Nahrungsergänzung: Vitamin K ann nix

26. September 2017
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„Wunderwaffe gegen Osteoporose, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebserkrankungen“: Vitamin K2 sorgt als Nahrungsergänzungsmittel derzeit für Diskussionen. Es gibt jedoch keine bahnbrechenden Erkenntnisse und die Datenlage ist dünn.

In den 1930er-Jahren fiel Wissenschaftlern die Blutungsneigung von Küken bei Cholesterolarmer Ernährung auf. Sie postulierten ein damals noch unbekanntes Molekül als zentralen Faktor. 1935 gelang es schließlich, diese Substanzen mit lipophilen Eigenschaften zu isolieren und zu charakterisieren: die K-Vitamine. Der Buchstabe soll auf Koagulation hinweisen. Fast 90 Jahre später hypen Laienmedien speziell Vitamin K2, ohne dass es bahnbrechende Erkenntnisse gegeben hätte. Die Folge: Patienten halten es für ein Wundermittel. Wie soll sich der Arzt verhalten?

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Screenshot © DocCheck

Viele Moleküle – ein Name

K-Vitamine

Die K-Vitamine 1,2 und 3 unterscheiden sich nur in einer Seitenkette. © NEUROtiker, Wikipedia / CC0

In die Substanzklasse gehört das Vitamin K1 (Phyllochinon oder auch Phytomenadion), welches in den Chloroplasten von Pflanzen zu finden ist.

Natürlich vorkommende Derivate des Vitamins K2 (Menachinon) haben verschieden lange Seitenketten und unterschiedliche Eigenschaften. Menachinon punktet mit der höchsten biologischen Aktivität aller K-Vitamine. Wir nehmen die Verbindungen nicht nur über Lebensmittel auf. Vielmehr entstehen sie aus Phyllochinon durch symbiontische Bakterien wie Escherichia coli oder Bacteroides fragilis im menschlichen Darm. Hier gibt es große Unterschiede je nach Mikrobiom.

Wissenschaftler unterscheiden bei ihren Empfehlungen nicht immer zwischen den Verbindungen. Beispielsweise gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) als Tagesmenge für K-Vitamine bei Säuglingen 4 bis 10 µg K-Vitamine und bei Kindern 15 bis 50 µg an. Jugendliche und Erwachsene sollten 60 bis 80 µg pro Tag aufnehmen.

Defizite haben schwerwiegende Folgen, weil das Molekül als Kofaktor bei der Umsetzung von Glutaminsäure zu γ-Carboxyglutaminsäure fungiert: ein Schritt, der zahlreicher Proteine im Körper aktiviert.

Vitamin K2 beeinträchtigt Pharmakotherapie

Vitamin K Zyklus

Bedeutung von Vitamin K bei der γ-Carboxylierung der Vorstufen der Gerinnungsfaktoren © Shimon / Wikipedia, CC0

So entstehen Gerinnungsfaktoren in ihrer biologisch aktiven Form erst unter dem Einfluss von Vitamin K2. Dessen Epoxid wird von einer Reduktase zum Chinon umgewandelt. Den nächsten Schritt zum Hydrochinon-Derivat katalysiert eine Carbonylreduktase.

Erhalten Patienten Arzneistoffe zur Antikoagulation, wird dieser Mechanismus gezielt ausgehebelt. Cumarin-Derivate inhibieren beide Enzyme. Dieser Effekt schwankt aufgrund genetischer Polymorphismen stark von Patient zu Patient. Forscher weisen darauf hin, dass bereits geringe Mengen an Vitamin K2 in Form von Nahrungsergänzungsmitteln die Pharmakotherapie beeinträchtigen.

Im Unterschied dazu profitieren Neugeborene sehr wohl von Supplementationen. Bei ihnen liegt das Risiko gefährlicher Mangelblutungen ohne Intervention bei eins zu 10.000 und sinkt durch Phyllochinone praktisch gegen Null. Die Gabe ist erforderlich, weil Vitamin K-Derivate kaum plazentagängig sind. Auch die Muttermilch enthält zu wenig dieser Verbindungsklasse.

Osteoporose: Daten aus großen RCTs fehlen

Vitamin K-Derivate aktivieren als Kofaktor der γ-Glutamylcarboxylase nicht nur Vorstufen von Gerinnungsfaktoren, sondern auch Osteocalcin. Dieses Protein bindet in seiner carboxylierten Form Hydroxylapatit. Als Hauptbestandteil der anorganischen Substanz in Knochen und Zähnen unterstützt es damit die Mineralisierung von Knochen. Größere Mengen der nicht aktiven Vorstufe werden bei Menschen mit einer niedrigen Knochendichte und mit einem erhöhten Osteoporoserisiko in Verbindung gebracht.

Die bislang wichtigste Untersuchung mit mehr als 72.000 Frauen wurde im Jahr 1999 veröffentlicht. Hier zeigten Forscher eine Assoziation zwischen der Einnahme von Vitamin K und niedrigeren Frakturrisiken. Daten aus großen randomisierten kontrollierten Studien gibt es derzeit nicht.

