist es wichtig festzuhalten, dass beim derzeitigen korrekten und sinnvollen Einsatz von Glyphosat kein erhöhtes Krebsrisiko besteht.“ Allerdings fehlen Wissenschaftlern derzeit plausible Erklärungen, warum es in oben genannten tierexperimentellen Studien zu derart deutlichen Effekten kommt. Dies gilt als größter Unsicherheitsfaktor bei der Bewertung.

Professor Dr. Johann G. Zaller vom Institut für Zoologie, Universität für Bodenkultur Wien, spricht sogar von „erdrückenden Befunden“ im Tierexperiment. Sein Fazit: „Die EU hat sich zum Vorsorgeprinzip bekannt, das bedeutet, dass bei alleinigem Verdacht von schweren gesundheitlichen Auswirkungen ein Stoff vom Markt genommen werden muss.“

Politik trifft Wissenschaft

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Glyphosat © Yikrazuul, Wipikedia / CC0

In der Politik sehen das einige Parteien anders: „Nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand spricht nichts dafür, den Pflanzenschutzwirkstoff Glyphosat zu verbieten“, erklärt Thomas Mahlberg (CDU) im Namen der Union. „Alle in Deutschland beteiligten Behörden sowie die EFSA empfehlen grundsätzlich eine erneute Genehmigung des Wirkstoffs.“ Wer diese fachliche Expertise missachte, verlasse den Boden der Tatsachen und disqualifiziere sich selbst. „Die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln muss auf wissenschaftlicher und nicht politischer Grundlage erfolgen“, so Mahlbergs Forderung.

Als Koalitionspartner der früheren Bundesregierung teilen Sozialdemokraten diese Sichtweise nicht. „Glyphosat halten wir bei dem aktuellen Verhandlungsstand für nicht zulassungsfähig“, so Wilhelm Priesmeier (SPD). Er will die Anwendung langfristig ganz auslaufen lassen: eine Sichtweise, die auch von den Grünen getragen wird.

Die FDP widerspricht. Volker Wissing erklärt dazu: „Bei Diskussionen über bestimmte Wirkstoffe zählen für uns Freie Demokraten nicht Stimmungen, sondern nachvollziehbare wissenschaftliche Fakten und nicht zuletzt die Stellungnahmen des Bundesinstitutes für Risikobewertung. Insofern sehen wir aktuell keine Veranlassung, die Zulassung von Glyphosat in Frage zu stellen.“

Ab in den Vermittlungsausschuss

Angesichts der Problematik kommen auch die Europäische Kommission große Herausforderungen zu. Bis zum 22. November wird ein Vermittlungsausschuss mit hochrangigen Politikern tagen. Auch hier müssten 55 Prozent der Mitglieder zustimmen, die wiederum 65 Prozent aller Bürger repräsentieren. Kommt es erneut zum Patt, kann die Kommission selbst eine Entscheidung fällen. In Zeiten des Brexit und der EU-Verdrossenheit versuchen alle Beteiligten, derart brachiale Vorgehensweisen zu verhindern.

83 Wertungen (3.77 ø)
Bildquelle: qimono, pixabay / Lizenz: CC0

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59 Kommentare:

Medizinjournalist

Es wird weltweit nicht verstanden, wie Natur funktioniert. Ein Breitbandherbizid zwingt Pflanzen zu evolutionärer Anpassung. Verlasst euch drauf, sie finden einen Weg. Je mehr Glyphosat wir Ausbringen, desto schneller geht das. Danach brauchen wir noch viel stärkere Pflanzenkiller und immer so weiter. Anpassen ist das Naturgesetz, nicht umbringen – nur anpassen und sich bewähren. Glaubt jemand im Ernst, man könne den Inhalt, den Kern der Evolution – alles zu überwinden – mit Chemie von Menschen aufhalten. Ja, da kann ich nur Lachen über so viel Unverstand. Krebs hin, Krebs her, Glyphosat vergewaltigt die Pflanzenwelt. Sie wird antworten.

#59 |
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Dr. Rüdiger Gall
Dr. Rüdiger Gall

Die Diskussion um Glyphosat ist ein Trick von Monsanto. Es kann ja schon sein, dass Glyphosat alleine (!!) nur geringe gesundheitliche Auswirkungen hat. Das, was auf die Felder gesprüht wird, ist aber nicht die Glyphosat alleine, sondern ROUND UP (!!). Und da stecken Substanzen drin, die ein Verstärkerwirkung haben. Wenn man also Untersuchungen macht oder Überprüfungen vornimmt, dann doch bitteschön mit ROUND UP und nicht mit Glyphosat alleine !

#58 |
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Physiotherapeut

Ich finde den Artikel nicht parteiisch, da Michael van den Heuvel verschiedene Blickwinkel immerhin kurz anreißt.
Ich lese sonst immer die stark emotional geprägten Artikel der glühenden Gegner, die einige Kommentatoren anscheinend auch immer lesen.
Aber jeden der nicht dagegen ist immer gleich als gekauft zu beschimpfen ist hier bestimmt nicht angebracht!
Den Ansatz von Professor Zaller (Vorsorgeprinzip) finde ich gut.

#57 |
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Zunächst muß die Diskussion vieleicht erstmal auf die Abbauprodukte des Glyphosats gelenkt werden, Die Toxizität geht anscheinend nicht von der Ausgangssubstanz sondern von den Abbauprodukten aus. Wenn man jetzt durch Meck.-Pom. fährt, sieht man, wie vor kurzem noch grüne Felder sich in “Gelbflächen” verwandeln – die Wirkung von GLyphosat, das die Pflanzen und das dazugehörige Mikrobiom an Lebewesen vernichtet. Wenn man dazu die Berichte aus den USA über das “Versagen” von Glyphosat nach Langzeitgebrauch kritisch betrachtet, genügen diese Beobachtungen, um den weiteren Gebrauch von Glyphosat zu untersagen.

