Bachblüten: Falsche Fuffziger

29. Juni 2010
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Gäbe es einen Preis für die obskurste alternativmedizinische Therapie, die Bachblüten kämen auf jeden Fall in die engere Auswahl. Andererseits: Unbedenklicher als Sedativa sind sie in psychischen Stresssituationen allemal. Teil 1 der DocCheck-Serie zur Alternativmedizin.

Wer die internationale Datenbank Pubmed auf die Suche nach „bach flower remedies“ schickt, bekommt 17 Einträge geliefert. Das ist grundsätzlich schon mal ein schlechtes Zeichen. Wenn dann auch noch vier der 17 Einträge systematische Übersichtsarbeiten sind, sollte man zumindest nachdenklich werden. Doch der Reihe nach.

Wie Edward Bach die Blüten erfand.

Die Therapie mit Bachblüten ist eines der komplementärmedizinischen Therapiesysteme, die zwischen 1700 und 1950 erfunden wurden. In diesem Fall vom britischen Arzt Dr. Edward Bach, der in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wirkte. Womit gleich der erste populäre Irrtum ausgeräumt wäre: Bachblüten können zwar durchaus am Bach wachsen, müssen sie aber nicht. Dr. Bach hat insgesamt 38 Pflanzen definiert, die er mit 38 negativen emotionalen Zuständen in Beziehung setzte. So korrespondiert die Zitterpappel mit der Angst vor dem Unbekannten – nomen est omen könnte man sagen. Die Buche soll mit Intoleranz und Perfektionismus zu tun haben. Besonders angetan war Bach von der Kastanie, die gleich in drei Varianten in seiner Liste auftaucht. Bachs Grundgedanke ist, dass die Bachblüten insgesamt sieben psychische Krankheitsursachen (Angst, Unsicherheit, Einsamkeit usw.) ausgleichen können, und eine entsprechend abgestimmte Therapie das “psychisch-emotionale” Gleichgewicht wieder herstellt. Doch es gibt Zubereitungsregeln, die im Alter zunehmender Industrialisierung kritisch betrachtet werden könnten. So sollen die Blüten frisch gepflückt und am besten noch “mit Tau bedeckt” sein. Sie kommen dann in ein Glas Wasser. Die Blütenlese wird dann mit frischem Quellwasser an- und ein paar Stunden der Sonne ausgesetzt. Falls Blüten nicht gewonnen werden können, zum Beispiel bei der Pappel, können auch Äste und Blätter gekocht werden. Der so hergestellte Sud soll eine nicht näher quantifizierbare “Blütenenergie” enthalten.

Rescue-Tropfen für den Neurastheniker

Zurück zur Wissenschaft. Einer der vier Reviews, die es zum Thema Bachblüten, wurde am Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie der Donau-Universität Krems in Österreich erstellt. Er befasst sich mit der Frage, wie es um die Wirksamkeit von Bachblüten bei psychischem Stress und bei Schmerzen bestellt ist. „Der Hintergrund war, dass eine österreichische Krankenkasse von uns wissen wollte, ob Bachblüten wirksam sind, weil immer mehr Ärzte forderten, dass das erstattet werden sollte“, sagte Professor Gerald Gartlehner, Senior-Autor der Studie, im Gespräch mit den DocCheck News. Das erklärt auch, warum bei dem Review die psychischen Stresssituationen im Vordergrund standen. „Das ist eine häufige Indikation für Bachblüten. Besonders gern verordnet werden so genannte Notfalltropfen, die zum Beispiel bei Prüfungsangst eingenommen werden können“, so Gartlehner. Ansonsten werden Bachblüten ihrem holistischen Ansatz entsprechend aber auch für sehr viele andere Indikationen eingesetzt, nicht zuletzt in der Tierheilkunde.

Hilft nichts, nutzt aber. Oder wie?

Angesichts der Entstehungsgeschichte der Bachblüten-Therapie und angesichts der geringen Zahl von Veröffentlichungen überrascht das Ergebnis des Reviews nicht wirklich. „Wir haben zum einen festgestellt, dass die Studienlage sehr schlecht ist. Die allermeisten Untersuchungen haben schwere methodische Mängel. Trotzdem können wir als relativ konsistentes Resultat festhalten, dass Bachblüten keine Wirksamkeit zu haben scheinen“, so Gartlehner.

Vor allem auf eine gut gemachte, placebokontrollierte Studie konnten sich die Epidemiologen stützen. Sie wurde in den USA von neutraler Stelle, dem National Center for Complementary and Alternative Medicine, verantwortet. Über 100 Krankenschwestern und Pfleger nahmen drei Stunden vor einer Prüfung alle 20 Minuten Bachblüten in einem doppelblinden Studien-Design. „Der Effekt war gleich null“, so Gartlehner. Keinen Unterschied zu Placebo fand auch eine Freiburger Studie bei Patienten mit Prüfungsangst. Und Wissenschaftler aus Israel haben festgestellt, dass Bachblüten auch bei Kindern mit ADHS nichts bringen.

Die Frage, die sich an dieser Stelle natürlich stellt, lautet: Was tun mit diesen Daten? „Als wir unsere Arbeit eingereicht haben, gab es im Rahmen des Peer Review eine interessante ethische Diskussion“, so Gartlehner. Die Wissenschaftler aus Krems argumentierten nämlich, dass Bachblüten zwar nichts bringen, aber auch nichts schaden. Insofern könnten sie bei Prüfungsangst auch genommen werden. „Unproblematischer als Betablocker oder Beruhigungsmittel ist das allemal“, so Gartlehner. Ein Peer Reviewer sah das anders: Er hielt es für völlig unethisch, ein Mittel einzusetzen, wenn klar sei, dass es nichts bringe. In der endgültigen Publikation blieb die strittige Passage drin.

587 Wertungen (2.52 ø)
Medizin

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164 Kommentare:

Rainer Schröter
Rainer Schröter

Liebe Kollegen,
lassen Sie uns das einzig sinnvolle tun:
A U F H Ö R E N.

Dann haben wir mehr Zeit uns aktiv mit den Bachblüten und deren Wirkung zu beschäftigen, statt mit uns selbst!
Alles Gute für Sie jeden von Ihnen.
En lak éch

#164 |
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Altenpfleger

Werter Herr Rettungsassistent (2), lassen Sie nun mal Ihre Fantasie spielen und versetzen Sie sich in die Rolle eines Physikers, der (bezüglich M-Theorie) über den 11- dimensionalen Charakter von Calabi-Yau-Räumen referiert. Dann begegnet ihm ein Hauptschüler, der davon noch nie gehört hat und die ganze Sache für puren Unsinn hält. Glauben Sie ernsthaft, es würde dem Schüler geistig weiter bringen, wenn der Physiker ihm alle Befriffe haargenau definiert? Würde sich dadurch Ihrer Meinung nach bei dem skeptischen Laien ein “Aha-Effekt” einstellen?
Nein Herr Rettungsassistent – einen so verkürzten Weg, sich fundiertes Wissen anzueignen gibt es nicht. Bleiben Sie also weiter skeptisch oder setzen Sie sich schweißgebadet mit entsprechend wissenschaftlicher Lektüre auseinander und Sie haben ihre Antwort.

Lesen Sie Viktor Gutmann (ehem.Lehrstuhlinhaber und Leiter des Instituts für anorganische Chemie der Technischen Universität Wien)
“Wissenschaftliche Grundlagen der Homöopathie”
“Strukturdynamik in flüssigem Wasser”
“Wasser und Information”

Prof.em. Dr. Viktor Gutmann erhielt 1973 übrigens für hervorragende wissenschaftliche Leistungen die Carl-Friedrich-Gauß Medaille. Falla Sie an der Reputation des Wissenschaftlers Zweifel hegen.

Mit freundlichen Grüßen

#163 |
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Altenpfleger

Werter Herr Rettungsassistent (1), zunächst halte ich es für notwendig, Ihnen die ursprüngliche Bedeutung des Begriffes “Esoterik” kurz zu erläutern, welches Sie anscheinend mit falschen Vorstellungen geradezu inflationär verwenden. Es bedeutet frei übersetzt: “Den inneren Kreis der Wissenden betreten” und grenzt sich so von der Exoterik ab. Entgegen allen Irrglaubens steht Esoterik nicht im Gegensatz zur Wissenschaft und ist auch kein legales Synonym für Scharlatanerie. Die meisten Pioniere und Frontmänner der etablierten Wissensschaft waren Esoteriker. So auch Copernikus, Avicenna, Leonardo da Vinci, Einstein u.v.a. Gemeinsam war ihnen, dass sie von konservativer Seite auf Anfeindungen, Unverständnis und Verleumdung stießen. Denn sie waren ihrer Zeit voraus.

#162 |
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Heilpraktikerin

Es ist schon amüsant das sich seit dem Mittelalter nichts verändert hat – die “Gelehrten” fallen über jeden Ketzer her der eine andere Meinung vertritt – egal ob der eine Erklärung dazu hat oder nicht.
Die Medizin ist voll von Wirkungen für die es (zunächst)keine Erklärung gibt und sie existieren doch.
Und zum Thema Theorien – es hat immerhin auch rund 100 Jahre gedauert bis die Wissenschaft Atome sichtbar machen konnte bis dahin musste sich die Welt auch mit teilweise
recht abstrusen Theorien behelfen.
Ich frage mich wie jemand vor 100 jahren reagiert hätte, wenn man ihm vor 100 Jahren erklärt hätte, dass man eine komisches Schüssel aufs Dach stellt und dann in einem Kasten Leute auf der anderen Seite der Erde in Echtzeit sehen kann … tja – das wäre wohl genauso ausgegangen wie in dieser Diskussion.
Dem einen oder anderen “Gelehrten” hier sei mal wieder Platon ans Herz gelegt ..
Eine bescheidene “ich weiss das ich nichts weiss”- Haltung hat in der Geschichte die grossen Entdecker schon immer weiter gebracht als die hochmütige Einstellung der Gelehrten die nur das aktzeptieren können was hieb und stichfest bewiesen ist und am besten schon im Lehrbuch steht.
ich kann es nur bestätigen – in der Tierheilkunde gibt es
unzählige Beweise das es funktioniert
Lentzendlich ist es schade das so vielen Tieren und Menschen Hilfe mit Therapien dieser Art aufgrund solcher Vorbehalte verwehrt ist. Und was die Abrechnung betrifft –
wie ist das noch gleich mit den unnötigen Therapien und Ops die allein in Deutschland in die Tausende gehen und dem wirtschaftlichen Schaden daraus
da sag ich nur : Wer im Glashaus sitzt ……

PS: und die Erde ist doch eine Scheibe !!!!

#161 |
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Rettungsassistent

@ 178:
Wie wäre es, wenn Sie die Termini “energetisch-informeller Ebene (des Wassers)”, “Frequenzmuster chemisch entfernter Toxine im Wasser” oder ¿hochstrukturiertes Wasser¿ mal definieren und erklären? Aber bitte mal im Klartext und nicht im verschwurbelten Esoterikersprech. Wenn Sie dazu nicht Willens oder in der Lage sind, muss ich davon ausgehen, dass Sie nur heisse Luft produzieren wollen.

#160 |
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Die Dialogfähigkeit mancher Diskutanten scheint umgekehrt proportional zum Willen, Recht haben zu wollen zu sein.

#159 |
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Heilpraktiker Eckhard Krämer
Heilpraktiker Eckhard Krämer

Lieber herr Frei,
als Student der pharmazie sollten sie doch eigentlich wissen, dass täglich schulmedizinische mittel verordnet werden, die völlig wirkungsfrei, aber nicht nebenwirkungsfrei sind und auch nicht gerade kostengünstig sind. Aber das scheint ihr Interesse nicht zu wecken. Da sind die BBs recht kostengünstig auch wenn sie nicht die erwünschte wirkung erzielen sollten. Aber selbstverständlich ist Werbung für z.b. Kortisonhaltige Mittel ebenfallls in der genannten Presse sichrelich sinnvoller. Hilft ja auch Ihren möglicherweise rspäteren Arbeitgeber.

#158 |
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Student der Pharmazie

Genau das ist eben mein Punkt, da ich es nicht ok finde für eine nicht vorhandene Wirkung Geld zu verlangen ( und eben nicht gerade wenig)

Eigentlich sollten div. Werbungen in Boulevard-Blättern wegen Irreführung verboten werden. Denn wen man sich als Laie diese Artikel durchliest muss man ja fast von der WIrkung überzeugt sein bei derlei “Fachvokabular” das eigentlich missbräuchlich benutzt wird.

#157 |
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Altenpfleger

Ja. Das ist richtig. Es erweist sich bei oberflächlicher Betrachtung als heiße Luft. Zumindest für Leute, die zu tiefgründiger Betrachtung nicht fähig sind. Ist immer “nett” zu lesen, wie Menschen eigene Unzulänglichkeiten und Bildungslücken durch abfällige Bemerkungen “kompensieren”. Aus psychologischer Sicht jedenfalls ein interessantes Phänomen.

#156 |
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Rettungsassistent

Wenn ich solches Geschwurbel lese:
“Bachblüten sind integrative Bestandteile eines komplexen Ökosystems mit der Fähigkeit zur Selbstregulation.”, “energetisch-informeller Ebene (des Wassers)”, “Frequenzmuster chemisch entfernter Toxine im Wasser” oder “hochstrukturiertes Wasser, welches dem der Pflanzen oder dem Körperwasser gesunder Menschen ähnelt” dann versucht jemand, mit pseudowissenschaftlichen Blähwörtern den Eindruck von wissenschaftlichkeit zu erwecken, dennoch erweist sich das alles schon bei oberflächlicher Betrachtung als heisse Luft. Ein Nachweis solcher “geistartiger” Eigenschaften des Wasser ist trotz etlicher Versuche noch nie gelungen.

#155 |
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Altenpfleger

Dr. Günter Hopf hat diesen Text vor ca. 14 Jahren verfasst. Hatte also bis dato genügend Zeit, über die Unsinnigkeit seiner Argumentation zu reflektieren.

Zitat: > …Mit ernstzunehmender Phytotherapie hat das Ganze nichts zu tun: die “Konzentrate” stimmen nicht überein mit den bekannten und zum Teil gesicherten Wirkungen von Pflanzeninhaltsstoffen < Zitat Ende. Man muss sich nicht intensiv mit der Wirkungsweise von Bachblüten beschäftigt haben um zu realisieren, dass es sich bei dieser Interventionsmethode nicht um Phytotherapie handelt - ebenso wenig wie das bei Homöopathie der Fall ist, die Hopf vergleichend erwähnt. Denn in beiden Fällen spielt der materielle Aspekt der verwendeten Essenzen keine bzw. nur eine untergeordnete Rolle - im Gegensatz zur Phytotherapie. Dr. Hopf outet sich hier sehr als inkompetenter Kommentator, indem er diese relevanten Unterschiede übergeht und Äpfel mit Birnen vergleicht.

#154 |
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Physiotherapeut

Interessant zu diesem Thema ist auch dieser Artikel aus dem Ärzteblatt. Ist zwar schon etwas älter, aber immerhin…..
http://www.aekno.de/downloads/archiv/1996.01.009.pdf

#153 |
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Ärztin

herr frei, ihre beiträge bestechen durch klare informationen, die ungetrübt sind von der fähigkeit logisch systemisch zu denken. zudem ist klar ersichtlich, daß ihre kenntnisse in physik dem stand des vorletzten jahrhunderts entsprechen. das examen werden sie ziemlich sicher dennoch bestehen, da das geforderte wissen sich auf inhalte bezieht, die größtenteils auf obsoleten erkenntnissen beruhen.es erstaunt nicht, daß sie im studium glauben die weisheit mit löffeln gefressen zu haben, keine angst meist gibt sich das recht schnell. man kann nur die erfahrungen machen, die man zuläßt.

#152 |
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Altenpfleger

Lieber Herr Frei,
ich habe nicht behauptet, dass Wasser prinzipiell mit negativen (= pathologisch wirksamen) Informationen versehen ist, sondern meine Aussage bezieht sich auf Leitungswasser. Wenn es eine Technische Möglichkeit gäbe, Wassermoleküle zu markieren (also den Kreislauf aufbereiteten Trinkwassers detailgenau verfolgen könnten) dann würden Sie zuweilen feststellen, dass es Wasseranteile enthält, in denen vorher Ihre Exkremente (oder die Ihres Nachbars) präsent waren. Oder eben auch Abwässer einer Industriefirma – alles ist da möglich. Je nach Umgebung findet auch Flusswasser verwendung. Zum Teil handelt es sich dabei um Wasser, welches an Schwermetallen und anderen Toxinen so belastet ist, dass in dem Fluss kaum noch Fische eine Lebensgrundlage haben. Besonders in Industrie- und Ballungsgebieten ist das oft der Fall. Nur ganz wenige Gegenden in Deutschland verwenden einen nennenswerten Anteil an Quell-, Brunnen- oder Regenwasser und dann ist der Aufwand in den Kläranlagen nicht sehr hoch.

Die gute Nachricht ist: Wir haben im weltweiten Vergleich hohe Auflagen, was die Reinheit des Trinkwassers betrifft. Unser Wasser ist – rein chemisch gesehen – weitgehend sauber. Zumindest zeigen das die Analysen der Klärbetriebe, die Wasserproben entnehmen, bevor das aufbereitete Wasser über gewaltige Rohrsysteme den Endverbraucher erreicht. Aber bereits hier haben wir schon das erste Problem, welches sich schon auf stofflicher Ebene und erst recht auf energetisch-informeller Ebene bemerkbar macht: Das aufbereitete Wasser fließt zum überwiegenden Teil durch alte, spröde Rohre, die Keimen jede Menge Angriffsfläche bieten und zuweilen auch gelöste Rohrablagerungen mitführen. Will sagen: Das Wasser, welches in der Kläranlage geprüft wurde ist von deutlich höherer Qualität als das Wasser, welches beim endverbraucher ankommt. Unglücklicherweise werden da kaum Analysen gemacht. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, lässt sich mittels biophysikalischer Analyse feststellen, dass in diesem Wasser noch Frequenzmuster chemisch entfernter Toxine vorliegen. Es sind also Informationen, die mit hochpotenzierten Homöopathika (So ab D 30) vergleichbar sind. Nur hier eben absolut ungewollt. Aus all diesen Gründen trinke ich kein Wasser direkt aus der Leitung, sondern schalte ein spezielles Energetisierungsmodul dazwischen. Damit habe ich wieder hochstrukturiertes Wasser, welches dem der Pflanzen oder dem Körperwasser gesunder Menschen ähnelt.

#151 |
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Student der Pharmazie

“Ein Dialysepatient zum Beispiel, der ein festgeschriebenes Limit an zugeführter Flüssigkeit hat, verbessert seine Nierenwerte, wenn er Wasser zu sich nimmt, welches biophysikalisch dem Gewebswasser (extrazellulär / intrazellulär) ähnelt. Leitungswasser erfüllt dieses Kriterium mit Sicherheit nicht. ”

Ja weils physologische Bedingungen bezüglich osmotischen Druck aufweißt.