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Mangel könnte die Calciumablagerung in den Gefäßen verstärken

Da γ-carboxylierte Proteine auch bei Gefäßablagerungen eine Rolle spielen, überrascht es nicht, dass Forscher Effekte von K-Vitaminen beim Krankheitsprozess vermuten. Vitamin K2 aktiviert Matrixproteine, die für die Regulierung von Calcium in den Arterienwänden zuständig sind. Ein Mangel könnte die Calciumablagerung in den Gefäßen verstärken. Die Rotterdam-Studie sowie weitere Veröffentlichungen aus 2009 und 2012 bestätigten Assoziationen zwischen hohen Mengen an Vitamin K2 und einer niedrigeren Gesamtmortalität.

Bei Patienten mit Nierenerkrankungen treten vaskuläre Kalzifikation teilweise schon vor Beginn der Dialysepflicht auf. Als Marker wird das Matrix-GLA-Protein (dp-ucMGP) herangezogen. Nephrologen gaben 50 Hämodialyse-Patienten im Rahmen einer kleinen Interventionsstudie 360 μg Menachinon K-7 pro Tag. Innerhalb von vier Wochen verringerte sich ihr dp-ucMGP-Wert und damit auch ihr Risiko von Gefäßerkrankungen signifikant.

Stochern im Datennebel

K-Vitamine spielen im Körper also eine wichtige Rolle. Bei Risikopatienten machen Supplemente Sinn, falls Ärzte tatsächlich einen Mangel diagnostiziert haben. Der Referenzbereich im Blutplasma liegt für Erwachsene bei 0,3 bis 1,0 ng/ml. Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln preisen ihre Produkte aber auch zur Krankheitsprophylaxe an. Aus Sicht der evidenzbasierten Pharmazie ist die Luft  vergleichsweise dünn. Das hat hat vor allem folgende Gründe:

  • Es gibt viele Kohortenstudien und Ergebnisse aus Tierexperimenten, aber kaum randomisierte kontrollierte Studien.
  • Wissenschaftler unterscheiden nicht immer zwischen verschiedenen Vitamin K-Derivaten. Hier treten Unterschiede bei der Aktivität, aber auch bei der Bioverfügbarkeit auf.

Fazit:

Deshalb findet sich Vitamin K2 momentan nicht als Empfehlung zur Prophylaxe diverser Krankheiten in Leitlinien.

83 Wertungen (3.72 ø)
Bildquelle: qimono, flickr / Lizenz: CC0

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43 Kommentare:

Karola Schulz
Karola Schulz

Ich nehme seit einem Jahr Vit.K2 + Vit. D + Calcium. Jetzt wurde bei mir eine Herzklappenoperation per Katheder durchgeführt und ich muss zur Blutverdünnung tägl. 1 Ass 100 nehmen. Verhindert die Einnahme von K2 die Thrombozythenfunktionshemmung durch Ass 100 ?

#43 |
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Heilpraktiker

Vielleicht ist es sinnvoll das Vitamin K 2 in MK4 und MK7 differenziert zu betrachten um den Unterschied zu klären welches K2 nachweislichen Einfluß auf die Blugerinnung hat und wer in dieser Diskussion (Diskurs) in welchem Bezug was besprechen will?
Vielleicht würde das Gespräch dann mehr Früchte Tragen können.

#42 |
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Gast
Gast

@38

Danke für Ihre Einschätzung Herr Oberhäußer.
Das hilft mir bzw. der besagten Frau das Für und Wieder einer zuätzlichen Vitamin K2 Einnahme in ihrer Apixaban Situation richtig einzuordnen.

@35

Intension einer zusätzlichen Vit. K2 Einnahme von mir bzw. der angesprochenen Frau sind allgemeine Infos und Empfehlungen. Demnach sollten bei einer höher dosierten Vit. D3 Einnahme, die über die Empfehlung von 800ie der DGE hinausgeht und bei einer längerfristigen Ennahme, zusätzlich Vit. K2 genommen werden.

Zitat:

“Vitamin D und K wirken nur optimal als Team

Wer regelmäßig Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, braucht auch zusätzlich Vitamin K2. Dieses wichtige Vitamin hat die Aufgabe, Calcium an den richtigen Stellen im Körper, also in den Knochen und Zähnen, einzubauen. Gleichzeitig verhindert es die Verkalkung, also Einlagerung von Calcium an jenen Stellen, wo dies nicht erwünscht ist, nämlich in den Arterien und anderen weichen Geweben des Körpers.

Wenn man Vitamin D zuführt, produziert der Körper mehr der Vitamin K2-abhängigen Proteine, welche das Calcium im Körper transportieren. Diese haben viele gesundheitliche Vorteile, aber solange nicht ausreichend Vitamin K2 vorhanden ist, können diese Proteine nicht aktiviert werden.

