Irrsinn an der Iris

13. Juli 2010
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Der Blick in die Augen des Patienten kann im Einzelfall diagnostisch wegweisend sein. Doch rechtfertigt das die Iris-Diagnostik als eigene Disziplin? Zweifel sind erlaubt. Teil 3 der DocCheck-Serie zur Alternativmedizin.

Die Faszination für das Auge wird Medizinstudenten ziemlich früh antrainiert. In dem Lehrbuch-Klassiker „Der diagnostische Blick“ kommt neben vielen anderen Organen auch das Auge zu seinem Recht, der Blick ins Auge, um es genau zu nehmen. Das Auge kann Internisten tatsächlich diagnostische Anhaltspunkte geben. Im Einzelfall kann es sogar wegweisend sein. Die Gelbverfärbung der Skleren als Zeichen für eine Leberfunktionsstörung kennt jeder. Hornhaut und/oder Iris können darüber hinaus Hinweise auf eine Reihe von Stoffwechselerkrankungen liefern: Der Kayser-Fleischer Ring im Hornhaut-Stroma gilt als typisch für den Morbus Wilson. Und auch das bei einer Hämochromatose überschüssig anfallende Eisen kann im Auge einen sichtbaren Niederschlag finden.

Schön bunt, aber auch etwas Besonders?

Es sind aber nicht diese pathognomonischen Veränderungen, die das Auge für die Alternativmedizin so attraktiv machen. Was heute als Iris-Diagnostik sogar eine eigene Disziplin innerhalb der Komplementärmedizin bildet, ist vielmehr ein eigenes, in sich geschlossenes System, das in der heutigen Form Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde. Die Iris-Diagnostik geht davon aus, dass alle Organe des Menschen eine Art Abbild in der Iris haben, entsprechend Erkrankungen der Organe ihren sichtbaren Niederschlag in der Pigmentierung der Iris finden. Weil das nun keine besonders naheliegende These ist, bedarf sie eines Erklärungsmodells. Grundlage dieses Systems sollen demnach Neuronenbahnen sein, die angeblich auf dem Umweg über den Thalamus die Körperperipherie beziehungsweise die inneren Organe mit der Iris verbinden. Dass es in einem Nervensystem, das mit einem Zentralgestirn (Gehirn) arbeitet, derartige Verbindungen von überall nach überall hin gibt, wurde als Einwand wiederholt angemerkt, aber seitens der Anhänger des Verfahrens als nicht groß störend empfunden. Im Gegenteil, das System wurde zunehmend verfeinert. Mittlerweile existieren sogar Software-Programme, die eine computerunterstützte Iris-Diagnostik ermöglichen sollen. Im krassen Gegensatz zu dieser scheinbaren Differenzierung des Fachgebiets steht die Tatsache, dass sich unter den 37 Einträgen, die sich in der Forschungsdatenbank PubMed zum Stichwort „Iridology“ finden, kein einziger der Grundlagenforschung widmet. Die angloamerikanischen Autoren sprechen im Zusammenhang mit der Iris-Diagnostik deswegen ziemlich durchgängig von „Pseudoscience“.

Studie bei Darmkrebs: Irisdiagnostik nicht besser als würfeln

Der Kölner Anästhesist Dr. Stephan Herber wollte dem Verfahren dennoch eine Chance geben. Im Rahmen seiner Doktorarbeit ging er vor einigen Jahren der Frage nach, ob Iris-Diagnostiker anhand der Regenbogenhaut Patienten mit Dickdarmkrebs identifizieren können. Den Darmkrebs hatte sich der Arzt, der heute eine Praxis für traditionelle chinesische Medizin leitet, mit Bedacht ausgewählt: „Kolorektale Karzinome entwickeln sich über lange Zeit. Das ist ein Prozess von Jahren, zum Teil Jahrzehnten. Deswegen erschien uns diese Erkrankung als sehr geeignet für eine Studie“, so Herber im Gespräch mit den DocCheck News. Gedacht, getan. Die Ärzte machten digitale Farbaufnahmen jeweils beider Augen von 29 Patienten mit histologisch gesichertem CRC. Als Kontrollgruppe dienten 29 gesunde Probanden, die nach Alter und Geschlecht der Interventionsgruppe angepasst waren. Alle Bilder wurden dann zwei Experten für Iris-Diagnostik vorgelegt. Die Aufgabe bestand darin, Patienten mit Krebs anhand der Iris-Bilder zu identifizieren.

Das misslang: Die beiden Experten für Iris-Diagnostik lagen bei 51,7 Prozent beziehungsweise bei 53,4 Prozent der Patienten richtig. „Das war also genauso gut wie eine Zufallsauswahl. Das Ergebnis war so eindeutig negativ, da gab es dann auch nichts zu diskutieren“, konstatiert Herber. Die Reaktionen der beiden Iridologen auf das Resultat waren unterschiedlich. Als die Studie bereits lief, gab einer der beiden zu Protokoll, dass sich die Iris im Lauf des Lebens ohnehin nicht ändere. „Der andere war schon etwas erstaunter“, so Herber.

Korrelationen gefunden, nur: Was bedeutet das?

Schiffbruch für die Iris also? Ein paar Rettungsboote gibt es noch. Und in diesen Bötchen tummelt sich dann auch das wenige an Forschung, das es zu dem Thema gibt. Vor allem eine koreanische Arbeitsgruppe betont den „konstitutionellen“ Charakter der Iris und sucht entsprechend nach Korrelationen mit konstitutionellen Erkrankungen. Im Jahr 2004 beschrieben diese Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen einer so genannten neurogenen Iris-Konstitution und dem Auftreten einer arteriellen Hypertonie. Sie begaben sich auch hinab auf die genetische Ebene und fanden einen statistischen Zusammenhang zwischen der Iris-Konstitution und jenen Polymorphismen des Apolipoprotein E, die für eine Hypertonie prädisponieren.

Vier Jahre später erzielten sie ähnliche Ergebnisse für die ebenfalls mit Hypertonie vergesellschafteten Polymorphismen des Angiotensin-Gens. Wissen dieser Art hilft einem freilich nicht besonders weiter. Auf die Idee, ein wenig mehr Sport zu treiben und sich gesünder zu ernähren, wenn es in der Verwandtschaft vermehrt Hochdruckpatienten gibt, kommt man wohl auch ohne die Regenbogenhaut. Klar ist auch: Selbst wenn es Korrelationen zwischen Iris-Pigmentierung und Veranlagung für Hypertonie gäbe, hieße das noch lange nicht, dass das ganze Theoriegebäude der Iris-Diagnostik stimmt. Hier könnte nur echte Grundlagenforschung helfen. Und die gibt es für die Irisdiagnostik bisher genauso wie für die ältere und bekanntlich gescheiterte Phrenologie.

204 Wertungen (3.08 ø)
Medizin

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95 Kommentare:

Heilpraktikerin

Sehr geehrter Herr Dr. Perlitz,
ich glaube auch, dass es sich hier um zwei verschiedene Phänomene handelt.
Den Patienten mit “Springpupille” hilft eben gerade z.B. autogenes Training und eine Änderung der Lebensweise – weniger (negativer) Stress, regelmäßige gesunde Mahlzeiten, regelmäßige Bewegung (!!!), “Ordnungstherapie”, wie man so schön sagt. In vielen Fällen ist dies leichter gesagt, als getan…
Aber ich bleibe am Ball!
MfG
Beate Dongus

#95 |
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Dr. med. Volker Perlitz
Dr. med. Volker Perlitz

Sehr geehrte Frau Dongus,

vielen Dank für Ihren Hinweis zur “Springpupille”. Mir klingt dies jedoch zu schnell, um identisch mit dem von uns beschriebenen Phänomen zu sein: ca. 0.15 Hz bedeutet etwa 6.5 s Periodenlänge. Das ist – wie von mir geschrieben – bei hypnoider Entspannung, zB durch Aut. Training vermittelt, deutlich signifikant verstärkt.
Ihr Hinweis ist aber auf jeden Fall zu verfolgen. Das sollte ja mit einer Stoppuhr ganz fix – pi x Daumen – überprüfbar sein.

#94 |
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Altenpfleger

Sie erwarten doch von diesem Herren keine Antwort, Frau Schmid. Dass er womöglich auf Kommentare eingeht? Um systematische Aufdeckung der Wirklichkeit geht es Herrn Graetzel offensichtlich nicht. Das müsste wohl jeder inzwischen realisiert haben.

#93 |
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Heilpraktikerin

Hallo Herr Graetzel, warum kommt denn keine Info ? Mittlerweile ist ihr nächster Artikel ins Netz gestellt, vielleicht finden sie die Zeit, diesen Beitrag nachzuarbeiten. Sie diskreditieren hier eine Methode von der sie offensichtlich nicht besonders viel wissen (wollen), ohne gescheite vollständige Recherche. Wenigstens sollten die paar angeführten Fakten vollständig vorgetragen werden.

#92 |
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“Während die klinische Diagnostik sich mehr und mehr auf die Differenzaldiagnostik zurückzieht (war früher nicht so), wird in der Naturheilkunde eine unspezifische Diagnostik betrieben, die Schwächen, ggf. genetische Störungen in Organsystemen aufzeigen, so auch die Irisdiagnostik.”

Was ist denn “Differentialdiagnostik”? Doch nichts anderes als der Versuch, zwischen mehreren Möglichkeiten die richtige herauszufinden. Es gibt Anzeichen, die für Krankheit X, aber auch X und Z sprechen. Also muß man die Unterschiede herausfinden, um die richtige Möglichkeit einzukreisen. Je ähnlicher (und vor allem: je diffuser) manche Symptome sind, desto schwerer ist das Ganze.

Das Einkreisen der Ursache der Erkrankung ist notwendig. Es sei denn, man will blind mit Glaubuli werfen. (“Glaubuli” = Umschreibung, daß die Zuckerkugeln der Homöopathen (Globulinisten) reine Glaubenssache ohne Tatsachen dahinter sind)

Das Einkreisen der Ursache ist notwendig, und die Esoterikern können (und wollen) es nicht. Also sägt man am Stuhl der wissenschaftlichen Medizin:

“und mehr auf die Differenzaldiagnostik zurückzieht”

Wieso “zurückzieht”? Im Gegenteil! Es ist ein Fortschritt, daß man heute mehr weiß und daß man heute BESSER auch ähnliche Symptome untersuchen und differenzieren kann. Aber – es ist ein Krieg mit der Sprache – das Wort “zurückziehen” soll Defensive, soll Verlust bedeuten. So macht man – ohne Fakten! – einen Konkurrenten madig: man stellt die Wahrheit auf den Kopf.

Hier wird es noch toller:

“wird in der Naturheilkunde eine unspezifische Diagnostik betrieben, die Schwächen, ggf. genetische Störungen in Organsystemen aufzeigen, so auch die Irisdiagnostik.”

Die “Irisdiagnostik” der Esoteriker KANN das gar nicht, und “genetische Störungen” zu erkennen bedarf es präziser Labordiagnostik, wozu den Esoterikern schlicht die Ausbildung fehlt, die gesamten medizinischen Grundlagen. Und für die von den Esoterikern der Iris angedichteten “Organ-Zusammenhänge” fehlt obendrein die Wahrheit. es gibt solche Zusammenhänge nicht.

“Es sollte nun auch jedem bewußt sein, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann, auch wenn es zunächst den Anschein hat, es handele sich um eine gleiche Sorte.”

Übersetzt: “Haltet den Dieb!”

“Jeder Versuch eine Differenzaildiagnostik mittels Iris- diagnose zu stellen,muss demgemäß scheitern.”

Mittels WELCHER Irisdiagnostik? Die der Esoteriker ist KEINE Diagnostik, sondern ein Märchen. Und mit Märchen kann man ganz sicher keine valide Diagnostik zum Wohl des Kranken betreiben, sondern einzig und allein einen Alibi-Zauber, mit dem Kranke geködert, geleimt und geplündert werden (der Zauber muß schließlich beazhlt werden!).

“Guten Tag, bitte auchwachen”

Das sollten die Kranken auf jeden Fall, aber auch die Ärzte, die sich die Schwarzen Schafe auch in ihren eigenen Reihen verbtten sollten, die solchen Alibi-Zauber betreiben.

“Heilpraktiker,
seit 30 Jahren im Dienst”

Heilpraktiker haben keinen “Dienst”.

#91 |
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“107
18.07.10 – 04:29
Dieter Wiegmann
Heilpraktiker/in

Logik und Reallogik sollte in unserer Gesellschaft einen höheren Stellenwert einnahmen.”

Demnach gibt es eine funktionierende und eine dahingefaselte “Logik”? Exakt das ist schon lange bekannt. Daß sich jemand jetzt auch noch darauf beruft und NICHT die funktionierende Logik als Grundlage seines Handelns nimmt, und das öffentlich, und das in der Medizin, ist das nicht erschreckend…???

“Es ist doch nun seit 20 Jahren bekannt, dass Diganose-verfahren in der Naturheilmedizin einen anderen Stellenwert einnaehmen als vergleichsweise die klinische Diganostik.”

Die “Diagnose” bei den Esoterikern hat nur einen einzigen Zweck: dem Kunden die Notwendigkeit einer Behandlung XY zu suggerieren. Sehr gerne wird dabei andere Firmen zurückgegriffen (“Labors”), die den Flair der Wissenschaftlichkeit verbreiten.

