Hypertonie: Mars macht mobil

22. Juni 2010
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In Vorbereitung auf die Mars-Mission verabschieden sich sechs Menschen für 520 Tage vom irdischen Leben. Fürs Essen sind Erlanger Ärzte verantwortlich. Beantwortet werden soll auch eine medizinische Frage: Was macht Salz mit dem Blutdruck?

Salzrestriktion kann den Blutdruck bei Hypertonie-Patienten absenken. Das ist eines der Dogmen der Hypertensiologie. Praktisch alle relevanten Fachgesellschaften empfehlen durchweg eine Verringerung der Salzzufuhr als wichtige nicht-medikamentöse Therapiemaßnahme bei arterieller Hypertonie. Wer seine Salzzufuhr auf unter 6 Gramm pro Tag reduziere, der könne mit einer Absenkung des systolischen Blutdrucks um 4 bis 6 mmHg rechnen, schreibt beispielsweise die Deutsche Hochdruckliga in ihrer aktuellen Leitlinie.

Schöne Theorie, blöde Praxis.

Nun war das mit dem Salz und dem Hochdruck aber immer so eine Sache. Wer Natrium aufnimmt, der sorgt dank osmotischer Effekte dafür, dass sich der Extrazellularraum, zu dem auch der Blutkreislauf gehört, ausdehnt. Dass dieser Prozess klinisch mit Bluthochdruck einhergeht, besagt das so genannte Zwei-Kompartimente-Modell der Hypertonie. Gestützt wird diese Theorie unter anderem durch Untersuchungen an indigenen Selbstversorger-Populationen, die – wie auch Tiere – generell kaum Natrium, aber deutlich mehr Kalium aufnehmen. Bekannt geworden ist unter anderem die INTERSALT-Studie aus den 80er Jahren: In Jäger- und Sammler-Kulturen, in denen nur ein Gramm Kochsalz, dafür aber 5 bis 10 Gramm Kalium pro Tag aufgenommen wurden, war die Hypertonie-Prävalenz minimal, und der Blutdruck stieg mit zunehmendem Alter auch nicht groß an.

So weit, so gut. Das Problem an dieser schönen Theorie war, dass erstens auch Jäger- und Sammler-Kulturen gefunden wurden, in denen dieser Zusammenhang nicht hielt. Und zweitens lieferten Interventionsstudien, in denen die Natriumzufuhr reduziert wurde, regelmäßig keine absolut überzeugenden Ergebnisse. Es gab immer Patienten, bei denen es funktionierte und andere, bei denen es nicht funktionierte. Weil das so ist, unterscheiden Hypertensiologen bis heute zwischen salzsensitiver und nicht salzsensitiver Hypertonie. Das stellt die Praktiker im klinischen Alltag so weit zufrieden. Nur die Theoretiker sind mit dieser Situation etwas unglücklich, weil sie das schöne Modell konterkariert.

Eine Ethikkommission hätte das nicht zugelassen…

Ein Erklärungsansatz war und ist, dass das mit der Salzrestriktion in der Realität der Moderne kaum umsetzbar und definitiv nicht kontrollierbar ist. Wer hindert schon einen Studienteilnehmer daran, heimlich Salzletten zu futtern? Dr. Jens Titze von der Medizinischen Klinik 4 für Nephrologie und Hypertensiologie der Universität Erlangen kann dieses Problem jetzt definitiv lösen. Als Spezialist für den Zusammenhang zwischen Salz und Blutdruck war er verantwortlich für die Speisekarte der laut Eigenwerbung „längsten Stoffwechselstudie der Welt“. Seit dem 4. Juni sitzen am Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP) in der Nähe von Moskau drei Russen, ein Chinese, ein Franzose und ein Italiener gemeinsam in einer engen Raumkapsel und dürfen erst Ende 2011 wieder raus. Bis auf die Schwerkraft ist dort drin alles genauso wie bei einem echten Mars-Flug. Und das ist der Traum eines jeden Salzforschers: Hier steht definitiv niemand nachts auf und holt sich an der nächsten Tanke ohne Erlaubnis des Studienleiters einen Salz-Schocker namens Tiefkühlpizza.