Nimmt man also Vitamin D3 zu sich, hat man einen erhöhten Bedarf an Vitamin K2. Vitamin D3 und K2 arbeiten zusammen, um die Knochen zu stärken und die Gesundheit von Herz und Arterien zu fördern.”

Nun wurde bei der Frau während ihrer Schlaganfall Therapie eine kalzifizierende Arteriosklerose festgestellt.

Das lässt mich wiederum an der Kalzium abtransportierenden Wirkung in die Knochen und Zähne zweifeln.
Oder aber die kalzif. Arteriosklerose bestand schon vor der Vit. D3 Einnahme, bzw. es wurde zuwenig K2 genommen.

Ergänzend noch, dass die Vit.D3 Auffüllung über einen Zeitraum von 2-3 wochen mit einer täglichen 50000ie Tablette erfolgte ohne Vit.K2. Das K2 nimmt sie erst mit ihrer Erhaltungs Dosis.

Ob 2-3 Wochen hochdosiertes Vit D für eine Kalzifizierung reichen?

Die Vit.K2 Wirkung bleibt für mich ein Risiko bei höher dosierter Vit.D3 Einnahme wg. Verkalkung bis diesbezüglich aussagekräftiges Studienmaterial vorliegt.

Evtl. könnten Zitronensaft oder die sog. Knobl.-Zitr. Kur eine Ergänzung oder Alternative sein?

#41 |
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Dr. med. Michael Walter Groh
Dr. med. Michael Walter Groh

Hinweis im Artikel auf Störung der erwünschten stabilen Gerinnungsminderung der Cumarine mit akuter Blutungsgefahr durch antibiotische Therapie und darauffolgende Minderung des K-vitaminproduzierenden Darmflora wäre wünschenswert. Nicht alle Welt nimmt die NOAKs.

#40 |
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Michael Volke
Michael Volke

@24:
In den Präparaten wird “nacktes” Vit. D3 verabreicht, im Blut aber die Speicherform 25(OH) Vit. D3 gemessen. Die Verstoffwechselung in der Leber ist individuell sehr verschieden:
“Es gibt eine erhebliche Streuung der Serumspiegel von 25(OH)D bei einer vorgegebenen Aufnahmemenge von Vitamin D. Der Unterschied zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Spiegel unterscheidet sich mindestens um den Faktor 3, unabhängig von der Aufnahmemenge. Daraus folgt, dass man die Serumkonzentration nicht ohne vorherige Messung kennen kann.” (Baggerly, Garland und Ferriera, “Vitamin D-Ergänzungsdosen und Serumkonzentration von 25-Hydroxyvitamin D in der Krebsprävention”, in: Jörg Reichrath, Bodo Lehmann, Jörg Spitz, “Vitamin D Update 2012”, Dustri-Verlag).
Beim Wikipedia-Artikel über Vitamin D findet sich die Angabe, dass ein 80 kg schwerer Mensch 114 Mikrogramm (=4560 IE) braucht, um einen Blutspiegel von 32 ng/ml langfristig zu halten. Gemeint ist die Gesamtaufnahme von Vitamin D, also inklusive der Hautproduktion. Da 20000 IE gerundet das 4,5-fache von 4560 ist, und unter der Annahme, dass der Blutspiegel proportional zur Dosis ansteigt, ergibt sich daraus ein theoretischer Blutspiegel von ca. 140 ng/ml.
Ich persönlich habe unter einer Dosis von 20000 IE pro Tag einen Blutspiegel von ca. 100 ng/ml erreicht.
Fazit: Man sollte nicht primär von einem Dosierungsvorschlag ausgehen, sondern sich aus der verfügbaren Dokumentation einen sinnvollen Ziel-Blutspiegel heraussuchen (z.B. wieder Wikipedia: “Werte zwischen 30 und 60 ng/ml bedeuten eine physiologisch sicher ausreichende Versorgung. Werte über 88 ng/ml bedeuten eine Vitamin-D-Überversorgung.”), und diesen dann, unter Zwischenschaltung halbjährlicher Blutspiegelkontrollen, mit einer individuellen Dosis zu erreichen versuchen.

#39 |
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Student der Humanmedizin

@32:

Die “herkömmliche Blutverdünnung” mittels Marcumar usw. hemmt kompetitiv ein Enzym, das Vitamin K-abhängig ist, und für die Gerinnung wichtig ist. Wenn man Vitamin K nun im Überschuss zugibt, wird die kompetitive Hemmung quasi ausgehebelt und es kann trotz der Therapie zu einer Gerinnung über die von diesem Enzym abhängigen Faktoren kommen.

Die Neuen oralen Antikoagulantien hemmen nun, unabhängig von Vitamin K, selektiv bestimmte Gerinnungsfaktoren (z. B. Faktor Xa), sodass theoretisch keine Gefahr von einer Vitamin K-Einnahme ausgehen sollte.
Allerdings bin ich weder Arzt noch Pharmazeut, sodass eine ärztliche Meinung noch eingeholt werden sollte.