Mit diesem Alibi kann der Esoteriker dann SEINE Erwerbsmethode durchziehen.

Die Tests sind teilweise recht teuer (mehrere Hundert Euro) und außer dem Nimbus der “Wissenschaftlichkeit” geben sie dem Vermittler auch noch in wohl nicht wenigen Fällen eine schöne Provision.

Es besteht eine Symbiose zwischen den Labors und den Esoterikern, und eben keine Unabhängigkeit, die doch so dringend notwendig ist.

#90 |
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Dieter Wiegmann
Dieter Wiegmann

Logik und Reallogik sollte in unserer Gesellschaft einen höheren Stellenwert einnahmen.
Es ist doch nun seit 20 Jahren bekannt, dass Diganose-verfahren in der Naturheilmedizin einen anderen Stellenwert einnaehmen als vergleichsweise die klinische Diganostik.
Während die klinische Diagnostik sich mehr und mehr auf die Differenzaldiagnostik zurückzieht (war früher nicht so), wird in der Naturheilkunde eine unspezifische Diagnostik betrieben, die Schwächen, ggf. genetische Störungen in Organsystemen aufzeigen, so auch die Irisdiagnostik.
Es sollte nun auch jedem bewußt sein, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann, auch wenn es zunächst den Anschein hat, es handele sich um eine gleiche Sorte. Jeder Versuch eine Differenzaildiagnostik mittels Iris- diagnose zu stellen,muss demgemäß scheitern.

Guten Tag, bitte auchwachen

Dieter #Wiegmann,
Heilpraktiker,
seit 30 Jahren im Dienst

#89 |
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“Sie wissen doch, wie gut Sie und Ihre Diagnose-und Heilverfahren sind.”

Realsatire…

Für die Freunde subtilen Humors hat Sanal Edamaruku in Indien eine Dosis zelebriert:
http://www.rationalistinternational.net/article/2010/20100319/en_1.html

#88 |
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Altenpfleger

Alter Wein in neuen Schläuchen. Was soll das? Haben Sie die Kommentare und Statements nicht gelesen?

#87 |
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Hier ist eine Herausforderung an die Heilpraktiker:

http://www.augentagesklinik.com/de/informationen/patienten/irisdiagnostik.php

Irisdiagnostik!

#86 |
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Altenpfleger

>> Ein Homöopath
– soll unwissenschaftlich sein,
– soll die Ausbildung vernachlassigen und … << Darf ich das jetzt als nachträgliches Outing verstehen? Halten Sie sich - wider aller vorangegangenen Bekungungen - für einen "guten Homöopathen" , Herr Deckers? Dazu müssten Sie aber den Unterschied zwischen Verdünnung und Potenzierung kennen. Ich kann Ihnen das gern an einem Beispiel erläutern: Mit Ihren notorischen Spam-Texten verdünnen Sie den produktiven Gehalt des gesamten Kommentarverlaufes. Und mit jeder neuen Bemerkung potenzieren Sie die Gewissheit einer breiten Leserschaft, dass Sie mit jeder weiteren Beachtung unverdientes Lob erhalten.

#85 |
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Heilpraktikerin

Ähem, das wird jetzt auch nicht richtiger, wenn Sie das dauernd wiederholen. Das haben Sie doch weiter oben schon mal geschrieben? Kann ja mal vorkommen!

#84 |
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“15.07.10 – 15:21
Paracelsus
Offensichtich gibt es bei Herrn Deckers keinen Reset-Knopf und deshalb schlage ich vor, diese Seite zu schließen. Eine vernünftige Diskussion über das ursprüngliche Thema ist durch seine “Logorrhoe” sowieso nicht mehr zu führen. Vielleicht sollte man darüber nachdenken, diesen Kommentator zukünftig aus diesen Diskussionen auszuschließen.”

Vielleicht sollte es – in der üblichen Praxis des Netzes – ein “Boot’s Law” geben. Passend ist es:

Boot’s Law:

Erschreckend sind nicht nur Unwissenheit und Faulheit, sondern die sogar gewaltaktive Kohärenz, in der sich alle Beteiligten darin unterstützen. In der “Diskussion” nach der Sendung des Herrn Bublath wurde mit erbarmungsloser Härte bis zum Einsatz von Gerichten deutlich gemacht, was die “genuinen Homöopathen der alten Schule” von einem Homöopathen fordern:

Ein Homöopath
– soll unwissenschaftlich sein,
– soll die Ausbildung vernachlassigen und
– soll Pfuschern jeder Couleur immer freundlich zustimmen. Kritik ist verboten.
– soll Kritik zensieren und ein Schreibverbot für die Kritiker verhängen.
– soll die Dynamisierung, das Lebenselement der Homöopathie, ignorieren.
– soll die Arzneimittelprüfung, die notwendige wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie, ignorieren.

Hier ist eine Herausforderung an die Heilpraktiker:
http://www.augentagesklinik.com/de/informationen/patienten/irisdiagnostik.php

#83 |
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Heilpraktikerin

Ich habe auch schon eine Mail an Docchek geschrieben, ob dies (sperren) nicht möglich wäre. Damit eine vernünftige Diskussion möglich bleibt – einfach die Beiträge Deckers ignorieren.
Ihnen Herr Deckers – Gute Besserung!

#82 |
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Heilpraktikerin

@ Herrn Graetzel Einleitung “doch rechtfertigt dies die Irisdiagnostik als eigene Disziplin” Was wollen Sie damit eigentlich ausdrücken? Meinen sie “als einziges Diagnoseverfahren? Oder was? Sehr unpräzise Ausdrucksweise.
Mit Irisdiagnostik muss man sich ziemlich lang und intensiv beschäftigen und um es sinnvoll anzuwenden muss man tief in die Materie eindringen. Allein deshalb ist es eine eigene Disziplin, da ist nix zu rechtfertigen.

Bitte stellen sie einen Link zur besagten “Studie” (n=2) her.

Als Hintergrund-Info hätte mir gefallen, auszuführen, dass es die Phänomenologie gibt, die nicht beweisbar war, und dass es die Stoffwechselbetrachtung/vegetative Betrachtung gibt.

#81 |
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Kristina Walker
Kristina Walker

Kann man als Nutzer oder Nutzergemeinde Psychos wie Decker nicht per Antrag ausschließen? Ich finde, DocCheck sollte hier etwas zum Schutz dieses Forums tun.

#80 |
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@ Deckers: Wenn jemand keine Fakten hat, dann sind Sie es. Hetze, Krakeele, Beschimpfungen, Niedermache, alles ohne den Anschein eines Beweises, nur durchseucht von Ihrem grenzenlosen Haß – das sind die einzigen Mittel, die der Herr Diplom-Ingenieur zur Verfügung hat. Aber jeder vernunftbegabte Mensch erkennt, daß all die Sprüche, die Sie in diesem Forum abgelassen haben, einfach nur Unfug und damit eines Kommentars nicht wert sind.

#79 |
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Heilpraktikerin

Sehr geehrter Herr Dr. Perlitz,
dieses Phänomen konnte ich auch schon einige Male beobachten, beim Testen der Lichtreaktion der Pupille. Beim Hineinleuchten zieht sich die Pupille zunächst zusammen, erweiter sich wieder und fängt dann an zu “springen”. Ich nenne dies die “Springpupille” und finde sie v.a. bei sehr gestressten Patienten.
MfG Beate Dongus

#78 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte einfach mal den Namen des Herrn Medizintechnikers Deckers in eine beliebige Suchmaschine eingeben. Danach dürfte klar sein das es müßig ist auf seine Kommentare einzugehen.
Mir ist klar das er vermutlich in kurzer Zeit wieder unter einem anderen Alibi Namen auftaucht, aber er dürfte dem geneigten Doccheck Nutzer dennoch sofort auffallen.
MfG

#77 |
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Heilpraktikerin

Wieviel Überschneidungen ? Ich bitte, dies Forum so lange offen zu halten, bis die Info da ist.

#76 |
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Heilpraktikerin

@ 18 – gerne glaube ich, dass es sie ermüdet – es ist nämlich anstrengend. Die schlechte Nachricht ist, dass die Dinge nicht einfacher sind als sie sind.

@ 25 – jeder Arzt hat die Möglichkeit zu arbeiten ohne GKV-Erstattung. Jeder HP arbeitet ohne GKV Erstattung.

@ 48 – meine Erfahrung ist anders: Beispiel eine 50 jährige Freundin erfährt von ihrem Kardiologen “das bleibt jetzt so, ICH KANN NICHTS MEHR FÜR SIE TUN, gewöhnen sie sich daran ” Wenn sie eine Etage Treppen steigt, muss sie sich atemlos setzen. Jeder wird sie verstehen: ” das kann doch nicht sein…” Diese Patientin geht zum HP.

@ alle – es gibt keine Diagnose aus dem Auge, man kann Neigungen sehen – wurde bereits von Kollegen ausgeführt.

#75 |
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Heilpraktikerin

Ich bin neuerdings HP, habe 25 Jahre intensive berufliche Erfahrung rund um die Medizin (MTLA,Qualitätssicherung, Zulassung, Produktrückrufe, Außendienst Messgeräte, Außendienst Pharmazie) und zuvor ein mathematisch-naturwissenschaftliches Abitur – ein halbes Jahr Statistik. Ich muss hier wiederholen, was eigentlich jeder weiss: wenn man Statistik betreibt, geht es darum, die richtigen Fragen zu stellen.
Wir sollten auch die Philosophen besser anhören, die uns immer mal wieder sagen müssen, dass es an Erkenntnistheorie mangelt. Mit ausreichender Erkenntnistheorie kann man nicht sagen, dass die oben zitierte Studie aufzeigt, dass es sich um Zufall handelt.

#74 |
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Heilpraktikerin

Lieber Herr Graetzel, und alle Anderen, die sich hier für evidence based medicine aussprechen: mir fehlt eine entscheidende Angabe: wie hoch ist denn die Überschneidung der beiden Augendiagnostiker ? Wieviele der Patienten wurden denn von beiden übereinstimmend identizifiert ?

#73 |
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“…Oszillieren der Pupille ein, dass seine Messungen des Pupillendurchmessers beständig störte. Dieses Oszillieren lag im Frequenzbereich eines Rhythmus’, den ich mit großer Sicherheit tiefer vegetativer Entspannung zuordnen konnte.
Dies ist durchaus vorstellbar, dass geübte Beobachter diesen Rhythmus, vielmehr jedoch seine Abwesenheit feststellen können. Irisdiagnostik ist zumindest auf dieser Ebene reproduzier- und brauchbar.”

Wer das glaubt, begeht einen folgenschweren Irrtum. Dieser Irrtum liegt in einem grundlegenden Betrug der Esoteriker mit der Sprache, denn “Irisdiagnostik” ist nicht “Irisdiagnostik” !

Wenn ein wissenschaftlicher Mediziner mit fundierter Ausbildung und Praxis an der Iris diagnostiziert, so steht ihm dabei ein umfangreiches Wissen zur Verfügung. Heilpraktiker haben dieses Wissen nicht, benutzen aber dennoch das Wort “Irisdiagnostik”. Was Heiklpraktiker dort betreiben, ist also Hochstapelei auf Kosten der Kunden.

Das Erfinden neuer Wörter und der Mißbrauch existierender Begriff, das Füllen mit esoterischen inhalten, das sind die Grundbausteine der Manipulation, mittels derer die Esoteriker in die Medizin diffundieren.

Das geht sogar soweit, den Vorgang des Sterbens als “Heilung” zu bezeichnen (siehe Ryke Geerd Hamer, siehe “Meta-Medizin” http://www.integrativemedizinkongress.de).

#72 |
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Im Forum des “Spiegel” geht es gerade hoch her. Mehr als 4000 Beiträge folgen auf 1 (EINS !) Artikel

Ein Beispiel:

http://forum.spiegel.de/showthread.php?postid=5870440

Heute, 11:37 #4173
trolls99
Neuer Benutzer

Registriert seit: 10.03.2008
Beiträge: 119 Erwachsene mit Kleinkindern

[Zitat:] Zitat von Raphael
—————————————
Zur Funktionsweise der Homöopathie: H. wirkt auf der Informationsebene, daher ist es auch garnicht nötig, dass ein WirkstoffMOLEKÜL nachgewiesen werden kann. Die Wissenschaftler legen einfach zu Grunde, dass Wirkungen nur durch….
—————————————
[Zitatende]

Ich würde eher sagen, daß hier Erwachsene mit Hühnern reden, denn nur wer nicht weiter als ein Huhn denken kann, kann heute noch an die Homöopathie glauben. Trennen Sie sich von dem Gedanken, daß Sie zu den Auserwählten zählen, die eine höhere Wahrheit erkannt haben.

Der Widerstand gegen Humbug und Abzocke durch Scharlatane wächst…

#71 |
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Heilpraktikerin

Danke Herr Graetzel!

Es ist amüsant zu sehen, wieviele sich bemühen, die Komplementärmedizin für die Wissenschaft zu übersetzen. Ich bewundere den Versuch, analoges Denken mit linearem Denken gleichzusetzen.

Es ist als ob man einen deutschsprachigen Brief mit einer chinesischen Zeichentastatur schreiben möchte, jedem ein hohes Lob, der es wenigstens versucht!!

