Aufmarsch der Globulisierungsgegner

23. Juli 2010
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Es gibt Themen in der Medizin, da grenzt die Hoffnung auf sachliches Argumentieren fast an Vermessenheit. Die Homöopathie ist ein solches Thema. Jetzt ist der alte, von beiderseitiger Intoleranz geprägte Streit erneut entfacht worden - auf monetärer Ebene.

Der „Übeltäter“ soll SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sein, der gefordert hatte, man solle den Gesetzlichen Krankenkassen „verbieten“, die Homöopathie zu bezahlen. In die selbe Kerbe haut der kommende Chef des „Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit“ Jürgen Windeler. Für ihn ist die Homöopathie ein „spekulatives, widerlegtes Konzept”. Ein medizinischer Nutzen sei nicht erwiesen. Windeler: „Die Sache ist erledigt.“ Auch der Vorsitzende des „Gemeinsamen Bundesausschusses“ Rainer Hess scheint kein Freund davon zu sein, dass Krankenkassen über Wahltarife ihren Mitgliedern die Homöopathie bezahlen. Es gebe bisher keinen klaren Nutzennachweis für die Homöopathie, wird Hess im „Spiegel“ zitiert.

Kontra erhalten Lauterbach und Co. erwartungsgemäß von den Grünen, deren Liebe zur angeblich sanften Medizin ja ebenso bekannt ist wie ihre Antipathie gegen manche schulmedizinische Verfahren. Grünen-Chefin Claudia Roth führt ein gigantisches Sparpotenzial in der Schulmedizin und natürlich die vielen positiven Erfahrungen ins Feld, was man selbstverständlich nicht als wissenschaftliches Argument ansehen sollte, sondern als politisches Glaubensbekenntnis. Renate Künast, Fraktionschefin der Grünen, lässt Sachverstand mit der Behauptung glänzen, dass „selbst die Schulmedizin in vielen Fällen auf die industrielle Nachahmung von Heilmitteln zurückgreift, die es in der Natur kostenlos“ gebe. Die Linke hält generelles Streichen ohnehin für nicht zielführend und plädiert für ganzheitliche Ansätze, was immer das auch sei. Die CDU dagegen soll – in Gestalt ihres Experten Jens Spahn – Gesprächsbereitschaft signalisiert haben. CSU-Kollege Johannes Singhammer jedoch plädiert für den Status quo. Die SPD wiederum legt Wert auf die Feststellung, dass Mitglied Lauterbach eine Einzelmeinung vertrete. Und Gesundheitsminister Philipp Rösler sieht in dessen Forderung auch keinen Grund, etwas zu ändern.

Mit Kanonen auf Spatzen schießen

Kontra bekommen Lauterbach und Co. erwartungsgemäß auch von pharmazeutischen Verbänden: Als „reinen Oppositionspopulismus“ bezeichnet der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller die professorale Forderung. Bei dieser Debatte, „der die Steigbügelhalter einer Rationierungspolitik bereitwillig beispringen“, würden die Patienten außen vorgelassen, so Barbara Sickmüller, Vize-Chefin des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie. Die Streichung könnte nie das Defizit der Kassen auffangen. Von den 28 Milliarden Euro, welche die GKV 2009 für Arzneimittel ausgegeben haben, entfielen nur 25 Millionen Euro auf homöopathische Mittel. Auch im Vergleich zu den 13 Milliarden Euro, die allein 2011 für die Sanierung der Kassen eingesammelt werden müssten, erscheine das Sparpotenzial lächerlich. So werde mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Kontra gibt es auch von den Krankenkassen. Bezweifelt wird vor allem, dass eine solche Streichung der Leistung Geld sparen würde. Im Gegenteil: Die Homöopathie helfe sogar beim Sparen. Befürchtet wird der Verlust an Mitgliedern. Außerdem: Es könne nicht sein, dass zuerst die nächste Honorarerhöhung für Ärzte und dann Leistungskürzungen für die Versicherten diskutiert würden, wettert der Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, Florian Lanz. Dass einige Kassen homöopathische Leistungen anbieten und andere nicht, zeuge von funktionierendem Wettbewerb. Was die Monopolkommission aber nicht ganz so zu sehen scheint: Die Wissenschaftler der Kommission bemängeln laut „FAZ“ unter anderem die fehlende Konkurrenz zwischen den Krankenkassen. Möglicherweise haben die Krankenkassen es aber auch gar nicht nötig zu sparen. Denn 2009 haben sie noch mehr Gewinne verbucht als erwartet.

Relikt aus dem 19. Jahrhundert

Unter Ärzten selbst herrscht ebenfalls kaum Konsens. Die einen, etwa Naturheilkundler Dr. Markus Wiesenauer aus Weinstadt, argumentieren, dass auch in der Schulmedizin nicht alles evidenzbasiert sei. Was zwar stimmt, aber nicht zwangsläufig für die Homöopathie spricht. Selbstverständlich unterbleibt auch nicht das Standardargument der Alternativmediziner: Wer heile, habe recht. Auch Deutschlands oberster Arzt, der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Professor Jörg-Dietrich Hoppe, hat sich gegen die Lauterbachsche Forderung gewandt. „Die Wirkung von homöopathischen Mitteln ist zwar nicht naturwissenschaftlich belegbar, trotzdem ist die Homöopathie ein wichtiger Zweig in der Ausbildung von Ärzten geworden“, sagte Hoppe. Besonders bei Befindlichkeitsstörungen wie Reiseübelkeit oder Wetterfühligkeit könnten mit der Homöopathie laut Hoppe Erfolge erzielt werden. Auch in der Vorsorge sei sie ein wichtiger Helfer. Solche besonderen Behandlungsformen seien Bestandteil des Gesamtspektrums der Medizin, so Hoppe. Etwas leiser, aber überzeugender dagegen wird von einigen Ärzten immerhin zugegeben, dass sich mit der Homöopathie das Honorar aufbessern lässt.

Unterstützung erhalten Lauterbach und Co. natürlich von jenen, für die Homöopathie Quacksalberei mit wirkfreien, aber überteuerten Zuckerkügelchen ist. Die Ausgaben für diese Scharlatanerie sollten besser in die Regelversorgung fließen. Im 19. Jahrhundert mag die Homöopathie vielleicht nützlich gewesen sein, aber nur, weil sie viele Patienten vor den Irrtümern der damaligen Schulmedizin bewahrt habe. Heute könne es jedoch umgekehrt laufen. Statt lebensnotwendiger Medikamente oder Impfungen könnten Patienten wirkfreie Präparate bekommen. Andere Ärzte wiederum sind zwar keine Anhänger der Globuli, aber auch keine Gegner, plädieren jedoch dafür, dass die Kosten die Patienten selbst tragen sollten.

Sparen an der falschen Stelle

Und was meinen die Patienten? Laut einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, vom BAH in Auftrag gegeben, haben mehr als 50 Prozent der erwachsenen Bundesbürger schon einmal homöopathische Mittel verwendet. 25 Prozent davon gelten gar als „überzeugte Verwender”, wobei aber mehr als 80 Prozent der Befragten Homöopathika für Naturheilmittel oder Heilkräuterprodukte halten.

Es sieht also nicht so aus, als würden sich Lauterbach und Co. mit ihrer Forderung sehr viele Freunde machen. Gleichwohl erscheint die Frage berechtigt, ob es nicht ungerecht und Verschwendung ist, einerseits Geld – egal von wem und wie viel – für eine Medizin auszugeben, deren Wirksamkeit und Nutzen zweifelhaft sind, andererseits aber gesicherte schulmedizinische Therapien wegen eines angeblich fehlenden Zusatznutzens zu rationieren. Das angeführte Argument, das Sparpotenzial bei der Homöopathie sei eh vernachlässigbar, erinnert da doch stark an die berühmte „Peanuts“-Argumentation. Die Finanzierung von Humbug wäre auch dann noch Verschwendung, wenn es sich nur um zwei Milliönchen handeln würde.

Nichts hoch 100 bleibt Nichts

Man muss die Homöopathie ja nicht gleich für Humbug halten. Doch an ihrer über einen Placebo-Effekt hinausgehenden Wirkung kann man schon zweifeln – ganz in Anlehnung etwa an Karl Valentin, der einfach nicht verstehen konnte, wie ein hohler Zahn Schmerzen verursachen kann. Denn: „Wenn etwas hohl ist, dann is doch nix drin. Und wie einem des “nix” so wehtun kann, des is mir schleierhaft.”

Die bekannten Erklärungsversuche, dass eine „Potenzierung“ durch Schütteln besondere Kräfte freisetze, oder auch das berühmte Wasser-Gedächtnis helfen den meisten naturwissenschaftlich gebildeten Menschen leider kaum auf die Sprünge. Ein „Nichts hoch 100“ oder auch ein „Bisschen-Was hoch 100“ ergeben, etwas polemisch formuliert, eben immer noch nicht sehr viel. Auch die vielen Studien und Metaanalysen, die gemacht wurden, sorgen nicht für Klarheit. Die beiden meist diskutierten Metaanalysen der letzten Jahre etwa kommen zu gegensätzlichen Ergebnissen.

Zeit für einen Beweis

In der einen Metaanalyse von 1997 wurden 89 randomisierte placebo-kontrollierte Studien ausgewertet. Diese Analyse ergab einen deutlich über Placebo hinausgehenden Effekt. Eine acht Jahre später von einer Berner Arbeitsgruppe durchgeführte und ebenfalls im „Lancet“ publizierte Metaanalyse zu 110 placebo-kontrollierten Studien ergab dagegen, dass die Homöopathie doch nicht mehr ist als ein Placebo.

Die nur auf Studien basierende Beurteilung führt also auch nicht viel weiter, mal davon abgesehen, dass diese inzwischen herrschende Art und Weise, Medizin zu betreiben, Grenzen hat. Man denke nur an die Möglichkeiten der Manipulation von Studien, aber vor allem daran, dass Studien methodisch bedingt oft keine große Nähe zur Versorgungsrealität haben – von philosophischen Betrachtungen ganz zu schweigen.

Was im Moment zu bleiben scheint, ist wohl ein gewisser Pragmatismus. Gleichwohl könnte aber darauf gedrängt werden, dass die Verfechter der Homöopathie nach rund 200 Jahren endlich überzeugend Zusatznutzen und Kosteneffektivität belegen. Sicher nicht falsch wäre es auch, darüber nachzudenken, ob nicht eine bessere Honorierung ärztlicher Gesprächs- und Beratungsleistungen jenseits der Homöopathie auf Dauer sinnvoller sein könnte. Spätestens dann könnte sich zeigen, dass die 25 Millionen Euro, die die Gesetzlichen Kassen pro Jahr für die Homöopathie ausgeben, vielleicht doch mehr als nur „Peanuts“ sind. Oder halt Spatzen, auf die zu schießen sich durchaus lohnt.

281 Wertungen (3.6 ø)

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171 Kommentare:

Vielen Dank für Ihre Beiträge. Einige Diskussionsteilnehmer sollten bedenken, dass man die Schlagkraft von Argumenten durch zu viele Postings auch bis zur Wirkungslosigkeit verdünnen kann. Das nennt man dann rhetorische Homöopathie.

#171 |
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“250
28.07.10 – 15:43
Dr.med. Stefan Wenzel
Arzt/Ärztin

Es gibt keine Wirksamkeit homöopathischer Mittel per se, sondern deren Effekt beruht auf der Placebo-Wirkung, da homöopathische Mittel nichts, vor allem keinerlei Wirkstoff, auch nicht die “Ahnung” eines Wirkstoffes enthalten, egal wie vehement jemand dies auch abstreiten mag.”

Leider stimmt das so nicht. Unter der Bezeichnung Homöopathie werden sogar Mittel UNVERDÜNNT (=D0 !) als homöopathisch bezeichnet und angewendet.

Giftige Stoffe, sogar hochgiftige wie Quecksilber, werden in Konzentrationen bis D3 und D4 angewendet. Sehen Sie sich doch nur das Angebot der DHU an.

Hier die Beispiele:
http://www.ariplex.com/ama/ama_rep1.htm

#170 |
  0

als naturheilkundlich ausgebildeter Facharzt zu all dem, was hier geschrieben wurde, neutral Stellung zu beziehen, fällt schwer. Fest steht: die Homöopathie zählt weder zu den klassischen Naturheilverfahren, da diese evidenzbasiert nachgewiesen wirksame Behandlungsverfahren sind, unter anderem die bei entsprechender Dosierung hochwirksame bis toxisch wirkende Phytotherapie (von wegen “mild”), noch geht ihre Wirkung über den ubiquitär geläufigen Placebo-Effekt hinaus! Es gibt keine Wirksamkeit homöopathischer Mittel per se, sondern deren Effekt beruht auf der Placebo-Wirkung, da homöopathische Mittel nichts, vor allem keinerlei Wirkstoff, auch nicht die “Ahnung” eines Wirkstoffes enthalten, egal wie vehement jemand dies auch abstreiten mag. Homöopathen behandeln gewissermaßen mit “nichts”, haben aber durchaus Behandlungserfolge, da Placebos – durch Studien belegbar – in gewisser und selbstredend eingeschränkter Weise wirken. Nicht mehr und nicht weniger. Zu Lasten der Allgemeinheit sollten diese “Behandlungen” mit “nichts” jedoch nicht honoriert werden und die “leeren” Mittel auch nicht bezahlt werden.

#169 |
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“246
28.07.10 – 14:58
Johannes9126

Wird bei dem kleinen Patienten durch die Kühlung die Schwellung und der Schmerz geringer, wird die Wirkung sicher auf die Glaubuli geschoben. Der Verzicht auf adäquate Schmerzmedikation in diesem Fall ist ebenfalls dem Aberglauben geschuldet, bei Amputationen ist Placebo allein nämlich (allermeist) nicht ausreichend.”

Hier ein ganz krasser Fall, den http://www.Esowatch.com in der Süddeutschen Zeitung entdeckt hat:

http://www.sueddeutsche.de/V5r38F/3480519/Globuli-statt-Cortison.html


Globuli statt Cortison

28.07.2010 14:37

Frau mit schwerer Leberkrankheit verklagt Arzt nach homöopathischer Behandlung

Eine Münchner Lehrerin leidet an einer sehr seltenen Krankheit: Das eigene Immunsystem greift die Leberzellen an, wodurch es zu Hepatitis und einer Leberzirrhose kommt. Ohne richtige Behandlung endet diese Autoimmunkrankheit meist tödlich. Doch der schulmedizinischen Therapie stand die Frau – gelinde gesagt – skeptisch gegenüber und ließ sich homöopathisch behandeln. Weil inzwischen aber fraglich ist, wie lange sie ohne eine Spenderleber weiterleben kann, hat sie ihren Arzt auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagt.

Das kommt dabei heraus, wenn einem wirkungslosen Hokuspokus ARZNEIWIRKUNG zugesprochen wird: die Leute glauben so sehr daran, daß sie in diesen Glauben flüchten.

Wobei die Homöopathen (Arzte, Heilpraktiker, freie Wirre) die Schuld an diesem Glauben haben. Würden sie nicht so vehement auf die WIRKSAMKEIT der Homöopathie pochen, gäbe es diese verheerenden Schäden bei den Kranken nicht.

Dieser Fall aus der Süddeutschen ist doch nur einer jener seltenen Fälle die ans Tageslicht kommen. Wieviele Menschen krepieren wegen esoterischen Hokuspokus’ bei sich daheim und niemand bekommt es mit…? TAUSENDE JEDES JAHR!

#168 |
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Dipl.oec.troph. Christoph Krebs
Dipl.oec.troph. Christoph Krebs

Oh Gott ist das billig. Wenn man solche Leute wie den Herrn Deckers argumentieren hört, na ja, was soll man da sagen. Nur ein Tipp: Die eigene minderwertige, nicht-kompetente Persönlichkeit reflektieren und sich einfach mal naturwissenschaftlich und medizinisch bilden. Falls der eigene geistige Horizont jemals für solch raffinierte Fachgebiete, wie die Homöopathie darstellt, ausreicht. Tut mir leid das so sagen zu müssen, aber mit einer sachlich-wissenschaftlichen Diskussion haben solch leere und zugleich auch lächerliche Argumente nichts zu tun. Übrigens der Erfinder war selbst “Schulmediziner”, was ja allgemein bekannt ist. Übrigens ist es ein Segen, dann Menschen wie Herrn Falkenhain zu lesen, die wirklich die nötige geistige Kapazität für solche Themen besitzen.

#167 |
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“244
28.07.10 – 11:55
Dr. Thomas Kron
Arzt/Ärztin

Warum kann man sich nicht einfach auf ein paar Fakten einigen?”

Weil schon die Festlegung Fallstricke enthält.

“1. Es gibt einige Menschen, die mit der Homöopathie Geld verdienen (und sicher auch Steuern zahlen und die Wirtschaft ankurbeln).”

Mit dem Argument, etwas sei gut für die Wirtschaft, werden in Deutschland viele kriminelle Dinge erlaubt, die auf der Stelle bei hohe Strafe verboten gehören. Insbesondere die FDP tut sich als Speerspitze der Wirtschaftskriminellen hervor.

“2. Es gibt Menschen, die glaube, die Homöopathie habe ihnen geholfen oder könnte ihnen helfen.”

Und schon ist mkan auf dem Holzweg des “Jeder darf nach seiner Facon selig werden.”

Aber ist es wirklich SEINE Facon oder ist es nicht vielmehr ein intensiver, hochaggressiver Gruppendruck, der sogar lebensgefährlich ist?

“3. Es gibt offensichtlich ein großes Bedürfnis nach Übersinnlichem, Irrationalem, Mystischem usw. Früher gingen Menschen eben in die Kirche, heute muss alles Bio sein oder sanft usw. Das ist absolut in Ordnung. Aber ist es Aufgabe einer Krankenkasse, dieses Bedürfnis zu finanzieren? Nur darum geht es doch – und um die Sorge, Umsätze zu verlieren. Oder?”

Die Reduktion auf die Kosten ist nur ein Trick. Wer sich darauf einläßt, hat schon verloren. Die Mangel”behandlung” durch die Homöopathen ist wegen ihrer vielen unterlassenen ärztlichen (und medizinisch notwendigen!) Untersuchungen und Behandlungen selbstverständlich billiger.

Wenn die Kranken gar nicht zum Arzt gehen, sondern sozialverträglich frühabsterben, ist es sogar noch billiger.

Die Homöopathen PROTZEN sogar mit ihren Unterlassungen. Welches Leid sie damit verursachen, wird ignoriert.

Ein Beispiel:


Homöopathische Kindesmißhandlung
7.9.2002

Angeblich so natürlich und so sanft und so wirksam … ist die Homöopathie in Wahrheit ein Albtraum, der Kinderleben zerstört.

Beispiele:

http://www.hallertau.net/~digitalis/homeop/amputation.html
(Hervorhebungen von mir)
——————————————————————————-

Rasenmäheramputation dreier Fingerglieder

Freitag, den 25.10.1996, kommt eine Mutter wegen ihres dreieinhalbjährigen
Sohnes in die Praxis.
Am Tage zuvor, nachmittags, griff ihr Sohn unvermutet in den laufenden
Rasenmäher. Als Folge wurden das erste Glied des Mittelfingers, sowie die
Fingerkuppen des Zeige- und Ringfingers abgetrennt.
Die klinische Notfallbehandlung im Krankenhaus erfolgte mit unangemessener
zeitlicher Verzögerung und ohne Kühlung des amputierten Gliedes des
Mittelfingers, so daß keine Möglichkeit mehr bestand dieses chirurgisch
wieder zu verwenden.
Nun erschien die Mutter mit der Bitte, ob es nicht möglich sei, etwas
gegen die Schmerzen zu tun und das Anwachsen des transplantierten
Hautfleckens am Mittelfinger zu unterstützen.
Der Junge musste brutale Schmerzen haben, da sein Arm, aus der chirurgischen
Notwendigkeit heraus, bis zu den Fingern eingegipst war, so daß sich die
Wärme der Entzündung staute und die daraus folgend zunehmende Schwellung
keinen Raum verschaffen konnte.
So empfahl ich zunächst einmal als das Naheliegendste, den Gips von Außen
mit Eisbeuteln zu kühlen.
Als Notfallmedikation gab ich der Mutter vier Röhrchen Globuli C200 mit,
Apis, der hitzigen Schwellung wegen, Hypericum, des Nervenschmerzes und
der Nervenverletzung wegen, Arnika des Wundverletzung und des Schockes
wegen und Ledum wegen der Lymphangitis nach Verletzung mit scharfen
Instrumenten.
Sie gab Ihrem Sohn gemäß meiner Anweisung stündlich jeweils 3 Globuli
von jedem Mittel.

——————————————————————————-

Fazit: Kindesmißhandlung!

Mehr:
http://www.ariplex.com/ama/ama_kind.htm

#166 |
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Warum kann man sich nicht einfach auf ein paar Fakten einigen?

1. Es gibt einige Menschen, die mit der Homöopathie Geld verdienen (und sicher auch Steuern zahlen und die Wirtschaft ankurbeln).

2. Es gibt Menschen, die glaube, die Homöopathie habe ihnen geholfen oder könnte ihnen helfen.

3. Es gibt offensichtlich ein großes Bedürfnis nach Übersinnlichem, Irrationalem, Mystischem usw. Früher gingen Menschen eben in die Kirche, heute muss alles Bio sein oder sanft usw. Das ist absolut in Ordnung. Aber ist es Aufgabe einer Krankenkasse, dieses Bedürfnis zu finanzieren? Nur darum geht es doch – und um die Sorge, Umsätze zu verlieren. Oder?

#165 |
  0

“Homöopathie : Abgesang auf einen kollektiven Wahn”
28/07/2010 von excanwahn
http://excanwahn.wordpress.com/

Das Anti-Organon von August Heinroth wurde hier deponiert:
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/schoenes/Anti_Organon__oder__Das_Irrige_der_Hahne.pdf

Vielleicht sollte man 185 Jahre August Heinroth’s Werk feiern?

#164 |
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“234
28.07.10 – 07:06
Kirsten Osbahr
Heilpraktiker/in

Herr Deckers,
“Heilungserfolge? Was SIND denn “Heilungserfolge”? “,

mit dieser ihrer Frage sollten sie sich wirklich auseinandersetzen.”

Ist das eine Antwort auf die Frage? Natürlich nicht. DIE Kernfrage des esoterischen Schamanenzaubers wird ganz sicher KEINER der Esoteriker beantworten.

WIE bei den “Studien” gebastelt und gemogelt wird, WIE die Kunden manipuliert und getäuscht werden, das ist Geschäftsgeheimnis.

Ein offenes Geheimnis, denn Randi, Keck, Wielandt, Bruhn, Eder, Berger und andere zeigen die Methoden auf.

Man belese sich bei http://www.xy44.de

#163 |
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“225
27.07.10 – 20:50
Ein Arzt

@Krüger: Welchen Impact hat eigentlich die Zeitschrift Turk. J. Physiol.?”

“Phys.” = “Physics”

http://mistug.tubitak.gov.tr/bdyim/abs.php?dergi=fiz&rak=0511-1. I

Natürlich sind die so locker flockig dahingeworfenen Formeln beeindruckend. Sieht man aber, daß am Ende der Kette Globuli sind, verliert der Formelzauber schlagartig jeglichen Wert.

#162 |
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“236
28.07.10 – 09:49
Simon Golub

(Fast) Alle Kommentare haben rein gar nichts mit dem Artikel zu tun, sondern dienen lediglich der Selbstdarstellung einiger Profilneurotiker jeglicher Färbung.”

Auch das ist ein beliebter Trick: BEIDE Seiten angreifen.

Eine harte Auseinandersetzung ist verpönt. Indem beide Seiten angegriffen werden, wird ganz sicher der eigentliche Gegner angegriffen. Der Angriff gegen die eigene Seite ist dagegen uninteressant. Hauptsache, ist, daß vor allem die führenden Köpfe der Gegenseite auf diese Weise – und das “so neutral – eins übergebraten bekommen. Neutral zu sein ist gut, man poliert den eigenen Ruf – und man ist ja sooo friedlich…

Doch, wie lautet die Überschrift?:

“Aufmarsch der Globulisierungsgegner”

Der schleichenden Verblödung durch Esoteriker und Abzocker MUSS man entgegentreten. Und es geht nicht nur um dies, es geht um Menschenleben!

