„Warum gibt es überhaupt noch Heilpraktiker?“

24. August 2017
Teilen

Immer wieder gibt es Zwischenfälle bei der Behandlung durch Heilpraktiker. Experten des Münsteraner Kreises halten Reformen für überfällig. Sie sehen zwei Wege: umfassende Maßnahmen zur Qualifizierung oder ein generelles Verbot des Berufsstands. Dr. Christian Weymayr im Gespräch.

In Deutschland sind Behandlungen bei Heilpraktikern beliebter denn je, das zeigen aktuelle Befragungen von Marktforschungsinstituten. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen. Mitte 2016 starben drei Patienten im „Biologischen Krebszentrum Bracht“ am Niederrhein.

Unter evidenzbasierten Therapien hätten die Personen vermutlich länger gelebt. Trotzdem blieb alles beim Alten. Anlass genug für den Münsteraner Kreis, ein interdisziplinäres Expertengremium, grundlegende Reformen anzumahnen. DocCheck News sprach mit Dr. Christian Weymayr aus Herne über das jetzt veröffentlichte Memorandum. Er ist einer der federführenden Autoren des Memorandums und freier Medizinjournalist.

Nutzung von Naturheilverfahren

 

Herr Weymayr, warum sind Reformen des Heilpraktikerberufs dringend erforderlich?
Die Frage sollte vielmehr lauten, warum gibt es überhaupt noch Heilpraktiker. Diese Parallelwelt zwischen evidenzbasierter Medizin und Verfahren ohne wissenschaftliche Fundierung ist in meinen Augen absolut nicht nachvollziehbar. Wir haben seit Veröffentlichung des Memorandums vor drei Tagen von etlichen Ärzten Zuschriften bekommen, deren Patienten beim Heilpraktiker falsch oder gar nicht behandelt wurden. Man darf jedoch nicht auf einem Auge blind sein – die Schulmedizin hat genauso ihre Probleme. Auch hier kommt es zu Schäden durch Über-, Unter- und Fehlversorgung.

Dr. Christian Weymayr © privat

Dr. Christian Weymayr © privat

Welcher Schaden entsteht noch durch Heilpraktiker bzw. durch ärztlich tätige Anbieter komplementär-alternativer Verfahren?
Der größte Schaden entsteht in unseren Augen durch den Vertrauensverlust beim Patienten. Ärzte oder Heilpraktiker, die Alternativverfahren anbieten, ohne zu erklären, dass wissenschaftliche Grundlagen fehlen, handeln nicht wahrhaftig. Das ist unethisch. Würde mir ein Arzt Kügelchen aufschreiben, dann wäre mein Vertrauen erschüttert. Ich könnte mich nicht mehr darauf verlassen, was der Arzt sagt. In dem Moment bewegt er sich nicht mehr auf dem Boden der Wissenschaft. Woher weiß ich, wie gut begründet seine anderen Maßnahmen sind?

Wer aufklärt, schadet sich also selbst?
Genau! Falls ein Heilpraktiker oder Arzt seinen Patienten zehn Minuten lang erklärt, warum die geplante Behandlung eigentlich Unsinn ist, hat er Zeit verloren. Eine korrekte Beratung ist deshalb eigentlich nicht zu erwarten. Das ist eines der Probleme.

Als Konsequenz fordern Sie, den Beruf abzuschaffen. Wie könnte das aussehen?
Eine Möglichkeit wäre, keine neuen Zulassungen mehr zu vergeben. Im Jahr 1939 gab es bereits den Versuch, Heilpraktiker abzuschaffen. Es sollten nur noch in großen Ausnahmefällen Zulassungen erteilt werden. Damit wäre der Beruf auf Dauer ausgestorben. Im Nachkriegsdeutschland wurde das Gesetz so abgeändert, dass wieder neue Zulassungen erteilt wurden.

Die Alternative ist eine Kompetenzlösung. Was verstehen Sie darunter?
Wir meinten nicht, die jetzt gebräuchlichen Heilpraktiker-Maßnahmen auf Sektoren aufzuteilen, sprich ein Physiotherapeut mit Heilpraktiker-Zulassung würde Krankheitsbilder des Bewegungsapparats mit den üblichen Verfahren diagnostizieren und behandeln. Vielmehr müsste man alle jetzigen Verfahren auf ihre Evidenzbasierung hin überprüfen. Und es könnte gut sein, dass dann so gut wie nichts übrig bleibt. Ein Heilpraktiker nach dieser Definition hätte dann mit aktuell tätigen Heilpraktikern kaum noch etwas gemeinsam. Dann hätte der Begriff „Heilpraktiker“ endlich seine Bedeutung im Sinne des Wortes: jemand, der praktisch heilt. Jetzt sehe ich das als Etikettenschwindel an.