In der Raumkapsel soll nun über die 520 Studientage der Salzgehalt der Nahrung schrittweise verringert werden, um zu sehen, wie sich das auf den Blutdruck auswirkt. „Bei der streng kalkulierten und kontrollierten Nahrungsaufnahme reduzieren wir die tägliche Salzzufuhr sukzessive von zwölf auf neun und dann auf sechs Gramm Salz“, sagt Titze. Das Ziel des hypertensiologischen Arms der Mars-Bodenmission ist klar: „Wir möchten feststellen, ob sich unser Eindruck bestätigt, dass eine Reduzierung der täglichen Salzzufuhr geeignet ist, den menschlichen Blutdruck nachhaltig zu senken“, so Titze. Umgesetzt werden des Forschers Salzvorgaben von dem Fertiggericht-Unternehmen apetito aus Rheine, das für Mittag- und Abendessen der bemitleidenswerten Bodenastronauten verantwortlich zeichnet. Immerhin: Es gibt unter anderem Lachsfilets…

Warum das mit dem Salz vielleicht doch nicht so einfach ist.

Ganz ohne Vorarbeiten starten die sechs Probanden nicht in ihr Salzexperiment. Es gab eine Vorstudie, bei der fünf Testpersonen 105 Tage lang „eingekapselt“ wurden. „Es war beeindruckend, wie der Blutdruck aufgrund der verringerten Salzaufnahme gesunken ist“, so Titze. Die längere Studie soll jetzt solidere Zahlen liefern. Eine der interessanten Fragen ist, ob der Blutdruck bei allen fällt, oder ob das Konzept der salzsensitiven Hypertonie auch unter den Bedingungen einer perfekten Intervention hält.

In Erklärungsnöte würde Titze jedenfalls nicht kommen, wenn der Blutdruckabfall unterschiedlich stark ausgeprägt wäre. Er selbst hat vor zwei Jahren in der Zeitschrift Nature Medicine eine Arbeit publiziert, in der er zeigen konnte, dass es zumindest bei Ratten in der Haut ein „Zwischenlager“ für Salz gibt, aus dem zu viel aufgenommenes Salz unter anderem über die Lymphe abtransportiert wird. „Wenn dieser Prozess an irgendeiner Stelle gestört ist, dann bleibt das Salz in der Haut und es kann zu Bluthochdruck kommen“, sagt Titze. Neben dem „Schummeln“ bei der Salzzufuhr wäre das eine weitere Erklärung dafür, warum eine Salzrestriktion innerhalb der meist überschaubaren Zeiträume von Interventionsstudien nicht bei allen Menschen den Blutdruck senkt.

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Medizin

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19 Kommentare:

Altenpfleger

Leider ist hier keine Editierfunktion verfügbar.

Mich bewegt bezüglich des Themas noch folgendes: Gibt es weltweit aussagekräftige Studien, welche der Frage nachgegangen sind, wie sich unterschiedliche Salze auf den menschlichen Körper auswirken? Wer könnte da Quellen benennen? Dann hätte ich noch sehr gern eine plausible Erklärung dafür, warum industriell aufbereitetes Salz im so genannten Reinigungsprozess nicht nur von wirklichen Verunreinigungen, sondern auch von anderen Salzbestandteilen (Bsw. Magnesiumchlorid / Magnesiumsulfat) befreit wird. Welchen Vorteil soll das haben? Und warum werden nachträglich dann schwindelerregende Mengen Jod und Fluor dem greinigten Salz hinzugefügt? Wo doch gerade die Schädlichkeit des Fluors evident außer Frage steht? Unzählige Studien bestätigen das. Über die Herkunft des zugesetzten Jodes möchte ich lieber schweigen. Das ist eher ein Fall für Leute, die sich hauptberuflich mit Wirtschaftskriminalität befassen und soll an dieser Stelle nicht vertieft werden.

#19 |
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Altenpfleger

Höre ich da Ironie? Haben Sie schon mal etwas von einen “Mainblock” gehört, werter Herr Univ.-Doz.? Ein nicht ganz unbekannter Ökonom hat den Begriff (mit linguistischer Treffsicherheit) in den großen Pool unseres Wortschatzes geworfen. Er hielt den oft verwendeten Terminus “Mainstream” für unpassend, weil der oft da verwendet wird, wo sich in Wirklichkeit nichts bewegt. Befindet man sich aber selbst in dieser akademischen Idylle, (bin jetzt auch mal versuchsweise ironisch) dann hält man sein eigenes “Ressort” für tiefgründig genug, um zu verstehen, welche komplexen Vorgänge sich in einem biologischen System, bestehend aus ca. 50- bis 70 Billionen Zellen, so abspielen. Ich möchte da gleich noch einmal am Thema anknüpfen, welches sich auf den Einfluss zugeführten Salzes auf den menschlichen Körper (hier speziell den Gefäßtonus)bezieht: Es ist eigentlich sehr simpel, denn die Entwicklungsgeschichte lehrt uns ja, dass unsere fernsten Vorfahren dem Meer entsprungen sind. Den Vorfahren der Delphine wurde es dann auf Land zu ungemütlich und sie sind wohl deshalb wieder ins Meer zurückgekehrt. Vergleicht man aber die salzigen Mineralanteile des Blutes veider Spezies miteinander, so sind die erstens untereinander ziemlich ähnlich und zweitens entsprechen sie im Profil weitgehend dem des Meerwassers (allerdings in geringerer Konzentration, wie jeder weiß). Die Quelle des Lebens ist also nicht hochreines NaCl – Salz sondern ein Salzgemisch, in welchem NaCl stark dominiert. Für manchen Statistiker mag dieser feine Unterscshied bedeutungslos sein – für den menschlichen Körper indessen nicht.

Mit freundlichen Grüßen

#18 |
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zu Nr. 18: Habilitation in Deutschland => Privatdozent, Habilitation in Österreich => Universitätsdozent. Die Benennung ist unterschiedlich, der Inhalt gleich. Ansonsten muß ich mich über Ihre Äußerungen sehr wundern. Offenbar wissen Sie mehr als der Rest der Welt. Glückwunsch!

#17 |
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Altenpfleger

@ Nr 16

Ich konnte die Bezeichnung Univ.-Doz. nicht zuordnen. In Deutschland gibt es den PD (Priv.-Doz.) und der ist grundsätzlich habilitiert. Jedoch mache ich meine Aussagen nicht vom akademischen Grad eines Kommentators abhängig, denn die Fakten bleiben davon unbeeinflusst. Die Geschmacksintensivierung von Speisesalz durch Glutamat habe ich im Kontext einer anderen Aussage hervorgehoben. Dass sich die Wirkung des Geschmacksverstärkers nicht darauf beschränkt, liegt in der Natur der Sache.

#16 |
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Petra Danner
Petra Danner

Relevant ist doch in erster Linie, welches Salz vermendet wird. Wenn ich raffiniertes Salz mit schön viel künstlichem Jod verwende muss das gesundheitliche Folgen haben. Solange die Menschheit nicht begreift, womit sie sich Tag täglich vergiftet (Fertigprodukte, Fast-Food) wird auch eine weitere (fragliche) Studie über den Salzkonsum keine Wirkung zeigen.
Ansonsten stimme ich Herrn Krüger zu, Beitrag 13, die Studie wird unter diesen Bedingungen sowieso nur irrelvante Ergebnisse bringen. Da hilft mir die tägliche Beobachtung in der Praxis mehr!

#15 |
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zu Nr. 15: Sie sollten einem habilitierten Chemiker schon zutrauen, daß er weiß, daß es sich bei Mononatriumglutamat um ein Natriumsalz der Glutaminsäure handelt. Im übrigen ist die Geschmacksintensivierung nicht auf NaCl beschränkt. Glutamat ist im ZNS der sichtigste erregende Neurotransmitter.

#14 |
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Altenpfleger

@ Dr. Krüger

Mononatriumglutamat ist das Salz der Glutaminsäure. Also ein Salz im chemischen “Sinn”. Es schmeckt nicht wirklich nach Salz, eher fleischig (herzhaft). In Japan nennt man das Umami. Allerdings nehmen die Geschmacksknospen Speisesalz in Gegenwart von Glutamat intensiver wahr. Deshalb sind Speisen bzw. Fertiggerichte, die den Geschmacksverstärker enthalten, eben nicht allzu stark gesalzen. Anders als Frau Schreck (Kommentar 3) das befürchtet hat.

Mit freundlichen Grüßen

#13 |
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Julius Mechtel
Julius Mechtel

Mir fällt es schwer die Konsequenz dieser Fragestellung/Studie zu sehen.