Bezüglich meines vorgehenden Beitrags:

Bachblüten enthalten ja auch Wasser, welches laut ihnen ja schon negativ homöopathisch wirkt. Oder tirfft das auf das “spezielle” Bachblütenquellwasser nicht zu.

#150 |
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Altenpfleger

Und worüber schmunzeln Sie bitteschön? Aus Ihrem Text entnehme ich nur, dass Sie das Prinzip nicht verstanden haben. Sie sollten sich mit der Materie vertraut machen, bevor Sie voreilig Urteile fällen, junger Mann. Bachblüten sind integrative Bestandteile eines komplexen Ökosystems mit der Fähigkeit zur Selbstregulation. Das kann ein Pharmaziestudent nicht wissen. Er sollte nur realisieren, dass es Menschen gibt, die sich mit derartigen Dingen naturwissenschaftlich befassen, auch wenn das ausgewiesene Profil nicht zwingend darauf hinweist.

Die Qualität des Wassers ist nicht nur auf chemischer, sondern mehr noch auf physikalischer Ebene bestimmbar. Allein schon die unterschiedliche Oberflächenspannung graduiert die Nässe des Wassers. Ja, Sie hören richtig. Wasser ist nicht einfach nur nass, sondern der Nässegrad ist bestimmbar und wirkt sich entsprechend auf die Physiologie des menschlichen Körpers aus. Ein Dialysepatient zum Beispiel, der ein festgeschriebenes Limit an zugeführter Flüssigkeit hat, verbessert seine Nierenwerte, wenn er Wasser zu sich nimmt, welches biophysikalisch dem Gewebswasser (extrazellulär / intrazellulär) ähnelt. Leitungswasser erfüllt dieses Kriterium mit Sicherheit nicht.

#149 |
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Student der Pharmazie

ad 167.

Na dann sollten wir aber auch die Bachblüten lieber meiden, denn die ganzen “Informationen” der Toxine würden sich auch in den Bachblüten finden. Denn dann wäre jedes Wasser auf der ganzen Erde “verseucht”.

Bei solchen Beiträgen kann man echt nur zum Schmunzeln kommen

#148 |
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Altenpfleger

@ Robert Frei (Beitrag 39)

Sie haben hier einen begründeten Einwurf in den Raum gestellt, irren sich aber wenn Sie glauben, dass Leitungswasser (so wie es aus der Leitung kommt) dem Verbraucher nicht als negativ wirkendes (!) multiples Homöopathikum im täglichen Leben begegnet. Die so oft zitierte und hochgelobte chemische Reinigung (O-Ton: “Unser Leitungswasser ist rein und unbedenklich”)
ist in Wirklichkeit Augenwischerei, denn es bleibt die Tatsache unberücksichtigt, dass auch nach Ausfilterung unerwünschter Substanzen (Östrogene, Toxine, Parasiten usw.) diese zwar chemisch nicht mehr nachweisbar sind aber auf informeller Ebene noch vorliegen. (Siehe Schauberger, Emoto, Flanagan usw.)

@ all

Zum konkreten Thema Bachblüten: Ich selbst habe mich noch nicht hinreichend damit befasst, um in dieser Sache kompetente Aussagen zu treffen. Ob Bach nun mit den 39 Essenzen die ganze Palette abdeckt, wage ich aber zu bezweifeln. Ich sehe hier noch erhebliche Forschungspotenziale, denn unsere geistige Natur lässt sich nicht in 39 Blütenessenzen definieren. Allenfalls einige bekannte Aspekte unseres feinstofflichen Körpers. Einen effektiveren Alternativansatz (der sich auch besser validieren lässt) sehe ich in SCIO. Allerdings steht auch diese Methode noch am Anfang einer Entwicklung energetischer Intervention. Dazu ist es aber zwingend notwendig, sich vom mechanistischen Modell der Schulmedizin zu verabschieden. Auch wenn sich mancher Arzt das nicht eingestehen möchte: Das aktuelle Lehrgerüst ist in die Jahre gekommen und bietet für die Problemlösungen unserer Zeit keine solide Grundlage mehr. Mediziner müssen sich vom Einfluss der Pharmakartelle emanzipieren und sich in Erinnerung rufen, dass wir komplexe biologische Systeme sind. Dass dies ein aufreibender Prozess für alle Beteiligten sein wird, liegt auf der Hand. Kein Grund aber zur Resignation.

Mit freundlichen Grüßen

#147 |
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Altenpfleger

Beim Betreten dieser Diskussionsrunde (ich nenne es mal so) fällt mir eine Metapher ein, wo ein herabrollender Stein eine Lawine auslöst. Viele Beiträge lesen sich für mich interessant und konstruktiv, auch wenn die Texte verschiedene Blickwinkel, Erfahrungen und vorgefasste Meinungen widerspiegeln. Wie wir wohl alle wissen, basiert seriöse Wissenschaft nicht auf dem Modell der Demokratie (was die Mehrheit sagt, stimmt), wohl aber auf dem pluralistischen Prinzip (These, Antithese, Kontroverse, Korrektur, Konsens, Kooperation, Evaluation, Synthese, Vernetzung …) Nur ein beweglicher Geist ist in der Lage unsere Natur (Leben ist Bewegung) zu begreifen.

Im Mainblocklager universitärer Hardliner der Schulmedizin,Pharmazie und Gesundheitsökonomie bewegt sich aber nichts und aus diesem Grund zeigt dieses unter den Deckmantel der Wissenschaft agierende Konstrukt bemerkenswerte “Risse” und es ist nur eine Frage der Zeit, wann das Gebäude den unvermeidlichen Einsturz erlebt. “Kosmetische Korrekturen”, wie zum Beispiel ein neuer Fassadenanstrich (Gesundheitsreform) helfen uns nicht aus der Problematik heraus. Wie an anderer Stelle schon geschrieben, ist hier ein Paradigmenwechsel dringend erforderlich. Das Gebäude “Gesundheitssystem / medizinische Wissenschaft” muss vom Fundament bis zur Dachspitze neu aufgebaut werden. Für manch Einem sicher eine Horrovision. Versetzt man sich in die Lage eines Arztes, der bis zur fachärztlichen Tätigkeit einen schwierigen Bildungsweg von insgesamt ca. 10 Jahren bestritten hat und nun erklärt bekommt, dass dies alles mehr oder weniger Zeitverschwendung war, weil er zum großen Teil mit überholten Lehrmeinungen ausgestattet wurde, die sich in der Praxis nicht bewährt haben (von Ausnahmen vielleicht abgesehen) – dann ist die Frustration und ein daraus resultierender Widerstand durchaus verständlich. Ich möchte mich in deren Lage nicht befinden. Die redlichen Vertreter dieses Berufsstandes – und das sind sicher nicht wenige – haben neben dem verdienten Respekt sicher auch mein Mitgefühl.

Zwischen evidenzbasierter Medizin un universitärer “Schulmedizin” gibt es wohl Berührungspunkte, doch herrscht hier keine (wie manche Menschen glauben) zwingende Korrelation oder gar Identität. So zählt z.B. wider besseren Wissens Chemotherapie bei Lungenkrebspatienten mit Differenzialdiagnose großzeliges Adenokarzinom unbeirrt zur so genannten Standardtherapie, obgleich die EBM keinerlei Indikationshinweise dafür liefert. Ein informierter, kompetenter Arzt aber, der aus genannten Gründen diese Therapieform den Patienten nicht vorschlägt, muss mit dem Entzug seiner Approbation rechnen. Nebenbei (ein Motiv für weniger seriöse Ärzte) lässt sich mit Chemotherapie gutes Geld verdienen und die Krankenkassen tragen das ohne Murren. Zu Lasten der Beitragszahler und last but not least zu Lasten der Gesundheit. Also in “doppelblinder” Hinsicht belastend. ;-)

#146 |
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Kirsten Osbahr
Kirsten Osbahr

Antwort für 152: Ganz richtig, NEIN.

#145 |
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zu 160: Ein Bärendienst wäre es, wenn Herr Graetzel sich tot lachen würde. Ignorieren sollte man solche Artikel nicht. Denn es gibt Bestrebungen für Verbote von komplementärmedizinischen Methoden , deren Vordenker einer, Gerald Holton, keinen Raum für ¿Kompromisse zwischen rivalisierenden Gedankengebäuden” sieht. Es bestände ein ¿alter, weltweiter Kampf zur gegenseitigen Delegitimierung von Rivalen”. Er schlägt ¿drei Arten der Intervention” als sinnvoll vor:

¿ Die ¿Vermittlung eines modernen Weltbildes, das der Anziehungskraft des Gegenweltbildes entgegenwirkt, von frühester Jugend an”,

¿ Öffentlichkeitsmaßnahmen, ¿um direkt die inneren Widersprüche im alternativen Weltbild ans Licht [zu] bringen”,

¿ ¿gut erkennbare Darstellung des Scheiterns der Behauptungen der Parawissenschaften und konsequente Arbeit, um ihre formale Aufnahme in die Schulsysteme zu verhindern.”

Als grundsätzliche und langfristig angelegte Gegenmaßnahmen empfiehlt Holton mit ausgeprägtem Blick auf pragmatische Lösungen Interventionen pädagogischer und massenmedialer Art, um als ¿Parawissenschaft” eingestufte Inhalte unglaubwürdig zu machen und in ihrer gesellschaftlichen Verankerung zu schwächen.

Wenn monatlich eine andere Sau durch die Medizinwelt getrieben wird, steckt eine gewisse Systematik dahinter,auch wenn sie sich nicht beweisen läßt. Das Menetekel steht an der Wand, auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen.

#144 |
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Karin Hönig
Karin Hönig

Liebe Leser und Schreiber,
durch Ihre Kommentare haben Sie Herrn Graetzel einen Bärendienst erwiesen. Der lacht sich kaputt. Ich hoffe, dass Sie Teil II dieser “Story” einfach ignorieren. Schöne Grüße aus dem Norden.

#143 |
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THP Michaela Ried
THP Michaela Ried

Die Wirksamkeit der Bachblüten ist nicht das eigentliche Problem, wie den vielen Kommentaren zu entnehmen ist.

Wer prüft die Wirksamkeit der Präparate? Wie war das doch gleich wieder? Wer hat einen großen finanziellen Etat zur Verfügung?

Fakt ist jeder hat das Recht auf Gesundheit.Dieses Recht ist aber nur schwer einzufordern.

So versuchen nun Ärzte und Heilpraktiker zumindest Linderung oder im günstigsten Fall Heilung zu erzielen.

Wie dies erreicht wird scheint sekundär, der Patient ist das Maß der Dinge, ihm sind wir verpflichtet.

Ich darf hier zwei Professoren zitieren:

“Wer heilt hat Recht!” und

“Es wäre schön wenn die 20% der guten Heilpraktiker mit den 20% der guten Ärzte zusammen arbeiten würden. Dann wäre Entwicklung zum Wohl des Patienten möglich.”

Hummeln können fliegen, obwohl dies physikalisch nicht sein kann, Albert Einstein war zu Beginn seiner Kariere kein Wissenschaftler und die Erde ist nicht rund.

“Handle stets so, daß die Maxime deines Handelns jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.” (Kant)

Es geht um den einzelnen Patienten in seiner Daseinsform und nicht um die Schublade in die dieser pharmazeutisch passt.

Diejenige Methode ist richtig, welche den Patienten seinem Recht auf Gesundheit näher bringt.

Ob dies nun durch Empirie, randomisierte Studien, Doppelblindstudien etc. belegbar ist ?

Nichts haben wir gelernt und Keppler würden heute noch die Ohren abgeschnitten, wenns nach einigen Wissenschaftlern ginge.

Selbst verordne ich die Bachblüten bei verhaltenaauffälligen Tieren und dies mit gutem Erfolg. Weder kann ich durch meine Anwesenheit noch durch Suggestion auf die Tiere einwirken.Jeder mache sich seine Gedanken.

Bitte sehen Sie sich doch einmal die Seiten 6-8 im Basislehrbuch innere Medizin (Elsevier)an zur Esotherik der Medizin.

Wir sollten alle etwas bescheidener sein und genau hinsehen.

Bachblüten haben Ihren Nutzen, ihre Berechtigung.
Wer hat denn nun schon bestimmt wie der energetische Zustand vor und nach einer Behandlung war? Wie sich die Elementarteilchen verhalten?

Wie ist das mit NSAR bei rheum. Arthritis, einer der sieben heiligen Kühe der Psychosomatosen? Prostaglandinsynthesehemmer, Magenulzera etc..

Behandlungskosten, Folgekosten?

Ich bitte jeden Tag um meine Urteilskraft, die Fähigkeit das Besondere unter das Allgemeine subsumieren zu können.

Ein Mensch unter vielen. Grüsse

#142 |
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Verehrte Kolleginnen und Kollegen Heilberufler,
unter all den Kommentatoren, die sich hier äußern gibt es eine ganz wesentliche Differenz, die hier zutage tritt, aber nicht thematisiert wird. Es ist der Unterschied zwischen dem Patientengut.
Der Heilpraktiker behandelt in den meisten Fällen ein hoch motiviertes Publikum, denn es zahlt als Selbstzahler die Therapie aus eigener Tasche. Niemand geht länger in eine Behandlung, wenn er dafür aufkommen muss, wenn sie ihm nichts bringt, oder gar schadet, wenn er darin keinen wesentlichen Sinn sieht. Da Bachblüten nicht schaden (außer man versäumt darüber wirksamere Methoden oder Untersuchungen) bleiben die Patienten bei der Stange, sofern sie sonst noch profitieren. Dazu gehören eine sehr individualisierte Medizin, Zeit und Fürsorge durch den Therapeuten und dessen Überzeugung wirksam zu sein. Diese Überzeugung ist es übrigens, die hier für so viele Kommentare sorgt. In der psychotherapeutischen Fachsprache nennt man diese Überzeugung Allegianz, bzw. neudeutsch Allegiance. Sie ist ein wesentlicher Wirkfaktor für Psychotherapien, unabhängig von der Methode! M.E. allerdings auch für alle anderen Therapien.
Auf der anderen Seite stehen ebenso überzeugte Therapeuten. Diese sind allerdings von einer “Wissenschaftlichkeit” beseelt (bis besessen), die eine Therapie haben muss, um wirksam zu sein. Prinzipiell ist mir dieser Gedanke auch sehr lieb und nah, er sollte nur eben weit genug gefasst sein. Die Wissenschaftlichkeit bedeutet eine Objektivierbarkeit von Wirkung. Diese ist für das Kollektiv (das deutsche Volk, bzw. der Staat) Voraussetzung, wenn es darum geht, eine Therapie zu erstatten oder nicht. Prinzipiell finde ich das gut!
Schwierig wird es allerdings, wenn sich die Behandelten von Ihrem Behandler vergiftet, misshandelt, verstümmelt sehen, nur weil er sie zu ihrem “Evidenz-basierten-Glück” zwingen will, ja manchmal sogar zwingen muss.
Noch schlimmer wird es, wenn die Behandler sich als Leistungserbringer als Verfolger generieren, Gewalt oder Druck ausüben, um sich an die Richtlinien zu halten, das Budget zu schonen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Diese geben den Druck, der von oben kommt nach unten an die Patienten weiter. Die Patienten fliehen dann (ihrer Autonomie folgend) zu den Heilpraktikern, die sie mit offenen Armen empfangen. Gerade in unseren Seminaren für Fortgeschrittene, wo sich dann beide Seiten (Heilpraktiker und Kassenärzte/-therapeuten) häufig begegnen, gibt es nach einer ersten Skepsis dann einige Gemeinsamkeiten. Eine zum Beispiel ist meist die Burn-out-Dynamik, die beide Überzeugungstäter verbindet. Beide erleben sich unter dem Druck Heilen zu wollen, heilen zu müssen – dabei heilt ja doch immer das System, das Individualsystem Mensch oder das Familiensystem. Schon die Lateiner wussten es: Medicus curat, natura sanat ( der Arzt sorgt, kümmert sich, die Natur heilt)
Liebe Grüße

#141 |
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Silke Lauffer
Silke Lauffer

Erfahrung! Fall: 4 Jähriger mit ca 5cm großer, frischer Verbrennung, schreit wie am Spieß und ist durch nichts zu beruhigen. Natürlich bereits sachgemäß versorgt. Da er so schreit, nimmt er die Notfalltropfen von Bach nicht ein, aber sie werden um die Verbrennung herum vorsichtig aufgebracht und auch die Stirn wird eingerieben. Er hört sofort auf zu schreien und schläft ein.
Seither weiß ich, wie wunderbar sie wirken können.
Wer sich anmaßt ein Urteil zu fällen, sollte die Materie genau kennen. Nicht nur von Hören-Sagen! Selbst-ausprobieren, dann urteilen.
Diese Art der Urteilsfindung ist übrigens auch sehr interessant, was chemische Medikamente angeht, vor allem Psychopharmaka!

#140 |
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Tierheilpraktiker

@ 140
Hallo Hr.Frei, in Deutschland sind die BB richtig teuer. Da haben Sie recht. Schauen Sie sich die Preise in England an, wo die BB herkommen (die Orginalen).Dort sind die Preise erheblich niedriger. Leider sind in Deutschland die BB Apothekenplichtig,-in England nicht.
@ 68
Ich verstehe das Sie in dieser Diskussion eine Lanze für die Pharmazie brechen, ansonsten müssten Sie ja Ihr Studium überdenken.