Ihre Vorstellung von einer zeitgemäßen Heilpraktikerausbildung?
Schon heute unterrichten die Heilpraktiker-Schulen Anatomie und Physiologie. Schwierig wird es bei der Diagnostik und der Therapie. Vor mehr als 150 Jahren haben sich die Verfahren von der wissenschaftlichen Medizin gelöst. „Erst mit der Anerkennung der Virchow’schen Zellularpathologie im vorigen Jahrhundert gehen akademisch-ärztliche Medizin und Naturheilkundler in ihren Vorstellungen von Krankheit und Gesundheit getrennte Wege“, schreibt beispielsweise der Dachverband Deutscher Heilpraktiker. In ihrem Grundverständnis berufen sich Heilpraktiker auf Theorien der Naturheilkunde, die längst als falsch erkannt worden sind. Dazu gehört beispielsweise die antike Säftelehre. Genau hier muss eine moderne Ausbildung ansetzen und Inhalte zur evidenzbasierten Therapie vermitteln.

Gesetzliche Krankenversicherungen würden so die Möglichkeit verlieren, homöopathische Präparate als freiwillige Satzungsleistung zu erstatten.
Das ist ein Unding. Was kommt als nächstes – Auspendeln als freiwillige GKV-Leistung? Versicherungen sollen wirtschaftlich mit den Geldern ihrer Mitglieder umgehen. Hinzu kommt, dass sich Krankenkassen ansonsten auf Evidenz berufen und nur Leistungen bezahlen, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss dementsprechend bewertet worden sind. Kassen sollten auch freiwillig keine Maßnahmen erstatten, die nicht evidenzbasiert sind. Da sie mit dem Argument der Evidenzbasierung Leistungen wie den PSA-Test verweigern, haben sie ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Reichen die von Ihnen umrissenen Reformen bei Heilpraktikern wirklich aus oder müssten Ärzte selbst umdenken?
Das könnte ein guter Nebeneffekt der Heilpraktiker-Diskussion sein: Auf die Schulmedizin wird der Druck erhöht, Ihren Patienten mehr zuzuhören und mehr auf deren Situation einzugehen. Das ist auch die Forderung der Evidenzbasierten Medizin, die individuellen Bedürfnisse und Präferenzen von Patienten berücksichtigt. Insofern ist es eine Unterstellung der Alternativszene, dass nur diese gut zuhören könne. Hinzu kommt: Worum geht es im Gespräch beim Heilpraktiker? Bei einer homöopathischen Anamnese wird zu 90 Prozent über Dinge geredet, die dem Homöopathen helfen, das vermeintlich richtige Mittel zu finden, die aber mit den eigentlichen Beschwerden nicht zu tun haben. Deshalb: mehr reden ja, aber über relevante Inhalte.

Das Memorandum ist jetzt online. Wie geht es weiter?
Auf alle Fälle wollen wir als Münsteraner Kreis weiterhin aktiv bleiben. Ich hoffe, dass Politiker durch das Memorandum und durch die Personen dahinter gestärkt werden, auch möglicherweise unbequeme Schritte zu gehen. Genauso wichtig ist uns jedoch, Diskussionen in der Öffentlichkeit anzuregen. Ich befürchte, viele Patienten wissen nicht, dass sie beim Heilpraktiker eine evidenzfreie Zone betreten. Diese Information ins Bewusstsein zu rücken, wäre allein schon ein wichtiger Schritt.

168 Wertungen (2.67 ø)

Die Kommentarfunktion ist nicht mehr aktiv.

53 Kommentare:

Gast
Gast

Vieles was HPs machen ist ja so eine Art Religionsersatz.

#52 |
  53
Gast
Gast

#48: Warum glauben Leute an Chemtrails? An eine flache Erde? Weil viele mangelhaft naturwissenschaftlich gebildet und leicht zu beeinflussen sind.
Wenn damit dann aber geschickte Geschäftemacher Geld verdienen, kann und muss das kritisiert werden.
Als Argumente kommen dann reflektorisch “Pharmaverschwörung!” und “Behandlungsfehler!” und Einzelfallberichte, die völlig ohne jede Aussagekraft sind.
Das rechtfertigt aber in keiner Weise sinn- und wirkungslose “Behandlungs-“Methoden.
Weil man von den ausführenden “Berufsgruppen” natürlich keinerlei Einsicht erwarten kann, sei es aus mangelnder Qualifikation oder finanziellem Interesse, ist es eine Sache des Staates, diesem Humbug ein Ende zu setzen.

#51 |
  60
Gast
Gast

Ist ja schon sehr frech, einen Berufsstand abschaffen zu wollen, der vielen Menschen hilft und der mittlerweile Anerkennung verdient. Auch unter den Ärzten gibt es schwarze Schafe. Soll deshalb der Berufsstand der Ärzte abgeschafft werden. Ist also ein wenig flach, diese Diskussion. Was soll das?

#50 |
  56
Gast
Gast

Docheck Redaktion eingeschlafen oder Feierabend?

