Basis-Ultraschall: Mehr Embryohibitionismus?

16. Juli 2013
Teilen

Für Schwangere in Deutschland gibt es nun einen erweiterten Basis-Ultraschall um die 20. Schwangerschaftswoche als Kassenleistung. Wir zeigen: Wer ihn durchführen darf, wie er abgerechnet wird und warum er nicht überall auf Begeisterung stößt.

Alle Frauen in Deutschland können während ihrer Schwangerschaft drei Basis-Ultraschalluntersuchungen wahrnehmen. Die erste dieser Untersuchungen findet zwischen der 9. und 12. Schwangerschaftswoche statt, die zweite zwischen der 19. und 22. und die dritte zwischen der 29. und der 32. Woche. Beim Screening im zweiten Schwangerschaftsdrittel untersuchten Frauenärzte bislang die Größe von Kopf, Bauch und Oberschenkelknochen des Ungeborenen sowie die Position der Plazenta in der Gebärmutter. Seit dem 1. Juli 2013 können Schwangere nun wählen, ob sie in diesem Zeitraum als Kassenleistung den Basis-Ultraschall durch einen erweiterten Basis-Ultraschall ersetzen möchten. Die Erweiterung sieht eine konkretere Untersuchung fetaler Strukturen vor. Dabei beurteilt der Gynäkologe, ob Kopf und Hirnkammern des Feten normal geformt sind und das Kleinhirn sichtbar ist. Anhand der Ultraschallbilder wird die Entwicklung von Hals und Rücken dargestellt und das Herz genauer angeschaut: Der Untersucher prüft, ob es die richtige Größe hat, rhythmisch schlägt und die vier Kammern ausgebildet sind. Außerdem untersucht der Gynäkologe, ob Magen und Harnblase sichtbar sind und die vordere Bauchwand geschlossen ist.



Gesundheitsstörungen besser erkennen

Das Ziel der neuen Basis-Ultraschalluntersuchung im 2. Drittel der Schwangerschaft sei es, Gesundheitsstörungen des Embryos und Veränderungen der Plazenta noch besser zu 
erkennen, die ohne den eingehenden Ultraschall unentdeckt bleiben würden, so der Berufsverband der Frauenärzte e.V. Damit soll es den niedergelassenen Frauenärzten, Geburtshelfern und der Schwangeren u. a. ermöglicht werden, frühzeitig eine geeignete Entbindungsklinik mit den nötigen personellen und apparativen Möglichkeiten zu suchen, die für die Betreuung von Risikogeburten oder Risikokindern geeignet ist, wenn Anzeichen für eine Gefährdung von Mutter und Kind dies nahelegen. In manchen Fällen könnten durch den Ultraschall auch Erkrankungen des Babys gefunden werden, für die dann frühzeitig geeignete Behandlungsmaßnahmen in spezialisierten Zentren geplant werden können, so der Berufsverband.