#38 |
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Gast
Gast

#33 Hier ist Dunkeldeutschland. Es werden ohne Grund Posts gelöscht. Redakteure schämt Euch.

#37 |
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Gast
Gast

Auch ich nehme seit knapp 3 Jahren Vitamin K2. Darunter sind seit Jahren bestehende Problem mit einem Knie und einer Schulter sowie seit mehreren Monaten bestehende dumpfe Schmerzen in der BWS verschwunden. Ich kann mit 59 Jahren fast wieder in die Knie gehen, wie ein Kleinkind (und komme auch ohne Hilfe der Hände wieder hoch), kann Rückenkraulen wie in jungen Jahren… An mangelndem Sport haben meine Probleme ganz sicher nicht gelegen, ich kann die Besserung wirklich nicht anders, als mit der begonnenen Einnahme von K2 erklären.

#36 |
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Gast
Gast

Bei dem Gastkommentar mit Vitamin K2 und Vitamin D wird deutlich, dass, wie auch im Kommentar von Gudrun Aulbach ausgeführt ist, die Einnahme einer bestimmten Vitamin-K2-Form nicht nur unnötig ist, sondern auch die Vitamin-K-Wirkung unnötigerweise einengt. Wenn man dem Körper, wie von der Natur aus vorgesehen, Vitamin K1 über die Nahrung zuführt, egal ob als Lebensmittel oder Monopräparat, ist er in der Lage, alle Formen von Vitamin K2 selbst herzustellen, und zwar genau die und zu jener Zeit, die gerade benötigt werden. Deshalb stellt sich generell die Frage, weshalb überhaupt eine Vitamin-K2-Form mit seiner eingeengten Wirkungsweise genommen wird anstatt Vitamin K1, das generell jeder Vitamin-K-Wirkung gerecht wird.

#35 |
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Rolf Muckel
Rolf Muckel

da sollte differenziert werden, vor allem bei denen, die einen Vitamin K Inhibitor nehmen (müssen)
Das ein VK Mangel dabei bekannte NW auslösen können ist ja schon bei den Antagonisten bekannt. Es ist also alles logisch und bekannt. Aber falls ein Marcumarpatient unwissend eine VK Zusatz erhält ist das schon bedenklich

#34 |
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Gast
Gast

Ich weiß ja nicht, welche Gründe die Redaktion hat Beiträge zum Thema in der Diskussion zu entfernen. Aber es scheint so, daß kritische Meinungen und persönliche Einzelbeobachtungen dazugehören.
Mein Beitrag über die Verbesserung der Endothelfunktion war anscheinend nicht von der Redaktion gewünscht. Vielleicht passte es auch dem Autor nicht, etwas gegen seine Meinung zu lesen.

Als Mediziner schreibe ich ganz bewußt als “Gast”. Denn wenn man hier Dinge schreibt, die nicht offiziell genehm sind und man seinen Namen nennt, wird man plötzlich von ganz anderer Seite (Berufsverbände) angemacht und mit Klagen bedroht! Ist mir passiert. Ich habe als niedergelassener Arzt sich genug andere und sinnvollere Dinge zu tun als mich noch mit so etwas rumzuschlagen.

#33 |
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Gast
Gast

Ich nehme selbst Vit. K2 + Vit.D3 täglich.

Nachdenklich macht mich nur die Aussage:

“Erhalten Patienten Arzneistoffe zur Antikoagulation, wird dieser Mechanismus gezielt ausgehebelt… Forscher weisen darauf hin, dass bereits geringe Mengen an Vitamin K2 in Form von Nahrungsergänzungsmitteln die Pharmakotherapie beeinträchtigen.”

Ich kenne eine 83jährige Frau, die ihren Vit.D3 Spiegel vor einem Jahr auf 70 ng/ml aufgefüllt hat und zur Erhaltung täglich 7000ie Vit.D3 ÖL und eine 200 uq Vit.K2 Kapsel einnimmt.

Sie hatte vor 6 Mon. einen Schlaganfall (ischämisch, Ponsinfarkt, paroxysmales VHF). Außerdem wurde eine kalzifizierende Arteriosklerose festgestellt

Seitdem nimmt sie u.a 2 x 2,5 mg Eliquis am Tag.

In der Stroke-Unit und Rehaabteilung konnte leider kein behandelnder Arzt/Ärztin eine Aussage zu Vit.D3 und K2 machen (Vit.K2 war den Ärzten unbekannt), außer dass durch Vit.D3 Einnahme ein großes Risiko verkalkter Nieren und Gefäße besteht.

Auch ihr Hausarzt riet von Vit.D3 wegen Verkalkungsgefahr ab.

Nun würde mich interessieren ob die Vit.K2 Einnahme die Blutverdünnung (Apixaban) negativ beeinflusst, für sie viell. sogar gefährlich ist.