#49 |
  10
Gast
Gast

Das so eine Schlagzeile mal wieder kommen muss, damit war zu rechen. Warum wenden sich immer mehr Menschen an einen Heilpraktiker? Weil man Allgemeinmedizinern immer weniger vertraut. Von der Pharmaindustrie will ich garnicht erst anfangen! Wir werden dumm gehalten, schon von klein auf werden wir darauf getrimmt dem System zu vertrauen nicht nachzudenken oder kritisch zu denken. Schaut euch nur mal die Studenten von heute an…. Kein eigenes denken mehr Vorhanden! Sobald ein denken stattfindet werden Schlagzeilen rausgehauen ….Natürlich bestimmt keineswegs unterstützt von der Pharmaindustrie!

#48 |
  39
Gast
Gast

#Dr Weymayr
So wie Ihnen mit den Globuli geht es vielen Patienten mit den Tabletten, die Sie verschreiben. Warum?
Fair finde ich, dass nicht nur Heilpraktiker Fehler machen, eben auch Ärzte, trotz Studium. Was ist mit Off Label?

Etikettenschwindel gibt es schon lange. Viele kleine Firmen können die gesetzlichen Vorschriften nicht erfüllen, so z. B. Umbenennung eines Medikaments kostet mehrer hundert tausend Euro, das daraufhin nicht mehr hergestellt werden kann, auch wenn es Jahrzehnte lang erfolgreich angewandt wurde.

Die Heilpraktikerausbildung gehört reformiert, das stimmt, aber ebenso das Studium. Und vor allem sollte, im Sinne des Patienten breit gefächerter gedacht und, was man nicht kennt, nicht mangels Durchblick verurteilt werden.

Entgegen der sogenannten Schulmedizin besteht der Mensch aus Körper, Seele, Geist. Dementsprechend muss es auch für seele und Geist Hilfsmöglichkeiten geben.
Akupunktur ist ja inzwischen anerkannt, aber wenn man von Meridianen spricht, die übrigens heute technisch dargestellt werden können, wird man sofort in die Esoterikecke geschoben

Bezüglich evidenzbasiert ist anzumerken, dass das im Einzelfall trotzdem daneben gehen kann.

Jede Versicherung, die ich bezahle, leistet die von mir gewählte Leistung. Bei der gKV ist das nicht so:Ich muss – gesetzlich verpflichtet – auch für Leistungen zahlen, die ich nicht in Anspruch nehmen will. Wo bleibt da die Freiheit?

Eine nicht evidenzbasierte Zone kann auch aufatmen lassen.

Unser Sohn hatte fünf Jahre epileptische Anfälle. Schulmedizinisch gab es Antepileptika – mehr nicht. Somit haben wir die evidenzbasierte Zone verlassen und ist seit 9 Jahren anfallsfrei und … kein Einzelfall.

#47 |
  29
Gast
Gast

Welcher Schaden entsteht durch die Heilpraktiker? Keiner! zumindest gibt es keine belastbaren Studien.
Hier steht, durch Heilpraktiker kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Wo sind die Beweise? Wo sind die Studien, die belegen, dass Heilpraktiker Schaden anrichten? Eigentlich müsste man sie wegen falscher Behauptungen und Verunglimpflichungen verklagen. Ich hoffe, dass sich jemand findet der das tut. Das ist nichts weiter als eine schmutzige Kampagne.
Die Schulmedizin hat ihre Grenzen, aus diesem Grund kann sie nicht alle Krankheiten und Leiden behandeln. Deshalb suchen viele Menschen den Heilpraktiker auf.
Die meisten Methoden des Heilpraktikers sind von Natur aus nicht wissenschaftlich nachvollziehbar. Wer etwas von der Materie versteht wird das begreifen, wer nichts davon versteht und ein materialistisches Weltbild hat, wird nur den Kopf schütteln. Das ist in Ordnung. Nicht jeder muß alles verstehen und alles gut heißen.
Ich bin seit 20 Jahren Heilpraktikerin, meine Patienten sind zu ca. 70% Akademiker, darunter auch Ärzte, Rechtsanwälte und Psychotherapeuten. Wollen Sie tatsächlich behaupten, dass sie nicht wissen was sie tun und was der Unterschied zwischen evidenzbasiert und nicht evidenzbasiert ist? Sie erklären sich zu Rittern der Tafelrunde, der Patienten beschützen muss?
Tatsache ist, dass zum Heilpraktiker in erster Linie Menschen gehen, die entweder sehr bewusst sind oder sehr gebildet und sich das leisten können. Würden Heilpraktiker von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, dann würden viel mehr Menschen vom Arzt abwandern.
Das ist die bittere Pille für die Schulmedizin. Trotz Unmengen an Geldern, die in das Gesundheitssystem fließen, trotz riesiger Lobby hinter ihrem Rücken schaffen sie es nicht die Menschen von Ihren Behandlungen zu überzeugen. Deshalb müssen die Heilpraktiker weg.

#46 |
  38
Clemence
Clemence

Immer wieder gibt es Zwischenfälle bei Heilpraktikern??!!

Könnt Ihr Euch selber noch ernst nehmen? Ich dachte, Mediziner sind Wissenschaftler und berufen sich auf valide Fakten.