#56 |
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Dr. Frank -M. Riedel
Dr. Frank -M. Riedel

Na super . Die Monsanto Trolle sind hier ja mittlerweile sehr aktiv geworden . Der Propagandazug rollt eben auf allen Gleisen .
Ach ja , der CIA Begriff ” Verschwörungstheorie ” ist natürlich auch schon dabei .
Letzten Endes ist alles eine Systemfrage . Monsanto und Glyphosat sind nur ein Mosaikteil des Systems.

#55 |
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Dr Markus Wolter
Dr Markus Wolter

Lieber Herr Doktor (!) Lorenz, Glyphosat ist seit mindestens 40 Jahren auf dem Markt. Wie lange wollen Sie das den verbieten? In dieser ganzen Zeit haben sich keine Beweise für die Schädlichkeit gefunden. Das nenne ich Ignoranz. Den “Gegenbeweis” kann man bei Leuten die Verschwörungstheorien verbreiten niemals antreten, da sie den ganzen Studien ja nicht glauben. Auch kennen Sie offensichtlich die Zulassungsregeln von Pestiziden überhaupt nicht und stellen Forderungen auf, die unseren deutschen und europäischen Gesetzen vollkommen widersprechen. Das Argument des Besserverdienenden bei Bioprodukten lasse ich auch nicht gelten. Wenn man nur ein bisschen weniger Fleisch essen würde, gleicht sich der Preis sofort aus. Wer “natürlich” leben will, kann nicht jeden Tag Big-Mac essen!

#54 |
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Zu der Diskussion als solcher möchte ich gar nicht soviel beitragen, weil vieles schon gesagt wurde. Aber: wenn eine Substanz im Verdacht steht, kanzerogen oder mutagen zu sein, muss sie (Ausnahme Chemotherapeutika) eben solange verboten werden, bis der Gegenbeweis erbracht ist.

Auch der Beitrag #50 zeugt nur von Arroganz eines Gutverdienenden. Natürlich kann ich Alkohol und Nikotin meiden, aber ohne den entsprechenden Geldbeutel kann ich aber eben nicht round the clock ausschließlich Bioprodukte kaufen. Wer hier unter Realitätsverlust leidet, stelle ich mal zur Diskussion.

Mir geht aber zunehmend auf den Schwimmer, und das ist meine Kritik, wie viele Kommentatoren sich hier tummeln, die sich unzähliger Variationen der Bezeichnung “Gast” bedienen. Ich würde es bevorzugen, wenn die Redaktion darauf Wert legte, daß diese “Gäste” ebenfalls ihre Namen nennen, insbesondere, wenn sie andere Teilnehmer, die sich mit Namen anmelden, beschimpfen!

#53 |
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Gast neu
Gast neu

@Die Redaktion:
Das Fläschchen mit der blauen Flüssigkeit und dem Totenkopf ist eine subtile Manipulation des Lesers. Glyphosat hat zwar Warnhinweise drauf, aber keinen Gift-Totenkopf. In einer “vergifteten Diskussion” sollte man als Redaktion genauer und nicht einseitig sein.

#52 |
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Irgendwie wurde mir auch langsam schwindlig, wenn Glyphosat auf einmal dasselbe wie Agent Orange sein sollte und dieses dann gleich Dioxin, oder gar plötzlich auch noch Insektizid, womit es nun ebenso wenig zu tun hat wie mit Dioxinverunreinigungen in Agent Orange…

Wenn Bienen und andere Insekten sterben, dann vielleicht durch vermindertes Nahrungsangebot in Monokulturen oder wirklich durch Insektizideinsatz, aber ursächlich für die Bedrohung der Biodiversität ist nicht primär Glyphosat, sondern die wirtschaftlich und zur Erzielung von Qualitätszielen angestrebte großflächige Unkrautfreiheit (die meisten wollen schließlich billiges und selbstverständlich reinstes Getreide), und wenn man das zwecks Bodenschutz nicht mehr mit Tiefpflügen, aus sozioökonomischen Gründen nicht mehr mit Heerschaaren hackender Knechte und Mägde oder aus Immissionsschutzgründen nicht mit Abbrennen macht, dann kommen eben Herbizide zum Einsatz. Ich sage ganz bewusst nicht Glyphosat, denn allein dessen Ende wird nichts an dieser Art von ökonomisierter Land- und Forstwirtschaft ändern, solange wir nicht bereit sind, deutlich mehr für nachhaltige Produktion auszugeben.

Am Ende steht gutmöglich nur ein Pyrrhussieg, indem Glyphosat einfach durch weniger gut untersuchte, riskantere und eventuell teurere Herbizide ersetzt wird, und selbst das Spiel mit herbizidresistenten Monokulturen geht dann eben nur mit anderen Stoffen munter weiter (da liegt schon einiges in der Schublade). Natürlich müssen beim Einsatz von Agrochemikalien die Regeln guter Anwendungspraxis, Karenzzeiten etc. beachtet werden, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden – für den Kampf um die Durchsetzung einer ökologischen und nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft ist es aber leider wenig zielführend, sich auf die trotz intensiven Suchens bisher sehr überschaubar gebliebenen gesundheitlichen Risiken beim bestimmungsgemäßen Gebrauch von Glyphosat zu konzentrieren, was nicht heißen soll, dass es im Einzelfall bei Kontakt mit der Reinsubstanz oder dem konzentrierten Anwendungsprodukt oder beim Durchstreifen eines frisch besprühten Feldes nicht zu Reiz- oder Giftwirkungen kommen kann, für die offenbar aber eher noch die verwendeten Lösevermittler, als der Wirkstoff verantwortlich sind.

Und @gast #11: doch, man darf Glyphosat für eng umschriebene Anwendungen privat verwenden. In Anbetracht der in Deutschland in Kleingebinden von meist 50 bis 250 ml Konzentrat (36 %ig) verkauften etwa 40 Tonnen gegenüber fünfeinhalbtausend für die Landwirtschaft liegt hier wohl auch das geringste Problem – selbst wenn es mit der Sachkunde manchen Kleingärtners dann doch nicht so weit her ist und es nach dem Motto „viel hilft viel“ zur Anwendung überhöhter Konzentrationen oder einer Abschwemmung in Vorfluter oder Kanalisation kommen kann, etwa wenn auf Nichtkulturland, befestigten Hofflächen und Einfahrten gesprüht wird, geht es hier nur um Gramm-, nicht Kilogramm-Mengen je Anwendungsfall und es ist immer noch die Dosis, die das Gift macht.

