Apotheken Umschau: Geliebt, gehasst, gelesen

20. Oktober 2017
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20 Millionen Leser jeden Monat: Als Apotheker kommt man an der Umschau nicht vorbei. Auch wenn die enge Beziehung nicht immer ganz freiwillig ist. Apothekerin Ann-Kathrin Kossendey-Koch spricht über ihre Erfahrungen mit dem ewigen Hype.

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8 Kommentare:

Manfred L. DIETWALD, Apotheker
Manfred L. DIETWALD, Apotheker

Die “Neue Apotheken Illustrierte” wird von den Landesapothekenkammern verfasst, und wurde von mir bevorzugt, obwohl die “Umschau” vom Wort- und Bildverlag von den Kunden zunächst mehr nachgefragt wurde, dannaber akzeptiert wurde nach Aufklärung über den Sachverhalt. Denn vor dem Reklamerummel zu Gunsten der “Umschau” gab ich sie aus.

#8 |
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Gast
Gast

@Felix M.

Sie reden hier tatsächlich von der “Neue Apotheken Illustrierte “?
Oder haben Sie die Frage nicht verstanden?

#7 |
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Manfred L. DIETWALD, Apotheker
Manfred L. DIETWALD, Apotheker

Die Ärzte kommen ohne eine Umschau daher. Ohne Werbung auch die Apothekenkammer-Illustrierte Fehlanzeige. Der fortgebildete Apotheker zahlt immense Kursgebühren. Es fehlt also eine glaubwürdige, allgemeinverständliche Zusammenfassung der Fachleutevorträge zu einem niedrigen Preis an Kunden, denn die Apotheken-Umschau landet in der Regel kurzdarauf im Müll trotz Hochglanz. Nebenbei könnte man diverse Arzneiackungsbeilagen noch deutlicher erklären. So käme man etwas vom Image des Geldschefflers, der gönnerhaft steuerlich abschreibt, herunter. Eine vierteljährige Ausgabe getragen auch von Krankenkassen und Ärzten würde ausreichen, wenn etwa 3 Jahre nachbestellt werden könnte.

#6 |
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Felix M.
Felix M.

Herr Heuvel, das ist ganz ganz einfach:
Weil der Kunde sie will. Und wenn er sie nicht bekommt, geht er in eine Apotheke die diese hat.
Wurde in verschiedenen Erfas getestet und die Zahlen waren eideutig. Außerdem betteln nach 4 Wochen die Angestellten, weil die Kunden Terror betreiben.

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Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA)

Kann bis heute nicht begreifen wie es zustande kommt, das sich die deutschen Apotheken dieses Zeitungsabo aufschwatzen lassen.
Würde der Apotheken-Kunde dafür ins Portemonnaie greifen müssen, dann würde die Auflage bestimmt mehr als 99% einbrechen. Soviel zur Qualität und Notwendigkeit von diesem Blatt.

#4 |
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Schlagende Argumente. Offen bleibt: Warum zahlen Apotheker/innen dann weiterhin indirekt für die Neue Apotheken Illustrierte (die augenscheinlich keiner will)?

#3 |
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Dr. Mabuse
Dr. Mabuse

Das, liebe Kollegin, ist sehr hasenfüßig ausgedrückt! Ich persönlich will NICHT für die UMSCHAU ZAHLEN, weil der Kunde das nicht als Geschenk wahrnimmt, aber ich MUSS! Die Umschau sagt in der Werbung lediglich, dass der Patient sich diese doch in der Apotheke HOLEN möchte und nicht, dass der liebe Apotheker sie für ihn GEZWUNGENERMAßEN GEKAUFT hat… Die Anzeigen in diesem Käseblatt hingegen spülen jeden Monat Millionen in die Kassen dieser bajuwarischen Bazis.
Ich finde das ganz ganz hinterhältig!

#2 |
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Apotheker

Was will uns AKKK denn nun definitiv sagen?

“Eigentlich ist die Apotheken-Umschau ja etwas schlechtes, aber dazu ist sie wiederum zu gut! Zu teuer ist sie außerdem, aber weil sie eine Menge Kunden in die Apotheke lockt, die sonst draußen geblieben wären, relativiert der Mehrumsatz das nun wieder, so dass man “zu teuer” denn nun eigentlich nicht mehr sagen kann. Leider kann man auch an der fachlichen Qualität nicht allzu viel bekritteln, weil da sogar evtl. der übernächste Kollege Beiträge schreibt. Dumm, dass ich der “Umschau”eigentlich in die Pfanne hauen möchte, das aber nicht kann, ohne einen Rohrkrepierer zu riskieren!
Da ist guter Rat schon äää … teuer – nicht wahr?”

Oder aber Frau AKKK meint das alles ganz anders und ich bin bloß der Ignorant?

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