#139 |
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Heilpraktiker

Schmunzel Schmunzel.
Nun habe ich ca. eine Stunde Unterhaltung gehabt beim Lesen der sich ereifernden Positionen.- Und wo bleibt die Gelassenheit, die hier geboten waere? Ich bin nun schon ueber 30 Jahre in diesem “Theater” und manchmal koennte man es ja auch SchmierenTheater nennen…
30 Jahre “Hoffnung” (Illusion) der Annaeherung beider “Lager”. (Schul- und Alternativmedizin) Geben sie sich keinen falschen Hoffnungen hin. Die gewuenschte Annaeherung wir nie kommen. Heute sind es die BB und Morgen wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben. (man bemerke immer von welcher “Seite”!)
Ozontherapie macht blind – Neuraltherapie ist nur Lokalanaesthesie – Chiropraktik bricht die Nacken und Hypnose laesst Patient nicht mehr aufwachen…..!
Es ist doch wirklich nichts mehr Neues, wie sich die Polemik im Kreise dreht. Mit Nichtachtung ist dieser Arroganz noch am Ehesten beizukommen.
Was haette ich mir das als Anfaenger auch gewuenscht, mit der Schulmedizin zusammen arbeiten zu koennen – aber…
(ich bin der Schulmedizin absolut nicht feindlich gegenueber eingestellt und in vielen Aspekten sehr dankbar)
Nun lassen wir Herrn Graetzel doch seinen Job, ob er damit was “bewirken” kann (ausser Kommentaren) steht doch auf einem anderen Blatt.
Weiterhin froehliches und erfolgreiches Heilen – auf beiden Seiten. MfG

#138 |
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Heilpraktikerin

zu 147.
herzlichen Dank für den link..liest sich sehr überzeugend.. und ich finde 600 Millionen schon recht heftig.. ABER um nochmals drauf hinzuweisen:ich denke nicht dass dies aus absoluter reiner Menschenfreundlichkeit geschieht und dies spiegelt sich sicher auch in den Verkaufspreisen wieder.
Ihre Argumentation dass manche naturheilkundlichen speziell nun in diesem Kontext BB und homöopathische Einzelmittel “einfach so” verkauft werden können.. kann ich ein kleines bischen nachvollziehen aber nur ein kleines bischen…. Homöopathie gibst seit wann??? ca. 250 Jahre ?? die Homöopathen unter uns– ich gehöre zugegebener massen nicht dazu – werden mir sicher wiedersprechen wenn ich total falsch liege… aber gerade die Arzneimittelprüfungen des Herrn Hahnemann waren doch recht gründlich und ich denke für die damalige Zeit “wissenschaftlich”… ich weiß nicht wie lange es wirklich dauert bis ein “neues Homöopathisches Mittel” in den Verkehr kommt aber heute potenziert und morgen verschreiben halte ich doch für arg optimistisch…/ Gilt Ihre unerfreute Haltung gegenüber Herstellungskosten und Verkaufsenkünften auch gegenüber pharmazeutischen Medikamenten die seit sagen wir mal 100 Jahren auf dem Markt sind auch?? Und warum eigentlich diese Vehemenz?

mir als Anwender , also der jenige welche der sein Geld ind ie Apotheke trägt, ist es in der Regel egal wieviel das Zeug in der Herstellung kostet… denn ich gehe davon aus, dass der Hersteller kaufmännisch orientiert schon weiß wie ers rechnen muss.. ich guck was ICH zahlen muss und was es MIR nutzt.. und ich erkenne auch nicht unbedingt warum ein pharmazeut. Medikament dass es jahrelang gab plötzlich nicht mehr erhältlich ist.. und ich ein “neues verbessertes” kaufen soll…das gut doppelt so teuer sein kann.. aber ok ich bin altmodisch, und schwabe.. und die sind ja als geizig bekannt… und Allgäuer noch dazu gg.. die sind ausserdem noch sehr dickköpfig…
Ich versteh Sie – teilweise–

#137 |
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Dr Thomas Wolf
Dr Thomas Wolf

Liebe Heilpraktiker, ganzheitlich denkende Ärzte und Personen.
Regt euch doch nicht auf. Eine Serie in DocCheck
über Naturheilkunde. Ist doch klar, was dabei rauskommt.

Ich schätze den DocCheck-Newsletter um über neue Forschungen der Medizin zu erfahren, da sind die meist schulmedizinisch ausgerichteteten Autoren zum größten Teil sehr kompetent.
Aber Naturheilkunde, bitte.
Das ist, wie wenn ein Blinder eine Serie über visuelle Effekte in der Landschaftsfotografie schreibt.

Wollt ihr lieben anders denkenden Menschen wirklich eure kostbare Zeit damit verschwenden, jetzt bei jedem der folgenden Artikel seitenlange Kommentare zu schreiben und euch mit hardcore-schulmedizinischen “Blinden” über
Farben streiten. Habt ihr nichts Besseres zu tun, ihr werdet sowieso nicht gehört.

Weil, die “Blinden” sehen es nicht ein und die
“Sehenden” wissen es schon.

Zum dem heiligen Thema Doppelblind:

Wenn ein guter Arzt oder HP in einem Kollektiv von 100 Kopfschmerzpatienten erkennt, dass z.B. bei 20 % der Patienten dieser Kopfschmerz durch mangelnde Leberentgiftung hervorgerufen wird und dann bei diesen 20% mit einem Lebermittel die Kopfschmerzen kuriert, dann hat er eine Trefferquote von 100%, soger eine Heilungsquote von 100%. In einem Doppelblindversuch mit den 100 Kopfschmerzpatienten aber nur 20%.
Wer ist nun der bessere Therapeut ?
Der der mit dem Lebermittel, welches doppelblind 20% gebracht hat therapiert oder der, der mit Aspirin
therapiert, welches schätzungsweise doppelblind
mehr Prozente bringt. Von Heilung mal hier nicht zu sprechen. Dieses Beispiel sollte eigentlich auch für die
“Dreifachblinden” nachvollziehbar sein. Doppelblind ist nicht immer das MAß der Dinge.

#136 |
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Heinz Groote
Heinz Groote

Zur Anmerkung von Herrn Dr. Dörner (#112) was wir denn sonst seien, wenn nicht Materie:

Seit Max Planck und Albert Einstein lässt sich Materie als verdichtete Energie betrachten. Wie sich das in der Medizin nutzen lässt erklärt z.B. James L. Oschman in “Energiemedizin”. Joachim Bauer beschreibt in “Gedächtnis des Körpers” die Auswirkungen der Psyche auf unsere Gene. Und natürlich gibt es noch viel viel mehr zu diesem Komplex. Möglicherweise sind wir auch aus naturwissenschaftlicher Sicht mehr, als nur eine Ansammlung von ein paar biochemischen Molekülen.

In der Medizin hat die gängige Praxis der DopelBLIND-Studien zu vielen Fortschritten geführt. Allerdings ist dies nur eine einzige Forschungsmethode. Vielleicht werden in der Medizin irgendwann noch andere Methoden ergänzt, die weitere Zusammenhänge erklären können, vielleicht “DoppelBEWUSST-Studien”. Vielleicht erfahren wir dann auch mehr über Homöopathie und über die Bachblüten.

Zumindest wäre es schön, wenn zum Nutzen der Gemeinschaft alle Methoden in Forschung und Behandlung gleichermaßen ihre Beachtung finden würden. Das Verunglimpfen hilft niemandem und zeigt nur, dass wir es noch nicht verstanden haben und weiter geforscht werden muss. Wissenschaft sollte keine Inquisition werden, sondern “Wissen schaffen”.

#135 |
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Herr Graetzel und allen Protagonisten einer materiell-chemisch orientierten Medizin ist an Unwissenschaftlichkeit vorzuhalten, dass sie Erkenntnisse der Quantenphysik hinsichtlich dessen, was Materie eigentlich ist, ignorieren. Von den bekannten ca. 100 chemisch verschiedenen Atomen (Elementen) wissen wir, dass sie jeweils aus einem Atomkern und mehr oder weniger vielen Elektronen bestehen. Der Atomkern setzt sich aus Protonen und Neutronen zusammen. Elektronen sind Elementarteilchen, die keinerlei weitere Bestandteile haben. Protonen und Neutronen bestehen aus zwei verschiedenen Elementarteilchen, den Up-Quarks und den Down-Quarks. Materie konstituiert sich somit aus drei verschiedenen Arten von Teilchen, die von Photonen und Gluonen quasi als Kleber zusammengehalten wird. Die Anordnung dieser Teilchen entscheidet über die chemische Art des Atoms. Die Information über die Anordnung der Quarks und Elektronen zueinander ist entscheidend für die Kontinuität der Materie, nicht das einzelne Elektron oder Proton, das folgenlos ausgetauscht werden kann. Zeilinger faßt diese Erkenntnis in dem Satz zusammen: ¿Information ist der fundamentale Baustein des Universums.” Eine individuell passende Bachblüte wirkt, weil sie eine Information enthält, die der Kranke braucht wie den Schlüssel zu seiner Haustür.

#134 |
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Eigentlich ist mir das Lesen all der über 100 Kommentare zu Schade,denn meine Zeit ist kostbar, da begrenzt.
Gerade diese überaus große Anzah von Kollegen der esoterisch u.o. okkulten Folklore-Medizin zeigt auf, wie leicht die in ihrer nicht Nachweisbaren Wirkung zu Mißbrauch führt, Aus seelsorgen und Komplentermedizinischen Gründen ist die sog. Bachblüte”Therapie” abzulehnen, denn etliche wissen gar nicht was sie da tun und unterlassen es evtl. notwendige seriöse Maßmahmen zu ergreifen. Auch placebo-forte Therapien sind einfach nur unanstädig!

#133 |
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Student der Pharmazie

@143

Mir ist schon klar dass es auch Studien zu komplementären Heilformen gibt.

Mein Punkt war der dass es gesetzlich nicht gefordert wird einen Wirksamkeitsbeweis zu erbringen.

beispielsweise, heute neue Globulis nächste Woche auf dem Markt.

dh. umgehung der bei neuen Medikamenten geforderten präklinischen und klinischen Phasen.

@142 gerne können sie sich hier mal über die Zulassung + Kosten informieren:

http://www.msd-austria.com/content/corporate/research/research_arznei.html

#132 |
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Dipl.oec.troph. Christoph Krebs
Dipl.oec.troph. Christoph Krebs

Die Diskussionen sind ja – wie meist bei einem solchen Thema – hochbrisant. Leider haben einige, wenige der Teilnehmer tatsächlich nicht viel Ahnung von naturwissenschaftlichen Themen, wenn ich mir die etwas arrogante Bemerkung mal erlauben darf, und stehen sich mit ihren eindimensionalen, dogmatischen und reaktionären Denkmustern selbst im Wege. Jeder, der die Gegenargumente mit eigenen substanzlosen Argumenten ins lächerliche zieht (seltsamerweise überwiegend die sogenannten Schulmediziner), lenkt nur von seiner eigenen minderwertigen Geisteshaltung ab. Oft wird der eigentliche Sinn oder die Thematik von “Hahnenkämpfen” der verschiedenen Lager übertüncht und ebenso oft ist es keine wirklich medizinische Diskussion, sondern mehr eine gesellschafts-psychologische Diskussion verschiedener Egos, die dann letztendlich nur ins Leere geht. Es ist schade, daß, u.a. dadurch, daß überaus komplexe Wissen und die Möglichkeiten der Medizin/Naturheilkunde (eigentlich gibt es keine strikte Trennung) nicht voll ausgeschöpft, angewandt und weiterentwickelt werden können.

#131 |
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Naturwissenschaftler

@140:
Der Preis hat doch mit dem Herstellungsaufwand nichts zu tun, sondern ist ein Marktpreis! Was denn sonst?

#130 |
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Naturwissenschaftler

@140:
Sehr geehrter Herr Student der Pharmazie,
was ein Unternehmen für derartige Studien zu bezahlen hat, ist eine Sache; die andere Sache ist die Frage wie groß der Aufwand dafür tatsächlich ist.
Aus langjähriger Erfahrung im eigenen Unternehmen kann ich Ihnen versichern, der Aufwand ist i.d.R. nicht besonders groß, allerdings gibt es Ausnahmen.
Auch zu komplementärmedizinischen Präparaten werden Studien gemacht, die nicht weniger aufwendig sind.
Nicht alles glauben, was den Studenten so erzählt wird.

Die Wirksamkeit komplementärmedizinischer Methoden steht fest, auch wenn der Wirkmechanismus oft nicht verstanden wird, sage ich Ihnen als Physiker, der an einer Reihe von Studien (aller Art) beteiligt war, und dabei immer wieder festgestellt hat, daß die sich als Wissenschaftler bezeichnenden Mediziner die elementaren statistischen Methoden nicht beherrschen ….

#129 |
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Heilpraktikerin

Lieber Herr Frei,
das hab ich nicht gefragt. Ich gehe davon aus, dass die Kosten in die Medikamente reingerechnet werden. Schliesslich sind Pharmaunternehmen wie vieles andere (auch wir die wir hier schreiben) doch wohl meist in irgendeiner Form gewinnorientier.
Mich hat eigentlich nur interessiert was ein von ihnen als wirkungsvoll empfundenes Medikament kostet.
Aber natürlich dürfen Sie mich gerne aufklären wie so Zulassungskostne aussehen und das dann aber bitte auch detailliert.. das “KIND WAS DAS WIEDER Kostet!! ” ist mir da etwas zu wenig denn diese Metapher wende ich ab und an selber an und weiß so einigermassen zumindest bei mir mit welcher Motiviation…*gg*… Dagegen würde ich dann aber in Ihrer freundlichen und wissenschaftlich fundierten Aufführung auch die zu erwartende Gewinnspanne ausgewiesen sehen.. Nur so nebenbei bemerkt: ich weiß führt ein bischen weg vom Thema: finden Sie vierwinde Tee auch überteuert? bei Blähungen zB… dafür dass er wahrscheinlich hilft (weiß nicht ob wissenschafltich nachgewiesen aber ich bin halt so frei und empfehl ihn trtotzdem … wenn ich der Meinung bin es passt..) dafür dass die Kräuter dafür einfach so auf Gottes Erde wachsen und ich nehme an es gibt da auch keine Zulassungsprpüfung…

#128 |
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Naturwissenschaftler

@ Herrn Krüger

Und wenn Heilpraktiker, Chemiker, Ärzte, Naturwissenschaftler, Tierärzte, Psychotherapeuten etc. Unsinn reden, müssen Sie korrigiert werden – na dann haben Sie ja hier noch viel zu tun… Und wenn Sie ihre “Korrekturen” in der gleichen, herzerfrischenden Art vortragen, werden Ihnen sicher alle Herzen zu fliegen.

#127 |
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Student der Pharmazie

ad 134:

Bachblüten sind im Bezug auf den Herstellungsaufwand überteuert. Was glauben sie denn was Zulassungsstudien , die bei den Bachblüten etc. wegfallen, denn kosten?

#126 |
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Naturwissenschaftler

Ob Bach-Blüten-Therapie, Homöopathie, u.a., von den krankenkassen zu bezahlen ist, ist zuerst mal eine Frage, die die Beitragszahler und die Krankenkassen zu entscheiden haben.

Ärzte und deren Funktionäre geht das überhaupt nichts an!!!

#125 |
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zu Nr. 106: Herr Dörner, wenn ein Student Unsinn redet, muß er korrigiert werden. Falls Sie das für Mißachtung halten,ist es mir egal.

#124 |
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Dr. med.vet Ulrich M. Dürr
Dr. med.vet Ulrich M. Dürr

Der Einsatz in der Tiermedizin begeistert den Besitzer, aber nicht das Tier.

#123 |
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Heilpraktikerin

Hallo Frau Hommel, also zur Hypnose schauen Sie mal unter Zentrum für angewandte Hypnose, oder Stichwort Dr. Ahstich im Internet. Es ist eine wirklich herovrragende Therapieform, die ein sehr breites Spektrum der Einsetzbarkeit hat. Allerdings wie mit allem würde ich persüönlich nie behaupten dass sie das Allheilmittel allein und schlechthin ist. Einfach mal schauen. Der Nachteil eventuell für Personengruppen die in kurzer Zeit möglichst schnell möglich viele Menschen “Heilen” möchten, ist dass man pro Sitzung und Patient so ca. 1 bis 1 1/2 Stunden hat..

Eine schüchterne Fragej an den Studiosus der Pharmazie: Sie sagen Bachmittel seiene überteuert.. in Bezug auf Herstellung und Verkaufspreis… Wie rechnen Sie?
Ich zahle im Schnitt wenn ich es richtig im Kopf habe für eine Stockbottle in der Apotheke Euro 10,– , oder auch für eine Mischung die die in der Apotheke hergestellt wird denk ich wird der Preis so ca. bei dem liegen. Berichtigen Sie mich bitte wenn ich falsch liege. Wie lange hat ein Patient dann an so einer Flasche?? und was würde ein von Ihnen akzeptiertes naturwissenschafltich abgesegnetes Medikament kosten..?.. und dann bitte wenn es geht umgerechnet auf Pro Tag oder Pro Dosis… ,

#122 |
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Ines Ade
Ines Ade

¿Der Hintergrund war, dass eine österreichische Krankenkasse von uns wissen wollte, ob Bach-Blüten wirksam sind, weil immer mehr Ärzte forderten, dass das erstattet werden sollte¿, wieso werden sie überhaupt noch von den Ärzten verschrieben, wenn sie doch eh nicht wirken…irgendwie widersprüchlich!

#121 |
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Claudia Weigand
Claudia Weigand

“Wissenschaftliche” Studien sind ja bekanntlich immer so gut, wie der, der sie bezahlt… Und mit Naturheilkunde lässt sich eben nicht so viel verdienen wie mit teuren Mitteln, die zudem oft noch jahrelang an wehrlosen Tieren “erforscht” werden (wen es wirklich interessiert: die Website der Ärzte gegen Tierversuche gibt hier sehr gute Aufklärungshilfe). Übrigens: Dr. Bach hat die Wirkung der Blüten in langen Gesprächen mit Patienten entwickelt. Ich selbst habe mit Tieren und Kindern wirklich gute Erfolge erzielt. Im übrigen bin ich froh, dass die Kassen sich hier nicht beteiligen. So bleiben die Patienten bei den Therapeuten, die sich wirklich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen.Insofern kann man nur sagen: Danke, Herr Graetzel, für Ihren wertvollen Beitrag!

#120 |
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Heilpraktiker

Da geht’s ja richtig zur Sache: Chemotherapie vs Bachblüten in der Krebsbehandlung. Will ich auch gar nicht’s dazu sagen.
Herr Graetzel scheint aber mit der Serie über Alternativmedizin einen interessanten Glaubensstreit vom Zaun zu brechen. Also lasst uns die Messer wetzen.

#119 |
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Heilpraktikerin

Ich stehe auf wissentschaftliche Berichte. Sagen sie das aus, was man sucht, werden sie veröffentlicht. Findet man das Gegenteil kommen sie erst einmal in den Tresor das ihn ja keiner findet. (“Man sieht nur das was man kennt.”)
Es hat ja auch lange gedauert bis nachgewiesen werden konnte, das die Erde keine Scheibe ist.
Es hat auch länger gedauert bis die Akupunktur anerkannt wurde und so wird es auch, wenn die Wissenschaft und Technik dann dazu in der Lage sind, bei der Homöopathie und der Bachblütentherapie sein. Solange muss jeder selbst entscheiden was einem hilft und man sollte sich gegenseitig mit Respekt behandeln, denn idealerweise sollten Arzt und Heilpraktiker sich ergänzen und nicht bekämpfen und ohne Forschung/Wissenschaft geht es meiner Meinung gar nicht!

#118 |
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Wenn ich die z.T. bedauenswerten und unsachlichen Versuche der “Heiler” lese, Methoden zu rechtfertigen, die noch unter dem Niveau “Handauflegen” rangieren bin ich an das Märchen “des Kaisers neue Kleider” erinnert. Ihr seid absolut nackt!

#117 |
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Wolfgang Feßke
Wolfgang Feßke

Herrlich, dies mußte bei dem Thema ja passieren. Alle wissen, worauf das hinauslaufen wird, und dennoch können sie es nicht lassen und springen auf den Zug auf.

Gab es je einen Artikel mit bis dato 125 Kommentaren?

Nur zu Herr Graetzel, beim nächsten werden es bestimmt 250. Das werte Publikum wartet nur darauf.

#116 |
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@122: Bitte beachten Sie die Netiquette. Persönliche Beleidigungen unserer Autoren sind unakzeptabel.

