Berufsverbot: Ärzte auf Entzug

14. September 2017
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Die Medien greifen das Spektakel gern auf, wenn mal wieder ein Arzt um seine Approbation bangt. Was aber gefährdet sie? Wann wird die Approbation entzogen, wann die Zulassung und wann kommt es zum Berufsverbot? Dieser Artikel soll Licht ins Dunkel bringen.

Ein praktischer Arzt verlor seine Zulassung, weil er über viele Jahre hinweg und in unterschiedlichen Niederlassungsvarianten Abrechnungsbetrüge in Höhe von über drei Millionen Euro beging. Er selbst fand den Zulassungsentzug als unangemessen. Seine Klage dagegen wurde allerdings abgewiesen. Aber es braucht nicht solche Dimensionen. Auch in geringerer Höhe gefährden wiederholte Abrechnungsbetrüge die Zulassung. Und wann ist die Approbation gefährdet?

Es gibt sehr unterschiedliche Sanktionen gegen den Arzt: Zulassungsentzug, Approbationsentzug und Berufsverbot: Doch worin liegt der Unterschied?

Zulassungsentzug: Gemeint ist die Zulassung als Vertragsarzt, somit das Recht eines Arztes niedergelassen auf einer eigenen Vertragsarztstelle tätig zu sein. Diese Zulassung erhält er von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Als Vertragsarzt darf er als Niedergelassener gegenüber einer gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen.

Der Vertragsarzt kann seine Zulassung aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen verlieren. Die Zulassung ist zwingend zu entziehen (also ohne Ermessen der Behörde), wenn beispielsweise vertragsärztliche Pflichten grob verletzt werden, wie etwa beim Abrechnungsbetrug.

Verliert ein Arzt diese Zulassung, ist er immer noch Arzt. Er darf behandeln, ambulant, aber nur Privatpatienten oder auf Kosten des Patienten selbst. Er kann auch eine Anstellung im Krankenhaus suchen oder (zumindest theoretisch) als Angestellter eines anderen Vertragsarztes arbeiten. Allerdings bedarf das wieder der Antragstellung und Genehmigung der zuständigen KV. Je nachdem, weswegen ihm die Zulassung als Vertragsarzt entzogen wurde, kann ihm das dann wieder im Weg stehen.

Approbationsentzug, Berufsverbot: Beim Verlust der Approbation oder beim Berufsverbot gibt es Übereinstimmungen: Der Arzt darf gar nicht mehr als solcher arbeiten. Zumindest nicht, so lange und so weit wie das Verbot reicht, beziehungsweise bis er seine Approbation zurück erhält. Und beide Maßnahmen finden statt, um die Patienten vor diesem Arzt zu schützen. Wegen der weitreichenden Wirkung stellen beide Maßnahmen einen Eingriff in das Recht auf die freie Berufswahl dar. Es bedarf also schon erheblicher Anforderungen, damit eine dieser Sanktionen ergriffen werden dürfen.

Unterschied zwischen Approbationsentzug und Berufsverbot

Das Berufsverbot wird von einem Gericht wegen einer Straftat verhängt. Aber nur, wenn der Arzt verurteilt wird. Nur dann kann das Gericht zum Schutz der Patienten über ihn zudem das Berufsverbot verhängen. Ohne Verurteilung kein Berufsverbot. Geregelt ist das Berufsverbot in § 70 des Strafgesetzbuches (StGB). Außerdem muss die Straftat in einem engen Zusammenhang mit der Berufsausübung stehen. Der Arzt muss die Straftat unter Missbrauch seines Berufs oder unter grober Verletzung seiner berufsrechtlichen Pflichten begangen haben. Das Verbot kann zeitlich begrenzt (1 bis 5 Jahre) oder dauerhaft verhängt werden.