#161 |
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“234
28.07.10 – 07:06
Kirsten Osbahr
Heilpraktiker/in

Herr Deckers,
“Heilungserfolge? Was SIND denn “Heilungserfolge”? “,

mit dieser ihrer Frage sollten sie sich wirklich auseinandersetzen. Ich werde ihnen da keine Nachhilfe erteilen. Und wenn sie dann eine Antwort gefunden haben können sie und vielleicht auch einige andere hier argumentieren, anstatt zu polemisieren.

Ich begebe mich jedenfalls nicht auf dieses Niveau herab und daher bleibt dies mein letzter Beitrag”

Auch das ist eine der beliebten rhetorischen Figuren:

1. der Andere hat keine Ahnung
2. der Andere braucht Nachhilfe
3. der Andere soll aufhöhren zu polemisieren/diffamieren/…
4. ich begebe mich nicht auf dieses Niveau
5. das ist jetzt mein letzter Beitrag

Am besten wird so etwas wiederholt wie eien Schallplatte mit Sprung.

Ein einfacher Automatismus, zu dessen Betrieb keine höhere Geistesleistung ist als die zum Betätigen zum Einschaltknopf des Fernsehens.

Ein so einfacher Mechanismus – und doch reicht er, Foren auf Dauer zu besetzen. Welcher denkende Mensch hat schon Lust, sich mit einem Automaten zu streiten?

So ist es eben dies, warum sich die leeren Automaten durchsetzen: zusammenrotten und zermürben. Die Automaten funken sich an ihren Sammlungsplätzen oder per Email an, und schon ist ein Haufen von ihnen da – und läßt nicht locker.

Kommen dann noch Verkaufsabsichten hinzu (so bei den Multi-Level-Marketing-Droiden), werden alle Foren heimgesucht, die sich finden lassen. Das Fliege-Forum beim Fernsehen war so ein Ort.

#160 |
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Kirsten Osbahr
Kirsten Osbahr

Herr Deckers,
“Heilungserfolge? Was SIND denn “Heilungserfolge”? “,

mit dieser ihrer Frage sollten sie sich wirklich auseinandersetzen. Ich werde ihnen da keine Nachhilfe erteilen. Und wenn sie dann eine Antwort gefunden haben können sie und vielleicht auch einige andere hier argumentieren, anstatt zu polemisieren.

Ich begebe mich jedenfalls nicht auf dieses Niveau herab und daher bleibt dies mein letzter Beitrag.

#159 |
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Die Eloquenz und das fachliche Wissen der Esoteriker sind schnell zu erkennen. Hier ein Beispiel:


231
27.07.10 – 23:56
Praktiker

Jessas.

Der Herr Dipl.-Ing (????) Deckers hat wohl noch nie in seinem Leben einen Patienten betreut. Oder etwa doch? Täusche ich mich? Was können Sie wirklich, Herr Dingens? Herr D., lassen Sie uns doch bitte teilhaben an Ihrer überragenden fachlichen Qualifikation. Was – die gibts nicht? Was hat dann so eine Labertasche wie Sie in unserem Fachgebiet für eine Existenzberechtigung? Was hat so ein unqualifizierter Schnellschwätzer hier zu suchen? Ich pfeife auf die Absonderungen eines ideologisch verblendeten Großmauls. Stattdessen empfehle ich Ihnen, Herr D.: qualifizieren Sie sich erstmal durch eine adäquate Ausbildung – egal ob im Bereich Pflege, Labor, was auch immer, muss ja nicht gleich ein Medizinstudium mit Promotion sein – ROFL – und danach sehen wir weiter. Wenn Sie sich ein Minimum an medizinischem Fachwissen und an Erfahrung im relevanten Fachgebiet angeeignet haben, dann könnte es vielleicht sein, dass Sie etwas Sinnvolles hier beitragen könnten. Aber so und jetzt: nitschewo. Bis dahin halten Sie das Maul und lassen die Fachleute ran, die was von der Materie verstehen. Dazu gehören SIE nicht.

Herr Dr. med. Wolf-G. Bernhardt schrieb in #87:
“24.07.10 – 10:12

Ich bewundere Aribert Deckers, der mit seinen guten Argumenten keine Chance hat, gegen Verblendung anzukommen.”

Ich danke für das Lob und habe mir die Antwort aufgehoben, weil die Erklärung mit Beispielen viel einfacher ist.

Wie ich bereits schrieb: Esoteriker sind fachlich inkompetent, also bedienen sie sich der rhetorischen Kriegführung.

Und am Schluß zerbröseln sie regelrecht.

Solchen Leuten wird man Wissenschaft niemals auch nur andeutungsweise erklären können.

Obiges Beispiel ist eines von Abertausenden, wie man sie immer und immer wieder erlebt, WENN man sich nicht von den Esoterikern bluffen läßt.

Solche Beispiele, von den Esoterikern selbst vorgeführt (!), zeigen, wie wenig sie fachlich können und wie sehr sie, die Anderen Haß und Verfolgung unterstellen, doch selbst zerfressen und blind sind von Haß, Neid, Gier und nahezu allumfassender fachlicher Blindheit.

Ihre Unfähigkeit kaschieren sie durch hochtrabende und sich selbst oder gegenseitig verliehene Titel, deren Wert noch geringer ist als der eines Karnevalsordens. Es sind Möchtegerne – und sie können nichts. Also bauen sie eine Gegenwissenschaft auf. Mit Titeln, mit Instituten, mit Universitäten. (Wir sind etlichen dieser Zirkel auf der Spur. Ulrich Berger hat in Österreich einige aufgedeckt.)

Sie höhlen die Sprache aus, machen sie wertlos, und sie klemmen sich huckepack in die Medizin und nennen ihr Tun “Erweiterung”. Es ist ein reiner Parasitismus mit dem Ziel der Machtübernahme. Koexistenz ist völlig ausgeschlossen. Und doch, gerade die Koexistenz fordern sie, fordern den Dialog auf gleicher Augenhöhe. Nichts könnte verlogener sein.

Hält man ihrer Kriegführung stand, zerbrechen sie – und man kann sie dem Publikum als das zeigen, was sie sind: hohl, völlig hohl.

Die Esoteriker kann man nicht überzeugen. Aber das Publikum sieht ihren Zerfall…

#158 |
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“230
27.07.10 – 23:39
Gerda Schmid
Heilpraktiker/in

Ich klinke mich nun auch aus, nur eines noch:

ein Patient ist ohnmächtig”

Dann ruft man einen wissenschaftliche Medizin anwendenden Arzt.

#157 |
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Heilpraktikerin

Ich klinke mich nun auch aus, nur eines noch:

ein Patient ist ohnmächtig, sein Blutzucker 25mg/dl.
Man gibt ihm Glucose i.v. und er wacht zügig wieder auf.

ein skeptischer Angehöriger ist topfit, sein Blutzucker ist 120 mg/dl.
er injeziert sich Glucose i.v. und er spürt überhaupt keine Wirkung.

Was beweist uns das? Das Glucose nicht wirkt etwa ? Entscheiden Sie selbst.

#156 |
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Heilpraktikerin

Damen und Herren der verschiedenen Fachrichtungen, werte Laien
Was halten sie von den randomisierten Doppelblindstudien zu Knie-Operationen. Hier haben wir mal ausnahmsweise eindeutige Ergebnisse: Menschen, die wirklich operiert wurden und solche, bei denen man nur oberflächlich die Haut geritzt hat, haben nach 1-2 Jahren ein vergleichbares Outcome. Wurden daraus Konsequenzen gezogen? Ich bin nicht auf dem neuesten Stand…Man müsste doch konsequenterweise erst mal allen die Haut ritzen-das verletzt weniger Strukturen und spart richtig viel Geld.

Was halten Sie davon, dass trotz widersprüchlicher Studien mit Testosteron therapiert wird? Siehe aktuellen DocCheck – Beitrag. Und davon, dass es diese widersprüchlichen Studien überhaupt gibt ?

Oder beschäftigen sie sich bitte mit Statistiken zur Operation von Blinddarmentzündungen. Es ist erschütternd, wie oft man öffnet (operiert) ohne das Erwartete vorzufinden.

Da gibt´s noch jede Menge anderer Beispiele, ich möchte damit das Augenmerk darauf lenken, dass Unwägbarkeiten in jedem Fachbereich sind. Wirksamkeit, Erfolg, Placebo…

Wenn wir schon unter dem Kostengesichtspunkt an die Thematik der Homöopathie herangehen wollen, dann müssen andere Bereiche ebenso geprüft werden.

Wenn ein Diskussionspartner dogmatisch behauptet, die ganze Schulmedizin sei wissenschaftlich abgesichert, dann zeigt er damit nur, dass er wenig wirklichen Einblick in die Situation hat. Wir haben ein stetes Ringen um diese wissenschaftliche Absicherung und ganz sicher gibt es viele Erfolge vorzuweisen. Und ebenso gibt es Bereiche, die unserem Wunsch nicht entsprechen.
Auch wenn es noch so sehr gewünscht wird, menschliche Körper sind keine auswechselbaren Maschinen, sie sind anders.

#155 |
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“222
27.07.10 – 20:24
Univ.-Doz. Dr. Thomas Krüger
Chemiker/in

Daß jemand wie Sie, der andere Feigling “Heimchenfänger” und der sogenannte Diplom-Ingenieur Aribert Deckers hier präsent sind, zeigt nur, daß DocCheck weder willens noch in der Lage ist, ein ernsthaftes Diskutieren zu ermöglichen.”

DocCheck bietet einen Service, bei dem ein Teilnehmer etwas schreiben kann.

Wie gut er schreibt, liegt an dem Schreiber selbst. Will er ernsthaft diskutieren, so findet er garantiert die richtigen Worte dazu.

Wie diese:

“@ Peter: […] Haben Sie eigentlich rigendetwas gelernt? Vor allem etwas, was Sie befähigt, mit mir auf Augenhöhe zu diskutieren? Kreisch! Gacker!”

Ganz präzise…
http://www.ariplex.com/gbb/gbb_024.htm

#154 |
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“222
27.07.10 – 20:24
Univ.-Doz. Dr. Thomas Krüger
Chemiker/in

@ Peter: Offensichtlich sind Sie ein Feigling – genauso wie der angelbiche “Patientenlobbyist” -, denn sonst würden Sie hier mit wirklichem Namen agieren und sich nicht wie ein Wurm – sprich: wissenschaftlicher Zwerg – hinter einem Pseudonym verstecken. Ihre Äußerungen zeigen, daß Sie offenbar mit 22 Jahren vorzeitig aus der Sonderschule entlassen worden sind. Haben Sie eigentlich rigendetwas gelernt? Vor allem etwas, was Sie befähigt, mit mir auf Augenhöhe zu diskutieren? Kreisch! Gacker! Aber als Feigling kann man natürlich jeden anpöbeln, ohne Konsequenzen zu fürchten. Welch menschlich miese Masche!”

Der Peter ist ein kleiner dummer Wicht, ein SONDERSCHÜLER? Ist es nicht OBERPEINLICH, ausgerechnet von so einem kleinen Winzling regelmäßig nach Punkten Fakt für Fakt ausgezählt zu werden?

Und das einem “Universitäts-Dozenten Doktor XYZ”…

Name ist Schall und Rauch!
(Berthold Schwarz)
http://www.ariplex.com/gbb/gbb_001.htm

;O)

#153 |
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“219
27.07.10 – 19:34
Heilpraktikerin Gaby Grebe
Heilpraktiker/in

Herr Deckers,
über Google habe ich durch Ihrem Namen die Seite …”

Google? Es geht doch viel einfacher:

http://www.ariplex.com/ama/ama_p0.htm

Mehr als 1000 Web-Seiten, manche davon im Umfang eines Buches.

Das ist ebenfalls ein Klassiker:

http://www.pharmamafia.com

Den hatte ich bereits erwähnt. Sehr schön ist auch (das dicke Ende kommt noch!)

http://www.klinikskandal.com

Das ist assoziiert mit

http://www.todessekte.de
http://www.deathsect.com
http://www.secte-de-la-mort.net

Nicht zu vergessen

ghttp://www.medulla.at

Ein Weihnachtsgeschenk für den WDR war
http://www.kindersprechstunde.at

Das ist übrigens mein neuestes Vergnügen:

http://www.ariplex.com/folia

in Kombination mit

http://www.kinder-und-jugendaerzte.at/

DA ist Stoff zum Lesen.

Wobei ich als kleine Hilfe vielleicht doch Renate Ratlos zitieren sollte, den Schrecken der 7 Weltmeere und des Usenets:

[X] < -- nail here for new monitor (Sig von Christian Praetorius)
(http://www.ariplex.com/ama/ama_rr20.htm)

#152 |
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@ Peter: Offensichtlich sind Sie ein Feigling – genauso wie der angelbiche “Patientenlobbyist” -, denn sonst würden Sie hier mit wirklichem Namen agieren und sich nicht wie ein Wurm – sprich: wissenschaftlicher Zwerg – hinter einem Pseudonym verstecken. Ihre Äußerungen zeigen, daß Sie offenbar mit 22 Jahren vorzeitig aus der Sonderschule entlassen worden sind. Haben Sie eigentlich rigendetwas gelernt? Vor allem etwas, was Sie befähigt, mit mir auf Augenhöhe zu diskutieren? Kreisch! Gacker! Aber als Feigling kann man natürlich jeden anpöbeln, ohne Konsequenzen zu fürchten. Welch menschlich miese Masche!

Daß jemand wie Sie, der andere Feigling “Heimchenfänger” und der sogenannte Diplom-Ingenieur Aribert Deckers hier präsent sind, zeigt nur, daß DocCheck weder willens noch in der Lage ist, ein ernsthaftes Diskutieren zu ermöglichen. Daran ändert auch das lächerliche Einschreiten von Frau Kroll nichts. Fazit: Und tschüß! Übrigens: Falls Sie mich verklagen möchten: Meine Daten finden Sie in Kürschners Deutschem Gelehrtenkalender und im Who`s Who in Germany.

Und liebe Heilpraktiker: Warum versucht Ihr überhaupt, mit diesem “Leuten” zu reden? Spart Euch die Mühe und heilt in der Zwischenzeit lieber die Patienten.

#151 |
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Heilpraktikerin Gaby  Grebe
Heilpraktikerin Gaby Grebe

Herr Deckers,
über Google habe ich durch Ihrem Namen die Seite “Eselwatch” gefunden, die über Ihre illegalen Machenschaften informiert.
Wenn Sie hier einen Todesfall anführen, den ein Heilpraktiker verursacht, dann führen Sie doch bitte auch die Todesfälle auf, die zu Lasten schulmedizinischer Fehlbehandlungen gehen!

Ich möchte da gerne mal meinen Vater (selbst schulmedizischer Internist) zitieren:
“Um aus dem Krankenhaus wieder lebend heraus zukommen, musst Du schon verdammt gesund sein, bevor Du reinkommst”

Und damit verabschiede ich mich, Grüße an Frau Anja Ramstök und ihren Ehemann, denen Sie durch Esowatch ja sehr nahe stehen.

#150 |
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“217
27.07.10 – 18:28
Heilpraktikerin Gaby Grebe
Heilpraktiker/in

Natürlich ist die verstimmte Lebenskraft immer der Grund, warum ein Mensch krank wird. Nur erforscht die Homöopathie genau alle Gründe, die der Verstimmung zugrunde liegen und hat daher auch für jeden der Gründe ein passendes Mittel.”

Homöopathie KANN nicht diagnostizieren.

Homöopathie ist ein reines Probierverfahren.

Auch die “Repertorisierung” ist nur ein Schautheater, denn sie ist nicht eindeutig (und KANN es auch gar nicht sein).

Homöopathie KANN keine Mangelkrankheit diagnostizieren und erst recht kann Homöopathie keine Mangelkrankheit behandeln.

Homöopathie KANN keine genetisch bedingte Krankheit diagnostizieren und erst recht kann Homöopathie keine genetisch bedingte Krankheit behandeln.

WEIL Homöopathie nicht diagnostizieren kann, KANN Homöopathie auch nicht ihre eigenen Grenzen erkennen.

Mit anderen Worten: Homöopathie ist ein lebensgefährlicher Wahn.

Hier einer der aufgeflogenen Todesfälle:

http://www.dbovg.niedersachsen.de/Entscheidung.asp?Ind=0520020100026505%20B

Difficile est satiram non scribere…

http://diewahrheit.at/video/satire-impossible-poes-gesetz

#149 |
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Heilpraktikerin Gaby  Grebe
Heilpraktikerin Gaby Grebe

Herr Deckers,

naja, da glänzen Sie leider mal wieder mit Halbwissen. Natürlich ist die verstimmte Lebenskraft immer der Grund, warum ein Mensch krank wird. Nur erforscht die Homöopathie genau alle Gründe, die der Verstimmung zugrunde liegen und hat daher auch für jeden der Gründe ein passendes Mittel.

Und daß jahrelanger Kummer nicht krank macht….diskutieren Sie mal bitte mit Psychologen.

Ich für meinen Teil klnke mich hier aus, weil ich keinen Bock habe, mit Menschen zu diskutieren, die sich hinter Pseudnymen und falschen Titeln verstecken. Für pathologische Feigheit habe ich höchstens in meiner Praxis Verständnis, in meiner Freizeit ist mir das zu primitiv.

#148 |
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Heilpraktikerin Gaby  Grebe
Heilpraktikerin Gaby Grebe

Liebe Kollegin Osbahr,

Heilungserfolge könnten nur dann zunichte gemacht werden, wenn die Erfolge der Homöopathie tatsächlich auf dem Placebo-Effekt beruhen würden. Das ist aber nicht so. Natürlich fühlt sich ein Patient stunden-oder tagelang gut und entlastet, wenn er sich mal alles von der Seele reden konnte. Dieser Effekt hält aber nicht lange an. Ein Heilerfolg stellt sich nur dann dauerhaft ein, wenn das homöopathische Mittel genau gewählt wurde.
Daher erleben wir auch Erfolge, wenn der Patient nicht an die Homöopathie glaubt (sondern…wie nicht selten “geschickt” wurden)
Also….lassen wir doch besagten Herrn Deckers seine Logorrhoe verbreiten. Was stört es eine deutsche Eiche, wenn sich eine Wildsau dran schrubt?

#147 |
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“213
27.07.10 – 17:17
Kirsten Osbahr
Heilpraktiker/in

Was hier wer glaubt, ist doch völlig belanglos. Mir tun nur die Patienten leid, die verunsichert werden. Wer weiss, wieviele Heilungserfolge da wieder zunichte gemacht werden?!”

Heilungserfolge? Was SIND denn “Heilungserfolge”?

Und warum werden diese “Heilungserfolge” durch das Lesen der vernichtenden Kritik an den Methoden der Esoteriker “zunichte gemacht”?

Ist die hinter Jammern ob der entgangenen “Heilungserfolge” verborgene Wahrheit möglicherweise die schlichte Tatsache, daß die “Heilungserfolge” allesamt nur Täuschung und Illusion sind, und daß die esoterischen Seifenblasen nichts als Köder und Kundenfang sind?

Die Tränen des Krokodils gelten immer dem Geschmack … des Fleisches im Maule.

#146 |
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“209
27.07.10 – 16:06
Heilpraktikerin Gaby Grebe
Heilpraktiker/in

Jeder echte Arzt lernt doch: “Der Erreger ist nichts – das Milieu ist alles”,…”

Jeder “ECHTE” Arzt? Was ist denn “echt”? Wer bestimmt, was “echt” ist?

Ja, so funktioniert die Kriegsrhetorik der Esoteriker: einfach Dinge als Tatsachen in den Raum stellen, obwohl es nur haltloses und völlig sinnleeres Geschwafel ist.

Jeden Satz, jedes Wort muß man auseinandernehmen. Und es bleibt… nichts.

Absolut nichts.

#145 |
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Kirsten Osbahr
Kirsten Osbahr

Was hier wer glaubt, ist doch völlig belanglos. Mir tun nur die Patienten leid, die verunsichert werden. Wer weiss, wieviele Heilungserfolge da wieder zunichte gemacht werden?!

#144 |
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“209
27.07.10 – 16:06
Heilpraktikerin Gaby Grebe
Heilpraktiker/in

Die Schulmedizin hat ihre Einsatzgebiete, wo sie unerlässlich ist und die Homöopathie eben ihre.”

Die Homöopathie hat Einsatzgebiete? Welche denn!?

“In der Homöopathie wird in sofern akribisch die Ursache einer verstimmten Lebenskraft untersucht, daß wir in der Anamnese genau erfragen, wie die genauen z.B.sozialen, emotionalen Umstände waren, bevor der Mensch erkrankte. Und genau deshalb braucht beispielweise ein Mensch der durch Kummer krank wurde ein anderes Mittel, als ein Mensch, der durch unterdrückte Wut krank geworden ist.”

Was nun wirklich kompletter Blödsinn ist, wenn es sich beispielsweise um eine Schilddrüsenfunktionsstörung handelt.

Und: ECHTEN Ärger gibt es im Leben. da helfen keine Pillen. Da muß man durch!

“Und selbstverständlich können wir einen Eisenmangel (mit-)behandeln…..was nützt es denn massenhaft Eisen zu zuführen, wenn es der Körper nicht aufnehmen kann….?”

Dazu müßte die Homöopathie aber erst einmal einen EisenMANGEL ERKENNEN können. Kann sie aber nicht. Die Homöopathie ist schlichtweg zu blöde, auch nur eine einuzige Mangelkrankheit zu erkennen. Wie sie auch zu blöde ist, andere Krankheiten zu erkennen. Der Grund: In der Homöopathie gibt es nur EINE EINZIGE Erkrankung, die “Verstimmung der Lebenskraft”. Genauere “Diagnosen” als diese KANN die Homöopathie gar nicht erstellen.

Hahnemann in der 6. Ausgabe des Organon wörtlich:
http://www.ariplex.com/ama/ama_org6.htm#verstimmung


Mit dieser (der Homöopathik) ist es ganz anders. Sie kann jeden Nachdenkenden leicht überzeugen, daß die Krankheiten der Menschen auf keinem Stoffe, keiner Schärfe, d.i. auf keiner Krankheits-Materie beruhen, sondern daß sie einzig geistartige (dynamische) Verstimmungen der geistartigen, den Körper des Menschen belebenden Kraft (des Lebensprincips, der Lebenskraft) sind.

#143 |
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“209
27.07.10 – 16:06
Heilpraktikerin Gaby Grebe
Heilpraktiker/in

Jeder echte Arzt lernt doch: “Der Erreger ist nichts – das Milieu ist alles”, in wie weit wird denn der Individualität des Patienten in der Schulmedizin auf sein Milieu Rechnung getragen?”

Jeder Mensch ist ein Individuum. JEDER.

Trotzdem fällt JEDER vom Baum, wenn er den Ast losläßt. Die Schwerkraft gilt nämlich für ALLE.

Und da, wo – zum Beispiel in der Biologie – es nicht so klare Dinge wie die Schwerkraft gibt, hat man das Zählen gelernt. Statistik nennt man das. Aber die wenigsten verstehen etwas vom Zählen, und darauf kann man zählen…

“Zum Glück kenne ich aber auch genug Ärzte, die offen für neue Wege sind.”

Neue Wege gab es seit 1810 genug. Daß ausgerechnet die Ewiggestrigen NEUE WEGE reklamieren (vor allem für sich), aber keine neuen Wege begehen wollen (sie sind ja die Ewiggestrigen!),…
Das absurde Theater, das sie auf Kosten von Menschenleben aufführen, wird geradezu behandlungspflichtig.

#142 |
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Gesundheitsökonom

Der Naturwissenschaftler Stephen William Hawking (für die die ihn nicht kennen – mal “googln”) beschreibt auch für Laien sehr gut, dass hinter der für unsere heutige Wissenschft erfassbarenkleinsten Materie noch ein unendliches Potential an Informationen über die Beschaffenheit der Materie, des Alls und des Universums liegt z.B. (Das Universum in der Nussschale. (Original: The Universe in a Nutshell), Erweiterte Neuausgabe Dtv 2003, ISBN 3-423-33090-2.Diese Informationen finden sich in ALLEN uns heute zugänglichen Teilchen. Die sogenannte Schulmedizin als Zweig der Naturwissenschaft sollte sich diesen Informationen nicht verschliessen.