#115 |
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Andrea Pusch Pusch
Andrea Pusch Pusch

Kollegen(innen) beruhigt Euch! Immer wieder dieser Hick-Hack, Schulmedizin-Alternativmedizin. Wir alle arbeiten mit Menschen und diese kommen zu uns, weil sie uns vertrauen. Sie wollen/brauchen meine/deine Hilfe. Helft Euren Patienten, enttäuscht deren Vertrauen nicht! Das bringt die Menschheit weiter und nicht sinnlose Diskussionen über Dinge, die wir nicht erklären können.
Genießt den schönen Tag!

#114 |
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Student der Pharmazie

Wenn einem die Argumente ausgehen folgt ein Kommentar wie 122.

#113 |
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Heilpraktiker

Herr Graetzel: Wer keine Ahnung hat-einfach mal Fresse halten!

#112 |
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Renate Hommel
Renate Hommel

danke – Ihnen allen für Ihre Zuschriften. Ich liebe Dis-
kussionen dieser Art und ich beginne, mich in Herrn
Dr.Lang (Beitrag 20) zu verlieben….
Der Beitrag 67 = selbstorganisatorische Hypnose zur Selbst-heilung macht mich sehr neugierig. Bitte, Herr Tomas Schopf,
wo kann ich mehr erfahren ?
Bach-Blüten sind wunder-voll, bei Mensch, Tier, Pflanze!

#111 |
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Udo Rausch
Udo Rausch

Also ich versteh die aufregung nicht,

auf der einen seite verteufeln die schulmediziner die alternativmedizin als humbug und geldmacherei, auf der anderen seite ist diese eine wilkommene möglichkeit sein budgetiertes einkommen via igelleistungen deutlich aufzustocken!
meiner meinung nach sollten genau diese “anwender” AUSGESCHLOSSEN “werden da sie häufig weder über fundiertes wissen, noch über ausreichende praxis verfügen!
und liebe damen und herren der schulmedizin, genau sie bringen diese alternativen in verruf weil sie diese nicht sach und fachgerecht ausüben sondern als geduldetes mittel zum zweck sehen.

#110 |
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Ach ja…Studien zu “alternativen Heilverfahren” sind immer sooo geil.
Die Autoren versuchen meist mit allen Mitteln irgendeine positive Wirkung zu konstruieren.

Spaßig wird es für Medizinstudenten, wenn er gleichzeitig eine Klausur in “klinischer Pharmakologie” ( evidenzbasierte Medizin in purer Form ) schreiben muss und eine in “Naturheilverfahren” ( wirre Theorien, oft obskure Gestalten ). Man muss dann schon mal gewisse Studien in beiden Klausuren unterschiedlich interpretieren, um zu bestehen ( kein Scherz! ).

Grundsätzlich finde ich, man sollte Methoden/Arzneien positiv bewerten, wenn irgendein relevanter positiver Effekt ( auch Placeboeffekt! ) nachweisbar ist. Dieser positive Effekt sollte auch in Studien nachweisbar sein. Diese Studien sollten auch das Setting der Heilverfahren berücksichtigen ( z.B. einfühlsamer Heilpraktiker ).

Naturheilverfahren dürfen aber nicht unkritisch angewendet werden. Sie sind keineswegs nebenwirkungsfrei. Pharmakodynamische und pharmakokinetische Interaktionen können zu gefährlichen Situationen führen.

#109 |
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Heilpraktiker

Sehr geehrter Herr Dörner, ihre Frage, wenn wir nicht feste Materie sind, was sind wir dann, können Sie sich eigenltich selbst beantworten, da braucht es noch nicht einmal irgendeines Fachmannes, sie haben ja selbst einen Körper – Was finden sie denn noch in ihrem Körper, einen Willen, Gedanken – wo kommen denn Gedanken her – sind die Materie? Sie haben ja auch was allgemein als Emotionen genannt wird und können unterschreiden – ist das Materie. Was ist Ihnen am wichtigsten im Leben. Den meisten Menschen fällt da zu die Liebe ein – dafür lohnt es sich zu leben – ist Liebe Materie – Ein Leben ohne Liebe ist kein Leben. Ein Mensch der nicht lieben kann, hat verpasst zu leben. Also es gibt genügend in ihnen und um Sie herum, was nicht Materie ist, aber wichtiger, wie z.B. Liebe und da fragen Sie wenn wir nicht feste Materie sind, was sind wir dann? Manchmal frag ich mich, wo die menschen eigentlich ihre Augen haben. Falls Ihnen das hilft hier gibt es noch ein Medell von Patanjali, der von fünf Körpern spricht. 1. Körper der Pysische Körper, 2. Körper der Energiekörper, 3. Körper der Gedankenkörper. 4. Körper der Bewustseinskörper. 5. Körper der Glückseligkeitskörper
Zumindest die 3. unteren Körper können leicht nachvollzogen werden. Der 5. ist schon schwer nachvolllziehbar in einer Kultur, wir der unseren.

#108 |
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Elvira Bierbach
Elvira Bierbach

Bachblütentherapie und Homöopathie sollte bitte nicht in einen Topf geworfen werden. Es handelt sich um völlig unterschiedliche Therapien.
Aussagen zu den Wirkungen homöopathischer Mittel fussen auf Arneimittellprüfungen an Gesunden und auf klinischer Beobachtung. Wir sprechen von einem Erfahrungszeitraum von mehr als 200 Jahren, in dem auch viele namhafte Ärzte mitgewirkt haben.
Mit einer “wissenschafltichen” Beweisbarkeit tut sich die Homöopathie (ich meine hier die Homöopathie nach Samuel Hahnemann, nicht die Komplexmittel-Homöopathie oder andere Ansätze) naturgemäß schwer, da Homöopathika nicht nach Indikationen verabreicht werden, sondern nach einer individuellen Einzelfallentscheidung, der eine ausführliche Anamnese und Untersuchung vorangegangen ist. So kann es z.B. sein, das bei einer Tumorerkrankung bei 10 Patienten 10 verschiedene Homöopathika verschrieben werden könnten.
Natürlich müssen sie die Homöopathen einer kritischen Diskussion stellen. Ich empfinde es aber als anmaßend, wenn mehrere hundert Jahr Klinik und deren Dokumentatin als “Humbug” abgefertigt werden. Die Homöopathie hat es auch für Ihre Kritiker verdient, sich zumindest ausführlich mit der komplexen Methodik auseinander zu setzen und vielleicht sogar eine Behandlung auszuprobieren. So hat übrigends einer der berühmtesten homöoathischen Ärzte, Constantin Hering, zur Homöopathie gefunden: Er war von seinem Doktorvater beauftrag worden, die Homöopoathie zu widerlegen…

#107 |
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Heilpraktikerin

Lieber Herr Dörner, lassen sie das einen kompetenteren Menschen erklären, als ich. zb Dr. Bruce Lipton.

#106 |
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Dorothea von Poschinger
Dorothea von Poschinger

Ist doch interessant wie viel so ein einseitig geschriebener Artikel an Reaktionen auslöst. Es wäre doch sehr viel sinnvoller, wenn man schon eine Serie über Alternativmedizin macht, diese auch einigermaßen objektiv versucht vorzustellen. Was bringt es wenn man weiter polarisiert? Es wäre doch besser man könnte es hin bekommen Interesse zu wecken und Brücken zu bauen, als immer wieder nur von der einen Seite aus die andere zu verurteilen.

#105 |
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Klaus Samer
Klaus Samer

Wenn ich das richtig sehe handelt es sich um eine Zusammenfassung und Auswertung von anderen durchgeführter Studien und nicht um eine neue Studie zum Thema. Das Studiendesing der Einzezllstudien scheint hier nicht weiter hinterfragt und die Datenbasis ein bischen dünn.

Als Grundlage der gesetzlichen Erstattungsfähigkeit den wissenschaftlichen Nachweis der Wirksamkeit zu fordern ist nur legitim. Gleichzeitig sollte man allerdings den Nachweis für neue pharmazeutische Präparate fordern das diese einen deutlichen besseren oder komplett neuen Effekt im Vergleich mit existierenden Präparaten haben, dass das nicht der Fall bringt der Pharmaindustrie derzeit viel Geld.

Es steht jedem offen aus eigener Tasche BB Therapie oder ähnliches zu finanzieren und wenns hilft warum nicht. Aber um das System bezahlbar zu halten muß man sich bei der Erstattungsfähigkeit auf den wissenschaftlichen Nachweis verlassen. Es wird einem ja auch nicht das Fitnessstudio finanziert auch wenn es tatsächlich der persönlichen Gesundheit dient (Übergewicht , Rücken etc.).

#104 |
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Heilpraktikerin Jutta Handstein
Heilpraktikerin Jutta Handstein

Wissenschaftliche Untersuchung gehen nicht von der individualität der Untersuchten aus, es muß alles wiederholbar sein, daher finden Bachblüten, Homöopathie und andere nichtschulmedizinische Heilweisen keine wissenschaftliche Anerkennung bzw. Bestätigung.
Mir genügt die Bestätigung der Patienten und der Familienmitglieder samt hunden und Katzen die zu 95% positiv auf die jeweilig gefundenen Bachblüten ansprechen und eine sanfte Besserung bis Heilung ihrer Beschwerden erleben. Den Kritikern empfehle ich doch in einer geeigneten Situation Blütenhilfe zu suchen und zu lernen über den Tellerrand zu schauen.
Alles Gute und viel Erfolg beim Lindern und Heilen.

#103 |
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Naturwissenschaftler

Liebe Frau Engel, wenn wir nicht feste Materie sind, was sind wir dann??? Bitte erklären sie es mir.

#102 |
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Heilpraktikerin

Wann hört dieser unsägliche Kampf Schulmedizin versus Alternativmedizin endlich auf! Wie einige meiner Vorkommentatoren bereits sagten, wir sind verantwortliche Dienstleister und sollten zum Wohle des Patienten handeln. Manchen hilft das eine, manchen das andere Medikament. Und wann wird endlich begriffen, dass wir nicht feste Materie sind, somit nicht mit rein materiellen Prüfmitteln und den üblichen Standards einer plac.kontr. Doppelblindstudie über Energie urteilen können. Die Messmethoden müssen sich den neuen physikalischen Gesetzen, wie den Erkenntnissen der Quantenphysik anpassen- dann können wir wieder von “wissenschaftlich belegt” sprechen. Wir sind nicht sthengeblieben, bei Isaac Newton- genauso wenig wie bei PAracelsus, Bach oder Koch.

#101 |
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Heilpraktiker

Ich finde es lustig, dass durch solche Publikationen versucht wird, ein Status der “Schul”mediziner karampfhaft aufrechtzuerhalten, obwohl es diesen gar nicht gibt. Sollte man den Begriff “Arzt” den nun endgültig abschaffen, denn kommt er doch aus dem lateinischen “ars”, was wahrscheinlich viele Ärzte nicht mehr wissen. Sie bezeichnen sich als etwas, was Sie selbst nicht wollen, oder doch?

Fakt ist, dass sich die ganze Medizin in einem Paradigmenwandel befindet – befinden muss. Der Überbau der sich die “sogenannten” Schulmediziner bedienen, ist ein rein mechanistisches Weltbild. Bedienen sie sich doch in ihren Diganosen und auch in den “soganannten” chemischen Pillen aus Anwndungen der Qunatnenphysik, denn ohne einen Nils Bohr und sein Atommodell, wären heute Pharamzeutschische Arnzeimittel gar nicht herstellbar!

Die Mediziner, die so gegen die Bachblüten und ähnliches so lauthals schreien, sollten sich einfach mal vorstellen, wo sie denn wären, wenn sie all die Anwendungen aus der Quantenphysik nicht mehr hätten: Kein MRT, keine Labordiagnostik, keine Sonographie, aber auch keine Pharmazeutsich hergestellten Medikamente. Sie könnten noch nicht einmal Aspirin verschreiben! So und dann stellen sie sich vor, was für eine Welt wäre das denn, in der Quantenphysikalische Bedingungen herrschen! Wie würde die Welt denn dann aussehen.
Und siehe da, man könnte so dann auch die Wirkungsweise von Bachblüten erkären. Man bräuchte dann jedoch andere Studienmodelle, um deren Wirkungsweise zu erklären.

#100 |
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Heilpraktiker

Hallo Herr Graetzel.

Vielen Dank für Ihren wunderbaren Artikel !!!

Warum schrieben Sie ihn jetzt erst ? Mehr als 20 Jahre lang gebe ich meinen Patienten und mir und meiner Familie mitsamt Haustieren und Verwandten homöopathische Mittel und Bachblüten gegen deren Beschwerden und Erkrankungen akuter und chronischer Art. Und wir schienen alle auch noch sehr zufrieden mit der Wirkung zu sein.Wie waren wir doch verblendet !! Und nicht wenige wurden in dieser Zeit komplett von ihren teils chronischen Beschwerden geheilt, d.h. sie konnten sich selbst heilen…. ( wie wir jetzt aufgrund des Artikels und der Studie wissen, meinten sie natürlich nur geheilt zu sein…..)
Jetzt erst – durch Ihren Artikel erfahre ich, dass das alles nur ein Schwindel war – belegt durch wissenschaftliche Studien !

Herr Graetzel: Sie haben mein Weltbild verändert !

#99 |
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Interesant, wieviel Beweiskraft hier so ganz pauschal Studien zugeschrieben wird. Im konkreten Fall sogar ohne jegliche Kenntnis der zugrunde gelegten Hypothesen. Sofern es denn welche gab. Oder überhaupt irgendwelcher Detailkenntnisse, die auch nur den Ansatz eines objektiven Urteils rechtfertigen würden?

Was konkret waren denn die Fragestellungen bei dieser ominösen Studie? Welche Parameter wurden als Zielkritierien zugrunde gelegt? Welche Ein- oder Ausschlußkriterien definierten die Testpersonen?

Darf sich eine Untersuchung, die an “100 Krankenschwestern und Pflegern 3 Stunden vor einer Prüfung” durchgeführt wurde überhaupt “Studie” nennen?

Allein die Fragestellung als solche verdient den Begriff “Studie” nicht. Man stelle sich eine Studie mit der Fragestellung “sind Chemotherapeutika wirklich wirksam” vor und überprüfe das anhand eines Regimes, das “gerne” verwendet wird. Am Patientengut einer Klinik mit “100 Patient/Innen” mit der Diagnose “Krebs”.

Und wie wissenschaftlich ist denn die Aussage “Die allermeisten Untersuchungen haben schwere methodische Mängel. Trotzdem können wir als relativ konsistentes Resultat festhalten, dass Bach-Blüten keine Wirksamkeit zu haben scheinen¿?

Man darf also schwere methodische Mängel bei Studien finden und dennoch gilt das Ergebnis als “wissenschaftlich fundiert”???

Dazu fehlt mir denn doch der “Glaube” Herr Graetzel. Nach über 20 Jahren Erfahrung in der Konzipierung und Durchführung klinischer Studien darf es für mich dann doch ein klein wenig fundierter sein.

Beitrag Nr. 76:
In dem Zusammenhang finde ich es mehr als nur erschreckend, dass es doch nicht wenige aktive Mediziner gibt, denen die Selbsteinschätzung von Patienten nicht mal mehr als “Argument” zählt. Und die stattdessen nur “Studien” als Beweise sehen wollen. Offensichtlich ohne jegliche tiefere Kenntnisse zu dieser Art der Beweisführung und welche Fallstricke hier warten. Aber wer Bachblüten gar zum “Ersatz-Anästhetikum” hochstilisiert, den sollte man argumentativ vielleicht ohnehin nicht so wahnsinnig ernst nehmen.

#98 |
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Naturwissenschaftler

Kein Medikament wird je eine Zulassung erhalten, wenn es nicht beweisen kann, dass es wirksamer ist als ein Placebo. Die Pharmaindustrie wäre sicher heilfroh, wenn sie ihre Mittel so einfach vermarkten könnte, wie es mit den z.T obskuren Tinkturen, Tröpfchen und Globuli geschieht – einfach ohne jeden Beweis der Wirksamkeit.
Ich sehe schon den Text zur Zulassung beim BfArM oder der EMA vor meinen Augen: “Unsere Erfahrung hat gezeigt dass unser neues Medikament sehr gut wirkt – auch bei Hunden…”
Wer heilt hat recht – schön und gut, aber ich halte es für unethisch, Geld für eine Therapie zu verlangen die nicht nachweisen kann, dass ihre Wirksamkeit nicht nur auf dem Glauben daran beruht.

@ die Herren Krüger und Falkenhain: Die Art ihrer Kommentare bezüglich Herrn Frei zeugen von einer gehörigen Portion Missachtung – das hätte ich eher von einem präpotenten Studenten erwartet.

#97 |
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Michael Krämer
Michael Krämer

Nach meinen Erfahrungen sind tendentiöse Studien die Regel, da die Erwartungshaltung des Sponsoren hier die maßgebliche Rolle spielt.

Für mich sind eindeutige Erfahrungen am Patienten hier sehr viel erkenntnisreicher als Studien, deren Geldgeber und deren Interessen nicht bekannt sind.

Mich würde einmal interessieren, wieviel eigene Erfahrungen Herr Graetzel in Bezug auf die unvoreingenommene Anwendung von Bachblüten am Patienten hat. Wenn er sie gehabt hätte, hätte er diesen beitrag nach meiner Einschätzung so nicht geschrieben.

Vielleicht sind die Reaktionen im Forum ja mal Anlaß für ihn, neugierig zu werden und eigene Erfahrungen zu sammeln.

#96 |
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Tja, ist doch wirklich dumm! Nützt die viele Wissenschaft gar nichts! Aber was ist denn wichtiger: die vielen “geholfenen” Menschen, Tiere usw. oder die Wissenschaft, die etwas (noch) nicht erklären kann?

#95 |
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Zu Beitrag 1 der Heilpraktikerin:
Alle Heiler, seien es Ärzte, Heilpraktiker, Wunderheiler u.v.m. leben bei genauer Betrachtung davon, dass der größte Teil aller Krankheiten sich von selbst bessert, auch ohne jegliche Therapie.
Insofern rate ich Frau K. zu etwas mehr Bescheidenheit, die ihr sicherlich gut anstünde.

Peter Sennholz

#94 |
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Dr. Heinz Manfred Augsburger
Dr. Heinz Manfred Augsburger

Ich wende selber keine Bachblüten an, da ich Orthomolekularmediziner bin, aber wichtig ist es dem Patienten seine Mündikeit zu erhalten, die Schulmedizin sieht es am liebsten wenn alle Patienten brave Ja sager sind und Ihre Verantwortung sofort dem behandelnden Arzt abgeben.
Ich sage meinen Patienten, dass sie auf Ihr “bauchgefühl” hören sollen, und dann auch strikt eine Therapie durchziehen, in den meisten Fällen wirkt so eine Medikation. Ob es nun von den Inhaltsstoffen herführt oder ob die Selbstheilung so stark motiviert worden ist, meine Damen und Herren, dieses ist doch schlussendlich unwichtig, dass wichtigste für uns im Heilberuf ist es den Patienten Gesund zu machen. Die Schulmedizin mit Ihren Pharma Produkten verschreiben oft und gerne harte Medikationen mit einem enormen langen Beipackzettel mit vielen zum teil sehr schweren Nebenwirkungen, aber dieses geschieht ohne ein Gewissen an den Patienten. Da denke ich die sogenannten Produkten der alternativ-Medizin die nichts bewirken sollen, werde ich in Betracht, dass ich für den Patienten da bin lieber verschreiben. Und was ich noch dazu sagen kann: Oh Wunder, die Patienten werden gesund !