#70 |
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Dr. med. Volker Perlitz
Dr. med. Volker Perlitz

Ein Nachtrag zum eigenen Kommentar: Vor einigen Jahren hielt ich einen Vortrag zu physiologischen Rhythmen, die in peripheren Systemen (Haut, etc.) erkennbar sind. Der Autor einer exzellenten technischen Dissertation (Wolfgang Andreas Kesseler: Der Pupillenregelkreis: Ein biologisch motiviertes Modell aus systemtheoretischer Sicht; Shaker, Aachen) beschrieb danach ein Problem, dass er bei seiner Arbeit ständig hatte. Wenn sich seine Probanden entspannten, trat ein rhythmisches Oszillieren der Pupille ein, dass seine Messungen des Pupillendurchmessers beständig störte. Dieses Oszillieren lag im Frequenzbereich eines Rhythmus’, den ich mit großer Sicherheit tiefer vegetativer Entspannung zuordnen konnte.
Dies ist durchaus vorstellbar, dass geübte Beobachter diesen Rhythmus, vielmehr jedoch seine Abwesenheit feststellen können. Irisdiagnostik ist zumindest auf dieser Ebene reproduzier- und brauchbar.

#69 |
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Dr. med. Volker Perlitz
Dr. med. Volker Perlitz

Ist den zahlreichen Kommentaren, ob polemisch, verärgert, korrekt-nachvollziehbar oder auch nicht, noch etwas hinzuzufügen?
Eigene Erfahrungen dürfen wohhl immer geäußert werden: Der Herr Dr. Graetzel hat, dies wurde moniert, nur 2 Jahre Klinikerfahrung. Das bedeutet nicht automatisch, dass er in Sachen “Alternativmedizin” irrt. Aber umgekehrt wird leider auch ein Schuh draus: Denn nach 26 Jahren in der Wissenschaft (und 18 Jahren Klinik) kann ich eines versichern: Selbst wenn er 26 Jahre Klinikerfahrung hätte, könnte er, wie führende Wissenschaftler dieses Landes (zB Herr Prof. Wolf Singer), immer noch nicht den Kern der vorgeblich wissenschaftlich basierten Schulmdizin erfasst haben, dass nämlich keine Wahrheiten im Sinne eines Beweises durch wissenschaftl. Experimente bestätigt werden, sondern nur (-> K.-R. POPPER) Irrtümer ausgeschlossen werden. Zentral für Wahrheit ist die Vorlaage von Widerspruchsfreiheit: Die ist in der evidenzbasierten Medizin aber definitiv nicht gegeben. Beispiel: Die schönen bunten Bildchen der PET-Scanner oder fMRT: Der bunte Farbklecks kann beides bedeuten: Aktivitätszunahme oder -abnahme. Deswegen kann wohl auch an der Iris-Diagnostik alles abgelesen werden, oder eben nichts.

#68 |
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Diplompsychologe Axel Lohse
Diplompsychologe Axel Lohse

Der Titel des Artikels bekommt einen ganz neuen Sinn, wenn man sich die Mühe macht, die ausufernde Diskuusion zu verfolgen. Es ist sehr wahrscheinlich, das hier Diskussionsteilnehmer ganz andere Dinge als das benannte Thema abarbeiten. Im Hintergrund stehen aller Wahrscheinlichkeit nach der Kampf um (künstlich) begrenzte Ressourcen. Ist mit dem Wirkungsnachweis eines Mittels oder Verfahrens (viel) Geld zu verdienen, hat es gute Chancen daraufhin untersucht zu werden und mit ein wenig Glück zugelassen zu werden. Da liegt meines Erachtens die Krux evidensbasierter Medizin. Welches Verfahren/Mittel hat überhaupt eine Chance evidenzbasiert zu werden …. ?

#67 |
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“jeder erfahrene Therapeut der die A/I- Diagnose gelernt hat und sie seriös anwendet, wird sie nur ergänzend zu anderen Diagnoseverfahren benutzen.”

Wie kann man ein nicht funktionierendes Verfahren seriös anwenden?

“Das Auge “verrät” sehr wohl Tendenzen zu unterschiedlichen Funktionsstörungen der zugeodneten Organbereiche”

Das ist falsch. Es gibt eine derartige Zuordnung nicht.

“der/die Arzt/ Ärztin verläßt sich doch auch nicht nur auf eine Diagnoseform”

Ein Kranker würde diese Äußerung natürlich sehr begrüßen, denn je mehr Diagnostik, desto besser – denkt er.

Aber die Sache hat einen Haken: umsonst gibt es diese Untersuchungen nicht. Je mehr Untersuchungen, desto mehr muß der Kranke zahlen. Je mehr der Anbieter in seinem Warenhauskatalos hat, desto mehr Geld gringt ihm dieses Angebot ein.

Es besteht sowohl ein Zwang wie eine Gier, möglichst viele Verfahren anzubieten. Ob diese Tests überhaupt funktioneren, weiß der Kranke nicht.

“Und ganz ehrlich: da ist mir die Bestätigung des Patienten wichtiger als der randomisierte, evidenzbasierte Wissenschaftsnachweis.”

Die Bestätigung des Kunden (Heilpraktiker haben keine Patienten, sondern Kunden!), was soll diese Bestätigung sein? Der Kunde wird doch in die Irre geführt, und – so lange er das nicht weiß, hält er sich für richtig diagnostiziert und richtig behandelt. Es ist ein Fall von Manipulation.

Aber gerade solche manipulation soll durch wissenschaftliche Untersuchungen verhindert werden. Das Ablehnen wissenschaftlicher Untersuchungen ist nichts weiter als ein weiterer Freibrief für Manipulation.

Die, die das tun, die WISSEN, was sie tun! Hierzu ein Zitat aus dem aktuellen Inverview des “Spiegel” mit Edzard Ernst:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,706257,00.html


SPIEGEL ONLINE: Es gibt aber auch einen anderen Studientyp, sogenannte
Anwendungsbeobachtungen, die regelmäßig zeigen, dass weit mehr als 50
Prozent der Behandelten mit Homöopathie geholfen werden kann.

Ernst: Das ist totaler Schmarren! Diese Studien sind das Papier nicht
wert, auf dem sie gedruckt worden sind. Über die Wirksamkeit der
Homöopathie sagen sie nichts aus, das weiß jeder, der sich auch nur ein
bisschen in der Wissenschaft auskennt.

SPIEGEL ONLINE: Von Homöopathen und Wissenschaftlern, die der Homöopathie
nahestehen, werden diese Studien aber immer wieder als Beleg für die
Wirksamkeit herangezogen.

Ernst: Früher habe ich immer gedacht: Na gut, die sind eben ein bisschen
überenthusiastisch, ein bisschen verblendet und realitätsfremd. Aber
inzwischen bin ich mir sicher: Viele lügen wie gedruckt, das ist gar nicht
anders zu erklären. Die wissen es eigentlich besser. Aber stattdessen
nutzen sie ihre Kenntnis der Wissenschaft, um die Leute hinters Licht zu
führen.

#66 |
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Kai Ulrich Bösch
Kai Ulrich Bösch

schönen guten Abend- oh nein , schon morgen- es hat doch länger gedauert, sich 77 Beiträge durchzulesen….
zum Thema:
jeder erfahrene Therapeut der die A/I- Diagnose gelernt hat und sie seriös anwendet, wird sie nur ergänzend zu anderen Diagnoseverfahren benutzen. Das Auge “verrät” sehr wohl Tendenzen zu unterschiedlichen Funktionsstörungen der zugeodneten Organbereiche- wenn auch nicht immer in dem Maß, wie ich es erwarte.

Anamnese,Körperuntersuchungen,Labordiagnostik,bildgebende Verfahren etc sind doch wohl selbstverständlich- der/die Arzt/ Ärztin verläßt sich doch auch nicht nur auf eine Diagnoseform.

Gerade bei (unklaren) Abdominalbeschwerden gerne genutzt.
Und ganz ehrlich: da ist mir die Bestätigung des Patienten wichtiger als der randomisierte, evidenzbasierte Wissenschaftsnachweis…

mfG K.U.Bösch

#65 |
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Ulrich Boot, ein Insider (ein Homöopath!), übt Kritik! An den eigenen Leuten! Es war köstlich.

Dies ist die Quintessenz seiner Kritik:


Erschreckend sind nicht nur Unwissenheit und Faulheit, sondern die sogar gewaltaktive Kohärenz, in der sich alle Beteiligten darin unterstützen. In der “Diskussion” nach der Sendung des Herrn Bublath wurde mit erbarmungsloser Härte bis zum Einsatz von Gerichten deutlich gemacht, was die “genuinen Homöopathen der alten Schule” von einem Homöopathen fordern:

Ein Homöopath
– soll unwissenschaftlich sein,
– soll die Ausbildung vernachlassigen und
– soll Pfuschern jeder Couleur immer freundlich zustimmen. Kritik ist verboten.
– soll Kritik zensieren und ein Schreibverbot für die Kritiker verhängen.
– soll die Dynamisierung, das Lebenselement der Homöopathie, ignorieren.
– soll die Arzneimittelprüfung, die notwendige wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie, ignorieren.

Nachlesen kann man das unter anderem hier:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=3063.0

Noch treffender als Ulrich Boot es kann man es nicht sagen.

Außer dem TG-1 (wo diese Dinge archiviert werden) gibt es noch viele andere Orte im WWW, in die sich Esoteriker nicht trauen. Dahin zum Beispiel:

http://forum.esowatch.com/index.php?action=recent

Und hier geht die Sache gerade erst so richtig los:
http://cspecht.wordpress.com/2010/07/10/homoopathie-vorstos-der-spd-und-start-der-artikel-serie/

Hier wird schon länger gegrillt:
http://excanwahn.wordpress.com/

Und hier sind die Altmeister am Rost:
http://kidmed.de/
(Thema von heute: “Aber wie fälsche ich denn nun eine Studie?”)

Auch in anderen Ländern sind es FACHLEUTE, die die Esoteriker mit FAKTEN das Fürchten lehren.

Zum Beispiel das “Quackometer”:
http://www.quackometer.net/

Nicht vergessen wollen wir auch das Forum von Ökotest:
http://forum.oekotest.de

Nein, die Psycho-Keule ist sinnlos. Die zeigt nur, wes Geistes Kind die Esoteriker sind. Sie entlarven sich selbst schlimmer als jeder Kritiker sie entlarven könnte.

#64 |
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“Dass Sie des Stänkern willens hier im Forum sind, war/ist ja ersichtlich, aber dass Sie ein von Hass erfüllter Fanatiker zu sein scheinen, wird mir erst beim Lesen ihres Gedankengutes klar… und da gibt es für mich keine Diskussionsbasis mehr. ”

Wenn Esoteriker sich mit ihren Pseudoargumenten nicht durchsetzen könne, kommt IMMER die Psycho-Keule, mal mehr, mal weniger durchsichtig.

Warum? Ich sage es noch einmal: Weil Esoteriker in der fachlichen Diskussion versagen, denn sie haben keine Fakten.

Hier ein anderes Beispiel:

“76
14.07.10 – 20:10 Univ.-Doz. Dr. Thomas Krüger
Chemiker/in
@ Nr. 65 und Nr. 70: Ich darf Sie, sehr geehrte Frau Kroll, bitten, Herrn Deckers die Nutzung dieser Seite zu entziehen. Wie Sie ohne Zweifel feststellen können, handelt es sich offenbar um einen psychisch hochgradig defekten Menschen, der vor allem eines braucht: eine Therapie. Wenn Sie sich seine diversen homepages anschauen (Start unter http://www.ariplex.de), werden Sie das Werk eines komplett psychopathischen Menschen erkennen, der am liebsten alle Heilpraktiker und anderen Komplementärmediziner massakrieren würde. Ich habe keine Ahnung, was ihn zu dieser Haltung veranlaßt (hat), vielleicht ist er ja mal auf einen Wujnderheiler reingefallen und trägt nun den ganzen Haß mit sich rum, aber – ganz ehrlich – dieser Mensch ist gefährlich, und er sollte keinen weiteren Raum in seriösen Diskussionsforen haben.”

Fakten IN DER SACHE: keine. Doch wie sieht es denn mit der Sicht des Herrn K. ÜBER die Fakten aus? Der gleiche Schreiber, nur einen Tag früher:

“Univ.-Doz. Dr. Thomas Krüger
Chemiker/in 13.07.10 – 22:35

@ 29: Lieber/liebe/liebes Christian: Evidenzbasierte Medizin ist vollkommener Schrott. Kein Mediziner hat auch nur marginale Kenntnis von Chemie. Und alles, was – oberflächlich – im Körper abläuft ist Chemie. Ich erinnere mich heute moch mit Freuden an die Chemie-Prüfungen der Mediziner an der MHH. So viel Unfähigkeit wäre höchstens einem Sonderschüler zuzuztrauen gewesen. Und bzgl. Statistik sind mit Sicherheit 99% aller in diesem Bereich tätigen Mediziner intellektuell überfordert.

Kurzum: Evidenzbasierte Medizin ist eine reine Chimäre. WENN irgend etwas in das Reich der antiken Schatten gehört, dann sie.

Im übrigen haben Sie bis jetzt immer noch nicht Ihre Identität gelüftet. So viel Angst???”

Ähnlich verlief es auch in der legendären Aktion im ZDF-Forum zur Serie von Herrn Bublath. Die Heilpraktiker schalteten sogar Anwälte gegen das ZDF ein und bliesen sich auf wie ein Luftballon.

… bis ein Homöopath erschien und die ganze Chose implodierte.