#32 |
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Ärztin
Ärztin

@28: eher ein Fauxpas ihrerseits denn ich habe lediglich angemerkt dass es nicht nur anonyme Kommentatoren sind deren Beiträge hier regelmäßig dem fachlichen und zwischenmenschlichen Niveau abträglich sind, und deshalb eine Verbannung aller anonymen Beiträge wohl nicht den gewünschten Effekt hätte. Ich beklage selbstverständlich nicht die Anonymität einzelner Beiträge, sondern mangelnde Umgangsformen. Wie gesagt, der Inhalt zählt. Und inhaltlich vermisse ich den Praxisbezug in der Diskussion. Kritisches Hinterfragen allein bewahrt meinen Patienten nicht vor einem Schlaganfall. Ich habe schon Patienten kennen gelernt die während eine Einnahmepause ihres Gerinningshemmers oder nach VitaminK-Antagonisierung einen Schlaganfall erlitten haben. An der Ernährung anzusetzen wie von Frau Seemann vorgeschlagen könnte eine gute Möglichkeit sein, jedoch ist es wohl schwierig eine wohldosierte regelmäßige Aufnahme zu ermöglichen.

#31 |
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Gudrun Aulbach
Gudrun Aulbach

Mit der Aussage vom Autor Michael van den Heuvel:
“Deshalb findet sich Vitamin K2 momentan nicht als Empfehlung zur Prophylaxe diverser Krankheiten in Leitlinien”
gehe ich völlig konform, weil der Organismus keine Vitamin-K2-Formen benötigt, sondern nur Vitamin K1. Der Organismus stellt mit Vitamin K1 diejenigen Vitamin-K2-Formen her, die er gerade benötigt und zwar am Ort des Bedarfs als auch in der Leber als generelles „Vitamin-K1-Umwandlungsorgan“. Da der Körper mit unterschiedlichen Vitamin-K2-Formen arbeitet, ist der Einsatz einer bestimmten Vitamin-K2-Form, die als Präparat gemeinhin angeboten wird, nicht unbedingt das, was der Körper braucht. Aus Vitamin K1 kann er jedoch genau die Form herstellen, die er gerade jetzt zu diesem oder jenem Zweck benötigt.
Nach meinem logischen Verständnis und Denken kann man auf Vitamin K2-Formen verzichten, wenn man sich optimal mit Vitamin K1 versorgt. Demgemäß kommt Vitamin K1 entscheidende Bedeutung für Gesundheit bzw. einen korrekt ablaufenden Stoffwechsel zu.

#30 |
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Beate Zilske
Beate Zilske

Guten Tag Zusammen :-),
ich bin immer ein stiller Leser und finde viele Kommentare sehr interessant.
Was mich sehr traurig macht ist, wir sind alles erwachsene Menschen und sollten unsere Meinung mit Respekt und Achtung kund tun dürfen.
Für mich ist die Schulmedizin und die alternativ Medizin ein gemeinsames Duo. Die Schulmedizin ist unverzichtbar in akuten Fällen, denn sie ist Leben rettend. Die alternative Medizin ist für mich sehr relevant in chronischen Zuständen. Jeder trägt die eigene Verantwortung für seinen Körper und somit für seine Gesundheit.
Ich nehme seit Jahren Vitamin B komplex, Vitamin D, Vitamin C und andere Mittelchen um das Immunsystem zu unterstützen.
Bin kein Arzt – habe meine Heilpraktiker- Ausbildung absolviert, habe an sehr vielen Seminaren bei renommierten Ärzten getätigt und bin zu einem Entschluss gekommen. Die Psyche ist an den meisten Krankheiten zu 90 % -sicher auch mehr- beteiligt, dass ein Mensch in die falsche Richtung läuft.
Sies kann ich aus eigener Erfahrung sagen und ich habe es allein ohne Medikamente geschafft. Ich glaube kaum, dass heutzutage der menschliche Wert noch wichtig ist, dazu steht das Materielle und das Ego zu sehr im Vordergrund. Ich glaube daran, dass die Menschheit am Erwachen ist und vor allem sich gegenseitig unterstützt.
Für mich ist die Aussage von Prof. Dr. Popp ein Leitsatz geworden:,, Die Wissenschaft schafft Wissen- dann kommt Gott,,
Damit meine ich keine religiösen Dinge- es ist der Lebensodem, der alles belebt!

#29 |
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Gast
Gast

Es ist schon ein Fauxpas, wenn sich jemand mit den Synonym “Ärztin” darüber beklagt, dass anonyme Gäste Kommentare verfassen, aber die “Ärztin” selbst als Gast-Kommentatorin auftritt! Und die Ausführungen zu dem aufgeführten Blutgerinnungshemmern ist auch nichts anderes als das Nachplappern der Vorgaben aus der Pharmaindustrie. Ein ärztliches Hinterfragen dieser Medikamentation wäre vielmehr notwendig. Vitamin K1 schwingt nach beiden Seiten: Es optimiert die Koagulation und die Antikoagulation, wenn es in effektiver Weise dem Körper zur Verfügung steht. Dadurch bleibt das Blut dünn, bei Blutungen wird die Blutung schnell gestoppt und die Blutgerinnsel werden aufgelöst, wodurch es den gesundheitlichen Störungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Lungenembolie ausgesprochen schwer gemacht wird. Blutgerinnungshemmer weisen das positive gesundheitliche Rundumversorgungspaket nicht auf.

#28 |
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Ärztin
Ärztin

Ich kann sehr gut verstehen warum immer wieder der Ruf laut wird anonyme Gäste aus dem Kommentarbereich der News zu verbannen. Bei manchen Beiträgen kann man nur noch den Kopf schütteln. Wer sich jedoch einredet dass dadurch automatisch das fachliche und zwischenmenschliche Niveau steigt könnte sich irren. Denn leider haben die anonymen Gäste hier nicht das Monopol für Unwissenheit oder schlechtes Benehmen. Hier haben sich auch schon reichlich namentlich gemeldete Kommentatoren durch peinliche Wissenslücken, wüste Unflätigkeiten oder trollhafte Gesprächsführung blamiert. Inhalte zählen!
To topic: ungeachtet der Datenlage sehe ich bei der praktischen Erläuterung der Frage ob man einem Patienten die Substitution von Vitamin K empfiehlt das Problem dass in der Praxis die meisten Patienten die zu den jungen gesunden Selbstversorgern zu rechnen sind über eine ausgewogene Ernährung eigentlich ihren Bedarf decken sollten. Viele der älteren Patienten welche für eine Substitution infrage kommen und zudem ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse aufweisen nehmen bereits Marcumar ein (oder werden es vielleicht bald tun), hier sehe ich praktische Probleme.

#27 |
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Gast
Gast

Vitamin K2 muss immer in Zusammenhang mit Vitamin D3 gesehen werden. Als einzelne Komponente gesehen, wird es nicht viel bringen. Aber bei hochdosiertem Vitamin D3 ist es durchaus sinnvoll Vitamin K2 zu ergänzen.

#26 |
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Gast
Gast

Von wegen die Datenlage ist dünn und Vitamin K ann nix. Eine solche Aussage kann nur unter antiquiertem Wissen zu Vitamin K1 zustande kommen und hat mit der Realität nichts zu tun. Schon der Hinweis auf die Produktion von Vitamin K2 im Darm und dessen Aufnahme ist hanebüchen. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die dieses Pseudoargument ad absurdum führen. Wenn Versuchsratten am Kotfressen (mit den ausgeschiedenen Vitamin-K2-Verbindungen durch die Dickdarmbakteriensynthese) gehindert werden, entsteht ein eklatanter Vitamin-K-Mangel, was aufzeigt, dass die K-Versorgung nur über den Nahrungsweg vonstatten geht. Man kann davon ausgehen, dass die heutige Vitamin-K-arme Ernährung gesundheitliche Störungen verursacht, die bei ausreichender Vitamin-K-Versorgung nicht entstehen würden und man deshalb auch keine Medikamente bräuchte, vor allem keine Medikamente, bei denen Vitamin K als Antagonist gilt, weil diese Krankheitsbilder bei einer effizienten Vitamin-K-Versorgung gar nicht auftreten dürften.

#25 |
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Gast
Gast

Hier wird von 20k Vit D pro Tag gesprochen. Welchen Blutwert in ng/l hat man dann?

#24 |
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Helga Seemann
Helga Seemann

Ich frage mich, warum nicht einfach grünes Blattgemüse eingesetzt wird. Ich habe eben nachgeschaut, 150 g Spinat soll 488 µg Vitamin K enthalten; 150g Blattsalat erreichen 300µg; 150g Broccoli hat immerhin noch 204µg Vit K.

#23 |
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@#13, 27, 29: Liebe(r) Frau Stern, Herr Wagner u. Dr. Troendle: Ich teile seit Jahren zu 100% Ihr Anliegen, dem anonymen Treiben endlich ein Ende zu bereiten. Leider ist das vergebene Liebesmüh. Selbst nach unsachlichsten persönlichen Angriffen von “Gästen” erhält man von den DocCheck-Verantwortlichen fadenscheinige Begründungen, weshalb man auch rückgratlose Anonymlästerer auf diesem Forum walten lässt. Angeblich hätten diese “armen” Kommentatoren bei Namensnennung private und/oder berufliche Konsequenzen zu fürchten. Dann sollen sie verdammt noch mal seriös und sachbezogen argumentieren und auf persönliche Verunglimpfungen verzichten oder ihren Mund halten! Sicher werde ich jetzt von besagter Klientel wieder etliche Dislikes ernten – aber das tute ich aufrecht. Ich selbst fahre gut damit, mich nur noch mit Menschen auszutauschen, die namntlich zu ihrer Meinung stehen und ihr Visier offen tragen. – MfG Stefan Graf

#22 |
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Ich frage meine Patienten, ob sie dazu meinen Rat hören wollen. Falls sie dies bejahen, empfehle ich ihnen, darauf zu achten, ihr Geld zusammen zu halten.

#21 |
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DR peter matscheko
DR peter matscheko

habe selber arthrosamin genommen, mit Vit K: Folge waren Venenbeschwerden. kann es sein daß es zu einer Hyperkoakolationsneigung kommt?
habs wiederholt versucht , mit gleicher Nebenwirkung . Chondroitinsulfat ohne vit K macht meinen Venen nix.

#20 |
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Dr. med.dent Stefan Troendle
Dr. med.dent Stefan Troendle

An die doc check – Verantwortlichen ::Verdammt noch mal, wie oft bitten Sie seriöse Diskutanten ,endlich Ihr Forum für Anonyme Alko- nein GÄSTE zu schließen.
Wenn Sie weiterhin für ernst genommen werden wollen, dann jagen Sie diese Gäste, die zu feige sind mit ihrem Namen zu ihrer Meinung zu stehen endlich zum Teufel. Jeder Beitrag eines ” Gastes” ist für mich in Zukunft nicht existent.

#19 |
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Michael Blumenstein
Michael Blumenstein

Wenn das Verbrechen des weltweiten Boraxverbotes aufbereitet worden ist, sind alle Versuche, den Bormangel “borfrei” zu kompensieren überflüssig. Überdosierungen von Magnesium, Vitamin D und K sollen Effekte des Bormangels begrenzen. Das weltweite Borax/Bor-Verbot ist 40 bis 50 Jahre alt und hatte zunächst v.a. die Augenheilunde betroffen. Giftig? Ja! Aber nur halb so giftig wie Kochsalz. Mutagen? Ja, genau wie Kochsalz. Wer wegen Mutagenität einen Sicherheitsabstand der Aufnahme von 1:1000 fordert tötet (beim Kochsalz) alle Menschen. Beim Bormagel gibt es aber “nur” Arthrose und Osteoporose. Da haben wir ja so gute Arzneimittel (… ist zynisch gemeint). Es wird eine juristische Aufarbeitung geben, da bin ich mir sehr sicher. Die wissenschaftlichen Daten sind völlig eindeutig. Unter 3 Euro-Cent Tagestherapiekosten? Das können wir den Pharma-Konzernen wirklich nicht zumuten!

#18 |
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Nichtmedizinische Berufe

Wann wird endlich einmal dieser Gast-Gast-Gast-Gast-Gast-Blödsinn abgeschafft. Das ist mühsam zu lesen und senkt ganz definitiv die Qualität des Portals. Jeder sollte sich wenigstens mit seinem Namen anmelden, wenn er kommentieren möchte.

Was bestimmte Vitamine anbetrifft, die überdosiert werden können, so kann ich nur empfehlen, den Rat von Frau Dr. Dettling zu beherzigen.

#17 |
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Nurf ein Beispiel:

Vitamin K2 wird in Japan zur Osteoporosetherrapie eingesetzt!

Hier ein Auszug:

Vitamin K2 supplementation: Pharmacological doses of menaquinone-4 (MK-4; brand name, menatetrenone) are currently used in Japan in the treatment of osteoporosis. Accordingly, most intervention trials investigating the effect of high-dose MK-4 on bone loss have been conducted in Japanese postmenopausal women. A 2006 meta-analysis of seven randomized controlled trials associated MK-4 supplementation with increased BMD and reduced fracture incidence (62).

#16 |
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Tja, die Fakten zur Wirkung von den K VItaminen ( Es sind 3 Familien K1, K2 und K3) sind hier: http://lpi.oregonstate.edu/mic/vitamins/vitamin-K schön zusammengefasst.
Die Wirkung von Vitamin K2 im Bereich Osteoporose und die REVERTIERUNG! von Arteriosklerose aufgrund der Rolle im Calciumstoffwechsel ist schon ein wirklich sehr interessanter Mechanismus.
Es gibt Studien zu Vitamin K1 und 2, aber eben nicht so viele wie bei einem patentierten Medikament mit dem ein Pharmakonzern so viel Geld verdient, dass es sich lohnt diese Studienzu finanzieren (und zu schönigen natürlich). Das ist so.

Ich finde der Artikel hätte die Quellen zu Den K Vitaminen besser verwerten können und die Chance gehabt den Behandlern hilfreiches Wissen vermitteln können. Schade!

#15 |
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Dr. Christian Scheifele
Dr. Christian Scheifele

#8: Bitte, welche K2-Präparation haben Sie verwendet?

#14 |
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Gast
Gast

Niemand hindert Sie, Vitamin K und sonstiges in rauhen Mengen zu verzehren.
Aber ab dem Zeitpunkt, bei dem Sie anderen Menschen eben dieses empfehlen, erzählen Sie im Moment Unsinn. Sie haben nämlich, genau wie alle anderen auch, keine Ahnung ob die Einnahme etwas bringt oder nicht.
Und die Aussage, es stünde kein Geld für weitere Studien zur Verfügung, ist ja wohl ausgemachter Unsinn. Die Umsätze hinter solchen Nahrungsergänzungsmitteln etc. sind gewaltig, das Geld wäre sehr wohl da.
Aber warum sollte man es ausgeben, wenn man mit einem guten Werbebudget und einem Haufen überzeugter Besserwisser genug Leute zum Kauf überreden kann?