Die Approbation hingegen wird vom Bundesland, beziehungsweise von der zuständigen Bezirksregierung erteilt und entzogen. Grund für den Entzug kann eine Verfehlung sein, eine gerichtliche Verurteilung braucht es jedoch nicht. Zudem kann die Approbation auch aus anderen Gründen entzogen werden, die die Eignung der betroffenen Person als Arzt in Frage stellt – z.B. gesundheitliche oder sprachliche Barrieren.

Ein weiterer gravierender Unterschied besteht darin, dass die Approbation nur als ganzes und nicht in Teilen widerrufen werden kann, es gilt das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Das Berufsverbot hingegen kann sich auf eine bestimmte Art des ärztlichen Handelns beziehen, kann somit darauf beschränkt werden, dass der Arzt z.B. keine Betäubungsmittel mehr verordnen und abgeben darf.

 

SanktionSanktion
ergeht durch
GrundÄrztliche Tätigkeit noch erlaubt?
Entzug der ZulassungKassenärztliche VereinigungVerletzung der Pflichten als Vertragsarztja,
aber nicht vertragsärztlich
BerufsverbotStrafgerichtVerurteilung
Straftat in engem Zusammenhang mit dem Arztberuf
Vielleicht,
Berufsverbot in Teilen möglich
Entzug der ApprobationBezirksregierungVergehen,
Verurteilung nicht erforderlich,
auch sprachliche od. gesundheitliche Gründe
Nein
Alles-od.-Nichts-Prinzip

 

Und letztlich darf die Behörde dem Arzt die Approbation nur dann entziehen, wenn das Gericht kein Berufsverbot ausgesprochen hat. Das Verbot der Doppelbestrafung spricht dagegen, dass neben dem gerichtlichen Berufsverbot die Approbation entzogen wird. Nur bei einem sogenannten „berufsrechtlichen Überhang“ ist eine weitere Maßnahme gerechtfertigt. Ob ein solcher Überhang besteht, muss in jedem Einzelfall gesondert geprüft werden.

Keiner darf zwei Mal für eine Sache bestraft werden

Nach deutschem Recht darf niemand wegen einer Sache zwei Mal bestraft werden. Wenn ein Arzt wegen Rezeptbetruges von einem Strafgericht verurteilt wird, gilt die Tat als abgeurteilt. So steht es auch in den Heilberufsgesetzen der Länder (z.B. § 76 HeilBerG NRW). Die zuständige Ärztekammer prüft vorab, ob ein standesrechtliches Verfahren aufgrund des Sachverhaltes möglich und angezeigt ist. Sie erfährt von der Strafsache über die Staatsanwaltschaft zum Zeitpunkt der Klageerhebung und/oder vom Gericht nach Abschluss des Verfahrens.

Das Berufsgericht darf sich nur mit der Sache befassen, wenn besagter Überhang besteht und auch nur bzgl. der nicht beachteten Gesichtspunkte. Ein solcher berufsrechtlicher Überhang lag vor im Fall eines Arztes, der wegen unerlaubter Verschreibung und Abgabe von Substitutionsmitteln verurteilt und vom Gericht für fünf Jahre das Recht auf Abgabe dieser Mittel untersagt wurde.

Seine Klage gegen die zudem erfolgte Entziehung der Approbation wegen Berufsunwürdigkeit wurde abgewiesen. Wegen des verbotswidrigen Umgangs mit Betäubungsmitteln wertete das bayrische Gericht die Feststellung der Unwürdigkeit als gerechtfertigt und damit die Entziehung der Approbation als richtig.

Approbationsentzug nach sexuellen Übergriffen

Möglich ist ein standesrechtliches Verfahren auch bei ansonsten folgenlosen Strafverfahren, wie im Fall einer Anfang dieses Jahres abgewiesenen Klage. Gegen einen niedergelassenen Chirurgen lagen von 2008 bis 2014 diverse Anzeigen und Anklagen vor. Oft ging es um „Streicheleien“ oder medizinisch nicht begründete Untersuchungen der Geschlechtsteile oder des Anus von Kindern und Jugendlichen.