Wir wäre es mit einer Studie zur angeblichen Gefährlichkeit von Heilpraktikern? Es kenne keine einzige. Valide Zahlen bitte! Dann müssen wir nicht auf einem über ein Jahr zurückliegendem, bisher nicht vollständig geklärten Einzelfall rumreiten.

Jeden Tag sterben in Deutschland mehr als 50 Menschen an nosokomialen Infektionen in Krankenhäusern, 20.000 im Jahr. Das sind seit Jahren gleich bleibend hohe Zahlen, “wissenschaftlich” geprüft. Würden wir hier niederländische Standards einführen, hätten wir nur 6 oder 7 tausend Tote. Das sind Fakten, über die man vernünftig diskutieren kann.

Diejenigen, die hier laut Pseudowissenschaften schreien, argumentieren unwissenschaftlicher als jeder Heilpraktiker den ich kenne.

#45 |
  26
Gast
Gast

Heilpraktiker= Pfaffen?

#44 |
  27
Gast
Gast

Hier wird wieder dreist gelöscht

#43 |
  2
Gast
Gast

#43 IGEL weg, sehe ich auch so. Keine Evidenz.

#42 |
  5
Gast
Gast

Als Arzt mit sowohl schulmedizinischer als auch alternativer Tätigkeit kann ich nur sagen, selten einen so schlechten Artikel gelesen!

#41 |
  22
Gast
Gast

Fangen wir doch mal gleich an und schaffen die ganzen IGEL ab. Die haben die Evidenzhürde wohl auch nicht geschafft, sonst würden sie doch bezahlt von der Krankenversicherung. Oder ist das wieder was ganz anderes?

#40 |
  7
Gast
Gast

#40: Eine sehr gute Frage!
Der Staat hat hier aber auch eine schützende Aufgabe.
Etwas polemisch ausgedrückt: Der dubiose Typ, der auf dem Flohmarkt “echt handgeknüpfte Perser zum Schnäppchenpreis” verkauft, die später das Versprechen natürlich nicht halten und sich als Industrieware herausstellen, nennen wir einen Betrüger und verurteilen ihn dementsprechend.
Der Typ, der nachweislich unwirksame Therapien verkauft, oder Therapien bei denen er bestenfalls nicht weiß, ob sie eine Wirkung haben, geben wir eine Berufsbezeichnung und lassen ihn sein Geschäft legal betreiben.
Es ist letztlich eine der Pflichten eines Staates, Bürger ohne entsprechendes Grundwissen (Wie erkenne ich einen echten Perser? / Wie erkenne ich eine wirksame Behandlung?) vor dem Kauf entsprechender nutzloser Dinge zu schützen.
Dieser sollte er m.E. auch und gerade im Gesundheitsbereich nachkommen.

#39 |
  55
Svenja Höse
Svenja Höse

Es ist schade,das hier sehr pauschal gedacht und subjektiv gehandelt wird.ich bin Heilpraktikerin und Osteopathin,habe mich also rechtlich abgesichert um meine Patienten ganzheitlich zu behandeln und zu betreuen.ich arbeite nicht mit hokus Pokus,habe eine medizinische Grundausbildung(Fachkinderkrankenschwester für Intensivmedizin),sehr Schulmedizin und Naturheilkunde durchaus sich ergänzen.ich kann viel positives zu beiden Seiten sagen(Schulmedizin und Naturheilkunde,aber auch verdammt viel negatives-hier aber viel mehr über die Schulmedizin,da hier häufig sehr einseitig behandelt wird.lieber noch mehr Tabletten,anstatt genau zu gucken,wo kommt etwas her.lieber schnell aufgeschnippelt,anstatt zu gucken,ob die Ursache wirklich von dem schmerzenden Bereich kommt.kommt ein Patient mit anhaltenden Problemen wieder ist er lästig.oft wird der Patient nicht mal angeschaut,sondern von der Ferne hinterm Schreibtisch mit einer Diagnose abgespeist.liebe Schulmediziner-wir akzeptieren euch,also kommt von eurem hohen Ross runter und akzeptiert uns.seid offen auch nach dem Motto wer heilt hat recht.ihr seid keine halbgötter in weiß.ein gewissenhafter Heilpraktiker kann durchaus genauso viel Ahnung und wissen haben wie ein Arzt.ich zumindest weiß,was ich kann und weiß und wo meine Grwnzen liegen.und ich arbeite gerne mit Ärzten zusammen.damit der Patient schnell wieder fit wird.denn nur darum geht es.:-)

#38 |
  24
Gast
Gast

In meinen vielen Jahren als Allgemeinarzt konnte ich mit den Behandlungsmethoden der Schulmedizin fast alle anfallende Probleme lösen.
Lediglich ein alternatives Medikament die “Sinfrontal Tabletten” waren unschlagbar. Bei verstopfter Nase mit Druck in den Nebenhöhlen 1 Tablette
Sinfrontal lutschen. Nach einer Viertelstunde waren die Nebenhöhlen frei.