Wissenstest erforderlich

Möchten Frauenärzte den neuen erweiterten Basis-Ultraschall durchführen, müssen sie zuvor einen Wissenstest absolvieren. „Die Anforderungen an den erweiterten Basis-Ultraschall entsprechen weitgehend den Anforderungen, die wir an Ärzte stellen, die sich nach DEGUM Stufe I zertifizieren“, erklärt Prof. Dr. Annegret Geipel, Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin und Leitung Pränatale Medizin in der Abteilung für Geburtshilfe und Pränatale Medizin am Universitätsklinikum Bonn. Grundsätzlich begrüßt sie die Erweiterung der Mutterschaftsrichtlinien. „Sicherlich führt die gezieltere Untersuchung zu einer Steigerung der Qualität des Ultraschallscreenings“, sagt Prof. Geipel. „Doch wir erreichen damit bei Weitem nicht die Anforderungen, die in anderen europäischen Ländern für eine Untersuchung auf fetale Fehlbildungen in der 20. Woche gelten.” In England beispielsweise würde standardmäßig ganz gezielt nach bestimmten Fehlbildungen wie einem offenen Rücken oder Herzfehlern geschaut, so die Professorin. Die Erweiterung der Mutterschaftsrichtlinien in Deutschland ist für sie nur eine Zwischenlösung. „Der erweiterte Ultraschall geht leider nicht so weit in die Tiefe, wie er eigentlich gehen müsste“, so die Gynäkologin im Gespräch mit DocCheck. Am Beispiel des Vierkammerblicks, bei dem der untersuchende Arzt alle vier Herzkammern des Feten darstellt, erläutert sie, warum ihr die Erweiterung nicht weit genug geht: „Es genügt nicht zu prüfen, ob der Vierkammerblick darstellbar ist. Der Vierkammerblick ist auch bei einem Kind mit einem Herzfehler darstellbar. Man müsste vielmehr fragen, ob der Vierkammerblick normal darstellbar oder auffällig ist.“ Das Spektrum der angeborenen Fehlbildungen sei groß und die Häufigkeit bestimmter Anomalien mit 1 zu 1.000 bis 1 zu 100.000 gering. Daher seien die meisten Frauenärzte mit den verschiedenen fetalen Erkrankungen kaum vertraut und können sie folglich schwer identifizieren, erläutert Prof. Geipel. Kann der Gynäkologe bestimmte Organe im Ultraschall nicht darstellen, überweist er die Schwangere in der Regel zu einem Pränataldiagnostiker. Eine weiterführende Organdiagnostik – auch ‚Feindiagnostik‘ genannt – ist nach den Mutterschaftsrichtlinien in Deutschland auch dann vorgesehen, wenn besondere Risiken vorliegen. Im Unterschied zum erweiterten Basis-Ultraschall werden bei der weiterführenden Organdiagnostik unter anderem zusätzlich das fetale Gesicht, die Extremitäten und die Hauptschlagadern am Herzen untersucht.

Verunsicherung, Lärm und Hitze

Doch nicht überall stößt das erweiterte Screening um die 20. Schwangerschaftswoche auf Gefallen: Der Allgäuer Hebamme Ingeborg Stadelmann macht vor allem der Zeitpunkt Sorgen, zu dem werdende Eltern mit möglichen Fehlbildungen ihres Kinder konfrontiert werden. „Um die 20. Schwangerschaftswoche ist die Schwangerschaft bereits zur Hälfte ausgetragen und die werdende Mutter hat einen Bezug zu ihrem Kind aufgebaut“, so Stadelmann gegenüber DocCheck. „Ich kann zwar den Wunsch verstehen, frühzeitig über mögliche Fehlbildungen meines Kindes informiert zu sein, aber die Frauen müssen auch mit dem Ergebnis für den Rest ihrer Schwangerschaft zurechtkommen.“ Die Ultraschalldiagnosen würden sich nach der Geburt nicht immer bestätigen, aber eine enorme Belastung für die werdende Mutter und das sich entwickelnde Kind darstellen. „Ich werde mich hüten, zu sagen, so ein Ultraschall ist überflüssig. Aber ich möchte die Frauen dazu auffordern, über die Konsequenzen dieser Untersuchung nachzudenken“, so Stadelmann. Die Hebamme steht Ultraschalluntersuchungen am Fetus insgesamt sehr kritisch gegenüber. In ihrem Besteller „Die Hebammensprechstunde“ vergleicht sie Sonographien am Fetus sogar mit einer Vergewaltigung, denn neben der massiven Lärmbelästigung soll der Ultraschall auch das Fruchtwasser in Schwingungen versetzen und es dadurch erhitzen. „Die Hebammensprechstunde“ ist längst kein Nischenprodukt mehr. Laut Angaben des Verlages wurde der Ratgeber für Schwangere seit seiner Erstauflage vor 10 Jahren bereits 520.000 Mal verkauft.

Fehlbildungen lassen sich nicht ewig verdrängen

Für Prof. Geipel ist der erweiterte Basis-Ultraschall ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, um Schwangere und Kinder optimal medizinisch versorgen zu können. Selbst Schwangeren, die einen Schwangerschaftsabbruch aufgrund schwerer Fehlbildungen grundsätzlich ablehnen, empfiehlt Prof. Geipel den neuen erweiterten Ultraschall: „Die Auseinandersetzung mit einer Fehlbildung oder einer Erkrankung eines Kindes lässt sich nicht ewig verdrängen. Spätestens nach der Geburt werden die Eltern damit konfrontiert werden.“ Wer frühzeitig über mögliche medizinische Bedürfnisse seines Kindes informiert sei, könne beispielsweise eine geeignete Geburtsklinik aussuchen, wo das Kind schon während der Geburt seinen Bedürfnissen entsprechend optimal versorgt würde.