Angezeigt wurde er auch von Arzthelferinnen, die auf anzügliche Weise in die Praktiken mit einbezogen wurden oder Übergriffe gegen sich selber meldeten. Andere warfen ihm vertragswidriges Verhalten vor (z.B. willkürliche Vergütungseinschränkungen). Alle Verfahren wurden eingestellt, aber das Land widerrief erfolgreich die Approbation. In der Begründung steht: Es „… zeigen die vielfachen Vorwürfe dennoch ein klares Verhaltensmuster, das die körperliche Integrität seiner Mitarbeiterinnen und Patienten missachte.“

Aber nicht jedes standesrechtliche Verfahren hat den Entzug der Approbation zur Folge. Häufiger sind Warnung, Verweis oder Entziehung des passiven Berufswahlrechtes. Eine Geldbuße bis zu 50.000 € kann isoliert oder gekoppelt mit den vorgenannten Sanktionen ausgesprochen werden.

Man kann die Sache ruhen lassen

Die Bundesärzteordnung (BÄO) regelt, wann und weswegen ein Arzt seine Approbation verlieren kann. Die jeweilige Bezirksregierung ist für die Sanktionen zuständig. Ruhen, Rücknahme oder Widerruf der Approbation sind möglich, wenn sich der Arzt als unwürdig oder unzuverlässig zur Ausübung des Arztberufs erweist. Ruhen kann die Approbation in unklaren oder eiligen Fällen zum vorläufigen Schutz der Patienten.

Auch eine fehlende Berufshaftpflichtversicherung kann seit dem Patientenrechtegesetz hierzu führen. Der Arzt bleibt Kammermitglied, der Niedergelassene kann seine Praxis mit einem Vertretungsarzt weiterführen. Die Approbation lebt wieder auf, wenn der Grund für das Ruhen entfallen ist.

Die Rücknahme der Approbation erfolgt, wenn die Approbation gar nicht hätte erteilt werden dürfen, wenn also bereits bei Erteilung Gründe dagegen vorlagen. Wird die Approbation wirksam zurückgenommen, gilt sie als nie erteilt.

Die BÄO sieht einen Widerruf vor, wenn im Nachhinein Umstände eintreten, die gegen den Fortbestand der Approbation sprechen. Der Widerruf erfolgt mit Wirkung für die Zukunft als gebundene Entscheidung – also zwingend, wenn die Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit des Arztes festgestellt wurde. Bei gesundheitlichen oder sprachlichen Gründen liegt es hingegen im Ermessen der Behörde, ob die Approbation entzogen wird.

Unwürdigkeit vs. Unzuverlässigkeit

Ein Unterschied in der Terminologie liegt darin, dass mit „Unzuverlässigkeit“ eine negative Prognose für zukünftiges Verhalten erteilt wird, während mit dem Begriff der „Unwürdigkeit“ nur in die Vergangenheit geschaut wird.

Unzuverlässigkeit: Ein Arzt gilt als unzuverlässig, wenn sein bisheriges Verhalten keine Gewähr dafür bietet, dass er in Zukunft seinen Beruf ordnungsgemäß ausübt. Auf Basis des zurückliegenden Verhaltens wird der Blick also nach vorne gerichtet. Ausschlaggebend ist, wie oft, schwer und häufig er in der Vergangenheit gegen das Berufsrecht verstoßen hat. Die Persönlichkeit des Arztes und seine Lebensumstände fließen in die Prognose ein.

Unter dem Eindruck eines laufenden Verfahrens verhalten sich Betroffene meist besonnener. Findet ein Arzt so auf den richtigen Weg zurück, nimmt das entscheidende Gericht gelegentlich an, dass eine nachhaltige Verhaltensänderung vorliegt. Das ist aber eher seltener der Fall. Dies erfuhr auch ein Arzt, der wegen Abrechnungsbetrugs verurteilt und dem daraufhin die Approbation entzogen wurde. Der Geläuterte wehrte sich erfolglos gegen die negative Prognosebewertung.