#13 |
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Martin Von der Stein
Martin Von der Stein

Hallo,
wie sieht es bei Faktor 5 Patienten mit Einnahme von Marcumar aus, hier wird V K reduziert, könnten diese Patienten vermehrt unter Arteriosklerose und Osteoporose leiden?
Mit freundlichen Grüßen
Martin von der Stein

#12 |
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Gast
Gast

20000 IE Vitamin D3 pro Woche ist ja lächerlich bei uns Stubenhockern. Bei dem Mangel an D3 den die meisten haben sind 20000 IE pro Tag angesagt zusammen mit K2. Ich habe es selbst so gemacht und nach 4 Wochen bin ich jetzt auf einer Dosis von 9000 IE pro Tag. Mir geht es blendend.

#11 |
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Gast
Gast

Gibt es Studien/Daten, die den Nutzen bei Kindern/Säuglingen belegen?

#10 |
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Ines Ade
Ines Ade

Die Menschen “stopfen” sich viel zu viel echte Probleme in Form von Beta-Blockern, Statinen etc rein. Das ist ja wohl erschreckender als ein Selbstversuch mit Vitamin D und K2.
DGE…..eine Lachnummer, man muss sich die Leute dort nur mal anschauen, wie gesund die aussehn! ;-)
Wenn ich da mal meinen Lieblingsfitnesspapst Dr.Strunz zitieren darf: Erst messen dann auffüllen!( und zwar richtig, nicht nur an der DGE Grenze kratzen) …dann fängt das richtige Leben an!

#9 |
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Herr van der Heuvel umreisst hier grob die Biochemie (die strukturelle Ähnlichkeit zum Q10 wird nicht erwähnt), benennt die Tatsache, dass bei Mikronährstoffen keiner Geld für grosse Studien in die Hand nimmt (wow, surprise!) und kritisiert, dass health claims nicht bewiesen sind (…). Dazu ein unglaublich dämlicher Titel. Das wars – nichts Neues ausser Polemik, Herr van den Heuvel.

#8 |
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Heilpraktiker

Danke für die “t’ollen” Kommentare von Leuten, die keiner kennt, da sie sich immer hinter dem Kürzel Gast verstecken. Ein bißchen mehr Ernst wäre oft hilfreich.

#7 |
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Dr. Sabine Dettling
Dr. Sabine Dettling

Es wäre empfehlenswert, sich über Vitamin D und auch k2 näher zu informieren…Seiner Gesundheit zuliebe.

#6 |
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Dr. Sabine Dettling
Dr. Sabine Dettling

Sehr geil!
20K die WOCHE! ;-), da hat sich jemand richtig gut informiert, Respekt!
Vielleicht mal pro TAG versuchen.

#5 |
  4
Gast
Gast

Das ist sie ja. Mit Ihrem Argument “Es schadet ja nichts” kann ich gleich anfangen mit der Jahresdosis Vitamin K2 für 30€, der Jahresdosis Supplement Bla für 25€, der Jahresdosis Magnesiumöl für 48€ etc. pp.
Mal abgesehen davon, dass die Behauptung es gäbe keinerlei Nebenwirkungen (insbesondere bei Überdosierungen), oftmals nicht stimmt, hat man am Ende eine ganze Menge Geld für nichts verpulvert.

#4 |
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Gast
Gast

Steht da geschrieben “alles machen”?
Es gibt Studien, die auf die Wirksamkeit hinweisen.
Differenzierung ist nicht jedermanns Stärke, gelle!?
Aber wenn der Arzt Pillen verschreibt, ist alles gut und kostet auch nix, hilft aber immer…

#3 |
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Gast
Gast

Tolle Argumentation.
Jahresdosis Vitamin K2 gibt es für 30€.
“Nebenwirkungen” der Verkalkung kostet wieviel?
Eben.

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Gast
Gast

Das ist wieder mal schön!
Ist es denn schädlich? Nein? Also kann man es auch einfach ausprobieren.
Allein deshalb schon, weil es Calcium-Ablagerungen aus dem Gewebe entfernen kann, ist es einen Versuch wert.
Aber wir sind ja in Deutschland, 100 Studien und 15 Jahre später kommt dann Vitamin K2 MK7 für 25 €/Tablettw raus (patentiert), natürlich Apotheken- und Verschreibungspflichtig!
Am besten privat Bluttest machen lassen und entsprechende Nahrungsergänzungsmittel zuführen (natürlich nicht nach den Grenzwerten von Deutschland, die sind lächerlich). Und die ganzen Bedenkenträger auslachen, wenn man die “guten” Medikamente wegschmeißt (Blutdrucksenker, Blutdettsenker, Aspirin…).

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