#63 |
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Heilpraktikerin

[69 und weitere]

Ich finde den Verlauf der Diskussion unangemessen und das ganze entbehrt leider mittlerweile jeder Sachlichkeit. Um in derart dümmlicher Weise verrissen zu werden, wie Aribert Dings das glaubt tun zu müssen, ist mir meine Zeit zu schade.

Dennoch ein letzter Satz: hätte ich geahnt, was Sie auf Ihrer Internetpräsenz so alles von sich geben, hätte ich mir gar nicht erst die Mühe gemacht, auf ihre Beiträge einzugehen. Dass Sie des Stänkern willens hier im Forum sind, war/ist ja ersichtlich, aber dass Sie ein von Hass erfüllter Fanatiker zu sein scheinen, wird mir erst beim Lesen ihres Gedankengutes klar… und da gibt es für mich keine Diskussionsbasis mehr.

In diesem Sinne,

Monika Königstein
Heilpraktikerin!

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#62 |
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@ Nr. 65 und Nr. 70: Ich darf Sie, sehr geehrte Frau Kroll, bitten, Herrn Deckers die Nutzung dieser Seite zu entziehen. Wie Sie ohne Zweifel feststellen können, handelt es sich offenbar um einen psychisch hochgradig defekten Menschen, der vor allem eines braucht: eine Therapie. Wenn Sie sich seine diversen homepages anschauen (Start unter http://www.ariplex.de), werden Sie das Werk eines komplett psychopathischen Menschen erkennen, der am liebsten alle Heilpraktiker und anderen Komplementärmediziner massakrieren würde. Ich habe keine Ahnung, was ihn zu dieser Haltung veranlaßt (hat), vielleicht ist er ja mal auf einen Wujnderheiler reingefallen und trägt nun den ganzen Haß mit sich rum, aber – ganz ehrlich – dieser Mensch ist gefährlich, und er sollte keinen weiteren Raum in seriösen Diskussionsforen haben.

#61 |
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Heilpraktikerin

Sehr geehrte Frau Kroll,
ich finde es sehr schade, dass Ihre Redaktion – und Sie persönlich – von diesem selbsternannten “Allwissenden” beleidigt wird. Aus einer seriösen Diskussion wird mit den Beiträgen des Medizintechnikers Deckers eine Farce. Haben Sie keine Möglichkeit, diesen Herrn, der in diversen anderen Seiten schon gesperrt ist, in seine Schranken zu verweisen, bzw. zu sperren?
MfG Beate Dongus

#60 |
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“Wie kommen Sie darauf, dass wir Heilpraktiker alle Esoteriker sind?”

Dann beweisen SIE doch bitte erst einmal, daß die Methoden der Heilpraktiker auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhen.

“Wissen Sie überhaupt, was Esoterik bedeutet?”

Wissen Sie, was Wissenschaft ist?

“Schlagen Sie doch mal bei Wikipedia nach.”

Wikipedia ist indiskutabel.

“Und dann frönen Sie weiter Ihrer “philosophischen Lehre, die nur einem begrenzten “inneren” Personenkreis zugänglich ist” – nämlich Ihnen!”

Aber nicht doch! Hier geht es lang:

http://www.labtimes.org/

Science-based Medicine
http://www.sciencebasedmedicine.org/

Neurologica-Blog
http://www.theness.com/neurologicablog/

THE Rudolf-Steiner-Blog
http://rudolf-steiner.blogspot.com/

Orac’s Lair:
Respectful insolence
http://scienceblogs.com/insolence/

Eso-Blog
http://blog.esowatch.com/

Vereniging tegen de Kwakzalverij
http://www.kwakzalverij.nl/

Kritisch gedacht
http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/

The Skepdoc
http://www.skepdoc.info/

What’s the harm?
http://www.whatstheharm.net

Skepsis Blog Norway
http://www.skepsis.no/blog/

Aetiology
http://scienceblogs.com/aetiology/

What’s the Harm?
http://www.whatstheharm.net/alternativemedicine.html

justthevax
http://justthevax.blogspot.com/

Medienskandal 2.0
http://www.kindersprechstunde.at/b12/MEDIENSKANDAL_ZWEINULL.htm

[*QUOTE*]
————————————————————————-
What¿s the Harm?
Published by Steven Novella under Science and Medicine

This is a website I should have plugged before – it¿s called whatstheharm.net. As the name implies, it is an answer to those ¿shruggies¿ who do not see unscientific or fraudulent medicine as a problem. The site catalogues cases of people harmed by so-called alternative medicine treatments. Most of the cases are due to refusing standard treatment as a result of misplaced faith in unconventional treatment.

For example, Jacqueline Alderslade was told by a homeopath to give up her asthma medication. She subsequently died of an asthma attack. This was a completely avoidable death.

I was reminded of this site by a recent case of a man who was convicted and will spend 6 month in jail for injuring his daughter. He decided to treat her with bogus supplements rather than seek appropriate medical care, resulting in her suffering heart and brain damage.
————————————————————————-
[*/QUOTE*]

Join us here:
http://www.theness.com/neurologicablog/?p=441

Patient im Visier: Die neue Strategie der Pharmakonzerne
http://www.kindersprechstunde.at/blog/?p=822

Evolution, development, and random biological ejaculations from a godless liberal.
scienceblogs.com/pharyngula/

#59 |
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Sehr geehrte Frau Kroll, welches Wort mißfällt Ihnen denn? Leider kann ich nicht raten, was Sie meinen.

Im übrigen empfehle ich Ihnen, diese Seite zu lesen:

http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm

und dann darüber nachzudenken, daß ein “Bundesverband” von “Heilern” (auch Ärzte!) im Juni in einem Münchener Edelhotel einen Kongreß abgehalten hat (wobei die juristischen Auseinandersetzungen mit der TU München vermutlich noch lange nicht geklärt sind), und daß DIESE “Heiler” JENE Szene sind, sie SOLCHE Leichen hinterläßt.

DIESE “Heiler” haben als Zielobjekte Ärzte und Heilpraktiker.

DIESE “Heiler” gehen besonders im WWW auf Beutezug, sie fluten Foren, bombardieren Ärzte mit Faxen, Briefen, Anrufen, Emails.

Das ist die Realität.

Das ist die Realität:

http://www.drachenmond.de/buecher/Leseproben/weghinterslicht.html

#58 |
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Heilpraktikerin

@ Deckers
Wie kommen Sie darauf, dass wir Heilpraktiker alle Esoteriker sind?
Wissen Sie überhaupt, was Esoterik bedeutet?
Schlagen Sie doch mal bei Wikipedia nach. Und dann frönen Sie weiter Ihrer “philosophischen Lehre, die nur einem begrenzten “inneren” Personenkreis zugänglich ist” – nämlich Ihnen!

#57 |
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“Haken an der Sache ist, der neue mündige Patient entscheidet sich selber, wie er mit sich, seinem Symptom, seiner Grundproblematik und seinem Leben umgehen möchte.”

Ja, schon, aber dieser Patient darf doch auf gar keinen Fall über die Gefahren der Esotterie aufgeklärt werden. Das ist schlecht für das Geschäft.

Ist es nicht erstaunlich, wie ausgerechnet jene den Kranken (ein Patient ist er nur beim Arzt, beim Heilpraktiker ist er Kunde – ein wesentlicher und folgenschwerer juristischer unterschied!) als mündig bezeichnen, die ihn mit allen Tricks in die Position manövrieren, ER, der Patient sei selbst schuld, denn er hätte sich ja frei entscheiden können?

Die “freie Entscheidung” ist gar nicht frei, denn ein manipulierter Kranker (also ein mensch in einer schweren Notlage) KANN sich nicht frei entscheiden – und das erst recht nicht, wenn er falsch informiert wird.

“Da haben “wir” so spontan gar keinen Einfluss drauf.”

Manipulation und Gruppendruck, angeheizt durch gekaufte und freiwillige Helfer, treiben die Kranken in die Enge.

“Zur Evidenz-Geschichte:
Menschen sind Unikate und es ist m.E. nicht möglich, mehr als vielleicht eine Hand voll ungewöhnlich ähnlicher Fälle miteinander zu vergleichen.”

Trotzdem sind die Bakterien Bakterien und trotzdem wirkt Antibiotikum X gegen Bakterium Y.

“Frei dem Motto “Ich glaube an keine Studie, die ich nicht selber gefälscht habe!” ist mein persönliches Vertrauen in diese Art der Überzeugungskunst allerdings von nicht nennenswerter Größe.”

Das ist ein typisches Argument derer, die ihre Behauptungen nicht beweisen können. Bei Homöopathen sind es inzwischen 200 Jahre Pfusch.

“Da werden “vergleichbare” Individuen (w, alt, grau) in einen Topf geworfen, therapiert oder auch nicht; keiner weiß es. Was dabei herausgekommen ist, liest man später in (korrigierten) Studien. So weit, so gut.”

Die Individualität ist ein fauler Zauber, denn die Baupläne sind die gleichen, die Bakterien sind die gleichen.

“In der Naturheilkunde ist das so nicht möglich, es gibt keine bunte Einzelpille, sondern ein umfassendes Therapiekonzept inklusive Ernährung, Bewegung, medikamentöser Therapie, um nur einiges zu nennen.”

Das ist blühender Unsinn.

“DAS alles im Vergleich ablaufen zu lassen, würde echten Spaß machen: ein paar 100 Leute von tausenden würden heilfasten,”

Es gibt kein “Heilfasten”, alleine das Wort suggeriert eine völlig falsche Sicht der Dinge.

“während die anderen nur so tun als ob und andere 100 Patienten walken derweil durch den Wald, die anderen glauben nur, dass sie das tun…”

All das wird Bakterien wenig beeindrucken.

“Und wissen Sie: es gibt sogar Menschen, die gar keine Lust haben, anderen von ihrer Heilung zu erzählen, zu berichten,”

Ja, das gibt es, die sterben alleine in ihrem Zimmer, die verrotten und verfaulen und man findet ihre Knochen.

Hier ist übrigens eine Totenliste:
http://www.totenliste.info

“sie hätten mit dieser oder jeder Therapie ihren “unheilbaren” Krebs besiegt? Niemand von denen will sich von irgend jemandem z. B. sagen lassen “Wenn Sie keinen Krebs mehr haben, dann ist es auch nie einer gewesen!”

Das stinkt geradezu nach Ryke Geerd Hamer’s “Germanische Neue Medizin” und anderem Mordszeug.
Ich recherchiere und schreibe seit rund 10 Jahren über diese Szene. Hier ist ein Auszug daraus:
http://www.todessekte.de

“Und wenn ich manche Beiträge in dieser Art von Foren lesen, könnte ich gut eine dieser Patienten sein.”

Das zu extra schreiben ist nicht nötig, es fällt auch so schon auf.

#56 |
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“Was also ist es, was SIE – verehrter Herr Diplom-Ingenieur Aribert Deckers – in dieses Forum treibt und Sie dazu bringt, sich derart aufzublähen zu einem Thema, was augenscheinlich erst einmal das Ihre ist?”

Es tut mir unendlich leid, Sie dauf hinweisen zu müssen, daß ich mit meiner Web-Site “Wehrhafte Medizin!” seit 1996 im Web bin:

http://www.ariplex.com/ama/ama_p0.htm

“Völlig Charme-frei würdigen Sie Ihre Mitmenschen herab,”

Ja, es ist schon schlimm, wenn man sich dem Dünkel der Esoteriker, ihrem Hohn, ihrem Spott und ihren Unterstellungen und Verleumdungen nicht unterordnen mag.

Aber es geht um Gesundheit und Leben von Menschen! Esoteriker gehen damit sehr bedenken- und skrupellos um. Denen muß man Paroli bieten.

Wie die Esoteriker reagieren auch auf höfliche und sachliche Artikel, sieht man an ihrer Art, wie sie mit Herrn Graetzel umspringen. Und DIESE LEUTE fordern Achtung und Höflichkeit???

“gleiche und andere Leuten der Irrationalität zu bezichtigen.”

Ja und? Darf man die Wahrheit etwa nicht sagen?

“Haben Sie möglicherweise persönlich schlechte Erfahrungen gemacht? Oder ist eine Ihnen unliebsame Person vielleicht Heilpraktiker/in?”

Das ist eine der so typischen rhetorischen Finten der Esoteriker: daß man selbst betroffen ist.

Aber, Vorsicht, diese Finte hat MEHRERE, sehr üble Fallen.

Erstens “darf” man nach Sicht der Esoteriker nur als Betroffener etwas sagen.

Zweitens hat man dann als Betroffener a) sowieso keine Ahnung und b) einen schlechten “Behandler” und c) ohnehin nur eine MinderheitenMEINUNG, die (weil Meinung= sowieso niemanden interessiert, also zu vernachlässigen ist.

Auf diese Weise werden Betroffene aus der Kritik gleich mal herausgeschmissen.

Vom Behandler betrogen, die Gesundheit zerstört, ist man dann mundtot und selbst schuld hat man sowieso, weil man ja schließlich woanders hätte hingehen können.

Drittens wird eines ganz gezielt und aggressiv unterlaufen: das Mitgefühl und die Hilfe für Opfer. Wenn niemand außer Opfern etwa sagen darf (und auch die nnoch rausfliegen), dann ist da niemand, der etwas sagen könnte. Auf diese Weise schafft sich die Esomafia die Kritik(er) vom Hals, auf eine ganz einfache und doch so leicht zu durchschauende Weise.