#93 |
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Es ist schon erschreckend wie viele approbierte Mediziner, von Heilpraktikern und anderen Pseudoheilern ganz schweigen, ihren kritisch denkenden Kopf an der Kasse abgeben. Selbstverständlich gehören nachgewiesen unsinnige Therapiemethoden an den Pranger. Man erinnere sich an selbsternannte Krebsheiler etc. die mit schon fast kriminellen Methoden Patienten geschröpft und gesundheitlich gefährdet haben. Das können und dürfen wir kritischen Schulmediziner nicht einfach hinnehmen. Auch ist die Einstellung: “wer heilt hat recht” absolut gefährlich. Geben sie 10 Patienten mit einer aktivierten II° Kniegelenkarthrose eine Blechunterlegscheibe Durchmesser 10 mm mit dem 25,00 Euro teuren Rat, diese konsquent in der Hosentasche auf der nicht betroffenen Seite zu tragen. Nach 3 Wochen werden mind. 2 Patienten bestätigen, dass diese “Behandlung” geholfen hat.
Wissenschftliche unabhängige Prüfung muss genauso bleiben wie ein kritischer Geist – alles andere ist Jahrmarktniveau aus dem 18. Jahrhundert.

#92 |
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Renate Hennig
Renate Hennig

Lieber Herr Graetzel,
ich glaube, sie haben genau das erreicht, was sie erreichen wollten, nähmlich einen Wust von Kommentaren.- kriegen sie dafür jetzt einen Orden? Ob wissenschaftlich getestete Wirkstoffe oder spagyrische Wirkweisen hier Thema sein sollen,- gefragt ist doch nur unsere Reaktion als Leser.
O.K., damit hatten sie ihren Triumph. Sollten sie aber einmal in ihrem Leben an ihre physischen oder psychischen Grenzen stossen wünsche ich ihnen Therapeuten, die genau IHRE Probleme ernst nehmen und sie als Mensch
aufbauen. Ich habe schon häufig ,ganz spielerich und mit Augenzwinkern, meine Patienten nur intuitiv eine Karte mit einer Bachblüte aus einem ganzen Stapel Karten ziehen lassen,
in sehr vielen Fällen zeigten sich dabei genau die Themen
meines Patienten, darüber konnte dann gesprochen werden
und eine seelische Heilung angeregt werden…. und geht ein Mensch mit einem Lächeln durch die Welt, wird sich z.B. sein Magen nicht ständig verkrampfen und die Galle nicht ständig überlaufen!- Alles nur
falscher Schein ??? Ich denke, Sie und die Befürworter ihrer Ausführung müssen noch viel lernen!!!

#91 |
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Anette Minarzyk
Anette Minarzyk

Vorweg: die Theorie der Bachblüten ist auch in meinen Augen obskur, und historisch als Produkt ihrer Zeit anzusehen. Andererseits war der Mann ein Praktiker, der sehr wohl aus eigener Erfahrung beobachtet haben wird, was hilft. Und es gilt immer noch: Wer heilt, hat recht. Die Theorie kann daher so spinnert sein, wie sie will, das schließt in keiner Weise aus, dass das Mittel wirkt. Ich habe Bachblüten Rescue Tropen erstmalig am Pferd kennengelernt und konnte sehen, wie ein panisches, arthritisches Warmblut mit Angst vorm Hufschmied (tut weh!) innerhalb von Minuten Kopf und Ohren hängen und sich gottergeben die Füße bearbeiten ließ. Mit dem Placeboeffekt ist das schwer zu erklären, zumal der Effekt reproduzierbar war. Ich selber habe später die Tropfen vor meiner eigenen Operation eingesetzt, immer wenn mich die Panik ansprang, und der Effekt war jedesmal – ebenfalls innerhalb von Minuten – als hätte jemand in meinem Hirn einen Schalter umgelegt: Die Panikanfattacke brach ab. Seither gehören die Tropen in mein Erste Hilfe Set und wurden immer wieder mit Erfolg an Mensch und Tier eingesetzt. Ich vermute aufgrund der Art, wie die Wirkung einsetzt, einen pheromonartigen Mechanismus von irgendeiner Komponente in diesen Tropfen. Und es wäre wirklich mal interessant, diese klinisch zu prüfen. Wobei ich allerdings ebenfalls vermute, dass die Indikation wirklich auf die akute, situative Panik beschränkt ist.

#90 |
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Fred Kölpin
Fred Kölpin

Ich bin immer wieder entsetzt, wenn ich anlässlich derartiger Diskussionen feststellen muss, dass eine nicht gerade geringe Anzahl von ihren Kenntnissen unkritisch überzeugter Menschen nur mit Mitteln aus der ‘bewiesenen’ Forschung zu heilen versuchen. Kein leidender Mensch interessiert sich für Dogmen. Erinnern Sie noch, wie wirksam ein einfaches Streicheln sein kann ? Es macht Sinn, mal darüber nachzudenken, was wir Menschen wirklich ‘ wissen ‘.

#89 |
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Verehrte Kommentatoren und Leser, (fast) alle bisher haben Sie eine große Gemeinsamkeit, die Verleugnung der ureignen Selbstheilungskräfte des lebenden Individuums.
Die EINEN glauben, es sei genau die Pille, der Tropfen, das Medikament, welches jetzt die Wirkung erzielt hat und schreiben dann, “Wer heilt hat recht”.
Die ANDEREN bestreiten eine objektivierbare Wirkung des Medikaments, womit sie (vermutlich) auch Recht haben, sprechen dann aber dem Patienten seinen Erfolg ab. Diesen gibt es aber, zumindest subjektiv und der “Patient” hat einen erheblichen Vorteil: Er ist nicht selbst verantwortlich für seine Heilung, er kann die Wirkung dem Medikament und dessen Verordner zusprechen, der dies gerne annimmt.
Weder ein Arzt noch ein Heilpraktiker, noch ein anderer Therapeut kann heilen! Was wir alle können ist dem Patienten den Weg zur Heilung zu öffnen, ihm ggf. mit Medikamenten gleich welcher Art die Belastungen, die er trägt zu erleichtern. Und hier gilt der Grundsatz: ¿Helfen ohne zu Schaden!¿
Der Streit ¿wer hat Recht¿ ist hier fehl am Platze! Die Wissenschaft hat vieles erklärt und uns zugänglich gemacht. Sie hat neue Wege aufgezeigt und wird uns in der Zukunft noch weitere Wege zeigen, die wir heute für utopisch halten. ¿ Die Pharmazie hat uns Therapien aufgezeigt, die in akuten Fällen sehr wirksam sind und hat aber auch vergessen welchen Ursprung sie hatte. Die Natur hat den Anstoß gegeben sie zu erforschen.
Nun will ich keinen Roman verfassen, doch denken Sie einmal nach: die Pflanze wurde untersucht, man fand verschiedene Substanzen (Wirkstoffe), die man näher untersuchte und fand, Grob gesehen, Dosierungen, mit denen man Tiere quälte um eine Wirksamkeit zu belegen. Ehrliche Forscher haben ein Leben lang Selbstversuche gemacht um ein wirksames Medikament, oft unter Einsatz des eigenen Lebens gegen eine bestimmte Erkrankung zu fnden.
Ich wünsche mir, dass wieder Forscher geben wird in naher Zukunft, die soviel Nächstenliebe entwickeln, dass alle Menschen davon Profitieren.
Geld (liebe Leser) ist MACHT
G E S U N D H E I T ist A l l m a c h t

#88 |
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Medizinaloberrat Martin Walter-Domes
Medizinaloberrat Martin Walter-Domes

Sehr lustige Kommentare! Eins ist doch wohl klar: Bachblüten und Homöopathika sind die beste Medizin die man gesunden geben kann!
Immer noch sehr gut:”Der moderne Okkultismus” von Prokop. Das schöne ist ja, dass das Zeug wirkt. Ebenso wie Pendeln, Voodoo, Besprechen, Geistheilen oder Hexenverbrennen.
Nie vergessen: Wir haben unseren Kopf zum Denken! Von vorneherin alle Wissenschaft abzulehnen ist Homo sapiens nicht würdig.

#87 |
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Heilpraktiker

Was regt Ihr euch den so auf!!!!!
Es ist doch wie immer, jede Therapie oder Diagnostik, die nicht in das schulmedizinisch, statistisch nachweisbare, immer wiederholbare Schema passt wird von der Hochschul-Medizin belächelt, nicht beachtet oder gar abgelehnt.
Wir sind alternativ denkende und alternativ, uns vom Goldstandard unterscheidende Therapeuten. Warum wollt Ihr langjährige Erfahrung immer unter den Beweis des wissenschaftlichen stellen.
Denkt doch konsequent. Ihr behandelt Eure Patienten und Ihr müsst verantworten wie Ihr Sie behandelt. Wenn Ihr das mit guten Gewissen und Erfolg macht braucht Ihr keine Doppelblindstudien und statistisch relevante Normen, sondern nur Eure Erfahrungen an die Ihr glaubt und die Ihr an Eure Patienten weitergeben könnt. Ob Einzelmittelhömöopathie, Akupunktur ( wie lange belächelt und jetzt kassentauglich ) oder jedwede andere alternative Therapie.

#86 |
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Heilpraktikerin

Mal wieder “Saure-Gurken-Zeit”, was?!
Dieses ewige Gestreite von wegen “ich kann besser heilen als Du” geht mir so was von auf die Nerven! Warum kann man nicht einfach jeden Therapeuten/Arzt/Heilpraktiker/Apotheker… seine Methoden anbieten lassen und den mündigen Patienten selbst entscheiden lassen wie er sich helfen lassen möchte?!!
Dass hier jeder meint die armen dummen Patienten vor dem bösen Anderen warnen zu müssen ist doch wirklich armselig! Ich persönlich setzte keine Bachblüten ein, werde es aber auch niemandem auszureden versuchen wenn er sich dafür entschieden hat. Es ist doch unsere Aufgabe dem Patienten helfend zur Seite zu stehen und nicht, uns gegenseitig die Augen auszukratzen. Ärzte, Apotheker, Heilpraktiker etc sind letztendlich Dienstleister zum Wohle der Patienten und keine Halbgöttlichkeiten oder anzubetende Wundergurus!

#85 |
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Heiler Eckehard Kiesling
Heiler Eckehard Kiesling

über diese Mänge an reaktionen binn ich doch sehr erstaunt und das auch noch von Fachkollegen die nicht so viel von alternativer Medizin halten. Wer heilt hat doch immer Recht das haben doch unese Altforderen schon gesagt auch ohnen Chemie.
liebe Grüße vom Heiler

#84 |
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Dagmar  Schirmer
Dagmar Schirmer

Liebe Kollegen, sehr veerhrte Schulmediziner, ist es nicht traurig, dass wir uns hier so bekämpfen anstatt gemeinsam zum Wohle des Patienten therapieren und gegenseitig die jeweiligen Therapiemethoden respektieren? Ich wünsche jedem von Euch zufriedene Patienten, denn nur darum geht es, wenn wir unseren Berufsstand ernst nehmen.

#83 |
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Tierheilpraktikerin

Ich schließe mich eindeutig dem Beitrag zu 1 an!

#82 |
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Heilpraktikerin

Es wird vieles schlecht geredet, doch der Erfolg zählt. Wir Heilpraktiker lassen uns von miesmachenden Menschen nicht beeindrucken. Warum kommen so viele Menschen und möchten die Alternativmedizin? Machen Sie sich darüber mal Gedanken “Herr Schulmediziner”.
Carmen Stein, Heilpraktikerin

#81 |
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Selbstst. Apotheker

Sehr geehrter Herr Graetzl, liebe Mitleser,
so ganz nebenbei möchte ich auf einen pharmaökonomischen Effekt hinweisen.

Unabhängig von “Placebo-Wirkung” und Ernsthaftigkeit der Heilversuche sind inzwischen – Stand heute nacht ( Notdienst ) – 864 Bach Präparate im Lauer gelistet, teilweise mit eindeutiger Indikation!!!.

Per Fax – Avis wurde im Laufe der letzen Wochen sogar eine Serie von flavorisierten Kaugummis mit Indikationsangabe auf die Reise zu den Patienten geschickt.

Nach den ewigen “Patent”Streitigkeiten ( Healing Herbs und Rescue Remedy – Familienstreitigkeiten auf unser seit Sonntag doch so beliebten Nachbarinsel) Produkten während derer wir die Herbs nur unter dem Ladentisch illegal abgeben durften, scheint jetzt das Angebot zu eskalieren. ( Nebenbei sehen sich die Kaupastillen und die ebenfalls nur s…teuer zu habenden Fruchtpastillen einer ?britschen? Firma verblüffend ähnlich. Ein Schelm der …… )

Hochverehrte Mitleser, haben wir es mit einer zumindest sehr halbseidenen Gesellschaft zu tun ???????

Einem ( bestimmt jetzt kommenden )Kritiker sei gesagt : Nichts liebt der “Pillendreher” mehr als eine 10er Bachblütenmischung im Notdienst, “konserviert” mit reinen Branntweinessig und das Etikett nicht lasergescannt damit die Akutwirkung nicht verloren geht. Für eine Badeteemischung für eine Schwangere mit 5 Teesorten stehe ich hingegen auch nächste Stunde – zwar murrend aber – wieder auf !

Nichts gegen “ernst gemeinte” Bach-Therapie-versuche/-erfolge, aber dem Medizinproduktegesetz einmal zugute sind wir nicht bereit ALLE Subversitäten zu unterstützen. Bei meinen ernsthaften Kollegen und mir bleiben die Kaugummis draussen …und noch 5 Stunden im Dienste unserer “kranken-Kassen”

R. Pitz

#80 |
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Franziska Pfannkuche
Franziska Pfannkuche

Vorweg:ich bin mit Leib und Seele Krankenschwester,in der Intensiv Kinderpflege,der Psychiatrie UND Heilpraktikerin!Allgemein:menschliches Verhalten ist nicht objektiv beurteilbar und immer mit Interpretation behaftet.Bachblüten:wer denkt auch nur daran sie in der Wirkweise nur annähernd als Barbiturate einsetzen zu wollen?
Oder bei Prüfungen ein Notfallmittel zu wählen?das funktioniert so nicht,auch nicht die gewählte Methode der Doppelblindstudie.Im Bereich der psychischen Erkrankungen stösst man doch immer wieder auf noch nicht vollständig erforschte Hirnstoffwechselvorgänge(Neurotransmitter etc.)ist es nicht vorstellbar das Bachblüten darauf Einfluss haben?
Meiner Meinung liefern Kinder und Tiere ungefilterte Reaktionen und Verhaltensweisen auf BB.Das individuelle psychische Ungleichgewicht oder Leidensdruck festzustellen ist aber immer mit Interpretation verbunden und macht die Auswahl der Blüten schwieriger,weil man den Grund des jetzigen Seelenzustandes erkennen muss,NICHT ein psychisches Leitsymptom wie Angst etc.
Das ist letztlich dies Therapieverfahren was ich fast nur bei Kindern anwende,da sieht man die Wirkung unmittelbar.

Bei Erwachsenen bringt oft ein verhaltenstherapeutisches Gespräch mehr ins Gleichgewicht!

#79 |
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Heilpraktikerin Camilla Bronder
Heilpraktikerin Camilla Bronder

…Nachtrag: seit wann haben eigentlich Apotheker Homöopathie studiert und wie macht man eine ausführliche Anamnese in 5 Minuten am Ladentisch???
nur unwissende werfen Homöop. und Phyto in einen Topf;-)

#78 |
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Heilpraktikerin Camilla Bronder
Heilpraktikerin Camilla Bronder

Rescue für alle -bei Prüfungsangst- da kann ich ja mal wieder nur schmunzeln! wenn man keine Ahnung von Wirkungsweise und Anwendung der Bach Blüten hat soll man’s doch bitte bleiben lassen!
@Robert Frei:
zu 62:
wie wäre es mal sich mit den Nebenwirkungen der Homöopathie vertraut zu machen z.B. im Selbstversuch, also nicht ein Komplexmittel bei Schnupfen, sondern mit einer richtigen Arzneimittelprüfung unter fachkundiger Aufsicht! Vorsicht, könnte unangenehm werden!
zu 68: weil die Pharmaindustrie daran interessiert ist günstige wirkungsvolle heilende Mittel zu produzieren *lach… das ist doch wirtschaftlich gesehen völlig kontraproduktiv! Bringt doch viel mehr teure Mittel zu produzieren, die ein paar Symptome lindern und mittels Nebenwirkungen neue Erkrankungen hervorbringen… das nennt man Kundenbindung!
Und wie so gibt es nun Bachblütenbonbons usw.?! ja, man kann Geld mit der Unwissenheit der Menschen machen, egal ob nun Rescue die richtige Mittelkombination für den Einzelnen ist nur rein damit, ist ja eh nur Placebo! *Kopfschüttel*

#77 |
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Sabine Böker
Sabine Böker

Wie schön, dass so viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Heilberufen hier zusammen kommen und sich Gedanken über die Wirkung oder Nicht-Wirkung von Bachblüten machen – so erweitern wir alle unser Wissen, können unsere Vorurteile vielleicht mal überdenken und es schaffen, offen und ohne Wertung und Urteil an diese Therapiemöglichkeit heranzugehen- und:
Probieren geht ja bekannlich über Studieren!

Und ohne auf einzelne Aussagen in diesem Forum einzugehen, hat niemand gesagt, auch Dr. Bach nicht, dass BB ein Allheilmittel sind oder sich ersatzweise für z.B. Narkotika einsetzten lassen, sondern lediglich negative Gemütszustände ausgleichen und in eine positive Balance bringen – wird sich zu der Verordnung von BB noch Zeit für ein intensives empathisches Gespräch mit dem Patienten genommen, müssen wir keine wissenschaftlichen Studien mehr zitieren, um eine Verbesserung der Gemütslage des Patienten festzustellen.

#76 |
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Student der Pharmazie

ad 74: Dr Krüger

Was ich am Pharmaziestudium vermisse ist dass den STudenten zu wenig beigebracht wird kritisch zu denken und sich eine eigene Meinung zu bilden. Denn meine Meinung trifft sicher nicht den Ton div. Prof.

Ich kann einfach de Einstellung div. Kollegen in der öffentlichen Apotheke nicht verstehen die sofort Bachblüten oder Homöopathika aushändigen ohne sich nur kurz kritisch mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben.

Ich kann eben kein “Bei mir wirkts” als Entscheidung darüber gelten lassen ob ichs nun eine positiver EInstellung zur Alternativen Heilformen bekommmen soll.

Alleine das teilweise kein großer Unterschied zwischen Phytopharmaka und Homöopathischen AF gemacht wird sagt schon alles.