#37 |
  13
Hochschulmediziner
Hochschulmediziner

Der Titel besagt in der Tat alles. Wir brauchen keine Heilpraktiker und sollten diese ersatzlos abschaffen.

#36 |
  114
Gast
Gast

Es steht doch jedem Menschen frei mit seiner Gesundheit umzugehen. Warum die Heilpraktiker gleich verbieten oder abschaffen.? Es würde völlig reichen jegliche invasive Eingriffe zu verbieten. Pendeln , Bioresonanzen und Schüßlern können und dürfen sie ” bis der Arzt kommt “.

#35 |
  49
Gast
Gast

Hahnemann war kein Heilpraktiker. Er war Arzt und hat Universitätsvorlesungen gehalten. im Übrigen gibt es auch genügend Gefährdungen durch ärztliches Handel, z.b. 10000ende durch Medikamentennebenwirkungen mehr oder weniger schwer verletzte Menschen.

#34 |
  15
Gast
Gast

Ich bin jetzt seit annähernd 40 Jahren als Heilpraktiker und Chiropraktiker selbständig in einer sehr erfolgreichen Praxis. Ärzte schicken Patienten zu uns, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Dieser Unsinn der in dem obigen Artikel zu lesen steht und von wenig bis gar keinem Fachwissen getrübt scheint ist einfach nur Polemik. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen! Wir arbeiten erfolgreich mit Ärzten zusammen – zum Wohle unserer gemeinsamen Patienten – und das ohne Standesdünkel etc.

#33 |
  15
Gast
Gast

Leider mit keinem Wort erwähnt: es gab und gibt die offizelle Zusatzqualifikation Naturheilverfahren für Ärzte.

#32 |
  3
Gast
Gast

zu#1 Warum gibt es in Deutschland Heilpraktiker? Ich denke, das hängt mit einem ausgeprägten Antisemitismus in früheren Zeiten zusammen. Vor dem Dritten Reich gab es viele jüdische Ärzte in Deutschland, da ging man nicht hin wenn man es irgendwie vermeiden konnte; lieber zu einem Bader oder Quacksalber. Im Dritten Reich erhielten jüdische Ärzte Berufsverbot, der daraus resultierende Ärztemangel förderte die Tätigkeit von Heilpraktikern. Im Übrigen ist der deutsche Gesetzgeber mit der Änderung von Gesetzen betreffend das Heilwesen äußerst langsam. So beinhaltete das aus der Nazi-Zeit stammende Hufbeschlaggesetz bis in unser jetziges Jahrhundert den Satz: Dieses Gesetz gilt auch in den angesclossenen Ostgebieten.

#31 |
  15
Hp. Anonym
Hp. Anonym

Noch ein Nachtrag: das Problem sind nicht die Heilpraktiker. Das Problem sind die Heilpraktiker-Verbände und die Heilpraktiker-Schulen. Sie pushen die Entwicklung in die Scharlatanerie. Sehen Sie sich Lehrpläne und Ausbildungspläne an, gehen Sie auf Kongresse, die von Verbänden veranstaltet werden, besuchen Sie Kurse und Seminare dort, schauen Sie sich die Aussteller an und Sie wissen, was ich meine.

#30 |
  16
Gast
Gast

Schulmedizin ist evidenzbasiert und von Heilpraktikern praktizierte Verfahren eben nicht. Wer sich und seine Ausbildung als Heilpraktiker ernsthaft mit dem Studium der Medizin und der Tätigkeiteit als Arzt auf eine Stufe stellt hat keine Ahnung von Medizin.

Stundenlanges Gerede und inhaltsstofffreie Kügelchen können natürlich einen Effekt haben genauso wie Placebos. Für ernsthafte Grunderkrankungen oder solche die sich dazu auswachsen können ist das Ganze aber vollkommen ungeeignet.

Die einzige “Zugangsvorrausetzungen” für die “Heilpraktikerausbildung” sind :

“Vollendung des 25. Lebensjahres
Mind. Hauptschulabschluss
Gutes polizeiliches Führungszeugnis
Ärztliches Attest über körperliche und geistige Gesundheit”
(Zitat Heilpraktikerschule)

Ein Mediziner braucht ein 1 Abitur und Sechs Jahre Vollzeitstudium mit entsprechend harten Zwischen und Endprüfungen.

Gibt es unfähige Mediziner ? sicher , aber ein unfähiger Mediziner hat schon nach 3 Wochen im ersten Semester mehr über Medizin vergessen als ein Heilpraktiker je gewusst hat.

Daran ändert auch nix wenn man hinterher den Hahnemann mit seinen verschwurbelten Büchern komplett auswendig kann.

Die Fehler so mancher Mediziner sind keine Rechtfertigung für einen Berufsstand der diese qua “Ausbildung” noch nicht einmal erkennen würde. Hinterher “klug” daherreden kann jeder.

Muß man diesen Berufsstand abschaffen ? wäre sicherlich besser. Es würde auch erstmal reichen ihne auf nichtinvasive Maßnahmen zu beschränken. Wer sich gerne auspendeln lässt oder gerne Zuckerpillen schluckt, soll das machen wenn er möchte. In einer freien Gesellschaft hat jeder das Recht sich selbst zu schaden.