#51 |
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Gast2
Gast2

@Prof. Dr. med. Timo Rieg, Arzt

” … dass wenn man Alkohol trinkt und Raucht dies die eigene Enscheidung ist, aber wenn der Bauer das Feld mit Roundup besprueht dann dies sich wohl der Selbstenscheidung entzieht, oder?”

Diesen Kommentar hätte ich von einem Professor aus der Medizin nicht erwartet. Man sieht daran aber sehr schön, dass auch hochqualifizierte Menschen oft eine völlig verzerrte Risikowahrnehmung haben und es gar nicht merken. Es ist so gut wie sicher, dass Passivrauchen und Alkoholgenuß von Schwangeren einen zigtausendfach schädlicheren Einfluß auf die Gesundheit von Menschen haben, als Roundup (wenn es diesen Effekt überhaupt gibt). Zudem: Wurden Sie jemals gegen Ihren Willen von einem Bauern mit Roundup besprüht? Wenn Sie etwaige Glyphosat-Spuren in Lebensmitteln meinen, dann habe ich auch einen guten Tipp für Sie: Kaufen Sie im Bioladen ein. Sie haben immer die Wahl.

#50 |
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Gast
Gast

Es ist wirklich erstaunlich, wieviel Unsinn hier im Forum behauptet wird. Ich kenne die Herren Dietrich und Hensel persönlich und würde sie als 100% integer einstufen. Dass hier die meisten Korruption, Verschwörung etc. vermuten, ist einfach absurd und übelste Nachrede. Auch irgendwelche windigen ARTE-Dokus als Beweis aufzuführen, ist wirklich nicht hilfreich. Auch Falschbehauptungen, Glyphosat hätte etwas mit Agent Orange zu tun, ist eine böswillige Verdrehung. Genau das Gegenteil ist der Fall (lesen Sie einfach in Wikipedia nach): Der Glyphosat-Ersatzstoff 2,4-D ist ein Agent-Orange-Bestandteil und würde munter wieder versprüht werden, wenn Glyphosat verboten würde. Na danke!!! Geschockt bin ich jedoch, dass hier einige Ärzte und Apotheker ohne jeden Sachverstand Unsinn verbreiten: Sie haben eine gesellschaftliche Verantwortung! Viele Menschen vertrauen Ihnen! Liebe Ärzte & Apotheker, bitte behalten Sie Ihre (irrige) Meinung für sich, wenn Sie keine Ahnung von Glyphosat und Toxikologie haben. Andere, die hier Menschenversuche vorschlagen, disqualifizieren sich sowieso.

#49 |
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Beate Ostermann
Beate Ostermann

Genau…..Susanne Schinke!! Endlich mal jemand, der es endlich “ausspricht” Wir brauchen den Sch…. nicht. Naürlichkeit nutzen ….
Weg mit der Chemie! Was muss denn noch passieren? Unsere Gier bringt uns um!!

#48 |
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Gast
Gast

kann sich noch jemand an Nemacur erinnern und an die vielen schwerkranken und Toten,die Tomaten gegessen hatten welche in Spanien am Straßenrand verkauft wurden weil die Wartezeit nicht eingehalten werden konnte?Das Ganze nannte sich später Ölpanscherskandal.Nur hatte es mit Salatöl nichts zu tun.
Das Problem ist,wir wissen nicht,welches Gift als nächstes kommt.Es wird noch schlimmere Folgen haben.Ohne Gift gibts wohl nicht soviele Lebensmittel die dann auch noch so billig sind. Wir essen diese Stoffe ja nicht nur,wir trinken sie auch denn unser Trinkwasser ist damit nachweislich verunreinigt.Saubere Lebensmittel sind selten zu bekommen und sind teuer.

#47 |
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Margo Luxi
Margo Luxi

In diversen tierexperimentellen Studien wurde ein kausaler Zusammenhang zwischen Roundup / Glyphosat und schweren Leber-, Nieren- und Hormonstörungen, bakterieller Fehlbesiedelung, Missbildungen sowie Leukämien und Krebs nachgewiesen.
Wozu halten tausende von Versuchstieren eigentlich ihre Köpfe für unsere Pseudowissenschaft hin, wenn deren Ergebnisse anschließend verfälscht bzw. negative Ergebnisse schöngeredet und als ausschließlich tier- oder pflanzenpathogen dargestellt werden? Solch eine Vorgehensweise führt tierexperimentelle Studien doch endgültig ad absurdum!
Dieses bedenkliche Produkt muss sofort aus dem Verkehr gezogen werden, wir befinden uns am Ende der Nahrungskette und bereits in einem riesigen globalen Menschenversuch!

#46 |
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1753 – lange bevor die Bedeutung von Ascorbinsäure für den Zellstoffwechsel wissenschaftlich geklärt war – beobachtete der Arzt der britischen Marine Dr. James Lind 1753, dass bei den Seeleuten, die mit Sauerkraut behandelt wurden, die Mundfäule verschwindet. Kapitän James Cook konnte in einer Zeit, in der die besten Ärzte dieser rätselhaften Krankheit nichts entgegenzusetzen hatten – die Besatzungen seiner Schiffe frei von Skorbut halten.

Mary Wortley Montagu (1689–1762) wurde in der Türkei Zeugin von Pockenimpfungen, berichtete in Europa davon und stieß bei der Ärzteschaft auf Unverständnis. Der Landarzt Edward Jenner (1749–1823) entwickelte ein zuverlässiges Verfahren zur Standardisierung des Impfstoffs. Seine Publikation wurde von der Royal Society abgelehnt und ein Teil der Ärzteschaft – selbst der große Virchow – versuchte, ihn lächerlich zu machen. Viele Pockenepidemien wurden verhindert, weil man impfte, obwohl die wissenschaftliche Erhellung der Immunreaktion noch fast 200 Jahre ausstand.