#141 |
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Heilpraktikerin Gaby  Grebe
Heilpraktikerin Gaby Grebe

Ich schütte mich aus vor Lachen….
Jeder echte Arzt lernt doch: “Der Erreger ist nichts – das Milieu ist alles”, in wie weit wird denn der Individualität des Patienten in der Schulmedizin auf sein Milieu Rechnung getragen?
Jeder ehrliche Arzt weiß doch, daß in den meisten Fachbüchern zu den Krankheitsursachen “man vermutet”, “Äthiologie unbekannt” usw. steht.
Mal ganz abgesehen davon, daß ich die Schulmedizin mitnichten in den Dreck ziehen möchte, so wie es hier einige mit der Homöopathie tun. Die Schulmedizin hat ihre Einsatzgebiete, wo sie unerlässlich ist und die Homöopathie eben ihre.
In der Homöopathie wird in sofern akribisch die Ursache einer verstimmten Lebenskraft untersucht, daß wir in der Anamnese genau erfragen, wie die genauen z.B.sozialen, emotionalen Umstände waren, bevor der Mensch erkrankte. Und genau deshalb braucht beispielweise ein Mensch der durch Kummer krank wurde ein anderes Mittel, als ein Mensch, der durch unterdrückte Wut krank geworden ist.
Und selbstverständlich können wir einen Eisenmangel (mit-)behandeln…..was nützt es denn massenhaft Eisen zu zuführen, wenn es der Körper nicht aufnehmen kann….?
Meiner Meinung nach sollten sich hier doch vorrangig Menschen zu Wort melden deren Kenntnisstand der Homöopathie etwas über den Konsum einiger Internetseiten und der Bublath-Sendung hinausgeht. Vorallem sollten hier Menschen miteinander sprechen, deren Aufgabe es ist, kranke Menschen zu behandeln. Denn das ist es, was wir anstreben sollten… daß Ärzte und Heilpraktiker konstruktiv zum Wohl des Patienten zusammen arbeiten.
Wenn ich hier einige Ärzte lese, kann ich gut verstehen, daß viele meiner Patienten sich nicht trauen, ihrem Arzt zu sagen, daß es ihnen jetzt endlich durch die homöopathische Behandlung besser geht.
Zum Glück kenne ich aber auch genug Ärzte, die offen für neue Wege sind.

#140 |
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Gabi Grebe for president! Es ist lobenswert, sich von keiner Tatsache aus der Bahn bringen zu lassen und Ketzer gnädig aufzuklären! Weiter so!

#139 |
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“203
27.07.10 – 09:17
Heilpraktikerin Gaby Grebe
Heilpraktiker/in

Das lässt doch stark die Vermutung aufkommen, daß Sie also kein “Nestbeschmutzer” sind, sondern purer Fake.”

Halt, Stop! Jemand übt Kritik an der Homöopathie. Dieser Jemand ist Heilpraktiker. Weil er Heilpraktiker ist, DARF er aber keine Kritik an der Homöopathie üben?

Na, wunderbar, da haben wir doch einen klaren Fall von “Boot’s Law”. Ich habe Boot schon vor ein paar Tagen bei einem anderen Thema zitiert.

Ulrich Boot, ein Insider (ein Homöopath!), übte im ZDF-Forum Kritik! An den eigenen Leuten! Es war köstlich.

Dies ist die Quintessenz seiner Kritik:


Erschreckend sind nicht nur Unwissenheit und Faulheit, sondern die sogar gewaltaktive Kohärenz, in der sich alle Beteiligten darin unterstützen. In der “Diskussion” nach der Sendung des Herrn Bublath wurde mit erbarmungsloser Härte bis zum Einsatz von Gerichten deutlich gemacht, was die “genuinen Homöopathen der alten Schule” von einem Homöopathen fordern:

Ein Homöopath
– soll unwissenschaftlich sein,
– soll die Ausbildung vernachlassigen und
– soll Pfuschern jeder Couleur immer freundlich zustimmen. Kritik ist verboten.
– soll Kritik zensieren und ein Schreibverbot für die Kritiker verhängen.
– soll die Dynamisierung, das Lebenselement der Homöopathie, ignorieren.
– soll die Arzneimittelprüfung, die notwendige wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie, ignorieren.

Nachlesen kann man das unter anderem hier:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=3063.0

Noch treffender als Ulrich Boot es kann man es nicht sagen.

“Hätte mich auch gewundert, daß ein Kollege so unsinnige Aussagen macht zur Homöopathie, ohne Ahung zu haben.
Die Homöopathie ist eine der wenigen Therapien, die ganz akribisch die Ursachen der entstandenen Krankheiten des Patienten erforscht.”

Erstens sind die, die die allerwenigste Ahnung von Homöopathie haben, die Homöopathen selbst, und zweitens mögen die Homöopathen noch so viele Arzneimittelprüfungsschamanismus betreiben, wie sie wollen, so lange sie die ERGEBNISSE ihrer Versuche leugnen, werden sie diese Ergebnisse nie begreifen. Übrigens schon seit 200 Jahren nicht. Das nennt man konsequente Faktenresistenz.

#138 |
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Heilpraktikerin Gaby  Grebe
Heilpraktikerin Gaby Grebe

@ “Heilpraktiker” Poslusny
Da Sie ja leider nicht über die Homöopathie Bescheid wissen, wollte ich Ihnen gerne eine kollegiale,telefonische Aufklärung zuteil werden lassen.
Aber….oh Wunder…es gibt nur sehr wenige Einträge über Sie und die Telefonnummer ist auch “nicht ereichbar”. Das lässt doch stark die Vermutung aufkommen, daß Sie also kein “Nestbeschmutzer” sind, sondern purer Fake.
Hätte mich auch gewundert, daß ein Kollege so unsinnige Aussagen macht zur Homöopathie, ohne Ahung zu haben.
Die Homöopathie ist eine der wenigen Therapien, die ganz akribisch die Ursachen der entstandenen Krankheiten des Patienten erforscht.

#137 |
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Es gibt eine Petition an den Bundestag:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=13042

Aus der Diskussion dazu ein Zitat:


Ich habe gestern sagen hören (Google: site:org alternativlos), dass die Kassen angeblich ein Prozent ihres Budgets für homöopathische Behandlungen ausgeben. Aber wenn die Homöopathie sogar in die Religion eingreift und die gesellschaftlichen Werte in Frage stellt, wäre ich dafür, den Anteil auf 50 Prozent zu erhöhen. Wennste Evangelium im Nagelbett hast oder Katholizismus in den Nasennebenhöhlen, dann ist Excrementum Caninum das ultimative Heilmittel. Möglichst unverdünnt.

Wer die Feinheiten nicht versteht: die Homöopathie ist so sehr auf den Hund gekommen, daß von Katzen vor die Tür gelegte tote Mäuse ebenso als “Heilmittel” eingesetzt werden wie chemische Elemente vor ihrer Entdeckung (ja, Zeitreisen beherrschen Homöopathen auch!), Hundekot oder der Griff ins Klatzenklo ( http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=4269.msg14385#msg14385 ).

Uran, Plutonium und menschliche Plazenta sind übrigens ebenfalls im Portfolio…

#136 |
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Axel Tausch hat eine neue Dimension der Diskussion eröffnet: Schreiben unter dem Einfluß von Alz D12, ein Homöopathikum, das bei Unterdosierung zu Demenz führen kann.

#135 |
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Bezeichnen sie mich ruhig als residuales Fossil einer verganganen Epoche totalitärer Observanz oder legen sie den negativen reziproken Logarithmus der Weserstoffionenkonzentration meines Liquors(Likörs) auf 1 fest, es macht dennoch Spaß in geselliger Runde von akademischen und Folkloremedizinern: biete ich eine Runde Schnaps an, schnappen etliche zu, bei 5-6 Globuli D 1000 bisher noch nie nicht einer; ist wohl nur eine Frage des Geschmacks.

#134 |
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Heilpraktikerin

Der Placebo-Effekt ist schwer unterbewertet. Wenn ich wüßte, wie ich sicher einen Placebo-Effekt auslösen kann, würde ich immer erst diese Methode anwenden.

Spontane Selbstheilung? In der klassischen Homöopathie geht es darum, durch das genau passende Mittel den Körper in die Lage zu versetzten, seine Selbstheilungskräfte wirken zu lassen.

Wenn man einem Patient unterstellt, er habe sich seine Heilung nur eingebildet, ist das sehr schlimm und verachtend; es handelt sich oft um Menschen, die bereits eine längere Krankheitsgeschichte und viele gescheiterte Versuche hinter sich haben, stellt sich -wenn man schon so denken will- da nicht auch die Frage, warum sie sich ihre Heilung nicht schon viel früher eingebildet haben?
Wenn das was mit menschlichen Körpern passiert nicht zu der festgestampften Logik passen will, schiebt man es auf den Patient-ist ja super wissenschaftlich.

Peter, haben sie schon einmal über den Unterschied zwischen dem menschlichen Körper und einem Laplace-Würfel nachgedacht? Tun sie es, und dann widmen sie sich genau dem Aufbau der schulmedizinischen Studien und stellen ihre Fragen.
( Wenn man mit geklonten Labormäusen arbeitet, handelt es sich um Kopien, die evtl statistisch verwertbare Antworten geben. Bei Menschen bräuchte man eineiige Zwillinge, einen in der Verumgruppe, einen in der Placebogruppe und selbst solche Gruppen wären noch Unwägbarkeiten unterworfen, wenn man´s mal genau nehmen möchte.)

#133 |
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Interessante Diskussion. Neben den religiös Gäubigen gibt es inzwischen ganz schlaue, die mit komplizierten wissenschaftlichen Formulierungen und einer aufgepfropften Pseudologik die Fundamente des Offensichtlichen erschüttern wollen. Das erinnert mich an einen Vortrag über die Magnetfeldtherapie. Der Einführungssatz war: Seit Millionen von Jahren umschmeicheln Magnetfelder unsere Zellen. Das war für mich der Grund, mit wenig schmeichelhaften Worten den Saal zu verlassen.

#132 |
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Heilpraktikerin

Wer heilt hat Recht! Da wir aber lt. Gesetz dies ohnehin nicht versprechen dürfen und es hüben wie drüben Erfolge mit der jeweils “lagereigenen”Medikation gibt, sollte man das Kriegsbeil begraben und einfach zum Wohle der Patienten anstatt zum Wohle des eigene Geldbeutels, der Selbstbeweihräucherung und der verbalen Kriegsführung agieren.
Ääääääähm … wie ist es denn mit der Gabe von Chemotherapeutika ….. ist es nicht auch da so das sich an der Überlebenszeit der Patienten Statistisch kaum nennenswertes seit den 70ern geändert hat ….. könnte es sein das hier das Preis/Leistungsverhältnisin einer viel krasseren Diskrepanz steht?
Einen Toast auf alle gesundenden Patienten – egal womit sie Ihre Lebensqualität (entgegen aller kostendämpfenden Beschneidungen des Gesundheitswesens)wiedererlangen !!!!

#131 |
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@171 und 172: Offenbar kennen Sie den Unterschied zwischen wissenschaftlichen Zeitschriften mit peer-review-System und Postillen wie der Apotheken-Rundschau oder “Frau mit Herz” nicht. Das stellt dem Mitarbeiter der pharmazeutischen Industrie natürlich ein besonders gutes Zeugnis aus – als Arbeitgeber würde mir das zu denken geben – und daß es sich bei dem unter dem Pseudonym Heimchenfänger um sich beißenden Diskutanten um einen bloßen Troglodyten handelt, ist evident.

#130 |
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Heilpraktikerin

Ging doch schneller als ich dachte, die 175 Beiträge zu lesen, da man bald merkt, dass man manche Vielschreiber überspringen kann, ohne etwas zu versäumen. DocCheck lässt immer noch Herrn D. gewähren, in vielen anderen Foren ist er gesperrt, sieht so aus, als sei sein unermüdlicher Einsatz erwünscht.
Je brutaler man sich ausdrückt, desto eher sollte man den Mut haben, seinen Namen zu nennen, das gilt insbesondere für einen Beitrag, dem ich nicht den Gefallen tue, ihn durch Nennung zu betonen.

Das passende homöopathische Mittel (klassische Homöopathie) zu finden ist keine banale Sache, es erfordert viel Kenntnis und gelingt deshalb nicht garantiert beim ersten Mal; ich denke, das ist der Grund dafür, dass klassische Homöopathie sich nicht flächendeckend etablieren konnte und können wird.

Es ist sehr unwissenschaftlich, eine Sache abzulehnen, obwohl Erfolge berichtet werden, nur weil man sie nicht analysieren kann. Es ist sehr ignorant und auch etwas dumpfbackig, dauernd den Placebo-Effekt zu bemühen, um eine Erklärung dafür zu finden, wenn Menschen berichten, dass ihnen (endlich) geholfen wurde. Die Sache mit der Übertragung der positiven Stimmung auf´s Haustier toppt das Ganze, mir kommt es zu esoterisch vor, damit eine Heilung zu begründen. Man sollte den Patienten ähnliche instinkthafte Fähigkeiten zubilligen und dies beim Umgang strikt beachten (die Kommunikationsforschung beweist es uns eh). Auch wäre es sehr interessant zu ERFORSCHEN, wieviel Verschlechterung des Befindens auf dieses Konto gehen – ich bin dagegen, dass dafür die Krankenkassen aufkommen müssen (jetzt werd ich auch schon sarkastisch).

Ich bin naturwissenschaftlich ausgebildet und von Grund aus eher skeptisch. Auch ich habe eine Heil-Erfahrung mit klassischer Homöopathie am eigenen Leib erlebt und kürzlich (als Hospitantin)eine Patientin, die nach über 40 Jahren extremer Allergie-Probleme symptomfrei ist und von einem Wunder spricht. Die Therapeutin versicherte ihr, das sei kein Wunder, sie erlebe so etwas relativ oft. Die Patientin hatte die Schulmedizin komplett abgegrast, ist sogar mit einem Schulmediziner verheiratet. Jetzt lassen wir mal den Placebo-Effekt ruhen und versuchen, diesen Bericht ohne Ausflüchte auf uns wirken zu lassen.

Ein Hinweis noch: bei einem Verfahren, dass sich höchst individuell an der Symptomatik dieses einen Patienten orientiert kann man von natur aus keine Patientengruppen aufstellen, man hat nicht mal einen zweiten Mensch, der vergleichbar wäre.
Man kann nur auswerten in wievielen Fällen die Behandlung geholfen hat versus in wievielen Fällen sie nicht geholfen hat. Ist das verständlich ? Auftrag erfüllt versus Auftrag nicht erfüllt. Fände ich auch für schulmedizinische Behandlungen mal eine interessante Betrachtung.

#129 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

@ Patientenlobbyist/ Peter : wie heißen Sie denn ?
der Bullshit war korrekt , allerdings als Antwort auf Peters Unkenntnis .
Seht euch z.Bsp . mal die Arbeiten von Heine an ————Rhus Tox und macht euch endlich mal über Placebo -Wirkung – Nichtwirkung -s.Gotzsche et.al

#128 |
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Nicht möglicherweise sondern die Krankenkassen haben es gar nicht nötig zu sparen. Denn 2009 haben sie noch mehr Gewinne verbucht als erwartet. <> Spricht das nicht für sich? Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo die Kassen mit ehrenamtlichen Helfern ausgefüllte Krankenscheine ausgaben. Für die Helfer gab es lediglich eine Aufwandentschädigung, wofür sich diese noch nicht einmal 1/4 Pfund Butter kaufen konnten. Heute verdienen sie sich Milliarden, nicht zuletzt auch durch die so stark gebeutelte Pharmaindustrie, die mehr Menschen durch ihre Gifte umbringt als die Naturheilkunde, die über Jahrtausende den Menschen geholfen hat, und nun nichts mehr als ein Placebop sein soll. <> Sie gestatten, dass ich lache.

#127 |
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Karina Volkmann
Karina Volkmann

Jeder, der mit Respekt vor der Meinung anderer ein Thema diskutiert, kann hier nicht mehr mitmachen. Selbstdarsteller und Hassprediger beherrschen das Forum; Menschen, von denen die wenigsten ihr Leben an einem Krankenbett verbracht haben. Ich wende mich ab mit Grausen…

#126 |
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Andreas Herbst
Andreas Herbst

@169 Herr Dr. Krüger

Schade, daß Sie sich in die Niederungen der Intellektualität herablassen. Jemanden, den man nicht kennt – und das geben Sie ja selbst zu Beginn Ihres Kommentars zu – pauschal das Vermögen etwas zu verstehen abzuerkennen, zeugt nicht gerade von eigener geistiger Größe, schon gar nicht von Respekt oder etwa Stil.
Nicht ICH habe es nicht verstanden, sondern SIE haben sich nicht verständlich ausgedrückt – dieser Grundsatz sollte gerade Ihnen als Dozent heilig sein (um die Wissenschaft zu mehren).

#125 |
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@160 Peter: Keine Ahnung, wer oder was Sie sind oder welche Bildung Sie haben. Jedenfalls ist es so: Das, was die Kollegen Teleportation nennen (quasi instantane Verschiebung von Gegenständen) ist in Wahrheit Telepathie (instantane Verschiebung von Zuständen). Sie können leicht meine Artikel in den diversen Fachzeitschriften finden. Lesen Sie z. B. erst mal
“Ensemble Teleportation”, Turk. J. Phys. 30, 137 (2006)
und dann können Sie – falls Sie das überhaupt verstanden haben – hier nochmal mitreden.

Warum darf sich eigentlich in diesem Forum jeder intellektuelle Zwerg ausbreiten???

#124 |
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Kann jedem, den das Thema sehr interessiert, 3 Bücher empfehlen: Edzard Ernst: Gesund ohne Pillen (wissenschaftlich, ausführlich) Sven Larat: Medizin: Wissenschaftler, Helfer, Scharlatane (prägnant, logisch, kurz), Hahnemanns “Bibel der Homöopathie”: (langatmig, teils interessant wegen der kaum nachvollziehbaren altertümlichen Anleitungen und Prämissen), alle drei Bücher schaffen Klarheit-so oder so!

#123 |
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NIX MAL 10 HOCH MINUS 120
das ist 1 geteilt durch eine 1 mit 120 Nullen!!!
sehr fundierter blog
http://blog.denker.net/2010/07/12/kuenast-d120/

#122 |
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muss wohl nix HOCH MINUS HUNDERT heissen

#121 |
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Apropos: Warum muß den Scheiß-Job als Alternativgegner jetzt eigentlich der Kron machen? Ist die bewährte Graetzimaus etwa in Urlaub?

#120 |
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Tierärztin

@Deckers:

So ungerecht ist halt die Welt: Sie haben zwar den totalen Durchblick und ich keine Ahnung, aber Sie müssen sich hier mit Schaum vor dem Mund einen Wolf tippen (tut es denn wirklich SO weh?) und ich darf mich empfehlen und Sinnvolleres tun, nämlich Tieren helfen und das mit möglichst wenig Kollateralschäden.
Ich grüble nur noch manchmal ein wenig, warum unsere mit dem spitzen Bleistift rechnenden Betriebsleiter- die den Ihrer Ansicht nach faulen bzw. sogar nichtexistenten Zauber schliesslich aus der eigenen Tasche bezahlen müssen- uns nicht schon längst ins All geschossen haben. Vielleicht gleich auf den jüngst entdeckten Riesenstern R136a1. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es den nach den (derzeit) geltenden Theorien(!) der Physik auch gar nicht geben dürfte… Aber solche Sachen gab`s schon zu Zeiten von Ch.Morgenstern:

Und er kommt zu dem Ergebnis:
Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil, so schließt er messerscharf,
nicht sein kann, was nicht sein darf…

#119 |
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Bernd Poslusny
Bernd Poslusny

Selbst wenn die Homöopathie nachweislich wirken würde frage ich mich, wozu man sie braucht. Angenommen, die Globuli wirken, wie geht der Homöopath dann vor? Ganz einfach: er fragt die Symptome des Patienten ab und gibt ihm dann das entsprechende Mittel.

Fazit: die Homöopathie ist (selbst wenn sie wirken würde) KEIN kausal ausgerichtetes Therapieverfahren. Ein Arzt oder Heilpraktiker, der sich zur Diagnosestellung ausschließlich auf die Symptomatik stützt, handelt grob fahrlässig. Daß ausgerechnet Heilpraktiker sich in letzter Zeit so stark mit Homöopathie beschäftigen wundert mich, da doch der Anspruch eines Heilpraktikers (meine Person eingeschlossen) gerade dahingeht, die Krankheitsursachen ausfindig zu machen. Die symptomatische Behandlung dagegen wird doch immer der evidenzbasierten Medizin vorgeworfen. Warum also sollte man als Heilpraktiker ausgerechnet eine Methode anwenden, die ausschließlich symptomzentriert ist? Das ist meines Erachtens doch ein Widerspruch in sich.

#118 |
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Peter Maier
Peter Maier

Wie wäre es, wenn Herr Lauterbach dann auch Bitteschön eine Positivliste für wirksame Medikamente fordern würde?
Kann es sein, dass manche Produkte neben einem hohen Preis auch hohe Risiken, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit sich bringen?
Kann es sein, dass bei manchen Produkten die Wirksamkeit und die Wirtschaftlichkeit sehr fraglich ist?
Warum gibt es immer noch keine Positiv- oder Negativliste?

#117 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

an PETER who :
kein Kommentar zu Cytokinmustern !?
aber die Quantenmechanik als Totschlagargument gegen die Quantenmodulation anzuführen ist wie die Stringtheorie mit der Emergenz zu umarmen .

#116 |
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Mit den Köpfen in den Sternen und mit den Füßen im tiefsten Mittelalter, gilt für die Anhänger der Homöopathie und insbesondere für meine Kollegen Ärzte, aber die Kasse Klingelt ob der Unkenntniss vieler Patienten. Es ist ein Skandal wie das Geld der Versicherten durch die Krankenkassen
verschleudert wird, nicht nur mit homöopathischen Leistungen
aller Art, auch Astrologie und Esoterik-Angebote sind dabei!

#115 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

Das Problem ist relativ einfach zu lösen ,nur es wurde bisher nicht konsequent erforscht .Unabhängig von der physikalischen Seite der Quantenmodulation bietet die standartisierte `schulmedizinische `Labortechnik die Möglichkeit über einen Zeitraum X die Wirkung einer HM-Gabe zu verfolgen .
Es reicht m.E. schon z. B. den Botenstoff TGF-ß
und die Zytokinmuster Th1 , Th2 ; Th 17 zu untersuchen.
Natürlich auch die Beeinflußng der antigenpräsentierenden Zellen ( APC , DC ) und des Grundsystems / Matrix .
Noch leichter ginge es über ISOPATHISCHE Mittel: . bereits der Homöopath Bier erzielte durch die adäquate Gabe einer Potenz von SULFUR eine verstärkte Ausscheidung von Schwefel .Desgleichen läßt sich z.B. auch mit potenzierten Chemotherapeutika ( ! ) bei Tumorpatienten nachweisen .

#114 |
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Bernd Poslusny
Bernd Poslusny

Diplom-Ingenieur Aribert Deckers
Medizintechniker/in

“Eine Krankheit hat Ursachen und fängt meist ganz harmlos an. Niemand ist heute kerngesund und morgen totkrank.”

So eine Infektion hat das aber unter Umständen an sich.

Auch eine Infektion kann eine Vorgeschichte haben; Streß, Kortikoid-Therapie etc. wirken bekanntlich immunsuppressiv. Streßreduzierende Maßnahmen im Vorfeld würden sicherlich so manche Infektion erst gar nicht aufkommen lassen. Ich bleibe bei meiner Meinung, das die ganze Pillenmedizin (sowohl von homöo- wie von allopathischer Seite) Kurpfuscherei am Symptom ist und vom Patienten selber bezahlt werden sollte. Gerade die Homöopathie betrachtet ja nur das Symptom, denn das homöopathische Repertorisationsverfahren ist ja nichts anderes als ein Matching von Symptomen und Arzneimittelbild.

#113 |
  0

Bitte an den Admin:

In “136, 25.07.10 – 02:36”
bitte im Zitat einen Satzteil löschen. Ich hatte die Passage schon bei kidmed moniert, und beim später Zitieren nicht bemerkt, daß sie unverändert ist…

Danke

#112 |
  0

“”Anmerkung für EBM-Fans: Dr. Christina Werner hat an der Uni Kassel …”

Antwort, Teil 2

Nun zu dem geistigen Bankrott der Uni Kassel. Der war wohl assoziiert mit einem davor erfolgten Desaster in Brandenburg:

[*QUOTE*]
————————————————–
aid PresseInfo Nr. 28/06
12.07.2006

**************************************************
Mastitisbehandlung bei Milchkühen
Weniger Antibiotika dank Homöopathie
**************************************************

(aid) – Die Mastitisbehandlung ohne Einsatz von Antibiotika stellt eine
enorme Herausforderung insbesondere für ökologisch wirtschaftende Betriebe
dar, da die Verwendung größerer Mengen Antibiotika den gesetzlichen
Grundlagen widerspricht und kaum Alternativen zur Verfügung stehen. So
wurden in einem von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
geförderten Forschungsvorhaben an der Freien Universität Berlin
Homöopathika zur Mastitisbekämpfung geprüft. Die Untersuchungen wurden in
einem biologisch-dynamisch wirtschaftenden Betrieb mit 300 Kühen in
Brandenburg durchgeführt. Vorgesehen war bei akut verlaufenden Mastitiden
die Behandlung mit Phytolacca, Bryonia, Echinacea und Belladonna,
zusätzlich Aconitum bei fieberhaften Erkrankungen im Anfangsstadium. Für
subakut bis chronisch verlaufende Mastitiden sollten Echinacea, Phytolacca
und Hepar sulfuris – alle in niedrigen Potenzen zwischen D6 und D8 –
eingesetzt werden.