Wer darf den neuen, erweiterten Ultraschall überhaupt durchführen?

Dazu klärt der Berufsverband der Frauenärzte e.V. seine Mitglieder folgendermaßen auf: Um Ultraschall-Untersuchungen durchführen und abrechnen zu können, müssten Frauenärzte entweder 18 Monate lang ausschließlich in der frauenärztlichen Ultraschall-Diagnostik arbeiten oder eine zusätzliche, dreistufige Ausbildung durchlaufen –  in einem Kurssystem mit insgesamt 200 Kursstunden und einem anschließenden Kolloquium, in dem die erlernten Fähigkeiten geprüft werden. Damit Ärzte die
 neue, ausführliche Ultraschalluntersuchung in der 19. bis 22. Woche durchführen und
 abrechnen dürfen, müssen sie eine zusätzliche internetbasierte Prüfung ablegen. Ohne diese dürften Frauenärzte zwar weiterhin die normale Schwangerenvorsorge mit dem einfachen, nicht aber die neuen, ausführlichen Ultraschall-Untersuchung durchführen. Deshalb müsse diese zusätzliche Leistung getrennt abgerechnet werden, so der Verband.

„Ein derartiger Online-Test sagt nichts über die praktischen Fähigkeiten des Arztes aus“, kritisiert Prof. Geipel die Qualifizierung für den erweiterten Basis-Ultraschall. Ein weiteres Problem sei zunehmend die mangelnde Ausbildung im Rahmen der Facharztweiterbildung. Da eine Fehlbildungsdiagnostik im zweiten Schwangerschaftsdrittel in vielen Geburtskliniken eher selten durchgeführt werde, sei es für Assistenzärzte schwierig, eine qualifizierte Ausbildung in diesem Bereich zu erlangen.

Wer bezahlt die neuen Ultraschall-Untersuchungen?

Auch hierüber klärt der Berufsverband der Frauenärzte e.V. auf: In dem neuen, offiziellen Merkblatt stehe zwar, dass die Krankenkassen die Kosten für die Beratung und für die zusätzlichen Ultraschall-Untersuchungen übernähmen. Allerdings sei derzeit eine direkte Abrechnung zwischen dem Gynäkologen und den Krankenkassen noch nicht möglich. Deshalb müssten Frauenärzte den Schwangeren für die gesetzlich vorgeschriebene Beratung vor der Durchführung der Ultraschall-Untersuchungen und für die Ultraschall-Untersuchung selbst eine Rechnung stellen, die die Schwangere bezahlen muss; diese Rechnung sollte jede Schwangere anschließend sofort bei ihrer Krankenkasse einreichen.

Erst im Jahr 2014 würden die Krankenkassen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass diese Leistungen direkt abgerechnet werden können, ohne dass die Schwangere in Vorkasse treten muss, informiert der Verband.

92 Wertungen (4 ø)

Die Kommentarfunktion ist nicht mehr aktiv.

11 Kommentare:

Dr. Merker
Dr. Merker

Es ist schon verwunderlich, welche Berufsgruppen sich berufen fühlen, sich in diesem Forum zu Wort zu melden. Vielleicht wäre eine Einschränkung der Nutzergruppe einer wissenschaftlich-akademischen Diskussion förderlich.