Bei der Jahrhunderte lang üblichen Entbindung durch Hebammen trat Kindbettfieber relativ selten auf. Seitdem Ärzte als Entbindungshelfer tätig wurden, wurde die Krankheit zu einer häufigen und gefürchteten Folge der Geburt. Ignaz Semmelweis (1818–1865) postulierte eine Übertragung der von Louis Pasteur neu entdeckten Mikroben durch Klinikärzte auf dem Weg von der Leichenschau im Seziersaal zur gynokologischen Untersuchung im Kreißsaal. Die Unfähigkeit der Kollegen, einen patho-physiologischen Zusammenhang zwischen dem Kindsbettfieber und den wissenschaftlich noch nicht abgesegneten Mikroben herzustellen, und ihre konsequente Weigerung, sich die Hände zu desinfizieren, trieb Tausende von Frauen in den Tod, schuldgeplagte Kollegen in den Selbstmord und Semmelweis in den Wahnsinn.

Wir haben einmal geschworen, erstens nicht zu schaden, zweitens vorsichtig zu sein und drittens zu heilen. Die Wissenschaft soll Diener der Menschen sein, nicht ihr Diktator.

#45 |
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Gast
Gast

Richtig ist, daß man keine wuchshemmenden Mittel braucht, wenn man rechtzeitig und mehrfach Bodenbearbeitung betreibt. Kann man machen, Lebensmittel werden wesentlich teurer. Und es jammern sofort die Bodenleute, wegen Verdichtung, Verschlämmung, Zerstörung des Bodenlebens, Dieselverbrauch etc. etc. Es wird heute nicht mehr mit Gäulen gezackert und geeggt…Aufwuchshemmer sind bodenschonend, das muß man mal festhalten.
Bei der ganzen, jahrelangen Diskussion wird nie benannt, wieviel von dem Zeug in welcher Konzentration man den Ratten zu fressen gegeben hat, und wie die Bauern, die Schäden erltiten haben, ihr Spritzbrühe zubereitet und ausgebracht hatten. Wenn das Mittel auf einer Ebene mit Rinderbraten oder Thunfischfilet steht, dann ist es doch ganz ok.
Übrigens:
Aus meiner Sicht betreibt die Industrie ein Rückzugsgefecht. Es gibt genügend andere Stoffe, die in gleicher Wirkung eingesetzt werden können. Dann wird das Geschrei von vorne los gehen.
Es ist ein EU-weiter, kompletter Strukturwandel der Landwirtschaft notwendig. Wenn die Landwirte gutes Geld für gute Produkte bekämen, bräuchten sie nicht so viel chemische Hilfsstoffe für die Ertragssicherung, weil es ja zur Zeit die Masse macht und nicht die Qualität, wie in der Tierproduktion auch.

#44 |
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Gast
Gast

Glyphosat ist als Antibioticum zugelassen. zulässig sind 20mg pro Kg Lebens-oder Futtermittel, praktisch jeder in Europa hat das Zeug in seinem Stoffwechsel UND vielleich 200-2000 andere chemische Stoffe noch dazu. Wer soll das denn ohne schlimme Folgen für den Stoffwechsel incl. Darmmikrobiota schaffen?

#43 |
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Susanne Schinke
Susanne Schinke
#42 |
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Susanne Schinke
Susanne Schinke

Die Diskussion um die gesundheitliche Bedenklichkeit geht völlig am Wesentlichen vorbei: viel wichtiger ist doch wohl, dass der Konzern weltweit den Verkauf seines genmanipulierten Saatgutes an da Herbizid koppelt, das er ein Monopol weltweit innehat, was zu einer Monokultur führt, was arme Landwirte weltweit noch ärmer macht und was bereits zu einer globalen ökologischen Krise, dem Insekten und nicht nur Bienensterben geführt hat. Dies kann möglicherweise den Anfang vom Ende bedeuten und deswegen muss es verboten werden. Nicht wegen irgendwelcher frei erfundener Grenzwerte oder Tierversuche, das ist doch nebensächlich- und da diese Aspekte weder von Politik noch von Medien diskustiert werden, deutet auf einen ganz starken Lobbyismus hin….

#41 |
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Dr. med. Frank-Michael Riedel
Dr. med. Frank-Michael Riedel

Was würde eigentlich passieren , wenn Glyphosat komplett verschwindet ? Wer hätte davon einen Nachteil?
Warum muß dieses Zeug unbedingt benutzt werden ?
Was war früher , als es das Mittel noch nicht gab ?
Ein kluger Mann hat mal gesagt : Folge dem Weg des Geldes und du kommst immer zu den gleichen Leuten .

#40 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

@Dr. rer. nat. Stefan Dietrich
Sie dürfen sich alle die von Ihnen genannten Produkte gerne reinziehen. Aber belästigen Sie mich nicht mit ihrem Müll !

#39 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

@ Dr. Peter Mandry
Sie tun mir leid. Sie glauben tatsächlich noch, dass die “Lebenserwartung” steigt ?
Wenn Sie die Zahlen durch medizinischen Fortschritt und “Siechenserhaltende Massnahmen” bereinigen, erhalten auch Sie andere Daten !

#38 |
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Dr. med. Thomas Scholz
Dr. med. Thomas Scholz

Was in der Diskussion noch nicht benannt wurde, ist das gleichzeitige Einwirken verschiedenster subtoxischer Stoffe. Die rasante Inzidenzzunahme von Autoimmunkrankheiten (Typ1 DM, Vaskulitiden, rheumatische Formen) dürfte auf der Überforderung unseres Immunsystems beruhen durch den gleichzeitigen Kontakt mit verschiedensten “gering giftigen” Stoffen.
Nimmt man man dann noch die Insektenzerstörung in die Beurteilung, kann es doch nur ein Verbot von Insektiziden wie Glyphosat und seiner Nachfolgesubstanz geben. Die Verweigerung des Verbots ist genauso unverständlich wie das nicht rasche und entschiedene Bekämpfen der weiteren Erderwärmung.