Spontanheilung bei nicht ernsthaften Grunderkrankungen sind kein Beleg für die Fähigkeit der Heilpraktiker sondern für die Abwesenheit einer ernsthaften Grunderkrankung.

#29 |
  85
Gast
Gast

Warum bieten dann manche Ärzte Akupuntur an wenn alle Esoterik ist? Also ich finde die Schulmedizin muss sich langsam entscheiden. Dann sollte es aber auch für den Schulmediziner nicht mehr möglich sein, Alternativmedizin anzubieten. Man kann nicht behaupten alles ist Quatsch aber wenn ich Arzt bin biete ich es den Patienten doch an, der kleine Heilpraktiker ist aber dann doch ein Betrügter. Mir fehlen echt langsam die Worte! Soviel zum Thema Toleranz. Lasst doch die Menschen selber entscheiden wo sie hingehen. Homosexuelle gewährt man eine Ehe aber den Heilpraktiker will man auslöschen danke moderne Welt!

#28 |
  21
Wolfgang Neher
Wolfgang Neher

Es gibt sicher kompetente Heilprktiker und kompetente Ärzte
Es gibt sicher auch bei Äzten viele Inkopetente.
Es gibt Arzneimittel die gut wirken und viele wo etwa nur die Nebenwirkungen wirken.
Ich ŕate zum Nachdenken, sonst büßte man z.B. viele Arzneimittel abschaffen.
Ich denke nur an Akupunktur, das ist von den meisten Ärzten nur belächelt worden,
Mit Akkupunktur hat meine Frao jahrelang die Ihr Migäne losbekommen, wo jahrelang
Die Schulmedizin versagt hatte, weil das darf doch nicht sein.
Spielt da nicht die Teil Überheblichkeit mit?

#27 |
  10
Gast
Gast

Wurde nicht erst vor kurzem darüber diskutiert, ärztliche Kunstfehler statistisch zu erfassen? Leider gibt es eine solche Statistik bis heute nicht! Dann werden in Bereich der Geriatrie immer noch weit über 5 Medikamente gleichzeitig verordnet und dass obwohl inzwischen bekannt ist, dass gerade alte Menschen oftmals nur wegen der ganzen Nebenwirkungen in den Kliniken landen. Ist das verantwortungsvolle Medizin??? Ganz zu schweigen von den Psychopharmaka die eingesetzt werden, von denen die Patienten, mangels Aufklärung nichts wissen! Diese Aufzählung ließe sich beliebig weiterführen. Stellt sich die Frage, ob es einen solchen Bericht geben würde, wenn hier genauer dokumentiert würde. Ich würde mir wünschen, dass es hier nicht nur eine Schwarz/Weiß Betrachtung gäbe.

#26 |
  15
Brigitte Miller
Brigitte Miller

Mit dem Titel ist das wichtigste gesagt.

#25 |
  41
Gast
Gast

Alle, die hier relativierend auf Behandlungsfehler und Fehlschläge in der wissenschaftlichen Medizin hinweisen, vergessen einen wichtigen Punkt: es gibt hier eine nachweisliche Wirkung, d.h. auf jeden Fehler kommt eine Zahl geheilter Patienten.
Genau das können aber Heilpraktiker nicht von sich behaupten: der beste Ausgang einer Behandlung ist hier, dass es einem nicht schlechter geht als vorher. Dazu kommen dann erst Quacksalber, die direkt Schaden anrichten oder eine vernünftige Behandlung verhindern.
#24: Militant ist hier bestenfalls die Vehemenz, mit der manch einer “Heil”methoden mit nicht nachweisbarer Wirksamkeit verteidigt.
Aber wie man es sonst Ärzten ja gerne vorwirft, steckt hinter Heilpraktikern eben auch ein gewaltiges finanzielles Interesse inklusive industriellen Herstellern von Dingen (Medikamente möchte ich es eher nicht nennen).
Wer würde da schon zugeben, Humbug zu betreiben?

#24 |
  48
Gast
Gast

Warum es noch Heilpraktiker gibt?
Weil ein guter Heilpraktiker mehr drauf hat als ein schlechter Mediziner.
Wie kann man überhaupt so einen Vergleich anstellen

#23 |
  26
Hp. Anonym
Hp. Anonym

Die Medizin ist etwas anderes als die Klempnerei. Die Gesundheit ist ein hohes Gut. Die eh schon monopolisierte Medizin sollte nicht noch weiter monopolisiert werden. Mit den real existierenden Heilpraktikern ist der Monopolisierung aber kaum entgegen zu wirken. Leider. Ich bin auch Hp. ich kann das sagen. Eine qualitativ hochwertige Hp.-Ausbildung wird aber nicht als Standard zugelassen. Der Gesetzgeber und die Ärzte stellen sich massiv dagegen auf. Und die Heilpraktiker-Verbände fördern Aus- und Fortbildungen, oder bieten sie selbst an, bei denen es mich graust: Bach-Blüten, Schüssler, Bioresonanz und den ganzen weiteren unsäglichen Kram. Es ist peinlich.