#75 |
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@ Herrn Krüger:
Bravo, wir brauchen mehr Menschen wie Sie, die über ihren eigenen Tellerrand hinausblicken können. Die meisten Ärzte, die ich mir als Vorbilder genommen habe, denken so. Und wer glaubt, von vornherein sowieso Recht zu haben, der wird stehenbleiben und einrosten.
Zur Homöopathie: Lasst uns doch noch warten auf den entsprechenden Artikel. Eines vorweg: was darüber und über Hahnemann bei Wikipedia steht, grenzt an Verleumdung.

#74 |
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Maximilian Micka
Maximilian Micka

Frau Schlier:
Danke, daß Sie auch Ärzte zu den Heilberufen zählen… ;-)

Da das Thema auch kam:
Als Schulmediziner verordne ich übrigens auch ALLE Medikamente individuell. Daß ich den Sinn von scheinbar allgemeingültigen “Notfalltropfen” nicht verstanden habe, kann ich offen zugeben.

Die Aussage “an einer Chemo zu verrecken” halte ich gegenüber den bemitleidenswerten Patienten für geschmacklos! Ich kenne keinen Fall wo Krebs durch Bachblüten geheilt worden wäre – Ihr Angeber!

Möglicherweise sind die BBs durchaus Heilungspotent, andere Heilpflanzen sind es ja auch und die Form des Wirkstoffauszuges darf ja auch gerne variieren – meiner Meinung nach… Ich frage mich nur, ob es nicht an der Theorie liegt, die eine wirksame Maßnahme derart untergräbt, so daß sie nur für Unsinn gehalten werden kann.

Der Herr Robert Frei hat meines Erachtens übrigens keine Ahnung wie das Geschäft in der Pharma läuft… Bei mir sitzen wöchentlich die Vertreter in der Praxis, die geben mir schon zu verstehen, was die Pharmaindustrie will. Mit wirksamen Medikamenten hat das bisweilen nichts zu tun.
DEREN Studien glaube ich übrigens schon lange nicht mehr. Studien bestehen zum großen Teil aus Statistik wenn eine Aussage gemacht und bewiesen werden soll. Ich glaube nur der Statistik die ich selber fälsche!

#73 |
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@ Robert Frei: ich greife nur Ihren Ton auf (den “Schubladenzieher” bitte wegdenken). Ich habe nicht gesagt, dass ich glaube, dass BB wirken. Ich habe bloß keine Lust darauf, wenn Leute mit einer unangemessenen Inbrunst über Dinge polemisieren, von denen sie nicht wirklich was verstehen können. Das maße ich mir auch nicht (mehr) an. Und was die Wissenschaft betrifft: ich denke, die aktuellen Diskussionen über die Glaubhaftigkeit von Studien, die von Pharma-Firmen gesponsort werden, zeigen, wie der Hase läuft: Was nicht passt, verschwindet in der Schublade. Bemerkenswert ist, dass es wahrscheinlich zu sehr vielen “herkömmlichen” Medikamenten mehr Studien gibt als über ganze alternativmedizinische Ansätze wie z.B. die BB-Therapie.
Im übrigen arbeite ich derzeit ausschließlich “schulmedizinisch”, und ich weiß, dass das wirkt.

#72 |
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Dr. Elisabeth Pommé
Dr. Elisabeth Pommé

Man sollte sich hier mal Fragen, wie Diejenigen, die die Studie durchgeführt haben, eingestellt waren gegenüber der Bachblütentherapie. Ein Beispiel aus meinem Berufsleben (damals noch als Krankenschwester tätig): ein Assistenzarzt sollte ein Mistelpr¨perat bei einer Tumorpat. spritzen. Dies hat er auch getan, aber als er wieder kam, schmiss er mir die Spritze fats vor die füsse und meinte verächtlich, ob dies dennnun helfen sollte”. Meiner Meinung nach beeiflusst die Art und Weise der Präsentation einer Therapie gegenüber oder an den Patienten erheblich die Wirksamkeit. Deswegen gibt es Doppelblindstudien, aber wenn die Therapeuten trotz Doppelblindstudie wissen, um was es in dieser Studie geht, kann dies dennoch die Art der Präsentation gegenüber dem Patienten erheblich beeinflussen. Man sollte mal den Versuch starten, den Therapeuten/Ärzte, die an einer solchen Studie mitmachen, zu sagen, es sei ein neues Medikament der Pharmaindustrie für ein bestimmtes Symptom (was anderes kann die westliche Medizin eh kaum, es geht stets nur um die symptomatische Therapie, ausser bei einem Infektkurierung mit Antibiotika geht es eigentlich fast nie um eine richtige Heilung, es sei denn, der Patient kommt mal zu einem Psychosomatiker. Der “Alternativtherapeutiker” hat deswegen soviel Erfolg, weil stets eine sehr lange Anamnese dazu gehört, das oder die Probleme des Patienten somit herausgefunden werden, so kann an die Wurzel der Erkrankung gegangen werden kann). Würde der Mediziner an der Universitätsklinik also der Meinung sein, bei der Studie würde es sich um ein “richtiges” Medikament handeln, bin ich fast davon überzeugt, dass das Ergebnis ganz anders aussehen würde! Lassen wir es doch mal auf einen Versuch ankommen!

#71 |
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Heilpraktikerin Lydia Schramm
Heilpraktikerin Lydia Schramm

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich die Chance geben, Erfahrungen zu machen, die Sie sich heute vielleicht noch nicht vorstellen können.

#70 |
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Interesant, wieviele hier ohne jede Studie, und somit ohne jedes Argument schreiben, Bachblüten hätten irgendeine Wirksamkeit.

Das mag man ja gerne glauben, aber es in eine Diskussion unter Fachleuten einzubringen, ohne Argumente jenseits der eigenen Erfahrung oder eines zu sehen gemeinten Wirkens zu haben, ist doch einfach nur peinlich.

Ja, ich bin Schulmediziner durch und durch, etwas anderes bleibt mir als Anästhesist auch gar nicht übrig (den Versuch, mit homöopathischen Mitteln oder Bachblüten eine Hüft-TEP zu narkotisieren, werde ich mangels Probanden nie antreten können), dennoch glaube ich in Bezug auf mich und meine eigenen Erfahrungen z.B. durchaus an die Wirksamkeit homöopathischer Mittel an mir. Da ich aber weder randomisiert, noch kontrolliert oder repräsentativ bin, und es keine validen Daten für die Wirksamkeit homöopathischer Medikamente gibt, würde ich mich hüten, trotz eigener positiver Erfahrungen (oder eben Placebo-Effekten) meine Meinung ohne wertige Argumente hier einzubringen.

Man kann ja glauben, was man will, das ist ein freies Land, aber wenn man diskutiert, gerade in Fachkreisen, zählen eben Studien, und nicht der Glaube, den man selbst hat.

Wäre schön, wenn manche der hier sinnfrei “Die wirken aber, hab’ ich selbst gesehen, an Tieren und überhaupt!”-Poster sich das vor Augen hielten.

Übrigens: es gibt UFOs. Habe ich keine Beweise für, aber ich persönlich glaube das, und darum ist das jetzt Fakt. Wer dagegen ist, braucht mindestens so gute Argumente wie ich sie dafür habe.

#69 |
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Heike Löhrke
Heike Löhrke

Gäbe es einen Preis für die obskurste Recherche zur Alternativmedizin, dieser Artikel käme auf jeden Fall in die engere Wahl… Noch nicht einmal das Abschreiben gelingt korrekt: Zitterpappel wird nicht bei Angst vor dem Unbekannten, sondern bei Ängsten, deren Auslöser nicht benannt werden kann, eingesetzt (also nicht konkreten Ängsten). Es gibt aber auch Mischungen, die Toleranz, Konzentration etc. fördern – kleiner Tipp an den Verfasser.

#68 |
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Herr Frei, wieso fechten Sie eigentlich dermaßen gegen alternative Medizin? Sie sind doch nur Student. Haben Sie denn ein prinzipielles Problem damit, daß VIELLEICHT die Dinge anders liegen, als Sie in Ihrem bisherigen Studium erfahren haben? Und woher eigentlich haben Sie die Logik und das Wissen bezogen, um hier dermaßen auf den Putz zu hauen? Ich habe es Ihnen schon mal gesagt: Seien Sie nicht so präpotent! Etwas mehr Bescheidenheit wäre Ihnen wirklich zu raten.

#67 |
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Student der Pharmazie

@ Sven Falkenhain

Und sie als Arzt haben wohl ene umfassende Bach-Blüten Asubildung genossen oder wie? Haben sie schon Studien zur WIrksamkeit darüber angestellt? Leider bringen die meisten hie rnur Beiträhe wie ” Bei dem wirkts” und so weiter aber keine verifizierbaren Tatsachen.

Was würden Sie eher glauben?

Weiters möchte ich nur anmerken dass ich keineswegs vorhabe als Apotheker, wie sie es so schön nennen “Schubladen ziehen” werde.

#66 |
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Frau Monika Schreck
Frau Monika Schreck

Ich kann Sie gut verstehen. Früher war ich OP-Schwester, überzeugt von der Schulmedizin und hätte Ihnen noch Beifall gespendet. Ich habe nach sehr großer Skepsis die unwahrscheinlichsten Erfahrungen mit den Bachblüten gemacht und in vielen Jahren in denen ich mein Wissen über diese Therapie weitergab vieles erlebt. Ich muß darüber nicht diskutieren ich bin immer wieder froh, daß ich diese Alternative habe.
Wenn mir eine Mutter berichtet daß ihre Kinder seit den “Bachblüten” friedlich miteinander im Sand spielen und sich nicht dauernd die Schaufel auf den Kopf schlagen, dann freu ich mich einfach darüber. Wie das funktioniert kann mir dann doch egal sein, wenn es funttioniert und nicht schadet.

#65 |
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Heilpraktikerin katrin schoen
Heilpraktikerin katrin schoen

Ich fand diesen Artikel sehr provokant. Ich arbeite schon sehr lange mit BB. Brauchen wir immer einen Beweis wie etwas wirkt? BB werden individuell für jeden Patienten extra zusammengestellt.Und dass sie helfen kann man an Kindern sehr gut sehen die ja unvoreingenommen die BB nehmen. Bei der Homöopathie war oder ist es doch das gleiche. Das wird auch immer noch angezweifelt.
Die Pharmaindustrie kann an BB gar kein Interesse haben das es hier um viel zu viel Geld geht. Mit Sicherheit würde das eine oder andere Präparat nicht mehr gebraucht werden.

#64 |
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Wie kommt es, dass uns noch nicht fertige Schubladenzieher hier erklären wollen, warum Bach-Blüten nix bringen? Dem Prof nachplappern kann doch jeder. Ihr werdet das Zeug schon verkaufen, ganz sicher!
Die Studienlage ist natürlich deswegen so lächerlich, weil niemand diese Studien bezahlt. Aber wahrschinlich würde sowieso überwiegend herauskommen, dass es nicht wirkt, weil es kein passendes Studiendesign gibt.
Der Artikel ist aber viel zu knapp, um das Thema zu erfassen. Ich hebe mir aber meine Häme auf für die Folge über Homöopathie, die ganz sicher kommen wird.

#63 |
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Heilpraktiker

Den Patienten ist es relativ egal, ob eine Heilung oder Linderung wissnschaftlich belegbar ist oder nicht. Denn die meisten sind wissenschaftlich austherapiert.!

#62 |
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Student der Pharmazie

Herr Matthias Zernetzky !

Wenn Bachblüten wirken würden wäre die Pharmaindustrie sofort an der Herstellung von Massen an Bachblüten. Denn die Herstellungskosten sind minimal und Zulassungsverfahren sind auch nicht nötig!

Nur raten sie mal warum sie es lassen?

#61 |
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Verehrte Kommentatoren, (fast) alle bisher haben Sie eine große Gemeinsamkeit, die Verleugnung der ureignen Selbstheilungskräfte des lebenden Individuums.
Die EINEN glauben, es sei genau die Pille, der Tropfen, das Medikament, welches jetzt die Wirkung erzielt hat und schreiben dann, “Wer heilt hat recht”.
Die ANDEREN bestreiten eine objektivierbare Wirkung des Medikaments, womit sie (vermutlich) auch Recht haben, sprechen dann aber dem Patienten seinen Heilerfolg ab. Diesen gibt es aber, zumindest subjektiv und der “Geheilte” hat einen erheblichen Vorteil: Er ist nicht selbst verantwortlich für seine Heilung, er kann seine Selbstheilung dem Medikament und dessen Verordner attribuieren, der dies gerne annimmt.
Aus meiner Erfahrung als Ausbilder und Anwender selbstorganisatorischer Hypnose sind mir diese Effekte gut bekannt, schließlich arbeite ich damit. Und wenn man den Irrglauben verlässt, in der Hypnose andere beherrschen zu wollen, kann man auf der Ebene der Selbstheilung spannende Phänomene beobachten, ganz ohne Tröpfchen, nur mit Selbstheilung.
Freundliche Grüße

#60 |
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Matthias Schlegel
Matthias Schlegel

Hallo Frau Dr. Kaul !

“Wie teste ich also objektiv und kontrolliert ob die individuell zusammengestellte Mischung (oder Einzelpräparation) wirkt? ”

Gar nicht !

Denn selbst wenn man innerhalb einer Studie eine Anamnese mittels Fragenbogen *grusel* durchführen würde und die Mittelfindung per computergestütztem Repertorium wie z.B. Radar o.ä. stattfände, bleibt ironischerweise immer noch der Mensch als Unsicherheitsfaktor – und zwar sowohl auf der Patienten- resp. Probandenseite als auch auf der Seite des Behandlers.

Und was in der Humanmedizin dank verbaler Kommunikation evtl. noch als “Change einer Möglichkeit” erscheint, dürfte gerade bei unserer Klientel ins Unkalkulierbare abdriften.

Schließlich ist sowohl Veterinärmediziner als auch Tierheilpraktiker bei der Anamnese neben Adspektion, Palpation, Auskultation und Perkussion auch noch auf ein gerüttelt Maß an geradezu kriminalistischem Spürsinn angewiesen, um bei den Schilderungen der Patientenbesitzer Dichtung von Wahrheit zu unterscheiden … :-)

#59 |
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Wer heilt, hat Recht…

#58 |
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Tierheilpraktiker

BB wirken! Tiere sind den Bachblueten gegenueber unvoreingenommen. Natuerlich hat die Pharmaindustrie kein interesse daran Bachblueten in ihr Repertoir aufzunehmen, das würde ihren Umzatz sicher um einiges schmälern. Aus diesem Grunde gibt es. wie bei vielen alternativen Heilmethoden, auch keine ernstzunehmenden Studien.

#57 |
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Kena Maier
Kena Maier

Streit ist ja auch eine Form der Annäherung.

#56 |
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Student der Pharmazie

Sg. Frau Motzer!

Der unterschied dabei ist dass AST in guten Studien immer mit einer Kontrollgruppe auf Placebo-Effekt etc. überprüft werden, was man bei den meisten Alternativ-Methoden nicht findet.

Placebo Effekt ist ja nichts schlechtes. Man soll nur akzeptieren dass die meisten Alternativ-Formen nur deshalb eine Wirkung haben.

Anbei:

Aber wo Wirkung ist wird es auch immer eine Nebenwirkung geben.

#55 |
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Heilpraktikerin

….und dann könnte man sich auch mal mit dem Thema “Placebo” wissenschaftlich auseinandersetzen und dabei feststellen, daß dieser immer wieder verschrieene Effekt auch in jeder schulmedizinischen Behandlung eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt.

#54 |
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Heilpraktiker

Wann fangen wir endlich an, Komplementärmedizin in Kooperation mit der Schulmedizin zum Wohle der Patienen zu leben?

Dieser Sommerloch-Artikel trägt dazu leider nichts bei.
Ich selbst bin ein Teamspieler und suche die Zusammenarbeit mit der Schulmedizin. Es ist schön die Komentare zu lesen, die belegen, das es mehr eine breite Zustimmung und kein großartiges Gegeneinander gibt.
Ich werte den Artikel des Autors als “Testballon” zur Auslotung der Stimmungslage.
ICh freue mich schon auf weitere Sommerloch-Soaps!

#53 |
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Bernd Poslusny
Bernd Poslusny

Mit Bachblüten zu behandeln geht genauso an der Ursache vorbei wie die Behandlung mit konventionellen Mitteln der Pharmaindustrie. Kein Mensch ist krank, weil ihm Bachblüten, Betablocker, Cholesterinsenker oder Zytostatika fehlen. Diese schematische Sichtweise, Krankheiten mit irgendwwelchen Mitteln – gleich welcher Art – zu behandeln wird niemals dazu führen, daß wir weniger Kranke haben werden. Alle diese Ansätze – ob “evidenzbasiert” oder “alternativ”. sind nicht zielführend. Wenn ein mensch krank ist, dann fehlen ihm nicht Pillen oder Tropfen, sondern etwas essentielles in seinem Leben.

#52 |
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Heilpraktikerin Martina Jachmann
Heilpraktikerin Martina Jachmann

Guten Tag, Herr Graetzel!

Wie schön, mal wieder von Ihnen zum Thema Naturheilkunde zu lesen. Und diesmal sogar in Form einer Reihe! Ich freue mich schon.
Zumal ich schon des öfteren von Ihnen Berichte über naturheilkundliche Therapien lesen konnte, die, vorsichtig ausgedrückt, sehr abfällig formuliert waren.

Im Internet stosse ich immer wieder auf Verfasser, denen es anzudeuten beliebt, das das HPG von 1939 zu Recht noch in dieser Form in Kraft ist (Zitat: “Hitler hatte schon recht!”) Gibt es evtl. einen Club? Nicht das ich irgendjemanden unterstellen möchte er wäre nationalsozialistisch geprägt, nur weil er alternative Therapien ablehnt, das möchte ich hier in aller Form unterstreichen! Was auch witzig wäre, denn es ist bekannt, das Hitler gegen ein Magenleiden Mutaflor eingenommen hat. ;-)
Aussagen dieser Art entsetzen mich, denn angeblich sind sie von intelligenten, studierten Menschen verfasst.

Nein, was ich persönlich als sehr schade empfinde, ist der ewig angefachte Kampf zwischen Schulmedizin und Naturheilpraktikern und damit möchte ich mich dem Post Nr. 25 anschliessen.

Ich möchte mich fürs erste outen – ich bin Fan der sog. “Schulmedizin” und bin sehr darauf bedacht, soviel seriöses und fundiertes Material über die Vorgänge im menschlichen Körper zu lesen, wie es nur irgendwie geht. Schließlich kann man auch kein Auto reparieren, wenn man nicht weiß, wie es funktioniert.
Und vieles liest sich, mit den richtigen Augen gesehen, spannender als jeder Krimi.

Ich reagiere absolut allergisch auf Aussagen mancher meiner lieben Kollegen, wie:”Man muss nicht alles erklären können, man muss nur glauben.”

Zumindest ein Erklärungsansatz sollte vorhanden sein. Alles andere empfinde ich persönlich als hilflos und blind.

Ich selbst benutze übrigens keine Bachblüten; ich kann selbst nicht an sie glauben, wie könnte ich sie dann meinen Patienten empfehlen?!