#37 |
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Dr. K. Fischer, Kelkheim
Dr. K. Fischer, Kelkheim

Ein Sammelsurium von Meinungen, kaum detaillierte Fakten unter dem Dach der ahnungslosen Politik, Werbung und Medien. Wie soll so etwas weitergehen, wenn solche Unfähigkeiten zu Deutungen in Zukunft deshalb zu nehmen werden, wenn nur jongliert wird, um Glaubensbekenntnisse statt Fakten zu qualifizieren. Die Verunsicherungen sind groß, weil viel zu viel nur gerührt wird.

#36 |
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Martina Brüstle
Martina Brüstle

Twenty farmers have died of pesticide poisoning and more than 500 have taken ill in Yavatmal district alone. The cause of the deaths is that the claims of GM Bt cotton’s pest resistance have proven hollow, so farmers have resorted to spraying insecticides to save their crops. An official from the Central Institute of Cotton Research stated, “This year, farmers needed to spray ten times more pesticide (compared to the amount needed for non-Bt varieties) to control the pests.” (aus: GMWatch newsletter)
-> es gibt schon mehr als genug Beweise und Tote!
->auch Zementwerke u.a. systemimmanente Industrie dürfen ihre Energie aus 100% Sondermüll gewinnen (z.B. geschredderte Autoreifen, Dachpappe, Farben und Lacke, Klärschlamm) und dabei Quecksilber, Dioxine und Furane in die Umwelt abgeben
->Glyphosat / Round up ist immer noch frei käuflich in jedem Baumarkt – sogar online !!!

wo keine Raupe sein darf ist auch kein Schmetterling,
wo keine Blattlaus sein darf ist auch kein Marienkäfer
wo kein “Unkraut” sein darf ist auch keine Freiheit mehr!

#35 |
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Dr. med.dent Stefan Troendle
Dr. med.dent Stefan Troendle

#31
Wir HABEN keine Insekten mehr an der Windschutzscheibe und Vogelgezwitscher ist sehr sehr selten geworden. Was muß noch passieren, bis unsere Poli-ticker endlich aufwachen und das Teufelszeug endgültig verbieten und verbannen. Sonst sollen die für das Bienensterben Verantwortlichen das Bestäuben der Pflanzen übernehmen, aber sicher sind sie auch dazu unbrauchbar.

#34 |
  17
Dr. med.dent Stefan Troendle
Dr. med.dent Stefan Troendle

#31
Wir HABEN keine Insekten mehr an der Windschutzscheibe und Vogelgezwitscher ist sehr sehr selten geworden. Was muß noch passieren, bis unsere Poli-ticker endlich aufwachen und das Teufelszeug endgültig verbieten und verbannen. Sonst sollen die für das Bienensterben Verantwortlichen das Bestäuben der Pflanzen übernehmen, aber sicher sind sie auch dazu unbrauchbar.
O tempora o mores

#33 |
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Gast
Gast

Sehr geehrte Frau Apothekerin,
ich schlage vor – dann trinken Sie doch mal ein Glas Glyphosat – und wir schauen dann, was das mit ihnen macht.
Das mag sarkastisch und brutal klingen aber das genau empfinden die Menschen, die neben den Feldern leben müssen. Wenn der Bauer auf dem Traktor sitzt, dann sprüht es hinten heraus und glauben Sie mir, so dumm wie Bauern schon immer waren, aber wo der Wind herkommt und wohin der Nebel gesprüht wird, dass bekommen sogar diese Menschen mit.
Glyphosat ist ein Gift und gehört verboten – basta.
Ich versteh diese Diskussion nicht, nehmen sie sich ein Beispiel an der ökologischen Landwirtschaft, niemand braucht dieses Gift da. Und so ganz neben bei, lesen SIE doch mal die Artikel zur Arsenbelastung von Reis, der auf den ehemaligen Baumwollfeldern in Amerika jetzt angebaut und geerntet wird – den will kein Mensch mit Hang zum Leben essen. SIE können es ja tun – viel Spass mit den Folgen!

#32 |
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Dr. med. Wolfgang Knüll
Dr. med. Wolfgang Knüll

Wenn wir keine Insekten mehr auf der Windschutzscheibe haben und die Bienen erledigt sind, dann werden wir Glyphosat umgehend abschaffen.

#31 |
  20

Übrigens: Agent orange gehört zu den Dioxinen, die z.B. auch bei Müllverbrennungsanlagen in großem Maß entstehen und auch bei jedem Hausbrand, durch das Verbrennen der Kunststoffe in den Gebäuden.

#30 |
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Gast
Gast
#29 |
  11

Wenn ich die TV-Berichte zu Glyphosat sehe und da Landwirte gezeigt werden, die ihre Äcker mit breit ausladenden Sprüharmen am Traktor das angeblich so giftige Glyphosat versprühen, dabei sicher massenhaft vernebelte Tröpfchen einatmen, dann müsste doch bei den Landwirten eine eindeutige höhere Rate an Krebserkrankungen nachzuweisen sein.
Das lässt mich tatsächlich zweifeln.
Allerdings war “Round up” in den 70’er Jahren in Deutschland verboten und wir haben es damals in England problemlos kaufen können (nur für den Garten, nicht für Äcker). Es gibt es also schon sehr lange und trotzdem ist die Einschätzung ob nun giftig oder nicht offensichtlich nicht eindeutig.
Ich bin kein Monsanto-Fan, aber es sollte doch möglich sein, hier endlich einmal zu eindeutigen Aussagen zu kommen.

#28 |
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Gerhard Wohlmutheder
Gerhard Wohlmutheder

Glyphosat hat die Chemische Formel von “Agent Orange”. Wie es heute noch in Vietnam aussieht braucht man wohl eher nicht zu beschreiben. FARMER in Amerika, die geglaubt haben Glyphosat wäre unbedenklich und es verwendent haben sind heute Todkrank. Arbeiter von Monsanto ebenfalls.
Wer für Glyphosat eintritt, möge Notariell beglaubigt, jeden morgen 2cl zum Frühstück trinken. Ich habe fertig – obwohl ich noch lang und breit weiter schreiben könnte.

#27 |
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Gerhard Wohlmutheder
Gerhard Wohlmutheder

TEST

#26 |
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Dr. Peter Mandry
Dr. Peter Mandry

Herr Hirschfeld,
ich kann Ihre Kritik nicht nachvollziehen. Die Einordnung der Risikoklassen finde ich für mich als Leser enorm wichtig. Wir sind alle ständig Lebensrisiken ausgesetzt und nur über den Vergleich der Risken untereinander können wir sinnvolle Maßnahmen ergreifen. Ihre Unterstellung gegenüber dem Autor kann seinen Text nicht deutlicher belegen. Die emotional vergiftete Atmosphäre macht eine rationale Diskussion fast unmöglich.
Alle schauen nur auf Krebs und was nicht alles Krebs erzeugen soll und könnte. Ich frage mich dann nur, warum die Menschheit dann immer älter und zahlreicher wird, statt früh an Krebs zu versterben. Offensichtlich ist nur ein kleiner Teil der verdächtigen Substanzen wirklich gefährlich. Tatsächlich finde ich viel spannender, wie wir mit dem Zeug die Umwelt beeinflussen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der massenhafte Einsatz keine Folgen haben soll. Darüber lese ich allerdings in dem Artikel nichts.

#25 |
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Gast
Gast

Unabhängig wie hier die Diskussionen heiß geführt werden, es sollte sich das volkswirtschaftliche Fiasko aus Sri-Lanka angesehen werden, welches durch das Verwenden von Glyphosat entstanden ist. (Volkswirtschatfliche Struktur ist anders als bei uns in Europa od. in der USA – Sri-Lanka überwiegend Agrarwirtschaft) – Was nunmehr durch Experten am Menschenrechtshof in Den Haag” noch geprüft wird und als ECO-Zid bezeichnet werden kann. – Zur BfR, Herrn Andreas Hensel, wieviele Studien lagen von der WHO aus Genf vor und wieviele Studien lagen seitens befreundeter Firmen von Monsanto auf dem Schreibtisch der BfR (Definition “befreundeter Firmen” = Sponsering sowie “stille Beteiligung” am jeweiligen Unternehmen von Monsanto). Genauso Verhält es sich mit Peru, deren Landbevölkerung mittlerweile überwiegend sowie in Sri-Lank an Niereninssufizienz erkrankt sind, seit Verwendung des Mittels “Round UP” (Glyphosat). – Im Internet kann jeder den Dokumentarbericht auf ARTE verfolgen. – Ich schätze, dass die geschädigten Personen, die in Den Haag vorstellig geworden sind, keiner Lobby angehören aus die der Patienten bzw. Menschen und keiner Versicherungslobby, Pharmalobby od. gar Chemolobby. – Die BfR hat sich eindeutig schuldig gemacht in Sachen “Förderung eines wissenschaftlichen Betrugs” – Die Rechnung ist einfach: ca. 15 Gutachten von der WHO aus Genf versus 50 Gutachten von befreundeten Firmen von Monsanto. – (15 zu 50) – einfaches Ergebnis. – Bei mir gilt die Prämisse, sobald der kleinste Verdacht im Gutachten sich ergibt, dass Schädigungen am Leben hervorgerufen werden kann, dann ist ein derartiges Mittel nicht zu zulassen. – Zudem es die chemische Formel enthält, womit man verkalkte Rohre reinigen kann (ursprüngliches Patent aus der Schweiz).

#24 |
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Dr. rer. nat. Frank Werner
Dr. rer. nat. Frank Werner

@ #12:
Es ist aber eben nicht unstrittig, dass Glyphosat das sogenannte Insektensterben verursacht.
Wenn überhaupt ein Insektensterben (denn die Studie zum Insektensterben ist selber hoch umstritten) ist die Ursache die immer aufgeräumtere Landschaft.

#23 |
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Dan Hirschfeld
Dan Hirschfeld

Wenn ich diesen Artikel lese, frage ich mich ernsthaft, ob der Autor auf irgend einer Gehaltsliste von Monsanto (Chemiekonzern, zu dessen Haupteinnahmequellen Glyphosat zählt) steht. Oder eine schöne Recherchereise auf Kosten von Monsanto gemacht hat. Ich bin Journalist und – um es gleich vorweg zu sagen – kein Umweltaktivist und stehe entsprechenden Gruppen eher skeptisch gegenüber. Aber dieser Artikel kommt mir vor, als hätte ihn eine PR-Agentur für/von Monsanto verfasst. es sind vor allem Formulierungen wie “…die erforderliche Lizenz NUR um fünf statt um zehn Jahre zu verlängern.”, die mir die Haare zu Berge stehen lassen. Oder der Vergleich der diskutierten Karzinogenität mit Schichtarbeit. (Sarkasmus AN)Wie niedlich und harmlos muss dieser Stoff doch sein. (Sarkasmus AUS) Im Ernst: Diese schon ziemlich subtilen Formulierungen sind unseriös. Weil sie beim unbedarften Leser unterschwellig ein vorgefärbtes Bild erzeugen, anstatt dass sich der Leser selbst ein Urteil bilden kann. Und es werden Fakten durcheinander gewirbelt. Glyphosat ist befristet zugelassen. Und nach Ende der Zulassung ist es verboten. Der Stoff (und Monsanto) haben aber keinen Anspruch auf Weiterzulassung. Genau wie ein Auto, das für zwei Jahre TÜV bekommt danach nicht automatisch eine Garantie für weitere zwei, vier oder zehn Jahre bekommt. Monsanto flutet seit Wochen Foren und die sozialen Netzwerke mit “Pro-Glyphosat-Artikeln”. Herr van den Heuvel, gehört Ihr Artikel vielleicht auch dazu?