#11 |
  0
Heilpraktikerin

Zu Kommentar Nr.6:
Herzlichen Dank an Frau Dr.Monte, die die Dinge ins rechte Licht zu rücken wußte, Dank auch an Frau Frau Schwarze , die hier den Mut besaßen Herrn Steckelbroeck Paroli zu bieten.Die Art und Weise wie er im Grunde einen ganzen Berufsstand verunglimpft und beleidigt hat spricht wieder einmal für sich, im Gegenzug sollte man ihn vielleicht auffordern seine Zulassung zurückzugeben.Obwohl man inzwischen auch in diesen Kreisen allmählich wissen müßte, daß Wissenschaft, Forschung und Hochschulausbildung -einschließlich Promotion und Lehrstuhl (Osnabrück et.al.) inzwischen von zahlreichen Hebammen wahrgenommen und hoffentlich bald zum Standard werden, damit dieser Beruf endlich die seiner Kompetenz entsprechende Würdigung erfährt(die man diesem seit Jahrhunderten zu verwehren.wußte).
Respekt, Anstand, Ethik und Humanismus in der Fage des “Für und Wider”solcher Diagnosemethoden sind wieder einmal auf der Strecke geblieben.Frau Stadelmann hat hier wohl in ein Wespennest gestochen, dieses jedoch berechtigt noch lange nicht zu derart eklatanter Beleidigung und Diskriminierung seitens einer traditionell gegnerisch agierenden Lobby.

#10 |
  0
Tierärztin

Im Fall von meiner Schwester hätte ein ordentliches Sreening viel Stress erspart. Meine Schwester war in der 20. SS-Woche in einem Wiener Krankenhaus zum Organscreening. Es wurde ihr gesagt, dass alles in Ordnung sei. Die Geburt verlief problemlos, doch als die Nabelschnur durchtrennt wurde, lief der Kleine blau an. Bei einem Röntgen wurde festgestellt, dass das Zwechfell nicht vollständig ausgebildet war, und der Darm im Bereich des linken Thorax zu finden war. Auch das Herz war weit nach rechts abgedrängt worden. Die linke Lunge konnte sich nicht entfalten, und so wurde der Kleine per Helikopter ins Wiener AKH geflogen um notoperiert zu werden. Meine Schwester hatte stundenlang keine Informationen erhalten, ob ihr Kind noch lebt. Vorige Woch wurde auch bei meiner Schwester eine Hiatushernie festgestellt. Auch unser Vater hatte eine solche. Unter diesen Umständen kann man eine genetische Disposition vermuten. Falls sich meine Schwester für weitere Kinder entscheidet, wäre es gut, wenn man sich tatsächlich auf die Ergebnisse eines Organscreenings verlassen könnte, denn dann kann man die Geburt ganz anders planen.

#9 |
  0
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Schramm
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Schramm

Man fragt sich schon, wie in einem Artikel zum pränatalen Ultraschall so ein Unfug wie der von Frau Stadelmann unkommentiert stehen kann: die Watchdog-Gruppe der WFSUMB stellt seit mindestens 20 Jahren regelmäßig fest, dass US für den Fetus unschädlich ist. Und, Frau Kollegin, ein Fet der sich nicht bewegt, ist schwer krank. Übrigens: 2-3% aller Feten haben relevante Fehlbildungen. Diese pränatal nicht zu kennen, wäre unverantwortlich. Der Ausschluss von Entwicklungsstörungen beruhigt die Schwangeren!

#8 |
  0
Stefanie Schwarze
Stefanie Schwarze

Sehr geehrter Herr Steckelbroeck, Unabhängig von Ihrer Meinung zu Frau Stadelmann würde ich gerne wissen, woher Ihr Wissen darüber kommt, dass der Ultraschall vom Feten nicht hörbar ist bzw registriert wird?
Mein Kind bemerkt es durchaus. Es hat sich einmal aus dem Schlaf heraus erschreckt und man konnte im Schall sehen wie es wie “nach hinten weggesprungen” ist. Und auch sonst ist es immer vom US-Kopf “weggeschwommen”. jetzt wo der Platz fehlt wird “nur” noch getreten. Wie bitte erklären Sie mir das????
Ob man es gut heissen mag oder nicht, hat sie durchaus damit recht, dass die werdenden Eltern sich vor einer erweiterten Untersuchung, egal ob Ersttrimester-Screening oder sonstigem, darüber klar sein müssen, was sie mit den Informationen machen und nicht blauäugig hineinrenne und dann mit einem Ergebnis nicht umgehen können. Ebenso fehlt aber auch leider oft die entsprechende Aufklärung von Seiten der Frauenärzte und die Begleitung je nach Ergebnis. Leider habe ich selbst erleben müssen, wie sozial inkompetent und auch fachlich unprofessionell eine Beratung bzw dann eine Mitteilung über ein unsicheres Ergebnis stattfindet. Und dies von einer Ärztin, die Degum II zertifiziert ist. Mann wird alleine gelassen, verunsichert und verängstigt, und dass kann es ja wohl nicht sein. Mit einer Ausssage nach Hause geschickt zu werden, wie “Sie müssen wissen wie stark ihr Sicherheitsbedürfnis ist. Wenn sie eine Amnioncentese machen lassen wollen, machen wir einen Termin für sie aus und sie bekommen die Überweisung” ist sicher nicht Sinn der Sache.