Es gibt aber auch Unbelehrbare. In der Praxis eines Niedergelassenen, der ambulante Operationen durchführte, wurden im Mai 2014 Hygienemängel und eine unzureichende Notfallausstattung festgestellt. Bis Ende Juni sollte er die Mängel beheben. In der Zwischenzeit wurde ihm untersagt, ambulant zu operieren. Der Arzt kam dieser Aufforderung, die bis 9/2015 mindestens fünf mal wiederholt wurde, nicht nach. Dann erfolgte nach vorheriger Ankündigung die Versiegelung der Praxis, schlussendlich entzog die Regierung ihm die Approbation wegen Unzuverlässigkeit. Dass er zudem wegen Körperverletzung vorbestraft war und im Mai 2014 auch keine Berufshaftpflichtversicherung besaß, sei nur am Rande erwähnt.

Unwürdigkeit: Die Qualifikation, als „unwürdig“ zu gelten, folgt einzig durch einen Blick in die Vergangenheit ohne Prognose für die Zukunft. Meist handelt es sich um begangene Straftaten des Arztes. Sie müssen nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit seinen ärztlichen Pflichten stehen, weil vom Arzt eine solide Lebensführung erwartet wird.

Das bedeutet nicht, dass jedes strafwürdige Verhalten zum Approbationsentzug führen kann. Je geringer der Bezug der strafbaren Handlung zum Beruf des Arztes ist, desto schwerwiegender und langanhaltender muss die strafbewerte Handlung gewesen sein. Beging der Arzt schwere gemeinschädliche oder gemeingefährliche Taten, kann dies die Approbation kosten. Langjährige Steuerhinterziehungen oder Spendenveruntreuungen in jeweils erheblichem Umfang können Auslöser sein (z.B. BayVGH, 28.11.2016, Az: 21 ZB 16.436).

Irrelevant ist, ob die Öffentlichkeit vom Fehlverhalten des Arztes erfährt. Wird eine gering wiegende Tat von den Medien aufgegriffen und öffentlich gebranntmarkt, so trifft dies den Arzt persönlich, gefährdet aber nicht seine Approbation. Andersherum gilt dies aber auch. Der Arzt kann sich nicht darauf berufen, dass seine Patienten nichts von seinem Fehlverhalten wüssten und er daher von diesen nicht als unwürdig wahrgenommen würde.

Approbation: Eine zweite Chance

Liegt die abgeurteilte Tat fünf bis 20 Jahre zurück und hat sich der Arzt seither untadelig verhalten, besteht Aussicht auf Wiedererteilung der Approbation. So erstritt sich ein Arzt die Wiedererteilung, der wegen sexueller Übergriffe gegen Patientinnen 2008 einen Strafbefehl erhielt und seine Approbation verlor. Weil er sich seither nichts hat zu Schulden kommen lassen, erachtet ihn das Gericht nunmehr wieder als würdig und zuverlässig.

Bringt Klagen etwas?

Bei strafrechtlich relevanten Verstößen sollte der anwaltlich vertretene Arzt auf die mögliche Folge eines Approbationsverlustes hingewiesen werden. Wie geschildert, hilft je nach Sachlage eine schnelle Reue vor dem Strafrichter und selbst ein Freispruch nicht. Generell gilt, auszuloten, wie groß das Risiko ist, dass dem Arzt die Existenzgrundlage entzogen wird.

Kommt es dazu, sollte geprüft werden, ob eine Klage hiergegen Chancen hat. Kann der Entzug der Approbation nicht verhindert werden, hat der Arzt aber einige Jahre später erneut die Möglichkeit, seine Approbation zurück zu bekommen, vorausgesetzt seine Lebensführung hat sich nachhaltig geändert.

Eine sofortige Klage kann durchaus auch zum gewünschten Ziel führen. Eine bayrische Allgemeinärztin klagte erfolgreich. Sie war wegen 22-fachen Betruges rechtskräftig verurteilt. Infolge mehrerer Unfälle war sie häufig krank geschrieben und bezog in dieser Zeit von ihrer privaten Krankenversicherung Krankentagegeld, obwohl sie währenddessen gelegentlich arbeitete. Sie wehrte den Widerruf ab und behielt ihre Approbation.

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Bildquelle: Ali McCarley, flickr / Lizenz: CC BY
Allgemeinmedizin, Medizin

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22 Kommentare:

Gast
Gast

Erinnere an dieser Stelle an den Fall “Dr. Rainer Enkelmann” – unvorstellbar, aber sicher kein Einzelfall!!! Es gibt noch viel zu tun, jedoch, in eine private Praxis für
Psychotherapie schaut halt keiner hinein. Wenn etwas schiefläuft, dann kriegt halt der Patient die üblere Diagnose und weg vom Tisch.

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Kurze Ergänzung. Ich war mit dem Wohnmobil vor einem Jahr beim TÜV. Der Sachverständige, ein wirklich ganz junger Typ, sagte aber, “das kann ich nicht durchgehen lassen. Das muss vorher repariert werden”. Er sagte auch noch: “Ich hoffe, Sie sind nicht sauer deswegen, aber es ist meine Verantwortung, wenn ich Sie damit ziehen lassen würde”.
Ich war nicht glücklich, aber natürlich auch nicht sauer. Er hatte ja recht, wie sich dann rausstellte.

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Man erwartet sicherlich zurecht von uns Ärzten, daß wir uns mehr zusammenreißen als andere.
Wie aber ist es, wenn ich meinen Wagen zum Reifentausch in die Werkstatt gebe und der Mechaniker ist bekifft und dreht die Schrauben eines Rades nicht fest. Ich lande im Straßengraben und komme nach 6 Wochen aus dem Krankenhaus.
Meine Praxis ist u.U. futsch.
Kriegt der Mechaniker auch ein Berufsverbot oder irgend eine Sperre? Ich bin sicher, nein.
Er wird resozialisiert. Und ich bin weg vom Fenster. Das könnte man als ein bißchen unsozial bezeichnen. Wenn gemessen wird, dann mit gleichem Maß. Der Automechaniker, der TÜV-Gutachter kann mindestens genauso viel Unheil anrichten wie der Arzt. Das kritisiere ich.

#20 |
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Gast
Gast

Der Titel des Artikels ist ein wenig irreführend. Es geht ja um verschiedene Aspekte , warum ein Arzt ein Berufsverbot , einen Zulassungentzug oder einen Approbationsentzug bekommen kann. Die Sucht , sei es Alkohol, Haschisch oder Medikamente sind da ein Teil des Problems. Ich hoffe, dass ich weder mit einem Kollgene oder einen Kollgin zusammnearbeiten muss, der oder die ein Suchtproblem hat noch dass ich auf einen Arzt treffe, der mich unter Drogen behandelt. Ich arbeite an einer Klinik, wo Suchtpatienten behandelt werden. Leider muss viel passieren, bis ein Mensch, der abhängig ist, dies einsieht und dann eine entsprechende Therapie beginnt. Wenn es mehr Kollegialität und weniger Konkurrenzdenekn gäbe, wären neben den rein rechtlichen Mitteln auch andere Möglichkeiten vorhanden. Es muss viel passieren bis die Suchterkrankung eines Arztes zum Approbationsentzug führt. Da wäre im Vorfeld schon mehr zu machen. Weder suchtkranke Ärzte noch suchtkranke Piloten sollten ihren Beruf ohne Kontrolle ausüben können.

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Gast
Gast

Zu # 10

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Gast
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Gibt es Ihr Pfeifchen auch auf Rezept?

#17 |
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ljiubca
ljiubca

ljiubca

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Gast
Gast

Ich empfehle den Hetzern hier dringend, sich mal mit dem Heilpraktikergesetz und vor allem der DVO zu beschäftigen. Da steht drin, dass die Erlaubnis jederzeit widerrufen werden kann, wenn man eine Gefahr für die Volksgesundheit ist. Der Begriff ist extrem dehnbar. Eher wird einem Heilpraktiker die Erlaubnis entzogen als einem Arzt oder Apotheker. Man verzeihe mir die Blasphemie, alle drei Berufe in einem Kommentar erwähnt zu haben.

#15 |
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Gast
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@ Uwe Niese, #7
Man muss ja nicht alles outen und glauben, man sei ein Held. Bekifft behandeln ist nicht nur an sich unmöglich, sondern kann sicherlich (standes-)rechtliche Folgen nach sich ziehen.
Ich hoffe mal, das hier ist nicht Ihr richtiger Name. Ansonsten würde ich stark an Ihrem Verstand zweifeln.
Gegoogelt habe ich unter Ihrem Namen einen Tierarzt. Das lässt, falls das so ist, Ihre Gepräche mit Patienten in einem intetessanten Licht erscheinen. Falls Sie anders heißen, ist das dem tierischen Kollegen gegenüber nicht gerade fair.

#14 |
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Gast
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Galt Kommentar # 12

#13 |
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Gast
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Na toll, ein bekiffter Arzt, warum auch nicht, wenns Spaß macht und die Patienten auch davon profitieren, vielleicht noch Rudelkuscheln dazu. Das wird eine Runde Sache

#12 |
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Dr. med. Michael Matuschin
Dr. med. Michael Matuschin

Es gibt noch ein ganz anderes Problem, daß alle meinen, was zwischen zwei Aktendeckel paßt, ausgearbeitet von irgendwelchen Bediensteten, die mehr oder weniger der Sorgfaltspflicht genügen oder die sogar auf höhere Order etwas krumm nieten, weil es so gewünscht ist (man denke an Molat und die Psychater, die offenbar völlig unfähig sind überhaupt eine Diagnose zu stellen, warum fält mir da der Egas Muniz und sein Schüler Walter Friedman ein!!!), entspräche der Wahrheiit.

So in meinem Fall. Plausibilitätsprüfung mit freier Interpretation einer Abtretung als Grund für nicht selbstständig, persönlich erbrachte Leistung. “Man müsse als Freiberufler das wirtschaftliche Risiko selber tragen”
Nun, eine Abtretung ist eine Besicherung für jemand, der für irgendeine vertragliche Vereinbarung eine gewisse Sicherheit verlangt, damit er auf den Vertrag eingeht. Jeder, der bei einer Bank einen Kredit aufnimmt, wird nach Sicherheiten abgefragt und muß die für den Fall der Fälle übertragen. Sind nun alle Ärzte, die etwas abgetreten haben nicht mehr freiberuflich tätig?
Und das wirtschaftliche Risiko, wie sollte das plötzlich nicht mehr vorhanden sein, dann würde doch die Abtretung gar nicht der Besicherung entsprechen?

Ich meine, man muß sich das einmal geben: Da sitzen irgendwelche Angestellten herum, von Kollegen, die sich wegen ihres Wirtschaftlichkeitsbonuses, der durch meine Tätigkeit in “unzulässiger Weise” geschmälert worden sein soll, aufgehetzt wurden und kommen durch Ignoranz von Fakten zu dem Schluß, daß ich gar kein Recht gehabt hätte, überhaupt etwas abzurechnen, und zwar nicht nur 4 sondern 8 Jahre lang. Also soll ich 4,1 Millionen zurückzahlen. Die, die das entscheiden sind weder juristisch gebildet, noch sind sie zum Richteramt befugt oder an einem Gericht zugelassen. Das aber wäre nach “Deutschem Recht” erforderlich, wenn man derart in Vermögen eingreifen wollte, auf Grund von Verfehlungen oder Straftaten. In der BRDdvD (Bundesrepublik des vereinten Deutschland) kann offenbar jede Institution, wie das Finanzamt selbst Strafen oder Geldforderungen verhängen ohne, daß ein Aufschub möglich wäre.

Dabei ist der Wirtschaftlichkeitsbonus ein Verstoß gegen die Berufsordnung, da eine Vorteilsnahme besteht, die das ärztliche Handeln im Sinne des jetzt erlassenen Antikorruptionsgesetzes negativ beeinflusst (§§2 und weitere BÄO). Und dieser gegen mich gerichtete Vorgang ist eigentlich der direkte Beweis für diese Korrumpierung. Und warum schreitet die dafür zuständige Institution, Ärztekammer, nicht dagegen ein? Weil sie alle als ärztliche Selbstverwalter davon proifitieren und sich deshallb nicht selber beschädigen wollen. Kollegialitätsgebot!

Juristisch gesehen ist dann der Plausibilitätsausschuß, da er wegen solcher Anlässe tätig wurde, schon wegen Befangenheit, weil er in eigener Sache und Betroffenheit entscheidet, abzulehnen. Diese Regelungen gegen die Befangenheit finden sich seltsamerweise bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen aber nicht bei der Plausibilitätsprüfung?

Also gibt es hier ein politisch geschaffenes Instrument, wie man Kollegen denunzieren und fertigmachen kann und sich seine KV-genehme Ärzteschaft schafft.

Politische Verfolgung ist wieder “in”, vorallem wenn keine Juden, sondern nur solche die bezüglich Deutschland eine andere Meinung haben, betroffen sind!

Rechtstaat ala BRDdvD!Geht vielleicht so: man erläßt ein Gesetz “Wer Merkel nicht freudig zujubelt bekommt Festungshaft” (anderes Beispiel für Hitlergruß, wer den Arm unten lileß, war auch fällig)! Wird dann einer wegen fehlendem Jubel verurteilt, kann hinterher der Richter ganz unschuldig sagen: “habe doch nur die damals gültigen Gesetze angewendet!”
In Gedednken an Schubart: 10 Jahre Asperg!

Zur Erklärung: Völkerrechtliches Gutachten von Steinberger zu den Ostverträgen 1970 (Zentralarchiv für öffentlich rechtliche Verträge Max Plank Institut). BRd/BRDdvD ist nur Besitzdiener der Alliierten und hat nur die Rechte, die der Besatzer ihnen einräumt. Der Besatzer hat nur den Nießbrauch und nach der HLKO kein Recht die deutsche Kultur zu zerstören, z.B. durch Überfremdung!
In Gedenken an Hermann Scheer MdB kurz vor seinem Ableben äußerte er: der Feind sitzt heute mehr im Inneren, als je zuvor!

Ort des Geschehens: KV Baden Württemberg

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Gast
Gast

Ist es so schlimm, sich ein kleines Pfeifchen zu gönnen? Obwohl man das wohl lieber nicht vor der Sprechstunde, sondern lieber vor anderen angenehmen Beschäftigungen tun sollte …

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Gast
Gast

# 9 Leider Gottes gibts genug Irre auf der Welt ,auch unter Ärzten .

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Dipl.-Ing Peter Geisler
Dipl.-Ing Peter Geisler

@ Dr. Johannes Graf
Dass Sie hier so unverblümt über Heilpraktiker herziehen, zeigt deutlich, wes Geistes Kind sie sind. Glauben Sie im Ernst, dass alle sogenannten schulwissenschaftlichen Methoden der etablierten Medizin ohne ernste Folgen für den Patienten sein können. Man sieht es doch an der Zunahme von Krankheiten des Herzkreislauf-Systems oder bei Krebs oder anderen chronischen Krankheiten, die nicht rückläufig sind, trotz aller sog. modernen Methoden, die eine Unmenge an Geld verschlingen, aber letztlich auch ziemlich unergiebig sind, was die Gesundheit der Menschen anbelangt. Seien Sie froh, dass es alternative Ideen gibt, um die Medizin aus der Sackgasse zu holen, in der sie sich offensichtlich befindet. Ich bin Laie, aber kann jederzeit Patient werden, wie Sie übrigens auch. Vielleicht nehmen Sie ja dann plötzlich auch die ‘verquasten Ideen’ in Anspruch, wenn Sie merken, dass bei der etablierten Medizin der Wurm drin ist.
Mit freundlichen Grüßen P.Geisler
P.S.: Leider hat die Autorin einen wichtigen Aspekt des Berufsverbotes völlig ausser acht gelassen. Nämlich die Tatsache, wer als Arzt von den sogenannten ‘Goldenen Standards’ der Universitätsmedizin abweichen sollte, z.B. bei Krebs, der hat auch mit Verfolgung zu rechnen, nämlich letztlich auch mit Berufsverbot, trotz Heilerfolg. Chemotherapie und Strahlentherapie gilt als der Standard. Wer davon abweicht, bekommt es mit der Pharmalobby und anderen Großverdienern zu tun . Das sind Tatsachen. Am kranken Menschen lässt sich viel Geld verdienen. Nach Heilerfolgen zu fragen, ist obsolet, weil sonst das System zusammenbrechen könnte.

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Uwe Niese
Uwe Niese

Da habe ich ja Schwein gehabt. Gelegentlich gönnte ich mir vor der Nachmittagssprechstunde ein kleines(!) Pfeifchen (THC), und die Patienten waren ganz begeistert von dem schönen Gespräch. War lustig…

#7 |
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Gast
Gast

Mich überkommt stark das Gefühl, dass ich im Bala-Bala-Plem-Plem -Land lebe. Ein Arzt der ein Alkoholproblem hat , ist schwer krank und braucht solidarische Hilfe. Einer der sich an Kindern vergeht ist natürlich auch krank, den sollte man aber schnellstmöglich aus dem Verkehr ziehen( im wahrsten Sinne des Wortes)

#6 |
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Gast
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#10: Stimmt in der Praxis so aber nicht, mir sind mehrere Fälle bekannt. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass weltweit alleine aufgrund der Verfügbarkeit entsprechender Substanzen die Suchtproblematik bei Ärzten sehr wohl ein großes Problem ist.
Sinnvoll ist der drohende Approbationsentzug natürlich in diesem Fall nicht…

#5 |
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Gast
Gast

Das Problem der suchtkranken Ärzte ist ein Problem in Deutschland.

Nicht in andern Länden.

In anderen Ländern geht man auch als Arzt in suchtspezifische Behandlung und darf deswegen!!!! seine Approbation behalten.
Weil man sich verantwortungsbewusst zeigt und den Patienten keinen suchtkranken Behandler zumuten will, mit eventuellen resultierenden fachlichen Fehlern. Sondern seine Erkrankung ernsthaft behandelt.

In Deutschland verliert man automatisch in dem Moment seine Approbation, weil man sich geoutet hat und sich an einen Psychiater oder Psychotherapeuten gewandt hat, um seine Suchterkrankung behandeln zu lassen.
Ab dem Tag ist man ohne Einkommen.

Das deutsche System erzwingt, dass der betroffene suchtkranke Arzt so weitermachen muss, damit er nicht seinen Broterwerb verliert.

Hierzu gab es schon in den 90er Jahren eine aufsehenerregende Arbeit von Frau Dr. Leesemann.
Geändert hat sich seitdem nichts.

#4 |
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Gast
Gast

Was ist mit Ärzten die ein sichtliches Alkoholproblem haben und dieses von den MA der Praxis und den Arztkollegen am Ort stillschweigend geduldet wird? Wer macht sich hier strafbar?

#3 |
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Eine vergleichbare Berufsgerichtsbarkeit gibt es bei den Heilpraktikern nicht, sie können munter weiter ihre verquasten Ideen gegen Geld verkaufen.

#2 |
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Gast
Gast

Ein Arzt, der sexuelle Übergriffe auf Patientinnen unternahm, bekommt d Approbation zurück? Tolle Rechtsprechung……

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