Homöopathie habe ich selbst getestet und mit Staunen festgestellt, das es etwas bewirkt hat. Warum? Der Effekt der eintrat, war nicht der den ich erwartet hatte.
Trotzdem werde ich nicht warm mit dieser alten und auch bei Ärzten immer beliebter werdenden Therapie.

Herr Graetzel, ich möchte Ihnen zum Schluss noch einen Vorschlag für Ihre nächsten Artikel machen: Warum beschäftigen Sie sich nicht einmal mit der Frage, warum eine Seite der Schulmedizin sich immer mehr auf das Wohl des Patienten besinnt, sprich die Heilung oder zumindest die Linderung von Beschwerden als Maxime ansieht und dazu auch bereit ist, andere Wege zu gehen (ungeachtet des Spotts ihrer Kollegen) und die andere an hergebrachten Verfahren festhält und sie vehement verteidigt. Das Einbeziehen eines Kollegen aus der Psychologie wäre mit Sicherheit auch sehr interessant.

DAS wäre zumindest mal etwas anderes als die üblichen Hetzreden!

Mit freundlichen Grüssen,

HP Martina Jachmann

#51 |
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Eins haben Sie erreicht :
Aufmerksamkeit.
Um sich ins Licht setzen will-da muß man eine These aufstellen
und dann die manipulation laufen lassen.Der name will hoffentlich bleiben. Wenn ich behaupte daß Knoblauch auf
Schokoladenpudding nicht geeignet ist dann heißt das nicht
das Knoblauch für die Nahrungsaufnahme nicht taugt.
Wissenschaftler sollten erst selbst eine Therapie damit machen bevor sie die Erfahrung von 50 Jahren vieler Behandler in Frage stellen.
Neurastheniker brauchen auch keine Notfalltropfen,.
sie sind Neurastheniker und kein Notfall.
Schmerzen haben viele ursachen daher können verschiedene
Bachblüten helfen wenn der Patient sich darauf einläßt.
Stress hat viele Ursachen:
Ungeduld : Impatient Elm bei allgemeinen Stress
und so weiter undso weiter
Dr. Bach hat 38 Gemütszustände beschrieben
nicht Symptom = Pille
es gehört etwas mehr Zeit dazu um über eine Studie sich zu profilieren.
Warum können sie nicht einfach Respekt und Achtung vor dieser wunderbaren Therapie zeigen.
Sicherlich sind Sie jetzt für viele Vorträge ausgebucht oder ?
Wenn ich ein Stechen im Auge habe kann ich ein Schmerzmittel nehmen oder den Löffel aus der Tasse beim
Kaffetrinken.nehmen.
Es kommt immer auf die Betrachtungsweise an.
Respekt und Achtung vor dem menschen kritisch mit den
wissenschaftlichen Studien könnte uns alle nützlich sein.

#50 |
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Heilpraktikerin Beatrix Helbling
Heilpraktikerin Beatrix Helbling

Eine Freundin von mir war massiv psychisch erkrankt. Ich habe ihr Bachblüten zusammengestellt, obwohl ich in ihrem Falle selbst nicht wirklich überzeugt war, dass sie helfen könnten, denn sie war RICHTIG “am Boden”. Sie bekam auch Psychopharmaka von einer Ärztin. Ich empfahl ihr, zunächst beides parallel zu nehmen. Als sich etwas Besserung einstellte, “schlichen” wir uns langsam aus den Psychopharmaka heraus und intensivierten die Bachblüten. Jetzt, nach einigen Wochen, nimmt sie ausschließlich Bachblüten. Vielleicht ist es die Placebo-Wirkung, vielleicht haben auch die Medikamente geholfen, vielleicht war es auch ihr Vertrauen in mich, VIELLEICHT waren es aber DIE BACHBLÜTEN??? Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die könnt Ihr noch so mit allen Apparaten untersuchen und werdet sie – zumindest jetzt noch – nicht verstehen!!! Meine Freundin fühlt sich geheilt, ist riesig dankbar, dass sie die Medikamente allein schon wegen der Nebenwirkungen nicht mehr nehmen muss (dass sie für die Kassen – sprich für den Beitragszahler schlicht ein Vielfaches teurer sind, weiß wohl auch jeder!) und so ist es gut für sie. Was wollen Sie mehr? Lieben Gruß aus Freiburg

#49 |
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Vera Weh
Vera Weh

@Frau Kaul: Na das ist ja gerade das Problem, warum MUSS ich denn eine Studie haben die mir belegt..ja meine Güte, das hat ja wirklich was gebracht!
Bei individuellen Therapieansätzen kann man natürlich auch nur bei der einzelnen Therapie am Ende sagen, ob es geholfen hat, oder nicht.
Das reflektiert dann zum Teil die Methode und zum Teil das Können des Therapeuten.
Dann kann der Patient entscheiden, ob er damit zufrieden ist, oder nicht. Und dass es nicht DIE Methode für JEDEN gibt, das zeigt sich sowohl schulmedizinisch, wie “alternativ”. Auch Aspirin hilft nicht bei jedem.
Denn es sollte ja tatsächlich nur darum gehen, dem Menschen hinter all diesen Theorien zu helfen. Wenn ich das getan hab bin ich zufrieden. Der Patient auch. Nur die Statistiker, die sind immernoch nicht glücklich.

#48 |
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Margot Hörpel
Margot Hörpel

Die Wissenschaft hat festgestellt….
Kann aus Erfahrung mit meinen Hunden sagen: und sie wirken doch. Die Tiere wissen nicht was sie da bekommen und dennoch zeigen die BB Wirkung.
Auch in der Schulmedizin ist nicht alles beweisbar und man nimmt es doch.
Ich handele nach dem Grundsatz: Wer heilt hat Recht

#47 |
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Dr. med. vet. Susanne Kaul
Dr. med. vet. Susanne Kaul

Von verschiedenen Lesern wird hier immer wieder erwähnt, dass die “klassischen” Studien ja nicht geeignet seien, um die Wirksamkeit von Alternativ-Medizin zu belegen. Nun mal bitte Butter bei die Fische: Wie müsste eine Studie denn Ihrer Meinung nach aussehen, um die Wirksamkeit nachweisen zu können? Über entsprechende, alternative Studiendesigns habe ich hier noch nichts gelesen.
Ich bin kein Alternativ-Medizin Gegner, aber ich glaube auch nicht, dass Homöopathie und BB etc. immer und überall wirken. Während ich zum Beispiel mit Traumeel (ja, ich weiß, eine Mischung die ja so eignetlich gar nichts mit Homöopathie zu tun hat), sehr gute Erfahrung gemacht habe (bei mir selbst), helfen die Rescue Tropfen bei meinem Hund überhaupt nicht, weder Sylvester noch vor einem Besuch in der Tierarztpraxis. Der Hund ist genauso panisch wie ohne.
Also, einfach so eine Mischung die immer wirkt, das funktioniert nicht. Wie teste ich also objektiv und kontrolliert ob die individuell zusammengestellte Mischung (oder Einzelpräparation) wirkt?

#46 |
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Erika Mosch
Erika Mosch

Hallo skeptikEr,
warum wäre es abwägig,daß Schulmediziner mit Schröpfköpfen umherlaufen, sie tun es doch auch mit Akupunkturnadeln.Wir sollten zusammen versuchen dem Patienten zu helfen,sowohl als auch.Eine Zuknunftsvision…. da gehören bestimmt noch mehrere dazu. Aber im Interesse “hilfesuchender”bestimmt nachdenkendswert.Miteinander hätten wir ein ungehäueres Potential.

#45 |
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“Und täglich grüßt das Murmeltier!” Jedes Mal wenn das Thema Schulmedizin versus Alternativmedizin angesprochen wird, steigen die VerfechterInnen der jeweiligen medizinischen Glaubensbekenntnisse wie die wütenden Hornissen in die Luft. Vergessen wird dabei nur das Wichtigste – der Patient! Wenn er das wünscht, werden Bachblüten, Homöopathika etc. ausgetestet und verordnet, und sie werden helfen. Wenn er die chemische Keule bevorzugt, wird diese verordnet und sie wird auch helfen. Hauptsache, ich habe ihm/ihr geholfen. Wir sollten mehr dem Patienten zuhören, unsere Therapie mit ihm besprechen und auch bereit sein, aus eigenen Fehlern zu lernen. Dies wusste bereits Cicero, als er sagte “Errare humanum est, in errore persevare stultum!”

#44 |
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Weitere medizinische Berufe

Wissen Sie, was ich an der Wissenschaft am besten finde? Dass alles Unmögliche irgendwann mal als möglich gelten kann. UND sogar widerlegt werden kann, OBWOHL es einmal als wissenschaftlich erwiesen galt…!
Erare humanum est.
In meiner Praxis gilt: was möglichst nebenwirkungsfrei hilft, wird mit allen Erfahrungen – der alternativen Heilkunst UND der schulmedizinischen – weiter verfeinert und angewendet.
Hier geht es um Menschen. Oder doch um Eitelkeiten??

#43 |
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Dr. med. ERNST  H. Tremblau
Dr. med. ERNST H. Tremblau

Für Wunder, die ja sogar in Lourdes amtlich registriert werden sind zusätzlich Theologen zuständig.Übrigens lernte Kater Murr (siehe unter < Deutsche Literatur > ohne pharma-
kologische Hilfe Lesen und Schreiben.
E.T.A.Hoffmann hat leider seine Untersuchungsmethode nicht angegeben.
Schließlich hatte aber Konrad Lorenz erst einmal nur einen
grauen Lappen und sich selbst nötig um von einer jungen Gans als Mutter anerkannt zu werden-.
Und: Roland K.fand allein beim Tofranil = Imipramin ganz
außerhalb der eigentlichen Planung die antidepressive
Wirkung.- Zu allem was er allein fand waren tausende von
Bestätigungen “nötig”, die kaum Neues erbrachten.-
Sind die Erfolge einzelner Menschen durch “Zufall”
gekommen oder verdanken wir sie schärferer Beobschtung als der der übrigen Dösköppe. Gottfried Keller und auch Johann Wolfgang hatten noch Augen zum S E H E N !
Was sagte Walther Birkmayer ” Wannst doppelblind schaust hernach siehst garnix mehr !” Mißtraut allen Stolzen und
deren großen Zahlen.- Mir fällt es schwer zwischen “Schulmedizin” und “Alternativen” zu unterscheiden wenn mir in beiden Sparten (gibts die überhaupt und wie sind die definiert ?) ordentliche Menschen begegnen, die ich mag und die mich mögen.-
“Hugh” sagte Winnetou, legte seinen Bauch in Falten und
verschied ! Herzlichen Gruß Sceptikus

#42 |
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Matthias Schlegel
Matthias Schlegel

Kleiner Nachtrag :

Ich bitte die Rechtschreibfehler zu entschuldigen; die Schriftgröße bei der Darstellung hier auf dem Monitor ist eine Zumutung …

#41 |
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Matthias Schlegel
Matthias Schlegel

In der Diskussion um die Beweisführung der Wirksamkeit von Präpaaten gleich welcher Couleur – ob nun “schulmedizinisch” oder “alternativheilkundlich” wird oft und gerne auf randomisierte Doppelblindstudien als Weisheit letzter Schluß hingewiesen – und zwar ungeachtet dessen, ob nun eine rein symptomatische oder aber ganzheitliche Betrachtung der “Heilweise” zugrunde liegt.

Das so etwas in der klassischen Homöopathie nicht funktioniert merke ich nicht zuletzt an den Reaktionen der Patientenbesitzer, welche vor einer Konsulation zunächst Rat und Hilfe bei den “Jetzt helfe ich mir selbst” Autoreparatur-Buch-Derivaten aus der alternativen Tierheilkunde suchen, in denen nach dem Motto “Hat ihr Hund X, geben Sie Y” verfahren wird.

Ich habe mich bislang nicht wirklich mit Bachblüten beschäftigt und kann daher nicht aus Erfahrung sagen, ob es sich hierbei ähnlich verhält wie mit homöopathischen Zubereitungen, durfte aber bereits oft genug die erstaunliche Wirkung – gelegentlich aber auch Nicht-Wirkung – der so genannten “Rescue Remedy”, also der Notfalltropfen kennenlernen.

Ich bin zu skeptisch um an Dinge “zwischen Himmel und Erde” zu glauben und zweifle auch in der klassischen Homöopathie an Zubereitungen jenseits der Loschmidtschen Zahl – aber nur aufgrund meines eigenen persönlichen “Nicht-Verstehens” und nicht aufgrund von klassisch-wissenschaftlichen Beweisen oder Nicht-Beweisen.

Wenn Alexander Fleming den Stand der Wissenschaft zu seiner Zeit für das Non plus Ultra gehalten hätte, gäbe es kein Penicillin …

Anstatt hier von Gläubigkeit und Scharlatanie zu reden sollten vielleicht beide Lager hoffnungsvoll in die Zukunft blicken – und zwar über den Tellerrand hinweg.

#40 |
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Vera Weh
Vera Weh

An 100 Patienten dieselbe Bachblütenmischung zu testen ist in etwa so sinnvoll, wie mit ihnen exakt dieselbe Psychotherapie (mit vorgefertigen Reaktionen des Therapeuten, egal was der Patient sagt) durchzuführen.
Es ist schon ein bisschen arm, dass immer wieder vehement versucht werden muss bestimmten Bereichen der Naturheilkunde ihren Nutzen abzusprechen.
Um auf den, wenn auch etwas schrägen, Vergleich mit der Chemotherapie einzugehen…..hier hat’s dann im Zweifelsfall zumindest nicht geschadet.
Wird ja keiner gezwungen sich mit Bachblüten therapieren zu lassen!

#39 |
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Es mag ja nun ausschauen, wie es will, und ob man es erklären kann, oder nicht, bleibt dahingestellt:
Auf jeden Fall bekommen meine Hunde vor jeder Silvester-, und sonstiger Freuden- und Spass-Knallerei RESCUE-Bachblüten-Tropfen, und sie ertragen das ganze Lärmgeschehen einfach mehr oder weniger unbeteiligt, was sie ohne RESCUE-Tropfen beim besten Willen nicht hinbekommen, sondern dann teils ängstlich, teils aggressiv immer auf den Krach reagieren!
Ich habe nie versucht zu erklären, warum es so ist mit den Tropfen bei den Tieren, meine Frau und ich nehmen es einfach hin, und die Hunde ebenso, wobei es denen noch stressfrei gut zu gehen scheint.

#38 |
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kai vonHaase
kai vonHaase

Bachblüten wirken auch auf Hunde, wenn die Blüten gar keine sind und das Herrchen das nicht weiss –

das ist nun nicht wirklich schlimm, zeigt es doch,
welch große Auswirkung auf unsere nonverbale Kommunikation (da zählt auch der Geruch dazu)unsere Psyche hat.
Wenn man dann noch aufhört, Placebo-Effekte abfällig herabzuwürdigen und endlich einsieht, dass es eben Effekte SIND, messbar, beweisbar,
dann treffen wir uns eigentlich alle auf einer Basis – die Bachblütler und die Statistiker aus der Wissenschaft.

Es könnte wirklich einfach sein, wenn man seine Eitelkeiten mal ablegen würde.

#37 |
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Anita Röser
Anita Röser

…weil nicht sein kann, was nicht sein darf????
aus dem artikel spricht, dass sich der verfasser eher noch nie selbst auf eine alternative heilmethode eingelassen hat. vielleicht wäre das mal ein erster schritt. ich praktiziere seit über zehn jahren und mache auch die irisdiagnose und es sind nicht nur die überzeugten naturheilkundeanhänger immer wieder verblüfft. wär´s mal einen versuch wert???

#36 |
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Student der Pharmazie

Nehmen wir an das Prinzip der Homöopathen wirkt.

Warum dann nicht Leitungswasser als Arznei verkaufen, darin haben bestimmt alle Substanzen aus Homöopathischen Mitteln auch irgendwann ihren “Abdruck” hinterlassen. Und dass sogar in Verdünnungen jenseits D23.

#35 |
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Erika Mosch
Erika Mosch

Beim Lesen diesen Artikels war mein erster Gedanke”sind wir wirklich so arrogant zu glauben, daß wir alles was auf dieser Welt passiert, wissenschaftlich jetzt erklären können und müssen”? Es gibt noch so viel, was erforscht, erkannt und beachtet werden muß.Warum rücken wir nicht einfach zusammen und versuchen unseren Patienten zu helfen ganz gleich ob schulmedizinisch oder naturheilkundlich. Es ist nun mal so , wer helfen konnte hat recht.

#34 |
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zu Nr. 33: Herr Frei, daß bei einer Verdünnung jenseits der zehn-hoch-23 kein Molekül der Wirksubstanz mehr vorhanden ist, ist klar. Die Homöopathen gehen davon aus – ich selbst habe Schwierigkeiten damit, das nachzuvollziehen -, daß durch eine spezielle Prozedur, das mit der Veerdünnung gekoppelte Potenzieren (sind also zwei unterschiedliche Dinge) eine Art Muster der Substanz in der Matrix hinterlegt werden kann. Somit sollen sich Eigenschaften der Wirksubstanz auf die Matrix übertragen, quasi wie der Abdruck einer Hand in Lehm selbige repräsentiert aber nicht materiell darstellt. Für Naturwissenschaftler ist das natürlich schwerer Tobak. Aber denken Sie daran, wie es Einstein erging. Sein Doktorvater wollte ihn davon abbringen, in theoretischer Physik zu promoviren, denn es gäbe in diesem Gebiet ja nichts mehr zu entdecken. Gut, daß unser Albert E. es doch gemacht hat. Vielleicht werden sich Bach-Blüten, klassische Homöopathie u. a. dereinst als Quatsch erweisen. Vielleicht aber eröffnen sie uns eine ungeahnte, neue Weltsicht. Auf der Basis der bisherigen, lausigen Studien kann diese Frage jedenfalls nicht entschieden werden.

#33 |
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Heilpraktikerin

Mir ist es zu müssig einen Kommentar zu schreiben wenn es immer wieder darum geht die Naturheilkunde als unwirksam erscheinen zu lassen. Ich möchte nur einen Denkanstoss geben. Wenn die verschiedenen Therapien so uneffektiv und unbrauchbar sein sollen, warum nehmen es die Pat. dann an?? Offensichtlich gibt es doch Erfolge…. und liebe Heilkundigen der studierten Kunst: Glaubt doch endlich mal: Was so lange währt ist gut. Ich erinnere nur an die Versuche schwere Krankheiten wie Parkinson in den Griff zu bekommen. Ich höre immer wieder von meinen Patienten “der Arzt hat gesagt… und nichts war von Erfolg gekrönt.” Die Pat. haben offensichtlich nicht das Vertrauen in die moderne Medizin das man hier gerne “verkaufen” möchte. Diese ständigen Angriffe erinnern an das Misstrauen gegen die Akupunktur in der Vergangenheit und jetzt beantspruchen gerade diese Therapieform die Ärzte selbst. Liebe Kritiker: Ihr langweilt uns. Lasst es endlich sein. Kümmert Euch um Lösungen wie Ärzte und Heilpraktiker gemeinsam zum Wohle des Menschen arbeiten können. Ich kenne viele Ärzte, die gerade aus nicht gekrönten Erfolgen heraus die Patienten in meine Richtung schicken und das ist eine konstruktives Arbeiten zum Wohl der erkrankten Menschen. Hier geht es nicht um studiertes Wissen oder Studien sondern um Menschen.

#32 |
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Kerstin Titze
Kerstin Titze

@ R. Frei

Es ist doch jedem bekannt, das wir auch heute noch nicht “alle Dinge zwischen Himmel und Erde” erklären können. – Oder können Sie das ??! Was bitte ist deshalb daran mittelalterlich? Außerdem muß , nur weil man es nicht wissenschaftlich fassbar beweisen kann, nicht gleich alles “Alternastivmedizinische” in die Humbug-Kiste gesteckt werden.Akupunktur ist heute auch noch nicht vollständig erklärbar , wird aber zunehmend und mit Erfolg eingesétzt. Selbst in meiner Zahnarztpraxis kommt sie für die verschiedensten Anwendungen zum Einsatz.Ob es hilft – fragen Sie doch mal den Patienten , dessen Würgereiz damit verschwunden ist!!

#31 |
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Student der Pharmazie

ad 27. Dr Krüger

gerade als Chemiker sollten ihnen doch Potenzierung über die Loschmidtsche Zahl mehr als verdächtig vorkommen. Und nach dem Grundprinzip von Hahnemann steigt die Wirksamkeit mit der Potenz aber welches der 0 Moleküle wirkt denn dann in diesen Homöopathischen Mitteln?

#30 |
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Gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde, und ist es im übrigen auch noch gar nicht so lange her, da war die Erde noch eine Scheibe!

Bin auch gegen Hokuspokus. Wenn aber mein Hund, der sonst jedes Silvester in Panik geriet (mit Psychopharmaka übrigens noch mehr!) letztes Mal auf 4 Notfalltropfen so gelassen reagierte, dass ich mit ihm mitten in die Knallerei raus gehen konnte, hat mich das doch sehr nachdenklich gemacht.

#29 |
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Selbstverständlich ist nur wenig kausal erklärbar und spielt sich innerhalb definierter Grenzen ab.Eine ganze menge ist aber begründet brauchbar und nachvollziehbar.Viel ganzheitliches “Geschwätz” suggeriert a`la Quantenmystik,dass der Anwender willentlich den Mikrokosmos beeinflussen kann.Die Ereignisse gibt es sicherlich–jenseits der “Schulweisheit”-,wer sie aber induzieren kann, erscheint mir sehr fragwürdig.Im empirischen Bereich helfen sicher auch weniger geläufige-für den naturwissenschaftlich streng Orientierten-Methoden,vielleicht auch BB.Klare bewußte Vorstellungen über die Vorgänge könnten aber auch nicht schaden.

#28 |
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Medizinjournalist

Wer Chemotherapie für effektiv hält, sollte auch wissen wie effektiv es ist.

Dazu gab es eine interessante Studie in Australien:
The contribution of cytotoxic chemotherapy to 5-year survival in adult malignancies.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15630849?dopt=Abstract

RESULTS: The overall contribution of curative and adjuvant cytotoxic chemotherapy to 5-year survival in adults was estimated to be 2.3% in Australia and 2.1% in the USA.

#27 |
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ad Nr. 22 und 23: Herr Frei, kommen Sie doch nicht so präpotent daher. Die Heilung eines Tieres ist kein subjektiver, vom Halter hineininterpretierter Vorgang, sondern ein objektiv nachprüfbares Geschehen. Und im übrigen hat das Massenwirkungsgesetz mit der Homöopathie nichts zu tun. Sie erleben als Student den Triumph der Naturwissenschaften, aber falls Sie mal älter werden sollten werden hoffentlich auch Sie einsehen, daß es mehr gibt als unsere Schulweisheit. Wenn dem nämlich nicht so wäre, hätte es auch nie wissenschaftlichen Fortschritt gegeben. Außerdem sollten die Patienten eher zur kritischen Haltung gegenüber der Pharmaindustrie und ihren willfährigen Apotheker-Sklaven erzogen werden denn zu einer kritischen Haltung bezüglich sogenannter Alternativverfahren. Und warum? Wenn letzteres nicht wirkt, läßt man es sowieso bleiben. Anders jedoch bei dem Irrglauben an die Allmacht der Chemie. PS: Ich bin selbst Chemiker. Ich weiß, wovon ich rede.

#26 |
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Naturwissenschaftler

@ Robert Frei:

als Student dürfen Sie das, was Sie geschrieben haben, glauben.
In einigen Jahren, mit etwas mehr Lebenserfahrung, werden das vielleicht differenzierter sehen.

Ich selbst hatte ein schwierigeres gastro-enterologisches Problem, das mit “schulmedizinischen” Methoden nicht kuriert werden konnte.

Der behandelnde Arzt, ein nicht unbekannter Prof., gilt als Koryphäe, und ist es wohl auch, hat mir dann schließlich empfohlen, einen ihm bekannten Homöopathen zu konsultieren, den er selbst auch immer wieder mal um Rat fragt.
Inzwischen ist die Sache auskuriert.
Sie können jetzt sagen, das wäre ohne den Homöopathen auch so gekommen ….

#25 |
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Heilpraktikerin

Ist denn schon wieder Sommerloch?

Also, man wird den Verdacht nicht los, dass mit solchen Beiträgen immer mal wieder das Feuerchen zwischen Naturheilkunde und Schulmedizin am Köcheln gehalten werden soll. Vor allem, wenn man die Drohung: “Teil 1 der Serie” berücksichtigt. *lach*

Nichts für ungut, aber derart abgegriffene Themen, die langweilen doch nur noch, wie man auch sehr schön an den “unhitzigen” Beiträgen hier erkennen kann. Nur 1 Punkt für den Beitrag also, mehr nicht! ;-)

.

#24 |
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Heilpraktikerin

All das hatte wir doch schon so oft… ! Ob BB oder Homöopathie… angeblich alles nur Humbug.

Aber Humbug der seltsamereise apothekenpflichtig ist !?!??!

#23 |
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Student der Pharmazie

Noch ein kleiner Nachtrag zum Bereich Homöopathie bei Tieren:

Wer ist es denn der das Verhalten des Tieres interpretiert? RIchtig der, Besitzer. Und haben sie schon einmal versucht ihr Tier zu fragen was ihm fehlt?

Und da liegt schon das Problem:

Das ganze ist rein subjektiv und beruht auf der Erfahrung und Interpretation des Zustandes durch den Tierbesitzers. Und der 2. Faktor der dazu kommt ist natürlich die Interaktion mit dem Tier, dass natürlich vor allem bei Hunden durch mehr Zuwendung im Kranksheitsfalle sicherlich postiv wirkt.

#22 |
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Student der Pharmazie

Bachblüten, Homöopathie etc. ist doch allen gleich dass sie für den entprechenden Herstellungsaufwand und dem fraglichen Nutzen, wenn man den Placebo-Effekt mal außer acht lässt, realtiv überteuert verkauft werden. Und wenn man als Arzt, Apotheker dann noch Kunden im Glauben lässt, soeben ein wirkungsvolles Arzneimittel gekauft zu haben, dann würde ich doch recht an ihrer wissenschaftlichen Ausbildung zweifeln.

Und Aussagen wie “Man kann vieles zwischen Himmel und Erde nicht erklären” würde ich eher dem Mittelalter zuschreiben als einer aufgeklärten wissenschaftlichen Gesellschaft. Oder sollen wir der Homöopathie wegen auch gleich das Massenwirkungsgesetz in Frage Stellen?

Leider muss ich auch sagen dass die Tatsache dass alternative Heilformen von Krankenkassen übernommen werden, was leider nicht auf wissenschaftlichen Grundlagen basiert sondern ein Entgegenkommen gegenüber den Patienten darstellt, leider nicht sonderlich förderlich Patienten zu einem kritischen Denken gegenüber diesen Heilmethoden zu verleiten.

#21 |
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Heilpraktiker

Bach-Blüten Therapien haben sich über die vielen Jahre bestens bewährt. Natürlich nur, wenn sie passend für den Menschen (oder Tiere, Pflanzen), aktuell zu der jeweiligen Lebenssituation zusammengestellt werden. Eine wunderbare, naturheilkundliche, Bereicherung für alle Lebewesen…ich wünsche Herrn Graetzel und uns allen mehr Vertrauen in die Natur..

#20 |
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Das einzig Strittige bei allen Untersuchungen/Studien sind die beteiligten Menschen. Ob als Wissenschatler/ Therapeut oder Patient (in dieser Reihenfolge! (;-))
So lange es nicht gelingt, den Menschen auszuschließen, kann jede Studie, jede Validierung nur höchst subjektiv sein.

#19 |
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Ferdinand Nießen
Ferdinand Nießen

Die Diskussion um die Beweisführung mit Hilfe unserer heutigen naturwissentschaftlichen Sicht wird nie enden und immer wieder aufflammen. Die heutige Medizin betrachtet sich als Naturwissenschaft und weniger als Kunst. Es gibt zwar noch den Begriff der ärztlichen Kunst und des Kunstfehlers, behandelt wird häufig nach naturwissenschaftlichen Kriterien.
Holistische Konzepte, wie die Bachblütentherapie beruhen auf einer Individualmedizin und sind für die Behandlung von grossen Populationen ungeeignet. Ein System, welches jedoch auf eine möglichst kostengünstige medizinische Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung ausgerichtet ist, kann Individualmedizin nicht verstehen.
Aus meiner langjährigen Erfahrung mit der Behandlung von Tieren mittels Akupunktur und chinesischer Phytotherapie kann ich sagen, es wirkt, es hilft (nicht nur meinem Portemonnaie)und es ist nebenwirkungsfreier. Ich verdamme nicht die Schulmedizin, allerdings nehme ich mir heraus je nach Patient unterschiedliche Wege zu beschreiten. Und glauben Sie mir, die Patienten sind nicht blöd. Ohne sichtbare Erfolge kommen die nicht wieder.

#18 |
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Daniela Ferrer
Daniela Ferrer

Ich selbst kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen.
Bachblüten haben Wirkung.
Ich muss hier und da Seminare halten und bin immer in den ersten Minuten bis halbe Stunde erheblich nervös und habe Herzklopfen – eben typisches Lampenfieber. Das letzte Mal fiel mir ein, dass ich noch einige Notfall-Bachblüten Drops, welche ich mal in einer Apotheke geschenkt bekam, mit mir trug.
Was hatte ich zu verlieren? Ich nahm eine und binnen weniger Minuten war ich völlig ruhig, so als hätte Lampenfieber noch nie eine Bedeutung für mich gehabt.
Für mich steht fest: bei dem nächsten Seminar lutsche ich gleich und spar mir die Aufregung.

#17 |
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de Knuthilde Graaf
de Knuthilde Graaf

Ich behandle unsere Hunde mit homöopathischen Mitteln darunter auch Bachblüten. Da die Tiere nicht wissen was sie bekommen – im Gegensatz zum Menschen dem man suggerieren kann, dass er ein Heilmittel erhält – und positiv mit Gesundung, weniger Unruhe, etc reagieren,ist die Therapie wohl doch richtig. Abgesehen davon belegen Studien immer nur das was gefragt wird. Keiner weiß wie viele Tumorpatienten noch leben könnten, wenn sie nicht Chemo- oder Radiotherapie zu Tode gefoltert worden wären, sondern statt dessen mit homöpathischen Mitteln unterstützt worden wären. Ethisch bedenklich ist der Glaube, dass nur Chemie hilft´.

#16 |
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Weitere medizinische Berufe

Wie schon erwähnt; auch bei Tieren und Kleinkindern, die null Ahnung haben, was sie da einnehmen, helfen die Bachblüten. Freilich nur richtig gut, wenn sie individuell und sehr differenziert verabreicht werden. Und das dann ziemlich schnell und nebenwirkungsfrei. Auch der m.E. viel zu undiffernziert durchgeführte Doppelblindtest beweist da nicht viel anderes.

#15 |
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Naturwissenschaftler

Na und? Wenn die Wallfahrt hilft ist es doch i.O., oder nicht?

#14 |
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Dr. med. Christoph Schmuelling
Dr. med. Christoph Schmuelling

Dass Bachblüten (oder auch Homöopathie) bei Kindern und in der Tierheilkunde validierbare und reproduzierbare Effekte hervorrufen, ist völliger Mumpitz. Unbewiesene Tatsachenbehauptungen werden durch Wiederholung nicht wahrer. Der einzige Effekt, der reproduzierbar ist, ist der auf den “gläubigen” Therapeuten. Das klappt an Wallfahrtsorten jeder Art auch ganz prima.

#13 |
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Heilpraktikerin Diana Feldmann
Heilpraktikerin Diana Feldmann

Liebe Zweifler,
bitte denken Sie bei Ihrer nächsten Seelenkrise doch mal an sich, gehen zum HP und lassen sich eine individuell für sie abgestimmte Bachblütenmischung verschreiben. Sie hat gewiss nicht so viele Nebenwirkungen wie Tavor, Atosil oder andere Happypills.
Probieren Sie es doch einfach mal aus und der nächste Burnout rast an Ihnen vorbei.
Sie müssen es ja keinem Ihrer Kollegen erzählen.

#12 |
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Ärztin

Chemotherapien mit Bachblüten zu vergleichen, finde ich deswegen unethisch.
Die Wirksamkeit von Chemotherapien ist in Studien nachgewiesen, heilungen von Krebs durch Chemotherapie (Beispiel: kindliche Leukämieerkrankungen) ebenfalls.
Von Krebs betroffenen Menschen tut es keineswegs gut, wenn das mögliche (!!!) Heilmittel derart verunglimpft wird.

#11 |
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Angesichts der wenigen vorhandenen Studien, die obendrein sowohl schwere methodische Mängel aufweisen als auch mit viel zu wenig Probanden durchgeführt wurden, sollte man sich mit einem Urteil über Bach-Blüten insgesamt zurückhalten. Die Arbeit des Kollegen Gartlehner ist genauso schwachbrüstig wie die Framingham-Studie zu dem vermeintlichen Zusammenhang zwischen Cholesterin und der KHK. Es ist noch viel zu forschen.

#10 |
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Hier sind die Grenzen zwischen der Schulmedizin und der alternativen Medizin fließend. Eigentlich befinden die Menschen sich immer in der Grauzone irgendwo dazwischen.
Studie hie und Studie her … wer oder was heilt, hat recht.

Das ist wie mit der hochgelobten Chemo, es gibt Menschen, die überleben es und andere verrecken daran!

Dann schon lieber Bachblüten.

#9 |
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Birgit Kirchmann
Birgit Kirchmann

Wer 50 Menschen vor einem Examen die gleichen Bachblüten verabreicht, hat das Wesen der Aternativmedizin nicht verstanden. Wir haben keine Mediin gegen Krankheiten oder Ängste, sondern nur für Menschen in bestimmten Lebenssituationen. Und so unterschiedlich 50 Menschen mit Prüfungsstress umgehen, so unterschiedlich muss auch die zusammengtestellte Bachblütenmischung sein. Notfalltropfen können dem ein oder anderen bei Prüfungsängsten helfen, aber sie sind keine Universalmedizin dagegen. Und mit den wissentschaftlichen Methoden der klassischen Medizin lassen sich nun mal nur Medikamente, die Symptome kurieren, testen. Ich arbeite seit 19 Jahren unter anderem mit Bachblütenmischungen, individuel auf den einzelnen Patienten in einer konkreten Situation zugecshnitten und es wirkt. Aber um das zu beweisen, braucht es eine andere Methode als eine Doppelblindstudie. Nicht die Bachblüten sind das Problem sondern das Testverfahren.

#8 |
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Wolfgang Schuermann
Wolfgang Schuermann

Ich selbst arbeite nicht mit Bachblüten in meiner Praxis. Patienten möchten aber von Fall zu Fall Blüten für die Eigenmedikation “nachgetestet” haben. Trotz aller Unkenrufe funktionieren BB ebensogut wie z.B. Homöopathika – individuell ausgewählt auf die Gesundheitssituation abgestimmt. / In der Tat haben viele Studien große Mängel – z.B. daß dort alle Probanten mit dem gleichen Mittel therapiert werden. Daß mag mit chemischen Präparaten gehen, aber bei individuell zu verordnenden BB´s oder Homöopathika funktioniert das halt nicht! Aber wer sie nicht möchte schluckt halt Chemie. Ist doch auch OK – Jedem das Seine!

#7 |
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Andreas Reichel-Dittes
Andreas Reichel-Dittes

Wer hilft (heilt) hat recht. Und in meiner Praxis sind die subjektiven Verbesserungen durch Bachblüten nahe zu bei 100%. Ich muss allerdings auch dazu schreiben, das ich sie nur in Ausnahmefällen einsetze.
Sollte die Wirkung durch meine Motivation für den Betroffenen ausgelöst sein- auch gut!
Es gibt so viel Dinge zwischen Himmel und Erde die wir nicht erklären können. Jedem das Seine!

#6 |
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Petra Schlier
Petra Schlier

Menschen müssen immer alles erklären und beweisen. Wir schauen durch das Mikroskop und denken, wir könnten die Welt beschreiben. Für das große Ganze ist die Wissenschaft ein Teil, der seine Berechtigung hat, erklärt aber nicht das Leben und die Wirksamkeit naturheilkundlicher Mittel. Von daher, ein verantwortungsbewußter Heiler/Heilerin (dazu zähle ich auch die Ärzte) wird den Menschen und seine Einzigartigkeit im Blickfeld haben und dementsprechend die passenden Mittel finden. Also, wie wäre es mit Bewußtseinserweiterung im Sinne einer ganzheitlichen Medizin?!

#5 |
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Rettungsassistent

Diesen Effekt nennt man Placebo-Effekt. Und ja, auch Tiere und Babys reagieren auf Placebos, das ist längst nachgewiesen. Das hat überhaupt nichts mit “Glauben” zu tun, der ist für die Religion und gewisse pseudomedizinische Scharlatanerei zuständig.

#4 |
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Altenpfleger

Bäume haben auf jeden Fall eine nicht zu unterschätzende psychische Bedeutung für den Menschen. Es geht nicht immer um inhalieren von Stoffen, sondern ein Waldspaziergang, eine rhige Bank am Fusse einer alten Eiche, wie der Teutoburger Wald in der germanischen Sage, wie heute der Amazonas-Urwald, Tarzan’s Dschungel, die Baumriesen in der Urzeit der Dinosaurier sind viel gigantischer und interesanter als eine Pillendose im Handschuhfach.

#3 |
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Bernd Meiners
Bernd Meiners

Endlich einmal eine klare wissenschaftliche Aussage…

#2 |
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Heilpraktikerin

Der hier angesprochene Einsatz der BB in der Tierheilkunde spricht für sich. Tiere glauben nicht an einen Effekt – er tritt einfach ein, wenn das Mittel gut gewählt ist. Auf alle weiteren Kommentare zur Wissenschaftlichkeit und Wissenschaft verzichte ich.

#1 |
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