#7 |
  0
Dr. med. Volker Steckelbroeck
Dr. med. Volker Steckelbroeck

So einen Quatsch zu drucken ist unwissenschaftlich und unverantwortlich. Frau Stadelmann sollte ihre Zulassung zurückgeben, wenn sie solche Lügenmärchen veröffentlicht. Ultraschall ist für den Feten nicht hörbar, also keine “massive Lärmbelästigung”. Von einer “Vergewaltigung des feten” zu sprechen ist eine ideologische meinung, die nur zur Verunsicherung der Schwangeren biträgt. Frau Stadelmann scheint es eher akzeptieren zu wollen, dass müttr und Väter sich nach der Geburt mit Komplikationen bei ihrem Kind ausenandersetzen. Die Risiken (z.B. Versäumnis der Entbindung in einer Schwerpunktklinik bei Meningozele) tragen dann die Eltern und das schutzlose Kind.

#6 |
  0
Dr. med. Lutz Müller
Dr. med. Lutz Müller

Die Wahl zwischen nichts, dem einfachen und erweiterten Ultraschall ist zumindest bei den letzten beiden Varianten hypothetisch, bisher ist mir nicht plausibel wie ich beim einfachen Ultraschall weggucken soll. Die Regelung ist nicht zu Ende durchdacht. Herr Kollege Steinhard hat in Hinblick auf die Zulassung Recht, der Artikel gibt dies nicht korrekt wieder.

#5 |
  0
Ärztin

Fehlbildungen treten sehr selten auf, die Untersuchungen werden allen Frauen zugemutet und auch mit einer Fehldiagnose wochenlang leben zu müssen, in ihrer Beziehung zum Kind gestört zu werden. Noch weiteren Streß in die Schwangerschaft zu bringen und noch mehr Frauen als Risikoschwangere zu definieren, noch mehr Kaiserschnitte zu machen das ist ja wohl Programm. Damit soll ja wohl hinweggetäuscht werden, daß immer noch keine(r) der “Kapazitäten” begriffen hat, daß behütet und begleitet zu werden von einer Hebamme in der Schwangerschaft, daß in Würde Mutter sein zu können das beste Mittel gegen Frühgeburten ist., und nicht die immer engere Überwachung .Weil das ja wohl nicht wissenschaftlich ist, wird die Schwangerschaft immer mehr zur Krankheit umdefiniert um die Frauen in immer mehr Streß und Angst zu versetzen-und immer mehr an immer weniger Kindern verdienen zu können.

#4 |
  0
Johannes Steinhard
Johannes Steinhard

Die hier im Artikel genannten Voraussetzungen sind bzgl. Des Basis Ultraschalles und des s. g. erweiterten Screenings, MuRL 2b, nicht korrekt.
In der Regel reicht die einfache Bescheinigung eines Chefarztes, ohne jede Kontrolle der tatsächlichen Erfahrung im Ultraschall, aus. Damit und mit der sehr einfachen Onlineprüfung kann man dann ins erweiterte Screenings starten.

#3 |
  0
Meike Wolff
Meike Wolff

Herr Geipel ist eine Frau – ‘trotz’ Prof. Dr.

#2 |
  0
Dr. Kurt Richard
Dr. Kurt Richard

Da steckt Herr Geipel die lukrativen Claims ab.
Sooo schlecht sind wir niedergelassenen gar nicht!

#1 |
  0


Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: