KHK-Risiko – etwas für Beinkenner

7. September 2017
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Übergewicht gilt als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch auch fast jeder fünfte schlanke Mensch ist gefährdet. Diabetologen fanden heraus: Fehlendes Fett an Beinen und Hüfte kann ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse vorhersagen.

Dass starkes Übergewicht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und damit für einen vorzeitigen Tod deutlich erhöht, ist inzwischen in vielen Studien belegt. Umgekehrt ist ein Body Mass Index (BMI) im Normalbereich (nach Definition der WHO zwischen 18,5 und 25 kg/m²) mit dem geringsten allgemeinen Sterberisiko verbunden. Allerdings hängt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht nur vom BMI ab. Ein Forscherteam aus Tübingen und München hat nun erstmals festgestellt, dass eine geringe Fettmasse an Beinen und Hüfte bei Normalgewichtigen mit einem erhöhten Risiko für Stoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängt.

Aus bisherigen Untersuchungen ist bekannt, dass das Risiko für metabolische  Störungen nicht nur vom Körpergewicht abhängt. So haben Übergewichtige mit gesundem Stoffwechsel nur ein mäßig erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ein mäßig erhöhtes Sterberisiko: Im Vergleich zu gesunden Normalgewichtigen sind diese um etwa 25 Prozent erhöht. Bei Menschen mit normalem Gewicht und metabolischen Risikofaktoren sind diese Risiken dagegen sogar höher als bei metabolisch gesunden Übergewichtigen: sie sind gegenüber gesunden Normalgewichtigen um etwa das Dreifache erhöht.

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Normalgewichtige mit metabolischen Risikofaktoren haben ein mehr als dreifach erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. © IDM

 

Zu den wichtigsten Risikofaktoren des metabolischen Syndroms, das die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einen vorzeitigen Tod deutlich erhöht, zählen:

Etwa 20 Prozent der Normalgewichtigen sind von solchen metabolischen Risikofaktoren betroffen.

Was kennzeichnet schlanke Menschen mit metabolischen Risikofaktoren?

Wissenschaftler um den klinisch-experimentellen Diabetologen Norbert Stefan vom Universitätsklinikum Tübingen haben an 981 Probanden untersucht, welche speziellen Merkmale normalgewichtige Menschen mit metabolischen Risikofaktoren kennzeichnen und ob sich diese von den Merkmalen bei übergewichtigen Menschen mit solchen Risikofaktoren unterscheiden. Dabei interessierte die Forscher vor allem, welche Rolle die Fettverteilung im Körper für das metabolische Risiko spielt. Dazu gehören das Unterhautfett (subkutanes Fett), das vor allem an Hüften, Po und Beinen vorkommt, das Bauchfett (viszerales Fett), das sich am Bauch, aber auch in der Bauchhöhle um die inneren Organen einlagert, sowie das Fett in der Leber.

Als metabolisch gesund stuften sie Teilnehmer ein, die weniger als zwei Risikofaktoren des metabolischen Syndroms aufwiesen. Nach dieser Definition waren 18 Prozent der normalgewichtigen Probanden metabolisch nicht gesund – das entspricht ziemlich genau den Daten aus anderen Studien.

Im nächsten Schritt bestimmten die Forscher mithilfe der Magnet-Resonanz-Tomographie und der Magnet-Resonanz-Spektroskopie die Körperfettmasse, die Fettverteilung im Körper und Fetteinlagerungen in der Leber. Zudem erfassten sie die Insulinsensitivität, die Insulinausschüttung und die Fitness der Probanden.

Problem der Fettspeicherung könnte Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen

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Norbert Stefan, Professor für klinisch-experimentelle Diabetologie an der Klinik für Innere Medizin IV des Universitätsklinikums Tübingen. © Norbert Stefan

Dabei stellten Stefan und sein Team fest, dass eine geringe Fettmasse an Beinen und Hüfte der wichtigste Faktor war, der bei Normalgewichtigen ein erhöhtes metabolisches Risiko vorhersagte. Bei Übergewichtigen bestimmten dagegen eine nicht-alkoholische Fettleber und ein erhöhter Bauchfettanteil dieses Risiko am stärksten. Zwar trug der Bauchfettanteil auch bei Normalgewichtigen zu einem erhöhten metabolischen Risiko bei, war jedoch ein verhältnismäßig schwacher Prädiktor.

Mithilfe ihrer Ergebnisse sowie genetischer Daten und Daten aus Tierstudien kamen die Forscher zu dem Schluss, dass ein Problem der Fettspeicherung in Beinen und Hüfte bei normalgewichtigen Menschen ein wesentlicher Faktor für ein erhöhtes kardio-metabolisches Risiko sein könnte. Der Stoffwechsel der Betroffenen könnte dem der Patienten mit einer so genannten Lipodystrophie ähneln, bei der es meist zu einer ausgeprägten Verminderung des Unterhautfettgewebes kommt. Neben Veränderungen bei der Fettspeicherung kommt es bei ihnen häufig auch zu Insulinresistenz, einem erhöhten Blutzucker, Störungen des Fettstoffwechsels und einem erhöhten Blutdruck.

Veränderungen im Lauf des Lebens

„Es könnte sein, dass sich eine ungünstige Verteilung des Fettgewebes im Körper direkt auf die Entstehung der Risikofaktoren des metabolischen Syndroms auswirkt“, erläutert Stefan. „So deuten bisherige Ergebnisse deuten darauf hin, dass bei Menschen, bei denen die Speicherkapazität des Unterhautfettgewebes in Hüfte und Beinen gering ist, das Fett stattdessen als Bauchfett oder in der Leber gespeichert wird.“ Studien legen nahe, dass diese fehlende Speicherfähigkeit des Unterhautfettgewebes genetisch bedingt ist.

Das Problem dabei: Das Fett in der Bauchhöhle und in der Leber erhöht das Risiko für metabolische Störungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich. So hat eine Reihe von Studien gezeigt, dass ein erhöhter Bauchumfang (bei Frauen über 80 cm, bei Männern über 94 cm) ein wichtiger Risikofaktor für Krankheiten wie koronare Herzkrankheit, Schlaganfall und Typ-2-Diabetes ist. Zwischen dem Bauchumfang und der Menge an Fett in der Bauchhöhle besteht ein enger Zusammenhang.

Typische Veränderungen der Fettverteilung im Lauf des Lebens könnten mit dem Risiko für metabolische und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängen. „Charakteristisch bei Männern ist, dass sie Fett vor allem am Bauch anlagern und selten dicke Beine haben“, sagt Stefan. „Bei Frauen verändert sich die typische Fettverteilung nach der Menopause durch den Rückgang des Hormons Östrogen: Während sie vorher das Fett eher an Beinen, Hüfte und Po anlagern, zeigt sich nun eine eher ‚männliche‘ Fettverteilung mit vermehrtem Bauchfett und weniger Fetteinlagerungen an Beinen und Hüfte.“ Diese Körperform könnte eng mit einem erhöhten Risiko für kardio-metabolische Störungen zusammenhängen. So zeigt eine aktuelle Studie aus China mit 3015 normalgewichtigen Teilnehmern, dass ein erhöhter Bauchumfang bei älteren Menschen, vor allem bei älteren Frauen, ein wichtiger Risikofaktor für Stoffwechselstörungen ist.

Ärzte sollten auch auf Körperbau achten

Für die klinische Praxis bedeuten die Ergebnisse, dass Ärzte auch bei normalgewichtigen Patienten „genauer hinschauen“ sollten – vor allem, wenn diese zwei oder mehr Risikofaktoren des metabolischen Syndroms aufweisen. „Erstens sollten sie diese Risikofaktoren ernst nehmen und angemessen behandeln – auch wenn der Risikofaktor Übergewicht fehlt“, betont Stefan. „Zweitens sollten Ärzte bei der Beurteilung des metabolischen Risikos auch auf den Körperbau achten und diesen Aspekt in die Behandlung miteinbeziehen: Fällt auf, dass ein Patient wenig Fett an Hüfte und Beinen hat, sollte dies als zusätzlicher Risikofaktor berücksichtigt werden.“ In diesem Fall sollte sorgfältig untersucht werden, ob metabolische Risikofaktoren oder Stoffwechselerkrankungen wie eine gestörte Glukosetoleranz, eine Fettleber oder Arteriosklerose vorliegen, um frühzeitig eine geeignete Behandlung einleiten zu können.

„Weiterhin könnte bei normalgewichtigen Menschen, bei denen ein Typ-2-Diabetes vorliegt, und in Zukunft möglicherweise auch bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, eine Behandlung günstig sein, die das Unterhautfett erhöht“, sagt Stefan. Dabei könnten so genannte Insulin-Sensitizer (Glitazone) in Frage kommen – Medikamente, die die Aufnahme von Blutzucker ins Gewebe fördern und die bei der Behandlung von Diabetes eingesetzt werden. „Studien haben gezeigt, dass diese zu einer Umverteilung des Fettgewebes mit einer Verringerung des Bauchfetts und einer Zunahme des Unterhautfetts führen“, erläutert Stefan.