Und – wohin man sieht – diese Finte der Esoteriker wird immer und immer wieder benutzt. Esoteriker sind in Sekunden zu erkennen…

“Ihre Anwesenheit hier finde ich ja durchaus berechtigt.”

Es wäre schwer, das Gegenteil zu behaupten…

“Könnte Ihr Standpunkt – binnen dieser Diskussion – doch zum Beispiel sein, dass Sie es furchtbar schlimm finden, wenn die Patienten zum Heilpraktiker gehen, anstatt sich von Ihnen in die Röhre schieben zu lassen…”

Aha, das “von Ihnen” ist ein sicherer Hinweis, daß nun früher oder später das “Neid”-Argument kommt.

#55 |
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Heilpraktikerin

@ Beitrag 54, die namenlose Schulmedizinerin:
Entschuldigen Sie bitte, aber ich muss zu Ihrem Beitrag wirklich schmunzeln… Ich gebe Ihnen ja völlig Recht, dass Herr Graetzel sich eine sinnvollere Sommerlochbeschäftigung hätte suchen sollen, als uns bei diesen warmen Temperaturen hier an die Tastatur zu fessen. Aber wie kommen Sie bloß auf die Idee, die Naturheilkunde gäbe es (nur), um der Schulmedizin zuzuarbeiten??? *lach* Sorry, aber finden Sie das nicht selber ziemlich anmaßend? :-D

Also ich persönlich habe nicht den Anspruch, IHNEN weiterzuhelfen, ich möchte den Menschen helfen, die hilfesuchend zu mir kommen. Das ist es, was ich mir auf die Fahne geschrieben habe, mehr nicht. :-)

________________
(im meinem 66er-Beitrag fehlt ein NICHT im 2. Absatz, t’schuldigung)
.

#54 |
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“Das die Irisdiagnose in der Naturheilkunde einen grossen Stellenwert einnimt, sieht man auch daran, das gleich mehrere naturheilkundliche Pharmafirmen ihren Ursprung in der Irisdiagnose haben. Dazu zählen die Hersteller Pascoe, Truw und Madaus.”

Gibt es da nicht so ein gewisses Wort?

Pharmamafia!

Die böse Pharmaindustrie, nun ist sie entlarvt. Daß ausgerechnet jemand aus den eigenen – den esoterischen – Reihen, das tut, ist fatal.

Das gibt Punkteabzug beim Karma, befürchte ich…

#53 |
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“Hallo junger Herr Graetzel, ich darf doch so sagen, denn um solche Ausagen zu treffen, hat man entweder noch sehr wenig Erfahrung im Berufsleben und Leben überhaupt oder schlichtweg sehr schlechte Berater…”

Wow, und schon ist man als Autopr angerempelt, als “jung” und damit unwissend abqualifiziert und hat sich dem Älteren (und damit selbstverständlich WISSENDEN!) unterzuordnen.

Gerade in Asien ist dieser Ansatz typisch, und für die Anwender asiatischen Blödsinns demzufolge auch.

“Ich lebe auch teilweise in China.”

… was kein Qualitätsmerksmal ist, sondern lediglich ein Zeichen für finanziell gutgestellte Kunden, nehme ich an.

“Was machen Sie eigentlich mit der chinesischen Puls-, Zungen- und Gesichtsdiagnostik? Sind das nicht Ihrer Meinung nach auch unwissenschaftliche…”

Ja. Es IST unwissenschaftlicher Blödsinn hoch 3.

#52 |
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HP Esther Trottmann
HP Esther Trottmann

Hallo an Alle,
in der Geschichte der Irisdiagnose einzigartig ist ein Buch, das auf Veranlassung von Dozent Dr.E.Volhard entstanden ist, damaliger Leiter der Medizinischen Klinik der städtischen Krankenanstalten Karlsruhe. Angeregt durch die positiven Erfahrungen, die er mit dem Irisdiagnostiker Josef Deck gemacht hatte, beauftragte er den Oberarzt Dr.Vida damit, zusammen mit Herrn Deck dem Phänomen der Irisdiagnose auf den Grund zu gehen. Die Ertgebnisse wurden dann unter dem Titel “Klinische Prüfung der Organ- und Krankheitszeichen in der Iris” zusammengefasst (erschienen 1954 im Haug-Verlag.
Ein Werk, das den seltenen Versuch unternahm, ohne Vorurteile die Ergebnisse der Irisdiagnose mit Röntgenbilder und pathologischen Befunden zu vergleichen.
Dabei zeigte sich eine Übereinstimmung – je nach betroffenem Organ – von 40-80% zwischen dem irisdiagnostischen und dem klinischen Befund. Dies ist beachtenswert! Es folgten dann weitere “Prüfungen” der Irisdiagnostik, die aber dieser Diagnoseform nicht gerecht werden konnten. Denn die Irisdiagnose will ja in erster Linie nicht nur den aktuellen Zustand des Patienten erfassen, sondern sie ist v.a. dazu geeignet, seine Veranlagungen aufzuspüren. Schwachstellen und Funktionsstörungen des Körpers weden sichtbar und können gezielt behandelt werden, um Krankheiten vorzubeugen.

Das die Irisdiagnose in der Naturheilkunde einen grossen Stellenwert einnimt, sieht man auch daran, das gleich mehrere naturheilkundliche Pharmafirmen ihren Ursprung in der Irisdiagnose haben. Dazu zählen die Hersteller Pascoe, Truw und Madaus.
Ich bin aber auch der Meinung, dass die Irisdiagnose nie als alleiniges Diagnostikum hergenommen werden darf aber es ermöglicht mir einen Überblick über die Veranlagungen sowie die aktuelle Stoffwechselsituation des Patienten; erreiche ich das auch mit einer Röntgendarstellung, Sonografie, Blutentnahme, etc. ??
mit freundlichen Grüßen
HP Esther Trottmann

#51 |
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Michael Gehler
Michael Gehler

Hallo junger Herr Graetzel, ich darf doch so sagen, denn um solche Ausagen zu treffen, hat man entweder noch sehr wenig Erfahrung im Berufsleben und Leben überhaupt oder schlichtweg sehr schlechte Berater…
Ich ahbe lange überlegt etwas dazu zu schreiben und bin positiv überrascht, wie viele Kollegen sich zu Wort gemeldet haben. Ich würde es glatt ein “Eigentor”, so nach der Fussball-WM nennen. Dann, lieber Phillip Graetzel, vermerken Sie, dass Sie TCM praktizieren, was auch ich von Herzen liebe, lebe und praktiziere. Ich lebe auch teilweise in China. Was machen Sie eigentlich mit der chinesischen Puls-, Zungen- und Gesichtsdiagnostik? Sind das nicht Ihrer Meinung nach auch unwissenschaftliche
sowie irrige Verfahren? Ich weiss nicht, wo und bei wem Sie diese Dinge gelernt haben, aber sollten Sie diese Phantastischen Diagnoseformen auch nicht wirklich verstehen, dann gebe ich Ihnen gern Nachhilfe. Ich betreibe übrigens auch seid Jahren die Iris- oder auch Augendiagnostik, womit ich schon sehr viele Gegebenheiten aufspüren konnte, die selbst durch aufwendige Laboruntersuchungen nicht gefunden wurden. Bitte führen Sie nicht irgendwelche sogenannten Studien ( weiss man heute längst, wie sie und vorallem in welchem Interesse sie entstehen) an, es verrät nur Ihre Unerfahrenheit und Unsicherheit. Wir Heilpraktiker zeigen sicherlich eine hohe Verantwortung, da wir bestimmt mehr im Kreuzfeuer der Politik und auch Öffentlichkeit stehen, auch keinen sicheren Schuitz über Berufsverbände und Krankenkassen geniessen. Warum kommen eigentlich die vielen Menschen zum Heilpraktiker, haben Sie sich das schon mal gefragt? Bitte lernen Sie aus dieser Diskussion und helfen Sie mit das Volk gesund zu bekommen, die Menschen sind doch wohl Krank genug… Ashley sagte einst: ” …dei morderne Medizin hat inzwischen soviel erreicht, das es praktisch überhaupt keinen gesunden Menschen mehr gibt…” Also fassen wir,,,,´s endlich gemeinsam an und das nach dem Motto: ” Wer heilt hat Recht”. Übrigens noch ein Hinweis sei mir gestattet: Die chinesische Augendiagnostik ist sehr interessant und Sie sollten sich damit beschäftigen und Ihre Zeit nicht mit Studien vergeuden, die Sie nicht selbst erlebt haben…

#50 |
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“Ich halte von dem ganzen Blödsinn sowieso nicht’s (also von der Schulmedizin). Vielleicht liegt es daran, daß ich ziemlich engstirnig und konservativ bin. Einer Medizinströmung, die es höchstens seit ein paar hundert Jahren gibt, die sogenannte ‘Schulmedizin’, die behauptet wissenschaftlich zu sein (was immer das auch sein mag), stehe ich generell skeptisch gegenüber. Die Naturmedizin gibt es schon seit Tausenden von Jahren: Es wird geheilt mit Kräutern, Mineralien, tierischen Substanzen, Massagen, Körperübungen, Akupunktur…
Das hat sich über Jahrtausende bewährt, was nicht funktioniert wurde nicht mehr praktiziert. Ich würde sagen reden wir in 1000 Jahren nochmal drüber.”

Wunderbar! Da kann man sich die ganzen Krankenkassen und die Ärzte sparen. Rente übrigens auch, denn mit 40 Jahren ist Ruhe im Pappsarg.

Blinddarmentzündung? Schlechtes Karma. Wozu operieren? Ab in die Grube!

Ja, das Leben kann so leicht sein…

Im Mittelalter war es das, so leicht. Da hingen die Leichen an den Bäumen, weil die Landsknechte ihre Kranken und Siechen, die unnützen Esser, in die Bäume gehängt haben.

#49 |
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Doch seltsam,dass sich Augenexperten hierzu noch nicht geäußert haben,oder??
Nun dann lassen Sie mich als Augenarzt etwas dazu sagen:
Vor bereits ca.25-30 Jahren hat der damalige Direktor der Mainzer Uni-Augenklinik,Prof.Nover, eine Studie durchgeführt,mit dem Ergebnis,dass an der “Augendiagnostik” wie immer die Wahrheit in der Mitte liegt.An den vorderen Augenabschnitten(BH-HH-Iris-Linse)sind die uns allen bekannten Erkrankungen natürlich mittels Spaltlampe erkennbar,aber auch nicht mehr.Es gibt keine “Körperregionen-Zuordnung” wie z.B.bei 2 Uhr sei der Darm erkennbar-alles Quatsch!!
Es gibt aber auch Erkrankungen,die nur an der Netzhaut und deren Gefäße erkennbar sind,und diese Untersuchung im sog.”umgekehrten Bild” setzt eine Technik voraus,deren Beherrschung ich bei sog.”Augendiagnostikern” bezweifeln möchte.Allei um den Sehnerven beurteilen zu können (Stauungspapille oder Papillitis)muß ein Wissensfundus von ca.1000 Beurteilungen vorliegen.
Resümee:Alles Schall und Rauch.Es lebe die Monethik!

#48 |
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“Es ist doch vertane Zeit, hier nur Methoden in den Dreck zu treten, die ein Arzt ohnehin nicht anwendet und die kein Heilpraktiker deshalb nicht anwenden wird, weil es keine Evidenz für sie gibt.”

Das ist leider ein Trugschluß.

Erstens bestehen nahezu alle Verfahren, die die Heilpraktiker anwenden, aus unwirksamem Hokuspokus. Sie KÖNNEN auch nur aus unwirksamem Zauber bestehen, denn wirksame Methoden sind Ärzten vorbehalten (und das ist gut so!).

Zweitens haben die Heilpraktiker nicht geringsten Skrupel, wirkungslose und/oder gefährliche Verfahren zu benutzen.

Drittens muß der “normale” Mediziner wissen, was die Patienten im Kopf haben, die ihm in die Praxis hereinschneien und die absonderlichsten Fragen stellen.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Am 26.5.2010 wurde vom Schweizer Fernsehen ein Film gesendet, der ein paar Wochen später in einer phonetisch bereinigten “Hochdeutsch”-Fassung auch in Deutschland zu sehen war.

http://videoportal.sf.tv/video?id=5fcbfc08-48c2-4564-858d-521b0a66ecd7

Sendung vom 26.05.2010, 22:23

Bei 3sat:

3sat, 1.7.2010, 14:35-156:00
ist eine widerholung des Schweizer Fernsehens

“Eine Frau kämpft um ihre Brust
“Eine niederschmetternde Diagnose: Carola Zimmermann Frey, Mutter von vier
kindern, erfährt, daß der Knoten in ihrer Brust bösartig ist. Die Ärzte
raten zur Amputation der rechten Brust.
Carola Zimmermann entscheidet sich gegen eine Operation und damit gegen
die ausdrücklichen empfehlungen der Schulmedizin. Sie wählt einen
alternativen Weg und entschließt sich, das Krebsgeschwür mit einer
rigorosen Fastenkur zu bekämpfen. Hält die gelernte Psychiatrieschwester
die sechswöchige Nulldiät durch?

“Der Film “Auf Lebebn und Tod” begleitet Carola Zimmermann Frey während
ihres schwierigen und riskanten Kampfes gegen den Krebs.

Film von Nathalie Rufer
Schweiz, 2010

Das (originale) Video beim Schweizer Fernsehen ist leider nicht mehr online.

Ich habe mit der Hauptperson des Films, Frau Carola Zimmermann Frey 1 1/2 Stunden telefoniert und so erfahren, daß die blonde Frau in dem Video ist 3 Wochen zuvor, also vor der Ausstrahlung bei 3sat, gestorben ist.

Die in dem Film gezeigten “Verfahren” sind ÜBELSTER Unsinn. Wer sich darauf einläßt, verliert Geld und Leben.

Der Film ist eine einzige Frechheit, er ist Reklame, er wiegt die Kranken in Sicherheit, er führt sie in die Irre, und damit in den Tod.

Womit wir es da zu tun haben, da gelten andere Regeln, da ist mit “normaler” Logik und Verstand nichts zu machen. Da muß man anders ran. Da müssen auch die Ärzte und die Ärztekammern ran!

#47 |
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Heilpraktiker

Ich halte von dem ganzen Blödsinn sowieso nicht’s (also von der Schulmedizin). Vielleicht liegt es daran, daß ich ziemlich engstirnig und konservativ bin. Einer Medizinströmung, die es höchstens seit ein paar hundert Jahren gibt, die sogenannte ‘Schulmedizin’, die behauptet wissenschaftlich zu sein (was immer das auch sein mag), stehe ich generell skeptisch gegenüber. Die Naturmedizin gibt es schon seit Tausenden von Jahren: Es wird geheilt mit Kräutern, Mineralien, tierischen Substanzen, Massagen, Körperübungen, Akupunktur…
Das hat sich über Jahrtausende bewährt, was nicht funktioniert wurde nicht mehr praktiziert. Ich würde sagen reden wir in 1000 Jahren nochmal drüber.

#46 |
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“Hallo zusammen!
Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Herr Graetzel seine Themen nicht nach der Bedeutung / Relevanz auswählt, die diese in der Naturheilkunde darstellen, sondern danach, ob man daraus eine schöne und medienwirksame Schlagzeile basteln kann?!”

Und es fällt auch niemandem auf, daß die “Natur””heiler” weder von Natur noch vom Heilen eine Ahnung haben.

Und es fällt auch niemandem auf, daß die “Natur””heiler” dem Herrn Graetzel, der doch so viel Unsinn schreibt, wie sie behaupten, nicht in der Lage sind, diesen “Unsinn” auch nur im mindesten zu widerlegen.

Fachlich sind die “Natur””heiler” Totalversager.

Kriegsrhetorik statt Fachwissen, das reicht nun mal nicht.

#45 |
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Es liegt mir fern, irgendjemanden zu diskreditieren, auch keinen der Damen und Herren Heilpraktiker, daher nehme ich auch auf keinen der Beiträge direkt Bezug.
Ich wurde als Oberarzt (4 Jahre lang) einer Uni-Augenklinik von meinem Chef darauf angesetzt festzustellen, ob es Anzeichen dafür gibt, dass in der klassischen Irisdiagnoistik (d.h. Erkennen von Krankheiten an Hand der Irisstruktur!!!) ein diagnostischer Wert steckt.
Ich habe die Schriften aller relevanten Befürworter dieser “Iridologie” von Ignaz von Peczely über Volhard, Vida, Felke, Lang usw. bis in die 80er Jahre studiert. Ich fand keinerlei wirklichen, wissenschaftlich eindeutigen Beweis für die Richtigkeit dieser Theorien. Ich habe den großen Prozess 1910 studiert, wo eine gleichgroße Zahl von Ärzten und “Iridologen” Patienten, die bis zu Hals zugedeckt waren, alleine aus der Irisstruktur die Diagnosen erkennen musste und wo die Ärzte bei weitem (wenn ich mich recht erinnere, hatten sie eine über 50% höhere Trefferquote) mehr richtige Diagnosen stellten (bzw. errieten) als die “Iridologen”. Ich habe in meiner späteren Praxis und Klinik als Augenarzt (>30 Jahre lang) immer wieder nach Anhaltspunkten für die Richtigkeit der Thesen der Iridologie gesucht, aber keine Beweise gefunden.
Für mich steht fest: Diese Art “Diagnostik” hat etwas Fsaszinierendes, weil die Iriszeichnung sehr individuell ist, ist aber ohne jeden diagnostischen Wert. Leider, muss ich fast sagen! Alles, was in der Anmoderation oben über sonstige diagnoostische Zeichen am äußeren Auge steht (Skleren-Ikterus, Cornealringe, sklerotisch oder als Ausdruck einer Thesaurose etc., bis hin zur nicht erwähnten Gefäßbeurteilung am Vorderabschnitt und Augenhintergrund) kann ich voll unterschreiben, die aber haben mit der Iridologie nichts, aber auch gar nichts zu tun!

#44 |
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Herr Ludger Kleine
Herr Ludger Kleine

Wer heilt, hat Recht. Ich bin Heilpraktiker und Augenoptikermeister, besitze somit eine Spaltlampe und freue mich ebenfalls über den “Stich ins Wespennest”. Ich habe schon einige sehr interessante Befunde gesehen, mindestens genauso viele aber nicht. Die vorgelegte Studie kann ich demnach vollständig bestätigen. Wenn man wissenschaftlich belegen will (das sollte man immer tun), muß ich ehrlich sein: ich hätte auch würfeln können!
Vielen Dank für diese tolle Serie.

#43 |
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“mir bleibt der Mund offen stehen, bei so viel Egopflege und Neiddiskussion!”

Neid? Neid, ja, Neid, das ist eine der typischen Vokabeln, mit denen die Esoteriker um sich werfen.

Neid? Warum Neid?

Aber sicher doch! NEID! Neidisch sind sie, die wissenschaftlichen Mediziner, neidisch auf die so erfolgreichen “Alternativ””heiler”!

Zunächst ist da eine Gruppe, die nichts kann, die nichts gelernt hat, die nichts weiß. DENNOCH bilden sich diese Leute ein, SIE wären die Wissenden. Und sie “behandeln” Kranke. Mit billigem Jahrmarkzauber, aber für teures Geld. SIE, die Wissenden, SIE können das.

Der Haken ist nur, daß das nicht stimmt. Kritik ist da, Kritiker weisen auf die Fehler. Wie wird man diese Kritiker los? Mit einem DOPPELTEN Trick: indem man erklärt, die Kritiker seien ja bloß neidisch.

Einerseits sind die Kritiker überfordert, diesen Wirrsinn richtig zu packen, und das beweist ja schon mal, daß die “Wissenden” recht haben.

Andererseits bestärkt der Trick die “Wissenden” in ihrer Verblendung. DAS ist natürlich gut, wenn man mit leeren Händen und leerem Hirn dasteht und außer warmer Luft machen nichts, aber wirklich gar nichts kann.

Worauf sollten denn die wissenschaftlichen Mediziner NEIDISCH sein, das die Dilettanten und Gernegroße “Naturheiler” haben oder können? DA IST DOCH NICHTS!

Es ist wie so oft bei Esoterikern: sie können nichts, sie wissen nichts, und sie sind auch noch stolz darauf.

Dieser rhetorische Trick ist übrigens nicht nur auf Esoteriker beschränkt, auch MLM-er (“Strukturvertrieb”) verwenden ihn SEHR häufig.

“Pfeifen im Walde” wäre ein passende Beschreibung…

#42 |
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Heilpraktikerin

Hallo zusammen!
Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Herr Graetzel seine Themen nicht nach der Bedeutung / Relevanz auswählt, die diese in der Naturheilkunde darstellen, sondern danach, ob man daraus eine schöne und medienwirksame Schlagzeile basteln kann?!
“Irrsinn an der Iris” – für diese Alliteration bekommt der kleine Philipp wenigstens von seinem alten Deutschlehrer ein Sternchen…
Wer dagegen verstehen will, wie eine randomisierte, placebogestützte Doppelblindstudie zu einem (immerhin seit über 30 Jahren verschriebenen) Arzneimittel mit dem Wirkstoff L – Methionin aussieht, möge doch den übernächsten Artikel lesen. Das ist doch wirklich evidenzbasierte Forschung!
Und für fast alle naturheilkundlichen Methoden gilt doch: Wahrscheinlich haben wir (noch) gar nicht die Methoden und Parameter, um diese zu untersuchen. Wenn ich z.B. ein Buch “wissenschaftlich untersuchen” soll, kann ich es wiegen, abmessen, die Seiten / Sätze / Wörter zählen, die Rechtschreibung beurteilen, usw.
Aber ob es gute Literatur ist und ich den Inhalt verstehe, dafür gibt es nur ein Kriterium – die begeisterten Leserinnen und Leser.
MfG Beate Dongus

#41 |
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Claudia Weigand
Claudia Weigand

Wird Doc Check News jetzt zur neuen Bild-Zeitung der Medizin?

#40 |
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“Wer heilt, hat recht!”

Das ist eine der übelsten und verlogensten Fallen in der Medizin.

BEHAUPTEN, geheilt zu haben, kann Jeder. Aber kann er es auch beweisen!?

“Wer NACHWEISLICH heilt, der hat recht.”

Damit sieht es für die Naturheilmafiosi sehr schlecht aus. Einer ihrer beliebten Tricks ist denn auch, eine “normale” Behandlung der wissenschaftlichen Medizin zu “begleiten”. Das sieht dann so aus: Der Kranke erhält die “normale” Behandlung und gleichzeitig eine “naturheilkundliche”. Tritt eine Besserung oder Heilung ein, wird der Erfolg ausschließlich der angeblichen Naturheilkunde zugeschrieben.

Nun sind nicht alle Patienten dumm, und es kann auch kritische stimmen aus der Leserschaft oder der Konkurrenz geben, erst recht von wissenschaftlichen Ärzten.

DA kommt dann die tückische Finte:

“Um uns nicht dem Vorwurf auszusetzen, die Gesundheit unserer Patienten zu riskieren, haben wir sie auch dem Standardbehandlung unterzogen.”

So wird Homöopathie selbst bei Krebs zu einem erfolgreichen Verfahren.

Diese Tricks sieht man aber erst, wenn man tief einsteigt und die original papers dieser “Forscher” liest, denn in den kurzen Beschreibungen und der Eigenreklame wird auf diese Feinheiten selbstverständlich nicht hingewiesen.

#39 |
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“Ich freue mich schon auf Ihre Beiträge zu des Graetzels nächstem Artikel.”

Danke, danke, ich bin Ovationen gewöhnt.

Aber es gibt auch andere Autoren, die einem großen Publikum Vergnügen bringen. Am Wochenende war es Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung:

http://www.ariplex.com/ama/auster_laudatio_2010.htm

#38 |
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Zu den zahlreichen, nächtlichen Äußerungen des Herrn Dipl.-Ingenieurs Aribert Deckers: Köstlich, wie schnell man Sie auf die Palme bringen kann! Ich freue mich schon auf Ihre Beiträge zu des Graetzels nächstem Artikel.

#37 |
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Heilpraktikerin Ramona Gayda
Heilpraktikerin Ramona Gayda

“Wer heilt, hat recht!”
Also werden wir Heilpraktiker weiter u.a. mit der Irisdiagnose arbeiten, um unseren Patienten zu helfen.

#36 |
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Ortrud Höft
Ortrud Höft

Um die Irisdiagnostik wirklich zu verstehen, sollte man schon eine Ausbildung machen. Bücher von Sigold Wenske und Josef Deck lesen. Die Irisdiagnostik kann man nicht mit der Schulmedizin vergleichen.

#35 |
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wie schwer es ist optische phänomen in wissenschaftliche Studien zu untersuchen habe ich in den letzten 17 Jahren feststellen müssen.
ich habe mir damals eine einrichtung gekauft mit der ich die augenbilder meiner patienten vernünftig abspeichern und katalogisieren kann.
inzwischen sind an die 30000 augenbilder zusammengekommen. um jedoch wirklich vergleichbare bilder zu bekommen müßten die bilder immer unter den gleichen bedingungen gefilmt werden. schon leichte veränderungen im tageslicht oder an den kameraeinstellungen, oder einstellungen des pc´s machen erhebliche unterschiede bei der betrachtung aus. gleichzeitig müssen sie den patienten dazu bringen millimetergenau im gleichen winkel in die kamera schauen zu lassen.
in einer praxis lassen sich aber nur ungenügend echte laborbedingungen herstellen.

so bleibt die iridologie eine hinweisdiagnose die vom arzt oder heilpraktiker eine gute ausbildung sowie viel erfahrung und einfühlungsvermögen verlangt.

#34 |
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Gesundheitsökonom

Ich schreibe als Patient(59J) : seit 5 Jahren mit einer HP verheiratet. Seit 1971 beide Knie wg. Bundeswehrschaden arthrotisch verändert – > 30 jahre Kortison in allen Darreichungsformen), Schmerzmittel u.a.m. 2003 sollte Knie operiert werden. Meine Frau (gerade kennengelernt) meinte, lass mich mal ran. U.a. Irisdiagnostik -> daraufhin nur noch naturheilkundliche Therapie. 2005 bei der Hochzeit konnte ich ohne alle Schmerzmittel “twisten” und auch danach brauchte ich keine chem. Mittel. 2008 durch CT und MRT gesicherter Bandscheibenvorfall – OP abgelehnt. Naturheilkundlich incl. Akupunktur von Allg.Ärztin und Ehefrau behandelt. Nach 4 Monaten wurde im MRT NICHTS- GARNICHTS mehr festgestellt!
Was kann das alles uns sagen? Mir sagt es: Die Wahrheit liegt im “sowohl als auch” und nicht im Krieg um “entweder oder”

#33 |
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Diplompsychologe Axel Lohse
Diplompsychologe Axel Lohse

Der auch hier nicht zu überhörende laute Ruf der Wissenschschaftsgläubigen nach evidenzbasierter Medizin oder Therapie sollten sich bewusst machen, welches Finanzvolumen hinter solchen Untersuchungen steckt. Nicht nur die Homoöpathie braucht Nachweise der Wirksamkeit, der Psychiotherapie geht es ähnlich. Zur letzten Tagung Visionen und Perspektiven Tiergestützter Therapie in Hegne am Bodensee hat sich ein Beitrag mit dem Thema wissenschaftlicher Evaluierung befasst. Um den geforderten Maßstäben zu entsprechen braucht man für eine! Studie in der Psychotherapie um die 250.000 ¿. Das ist mit dem Salär eines PT nicht zu schaffen und eine Pharmelobby hat kaum Interesse an einem solchen Wirkungsnachweis …. Da bleibt nur mit dem Klingelbeutel um Mittel einzuwerben.

#32 |
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Sehr geehrter Herr Graetzel,
an sich halte ich Sie für einen Publizist. In letzter Zeit jedoch scheinen Sie sich im Sommerloch zu befinden. Ist das die Antwort auf einige berechtigte Kritiken über ihre Publikationen von Seiten der alternativen Medizin?

#31 |
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Ruth Kohne
Ruth Kohne

Der Artikel ist doch nur wieder der übliche Verriss: Will ich beweisen, dass eine Methode nicht taugt, brauche ich nur die Prüfparameter entsprechend aussuchen und erhalte das gewünschte Ergebnis. Jeder, der einmal ein Augendiagnoseseminar besucht hat weiss, dass es sich um eine Hinweisdiagnose handelt. Es besteht die Möglichkeit zu erkennen was war (Veranlagungen, die ererbt sind), was ist und was abgeschlossen ist. Erst das Patientengespräch und die Symtomatik zeigen auf, welche Erkrankung warscheinlich ist. Der Versuch anhand von Fotos schwarz oder weiß zu sehen ist also so schlau, als wenn man am Symptom Bauchschmerzen erkennen will, ob der Patient eine Gallenkolik hat oder eine Blinddarmentzündung.
In diesem Zusammenhang darf ich schöne Grüße an schlechten Journalismus und eine schlechte Arzt- und Heilpraktikerleistung von der Echinacea purpurea Pflanze ausrichten, die an gesunden Studenten keine immunstimulierende Wirkung nachweisen konnte (stand in der Geo Ausgabe?).

#30 |
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“Univ.-Doz. Dr. Thomas Krüger
Chemiker/in

@ 29: Lieber/liebe/liebes Christian: Evidenzbasierte Medizin ist vollkommener Schrott. Kein Mediziner hat auch nur marginale Kenntnis von Chemie. Und alles, was – oberflächlich – im Körper abläuft ist Chemie. Ich erinnere mich heute moch mit Freuden an die Chemie-Prüfungen der Mediziner an der MHH. So viel Unfähigkeit wäre höchstens einem Sonderschüler zuzuztrauen gewesen. Und bzgl. Statistik sind mit Sicherheit 99% aller in diesem Bereich tätigen Mediziner intellektuell überfordert.”

Die studierten Mediziner sind also dumm. Gut, nehmen wir diese Aussage einmal als wahr an. Wie dumm sind dann aber erst jene, die noch nicht einmal Medizin studiert haben?

Eben das ist der Grund, warum man von Heilpraktiker großen, wirklich ganz großen Abstand nimmt, und warum man den Wahrheitsgehalt der Aussagen von Steigbügelhaltern der Heilpraktiker erst mal unter der Grasnarbe ansetzt; so in etwa dürfte diese Peilung nämlich meist zutreffen.

#29 |
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“Leider fehlen uns heute noch die geeigneten Messmethoden, mit denen wir Verfahren wie Augendiagnos-tik, Homöopathie etc. sicher beweisen oder widerlegen können. Es bleibt uns im Moment nur die Erfahrung (empirische Forschung), ”

Die allereinfachste Methode überhaupt: ZÄHLEN!

Zählen sollte man können. Zählen, wie oft eine Methode funktioniert und wie oft sie nicht funktioniert.

Aber nicht einmal das kriegen die Homöpathen auf die Reihe. Nein, sie WOLLEN nicht einmal zählen. Statt dessen tischen sie – wie auch die anderen Esoteriker – immer die Märchen ihrer “Erfahrung” auf.

Doch was ist denn Erfahrung?: die SUMME, also die ZÄHLUNG der Erfolge und Mißerfolge.

Wie kann man auf der einen Seite behaupten, man KÖNNE nicht zählen, und auf der anderen Seite gerade auf das Ergebnis des Zählens verweisen?

#28 |
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“Univ.-Doz. Dr. Thomas Krüger
Chemiker/in

@ 29: Lieber/liebe/liebes Christian: Evidenzbasierte Medizin ist vollkommener Schrott. Kein Mediziner hat auch nur marginale Kenntnis von Chemie. Und alles, was – oberflächlich – im Körper abläuft ist Chemie. Ich erinnere mich heute moch mit Freuden an die Chemie-Prüfungen der Mediziner an der MHH. So viel Unfähigkeit wäre höchstens einem Sonderschüler zuzuztrauen gewesen. Und bzgl. Statistik sind mit Sicherheit 99% aller in diesem Bereich tätigen Mediziner intellektuell überfordert.

Kurzum: Evidenzbasierte Medizin ist eine reine Chimäre. WENN irgend etwas in das Reich der antiken Schatten gehört, dann sie.

Im übrigen haben Sie bis jetzt immer noch nicht Ihre Identität gelüftet. So viel Angst???”

Das schreit ja geradezu nach einem Eintrag in http://www.esowatch.com

#27 |
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¿ Die Iris- bzw. Augendiagnostik hat zwar auch Schwächen, wie andere diagnostischen Verfahren auch, aber sie ist eine sehr gute Unterstützung im Praxisalltag und gibt oft wichtige Hinweise auf konstitutionelle und manchmal erworbene Erkrankungen, die man dann entsprechend weiter diagnostisch abklärt. Auch hilft sie bei der Beratung von Patienten, bei Neigung zu bestimmten Erkrankungen hier vorzubeugen.

¿ Viele Augendiagnostiker diagnostizieren quasi alles aus dem Auge. Da wäre ich vorsichtig, denn Erkran-kungen wie Krebs oder sonstige definierte Einzelerkrankungen lassen sich hiermit sicher nur schwer so
zuverlässig erkennen (meine Meinung) oder ausschließen.

¿ Es ist schade dass man nicht versucht, diese gute Methode empirisch und wissenschaftlich besser abzusi-chern und als recht preisgünstiges Verfahren häufiger einzusetzen. Naturheilkundliche Verfahren werden manchmal wie eine Religion behandelt !

¿ Beispiele wie: Gelbe Skleren durch Gallestau usw. zeigen, dass einige Veränderungen an Iris und Auge durch Erkrankungen im Laufe des Lebens entstehen können. Vergleichbar mit anderen ¿Reflexzonen¿, wie in etwa Akupunkturmeridianen und Punkten am Ohr, Homunculus im Gehirn, Reflexzonen an Händen und Füßen, Odontomen (Reflexzonen an den Zähnen) stellt die Iris aber insbesondere einen bestimmten Typen, eine bestimmte Konstitution dar, und das bleibt lebenslang bestehen. Hier bietet diese Methode aber gutes Beratungspotenzial, etwas gegen die eigenen konstitutionellen Schwächen zu tun.
¿ Leider fehlen uns heute noch die geeigneten Messmethoden, mit denen wir Verfahren wie Augendiagnos-tik, Homöopathie etc. sicher beweisen oder widerlegen können. Es bleibt uns im Moment nur die Erfahrung (empirische Forschung), und man kann nicht, nur weil zu viele Variablen hier die Ergebnisse beeinflussen oder die geeigneten wissenschaftlichen Verfahren fehlen, eine Methode nur verurteilen. Man sollte auch im Bereich alternative Medizin Emotionen und Glaubensfragen zu Gunsten von Sachlichkeit zurückstellen.

#26 |
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Heilpraktikerin

Ich verstehe diese Diskussionen nicht. Jeder, der mit Irisdiagnose arbeitet, weiß: “Alles, was im Auge zu sehen ist, gibt es im Körper, aber nicht alles, was es im Körper gibt, sieht man im Auge.” Das ist oberster Grundsatz jeder seriösen Ausbildung in Irisdiagnose. Und wenn diese Methode den Menschen auf irgendeine Weise hilft, können nur Neider(Nichtwisser) oder Mehrverdienenwollende daran herummäkeln.
Dipl. Biol. Heidrun Dietze; Heilpraktikerin

#25 |
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Kristien Huughe
Kristien Huughe

herr Graezel hat doch nur einen HP-Allergie…

#24 |
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@ 29: Lieber/liebe/liebes Christian: Evidenzbasierte Medizin ist vollkommener Schrott. Kein Mediziner hat auch nur marginale Kenntnis von Chemie. Und alles, was – oberflächlich – im Körper abläuft ist Chemie. Ich erinnere mich heute moch mit Freuden an die Chemie-Prüfungen der Mediziner an der MHH. So viel Unfähigkeit wäre höchstens einem Sonderschüler zuzuztrauen gewesen. Und bzgl. Statistik sind mit Sicherheit 99% aller in diesem Bereich tätigen Mediziner intellektuell überfordert.

Kurzum: Evidenzbasierte Medizin ist eine reine Chimäre. WENN irgend etwas in das Reich der antiken Schatten gehört, dann sie.

Im übrigen haben Sie bis jetzt immer noch nicht Ihre Identität gelüftet. So viel Angst???

#23 |
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Roland Schindler
Roland Schindler

Herr Greatzel, Ihre Argumente haben schon einiges gemeinsam mit dem Charme diverser Autohändler. Die lassen auch kein gutes Haar an den freien Werkstätten.
Ganz so, als wüsste man nicht um die Unzulänglichkeiten im eigenen Haus.
Zu jedem einzelnen Ihrer Artikel kann jeder einigermaßen medizinisch gebildete Mensch (das muss noch nicht einmal ein Heilpraktiker sein) zehn ebenso kritische Beispiele aus der Schulmedizin bringen.
Nur sollten Sie sich vielleicht mal fragen, warum wohl immer mehr Menschen auf den von den Krankenkassen übernommenen Anteil für einen Arztbesuch verzichten und lieber gleich alles selber bezahlen.
Viele haben inzwischen begriffen, dass es unterm Strich billiger ist einen guten Heilpraktiker zu konsultieren, als auf Wochen durch einen mit der Pharmaindustrie vertraglich gebundenen Arzt ¿therapiert¿ zu werden.
Selbstverständlich sollten alle Diagnose- und Therapieverfahren regelmäßig überprüft werden. Nur sollte dabei die Betonung wirklich auf ¿ALLE¿ liegen – und dabei natürlich auch auf identischen Prüfkriterien.
Wie Sie, Herr Greatzel, ja schon öfter unter Beweis gestellt haben, fehlt es Ihnen genau darin an Willen oder Erfahrung.
Übrigens, Augen, Zunge, Antlitz, Geruch und Farbe des Urins etc. wurde vor ein paar Jahrzehnten noch von jedem guten Hausarzt beurteilt.
Aber woher sollen Sie das ja auch wissen?

#22 |
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Elena Charlotte Haanen
Elena Charlotte Haanen

Zu 24: kurz und bündig: stimmt in jeder Beziehung.
Was den ominösen Teilnehmer ‘Christian’ angeht, wüsste ich das auch gerne. Personen oder bestimmte Personenkreise an den Pranger zu stellen ist die einfachste Art ‘Wissen ohne jegliche Erkenntnis’ zu verteidigen. Herzlichen Dank Herr Dr. Krüger. Sie sind genial.

#21 |
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Werter/werte/wertes Christian (Nr. 25): Sie haben Ihre Identität leider immer noch nicht enthüllt. Vielleicht trauen Sie sich ja noch.

Wie auch immer: Kurzer Kommentar: 1) Für den HP-Stundensatz würde kein Arzt den Mund aufmachen. 2) Haben Sie sich je mit dem Problem des Wirksamkeitsnachweises beschäftigt? Das ist wissenschaftstheoretisch und wissenschaftsphilosophisch eine völlig ungeklärte Sache.

#20 |
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Putzig, putzig! Warum fällt denn die ganze Medizin-Mischpoke immer wieder auf den Graetzel rein? Der Mann ist einfach ein Journalist mit Bildzeitungsqualitäten. Respekt! Er verkauft keine Information sondern Emotion. Auf der Basis einer einzigen Koreaner-Studie mit 2 (in Worten: zwei) Probanden – nämlich den Diagnostikern – verteufelt er eine Diagnosemethode, und jeder fällt darauf rein. Liebe Mit-Diskutanten: Sind Sie wirklich so blöd???

Davon abgesehen wüßte ich doch gerne, was eigentlich den ominösen Teilnehmer “Christian” dazu befähigt, die Heilpraktiker der Geldschneiderei zu zeihen.