#22 |
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Dr. Michael Eder
Dr. Michael Eder

Der Artikel wie auch die übrige Diskussion lässt doch den mE wichtigsten Aspekt der Gefährlichkeit von Glyphosat aussen vor: Glyphosat hemmt ein Enzym des Shikimat-Wegs den es beim Mensachen nicht gibt – so weit so gut. Allerdings gibt es diesen Weg nicht nur bei Pflanzen sondeern, und das wird immer verschwiegen, bei Bakterien. E. coli und andere Bakterien befinden sich massenhaft in unserem Darm und helfen bei der Nahrungsaufnahme (auch bei vielen Insekten). Wenn also die Darmflora potentiell in Mitleidenschaft gezogen wird, kann das ebenfalls zu schwerwiegenden Problemen führen. Das muss natürlich kein Krebs sein, aber Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Autoimmunprobleme (die Verbindung Darm-Immunsystem ist schließlich nicht neu), um nur einige potentielle Probleme zu nennen. So etwas wird aber soweit ich sehe nicht untersucht, und schon gar nicht problematisiert. Ein Schelm wer Böses dabei denkt…

#21 |
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Dr. rer. nat. Frank Werner
Dr. rer. nat. Frank Werner

@ #17:
aus der WP: “Aber auch bei vielen Bakterien, Pilzen und Protozoen wurde der Shikimisäureweg nachgewiesen.[1][21] Tieren fehlen dagegen die entsprechenden Enzyme. Deshalb sind die Aminosäuren Phenylalanin und Tryptophan für sie essentiell, Tyrosin kann nur direkt aus Phenylalanin synthetisiert werden.[1]”
Genau daher ist Glyphosat so wenig giftig für Tiere im Vergleich zu Pflanzen.

#20 |
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Prof. Dr. B. Wedler
Prof. Dr. B. Wedler

Man sollte nicht immer nur den Menschen als mögliches geschädigtes Objekt sehen, sondern vor allem den wahrscheinlich viel größeren Schaden auf Biodiversität von Pflanzen und Insekten (Tieren) und damit letztendlich auch wieder auf den Menschen.Das zu diskutieren wäre viel nützlicher als die leidige Krebsdebatte.Was ist denn eigentlich nicht kanzerogen ???

#19 |
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Gast
Gast

Ob kanzerogen oder nicht, wenn das Insektensterben dadurch drastisch erhöht wird, dann ist ein Verbot von Glyphosphat absolut unumgänglich für die Landwirtschaft – ob biologisch oder nicht.

#18 |
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Frau Susanne Schaum
Frau Susanne Schaum

die ewige Diskussion um die Kanzerogenität lenkt doch vom simpelsten Schulwissen ab:

G. unterbricht den Shikimisäureweg, indem es das Enzym 5-Enolpyruvylshikimat-3-phosphat-Synthase (EC 2.5.1.19) hemmt.
Die Aminosäuren Tryptophan, Phenylalanin und Tyrosin werden dann nicht mehr gebildet. Sie sind zwar für uns essentiell…..man erinnere sich an die Bildung von Serotonin, Melatonin usw. ….aber keine Panik…-gibt´s ja auch von mit Monsanto vergesellschafteten Pharmariesen in Pillenform….

#17 |
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Manfred L. DIETWALD, Apotheker
Manfred L. DIETWALD, Apotheker

Glyphphosat wirkt laut Wikipedia bei “Unkräutern”, die für Menschen 4 lebensnotwendige Aminosäuren mt Benzolstruktur produzieren letal. Das tun auch meist Mais, Kartoffeln, Raps, Baumwolle Getreide unter anderen Feldfrüchten. Nun werden durch Aufnahmezeitverschiebung und Enzymzusätze die dortigen Schwachstellen beseitigt, um den Einsatz von Glyphosat wunschgemäß zu gestalten. Aber wer garantiert die lückenlose Beachtung und verhindert das genetische Umschwenken der Unkräuter? 4 von etwa 23 Aminosäuren stellen ein gewaltiges Potential dar, das es zu bewahren gilt.

#16 |
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Dr. Christoph Truckenbrodt
Dr. Christoph Truckenbrodt

Man sollte, auf die Gefahr hin, daß die Bauern wieder klagen wie ein weidwund getroffenes Wild, den Einsatz von Glyphosat stark reglementieren.
Seitdem ich weiß, daß die Großgrundwaldbesitzer, Glyphosat tonnenweise einsetzen, um die Neuanpflanzungen vor Unkräutern zu schützen, da geht mir der Hut hoch.

#15 |
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@ Dr. Dietrich,
Sie haben mit ihrem Beitrag absolut recht, der einzige und kleine Unterschied ist aber, dass wenn man Alkohol trinkt und Raucht dies die eigene Enscheidung ist, aber wenn der Bauer das Feld mit Roundup besprueht dann dies sich wohl der Selbstenscheidung entzieht, oder?

#14 |
  16
Gast
Gast

Schaut euch mal die Statistiken bezüglich Autismus in den Ländern an ,wo wenig Glyphosat zu Einsatz kommt und bei uns. MFG

#13 |
  26

Neben dem fraglichen Krebsrisiko ist es aber unstrittig, dass die über Glyphosat erzeugte großflächigen Monokulturen die Insektenpopulation an den Rand der Vernichtung bringen. Das hat den Bruch der Nahrungskette zur Folge. Der Einbruch der möglichst billigen Nahrungsmittelherstellung wird zur Verknappung der Lebensmittel führen und die eigene Versorgung der Bevölkerung gefährden. Dann ist die karzinogene Frage nachrangig. Das Thema ist nach meiner Auffassung das derzeit wichtigste ernährungspolitische Problem und müßte besonderes Priorität bekommen.

#12 |
  12
Gast
Gast

Die Diskussion über Glyphosat u. Roundup gibt es schon seit über 20 Jahren. Dahinter stecken große Konzerne, die es wohl irgendwie ” schaffen” zu verhindern das es als krebserregend eingestuft wird. Wenn es nicht gefährlich wäre ,warum darf man es dann nicht Privat nutzen? Schon komisch oder? Bio Bauern kommen doch auch ohne Glyphosat aus. Es würde schon ohne gehen, aber keiner will scheinbar mehr Geld für Lebensmittel ausgeben, jedes Jahr ein neues Smartphone/ Handy muß es dann aber schon sein. Traurige Welt!!