In Zukunft sollten weitere Studien durchgeführt werden, um das metabolische Risiko bei normal- und übergewichtigen Menschen anhand von Merkmalen des Organismus besser einschätzen zu können. „Dies könnte es ermöglichen, personalisierte Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung von metabolischen Risikofaktoren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu empfehlen, etwa Veränderungen des Lebensstils oder auch medikamentöse Maßnahmen“, so Stefan. Wichtig sei auch, gezielt Medikamente zu entwickeln, die zu einer Umverteilung des Fettgewebes im Körper führen. Sie könnten sowohl bei Normalgewichtigen mit metabolischen Risikofaktoren als auch bei Übergewichtigen eingesetzt werden.

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Bildquelle: GR, flickr / Lizenz: CC0

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13 Kommentare:

Gast
Gast

Ist doch schon lange bekannt dass es nicht auf den Körperfettanteil ankommt sondern auf das Verteilungsmuster. Schon seit vielen Jahren war immer wieder dass das “böse Bauchfett” mit einem höheren Infarktrisiko einhergeht als das “Hüftgold”. Man vermutete schon lange hormonelle Ursachen dafür. Fetteinlagerungen an Hüfte und Schenkeln sind bei Frauen (die eher seltener an KHK leiden, wobei auch hier die Tendenz steigt) häufiger, insbesondere hormonelle Prozesse wie Schwangerschaft und Stillen gehen mit vermehrter Fetteinlagerung im Hüftbereich einher. Dass diese Veränderung des Hormonhaushaltes vor Khk schützt und das Hüftgold nur ein Anzeichen dafür ist erscheint mir logischer als die Annahme das Hüftgold würde vor KHK schützen.

#13 |
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Gast
Gast

zu 7:
Ja ja, von der Übergesundheit der Superschlanken, die im Fitness dann auch noch übertreieben wollten, hielt ich noch nie so viel.

#12 |
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Gast
Gast

Ich kam zur Erkenntnis: Jede Art von Stress, sei sie körperlich durch übertriebenes Fitnesstraining und dadurch indirekt ebenso psychosamtisch verursacht, oder sei der Stress zuerst psychisch und geht dann in den Körper stark über: Für mich gilt: Jeder Stress, welcher Art auch immer, wird für mich zu einem höchsten Risikofaktor für kardiovaskuläre ereignisse.Allerdings: Wenn er chronisch, zur Dauerbelastung wird. Der Begriff ” Stress” will hiers erstmal richtig definiert werden: Das ist nicht nur eine vörübergehende hohe Arbeitsbelastung: Nein, das kann auch eine dauerhafte Arbeitsloigkeit sein, also Stress ist zu erkennen und zu definieren und das ist eine der ersten Ursachen für KHK etc.Und dass hierzu gesagt wurde, dass Fettmangel, also Schlanksein, nicht für das Gesundsein genügt, dies abermals gehört zu haben, freut mich sehr.Molligere leben nicht unsgesünder.Eine gesunde Lebensweise, bzw Ernährung setzen sich heutzutage die meisten selbst voraus.

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Medizinphysiker

Interessant wäre ob diese Studie von der Pharmaindustrie gefördert wurde, die Erwähnung der Glitazone in diesem Zusammenhang kommt mir äußerst verdächtig vor!
Nebenbei lass ich mir schöne Beine nicht schlecht reden!

#10 |
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Gast
Gast

zu 4
Ich weiß aus meiner eigenen Erfahrung, dass viel körperliche Bewegung nicht bei jedem zur Reduktion des Körpergewichtes führen muss, und dass körperlicher Stress ebeno einen Herzinfarkt begünstigt.Ja, ein starker körperlicher Stress provoziert sogar einen Herzinfarkt.

#9 |
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Gast
Gast

Gut aufklärender Artikel, vielen Dank.
Allerdings dachte ich beim Lesen der Überschrift: KHK-etwas für Beinkenner” zunächst einmal an frühe Symptome einer Arterisklerose überhaupt im Körper: Nicht nur die koronare, sondern die periphere ebenso, die sehr unterschätzt wird:
pAVK.Diese periphere Arteriosklerose wird oft nicht früh genug wahrgenommen: Obgleich man krank eigentlich ist, und immer wieder stehen bleiben muß: Also die sogenannte “Schaufensterkrankheit” hat. Dass allerdings ein wenig molligerer Mensch nicht ungesünder ist, sondern im Gegenteil, davon profitieren kann, wurde nun abermals ins Bewußtsein geführt.

#8 |
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Dr. med. Frank-Michael Riedel
Dr. med. Frank-Michael Riedel

Triathlon Profis mit einem Körperfettanteil von manchmal nur 5 % müssen ja jetzt furchtbar Angst haben . Alles Hochriskopatienten……..

#7 |
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Gast
Gast

@franz laudenbach ´
“Bsp.: Grunderkrankung; Schlafapnoe Syndrom (OSAS/ZSA).”
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Vielen Dank für Ihren Beitrag: ich kann das nur bestätigen: ich leide an einer COPD; KHK; war häufig erschöpft; teilweise depressiv. Bei mir wurde dann vor zwei Monaten eine Schlafdiagnostik durchgeführt. Es war wurde eine es wurde eineOSAS mit bis zu 70 Aussetzer pro Minute festgestellt. Ich wusste nur dass ich schnarche.
Ich benutze seit sechs Wochen ein CPAP gerät.
Der Erfolg ist durchschlagend. Ich bin viel frischer und kaum depressiv. Außerdem kann ich viel besser durchatmen. Ich bin sehr dankbar für diese Therapie.
(sage ich als Kollege)

#6 |
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Gast
Gast

Ich verstehe nicht warum das große Verwunderung hervorruft. Jeder kennt diese Patienten, in meiner Familie sind sie auch vertreten… schlank, sportlich, Nichtraucher, gesunde Ernährung, nie ernsthaft erkrankt … und dennoch: Herzinfarkt mit 60! Es sind nicht immer die auf den ersten Blick sichtbaren Hochrisikokandidaten. Vorsorge sollte JEDER betreiben. Blutdruck und Fette regelmäßig kontrollieren kann Leben retten.

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Prof.Dr. Knöller
Prof.Dr. Knöller

Es ist leider etwas missverständlich wiedergegeben. Es geht in der Studie um Personen mit Risikofaktoren für metabolisches Sysndrom und in dieser Zielgruppe um die Differenzierung zwischen normalgewichtigen und fettleibigen und den Faktor “dünne Beine”. Interessant. Aber ein Spezialfall.

Ich möchte auf das mögliches Missverständnis hinweisen:
…das heisst nicht dass “jeder fünfte schlanke Mensch ein erhöhtes Risiko für KHK Erkrankungen aufweist” (siehe Absatz 1). ???
Normalgewichtige Personen die viel Lauf oder Radtraining durchführen erniedrigen ihren Körperfettanteil insbesondere um die Arbeitsmuskulatur und bewirken durch das Ausdauertraining das insbesondere das HK- System stärkt eine erniedrigtes Risiko an KHK zu erkranken.
Danke für Ihre Mühe.

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Altenpflegerin

Wieder eine Lüge. Wann wird endlich Wahrheit gesagt überhaupt das zu viel zufuhr von Kohlenhydrate verursachen die Zivilisation Krankheiten wie Diabetes und Herz Reuma ,Atrose
Ale Ärzte und Wissenschaftler sollen die Bücher und Ganzen Lebensarbeit vol Dr.WOLFGANG LUTZ Beispiel nehmen

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franz laudenbach
franz laudenbach

Haben die Damen und Herren Forscher die sogenannte Medikamentirung in ihre Forschung mit einbezogen (im Text habe ich nichts davon ersehen könne)?
Und; Haben sie auch die Zeit des Schlafes berücksichtigt?
Bsp.: Grunderkrankung; Schlafapnoe Syndrom (OSAS/ZSA).
Was viele Ärzte (in den Letzten 35 Jahren ausgebildet) wissen, aber kaum verraten:
Schlafapnoe heißt nicht mehr und nicht weniger als Schlaf im stetiges Ersticken, gefolgt von Arousel (Not-Wecken).
Heißt; im Extremfall, bis zu 100 mal pro Std. aus dem Schlaf gerissen!
Der/die Betroffene kann es niemals selbst bemerken!
Bsp.: 100 x pro Std. Adrenalinausstoß, heißt 100 x Bluthochdruck.
Heißt: Blutdrucksenkende Medikamente verordnen; En mass.
Dazu: Blutdrucksenker senken nicht den Blutdruck!
Alles was sie können, sie bremsen die Herzfrequenz (Puls) aus, machen so erhöhten Blutdruck überflüssig.
Das Dumme dabei: Mit herabgesetztem Puls, begrenzt man die Durchblutungsrate, den Blutvolumenumsatz Bsp.: Puls 55 bedeutet ~ 3 Liter Blutvolumenumsatz pro Minute.
Damit sorgt man wieder für Diabetes Typ 2., Fettleber etc.
Sämtliche Volkskrankheiten sind involviert. Herzinfarkt, Schlaganfall, Nervenerkrankungen, usw.
Bsp.: Betablocker in Kombination mit Schlafapnoe bedeutet Herzflimmern über die Gesamtzeit des Schlafes. Weitere Blutdrucksenker führen ebenfalls zu Herzinsuffizienz, zu Herzflattern, weniger aber zu Herzflimmern!

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Dr. Hermann Grötschel
Dr. Hermann Grötschel

Die Graphik zeigt sehr deutlich auf was es bei metabolischen Krankheiten ankommt. Die Fettleber, in der Graphik gelb (wie im richtigen Leben), ist das entscheidende Kriterium.

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