Die großen Ernährungsverbände/Gesundheitsorganisationen empfehlen allesamt einen Salzkonsum von maximal 6 Gramm pro Tag, nicht nur unseres Herzens, auch unser Niere und einiger anderer Organe wegen.

Jetzt soll eine weitere Studie (mit wirklich beeindruckender Teilnehmerzahl und -durchmischung … ) also klären ob 6g Salz pro Tag den Blutdruck verbessern?

Wenn ich nachweise, dass es Kopfschmerzen, Platzwunden und Geschichtsverformungen macht, wenn ich mir mit einer Bratpfanne ins Gesicht schlage, dann brauch ich keine Studie über die Auswirkung auf meine Halswirbel mehr machen, ich sollte es einfach sein lassen.

Abgesehen von dieser medizinischen Komponente ist Salz in gewissen maßen zwar ein wichtiger Geschmacksversträger, führt aber bei hohen Mengen (und wenn man sich an immer höhere Mengen gewöhnt) dazu, dass der Eigengeschmack von Lebensmitteln immer weiter verblasst. Berühmtes Beispiel für diesen Effekt ist das Fastbrechen mittels Apfel & Co (nach längerer Nahrungskarenz schmeckt ein frisches Stück Obst sehr viel intensiver) ¿ wenngleich der dann so intensiv wirkende Geschmack natürlich nicht nur an der Salzkarenz liegt.

Geschmacksverstärker, gleich ob Salz, Zucker, Glutamat oder was auch immer sind immer ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite Gewinnen wir ein Stück Genuss durch ihre Wirkung, auf der anderen Seite stumpft unser Geschmacksempfinden ein Stück weiter ab. Überspannt man den Bogen schmeckt irgendwann alles gleich. Das sich deswegen, oder wegen Studien an Astronauten in Moskau, unser Salzkonsum verändert will ich bezweifeln. Genuss ist stärker als Vernunft, mit oder ohne Juri Gagarin und Kollegen.

#12 |
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1. Eine Studie mit sage und schreibe 6 Probanden, die obendrein unter für den Normalmenschen völlig irrelevanten Bedingungen leben (müssen) ist völliger Unsinn. Bin gespannt, welche Art von Statistik Dr. Titze hier betreiben will.
2. Mononatriumglutamat hat mit Natriumchlorid nur das Kation gemein. Mit Salz im umgangssprachlic hen Sinne hat Mononatriumglutamat nichts zu tun.
3. Wenn selbst die Hochdruckliga nur von einer möglichen (!) Absenkung des systolischen Drucks um maximal (!) 6 mm Hg-Säule ausgeht, sieht man sofort, daß die ganze These eines Zusammenhangs zwischen NaCl-Aufnahme und Hochdruck reiner Quatsch ist. 6 mm sind absolut lächerlich und für die Praxis irrelevant. Durch solch eine Absenkung, wenn sie denn überhaupt eintritt, wird niemand gesund.
4. Und selbst in der Hochdruckliga sollte man wissen, daß nicht die Erhöhung des systolischen sondern diejenige des diastolischen Blutdrucks das Hauptproblem darstellt.

#11 |
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Eberhard Krämer
Eberhard Krämer

Salz ist in erster Linie Haltbarmacher und ein riesiger Wirtschaftsfaktor. Wirklich notwendig wäre es für die Menschen nur in ganz geringen Mengen.
Mundus vult decipi !

#10 |
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Hildegard Bohnenkamp
Hildegard Bohnenkamp

Unter den Bedingungen des Tests (Enge, wenig Bewegung ec.) würde mein Blutdruck bereits ansteigen..
Sicher ist es gesünder, weniger salzige Fertigprodukte zu essen und dafür mehr Obst und Gemüse mit viel Kalium. Dann kann in vielen Fällen auf Diuretika verzichtet oder die Dosis verringert werden, wäre sicher “sicherer”.
Hilde Bohnenkamp
Diätassistentin

#9 |
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Josef Huppertz
Josef Huppertz

Und schon wieder so eine Salzstudie. Sie ist ja so überaus aussagefähig mit 6 Teilnehmern. Zum Beitrag Dr. Ernst H. Uns sind die lokalen Hilfskräft in Nordafrika reihenweise umgefallen weil sie zuwenig Salz konsumiert haben. Also ohne Salz oder mit wenig Salz? Das mag jeder selbst folgern. Und zu Frau Schreck: Ihnen empfehle ich eine Reise nach China. Hier haben sie die Extreme nahe beieinander mit und ohne Geschmacksverstärker und mit und ohne Salz. Ich nehme an Sie haben es nie wirlich geschmacklich ausgetestet oder Ihr Geschmack im Bezug auf Salz tendiert gegen Null. Alldieweil Mononatriumglutamat zwar eine eigene Geschmacksrichtung ist, per definition, aber ein Salz-Derivat und so auch schmeckt.

#8 |
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Angela Bley
Angela Bley

Es ist doch alles so einfach: Nur die Dosis macht’s,dass ein Mittel kein Gift ist.

#7 |
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hm…
vielleicht hält die Wurst dann länger, weil sie keiner mehr essen mag. Sonst verstehe ich den Beitrag von unserer Heilpraktikerin gar nicht.

Nettes Off-Topic, jedenfalls

#6 |
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Rolf Frommberger
Rolf Frommberger

Nr. 3: Was sind Geschamcksverstärker? Sofern Geschmacksverstärker gemeint sein sollten, kann man mit deren Hilfe die Wurst wirklich so stark übersalzen, dass sie länger hält oder haben sie möglicherweise von dem Thema, über das sie sich hier artikulieren, nicht die geringste Ahnung? Ich tendiere zu letzterem.

#5 |
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Dr. med. ERNST  H. Tremblau
Dr. med. ERNST H. Tremblau

Jedem Schuljungen in den Alpen wird erklärt, daß die Rehe im Winter Salzlecksteine zum Überleben brauchen.-
Jeder Medizinstudent lernt,es habe unser Blut o,9 % Kochsalz.Jeder Sportler, der an seinem Handrücken leckt kann sich von der NaCl-Ausscheidung mit dem Schweiß überzeugen.-

Die Hochofenarbeiter und die Heizer vor den Kohlefeuerungen
füherer Dampfschiffe brauchten kochsalhaltige Limonade, um
bei dem Hitzedienst durchzuhalten.
Die hier mitgeteilten Einzelheiten reichen mir nicht zu einer Stellungname aus.
Das Problem ist wohl komplexer, hat auch einen kultur-
geschichtlichen Hintergrund und bedarf interdisziplinärer
Aufarbeitung um einigermaßen ausreichend betrachtet und
beurteilt zu werden.- Dr.Tremblau, Neuropsychiatrie,Psycho
analyse, Psychotherapie

#4 |
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Altenpfleger

Warum bedauern Sie es, dass die Amerikaner noch nicht den Mars betreten haben? Glauben Sie vielleicht, es ist dort so schön, dass sie gar nicht mehr hierher zurück wollen? ;-)

Was nun den Einflussfaktor Salz bezüglich des Blutdrucks betrifft, so sollten die Studiendesigner mal zwei Verum-Gruppen neben einer Placebo-Gruppe bilden. Eine erhält raffiniertes NaCl und eine andere naturbelassenes Meersalz, in dem alle Spurenelemente enthalten sind. Sie würden staunen, wie unterschiedlich die Ergebnissse ausfallen.

#3 |
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Frau Monika Schreck
Frau Monika Schreck

Das ist doch eine interessante Möglichkeit zu überprüfen wie sich das mit Salz und Blutdruck verhält. Vielleicht kommt es ja dann mal dazu, daß die Geschamcksverstärker verboten werden, mit deren Hilfe man z.B: die Wurst so stark übersalzen kann, daß sie länger hält.

#2 |
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Dr. H.P.D. Spielmann
Dr. H.P.D. Spielmann

Haetten der anonyme Gastleser diesen Beitrag zu Zeiten von Piep-piep Sputnik oder der Huendin Laika (so glaube ich mich zu erinnern) und dem unvergessenen Juri Gagarin geschrieben, dann waere das mehrheitlich abgenickt worden. Damals ging es um den Wettlauf der Systeme. Heute ist eher zu bedauern, das Wernher von Braun nicht gehoert wurde, als er nach gelungener Mond-Mission die Amerikaner aufforderte nun alle Anstrengungen auf den Besuch des Roten Planeten auszurichten.
Leider war die damalige US-Regierung so kurzsichtig, zu meinen, das es ausreichte den Wettlauf zum Mond gewonnen zu haben.
Dr. Spielmann / Bangkok

#1 |
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