Dieser 1. Versuchsabschnitt musste wegen unbefriedigenden Erfolgs der
homöopathischen Behandlung abgebrochen werden.

[…]
————————————————–
[*/QUOTE*]

Die ganze Geschichte kann man hier nachlesen:

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=2874

Hier ist eine besonders schöne Passage:

[*QUOTE*]
————————————————————————–
Bei klinischen Mastitiden mit Nachweis euterpathogener Erreger waren fünf
bis acht Wochen nach Behandlungsende 55 Prozent bakteriologisch geheilt
und 35 bis 40 Prozent vollständig geheilt.

Die in der Placebogruppe erzielten “Heilungsraten” lagen unerwartet
hoch. Die Gründe hierfür sind nicht bekannt.
————————————————————————–
[/*QUOTE*]

Der Kommentar: “Erst geben sie den Tieren Antibiotika und dann wundern sie sich, daß es den Tieren besser geht.”

#111 |
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“132
25.07.10 – 02:03
Dr Lilo Schlumpp
Tierarzt/-ärztin

“Anmerkung für EBM-Fans: Dr. Christina Werner hat an der Uni Kassel eine placebokontrollierte klinische Kontrollstudie durchgeführt zur akuten katarrhalischen Mastitis beim Rind- ein Vergleich von homöopathischer mit chemotherapeutischer Behandlung und wurde dafür jüngst mit dem Forschungspreis 2010 der GGTM ausgezeichnet. Das Ergebnis ist wirklich sehr interessant.”

Antwort, Teil 1

Mastitis ist ein gutes Stichwort. Hier ein Beispiel aus dem Forum des ZDF, als die Heilpraktiker nach der berühmten Sendung von Joachim Bublath den Aufstand probten:

http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/Esoteriker_im_Krieg_gegen_die_Wahrheit_im_ZDF/20071016/msg1346182.htm

Re: Ärzte wollen Gegendarstellung vom ZDF gerichtlich durchsetzen

von: Ulrich Boot

Erstellt am: 14.10.07, 18:55

Um diese “Begründung” durchzusetzen, müßten die Auftraggeber die Physik neu erfinden. Ich wage zu behaupten, daß als Nächster die Katholische Kirche vor der Tür steht und alles verbietet, was evangelisch oder anderweitig nichtkatholisch ist.

Ich wüßte zum Beispiel gerne, wie eine URTINKTUR als homöopathische Arzneimittel angepriesen werden kann. Diese Quelle wurde mir heute mitgeteilt:

*[…]

[Zitatanfang]
Antimast-Selz® N Salbe: Antimast-Selz®
Antimastopathicum
Eigenschaften:
Antimast-Selz N; Salbe ermöglicht eine hormonfreie lokale Therapie
der Mastodynie bzw. Mastopathie. Unter der Behandlung mit
Antimast-Selz N; Salbe gehen Lymphdrüsenschwellungen und
-verhärtungen zurück. Pulsatilla und Hydrastis normalisieren und
fördern die Funktion der Schleimhäute, zugleich haben sie eine
gefäßstärkende Wirkung. Thuja zeigt eine deutliche Affinität zu
proliferativen (zellwuchernden) Prozessen unterstützt von Condurango
und wirkt diesen durch Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte
entgegen. Agnus castus hat sich besonders bei hormonabhängigen
Beschwerden, wie sie insbesondere während des weiblichen Zyklus
oder den Wechseljahren auftreten, bewährt.
[b]Zusammensetzung:
100 g Salbe enthalten: 5,0 g Condurango Ø; 1,0 g Agnus castus Ø; 1,0
g Hydrastis D4; 0,5 g Pulsatilla D4; 0,5 g Lilium tigrinum Ø.[/b]
Konservierung: 100 mg Parabene E214, E216, E218 mit
Phenoxyethanol.
Anwendungsgebiete:
***Die Anwendungsgebiete entsprechen dem homöopathischen
Arzneimittelbild.*** Dazu gehören:
Prämenstruelle, d.h. zyklusabhängige Mastodynie (hormonabhängige
Schmerzhaftigkeit der geschwollenen weiblichen Brust ohne
organische Veränderung) und Mastopathie (nicht entzündliche
Erkrankungen der Brustdrüse), wie z.B. Mastopathia chronica cystica
(gutartige hormonabhängige ein- oder beidseitig, herdförmig oder
verstreut auftretende schmerzhafte Veränderungen der weiblichen
Brustdrüse, die vor allem vor der Menstruation auftreten) oder
klimakterische Mastopathie (Mastopathie in den Wechseljahren);
Mastitis (Entzündung der weiblichen Brustdrüse), z.B.
Stauungsmastitis, Mastitis puerperalis (Brustdrüsenentzündung der
Wöchnerinnen nach der Entbindung).

#110 |
  0

“132
25.07.10 – 02:03
Dr Lilo Schlumpp
Tierarzt/-ärztin

Ich kann allen Skeptikern versichern, dass wir nicht jedem einzelnen Tier tief in die Augen schauen, liebevoll über den Kopf streicheln und ihm gut zureden, sondern die Homöopathika vorwiegend übers Trinkwasser verabreichen. Und immer mehr Landwirte sind ausgesprochen dankbar für diese Alternative. UND JEDER DER TIERISCHE ERZEUGNISSE KONSUMIERT SOLLTE ES AUCH SEIN (möchte man zumindest meinen).”

Aua, da liebt wohl ein gar gräßlicher Mißstand vor, darf ich bemerken. Es gibt nämlich keine Tierhomöopathie.

Man muß wirklich kein großes Genie sein, um zu begreifen, daß Grundlage der Homöopathie ein Repertorium ist, was wiederum nichts anderes ist als die Zusammenfassung der Arzneimittelprüfungen.

Wo sind die Arzneimittelprüfungen für Hunde? Wo die für Katzen? Wo die für Rabenkrähen, wo die für Ratten und wo die für Pferde, die für Schweine oder die für Rinder?

Belladonna zeigt es.

Zu dumm, daß Homöopathen von Homopathie keine Ahnung haben.

#109 |
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“125
24.07.10 – 22:22
Verena Ahnepohl
Tierarzt/-ärztin

25 Millionen für Homöopathie dürften angesichts ganz anderer Diemnsionen mit ein paar mehr Nullen, die an Geld von den Kassen zum Fenster rausgeschmissen werden, tatsächlich Peanuts sein.”

Das ist eine Milchpulvermädchenrechnung.

Die Kosten für die Mittel selbst stellen doch nur einen Bruchteil der Ausgaben da, mit denen die GESAMTWIRTSCHAFT belastet wird.

Das sind nämlich noch die Leitungssabrechungen für “Repertoriserung” und den anderen Zauber, den die Globuli-Schamanen veranstalten.

Und dann sind das die HORRENDEN Kosten für die oft lebenslang zu erbringenden Leistungen wegen der Folgeschäden.

Zum ersten Punkten zitere ich aus
http://kidmed.de/?p=316

Homöopathie ist nicht nur nutzlos, sondern auch teuer
July 11th, 2010

Nachdem gestern der SPD Gesundheitsexperte Karl Lauterbach auf Spiegel-Online forderte, Homöopathie dürfe nicht länger von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden, geht es rund. Die Apologeten dieses unmedizinischen Schwachsinns führen allerlei unsinnige Argumente zu Felde um ihre Irrlehre zu verteidigen. Eines davon lautet, die Homöopathie sei besonders preiswert.

Mal abgesehen davon, daß wirkungslose Methoden niemals preiswert sind, wird keine medizinische Kassenleistung so fürstlich vergütet wie die Homöopathie. Nicht umsonst titelte die Ärztezeitung bereits 2007 Homöopathie wird für Kollegen immer attraktiver.

Sieht man sich die Vergütung an, kommt einem ehrlichen Arzt, der keine Pfuschmedizin betreibt, die Galle hoch. 90 ¿ Erstanamnese, 20 ¿ Repertorisation, 20 ¿ Analyse, 45 ¿ Folgeanamnese. Für diese 175 ¿ versorgt ein niedergelassener Facharzt sage und schreibe 5 Patienten ein ganzes Quartal lang, egal wie oft diese in der Praxis erscheinen. Schlechter bezahlte Fachgruppen sogar mehr. Ein einziger homöopathischer Irrsinn nimmt also 5 Patienten das Geld für die ambulante medizinische Grundversorgung weg. Wobei man davon ausgehen kann, daß die Pauschale für die Grundversorgung von diesem Esoterikanbieter ¿ Arzt kann man das nicht nennen ¿ auch noch abgerechnet wird, denn das passiert automatisch, wenn der Patient seine Krankenkassenkarte über den Tresen reicht.

Von preiswert kann keine Rede sein. Das ist Diebstahl an den Versicherten und an ehrlich arbeitenden Ärzten.

Die Indikationen, für die man als Kassenpatient homöopathische Leistungen in Anspruch nehmen darf, sind so idiotisch wie die Homöopathie selbst und beim DZVhÄ einsehbar. Dort heißt es

Die Anwendung einer homöopathischen Therapie ist grundsätzlich bei solchen Erkrankungen indiziert, bei denen eine Heilung oder Linderung durch spezifisches therapeutisches Ansprechen von potenziell noch vorhandenen Selbstheilungskräften zu erwarten ist.

Mit anderen Worten: Diese Wellness-Auswüchse für 175 ¿ kann sich jeder abholen, dem die Darmgase quer stehen und der auch von alleine wieder gesund werden würde.

Daß so etwas für windige Pfuscherärzte immer attraktiver wird glauben wir gern. An Amoralität mangelt es Teilen der Ärzteschaft nicht. Karl Lauterbach und Jürgen Windeler werden Oropax brauchen um das Geschrei der Pfuscher zu überstehen.

#108 |
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“133
25.07.10 – 02:15
NochnTierarzt

Wenn nix dran und nix drin ist frage ich mich schon, warum ein mit Homöopathika behandeltes Pferd laut FN-Dopingliste als gedopt gilt!?”

Ach, dann wissen Sie noch gar nichts von dem Todesfall?:

“Did you hear about the homeopath who forgot to take his treatment and died of an overdose?”
http://friendlyatheist.com/2010/06/20/homeopathy-humor/

#107 |
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“126
24.07.10 – 22:39
Bernd Poslusny
Heilpraktiker/in

Ein Mensch ist doch nicht krank, weil ihm irgendwelche Globuli oder Pillen fehlen.”

Oh, kein Pillen-Mangelsyndrom? Wie unvorsichtig. Die Magnetverkäufer (nicht alle, aber viele) sind raffinierter. Die behaupten ein Magnetfeld-Mangelsyndrom.

“Eine Krankheit hat Ursachen und fängt meist ganz harmlos an. Niemand ist heute kerngesund und morgen totkrank.”

So eine Infektion hat das aber unter Umständen an sich.

“Also ist Krankheit kein Zustand, den man mit Pillen (egal, ob homöopathisch oder evidenzbasiert) einfach abstellen kann, sondern vielmehr ein Prozess.”

Bei Infektionen geht das doch ganz einfach, zum Beispiel durch Impfen! Oder durch Antibiotika, wenn man in ein gefährdendes Gebiet kommt. Das sind übrigens Pillen…

“Um diesen Prozess wieder in Richtung Gesundheit zu lenken bedarf es mehr und vor allem anderer Dinge als Globuli und Pillen.”

MEHR Dinge? ANDERE Dinge? Vielleicht DOCH Magnetfelder? Interessante Geschäftsfelder tun sich auf…

“Deshalb sollten SÄMTLICHE Arzneimittel von den Leuten selber bezahlt werden, die naiverweise meinen, sie könnten ihre Krankheit mit diversen Mittelchen einfach wegzaubern.”

Da bin ich voll dafür, aber ja!!! Die, die an Zauberei sind, sind nämlich genau die, die erst Homöopathie und anderen Zauberkram betreiben, eine Prophylaxe unterlassen, eine sinnvolle Behandlung verzögern oder ganz verhindern, und anschließend, wenn der Körper fast fällig ist fürs biologische Recycling, der wissenschaftlichen Medizin vorwirft, die könne nicht zaubern und sie wieder gesund hexen.

SOLCHE LEUTE, die sollen zahlen, alles, komplett, total, die ganze Zeche!

Gewollter Irrsinn, der Menschenleben kostet, Existenzen zerstört (oft schon im Kindesalter), der kann und darf nicht auf Kosten der Allgemeinheit ausgelebt werden. Da müssen nach dem Verursacherprinzip die Täter zur verantwortung gezogen werden.

Zu den Tätern gehören dabei an vorderster Stelle auch Jene, die die Indoktrination für Homöopathie und anderen Esotterismus betreiben, und das auch noch gewerblich. Die sollte man ganz persönlich zur Kasse bitten, notfalls mit Taschenpfändung.

Homöopathische Kindesmißhandlung:
http://www.ariplex.com/ama/ama_kind.htm

#106 |
  0
Tierärztin

Ich arbeite in einer der -noch- wenigen Praxen, die Homöopathie – je nach Fall komplementär oder solo – auch in der Nutztier-Bestandesmedizin einsetzt. Wenn z.B. 30.000 Puten 3 Tage vor dem Schlachtermin zu rotzen anfangen, hat der Landwirt ein echtes Problem: Krank dürfen die Tiere nicht geschlachtet werden, konventionell behandeln bedeutet Wartezeiten wegen Antibiotikarückständen – und die Tiere können nicht beliebig lange weiter im Betrieb verbleiben.
Ich kann allen Skeptikern versichern, dass wir nicht jedem einzelnen Tier tief in die Augen schauen, liebevoll über den Kopf streicheln und ihm gut zureden, sondern die Homöopathika vorwiegend übers Trinkwasser verabreichen. Und immer mehr Landwirte sind ausgesprochen dankbar für diese Alternative. UND JEDER DER TIERISCHE ERZEUGNISSE KONSUMIERT SOLLTE ES AUCH SEIN (möchte man zumindest meinen).

Anmerkung für EBM-Fans: Dr. Christina Werner hat an der Uni Kassel eine placebokontrollierte klinische Kontrollstudie durchgeführt zur akuten katarrhalischen Mastitis beim Rind- ein Vergleich von homöopathischer mit chemotherapeutischer Behandlung und wurde dafür jüngst mit dem Forschungspreis 2010 der GGTM ausgezeichnet. Das Ergebnis ist wirklich sehr interessant.

#105 |
  0

“Sagen Sie der Universität in Stuttgart, daß ihr Nachweis eines Wassergedächtnisses Schwindel ist – die werden sich sicher auch freuen. Ein Wassergedächtnis könnte übrigens erklären, warum sich Eigenschaften des Originalstoffes durch Schütteln auf das Wasser übertragen.”

“Könnte”, ach welch schönes Wort! Zu dumm, daß die Realität das “Wassergedächtnis” als Märchen beweist.

Zu den besonderen Vergnügen gehört es, wenn man eine Firma findet, die in ihrer Reklame über den Transport ihrer homöopathischen Mittel angibt: “Der Versand erfolgt schüttelfrei.”

Was passiert eigentlich mit einem Globulus, wenn man ihn fallen läßt?

Eine der größten Fragen der Homöopathie ist übrigens noch immer ungeklärt: Mit wieviel Schlägen muß man ein Mittel potenzieren?

Das ist übrigens DIE Grundfrage der Homöopathie! Gibt es einen Unterschied zwischen

1x schlagen
10x schlagen
1000x schlagen ?

Diese Frage ist nicht trivial, diese Frage MUSS beantwortet werden! Denn die Hauptfrage aller Fragen lautet:
MUSS ÜBERHAUPT GESCHLAGEN WERDEN!?

Gerührt oder geschüttelt, wie hätten Sie es denn gern…?

#104 |
  0

“Und die Behauptung, die Kristallbilder wären gepinselt worden oder es wäre Schmutz hineingekommen, grenzt schon an Unterstellung. Ich sagte in meinem vorigen Beitrag, daß die Bilder reproduzierbar sind. Warum versuchen Sie es nicht einmal selbst?”

Warum versuchen es die Homöopathen nicht endlich einmal mit SAUBERER Laborarbeit? Dann wären ihnen zum Beispiel solche Megapleiten wie die hochgejubelte “Studie” mit den Rattendärmen an der Uni Leipzig nicht passiert.

Da machen die “Wissenschaftler” eine Studie zur Homöopathie und haben nicht mal die Grundlagen der Homöopathie begriffen. Peinlich, peinlich, peinlich…

Meine Herausforderung an die Uni Leipzig:
http://www.ariplex.com/ama/ama_ho12.htm

Was die Laborarbeiten angeht, so wurden die atomisiert:

Homöopathie Prof. Nieber an der Universität Leipzig weist angeblich nach, dass homöopathische Lösungen von Belladonna auch dann noch Muskeln hemmen, wenn sie so weit verdünnt sind, dass keine Moleküle der Ursprungssubstanz mehr vorhanden sein können. Mehrere Fersehstationen berichteten in Wissenschaftsmagazinen über dieses “Forschungsergebnis”.

Der Kommentar von Prof. Bruhn, Prof. Wielandt und PD Keck:

http://www.xy44.de/belladonna/index.html

#103 |
  0

“122
24.07.10 – 21:54
Gerald Bauer
Heilpraktiker/in

Wie kann Dr. Kron über etwas Schreiben, was er nicht versteht! Erst mal sich eingehend informieren( z.B. Carl Carsten Stiftung), dann sich mal überlegen ob er die Quatenphysik versteht, und wenn nicht einfach leugnen dass sie funktioniert. Nur weiter so!! Vielleicht soll er mal von Sulfur D200 täglich 15 Globuli nehmen, vielleicht wird er dann von seinem “NICHT” ziemlich berührt!”

Vielleicht empfiehlt es sich für Heilpraktiker im speziellen und Homöopathen im allgemeinen, erst einmal das Organon zu lesen?:
http://www.ariplex.com/ama/ama_org6.htm

Dann würde ihnen vielleicht auffallen, daß die Bauernregel “viel hilft viel” bei Homöopathie eben NICHT gilt.
Ansonsten – nach der üblichen Homöopathen-Manier – empfiehlt sich für die Damen und Herren eine Dosis Platinum D10.000.

Homöopathie ist eben nichts für Anfänger, und für Homöopathen schon gar nicht. ;O)

#102 |
  0

Ich finde es immer wieder deprimierend, dass im 21. Jahrhundert rund 40 Jahre nachdem die Biomathematik obligat in den Gegenstandskatalog der Approbationsordnung eingeführt wurde, es sich im deutschen Gesundheitssystem immer noch nicht herumgesprochen hat, dass es in der Medizin die folgenden drei, streng zu unterscheidenden Dinge gibt:

1. Saubere wissenschaftliche Studien nach den Regeln der Biomathematik
2. Sogenannte “Studien”, die sich nicht an diese Regeln halten, und die deshalb nichts beweisen
3. Einzelfallbeobachtungen, die praktisch garnichts beweisen

Wenn man lange genug in der Regenbogenpresse sucht, lässt sich zum Beipiel sicher eine Einzelfallbeobachtung gemäß 3. finden, nach der die Einnahme von z.B. fünf gelben Smarties einen unheilbaren Krebs geheilt hat, natürlich immer “nachdem die Schulmedizin zuvor versagt” hatte und natürlich “stehen alle beteiligten Schulmediziner vor einem Rätsel”.

Es ist auch überhaupt kein Problem gemäß 2. eine sogenannte “Studie” zu arrangieren, die “beweist” dass 1mg eines Pferdeapfels, den ein weißes Pferd bei Vollmond gelegt hat, und das in einem Liter frischen Brunnenwassers 1000 mal bei Neumond geschüttelt wurde, ein hervorragendes und völlig nebenwirkungsfreies Mittel gegen grippale Infekte ist, weil alle Patienten sich nach 3 Tagen Einnahme viel besser fühlten.

Genauso sind auch alle “Studien” zustandegekommen, die irgendeinen Effekt von Homöopathie “beweisen”.

Genauso sicher ist aber auch, dass in einer Studie gemäß 1. festgestellt würde, dass die Wirkung exakt dem Placeboeffekt entspricht. Genau wie das auch in ALLEN sauberen Studien über die Homöopathie der Fall war.

Behandlungen mit Placebos sind erwiesen wirksam und deshalb mittlerweile längst ein wichtiger und anerkannter Teil der Schulmedizin, gegen den auch überhaupt nichts einzuwenden ist, unter drei Voraussetzungen:

1. Der Arzt muss sich bewusst sein, dass er mit dem Placeboeffekt arbeitet.
2. Es darf keine Indikation für eine Behandlung mit einem pharmakologisch wirksamen Medikament vorliegen.
3. Da es bei der Placebotherapie völlig egal ist, mit welchem Placebo man arbeitet, sollte das Placebo wenig oder garnichts kosten und es darf keine unerwünschten Nebenwirkungen haben.

Leider sind bei sehr vielen Homöopathiebehandlungen diese drei Voraussetzungen nicht erfüllt.

Und da beginnt es problematisch zu werden.

#101 |
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Student der Pharmazie

@ Frau Dr. Hentschel. Danke für die Aufklärung. Habe mit den SSRI nur nach einem schnellen Beispiel gesucht -weil ich es mal in einem Spiegelartikel gelesen habe- ohne mich eingehend damit auseinandergesetzt zu haben. Aber ich lasse mich durch Logik und handfeste Argumente gerne überzeugen :-)
Bin selbst angehender Apotheker und daher mit Pharmakologie in besonderem Maße vertraut, maße mir aber nicht an alles en Detail zu wissen.

@ Frau Ahnepol. Ich will ihnen nicht zu Nahe treten, aber so weit scheint es mit Ihrem wissenschaftlichen Denken nicht zu sein. Sie führen sich, Ihr Haustier und Ihre Familie an und wollen daraus Allgemeingültigkeit ableiten. Das ist lachhaft! Sie sollten sich lieber mit dem Placeboeffekt auseinandersetzten und nicht trotzig behaupten: “Doch es funktioniert.” Hahaha… Die Erde ist eine Scheibe! Glauben Sie nicht? Doch, ich fühle es doch. Sie fühlen halt nicht das, was ich fühle. Und jeden Abend kommt die Zahnfee und bestätigt mir mein Gefühl, ähm ich meine DIE WAHRHEIT. Vorsicht Ironie :-(

#100 |
  0
Bernd Poslusny
Bernd Poslusny

Die ganze Diskussion geht an der Sache – nämlich der Heilung von Menschen – ziemlich vorbei. Ein Mensch ist doch nicht krank, weil ihm irgendwelche Globuli oder Pillen fehlen. Eine Krankheit hat Ursachen und fängt meist ganz harmlos an. Niemand ist heute kerngesund und morgen totkrank. Also ist Krankheit kein Zustand, den man mit Pillen (egal, ob homöopathisch oder evidenzbasiert) einfach abstellen kann, sondern vielmehr ein Prozess. Um diesen Prozess wieder in Richtung Gesundheit zu lenken bedarf es mehr und vor allem anderer Dinge als Globuli und Pillen. Deshalb sollten SÄMTLICHE Arzneimittel von den Leuten selber bezahlt werden, die naiverweise meinen, sie könnten ihre Krankheit mit diversen Mittelchen einfach wegzaubern.

#99 |
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Verena Ahnepohl
Verena Ahnepohl

Aus dem Text: …Im 19. Jahrhundert mag die Homöopathie vielleicht nützlich gewesen sein, aber nur, weil sie viele Patienten vor den Irrtümern der damaligen Schulmedizin bewahrt habe. …

Diese Irrtümer gibt es heutzutage freilich NICHT mehr… schmunzel… und oh Wunder, mir hat auch schon einmal ein Homöopathium NICHT geholfen, ja, auch das gibt es! Wie man es auch dreht und wendet, zu einem Konsens wird man wohl nie finden. Aber noch zum guten Schluß: 25 Millionen für Homöopathie dürften angesichts ganz anderer Diemnsionen mit ein paar mehr Nullen, die an Geld von den Kassen zum Fenster rausgeschmissen werden, tatsächlich Peanuts sein.

#98 |
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Verena Ahnepohl
Verena Ahnepohl

@ skeptikus: Meinen Sie, ich zeige meinen Tieren nur oder nur dann mehr Zuneigung, wenn es Kügelchen zu schlucken gibt? Daran kann es bei uns schonmal nicht liegen… und ich wiederhole mich: mein wissenschaftlicher Geist glaubt auch nicht wirklich an Homöopathie, und doch funktioniert sie, jedenfalls bei uns! Und – wie schon öfter gesagt wurde – es kann mir, uns, den Krankenkassen, den Ärzten und Wissenschaftlern und Relativitätshteoretikern doch relativ (!) egal sein, WARUM etwas wirkt – Hauptsache, es wirkt! Das kann ein “klassisches” Medikament sein oder eben ein paar Kügelchen, ich denke, eine gute Mischung aus den “Zutaten”, die einem Menschen oder einem Tier helfen, ist das Allerbeste. Laßt die Pillen und Globuli doch in friedlicher Koexistenz leben, damit dürfte allen am meisten geholfen sein. Keine Seite sollte so überheblich sein zu behaupten, nur “ihre” Theorie sei der Heilsbringer. Engstirnigkeit hat noch zu keiner Zeit und in keiner Lebenslage weiter geholfen, und Überheblichkeit erst recht nicht – “und sie bewegt sich DOCH”!!!

#97 |
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Gerald Bauer
Gerald Bauer

Wie kann Dr. Kron über etwas Schreiben, was er nicht versteht! Erst mal sich eingehend informieren( z.B. Carl Carsten Stiftung), dann sich mal überlegen ob er die Quatenphysik versteht, und wenn nicht einfach leugnen dass sie funktioniert. Nur weiter so!! Vielleicht soll er mal von Sulfur D200 täglich 15 Globuli nehmen, vielleicht wird er dann von seinem “NICHT” ziemlich berührt!

#96 |
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Bernd Poslusny
Bernd Poslusny

Es gibt in der Naturheilkunde außerhalb der Homöopathie genug wirksame Methoden, deren Wirkungsweise rational nachvollziehbar ist. Warum also sich mit einer Sache beschäftigen, die auf Annahmen basiert, die jeglicher Logik entbehren???

Ich weiß nicht, wie lange es bereits auf unserem Planeten Wasser gibt, sicherlich sind es einige Millionen Jahre. Wenn nun Wassermoleküle von anderen Molekülen eine “Information” in welcher Form auch immer aufnehmen sollten, dann hätte sämtliches Wasser dieser Erde sämtliche Informationen von sämtlichen anderen Molekülen bereits aufgenommen und könnte gar nicht mehr als Informationsträger dienen, da es dann keine Information mehr geben könnte, die nicht bereits darin enthalten und von anderen Informationen überlagert wäre.

Und zu der These des Nobelpreisträgers, der unten zitiert wird nur soviel: das Wasser Strahlung emittiert ist nichts aufregendes, sondern kommt von den in geringer Anzahl vorhandenen instabilen Isotopen, die beim Zerfall bekanntlich strahlen. Das ist Schulbuchwissen und bedarf keines Nobelpreises.

#95 |
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Dipl.-Chem. Josef Bernard
Dipl.-Chem. Josef Bernard

Homöopathie kann theoretisch nicht funktionieren und somit auch praktisch nicht funktionieren. Nichts ist parktischer als die Theorie! Homöopathie wirkt nur insofern als jede liebevolle menschliche Zuwendung heilend wirkt. Wissenschaftlich basierte Heilkunst hat eine starke Zusatzkomponente die naturwissenschaftlich basierte Heilwirkung.

#94 |
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Student der Pharmazie

@ Peter: Zu ihrem Punkt drei. Ja sie haben vollkomen Recht! Es ist wirklich egal, was Mensch oder Tier bekommt. Der Placeboeffekt ist nicht davon abhängig, welches Placebo sie bekommen. Ob nun Homöopatiezucker oder Candiszucker. Aber wie schon gesagt. Apologeten des Glaubens zu überzeugen ist hoffnungslos.

#93 |
  0
Verena Ahnepohl
Verena Ahnepohl

Nur zur Information: Studien zu diesem Thema bei Tieren sind mir zur Genüge bekannt. Was ich eigentlich auch damit sagen wollte, ist, daß wohl die Homöopathika in einem Punkt genauso wirken wie die klassichen Medikamente: bei dem einen wirken sie, beim anderen nicht. Aus meiner Sicht müßte ich – wie manch anderer wohl auch – ansonsten die Wirksamkeit von so manch einem Medikament anzweifeln. Ich denke, die Kunst ist es einfach, das richtige homöopathische Mittel zu finden, ob nun durch langwierige Repertorisation oder durch puren Zufall. Dann ist auch diese Wirkung sicherlich KEIN Zufall mehr. Und mein wissenschaftlicher Verstand glaubt trotzdem nicht dran, obowhl er tagtäglich eines besseren belehrt wird.

#92 |
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Student der Pharmazie

Liebe Frau Ahnepol,
es ist ja wissenschaftlich nicht bestritten, dass Hmöopathika einen Effekt haben. Dieser Effekt geht aber nicht über den Placeboeffekt hinaus (Siehe überwiegende Mehrheit der Studien zu besagtem Thema). Im Gegensatz dazu haben schulmedizinische Medikamente eine über den Placeboeffekt hinausgehende oder weit darüber hinausgehende Wirkung. Ihnen als Tieräztin sollten doch auch besagte Studien zum Placeboeffekt bei Tieren bekannt sein. Und auch Studien können gut und schlecht sein (Auswahl der Kohorte (gleichverteilt oder nicht?, Doppelblindigkeit gegeben usw. usw.). Aber auch das in einem Forum zu diskutieren, ist aufgrund des schieren Informationsvolumens schwer. Es gibt im Übrigen auch schulmedizinische Medikamente, deren Wirksamkeit (mehr als Placeboeffekt) nicht nachgewiesen ist (bspw. SSR-Hemmer). Auch da wäre ich für eine Streichung aus dem Leistungskatalog.

#91 |
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Verena Ahnepohl
Verena Ahnepohl

Immer wieder drängt sich mir die Frage auf: wie kann der Placebo-Effekt greifen bei jemandem, der nicht wirklich an Globuli glaubt, und meine Katze weiß auch nix von Placebo… die merkt nur, daß sie wieder laufen kann; ob sie nun an Kügelchen oder Carprofen glaubt, vermag ich nicht zu sagen.

#90 |
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Dr. med. Helmut Lang
Dr. med. Helmut Lang

Lauterbach hat Recht. Homöopathie hat nur einen Placeboeffekt. Placeboeffekte sind dann besonders ausgeprägt, wenn sie bezahlt werden, also wenn sie nicht zu Lasten der Kassen verordnet werden.
Wenn Lauterbach FDP- Mitglied wäre, hätte ihm unser Präsident Hoppe in vollem Umfang Recht gegeben. Die parteipolitische Bindung der Ärztekammer ist zum Kotzen.
H.Lang

#89 |
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Augenoptiker / Optometrist

Guter Beitrag danke.
Was mich persönlich stört (und weswege ich Herrn Lauterbach recht gebe) ist, dass die Krankenkassen das Geld der Allgemeinheit verwalten und ausgeben. Deshalb muss es klare Grundsätze geben, wer wann welches Geld für welche Leistungen erhält. Das kann nicht beliebig sein.
Deshalb: Wer Homöopathie will soll sie selbst bezahlen.

#88 |
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Verena Ahnepohl
Verena Ahnepohl

Ich selbst habe nie an die “Sache” mit der Homöopathie geglaubt und habe auch heute noch – rein aus meiner sehr wissenschaftlich-studierten Denkweise heraus – große Zweifel. Aber ich kann nix machen: das Zeug hilft… mir, meinem Mann und meinen Tieren. So sehr sich mein schulmedizinischer Geist auch dagegen wehrt.

#87 |
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Susanne Frey
Susanne Frey

Seit 200 Jahren erregt die klassische Homöopathie die Gemüter der Mediziner immer wieder aufs Neue. Über keine andere Therapieform wurde bisher solange und so heftig diskutiert. Und das alles wegen “Placebos”. Da kann ich nur lächeln und schweigen.

#86 |
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Dr. Jens Tesmer
Dr. Jens Tesmer

Es gibt ausreichend gut untersuchte und dokumentierte Testsysteme zur Wirksamkeit von Homöopathie. Da kann einer glauben was er will und meinetwegen auch Angst haben, dass sein Weltbild nicht mehr stimmt… Aber das hat in einer wissenschaftlichen Analyse nichts zu suchen:
cite{Baumgartner2008,Baumgartner2004,Majewsky2009,Scherr2006,Scherr2007,Weber2008}.

#85 |
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Dr. Hans Witta
Dr. Hans Witta

Man mu? daran denken :21 Jahrhundert ! Herr Lauterbach hat absolut recht.

#84 |
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Marius Kersten
Marius Kersten

… es braucht nicht so zu sein….

#83 |
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Marius Kersten
Marius Kersten

Zur Diskussion:

Für jeden vernünftigen Menschen ist es selbstverständ-
lich, seine Meinung über eine Sache durch Logik und
Einsicht zu entwickeln. Wenn schon bei der ersten
Plausibilitätsprüfung gewichtige Gründe gegen die Ver-
nunft sprechen, wird er sich eine Meinung machen und
mit der Sache vernünftigerweise nicht mehr beschäfti-
gen. So ist es auch bei der Homöopathie. Wieso sollte
ein – der unplausiblen Homöopatie gegenüber – gegne-
risch eingestellter Verstand sich noch mit Argumenten
von Befürwortern auseinandersetzen? Von einem Homöopa-
thiegegner zu verlangen, sich mit der Homöopathie aus-
einanderzusetzen, ist intolerant oder der Unerfahren-
heit geschuldet: Heraus kommt nur ein Glaubenskrieg.

Wenn nun aber ein Homöopathiegegner andererseits trotz
gegenteiliger Meinung weiterhin tolerant ist und auch
streitbar an der Diskussion teilnimmt, wird er logi-
schererweise ergründen wollen, wie es dazu kommen
kann, daß andere verständige Menschen sich so irren
und trotz der offenbaren Unsinnigkeit an der Sache
festhalten. Die können ja nicht alle nur naiv, dumm,
gutgläubig und geldgeil sein. Na ja,vielleicht doch –
aber es braucht nicht so sein…

Um der polarisierten Argumentation für und wider die
Sache differenziert und unter Ausschluß von Glaubens-
fragen eine solidere Basis und neue Dynamik zu ver-
schaffen, möchte ich fogenden ernstgemeinten Vorschlag
unterbreiten. Wer sich für einen absoluten Homöo-
pathiegegner hält, der mit der Neugier eines wachen
Verstandes seine Meinung noch fundierter beweisen
möchte, mag sich bitte an die Deutsche Homöopathie
Union in Karlsruhe wenden und für die Teilnahme an
einer homöopathischen Arzneimittelprüfung zur Verfüg-
ung stellen.

Zum Artikel:
Der Artikel ist umfassend und facettenreich zusammen-
getragen – schöner wäre allerdings, wenn die Meinung
des Autors nicht so wortgewaltig in den Vordergrund
gestellt werden würde. Für dieses “Agitprop” gibt es
Punktabzug…

#82 |
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Hans Hoos
Hans Hoos

Liebe Menschen, regt Euch doch nicht so auf. Ärger macht doch krank. So wie wir die Medizin vor 100 Jahren und früher belächeln, werden zukünftig heilende Menschen (aus dem Wissen der Quantenphysik heraus, s. BLEEP-Down the rabbit hole) unsere heutige Medizin belächeln. Was nützt Eure panische Angst vor dem Untergang aus der heraus Ihr Euch bekämpft. Es gibt doch schon genug Kriege auf dieser Erde. Seid friedlich und begreift Eure Existenz als vorübergehende Erscheinung. Alles verändert sich dauernd. Die Dinosaurier sind auch ausgestorben.
Hans Hoos
ärztlicher Psychotherapeut

#81 |
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Der Beitrag vin Herrn Schloen (Gedicht von Eugen Roth) hat mich sehr amusiert. Dr. Sven Larat erwähnt in seinem Buch über Paramedizin eine Begebenheit aus dem 19.Jahrhundert, als Heinrich Heine einem Pariser Homöopathen den Millionstel Teil einer Salami schickt und einen köstlichen humorvollen Brief beilegt. Man kann sich der Homöopathie wirklich nur mit Humor nähern, sonst wäre es zum weinen

#80 |
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Selbstst. Apotheker

Wer ist eigentlich “die Pharmalobby”?

“Naturheilkunde generell wurde und wird von der
Pharmalobby niedergeknüppelt.”

Haben sie diesen Abschnitt im Artikel überlesen:
“Mit Kanonen auf Spatzen schießen
Kontra bekommen Lauterbach und Co. erwartungsgemäß auch von pharmazeutischen Verbänden: Als ¿reinen Oppositionspopulismus¿ bezeichnet der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller die professorale Forderung. Bei dieser Debatte, ¿der die Steigbügelhalter einer Rationierungspolitik bereitwillig beispringen¿, würden die Patienten außen vorgelassen, so Barbara Sickmüller, Vize-Chefin des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie. Die Streichung könnte nie das Defizit der Kassen auffangen. Von den 28 Milliarden Euro, welche die GKV 2009 für Arzneimittel ausgegeben haben, entfielen nur 25 Millionen Euro auf homöopathische Mittel. Auch im Vergleich zu den 13 Milliarden Euro, die allein 2011 für die Sanierung der Kassen eingesammelt werden müssten, erscheine das Sparpotenzial lächerlich. So werde mit Kanonen auf Spatzen geschossen.” ?

Das verstehen Sie unter “Niederknüppeln”?

#79 |
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Zur Homöopathie fällt mir ein Gedicht von Eugen Roth ein:

Es lehrt uns Hahnemann es habe, die größte Wirkung kleinste Gabe. Und mancher Arzt hält das für wahr, wenns nicht betrifft, sein Honorar!

#78 |
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Selbstst. Apotheker

Na klar, die ominöse Lebenskraft also.
Die ist seit dem 19. Jahrhundert keine sinnvolle Hypothese mehr.

Ich habe doch nicht Pharmazie studiert, um “verständnisvoll” magische Zuckerkügelchen an Eltern von kranken Kindern verkaufen zu müssen.

#77 |
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HP Angelika  Marcher
HP Angelika Marcher

Homöopathische Mittel wirken durch Informationsübertragung auf die Vis Vitalis, die Lebenskraft des Patienten,
so wird eine Regulation zur Norm bewirkt.Hier wird die
Selbstheilung des Organismus angeregt.Hierbei spielt es
keine Rolle ob der Patient daran glaubt oder nicht(Wozu
also Placebo ???)Es kann alles lebendige auf diese
Information ansprechen.Egal ob Pflanze,Tier oder Mensch.

Braucht es einen Wissenschaftlichkeitsnachweis für Information???

Ständige Heilungen ohne teure chemische Medikamente müssen
natürlicherweise jede Menge Neider und Gegner auf den Plan rufen.

Und warum soll man kostengünstige homöopathische Medikamente erstatten, wenn doch pharmazeutische
Präparate, die mit immensen Kosten zu Buche schlagen,
schon das Budget ausschöpfen.

Naturheilkunde generell wurde und wird von der
Pharmalobby niedergeknüppelt.

Dennoch ist es die freie Entscheidung eines Patienten
wie er behandelt werden möchte.

Das sollte unbedingt auch in die Erstattungspraxis
aller Krankenkassen einbezogen werden.

#76 |
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Wiedermal die schreckliche Auseinandersetzung Gläubiger mit Denkenden. Ich finde den Artikel von Herrn Thomas Kron hervorragend. Besonders die stoische Ruhe beeindruckt mich bei diesem emotinalen Thema. Emotional deswegen, weil die Befürworter der Homöopathie für Logik und kritische Vernunft nicht zugänglich sind. Unsaäglich dümmliche Postulate wie das Gedächtnis von Wasser (hat der Rohrzucker der Globuli eigentlich das Wasser abgehört und gibt die Information weiter?)und Versuche, durch Disqualifizierung der Schulmedizin Homöopathie zu stützen, die Negierung jeglicher vernünftiger Kriterien (logisches Wirkprinzip, Wirknachweis im Doppelblindversuch), der frustrierende Versuch, Psychotiker davon zu überzeugen, dass sie nicht der Kaiser von China sind. Ich bewundere Aribert Deckers, der mit seinen guten Argumenten keine Chance hat, gegen Verblendung anzukommen.

#75 |
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Stefanie Merse
Stefanie Merse

Samuel Hahnemann ist über seinen Selbtversuch mit Chinarinde auf das Wirkprinzip gestoßen.
Das Similieprinzip bedeutet ähnliches mit Ähnlichem behandeln.
Die homöopathische Arzneimittelprüfung findet am Gesunden statt. Durch die Gabe eines Mittels treten beim Gesunden die Symptome auf, die später beim Kranken mit diesem Mittel behandelt werden können.
Jeder der denkt Homöopathie wirke nicht, kann einen harmlosen und preiswerten Selbstversuch starten.
Es lohnt sich!

#74 |
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Heilpraktiker

Herr Diplom-Ingenieur Aribert Deckers,

Sie behaupten einfach. Erzählen Sie mal der Firma Weleda, daß ihre Wachstumsversuche mit Getreide und Homöopathie Kinderkram sind. Die werden sich freuen.
Die Kliniken in den USA, die Homöopathie praktizierten, hörten tatsächlich damit auf – und zwar, als die Antibiotika aufkamen. Man meinte, ein neues Wundermittel gefunden zu haben, was die langwierige Repertorisation erübrigte. Die Schattenseiten sah man erst später.
Und die Behauptung, die Kristallbilder wären gepinselt worden oder es wäre Schmutz hineingekommen, grenzt schon an Unterstellung. Ich sagte in meinem vorigen Beitrag, daß die Bilder reproduzierbar sind. Warum versuchen Sie es nicht einmal selbst?
Sagen Sie der Universität in Stuttgart, daß ihr Nachweis eines Wassergedächtnisses Schwindel ist – die werden sich sicher auch freuen. Ein Wassergedächtnis könnte übrigens erklären, warum sich Eigenschaften des Originalstoffes durch Schütteln auf das Wasser übertragen.
Noch zu Ihrer Information – wobei ich weiß, daß Sie sich nie von der Homöopathie überzeugen lassen werden, ich schreibe dies eher für die anderen: Die Arzneimittelprüfungen von Hahnemann geschahen mit einer C30, also einem Globuli, wo kein Molekül des Ausgangsstoffes mehr drin ist. Eine C30 wirkt ca. eine Woche, bei den Prüfungen wurde es mehrmals täglich gegeben. Diese zu häufige Gabe produzierte dann bei den Menschen, die sich für die Prüfungen zur Verfügung stellten, Symptome, aus denen sich dann das Arzneimittelbild ergab.
Wenn die Homöopathie also Placebo ist – wie kommt es dann, daß die Mehrzahl der Arneiprüfer die gleichen Symptome bekamen? Die in der Folgezeit immer wieder bestätigt wurden? Die Arzneiprüfer wußten in keinem Fall, welches Mittel sie zum Testen bekamen.
Wenn Sie nun sagen, auch das sei Schwindel, dann möchte ich Sie doch dringend bitten, sich genauer zu informieren.
Wir wissen – noch – nicht, warum die Homöopathie wirkt. Aber das Fallgesetz wirkte auch, bevor man es entdeckte. Und das Universum funktionierte auch, bevor der Mensch Bruchstücke des Wissens davon erwarb, wie es funktioniert.

#73 |
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“78
Andreas Herbst

Ich kann Ihnen nicht die Relativitätstheorie erklären, dafür liegt das Studium zu weit zurück, aber deswegen ist sie nicht falsch.

Ich kann Ihnen nicht die Schrödinger-Gleichung als komplette Gleichung lösen, aber deswegen ist nicht alles so einfach und leicht.”

Das ist der übliche fliegende Teppich, der ausgebreitet wird für:

“Ich kann Ihnen nicht sagen, wie Homöopathie funktioniert, aber trotzdem ist sie nicht falsch.”

Die Falle besteht hier in der absichtlichen Verwechslung von WirkungsWEISE und WIRKSAMKEIT.

Man muß noch lange nicht wissen, WIE etwas funktioniert. Es reicht, wenn man zeigen kann, DASS es funktioniert.

“Sie haben Recht, wenn Sie auf die alleinige Ausrichtung des psychologischen Aspektes in der Homöopathie hinweisen.

Doch man sollte den “alten Fritz” zu Worte kommen lassen: “… jedem Tierchen sein Plesierchen..””

Da ist die Frage: WESSEN Plaisirchen?

Bei den Naturheilmafiosi ist die Antwort eindeutig: DEREN Plaisirchen.

Der Kern des Übels ist doch, daß die Kranken manipuliert und indoktriniert werden. Folge: die Kranken (überdies in einer Notlage) KÖNNEN sich nicht frei entscheiden. DAMIT implodiert auch die Frage nach DEREN Plaisirchen, denn zu dem fehlt die Grundlage, die FREIE Entscheidung.

“Warum sollen denn Gelder ausgegeben werden, die Menschen nicht helfen, wo dann die Schulmedizin versagt (selbsterfüllende Prophezeiung des Beipackszettels), nur weil sie an etwas anderes glauben?”

Soll das heißen: “Warum teure Medikamente zahlen, wenn auf dem Beipackzettel Schauermär steht, die die Kranken dazu bringt, das Zeug nicht anzuwenden?”

In einem ungeheuerlich dreisten Film, gemacht von Bert Ehgartner für den ORF, ist genau dies der Fall:
http://tvthek.orf.at/programs/1319-Thema/episodes/1514973-Thema/1515003-HIV-Therapie-wider-Willen

“HIV-Therapie wider Willen (16:16)

Barbara Seebald Anfang Juni verurteilt, weil sie ¿ihr Baby über eine Hausgeburt und durch Stillen fahrlässig mit HIV-infiziert hat.¿ Nicht nur das Baby, auch ihre drei anderen Kinder werden ihr weggenommen. Doch die Behörden zwingen auch HIV-positive Mütter, bei deren Babies das Virus nicht nachgewiesen werden kann, ihr Kind vorbeugend mit der schwerbelastenden antiviralen Therapie zu behandeln. Bert Ehgartner hat für THEMA mit betroffenen Mütter und mit AIDS-Experten gesprochen.”

Da wird dann eine arme, arme Mutter gezeigt. Die ja sooo viele Zweifel hat. Und dann steht da im Beipackzettel sooo viel Böses drin.

Was die dem Kind angetan hat (wegen ihr ist es mit HIV infiziert), das wird zwar so irgendwie am Rand angedeutet, aber daß das ein VERBRECHEN ist, unter dem das Kind sein ganzes Leben leiden und dann auch wohl sterben wird, das geht bei Ehgartner’s Darstellung völlig unter.

In dem Film wird auch ein Interview mit einer Ärztin gezeigt, einer Homöopathin.

Welchen Einfluß hat diese Frau wohl auf ihre Patienten? Wenn man sieht, wie (kein Risiko-Patient, also kann er nicht HIV haben) sogar Laborergebnisse ganz bewußt ignoriert werden, ist klar, WESSEN Plaisirchen da auf Kosten des Lebens von Menschen ausgelebt werden.

#72 |
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“Es erscheint mir sehr interessant, wie unwissenschaftlich Ärzte sich “auseinandersetzen”. Sollten doch die Ärzte sich zusammensetzen, fernab jeglicher ideologischer Verblendungen.”

Ja, so leicht läßt sich eine Falle auslegen… Einfach BEIDEN SEITEN ideologische Verblendung vorwerfen. Und Toleranz fordern. Am besten, so wie Hoppe es getan hat, sogar fordern eine Diskussion “auf gleicher Augenhöhe”. Mit anderen Worten: eine Verbrüderung der wissenschaftlichen Medizin mit Pfusch.

Das ist ein Skandal!

Mehr zu Hoppe:
http://www.ariplex.com/ama/amahoppe.htm

#71 |
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http://auramorph.wordpress.com

Lufthomöopathie? Schon wieder ein neuer Guru, der sich ein Stück vom Kuchen abschneiden will?

Neulich war im Fernsehen ein “Aura-Chirurg” zu sehen, einer der übelsten Scharlatane, und einer der unerträglichsten “Filme”, mit denen Kranke manipuliert werden.

Und jetzt “Lufthomöopathie”… Darf man fragen, ob die Fernsehjournalisten des WDR schon Schlange stehen für die Berichterstattung?

Mehr über die Glanzleistungen des WDR:
http://www.kindersprechstunde.at

#70 |
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“Warum denn immer “entweder oder”? Wo bleibt die Toleranz?”

Keine Toleranz für Pfusch!

“Man kann Schulmedizin und Homöopathie gut verbinden, oft reicht die Homöopathie allein aber schon aus.”

EXAKT DAS ist das, was ich in einem anderen Beitrag als DIE große Gefahr beschrieben habe: daß ein Placebo ALLGEMEIN als WIRSAME MEDIKATION eingesetzt wird.

“Diese ideologieverbrähmte, fundamentalistische Sichtweise, die hier oft zu lesen ist, hilft wirklich niemandem.”

Doch. Die hilft den Abzockern, die gnadenlos trotz eindeutiger wissenschaftlicher BEWEISE an Schamanentum, an Guruismus und an der Psychiatrisierung von Kranken profitieren wollen.

“Die Mediziner (mit einigen Ausnahmen) haben schon immer die Weisheit gepachtet.”

2 x 2 = 4

Was beweist, wie intolerant, rechthaberisch und arrogant die Mathematiker sind.

“Leider zeigt die Geschichte der Medizin, wie oft sie sich blamiert haben. Wer redet eigentlich über die tausenden von Toten, die durch die Nebenwirkungen der schulmedizinischen Medikation jährlich versterben?”

DIESE Toten sind ein Freibrief dafür, daß Spökenkierer und Schamanen ihren Zauber auf Kosten der Gesundheit und des Lebens von Kranken ausleben dürfen???

“An Homöopathie habe ich noch keinen sterben sehen, wohl aber genesen.”

Das ist ein Irrtum. Diese Menschen sind gesund geworden TROTZ Homöopathie.

“Wer sagt eigentlich, das es neben dem Nervensystem und dem Hormonsystem nicht noch ein anderes Informationssystem im Säugetierkörper gibt, das wir noch nicht kennen?”

“Als die Erde noch eine Scheibe war, hatten die damaligen Machthaber auch noch keine Ahnung von der Kugel, waren aber sehr von sich überzeugt.”

Die Kirche hat ihren Wahn mit Gewalt durchgesetzt. Auf dem genau gleichen Wahn beruht der Glaube an die Homöopathie.

#69 |
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Andreas Herbst
Andreas Herbst

@ Dipl.-Ing. A. Deckers:

Ihr Zitat:

was immer sie haben, es ist psychisch… Das gipfelt dann in Dingen wie “Psychoneuroimmunologie” und – als overkill – in der Behauptung Krebs sei Folge eines psychischen Konflikts

Zitat Ende

Wer einmal die Vorlesung des Prof. Dr. Mück, Tübingen über die Apoptosemechanismen einer Humanzelle komplett gehört hat, der zieht nur den Hut, ob der Komplexizität bei der zellulären Vervielfältigung!

Hier wird jedem sehr schnell klar, daß Krebs absolut nichts psychisches sein kann.

Viele Grüße

#68 |
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Andreas Herbst
Andreas Herbst

@ Dipl.-Ing. A. Deckers,

es gibt nur zwei Dinge, die sind unendlich, das Universum und die Dummheit der Menschen

Wer das gesagt hat, wird heute viel und oft zu Unrecht zitiert.

Ich kann Ihnen nicht die Relativitätstheorie erklären, dafür liegt das Studium zu weit zurück, aber deswegen ist sie nicht falsch.

Ich kann Ihnen nicht die Schrödinger-Gleichung als komplette Gleichung lösen, aber deswegen ist nicht alles so einfach und leicht.

Sie haben Recht, wenn Sie auf die alleinige Ausrichtung des psychologischen Aspektes in der Homöopathie hinweisen.

Doch man sollte den “alten Fritz” zu Worte kommen lassen: “… jedem Tierchen sein Plesierchen..”

Warum sollen denn Gelder ausgegeben werden, die Menschen nicht helfen, wo dann die Schulmedizin versagt (selbsterfüllende Prophezeiung des Beipackszettels), nur weil sie an etwas anderes glauben?

Viele Grüße!

#67 |
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Andreas Herbst
Andreas Herbst

@ Dipl.-Ing. A. Deckers,

das mit der Kirlian-Kamera, ja Danke für den Hinweis.

Es stimmt, es ist super, ja, die Wahrheit wurde nicht wirklich gehört.

Ich vrgleiche gerne mit GG, der wurde auch vor die Inquisition gezerrt, aber irgendwie wissen wir heute, daß ER damals Recht hatte.

Viele Grüße!

#66 |
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Dr. med. Alexander Smirnov
Dr. med. Alexander Smirnov

Homöopathie ist mehrals 200Jahre alt nur das beweißt die Wirkung und Effektivität, ales anderes nur Politik auf das Geld von Pharmafirmen!

#65 |
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Andreas Herbst
Andreas Herbst

@ Dipl.-Ing. A. Deckers

wie gesagt, ich habe ein komplettes Fläschchen Globuli in meinen Tee geschüttelt (vielleicht lag´s ja auch daran), und der Tee war perfekt gesüßt. Und ich lebe noch…
Das dreimal wiederholt, hier sind also schon drei Fallbeschreibungen aufgeführt.

Aber sehr geehrter Herr Deckers,

wenn einem Patienten geholfen wird, dann ist das Ziel das Ergebnis. Denn mit dem Placeboeffekt kann der Behandlungserfolg doch auch “nach hinten losgehen”.

Wichtig hier ist eine Aufklärung des Arztes beim Patienten über die Therapie.

Wenn mir jemand sagt, daß kein einziges Molekül des Wirkstoffes im Medikament ist, dann werde ich auch dem Behandlungsversuch nicht zustimmen.

Aber der Placeboeffekt ist doch unbestreitbar. Und was ist, wenn er dem Patienten hilft? So soll´s doch gut sein.

Natürlich ist noch kein Mensch an Homöopathie gestorben, wohl aber an den Folgen der nicht adäquat behandelten Krankheit.

Have a nice evening! (or night)

#64 |
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“Mich als Naturwissenschaftler würden die Hintergründe interessieren, warum zum Beispiel Kristallisationbilder unterschiedlich ausfallen.”

Im einfachsten Fall: Schmutz.

Vor fast 40 Jahren wurde Kirlian-Fotografie hochgejubelt. Dabei war ein besonders magisches Experiment beeindruckend: Ein Blatt wurde auf eine Glasplatte gelegt, es wurde fotografiert.
Dann wurde ein Stück des Blattes abgeschnitten, das restliche Blatt wieder fotografiert. Und, oh Wunder, auf dem Kirlian-Foto sah man noch die Umrisse des ursprünglichen Blatts. Was dann als “Beweis” dafür diente, es gäbe eine “Information”, ein Gedächtnis der “Aura”.

Später kam heraus, daß die Glasplatte für das 2. Foto nicht geputzt worden war, so daß es immer noch die Spuren des GANZEN Blatts vom 1. Foto trug. Diese Tatsache wurde dann aber nicht mit der gleichen Begeisterung verbreitet.

So war’s:
http://www.ariplex.com/ama/ama_kirl.htm

#63 |
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“Die Grundlage der Homöopathie ist die Arzneimttelprüfung am Gesunden!!
Jeder sollte einmal ein Mittel einnehmen wenn er gesund ist und dann sehen was passiert! So hat es Hahnemnann mit Chinin auch gemacht!!”

Oha, ein Blattschuß. Hahnemann’s Versuch mit der Chinarinde geht voll daneben, wie man hier lesen kann:

http://www.ariplex.com/ama/ama_eh01.htm

#62 |
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Andreas Herbst
Andreas Herbst

@ Marcel Kirberg:

Genau das habe ich gemacht – der Tee war süß und ich lebe noch.

Und nun?

#61 |
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“…aber warum soll ein Patient nicht homöopathisch behandelt werden, wenn er daran glaubt? Jedem das Seine – und die Freiheit, zu entscheiden! Das Wohl des Patienten steht als oberstes Gebot – und wem Kügelchen nutzen, tja, dem nutzen sie eben!”

Das ist ein sehr gefährlicher Irrtum.

Es gibt Placebos, und es gibt manchmal leider die Notwendigkeit, sie auch in einer Behandlung einzusetzen. DABEI ist aber dem Behandler sehr wohl bewußt, daß es ein Placebo ist. Dr Arzt ist zum Einsatz des Placebos gezwungen, weil es Situationen gibt, in denen er mit einem Placebo vergleichen, also ein Placebo einsetzen muß.

Aus diesen seltenen Situationen wird aber extrem unzulässig verallgemeinert:

Erstens, daß Placebos IMMER,
zweitens bei Jedem,
drittens als alleinige Medikation

eingesetzt werden können. DARÜBER HINAUS werden sie in der Bevölkerung als VOLL WIRKSAME Medikamente propagiert und mit religiotem Eifer indoktriniert. Es heißt Homöopathie oder wie auch immer, UND es impliziert IMMER die Unterordnung des Kranken und den Behandler als allwissenden, gnädigen, guten, weisen Guru. Und es impliziert IMMER die Psychiatrisierung des Kranken.

Homöopathische Mittel sind wirkungslos und damit Placebos.

ABER Homöopathie wird als WIRKSAM behauptet UND DAMIT als ALLGEMEIN WIRKSAME BehandlungsMETHODE propagiert. Damit wiederum ist Homöopathie KEIN Placebo mehr, sondern ein Betrug.

Im Rahmen dieses Betrugs werden weitere Dinge reingemischt:

1. Mittel mit hohem Wirkstaoffanteil (so zinc gluconate, was den Riechnerv zerstört, siehe die von mir zitierte Quelle) oder Quecksilber (sogar in großem Umfang!)

2. Homöopathische Mittel werden ANSTELLE wirksamer Mittel eingesetzt, eben aufgrund der Lüge, sie seien wirksam. Damit wird dem Kranken wertvolle Zeit gestohlen, die er für eine WIRKSAME Behandlung hätte nutzen können. Die Folgen können tödlich sein – und sind es auch oft genug.
Bei Todesfällen wird allerdings die “Restaufbereitung” des Restkranken der bösen “Schulmedizin” aufgegeben, die dann nur das Ableben des Patienten feststellen kann, WOFÜR sie dann den Schwarzen Peter bekommt, SIE könnte ja keine Patienten heilen.

3. Bei Behandlungen werden homöopathische Mittel ZUSÄTZLICH verabreicht. Tritt eine Besserung ein, wird sie selbstverständlich den homöopathischen Mitteln zugeschrieben. Diese Betrugsmethode erfreut sich großer Beliebtheit auch bei Studien.

#60 |
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Marcel Kirberg
Marcel Kirberg

Die Grundlage der Homöopathie ist die Arzneimttelprüfung am Gesunden!!
Jeder sollte einmal ein Mittel einnehmen wenn er gesund ist und dann sehen was passiert! So hat es Hahnemnann mit Chinin auch gemacht!!

#59 |
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Tierheilpraktikerin

An alle, “die mit Kügelchen behandeln”
Mehr als 60 Kommentare in so kurzer Zeit auf diesen Artikel !
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Wir wissen doch, was wir mit den Kügelchen erreichen und was nicht.
Und denen, die es nicht wissen WOLLEN, werden wir es niemals verdeutlichen oder nahe bringen können.
Ich persönlich habe es mir abgewöhnt, Energie in diese fruchtlose Diskussion zu investieren.

#58 |
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Ich finde es immer wieder deprimierend, dass im 21. Jahrhundert und 40 Jahre nachdem die Biomathematik obligat in den Gegenstandskatalog der Approbationsordnung eingeführt wurde, es sich im deutschen Gesundheitssystem immer noch nicht herumgesprochen hat, dass es in der Medizin die folgenden drei, streng zu unterscheidende Dinge gibt:

1. Saubere wissenschaftliche Studien nach den Regeln der Biomathematik
2. Sogenannte “Studien”, die sich nicht an diese Regeln halten, und die deshalb nichts beweisen
3. Einzelfallbeobachtungen, die praktisch garnichts beweisen

Es ist überhaupt kein Problem gemäß 2. eine sogenannte “Studie” zu arrangieren, die “beweist” dass 1mg eines Pferdeapfels, den ein weißes Pferd bei Vollmond gelegt hat, und das in einem Liter frischen Brunnenwassers 1000 mal bei Neumond geschüttelt wurde, ein hervorragendes und völlig nebenwirkungsfreies Mittel gegen grippale Infekte ist, weil alle Patienten sich nach 3 Tagen Einnahme viel besser fühlten.

Genauso sind auch alle “Studien” zustandegekommen, die irgendeinen Effekt von Homöopathie beweisen.

Genauso sicher ist aber auch, dass in einer Studie gemäß 1. festgestellt würde, dass die Wirkung exakt dem Placeboeffekt entspricht. Genau wie das auch in ALLEN sauberen Studien über die Homöopathie der Fall war.

Behandlungen mit Placebos sind erwiesen wirksam und deshalb mittlerweile längst ein wichtiger und anerkannter Teil der Schulmedizin, gegen den auch überhaupt nichts einzuwenden ist, unter drei Voraussetzungen:

1. Der Arzt muss sich bewusst sein, dass er mit dem Placeboeffekt arbeitet.
2. Es darf keine Indikation für eine Behandlung mit einem pharmakologisch wirksamen Medikament vorliegen.
3. Da es bei der Placebotherapie völlig egal ist, mit welchem Placebo man arbeitet, sollte das Placebo wenig oder garnichts kosten.

Leider sind bei sehr vielen Homöopathiebehandlungen diese drei Voraussetzungen nicht erfüllt.

Und da beginnt es problematisch zu werden.

#57 |
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Walter Argus
Walter Argus

Vielleicht sollten die verschiedenen medizinischen Richtungen endlich einmal aufhören, sich immer wieder (narzisstischerweise) zu streiten, wer denn “Recht” hat und den Patienten ein Selbstbestimmungsrecht zubilligen, sich auszusuchen, wo und von wem sie sich behandeln lassen und selbst zu sehen, was Ihnen gut tut – schließlich zahlen die auch ihre Beiträge selber und woanders, wenn ich etwas kaufe, entscheide ich ja auch, wo und was. Ich denke jeder auf Qualität (und damit auf Ansehen und guten Leumund) bedachte Bahandler/in, wird sich hierbei bemühen, seinen Patien/innen eine gute “Leistung” zu bieten, mit der er/ sie zufrieden ist, weil sie ihm/ihr geholfen hat.

#56 |
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Andreas Herbst
Andreas Herbst

@ Sven Falkenhain:

Danke für den Hinweis auf die Herdentiere. Schmunzel.
Und völlig in Ordnung der Hinweis auf das analytische Denken.
Mir liegt solche Polemik normalerweise nicht. Aber hier werden sich ja die Köpfe eingehauen und dabei wird leider der Patient vergessen. Ich glaube nicht an die Homöopathie, und ich werde sie auch nich als Behandlungsform wählen. Aus Überzeugung.
Aber warum darf denn der Patient, der daran glaubt, nicht danach behandelt werden? Wenn es dann (warum auch immer) wirkt, genau dann ist doch der Auftrag des Arztes erfüllt! (Und hier kommt ein !)(Und hierauf kommt es an!)

Übrigens war mir vorher schon klar, daß ich hier Äpfel mit Birnen vergleiche – aber ich wollte mal sehen, wer das bemerkt.

Aber es geht ja die Diskussion offensichtlich nicht um das fachliche, auch Kommentare der Gegner der Homöopathie sind, diplomatisch ausgedrückt, schwach!

Mich als Naturwissenschaftler würden die Hintergründe interessieren, warum zum Beispiel Kristallisationbilder unterschiedlich ausfallen. Eine Erklärung, daß da Wasser ein Gedächtnis hat, ja in welcher Form denn?

Hier werden Fragen beantwortet, die so nicht von der aktuellen Wissenschaft beantwortet weren können. Aber nur aus der Tatsache heraus, daß eine Frage noch nicht schlüssig beantwortet werden kann, ist die Kontrathese nicht automatisch richtig.

Zu: “… und sie dreht sich doch…” – nach damaligen Wissenstand konnte es nicht sein, was ist. Also wurde der gute Mann vor die Inquisition gezerrt. Heute wissen wir mehr.

Schönen Abend zusammen! (Und auch Ihnen, Herr Falkenhain)

#55 |
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Barbara Graf
Barbara Graf

Kommentar zu Herrn Ramus. Bei der Homöopathie handelt es sich nicht um eine “ausgedachte” Therapie. Hahnemann wurde von dem Gedanken geleitet, durch die Gabe von potentiellen Noxen das Immunsystem zu stärken und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Passiert beim Impfen etwas anderes? Ich möchte Ihnen empfehlen , mal eine Arzneimittelprüfung zu lesen: Dort berichten die Testpersonen von ihren Erfahrungen. Schönes Wochenende!

#54 |
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“Aber ich selbst habe zwar auch noch keinen (Gott sein dank!!!) an den Folgen der Schulmedizin sterben sehen!”

Ich schon. Liegt vielleicht daran, dass ich Arzt bin.

Und auch da gibt es einen Einzelfall: der leider gestorbene Krebspatient, welcher mit Vitamingaben geheilt werden sollte!!!

Hallo, aufwachen! Es geht hier nicht um Phytotherapie oder Vitamine. Es geht um Homöopathie. Bitte ein Mindestmaß an analytischem Denken!

Nur damit ich nicht missverstanden werde: Ich bin “Schulmediziner”

p.s.: Ausrufezeichen sind keine Herdentiere

#53 |
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Bertlinde Fiedler-Stamm
Bertlinde Fiedler-Stamm

Leider verdient die Pharmaindustrie an den homöopatischen Mitteln (weil viel günstiger) nicht so viel, sonst gäbe es diese Diskussionen nicht!
Würden unsere Politiker beschließen ALLE die in der Pharmaindustrie tätig sind mit der “Säuglings-Zwölffachimpfung” zu impfen und hierfür einen Impfzwang aussprechen, wären alle medizinischen Themen, gleich welcher Art, mit einem Rutsch vom Tisch!
Leider wird dies niemals passieren …

#52 |
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“Auch wenn es immer wieder versucht wird – eine richtige Wissenschaft ist die Medizin immer noch nicht – Empirie.”

Aber sie bedient sich in wesentlichen Teilen der Wissenschaft und schmückt sich auch ein wenig damit.

“…weil das eine ausgedachte Therapie ist und im Prinzip nicht auf Erfahrungen beruht.”

Das genaue Gegenteil ist der Fall. Man merkt, dass Sie sich noch nicht ein Stück weit mit der Homöopathie befasst haben. So wie viele ihrer erklärten Gegner.

#51 |
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Andreas Herbst
Andreas Herbst

Hallo zusammen,

ich zitiere:”… ich habe noch niemanden an den Folgen der Homöophatie sterben sehen…”

Dem kann ich nur zustimmen – ich lebe ja auch noch. Aber ich selbst habe zwar auch noch keinen (Gott sein dank!!!) an den Folgen der Schulmedizin sterben sehen! Aber hier liegt doch genau der Denkfehler – die Homöopathie ist es ja auch nicht, die Krankheit, welche nicht adäquat behandelt wird, führt zum Tod.
Und auch da gibt es einen Einzelfall: der leider gestorbene Krebspatient, welcher mit Vitamingaben geheilt werden sollte!!!! Alles vergessen? Das hat sogar juristisch Staub aufgewirbelt!

Forschung muß auch Querdenker ertragen, aber hier gibt es wohl nur senkrecht nach unten denkende Leute!

Schade! Trotz Allem einen schönen Abend!

#50 |
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Barbara Graf
Barbara Graf

Eigentlich habe ich auch aufgehört, mich über Menschen aufzuregen, die selbst keine Erfahrungen mit der Wirkung homöopathischer Mittel haben und trotzdem von Aberglaube, Kaffeesatzleserei und mangelnder Intelligenz sprechen, aber manchmal ärgert es mich doch. Die meisten Hausärzte verordnen bei Halsschmerzen erstmal ein Antibiotikum “gegen die Halsentzündung”, natürlich ohne vorher einen Abstrich zu machen. Was kostet das?????Möglicherweise kann hier auch Belladonna helfen, für wenige Cent. Der unsägliche, schlecht recherchierte Spiegelartikel war wohl nur dazu gedacht, die Auflage zu steigern und der Artikel von Dr. Kron stößt in das gleiche Horn. Ein guter Kommentar ist bei der Carl und Veronika Carstens Stiftung zu finden, die sich WISSENSCHAFTLICH mit der Homöopathie befasst.www.carstens-stiftung.de/SPIEGEL_Stellungnahme_KVC.pdf Ansonsten: Es lebe das Sommerloch!!!

#49 |
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Andreas Herbst
Andreas Herbst

@ Marcus Kerkhoff:

Sehr geehrter Herr Kerkhoff,

wenn meine Verwendung der Globuli ein bestimmungsgemäßer Gebrauch war, na dann bin ich ja einigermaßen überrascht, daß ich noch lebe!

Helmut Schmidt muß für die vielen Raucher auch immer herhalten – Zitat:”… siehste woll, dem geht´s immer noch gut – Rauchen kann ja nicht schädlich sein, der lebt ja immer noch!…”

Und so wie die Befürworter der Homöopathie immer die eigenen Erlebnisse in den Vordergrund rücken, so habe ich meinen Erfolg nun auch einmal in den Vordergrund gerückt – der Tee war wirklich angenehm süß!

Nach Ihrer Meinung müßte ich ja mittlerweiler gar nicht mehr diese Kommentare schreiben dürfen.

Wie geht denn das – wenn es doch so wirksam ist?

Trotz Allem – Ihnen (und allen anderen) einen schönen Abend noch!

#48 |
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Karina Volkmann
Karina Volkmann

Ich habe auch langsam den Verdacht, dass die Diskussion über die Homöopathie das Sommerloch füllen soll und/ oder von der Pharmalobby unterstützt wird. Wer Homöopathika nimmt, bezahlt nicht die teuren Allopathika. Über deren exorbitante Kosten zu diskutieren wäre erheblich interessanter!

#47 |
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Roland Kauke
Roland Kauke

Religiöser Wahn, oder besser pseudoreligiöser, treibt sowohl Schulmedizin, als auch Homöopathen, führt zu Dogmatismus und dazu, dass man nur noch den eigenen Standpunkt gelten lässt. Jede Methode, die sich selbst untersucht, wird natürlich zeigen (wollen), dass sie funktioniert. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass hier wie dort Effekte auftreten, deren Erklärung sich leider unseren heutigen Erklärungsmöglichkeit entziehen – vielleicht auch glücklicherweise. :) Aber ich lese oft höchst fasziniert Erkenntnisse der Forschung, die mein Verständnis für Arzneimittel und Zusammenhänge vertiefen.

Was die Behandlung mit Homöopathie anbelangt, bin ich der Meinung, dass die Patienten und nicht die “Schulen” darüber entscheiden sollen, wie sie behandelt werden wollen. Ich bin durchaus dafür, die Erstattung von Homöopathie wieder aus dem GKV-Katalog zu streichen. Erstens ist die Erstattung lt. ärztlicher Kollegen oft nicht angemessen und zweitens führt die aktuelle Erstattungspraxis zu einer Wettbewerbsverzerrung, was zur Folge hat, dass wir ein Heilpraktiker-Homöopathensterben erleben werden. Es mag zwar nicht allen gefallen :) , aber Heilpraktiker sind ein Teil unseres Gesundheitssystems.

Bietet den Menschen doch eine einfachste Grundversorgung zu einem extrem niedrigen Beitrag und lasst jeden mit dem dann verbliebenen Geld sich entsprechend zusatzversichern, was heute ja schon relativ preiswert möglich ist. Das jetzige System ist eh ein sterbendes und besser ein Wechsel, der einmal bewusst und vielleicht schmerzhaft vorgenommen wird, als ein scheibchenweiser Untergang.

#46 |
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Auch wenn es immer wieder versucht wird – eine richtige Wissenschaft ist die Medizin immer noch nicht – Empirie. Und Evidenz heißt eher Zahlenspiel und wer sich am Wichtigsten macht, hat die Evidenz gewonnen (natürlich nicht immer).
An die Homöopathie glaube ich deshalb nicht, weil das eine ausgedachte Therapie ist und im Prinzip nicht auf Erfahrungen beruht. Allerdings wirkt die Homöopathie bei einem Teil der Menschen, warum möglicherweise , möchte ich mal offen lassen. Schließlich verabreichen wir Ärzte auch genügend Medikamente ohne wirklich nachgewiesenen Nutzen und nur, weil wir schöne bunte Bildchen gesehen haben.
Gruß, K.

#45 |
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ergänzend: und man mag über die Homöopathie denken, was man will, sie ist kein Produkt esoterischer und romantischer Vorstellungen. Hahnemann war kein Spinner, er war ein klar denkender und vielseitig begabter Arzt und Apotheker und fühlte sich der Aufklärung verpflichtet.

#44 |
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Karina Volkmann
Karina Volkmann

Warum denn immer “entweder oder”? Wo bleibt die Toleranz? Man kann Schulmedizin und Homöopathie gut verbinden, oft reicht die Homöopathie allein aber schon aus. Diese ideologieverbrähmte, fundamentalistische Sichtweise, die hier oft zu lesen ist, hilft wirklich niemandem. Die Mediziner (mit einigen Ausnahmen) haben schon immer die Weisheit gepachtet. Leider zeigt die Geschichte der Medizin, wie oft sie sich blamiert haben. Wer redet eigentlich über die tausenden von Toten, die durch die Nebenwirkungen der schulmedizinischen Medikation jährlich versterben? An Homöopathie habe ich noch keinen sterben sehen, wohl aber genesen.
Wer sagt eigentlich, das es neben dem Nervensystem und dem Hormonsystem nicht noch ein anderes Informationssystem im Säugetierkörper gibt, das wir noch nicht kennen? Als die Erde noch eine Scheibe war, hatten die damaligen Machthaber auch noch keine Ahnung von der Kugel, waren aber sehr von sich überzeugt.
Das eine tun, das andere nicht lassen, alles zu seiner Zeit. Mein Hund, den ich erflogreich mit Homöopathie behandele, kann allerding das Wort “Placebo” nicht in den Schnee pinkeln. :-)

#43 |
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an unsere Naturwissenschaftler hier: man sollte wissen, dass der Entwickler der Homöoapthie, Samuel Hahnemann, als der erste Wissenschaftler unter den Medizinern bezeichnet werden kann. Er war der Erste, der systematische Blindversuche und Arzneitestungen durchführte, während der Stand der damalige “Schulmediziner” nur aus im Dunkeln tappenden Scharlatanen bestand, die ihre Patienten mit so segensreichen Dingen wie Aderlass und Quecksilber (nein, nicht als Homöopathika) therapierten. Deshalb, liebe Pharmazeuten: ohne die Homöopathie wäre vermutlich einiges anders gelaufen. Ist das nicht deprimierend?

#42 |
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Dr. med. Gerhard Geczek
Dr. med. Gerhard Geczek

Interessant ist die gebetsmühlenartige Behauptung, dass Homöopathie reiner Placeboeffekt sei, wenn ein Krankheitszustand mit ihrer Hilfe überwunden wurde.
Das läßt doch darüber nachdenken, warum beispielsweise bei einem einfachen Erkältungsinfekt 3-4 schulmedizinische, z.t. teure Präparate eingesetzt werden, wo es doch mit einem guten, und entsprechend billigerem Placebo auch möglich ist den Krankheitszustand zu beherrschen.

#41 |
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Marcus Kerkhof
Marcus Kerkhof

Meine Frau hat ihren cholerischen Vater mit Nux Vomica behandelt- und zwar ohne sein Wissen-und siehe da, der Mann kam wirklich zur Ruhe und reagierte gelassener. Der Schäferhund mit einer schweren Entzündung wurde mit Traumeel behandelt und war nach kürzester Zeit wieder entzündungs-und beschwerdefrei. Unsere tochter lag mit einer schweren Mandelentzündung mit sehr hohem Fieber im Krankenhaus, keine Antibiose schlug an, da behandelte sie meine Frau mit Engystol, schon am zweiten Tag sank das Fieber und vier Tage später war sie beschwerdefrei.
Unser herzkranker Sohn bekommt Diuretika und leidet dadurch besonders Nachts an schlimmen Wadenkrämpfen, ein paar Schüssler D7 und die Krämpfe verschwinden, durch eine niedrige Dauermedikation mit D7 sind sie auch nicht meh aufgetreten.
Alles Placebo- das kann ich nicht glauben.
Vielleicht sollten die Skeptiker wirklich einmal an sich selber testen ob diese Mittel wirken oder nicht.
Ich bin allerdings auch nicht dafür, wie viele Leute die ich kenne es handhaben, dass sie ihren Kindern sobald sie sich auch nur den Finger geklemmt haben Arnika in den Mund stopfen, Homöopathie ist ernst zu nehmende Medizin, die bei nicht bestimmungsmäßigem Gebrauch sehr wohl schaden kann.

#40 |
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Heilpraktikerin Sabine Marion Sturm
Heilpraktikerin Sabine Marion Sturm

Was werden sich doch die Köpfe heiss geredet
.
Vor etwas mehr als 10 Jahren, gehörte ich auch zu dem Lager der Zweifler und Ahnungslosen.

Wie soll das denn wirken, da ist doch nichts nachweisliches drin,….?

Doch wie das Leben so spielt, es kam der Zeitpunkt, da half mir von dem ganzen “Schulmedizinischen” nichts. Im Krankenhaus war man ratlos. Eine Bekannte von mir verabreichte mir damals ein paar “Zuckerkügelchen” wenige Zeit später zeigten sich deutliche Besserungen. Hm,- war also doch was dran, an dieser Potenzierung.

Wie kann ein Haifisch einen Tropfen Blut in einem Ozean über Meilen hinweg riechen?!? Wir Menschen bekommen es weder mit unseren Sinnen noch mit hightech Geräten hin!

Für mich, war meine damalige Erfahrung der Einstieg in die Homöopathie. Zum Glück muss ich sagen, denn diese “Wunder” haben sich immer wieder eingestellt. Ob nun daran geglaubt wurde oder nicht.

Homöopathie wirkt!

Sie ist jedoch kein Spielzeug und wer die einzelnen Mittel und deren Wirkung nicht kennt, sollte Vorsicht walten lassen. Eine fundierte Ausblidung ist wie überall das A und O.

Kein Politiker wird einem Chirurgen vorschreiben wie er sein Skalpell zu führen hat,…. jedenfalls noch nicht, aber was nicht ist kann ja noch werden. Kommt vielleicht auch auf den Aufsichtsratsposten an, der dann gerade bekleidet wird…..

#39 |
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Andreas Herbst
Andreas Herbst

@ Dipl.-Ing. A. Deckers,

so krass sollte man es vielleicht nicht ausdrücken, aber ich denke als Naturwissenschaftler genauso. Sehr interessant Ihr www.*** – Link, den werde ich mir speichern! Das Thema Impfen ist ja genauso konträr belegt!

Viele Grüße – “… und sie dreht sich doch …”

#38 |
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“Bei der Firma Weleda wurden Wachstumsversuche mit Getreide gemacht, welche mit verschiedenen homöopatischen Mitteln getränkt wurden. Das unterschiedliche Wachstum ist reproduzierbar und beweiskräftig.
Vor der Antibiotikaära wurde in Amerika in Philadelphia in ganzen Kliniken homöopatisch gearbeitet, die Fälle wurden akribisch aufgezeichnet. Allein diese zehntausende von Kasuistiken beweisen die Homöopathie eindeutig.
Bei Kristallisationsbildern zeigten sich – reproduzierbar – eindeutig Unterschiede zwischen beispielsweise einer D 200 und der reinen Alkohol-Wasser Mischung.”

Sorry, aber das ist albernster Kinderkram. Was bei solchen Kristallbildern” gepinselt und gemalt wird, spottet jeder Beschreibung. “Kindergarten” ist noch höflich dafür. Die Kliniken in den USA wurden geschlossen, und damit mit Grund!

Als ich mich mit der Pharmamafia beschäftigt habe, habe ich bei diesen “wissenschaftlichen Versuchen” horrenden Blödsinn entdeckt, der zu nichts anderem dient als infantiles Herumkaspern als Wissenschaft zu deklarieren und Kunden damit an der Nase herumzuführen.

Mehr: http://www.pharmamafia.com

#37 |
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Andreas Herbst
Andreas Herbst

Hallo zusammen,

hier wird ja heftigst diskutiert, interessant, mit welchen Argumenten. Offensichtlich haben die Befürworter der Homöopathie immer ihre eigenen Erlebnisse und Heilungen sowie Erfolge als Beispiel für die Wirksamkeit dieser Therapieform angeführt.
Die Gegner wiederum versuchen mit wissenschaftlich fundierten und reproduzierbaren Argumenten das Gegenteil zu beweisen.
Aus diesem Grund möchte ich hier auch mit einem persönlichen Ergebnis einer homöopathischen Behandlung ein Argument liefern.

Vor Jahren hatte meine Frau als Symptomatik Antriebslosigkeit, Schlafprobleme, trockene, rissige Haut, leichte Depressivität. Der damals behandelnde Arzt war Homöopath und verordnete mehrere Gläser verschiedene Globuli sowie eine genaue Dosierungs- und Einnahmeempfehlung. Diese wurde auch peinlich genau eingehalten. Nach einem halben Jahr erfolgte eine Verlängerung der Therapie.
Selbst war ich zu dieser Zeit als Ingenieur in der Glasindustrie tätig und hatte keinerlei Kontakt zur pharmazeutischen Industrie – weswegen wir auch die Therapie so stringend befolgten.
Durch persönlichen Umzug erfolgte ein Arztwechsel. Der machte eine Grunduntersuchung meiner Frau. Und fand einen Jodmangel als mögliche Ursache für eine starke Unterfunktion der Schilddrüse, folglich verordnete er zunächst L-Thyroxin und nach einem halben Jahr Folio (auch wegen einer gewünschten Schwangerschaft).

Enttäuscht und verärgert über die Therapieentscheidung des ehemaligen Hausarztes, verschwanden die noch fast neuen Fläschchen mit den Globuli in der hintersten Schrankecke.

Als Naturwissenschaftler (Diplom-Mineraloge) stellte ich mir Fragen, die hier im Forum auch immer wieder auftauchen, ohne für mich zu einer schlüssigen Antwort zu kommen.

Also machte ich mit den Globuli einen Selbsttest. Eines morgens schüttete ich die erste der drei Fläschchen Globuli komplett in meinen schwarzen Tee – meine Frau war nicht sehr begeister, ob der eventuellen Nebenwirkungen usw..

Ich muß allerdings sagen, die Wirkung war sehr überzeugend! Der Tee war genau richtig süß, nicht zu viel und nicht zu wenig.
Am nächsten Tag der nächste Selbstversuch – da ich noch lebte, war meine Frau zwar immer noch skeptisch, aber dultete den Versuch mehr oder weniger.
Und wieder war der Tee hervorragend gut gesüßt – perfekt!
Da wir drei Fläschchen Globuli hatten, kam am dritten Tag die dritte Flasche Globuli in den Tee – die Wirkung wie immer, perfekt gesüßter Tee!

Mittlerweile in der pharmazeutischen Industrie beschäftigt, möchte ich aber behaupten, bzw. bin mir absolut sicher, daß eine Packung Folio mit 90 Drops mir, auf einmal genommen, sicher nicht gut bekommen würden!

Klar, denn ich bin in erster Linie immer noch Naturwissenschaftler!

Aber wem es hilft – warum nicht? Nur bitte nicht immer die Einzelfälle als Beweis der Wirksamkeit anführen. Denn das ist genauso unwissenschaftlich, wie meine vorstehende Argumentation! Meine Kuh, mein Hund, mein Wellensittich – alles schön und gut! Wenn diese Tierchen wieder gesund sind, gilt das gleiche wie für einen gesund gewordenen Menschen – was es war, egal, es hat geholfen!

Nur woran soll ein verantwortungsvoller Arzt sich denn halten – an Einzelfälle oder die vielzitierte EBM?
An reproduzierbare Studien oder individuelle Fallbeschreibungen?

Ich werde der Homöopathie nicht glauben, aber warum soll ein Patient nicht homöopathisch behandelt werden, wenn er daran glaubt? Jedem das Seine – und die Freiheit, zu entscheiden! Das Wohl des Patienten steht als oberstes Gebot – und wem Kügelchen nutzen, tja, dem nutzen sie eben!

Und warum darf ich als Patient nicht wählen, womit mir geholfen werden soll? Vor allem, wenn es so preiwert ist, wie behauptet!

Viel Spaß beim Zerreißen meines Kommentars! Übrigens sind die Symptomatiken meiner Frau mit der zuletzt beschriebenen Therapie verschwunden . . . .

#36 |
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“Post hoc non est ergo propter hoc! :-))”

Kleine Übersetzungshilfe:

“post hoc ergo propter hoc”
==>
“after this therefore because of this”

#35 |
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“Frau Monika Schreck
Heilpraktiker/in

Ich habe kein Lust mehr zu diskutieren – vor allem nicht mit Menschen die kein bißchen Hintergrundwissen haben.”

Das geht den Wissenschaftlern geradewegs so. Wer unfähig zu wissenschaftlichem Denken ist, aber in seinem religiösen Wahn meint, der Mensch als Krone der Schöpfung Gottes KÖNNE nicht krank werden, der ist gerade das Gegenteil der Krönung der Schöpfung…

“Ob eine Musikkasette bespielt ist oder nicht kann man nicht mit einer chemischen Analyse feststellen!”

Solche dummen Beispiele gibt es einige, und die, die sie bringen, finden sich superprächtig und wunderbar. Nur sind solche Beispiel von der gleichen geistigen Qualität wie der alte Kneipenspruch “Bier macht keine Rotweinflecken”.

#34 |
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Post hoc non est ergo propter hoc! :-))

#33 |
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“Marcel Kirberg
Heilpraktiker/in

an Student:
Wieso Quecksilber, ich denke in homöopathischen Mitteln ist nichts drin! Da kann man doch schön weiter gurgeln.
Hast wohl den Unterschied zwischen Homöopathika und Phytopharmaka auch nicht verstanden!!”

Homöopathie ist Betrug, nachweislich sogar gefährlicher Betrug. Da werden Substanzen, einfach weil sie verdünnt sind, als Homöopathie bezeichnet. Auf diese Weise kann man ALLES, was verdünnt ist, als Homöopathie deklarieren und sich auf diese Weise um die wissenschaftlichen Beweise der Wirksamkeit drücken. Es gibt sogar “Homöopathen”, die D0 oder D1 als Homöopathie deklarieren.

Hier ein Beispiel für die durchschlagende Wirkung von Homöopathie: die Opfer verlieren den Geruchssinn:

http://www.salon.com/life/feature/2010/07/13/losing_my_sense_of_smell?source=newsletter

“Tuesday, Jul 13, 2010 21:01 ET
When every scent disappeared from my world
After a nasal spray robbed me of smell, I learned how much it shapes our
lives — from food to sex
By Bonnie Blodgett

Salon/iStockphoto

In the fall of 2005, after the first inklings of a scratchy throat, I
sniffed a bit of Zicam, a homeopathic nasal spray said to ward off colds.
When it burned like a blow torch, I figured the remedy was working: Go get
those germs.”

Bonnie Blodgett hat über ihre Erfahrungen ein Buch geschrieben. Die Firma hat mehrere Millionen Dollar Schmerzensgeld/Schadenersatz bezahlt.

#32 |
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Gabriela Bähre
Gabriela Bähre

Vor einigen Wochen erschien ein Artikel im Spiegel, in dem über die horenden Kosten von Krebsmedikamenten (bis über 100 000 ¿ pro Patient und Jahr) berichtet wurde, die die Überlebensrate nur minimal oder gar nicht erhöhten- aus 5,6 Monaten wurden z.B. einmal 6,2 Monate. Dies ist keine signifikamnte Wirkung. Aber diese Kosten werden nicht in Frage gestellt.
Ich arbeite seit Jahren auch mit homöopathischen Medikamenten und die Erfoge sind erstaunlich. Und ein Placeboefekt bei Kühen- nein, wirklich nicht. Die mögen nämlich Spritzen ganz und gar nicht. Trotzdem geht es ihnen besser.

Und ich selbst habe vor und nach einer Operation ( Weil Osteotomie)Schüsslersalze genommen, mein Heilungsverlauf hat Ärzte, Schwestern und den Krankengymnasten erstaunt. Nur letzterem habe ich meine Selbstmedikation verraten.

Ich bekam post Operationem täglich 2 Diclophenac und 5 Novaminsufontabletten, von den Novaminsulfon Tabletten habe ich nicht eine einzige genommen, statt dessen 3x 1 Traumeel pro Tag. Ich hatte weder Schmerzen, Fieber, noch sonst welche Beschwerden, nicht mal die geringste Wundschwellung. Und wurde statt nach den üblichen 6 Tagen schon nach vier Tagen entlassen. Natürlich alles Placeboeffekt. Ganz sicher nicht!

#31 |
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Frau Monika Schreck
Frau Monika Schreck

“…ich glaube jetzt eifriger denn je
an die Lehre des wundersamen Arztes,
seitdem ich die Wirkung einer allerkleinsten
Gabe so lebhaft gefühlt
und immer wieder empfinde.”
Johann Wolfgang v. Goethe in einem Brief vom 2. September 1820.
Ich habe kein Lust mehr zu diskutieren – vor allem nicht mit Menschen die kein bißchen Hintergrundwissen haben.
Ob eine Musikkasette bespielt ist oder nicht kann man nicht mit einer chemischen Analyse feststellen!
Ich fühle mich mit fast 60 gesünder wie mit 20 Jahren. Meine Tochter mit Legastenie und “Neurodermitis” hat nach der Gabe eines hom. Mittels angefangen zu lesen und war beschwerdefrei.
Ich habe mit der Homöopathie schon so viel positives beobachtet.
Als mein Mann vor Jahren den Groß-Zeh gebrochen hat gab ich ihm hom. Mittel. Duch meine Erfahrungen in Unfallaufnahme und OP wußte ich, daß man im Prinzip nichts machen kann außer einem strammen Verband. Mein Mann wollte nun aber doch genau wissen ob der Zeh wirklich gebrochen ist. Der behandelnde Arzt konnte nicht glauben, daß da eine Fraktur ist, weil es an dem Zeh weder blau noch geschwollen war. Ich sagte ihm, daß ich das hom. behandelt hätte. Da meinte er, das habe er gespürt, weil der Zeh etwas schmierig war (von Beinwellauflage). Jeder der von Homöopathie ein bißchen Ahnung hat wird jetzt lächeln und verstehen, daß ich mit diesem Arzt nicht über Homöopathie reden mußte.

#30 |
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Heilpraktiker

Leider kennt man mittlerweile die Verbandelungen zwischen Pharmaindustrie und Politikern.
Bei der Firma Weleda wurden Wachstumsversuche mit Getreide gemacht, welche mit verschiedenen homöopatischen Mitteln getränkt wurden. Das unterschiedliche Wachstum ist reproduzierbar und beweiskräftig.
Vor der Antibiotikaära wurde in Amerika in Philadelphia in ganzen Kliniken homöopatisch gearbeitet, die Fälle wurden akribisch aufgezeichnet. Allein diese zehntausende von Kasuistiken beweisen die Homöopathie eindeutig.
Bei Kristallisationsbildern zeigten sich – reproduzierbar – eindeutig Unterschiede zwischen beispielsweise einer D 200 und der reinen Alkohol-Wasser Mischung.
Diejenigen, welche behaupten, Homöopathie sei Aberglaube, haben sich offensichtlich noch nie mit dem tausende Seiten umfassenden Beweismaterial beschäftigt.
Wir leben gedanklich noch im Mittelalter. Hätte man damals gesagt, daß eine Kraft von vielen Pferden in einem dünnen Kupferdraht weitergeleitet werden kann, man hätte denjenigen unverzüglich in die Psychatrie überwiesen.
Wir haben heute die gleiche Arroganz. Nur, weil man eine Sache – noch – nicht versteht, kann sie nicht wirken.
Das Institut für Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen Universität Stuttgart hat bewiesen, daß Wasser Informationen speichert. Ich empfehle das Buch: Welt im Tropfen.
Meine Damen und Herren Zweifler – bitte informieren Sie sich etwas gründlicher, bevor Sie Dinge behaupten. Ihr Glaube oder Unglaube sei Ihnen belassen. Aber Sie haben nicht das Recht, dem Volk, welches augenscheinlich ein besseres Gespür für Heilung hat, eine wirksame Therapiemethode wegzunehmen.

#29 |
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Daniela  Jentzsch
Daniela Jentzsch

Ich betreibe seit 20 Jahren eine Naturheilpraxis für Pferde. Ca. 80% der anfallenden Erkrankungen lasssen sich sehr erfolgreich homöopathisch behandeln.
Hier von Placebowirkungen zu sprechen, wäre wohl doch etwas vermessen.
Einen Gegner, bzw. Ignoranten zum Thema Homöopathie zu überzeugen, habe ich schon lange aufgegeben.

#28 |
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Homöopathie ist (nur) bei Homöopathie-Gläubigen genauso wirksam wie Rosenkranzbeten und Weihwassertrinken -einreiben bei Katholiken.

Der entscheidende Unterschied ist dabei, dass Weihwasser und Rosenkranz umsonst sind.

Aber da gilt dann wohl nicht die Regel “Wer heilt hat Recht”, sondern die Regel “Was Gewinn bringt ist gute Medizin”.

#27 |
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In einem Buch fand sich der Hinweis: Fordert den Gegner der Homöopathie auf, ein Glas Wasser mit Tuberkulin D 200 zu trinken. In der Regel trollt sich der Gegenr, weil er doch Angst vor Tuberkulose hat. Die SPD hat durch die stellvertretende Fraktionsvorsietzende mir gegenüber erklärt, dass an der derzeitigen Regelung über die Anwendung der Homöopathie nichts geändert werden soll.Aber unter der Vorrausetzung, dass die Homöopathie nicht aus den Töpfen der gesetzlichen Krankenkassen ( Basisversorgung) finanziert werden darf.
Anekdote: Vortrag über die Wirksamkeit dr Homöopathie. Frage aus dem Zuschauerraum: Kann man akute Mandelentzündung mit Homöopathie heilen. Antwort: Man schon, Sie aber noch nicht. Kollege Villmar brachte den Begriff des sozial verträglichen Frühablebens in die Diskussion. Mein Stuerberater – 63 Jahre alt – starb an einer AMpulle Voltaren. Werden es dieses jahr wieder 2000 Tote sein, die auf das Konto von Diclofenac gehen?
So werden und wurden der Rentenkasse Ausgaben erspart. Arcoxia – ein anderes NSAR – hat die gleiche NEbenwirkung. Im Beipackzettel steht: Tödliche Nebenwirkungen sind bekannt. Ich denke, man sollte die Homöopathie als therapeutisches Werkzeug erhalten.
Habe 26 Jahre lang in einer orthopädischen Praxis Einzel- und Komplexmittelhomöopathie eingesetzt. Krankehauseinweidungen 90 % unter dem Durchschnitt, Arbeitsunfähigkeiten 50% unter dem Durchschnitt, Praxisgröße 20% über dem Durchschnitt. Ich hatte so enig ZEit (6,5 min im Durchschnitt ) für meine Patienten, dass der Placeboeffekt wegfällt. Zum Schluß ein Fallbericht.Patientin 4 Jahre alt – denkt da jemand an Placeboeffekt? Zunächst normale Entwicklung, dann zunehmende Verstopfung mit Megacolon. Der ENddarm muß jeden dritten Tag manuell ausgeräumt werden. Die Kinderchirurgen diskutieren ernsthaft die komplette Colonektomie. Homöopathie über die Dauer von vier Monaten, der Enddarm nimmt sein physiologische Funktion wieder auf, das Kind ist gesund. Placebo? Laßt uns die Homöopathie!

#26 |
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Guter Übersichtsartikel. Dass es nichts gibt, was von unseren Parteien nicht für den Stimmenfang instrumentalisiert wird, ist ein alter Hut. Sicher gibt es aufgrund der extremen Wirkstoffverdünnung Gründe an der Wirksamkeit der Homöopathie zu zweifeln. Aber warum immer dieses Gehadere um mögliche Placeboeffekte. Man stelle sich vor, es gelänge alle Krankheiten über Placeboeffekte – etwa durch Gabe von Traubenzuckerpillen – zu heilen. Besseres könnte uns gar nicht passieren. Das Patientenwohl hat alleroberste Priorität. Was ihm hilft gilt es zu fördern – ohne wenn und aber. ALles andere hat dahinter zurückzutreten – allen voran parteipolitisches Geplänkel.

#25 |
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Angela Steinle
Angela Steinle

Leider erlauben sich immer wieder Leute ihre Meinung öffentlich kundzutun, obwohl sie keinerlei persönliche Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht haben. Wie geht das?
Unsere Familie kam zum 1. Mal mit der Homöopathie in Kontakt als unsere damals 3-jährige Tochter immer wieder an Mittelohrentzündungen erkrankte und nach x-ten Gabe von Antibiotika war der letzte Ausweg der Schulmedizin, die wirklich vergrößerten Polypen zu entfernen. In dieser Situation bekamen wir von einer Freundin die Adresse eines homöopathischen HNO Arztes und voller Skepsis (weil unwissend und keinerlei Erfahrung mit Homöopathie) haben wir unsere Tochter dort vorgestellt. Und oh Wunder (nicht wissenschaftlich erklärbar) – unsere Tochter hatte niemals mehr in ihrem Leben eine Mittelohrentzündung und die Polypen waren nach einem halben Jahr auf Normalgröße zurückgegangen. So kamen weitere Erfahrungen mit der Homöopathie in unsere Familie und wir haben sie aufgrund unserer Versicherung immer selbst bezahlt und somit unserer Krankenkasse schon unendlich viel Geld gespart. Ach ja Tochter 3 Jahre – Placeboeffekt??? Zufall???
Und ihr Kritiker (ohne solche Erfahrungswerte mit der Homöopathie) ich zähle mich auch heute noch nicht zu den Gegner der Schulmedizin, sondern bin froh, dass es sie gibt. Denn die Homöopathie hat auch ihre Grenzen so wie die Schulmedizin auch. Und nicht jeder Verwender von Homöopathie kann in die Schublade der Esoterik gestellt werden. Die Kritiker lassen mich kalt, nein sie tun mir leid, denn ich masse mir keine Urteile an ohne persönliche Erfahrungen gemacht zu haben, zu keinem Thema – aber so “Besserwisser” wird es wohl immer geben.

#24 |
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Heilpraktiker

Wer einmal die Wirkung eines passenden homöopathischen Mittels in der D 200 an sich selbst erlebt hat, der wird diese Therapieform nie mehr infrage stellen.

#23 |
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Heilpraktikerin

Ich seh den Text, ich freue mich,
das Sommerloch es füllet sich.
Der Bach und Hahnemann sind drin
und vieles kommt mir in den Sinn.
Seh ich so manchen von den
siechen Patienten hin zum Heiler kriechen
Schulmedizin, ein Krankenhaus,
die Kurklinik ließ er nicht aus.
Der Schmerz in seinem Rücken ist
noch immer da, na so ein Mist,
der selbe tat gewaltig stinken,
die Hilfe war, mal mehr zu trinken.
Trank er mehr als 1 Glas Wasser am Tage
so gings ihm besser ohne Frage.
Nun frage ich in dieser Zeit.
Wer beweist mir des Wassers Wirksamkeit?

Hört auf zu streiten,schont die nerven,
sonst könnt ihr bald das Handtuch werfen.
Doch eins das weiß ich sehr genau,
dann hilft der geist der klosterfrau.
Bekomme euch das Leben wohl
mal mit Hömopathie,
mal mit Alkohol.
Es soll ja auch im Gläsel Wein gelegentlich
mal Wahrheit sein!!

DIE HAB ICH AUCH NOCH NICHT GESEHN
Nen schönen Tag
Auf Wiedersehn

#22 |
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Dass Homöopathie wissenschaftlich nicht begründet ist,ist bewiesen.Es ist Glaubenssache.Wer an Klapperstorch und Weihnachtsmann glaubt,glaubt auch an die Wirkung der Homöopathie.Es ist nicht mehr,als ein “ganz starkes” Placebo.Das kann bei Krankheiten,die von alleine verschwinden,natürlich “gut helfen”.So betrachtet,muss man es nicht verbieten.
Aber Kassenleistung sollte es auch nicht sein.

#21 |
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Dr.med Friedrich Schuster
Dr.med Friedrich Schuster

Die Zahlreichen Zuschriften zeigen vor allem eines:- es ist ein heißes Thema und es geht um viel Geld. Längst ist die Milchzucker und Leitunswasserindustrie zu einem der ¿Big Player¿ im Pharmageschäft geworden. 0.06% des Etats der Gesetzlichen Krankenkassen wir dafür aufgewendet. Das dürft mehr sein als zB Pfizer abgreift. Die privat finanzierten Milchzuckerkugel und Leitungswasser tränke machen das zigfache davon aus Dabei können Kleinstfirmen, die im wesentliche aus einer Maketing-Abteilung und einem Wasserhahn bestehen, Millionenumsätze realisieren.
Wie auch nicht?
Aufwendige Prüfverfahren? Wirkungsnachweis? Forschungsabteilung? Qualitätssicherung? ect. ect. kann man sich alles schenken bei einem¿Medikament¿, das nicht ein einziges Molekül des angeblichen Wirkstoffs zu enthalten braucht.
Die Menscheit will betrogen sein. Vor allem ist es auch wesentlich einträglicher, bezogen auf den Aufwand, als die übelsten Geschäfte der viele geschmähten Pharmaindustrie.Ich wunder mich warum sich noch jemand das antut, jahrelang zu studieren, für das Einkommen einer Bürokraft jahrezehntelang im Krankenhaus zu schuften, wenn’s der in die Armbeuge verriebene Taubendreck auch tut und noch dazu mehr einbringt als eine elaborierte arbeitsintensive Therapie.

#20 |
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Heilpraktiker

Q1 Warscheinlich hat Herr Lauterbach schon einmal das Quecksilberhaltige Tonsilitis Mittel genommen und garnicht mitbekommen, daß es sich um Homöopathie gehandelt hat.

Ich kann nur aus meiner Praxiserfahrung sagen, das ich gute Erfolge mit Komplexmittel niedriger Potenz (wo noch was drin ist) gemacht habe. Auch teils heftige Nebenwirkungen bei falschen Mitteln konnte ich beobachten.

Wen ein Arzt und auch ein Hp seine medizinische Sorgfaltspflicht verletzt und “fanatisch” homöopathisch behandelt sollte er sich meiner Meinung nach einen neuen Job suchen. Ich finde es klasse, das ich einem Menschen helfen kann … auch wenn es bedeutet, das ich Ihn zu einem Arzt schicke, der dann ein Antibiotikum verschreibt.

Schade das es nur um Geld geht und nicht um Patienten.

#19 |
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Gerade an der Homöopathie ist ersichtlich wie verschiedene Paradigmen unvereinbar aufeinandertreffen. Für die Materialisten kann die Homöopahtie nicht wirken weil “nichts drin ist”. Für Metaphysiker ist die Wirkung der Homöopahtie erklärbar, sowie auch für einene Computerspezialisten ein Softwareupdate von der Hardware zu unterscheiden ist.
Die Homöopahtie richtig eingesetzt zeigt in der Praxis unvergleichliche Wirkung. Ein Praktier kann sehr wohl zwischen Placeboeffekt und Mittelwirkung unterscheiden.
Die Wirkung basiert auf Informationsmodulation auf vegetativer Ebene. Homöopathie in ihrem klassischne Indiktionsspektrum sollte viel mehr Berücksichtigung finden.

#18 |
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Ulrike Gehrke
Ulrike Gehrke

Punkt 2 dazu

Komplementärmedizin auf dem Vormarsch
Alternative Medizin wird Hauptrichtung in den USA

Akupunktur

Ming Ära Akupunkturabbildung

Die alternative Medizin wird zur Hauptrichtung, und erstklassige Kliniken beziehen verschiedenste Formen von alternativer und Komplementär Medizin ein. Nach Auskunft der ¿American Hospital Association¿, bieten mehr als ein Drittel der amerikanischen Kliniken mindestens eine Art von Komplementärmedizin an. Dies beinhaltet Akupunktur, Homöopathie, Chiropraktik, Ernährung, Massage und Phytotherapie.

Das angesehene `Memorial Sloan-Kettering Cancer Center¿ bietet zum Beispiel Akupunktur zur Linderung des Erbrechens nach Operationen oder Chemotherapie. Die neue Richtung hat auch einen neuen Namen bekommen: CAM ¿ als Abkürzung für ¿complementary alternative medicine¿ (alternative Komplementärmedizin).

Die meisten CAM-Therapien wurden von den Ärzten in die Woodoo-Ecke gestellt, bis man kürzlich feststellte, dass alternative Therapien nicht nur in der medizinischen Wirksamkeit, sondern auch im Hinblick auf die Kostendämpfung erfolgreich waren. In einer wirtschaftlichen Situation, in der die Gesundheitskosten ständig im Steigen begriffen sind und Millionen von Menschen ihre Jobs und ihre Krankenversicherung verlieren, kann CAM mit seiner Betonung einer gesunden Lebensweise dazu beitragen, die Amerikaner gesünder zu machen und die Notwendigkeit teurer schulmedizinischer Behandlungen reduzieren.

Das Risiko kostenintensiver Krankheiten wie Herzkrankheiten, Fettsucht, Diabetes und Brustkrebs kann dramatisch verringert werden durch ausgewogene Ernährung und einen veränderten Lebensstil mit mehr Bewegung und ohne Zigaretten. Die jüngsten Studien haben ergeben, dass therapeutische Faktoren wie pflanzliche Ernährung und Meditation Diabetes, Herzkrankheiten, Fettsucht und andere chronische Krankheiten stoppen oder sogar rückgängig machen können.

Mit tödlichen Krankheiten behaftete Gene wurden mit alternativen Therapien eliminiert, während schützende Gene annektiert wurden ¿ alles innerhalb weniger Monate. Momentan werden nur wenige CAM-Therapien von den Krankenkassen erstattet. Die Befürworter drängen die neue Regierung, alternative Therapien in die Pläne und Vorschläge zur Gesundheitsreform aufzunehmen.

………………………………………………………………………………………………………

Originaltitel: Alternative Medicine is Going Mainstream von Sylvia Booth Hubbard

#17 |
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Heilpraktiker

*

Aude sapere

Homöopathie nach Dr. S. Hahnemann, dem Wiederentdecker, Weiterentwickler und Begründer der klassischen Homöopathie, angewendet,
also auf gleicher Ebene mit dem Patienten,
und die Ursache erforschend,
ist nicht nur im Krankheitsfall sehr wirkungsvoll,
sie kann mit persönlicher Arzneifindung auch
zu verbesserter Lebensqualität verhelfen.

” Denn richtig gut lebt sich’s am Übergang zum Übermut. ”
(von Oliver B. Schmid)

Nur nicht krank zu sein muss nicht genug sein.

Skoptiker der Homöopathie sind oft Menschen,
die noch keine größere Erkrankung hatten.

Für diese Theoretiker ist zu bedenken,
dass im gesunden Körper viele homöopathische
Arzneimittel sehr hoch verdünnt, z. B. auch als Bau- und
Betriebsmittel vorkommen.
Diese dann, zum richtigen Zeitpunkt gegeben, unterstützen
die Körperregeneration ganz sicher und sanft
– und ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Von dieser Homöopathie können viele Menschen seit Jahrhunderten nur Gutes über die Homöpathie berichten.

*

#16 |
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Ulrike Gehrke
Ulrike Gehrke

Punkt 1 dazu

Aus: The Australian, 5. Juli 2010

Ein Nobelpreisträger, der die Verbindung zwischen HIV und AIDS entdeckt hat, ist der Meinung, die Homöopathie stehe auf einer sicheren wissenschaftlichen Grundlage.

Luc Montagnier
Quelle: Holger Motzkau, cc-by-sa

Der französische Virologe Luc Montagnier schockierte seine Kollegen bei einer renommierten internationalen Konferenz, indem er eine neue Methode zum Nachweis von Virusinfektionen vorlegte, die Parallelen zu den Grundprinzipien der Homöopathie zeigt.
Während er seine Nobelpreisträger-Kollegen – die Homöopathie für Quacksalberei halten – kopfschüttelnd zurück ließ, wurde Montagniers Stellungnahme von den Homöopathen, die verständlicherweise nach mehr Glaubwürdigkeit und Anerkennung streben, freudig begrüßt.

Montagnier äußerte in dieser Konferenz, Lösungen, die die DNA pathogener Bakterien und Viren einschließlich HIV enthielten, ¿seien in der Lage, niederfrequente Radiowellen auszusenden¿, die die umgebenden Wassermoleküle veranlassten, sich in ¿Nanostrukturen¿ zu ordnen. Diese Wassermoleküle könnten auch ihrerseits wiederum Radiowellen aussenden.

Er zeigte, dass Wasser diese Eigenschaften auch dann beibehielt, wenn die Original-Lösung massiv verdünnt wurde, bis zu dem Punkt, wo die ursprüngliche DNA tatsächlich verschwunden war. Auf diese Weise könne Wasser die ¿Erinnerung¿ an Stoffe, mit denen es in Kontakt gewesen sei, speichern – und die Ärzte könnten diese Emissionen verwenden, um Krankheiten zu erkennen.

Für einen Wissenschaftler ist es eine Provokation, hier eine Parallele zu den Grundsätzen der Homöopathie zu ziehen.
Die Homöopathie arbeitet nach dem Prinzip, dass ein giftiger Stoff in geringen Mengen aufgenommen dieselben Symptome heilt, die er in großen Mengen aufgenommen verursachen würde.

Die Wissenschaftler lehnen diese Auffassung komplett ab und behaupten, es gebe keine Beweise dafür, dass Wasser Informationen beibehalten oder übermitteln könne, und dass die Wirkung homöopathischer Behandlungen nie in klinischen Studien nachgewiesen worden sei.

Die wachsende Besorgnis der Ärzte hängt damit zusammen, dass die Beliebtheit der Homöopathie immer mehr ansteigt. Sogar die Queen und David Beckham wenden homöopathische Mittel an.

Montagnier erhielt den Nobelpreis im Jahr 2008 für seine Forschungen in den 1980er Jahren, durch die er die Verbindung zwischen HIV und AIDS nachweisen konnte. Dieser Durchbruch öffnete den Weg zu neuen Therapien, die das Leben von Millionen von Menschen verlängert haben.

Kürzlich war er auf der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau in Deutschland, wo sich 60 Nobelpreisträger und 700 andere Wissenschaftler versammelt hatten, um die neuesten Entwicklungen in Medizin, Chemie und Physik zu diskutieren.

Cristal Sumner von der Britischen Homöopathischen Gesellschaft sagt, Montagniers Arbeit gebe der Homöopathie ¿ein echtes wissenschaftliche Ethos¿.

Sunday Times
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#15 |
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Altenpflegerin

Es ist ein Thema, welches die Bevölkerung in zwei Hälften teilt, nämlich die, die an die Homöopathie glauben und die Andere, die sie verteufeln.
Ich selbst arbeite im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke und auch dort werden zur Unterstützung der Schulmedizin homöopathische Mittel eingesetzt und diese zeigen auch in bestimmten Bereichen gute Wirkung.
Ich denke es ist wie mit allem im Leben, die Dosis machts! Wieviele Menschen sterben an Medikamentenunverträglichkeiten, weil selbst die Ärzte nicht wissen wie manche Präparate miteinander kummulieren? Das passiert in der Naturheilkunde doch wohl eher nicht! Letzendlich gilt: wer heilt hat Recht

#14 |
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Marcel Kirberg
Marcel Kirberg

Dann soll es die Kasse halt lassen, wir Heilpraktiker haben ja eh nichts davon.

#13 |
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Adolf Ersfeld
Adolf Ersfeld

“Similia simlibus curantur” so schrieb Hahnemann vor über 200 Jahren in seinn “ORGANON”.
Wenn eine Therapie – sei es das es die klassische Hömöopathie oder die Komplexhomöopathie ist, noch bis auf den heutigen Tag besteht und immer noch, gerade von jüngeren Ärzten und Heilpraktiker angewendet wird, so kann und darf man nicht von einer” PLACEBO – Wirkung sprechen!!!

Erlauben Sie mir ein paar Zeilen des Münchner Dichters und Autors EUGEN ROTH zu zitieren:

HOMÖOPATHIE

Leicht lässt Gesundung sich erreichen,
wenn einer gleiches heilt mit gleichen.
Zu der Gesundung braucht man nur
zwei dutzend Fläschen, eine Uhr,
und die Geduld das man bestimmt
in jeder Stund`3 Tropfen nimmt.

#12 |
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Prof. Dr. med. Manfred Dietrich
Prof. Dr. med. Manfred Dietrich

Man kann beiden Seiten eine gute Lösung anbieten, die niemanden diskriminiert und den Anhängern der Homöopathie
ihr Feld überläßt.Niemand bezweifelt ernsthaft, daß Ho- möopathie und Placeboeffekte positive Wirkungen bei Be- findlichkeitstörungen haben. Allerdings gilt dies beweis- bar nicht für Krankheitszustände. Befindlichkeitstörungen sind subjektive Empfindungen und per se keine Krankhei- ten. Sie sollten daher durchaus homöopathisch behandelt werden,jedoch nicht auf Kosten der Krankenkassen. Homöo-pathen,Patienten und Hersteller können ruhig weitermachen.

#11 |
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Richard Blau
Richard Blau

Wissenschaft ist WISSEN SCHAFFEN.

Hat die Homöopathie kein Wissen geschaffen?!?

Es gibt unzählige klinische Studien über die Wirksamkeit der Homöopathie.

Zu sagen WIRKUNGSLOS, ist einfach, sich damit zu beschäftigen und “Wissen” schaffen fordert für viele zuviel …

#10 |
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Marcel Kirberg
Marcel Kirberg

An die Skeptiker:

Nehmt doch mal täglich 10 Globuli Lycopodium C30. Ist ja nichts drin, kann auch nichts passieren!

#9 |
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Marcel Kirberg
Marcel Kirberg

an Student:
Wieso Quecksilber, ich denke in homöopathischen Mitteln ist nichts drin! Da kann man doch schön weiter gurgeln.
Hast wohl den Unterschied zwischen Homöopathika und Phytopharmaka auch nicht verstanden!!

#8 |
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Carmen Katharina Emmerich
Carmen Katharina Emmerich

Das ist doch m al wieder ein schönes Thema um das Sommerloch zu füllen.
Nachdem Milliarden für evidence-based rausgeworfen werden um dann dennoch unerwartete Nebenwirkungen n icht verhindern zu können – wen stört eigentlich wirklich dieses über Jahrunderte so erfolgreiche Pflänzchen Homöopathie (und bitte: welche allopathische Medizin kann auf eine solche lange und erfolgreiche Geschichte verweisen????)
Jeder, der damit arbeitet- in ärztlichen oder wie bei uns zahnärztlichen und heilpraktischen Praxen kann die Wirkungen beobachten und ggf selbst erfahren.
Wir brauchen in Deutschland keine Bevormunder vom Schlage Lauterbach – die Patienten entscheiden selbst.
“Student” sollte erst mal wissen wovon er schreibt ehe er schreibt.
Einerseits wird da vorgweworfen in einer Hochpotdenz sei nichts mehr drin und andererseits kommt da ein ignorare-Mensch daher und behauptet, Quecksilber ist in Globuli – was denn jetzt??

#7 |
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Richard Blau
Richard Blau

Was soll man dazu sagen: “Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen”.

#6 |
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Claudia Middeldorf
Claudia Middeldorf

Die ganzen Kommentare zeigen mir, wie wenig sich viele Menschen mit der Homöopathie auseinander gesetzt haben. Zum Teil kann ich es auch gut verstehen, denn ich habe selbst vor Jahren zu den Skeptikern gehört – wenn, ja wenn da nicht mehrere unglaublich überzeugende Erfolgserlebnisse mit homöopathischen Mitteln bei mir uns meiner Familie zu verzeichnen wären. Immerhin habe ich mit dem homöopathischen Mittel Pyrogenium eine fiebrige Entzündung, die allen allopathischen Mitteln getrotzt hat, zur Heilung gebracht – Placebo??? Ich denke nicht… Oder aber eine Gabe “Veratrum Album” für meine 8 Monate alte Tochter, die einen heftigen Magen-Darm-Infekt hatte… ich konnte zusehen bei der Heilung, die sich innerhalb von Minuten vollzog… Placebo??? Oder der fieberhafte Infekt unseres Katers, den die TÄ nicht in den Griff bekommen hatte, wohl aber eine Gabe “Belladonna”… wahrscheinlich auch Placeboeffekt, dem gerade Tiere und Kinder ganz klar unterworfen sind – oder?
Tatsächlich könnte ich die Liste beliebig fortführen, denn in den letzten Jahren traue ich mich immer mehr die Homöopathie äußerst erfolgreich einzusetzen. Und – von der GKV habe ich noch NIE ein homöopathisches Mittel gezahlt bekommen, denn der Aufwand den man dafür betreiben muß, steht in keiner Relation zu den doch sehr geringen Kosten.

Aber so ist es mit der Wissenschaft… es wird so lange behauptet, dass die Erde eine Scheibe sei, bis auch der letzte Depp verstanden hat, dass die Wissenschaft auch keine Allheilmittel erfinden kann oder gar der Weisheit letzter Schluß ist. Warum kann denn nicht das Eine neben dem Anderen bestehen? Letztendlich zeigt mir dies nur die doch sehr beschränkte Denkstruktur mancher unserer Politiker auf – wo soll das noch hinführen, Herr Lauterbach, oder könnte es doch sein, dass die Erde eine Scheibe ist?

#5 |
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Andreas Hiekel
Andreas Hiekel

hmmm….
Wem schadet die Homöopathie? Ich denke im Vergleich zu Arzneimittelgeschädigten oder Patienten, die das Pech haben, das sie zu denjenigen gehören bei denen Evidenzbasierte Medizin nicht greift, sondern eher schadet sind diese in der Minderheit.
Was kostet der Gesellschaft die Homöopathie? Was die “evidenzbasierte” Schulmedizin?
Es wird häufig so dargestellt, als ob Medizin eine exakte Wissenschaft sei, ist sie jedoch beileibe nicht. Sie basiert ähnlich wie andere Heilverfahren auf einer Trial-and Error-Methodik.
Zudem ist Wissen niemals statisch und von diesem Punkt her auch nicht absolut, man sollte an die großen Irrtümer in der Vergangenheit denken. Aus diesem Grund ist es sehr vermessen sich über Potenzen und stofflich nicht nachweisliche Wirkprinzipien lustig zu machen. Die Herren Schulmediziner sollten sich mal an ihre Vergangenheit erinnern.Es ist noch nicht allzu lange her, als man dachte die Zeit sei konstant, Atome die kleinsten Teile, die DNA entschlüsselt…
Letztenendes bringt dem einzelnen Patienten selbst die höchste Evidenz eines Verfahrens nur etwas, falls er nicht in die “Versager-Guppe” fällt oder er mit der Therapie sich nicht allzu einschränkende Begleitwirkungen einfängt.

#4 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Nur weil man sich was nicht vorstellen kann – deshalb gibt es das auch nicht? Das ist Kleinkinderdenken.
Die Homöopathie sinnvoll eingesetzt, z.b. bei Nebenwirkungen einer Chemotherapie, würde vielen Menschen helfen und würde nur einen Bruchteil dessen kosten, was die Pharmazie zu bieten hat.

#3 |
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Evelyne B. Warther
Evelyne B. Warther

Spannnd, wer und was sich hier anscheinend alles so tummelt. Sicher ist, daß der wahnsinnige apodiktische Glaube an die “Schulmedizin” (richtiger wäre: evidenzbasierte Medizin) und heute Milliarden von Euro z. B. für unsinnige, wirkungslose (im Sinne von positiver Wirkung) und menschenvrnichtende Chemotherapien ausgeben. Hier klagt niemand. Die Studien sind ja doppelblind randomisiert…

Und was ist mit den zigtausend jährlichen Toten aufgrund nosokomialer Infektionen. Eine Segnung, diese “Schulmedizin”. Gebt uns BITTE mehr davon!

#2 |
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Dr. rer. nat. Christoph Strehl
Dr. rer. nat. Christoph Strehl

@#1 – “Student”
Aufpassen – schließlich machen auch Sie, wenn Sie solche Äußerungen machen, auf die eine oder andere Art Politik…

Ich denke, wir wählen uns die Politiker, die wir verdienen. Und zum Glück leben wir in einer Demokratie und könnten uns diejenigen wählen, die wir wünschen! Rückzug z.B. durch Wahlverweigerung oder derartiges Politiker-Bashing ist in meinen Augen scheinheilig, und unterstützt auf lange Sicht einen sich breit machenden Neo-Feudalismus.

#1 |
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