#11 |
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Gernot Landschein
Gernot Landschein

Der Begriff “wissenschaftliche Fakten” suggeriert ein abgeschlossenes Urteil über einen Sachverhalt und widerspricht damit dem wissenschaftlichen Anspruch selbst. Es gilt immer noch “dieses lässt sich beschreiben als jenes” und nicht “dieses IST in Wirklichkeit jenes”. Leider lässt dieser Artikel wieder einmal die Interessenlage der Beteiligten (vor allem die der EFSA) außer acht. Es kommt sicher den Herstellern sehr gelegen, wenn man die Frage der Schädlichkeit dieser Produkte auf die Frage der Cancerogenität reduziert. Dabei braucht es keine lange wissenschaftliche Ausbildung, um festzustellen, dass ALLES, was für lange Zeit (und vielleicht im Übermaß) dem Naturkreislauf zugeführt wird, früher oder später für alle beteiligten Organismen schädlich sein MUSS!

#10 |
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Dr. med Siegfried Schlett
Dr. med Siegfried Schlett

Liebe Kollegen,
Glyphosat wurde als Chelatbildner zugelassen, ähnlich dem DMPS oder EDTA. Stellen Sie sich vor, Sie verspritzen seit Jahrzehnten tonnenweise dieser Substanzen in die Natur und führen zum Schluß eine Scheindiskussion zum Thema Cancerogenität. Chelatbildner, noch dazu, wenn sie so stabil sind, führen zu Beeinflussung des Spurenelementhaushaltes und der Niere über lange Zeit. Natürlich sind Spurenelemente nicht so wichtig – meinen manche. Nicht nur unser Entzündungssystem ist extrem diese Substanzen angewiesen. Glyphosat ist ein Arzneimittel (hat auch eine Zulassung als Antibiotikum). Es gehört in unser Fach.

#9 |
  17
Gast
Gast

Glyphosat und Roundup sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Roundup hat unseren Kater getötet und ich habe eine Neigung zum Non-Hodgkin-Lymphom. Der Kater war durch ein mit Roundup gespritztes Feld gelaufen – direkt neben unserer Haustür. Wer will denn bezweifeln, dass eine Substanz, die innerhalb weniger Stunden alles meterhohe Grünzeug komplett verdorren lässt, für Mensch und Tier ungefährlich ist? Unser Kater war zum Skelett abgemagert und dann wurde das Zentral-Nervensystem angegriffen. Der Tierarzt war machtlos obgleich ich ihm die Substanz benennen konnte.

#8 |
  22
neuer Gast
neuer Gast

Wieder eine erschreckend einseitige Darstellungsweise. Wer vergleichsweise schnell einen Überblick über die von augenscheinlicher Korruption, Plagiaten und Rechtsverstößen durchsetze Zulassungshistorie von Glyphosat gewinnen möchte, liest “Die Akte Glyphosat”, bzw. frei verfügbare Reporte, wie z.B. “Glyphosat – gekaufte Wissenschaft. Die dort getroffenen Aussagen sind mit Quellen belegt, die zum Großteil für alle Menschen frei einsehbar sind. Sofern sie nicht frei einsehbar sind, liegt das an den fragwürdigen Geschäftspraktiken des Agrochemischen Komplexes.

#7 |
  25
Gast
Gast

Zu 2: Eigentlich ist das eine religiöse Frage, denn es geht immer nur um den Gott Mammon. Er wird angebetet und ihm dienen die weitaus meisten Menschen. Deswegen gibt es keine Veränderungen.

#6 |
  7
Reinhard Schrüfer
Reinhard Schrüfer

Ohne Fachkenntnis- aber mit Erfahrung im Holzschutzmittelbereich:
Wenn es nicht helfen würde (Sprich: Schädlinge/Nützlinge kaputt machen, würde es nicht erfunden worden sein- bzw würde es auch nicht verkauft. –
Woher die v i e l e n Krebsfälle? Ich selbst habe ein malignes Melanom (IV)

#5 |
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Markus Blösch
Markus Blösch

Wir haben es einfach noch nicht begriffen, dass wir in den vergangenen 36000 Tagen, die Erde und den Weltraum komplett mit Müll verunreinigt haben.
Mit Müll sind auch Produkte der Chemieindustrie, Agrarchemie, Pharmazeutischen, die uns noch ewig lange vergiften.
Warum nicht endlich einen Schlussstrich? Ich habe genug vom Diskutieren.
Keiner kann nämlich sagen er sein unschuldig! Also kann man sich auch nicht durch “Enthaltung” aus der Affäre ziehen.
Würden die Firmen- oder Konzerngewinne wieder zurück zugunsten der Umwelt oder Gesundheit fliessen, gäbe es nirgends eine Gewinnbeteiligung, wo sich Menschen bereichern könnten.
Für die krankmachenden Substanzen trägt nicht ein Konzern die Pflegekosten sondern wir dürfen arbeiten um den Verdienst in die Gesundheit zu stecken… Aberwitzig.

#4 |
  23
Student

Ist es nicht Argument genug, dass es bei Tieren krebserregend wirkt? Wenn dieser Stoff als Pflanzenschutzmittel auf zahlreichen Flächen verteilt wird, ist es für mich nur logisch, dass dann die Fauna davon betroffen ist und immens darunter leidet! Ein weiterer Eingriff in der das Ökosystem nach und nach aus dem Gleichgewicht bringt und dessen Folgen wir nicht abschätzen können.

#3 |
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Mitarbeiter Industrie

Sind Alkohol und Zigaretten nicht auch definitiv krebserregend ? Wie war das mit Elektrosmog oder Melatonin-Mangel durch Energiesparlampen, LED’s und Handy Displays? Man könnte auch Agaritin in Champignons, Anthrachinon in schwarzem Tee, Benzol in Softdrinks, Nitrosamine in Gepökeltem uva. erwähnen. Auch die modernen Dämmstoffe aus (Poly)Styrol mit ihren Fungiziden und Algiziden werden selten so hysterisch diskutiert wie der Krebsverdacht bei diesem Herbizid… Da fragt man sich warum ?!

#2 |
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Miranda
Miranda

Ich schlage vor dass alle Befürworter von Glyphosat sich für einen Ausschlaggebender Metatest anmelden müssen … mal schauen wieviele Befürworter dann noch übrig sind …

#1 |
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