#22 |
  17
Karsten Erdfelder
Karsten Erdfelder

Kann denn die universitäre Schulmedizin (eigentlich ein blöder Begriff) ihren Anspruch auf höchste Evidenzgrade immer erfüllen? Aus welchem Grund wird dies dann von der Naturheilkunde gefordert, sollen alle “jetzigen Maßnahmen auf Evidenzbasierung” überprüft werden? Außerdem gibt es auch eine evidenzbasierte Naturheilkunde die durchaus auch von Heilpraktikern angewendet wird, es ist nicht alles schwarz oder weiß. Diese teilweise militante Rhetorik der Pseudoskeptiker aus den Reihen der GWUP dient doch letztlich nur als inszenierte PR-Maßnahme der eigenen Selbstvermarktung, alles nur Propaganda der übelsten Sorte. Leider fallen immer wieder selbst seriöse Journalisten auf diese Stimmungsmache hinein.

#21 |
  17
Gast
Gast

Wie war das neulich mit der Datenbank / Ärztefehler? Wovor wird hier abgelenkt?

#20 |
  8
Gast
Gast

Es erschreckt mich zu lesen, wie sich dieser Münsteraner Kreis zu einer Art Inquisitiongericht aufspielen möchte.
Nach über 40 Jahren Tätigkeit als Arzt und Gutachter fiele es mir nicht schwer, die zahlreichen Kunstfehler auf Seiten der Ärzteschaft nachzuweisen.
Und diese Fehlleistungen nehmen in den letzten Jahren deutlich zu. Dies ist der mangelhaften Ausbildung der heutigen Ärztegeneration anzulasten.
Vor allem aber werden die Patientenkontakte dank der rigorosen Vorgaben aus Politik und Krankenkassen immer kürzer.
Wen wundert es dann, dass sich die Menschen an Heilpraktiker wenden, die sich die erforderliche Zeit nehmen?
Und – schwarze Schafe gibt es überall, nicht nur bei Ärzten oder Heilpraktikern.

#19 |
  8
Gast
Gast

Na Na, der Artikel ist wunderbar treffend.

#18 |
  47
Gast
Gast

Wenn nur ein rein fachlicher Austausch erfolgen soll, dann müsste der ganze Artikel entfernt werden!!!

#17 |
  15
Gast
Gast

Es geht los! Spannender Nachmittag. Ich fahre schnell zur Tanke Popcorn kaufen.

#16 |
  8
Gast
Gast

Futterneid, oder was? Ein wahrhaft krudes Konkurrenzverständnis….

Der ersten Satz Ihres Artikels, der da lautet : “Immer wieder gibt es Zwischenfälle bei der Behandlung durch Heilpraktiker.”

Man könnte auf Grund gesicherter Erkenntnisse das Wort “Heilpraktiker” problemlos mit “Schulmedizinern” austauschen. Inkompetente gibt es überall, auch Scharlatane wie Dr. Ryke Gerd Hamer und nicht wenige andere Akademiker.

Also bitte…

#15 |
  19
Gast
Gast

Einfach gleiche Regeln ab wissenschaftliche- und Alternativmedizin anlegen: Evidenz mit ordentlichen Studien überprüfen, Maßnahmen mit fehlender Evidenz nicht mehr bezahlen. (Und im Sinne des Verbraucherschutzes auch eine private Abrechnung wirkungsloser Methoden verbieten)
Problem gelöst, Schwurbler pleite.
Wie genau Behandlungsfehler in der Medizin es jetzt rechtfertigen, dass jemand gleich gänzlich wirkungslose und schlimmstenfalls schädliche Maßnahmen verkaufen darf, erschließt sich mir nicht im geringsten.

#14 |
  17
Gast
Gast

Naja, falls man mal die absoluten Zahlen von Todesfällen, ausgelöst durch die Behandlung ausgebildeter Ärzte mit den von Heilpraktikern vergleicht …
Es gab schon Untersuchungen, bei denen die ärztliche Nicht- bzw. die Unterversorgung in einigen Orten die Mortalität statistisch relevant senkte.
Nur um mal mit Allgemeinplätzen die Qualität dieses Artikels zu untermauern.

#13 |
  13
Gast
Gast

es ist gut, dass das system der schulmedizin unter druck gerät – sonst gäbe es diesen artikel nicht! dieser ist aber sehr einseitig! ich bin durch meine ausbildungen in beiden systemen sehr gut bewandert! wo sind die ausführungen über unzählige behandlungsfehler in der schulmedizin? ich werde täglich damit konfrontiert! meiner meinung nach gehört auch die ausbildung in der schulmedizin sehr dringend reformiert! warum kann nicht akzeptiert werden das beide berufe und deren systeme ihre berechtigung haben ? systeme die teilweise über mehrere tausend jahre ganze völker versorgt haben und empirisch gesichert sind.