#19 |
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Elena Charlotte Haanen
Elena Charlotte Haanen

Zu 21 Christian: darf ich fragen, wo Ihre Argumente sind, bzw. inwiefern Sie sachlich zu dieser Diskussion beitragen? Ihre Kommentare hier sind genau so wenig fundiert wie im Beitrag Nr. 14., ganz zu schweigen von Ihrem haarsträubenden Beispiel bezüglich des Gebrauchtwagens. Langsam ermüden mich diese profilneurotischen, engstirnigen Arzt- oder Muttersöhnchen, die die Medizin als eine technische Wissenschaft sehen.

#18 |
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Ärztegemeinschaft  Amedis
Ärztegemeinschaft Amedis

In diesem Zusammenhang möchte ich doch auf eine meines Wissens dänische Studie verweisen, die einen Zusammenhang zwischen dem Ansteigen der Geburten im Frühjahr und der Rückkehr der Störche aus ihren Winterquartieren nachweisen konnte. Die wissenschaftliche Medizin kann sich doch solchen schlagenden Beweisen nicht weiter entziehen und immer noch eigenartige Übertragungen von Körperflüssigkeiten im Zusammenhang mit Geburten sehen. Zurück zur Natur jedem Baum wohnt ein Geist inne und bei Flüssen sowieso.

#17 |
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Dr. Ina Bösel
Dr. Ina Bösel

Ich selbst praktiziere in meiner Hausarztpraxis seit Jahren die Augendiagnose und kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ich möchte diese wunderbare Methode auch nicht mehr missen. Sie bereichert die therapeutischen Möglichkeiten ungemein und liefert oft eine funktionelle Erklärung für Beschwerden, wo bisher schulmedizinisch “niemand was gefunden hat” oder der Behandlungserfolg ausblieb.
Betont sei noch, daß wir naturheilkundlich orientierten Therapeuten auch niemanden zu etwas bekehren wollen. Die Patienten kommen freiwillig!! Und die Nachfrage spricht für sich.
Aber was soll man hier viel erklären. Die, die sich mit der Methode wirklich auskennen, verstehen was ich meine. Es ist nur traurig das jemand die Arroganz besitzt über etwas zu urteilen, was er nicht kennt und auch den Ansatz der Methode nicht verstanden hat.
In Zeiten der technisierten Medizin ist leider mancher Ärztschaft die Kunst der Beobachtung des Patienten, das wirkliche Zuhören und “sich den Patienten Ansehen” verlorengegangen. Aber gerade das sollte eine gute Arzt-Patienten-Beziehung ausmachen.
Aber wie hier im Forum zu spüren, bin ich mit dieser Auffassung nicht allein. Zum Glück!

#16 |
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Elena Charlotte Haanen
Elena Charlotte Haanen

@ 14 – Manfred Fichtner
Bevor Sie sich hier weiter profilieren, würde ich Ihnen dringend empfehlen sich mit Ortographie und Syntax auseinanderzusetzten. Sie katapultieren sich grade in die Steinzeit.

#15 |
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Heilpraktikerin

Herr Graetzel, worum geht es Ihnen hier wirklich? Ich erlaube mir mal eben diese Frage zu stellen.
Es spielt keine Rolle, welche Therapie wir hier nehmen (z.zt. wird gerade die Homöopathie in Grund und Boden gestampft) nun kommen Sie mit der Iris-Diagnose und die Lösung ist so einfach – lassen wir doch weiter die Patienten, die zum Glück immer wacher werden, mit den Füßen bestimmen, wie sie therapiert werden möchten.
Dieses Arzt/Heilpraktiker Theater ist einfach unwürdig.
Man nehme den Menschen alles weg, was sie in irgendeiner Weise gesund macht/erhält und wir haben Kranke an denen verdient werden kann. Das ist das Motto unserer Zeit und jeder kann sich entscheiden, das Spiel weiter mit zu machen, wie bisher oder aufzuwachen, auszusteigen und zu beginnen über den Tellerrand zu schauen – ist sicher unschön, wenn man der Wahrheit begegnet. Wir sitzen aber alle im gleichen Boot.

#14 |
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Nun ja,hier sind die Heilpraktiker primär vertreten und verbreiten ihren Schwachsinn auch noch schriftlich,ich
kann es einfach nicht Glauben, diese hier angetretene Spezies
lebt immer noch mit Ihren Köpfen im Mittelalter, oder besser
formuliert, bewiesene Unfähigkeit zur Einsicht.
Aber es gibt auch die Ausnahme.

#13 |
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Barbara Sternke
Barbara Sternke

Hallo Herr Graetzel,
seit 12 Jahren wende ich die Augendiagmose in meiner Praxis an. Wie kommen Sie auf die absurde Behauptung, dass man Darmkrebs durch Augendiagnose erkennen kann? das ist schlichtweg Unsinn.
Kein verantwortungsvoller Augendiagnostiker würde das behaupten. Wenn es Ihnen nur darum geht, naturheilkundliche Therapien in der Luft zu zerreißen, dann ist es doch schade um Ihre Zeit.
Vielleicht noch eine kleine Begebenheit aus den Anfängen meiner Praxis: ein junger Mann (34 Jahre alt) stellte sich bei mir wegen Verdauungsproblemen vor. Davon aber ganz abgesehen, erhielt ich in seiner rechten Iris einen Hinweis, der seinen rechten Fuß betraf. Da auch der Heilpraktiker n i c h t im Kaffesatz liest, sprach ich ihn daraufhin an, sah mir seinen Fuß an und entdeckte unter dem großen Zehnagel ein malignes Melanom, mit dem ich ihn sofort zum Hautarzt schickte.
Seien wir versöhnlich, erkennen an, was gut ist und arbeiten endlich Hand in Hand, anstelle Dinge zu verurteilen, von denen wir nichts verstehen.

#12 |
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Lieber Herr Gatzel, ich habe das Gefühl, sie haben zielsicher in ein Wespennest gepiekt.
Liebe KollegInnen – ich freue mich immer, wenn jemand sein Fach liebt und verteidigt. ungeachtet dessen vermisse ich hier neben der Poesie handfeste Daten, und kritikfeste Belege für die Validität der Methode, Daten, die über das Anekdotische hinaus gehen. Die Botschaft hör’ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!
Herr Gatzel hat immerhin Daten gebracht, Sie meine Damen und Herren zweifeln diese an – liefern aber keine Daten, die anderes belegen!
Nur zu, ich verfolge diese Diskussion interessiert!

#11 |
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Heilpraktiker

Ich gebe zu, die Augendiagnose ist ein relativ “weiches” System, das nicht einfach zu handhaben ist.
Aber warum hier mal wieder auf häßliche graezelsche “Skeptiker”-Art ein System verkannt wird, ist doch nach allen bisherigen Berichten klar. Wie sagt DocCheck? “Journalismus ist eine Dienstleistung”??? Klar! Und in welchem Dienst, zeigt Herr Graezel immer wieder sehr deutlich.

Aber es ist doch relativ unstrittig, dass am menschlichen Körper Homunkuli zu finden sind, die den Körper darstellen. Am Gehirn (das wird sogar Herr Graetzel wissen), am Ohr und am Fuss. Warum also nicht am Auge?

Es ist nun mal Fakt, dass die Naturwissenschaft noch längst nicht alles weiss! Nur begreift sie das seit hunderten von Jahren nicht…
Doch doch, die Sonne dreht sich um die Erde…
Sie haben Recht Herr Graetzel, heute wie damals…

#10 |
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Stefan Mair
Stefan Mair

Sehr geehrter Herr Dr. Graetzel,
haben wir doch auch schon Fälle von Darmkrebs erleben dürfen, die kurz vorher bei einer Darmspiegelung waren; wissen wir doch alle dass das Krebsgeschehen als “Chaosgeschehen” sich abkapseln oder streuend niederlassen kann. Also sehr viele verschiedene Formen annehmen kann. Somit ist doch eines klar – es gibt nicht die Diagnose für Krebsgeschehen, sondern es gibt mehrere die zu einer einigermaßen sicheren Diagnose führen.
Sind wir uns doch auch im Klaren, dass die Irisdiagnostiker ohne Einbeziehung der Augenumgebung arbeiten, die Augendiagnostiker mit Einbezieheung der Augenumgebung (Bindehaut, Adnexen, etc.), nehmen wir den 2 Ausdrücken auch das Gespenstische oder Unklare.
Die Augendiagnose gilt als Phänomenologie und als Funktionsdiagnose – also sehen wir die “Funktionen von Organen” und somit nicht sicher proliferative Prozesse. Dies wurde auch nie von Augendiagnostikern behauptet.
mit freundlichen Grüßen
Stefan Mair

#9 |
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Heilpraktiker

Herr Graetzel, der Kollege Dammrich hat schon alles gesagt.Ich wünsche mir als nächstes einen Artikel von Ihnen, in dem Sie ehrlich dazu Stellung dazu nehmen, WARUM Sie versuchen, einen gestandenen Berufszweig zu vergraetzeln.
Schließlich tun die Hps und im übrigen auch viele Ärzte, die dieses System Irisdiagnostik mit auf den Weg gebracht haben, genau das, was Ärzte vor den Kriegen getan haben, als sie noch nicht von phamazeutischen Interessengruppen geprägt waren.
Ansonsten fragen Sie das nächste Mal die Leute, die sich praktisch mit den Themen auskennen, nicht die Theorie-Eunuchen.

#8 |
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Dr. Rüdiger Gall
Dr. Rüdiger Gall

Weil es bisher keine Grundlagenforschung zum Thema Augen (nicht Iris !!!) Diagnostik gibt, kann man allerhöchstens konstatieren: Nicht bewiesen. Wenn Sie, Herr Kollege, die Augen/ Irisdiagnostik als “Irrsinn” bezeichnen (ohne besserers Wissen), zeigt dies eher Ihre emotionale Abneigung als das Bemühen zu einem seriösen, wissenschaftlich orientierten Artikel. Als Examensarbeit wäre so etwas ungenügend.

#7 |
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Christine  Hundertmark
Christine Hundertmark

Seit vielen Jahren predige ich meinen Patienten, das ich als ernsthafte und ernstzunehmende Heilpraktikerin in der Iris keinen Krebs erkennen kann. Es ist ein hinweisdiagnostisches Mittel, wie der Herr Kollege Dammrich ja schon geschrieben hat und somit ist diese Studie eine Farce.
Doch Gott sei Dank belehrt uns die Praxis eines Besseren, denn die Tiefenschärfe erhält man erst, wenn man mit beiden Augen sieht.

#6 |
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Boooom – der nächste Einschlag. Irgendwie traut sich Herr Graetzel nicht an diejenigen naturheilkundlichen Themen heran, für die es eine gute Evidenzbasis bzw. rationale Erklärungsmodelle gibt wie z.B. Orthomolekularmedizin (die Basis ist hier die gute alte Biochemie) oder Osteopathie (hier sind die Basis Anatomie, Physiologie, Biochemie, Biomechanik etc.).
Könnte da ein System dahinterstecken?
Ein Schelm der Böses dabei denkt…

#5 |
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Naturwissenschaftler

Von einer Übersicht der Ausbildungsinhalte einer der vielen Ausbildungsstätten für Alternative Medizin:
“Augendiagnose: (ehemals Irisdiagnose) ”
Vor zwei Jahren war das noch ausschließlich “Irisdiagnose”.
Hat sich in dem Bereich inhaltlich etwas geändert (lapidar gesagt: Nur die Iris ansehen wie früher hilft halt doch nichts, wir müssen das ausweiten)
oder nur die Namensgebung (Irisdiagnose klingt heute doch zu abgefahren und wir geben dem gleichen Kind lieber einen seriöseren Namen)
?

#4 |
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Heilpraktiker

@ Wolf R. Dammrich

Sehe ich auch so.

#3 |
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Heilpraktiker

Iris-“Diagnostik” ist zweifelsfrei ein lediglich hinweisdiagnostisches Hilfsmittel, das dazu verpflichtet, alle erhobenen augendiagnostischen Befunde einer näheren Überprüfung zu unterziehen.
Schon die Tatsache, dass der Autor von ‘Iris-Diagnostik’ statt von Augendiagnostik schreibt, offenbart seine Unkenntnis dessen, worüber er hier mäkelt.
Könnte man seiner Vita nicht entnehmen, dass er lediglich über zwei Jahre eigene Erfahrung als Klinikarzt verfügt – und als solcher dürfte er mit dem Thema des Artikels kaum eigene Berührung gehabt haben – müßte man ihm angesichts seines Geschreibsels fast Boshaftigkeit unterstellen.
So aber dürfte es wohl lediglich Ahnungslosigkeit sein und eine an Kadavergehorsam grenzende Wissenschaftsgläubigkeit.
Wir, deren Patienten von diesem hinweisdiagnostischen Verfahren profitieren, wissen es einfach besser.

#2 |
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Elena Charlotte Haanen
Elena Charlotte Haanen

Hallo Herr Graetzel, ich als HPin betrachte die Irisdiagnosik als diagnostische Stütze und nicht als das Evangelium. Zu ihrem Artikel kann ich mal wieder nur sagen: “Hauptsache die Luft scheppert” und:”Hauptsache Herr Graetzel hat mal wieder irgendwas zum Besten gegeben.”. Was war nochmal mit Erfahrung und Menschenkenntis? Und dedektivischem Spürsinn, der einst auch der Schulmedizin zu eigen war?

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