#12 |
  14
Gast
Gast

Das grundlegende Problem ist, dass die Wissenschaft gerade bei Nicht-Wissenschaftlern (und das sind ja die meisten Menschen) kein sehr hohes ansehen hat. Dazu trägt der Wissenschaftsbetrieb mit Skandalen und Korruption natürlich auch selbst bei. Erst wenn es gelingt, der breiten Bevölkerung eine Vorstellung vom Wert der wissenschaftlichen Methode (nach K.Popper heißt sie „kritischer Rationalismus“) – aber auch die Kompetenz zur kritischen Beurteilung wiss. Studien im Sinne Gerd Gigerenzers* – zu vermitteln, besteht die Aussicht, den Run auf die Wunderheiler mit ihren angeblich „alternativen Verfahren“ einzugrenzen.

*) https://www.amazon.de/Risiko-Wie-richtigen-Entscheidungen-trifft/dp/3570101037

#11 |
  7
Gast
Gast

Herr Dr. Christian Weymayr zeigt durch seine Aussagen, dass er überhaupt keine Ahnung hat, was den Heilpraktikerberuf ausmacht. Allein die Behauptung der Patient betrete eine evidenzfreie Zone ist völliger Unsinn. Hier spiekt sich jemand als Experte auf, der von der Realität weit entfernt ist. Dieser Auftritt ist peinlich, setzt doch der wissenschaftliche Grundgedanke schon eine vorurteilsfreie ergebnisoffene Auseinandersetzung mit dem zu untersuchenden Gegenstand voraus. Es gehen Millionen Menschen seit Jahrzehnten zum Heilpraktiker die meisten sind sehr zufrieden. Die drei genannten Todesfälle stehen ca. 19000 jährlichen Todesfälle der evidenzbasierten Medizin gegenüber, jedes Jahr.

#10 |
  23
Gast
Gast

Stimmt genau!

#9 |
  9
Gast
Gast

Wieviele Patienten sterben denn durch Ärztepfusch??
Aber wenn 9 von 10 festgeschriebenen Weiterbildungen durch Pharmaunternehmen gesponsert werden, sollte auch hier klar sein, dass das System “Schulmedizin” auch überdacht werden sollte!

#8 |
  14
Gast
Gast

Auch wenn man beide Stände, Arzt und Heilpraktiker, schätzt, bleibt zu überlegen wer die Patientenmenge die anfallen würde, wenn man Heilpraktiker verbieten würde, überhaupt auffangen könnte. Insbesondere in ländlichen Gegenden. Man sollte doch die Studienplätze aufstocken und den nummerus clausus senken, gute Noten sind sowieso keine gewähr für einen guten Arzt.

#7 |
  7
Anwender
Anwender

Mal langsam mit der voreiligen Kritik: Ich kann die Sinnhaftigkeit einer heilpraktischen Behandlung durchaus aus eigener aktueller Erfahrung bestätigen.
Dank heilpraktischer (Eigen-)Behandlung waren meine juckenden Mückenstiche nach 3 Wochen komplett verschwunden. Bei konventioneller medizinischer Therapie hätte ich sicher bis zu 21 Tage auf die Heilung warten müssen.

#6 |
  39
Gast
Gast

“Unter diesem Artikel ist ausschließlich ein fachlicher Austausch erwünscht. Kommentare, in denen es nur darum geht, Heilpraktiker oder Ärzte anzugreifen, werden von uns rigoros entfernt.”

Wie bewertet man dann Kommentar #2?
“Oh je, beleidigte Schwurbler in 3…..2…..1…….”

#5 |
  9
Gast
Gast

Wer im Glashaus sitz, sollte nicht…!
In der Plusminus-Sendung des ARD vom 02. August spricht Professor Dr. Harald Dormann von der Uniklinik Fürth von bis zu 30.000 Todesfällen jährlich in Deutschland auf Grund von Nebenwirkungen bei der Multimedikation. Hinzu kommen ca. 1,6 Millionen Menschen, die deshalb behandelt werden müssen.

#4 |
  11
Gast
Gast

Weil Heilpraktiker mit ihren Patienten reden und erklären, des es falsch ist kann
der Patient nicht verstehen.Es fehlt in unserer Medizin an Zuwendung vom
Doktor, da hilft die modernste Technik nichts.Erika

#3 |
  8
Petra Müller-Sturm, Heilpraktikerin
Petra Müller-Sturm, Heilpraktikerin

“Immer wieder gibt es Zwischenfälle bei der Behandlung durch Ärzte… ”
So könnte man genauso eröffnen. Ein von Krankenkassen bezahltes Gesundheitssystem, das die sprechende Medizin unterbewertet, wird immer Heilpraktiker brauchen. Es gibt mehr verantwortungsbewußt therapierende Heilpraktiker als Scharlatane – das zeigt schon die niedrige Prämie für die Haftpflichtversicherung.

#2 |
  25
Gast
Gast

Richtige Meinung

#1 |
  36


Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: