Die PillKV rechnet sich schön

29. August 2017
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Privatpatienten erhalten neue Arzneimittel früher als gesetzlich Versicherte. In einer Studie stellen sich die privaten Versicherungen als „Innovationsmotor“ des medizinischen Fortschritts dar, von dem letztlich alle profitieren. Mehr als ein Mittel zum Wahl-Zweck?

Deutschland ist mitten im Wahlkampf. Einige Parteien sprechen sich klar für die Bürgerversicherung ohne private Kassen aus. Dazu hat das Wissenschaftliche Institut der Privaten Krankenversicherung (WIP) mehrere Studien veröffentlicht: Wie ein roter Faden zieht sich durch alle Arbeiten die Botschaft, dass Privatversicherte unsere Arzneimittelversorgung subventionieren. Wie sieht der Einfluss der Privatversicherungen auf Arzneimittelabgaben in Deutschland im Detail aus?

Innovationen schneller bei der PKV

Die beiden Forscher Christian O. Jacke und Frank Wild vom WIP gingen unter anderem der Frage nach, wann Versicherte Zugriff auf innovative Arzneimittel haben. Dazu zogen sie Zuwachsraten neuer Medikamente in den Privaten Krankenversicherungen (PKVen) und den Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKVen) heran, gemessen an abgegebenen Packungen der Medikamente im jeweiligen Zulassungsjahr.

  • In den Jahren 2011 und 2012 war der Anstieg neu zugelassener Medikamente tatsächlich bei den GKVen größer als bei den PKVen. Jacke und Wild erklären das Phänomen mit abgeschlossenen AMNOG-Verfahren und einem höheren Mengenbedarf.
  • Ab dem Zulassungsjahr 2013 überstiegen die Zuwachsraten neuer Medikamente in der PKV die prozentualen Steigerungen in der GKV. Eine Ursache für die zurückhaltende Verordnung neuer Medikamente bei GKV-Versicherten sieht das WIP darin, dass Ärzte erst nach abgeschlossenen Preisverhandlungen beurteilen können, ob neue Medikamente einen Mehrwert bieten.
Marktanteile GKV-PKV

Marktanteil Privatversicherter bei umsatzstarken Arzneimitteln (PKV-Bevölkerungsanteil: 10,8 Prozent) © WIP

Dass es durchaus zu unterschiedlichen Phänomenen kommen kann, zeigen Experten anhand mehrerer Pharmaka. Im Jahr 2011 wurden Zytiga® (Abirateron), Brilique® (Ticagrelor) und Gilenya® (Fingolimod) zugelassen. Für Zytiga® fanden Versorgungsforscher mit einem PKV-Marktanteil von 20,4 Prozent den erwarteten Effekt. Ab dem zweiten Jahr kam es auch bei GKV-Versicherten zu mehr Verordnungen. Gilenya® weist einen deutlich niedrigeren Anteil im PKV-Bereich auf, was vor allem an der schwach vertretenen Gruppe der 30- bis 45-jährigen Frauen bei PKVen liegt. Brilique® wiederum erreicht nach vier Jahren den statistischen Anteil Privatversicherter von 10,8 Prozent.

Prozentualer Zuwachs der Verordnungen

Prozentualer Zuwachs der Verordnungen von 2014 auf 2015 nach Jahr der zugelassenen Medikamente © WIP

Die Autoren sprechen zusammenfassend von einer „wechselseitige Beziehung des Innovationstreibers PKV einerseits, und der GKV mit ihren Impulsen zur Ressourcenschonung und Steigerungen von Effizienzreserven andererseits“. PKV-Versicherte erhielten deutlich schneller neue Arzneimitteltherapien als GKV-Versicherte. „Sie beteiligen sich überproportional an den Kosten von Arzneimittelinnovationen, als man das a priori von einem PKV-Bevölkerungsanteil von 10,8 Prozent erwarten kann.“ Damit werde die Rolle von PKVen als „Innovationstreiber“ sichtbar.

Biologicals: Preisbewusstsein ohne Kontrolle

Bei Biologicals gab es jedoch Überraschungen. Im Unterschied zu GKV-Verordnungen fehlen bei Privatverordnungen Steuerungsmechanismen regionaler kassenärztlicher Vereinigungen. „Ein erhöhtes Kostenbewusstsein bei den verordnenden Ärzten für Biologika und Biosimilars mag sich einstellen“, schreiben Jacke und Wild. „Es ist durchaus denkbar, dass sich das geänderte Verordnungsverhalten auf die Privatversicherten überträgt.“ Aufgrund des Kostenerstattungsprinzips kennen viele Privatversicherte die Preise und lassen sich vielleicht kostengünstigere Varianten verordnen. Das mag angesichts exorbitant hoher Preise, verglichen mit vielen organisch-synthetischen Wirkstoffen, auch zutreffen.

Biosimilarquote

Biosimilarquoten in GKV und PKV 2015 © WIP

Weniger Bürokratie, weniger Risiko

Der Einfluss privater Krankenkassen endet nicht beim Arzt, sondern erstreckt sich auf öffentliche Apotheken. In einer weiteren Analyse berichtet Frank Wild, durch PKV-Versicherte komme es zu Mehreinnahmen von 123,2 Millionen Euro, also 6.000 Euro pro Apotheke. Wie kommt er auf diese Zahlen?

Bei Privatpatienten gibt es keine Apothekenrabatte. „Dies führt zu einem höheren Abrechnungspreis in der PKV beziehungsweise zu einem höheren Umsatz für die Apotheken“, schreibt Wild. Seiner Analyse zufolge wurden in 2015 rund 58,9 Millionen Packungen zu Lasten der PKV bezogen. „Multipliziert mit dem Apothekenabschlag von 1,77 Euro je Packung ergibt sich eine Mehreinnahme von 104,3 Millionen Euro zugunsten der Apotheken“, resümiert Wild im Bericht.

Gleichzeitig weist er auf Unterschiede im Verschreibungsverhalten hin. Der Durchschnittspreis eines verschreibungspflichtigen Medikaments liegt bei 68,79 Euro für die PKV versus 53,22 Euro für die GKV. Aus der relativen Komponente im Honorar, also drei Prozent des Apothekeneinkaufspreises, kommt Wild auf Mehreinnahme von 18,9 Millionen Euro bei Privatversicherten.

Und nicht zuletzt zeigen sich organisatorische Unterschiede. GKVen arbeiten nach dem Sachleistungsprinzip. Sie haben mit Rabattverträgen ein bürokratisches Ungetüm geschaffen, das Apothekern viel Arbeit beschert. Retaxationen führen ebenfalls zu viel Ärger und zu wirtschaftlichen Schäden. Bei PKV-Patienten ergibt sich diese Problematik nicht.

Sinnvolle Steuerung gesucht

Aus den Analysen abzuleiten, dass Deutschlands Arzneimittelversorgung ohne die Dualität von GKV und PKV nicht funktioniert, ist mutig. Schließlich werden bestehende Probleme nicht gelöst. Das beginnt schon bei der Markteinführung neuer Präparate. „Fast der Hälfte der bislang 228 bewerteten Arzneimittel im AMNOG-Verfahren wurde kein Zusatznutzen zuerkannt – obgleich die Medikamente bereits im Zulassungsverfahren ihre indikationsspezifische Wirksamkeit und ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis nachgewiesen haben“, konstatiert der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie. Schon lange fordern Experten Nachbesserungen. Außerdem müssten sich Apothekenhonorare an der Leistung, also am Aufwand der Beratung orientieren, und nicht an packungsbezogenen Kennzahlen.

32 Wertungen (3.81 ø)

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16 Kommentare:

Gast
Gast

Die Artenvielfalt an Versicherungsmöglichkeiten in Deutschland ist Historisch gewachsen und in der Tat für alle Leistungserbringer (Ärzte, Apotheker…) enorm von bürokratischen Strukturen durchzogen.Das GKV Modell passt eigentlich nicht zu einer Gesundheitsversorgung bei der schnelle und unbürokratische Hilfe für Einen zu behandelnden gefordert wird. Immer mehr Leistungen sind erst nach einer Genehmigung durch die jeweilige KK abrechenbar. Nur ohne die PKV währe es für die Ärzte und Apotheker überhaupt nicht mehr möglich wirtschaftlich zu arbeiten. Aber wenn man sich die Parteiprogramme für die anstehenden Wahlen einmal ansieht, dann steht nur im Programm der CDU und der Linken etwas, was zumindest die Apotheken am Leben lassen könnte. Wenn es nach den anderen Parteien geht brauchen wir die Apotheken zumindest in Zukunft so nicht mehr. Nur ist es genau so unwahrscheinlich, dass es zu einer Regierungsbildung zwischen Linke und CDU kommt. Die FDP und die SPD sind von Geistig gesunden Pharmazeuten nicht wählbar. Alleine schon die Diskussion vor der Wahl über eine Bürgerversicherung ist doch bezeichnend oder?

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Felix M.
Felix M.

#11, 12, 13, 14:
War heute Nacht Vollmond, oder wie kommen diese Ergüsse zu Stande?

Was hier einige fordern, Minimalleistung und Zusatzversicherung, kann man wunderbar in Amerika sehen. Egoistischer Kapitalismus in seinen letzten Zuckungen.
Ich frage mich, ob wir die Kurve kriegen, bevor die Welt unbewohnbar wird. Aktuell sieht es nach einem “weiter so!” aus, auf Kosten der restlichen 90% der Weltbevölkerung und unserer Kinder…

#15 |
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Rumus Freund
Rumus Freund

“Privatpatienten erhalten neue Arzneimittel früher als gesetzlich Versicherte”: ja, gut sollen mal testen wie die neuen sind, damit die gesetzlich Versicherten vor den Risiken unerkannter UAW wenigstens ein mehr besser geschützt sind. Finde ich nett von den Privatpatienten.

#14 |
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Gast
Gast

PKVen sind das Krebsgeschwür im Körper des Sozialstaates und seiner Sozialversicherung

#13 |
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Gast
Gast

# 11 Warum Bitteschön sollen GKV medizinisch schlechter behandelt werden als Privatpatienten. Wenn ein Mensch krank ist, dann sollte ihm bestmöglichst geholfen werden egal ob oder in welcher Krankenkasse derjenige ist. Alles andere wäre ethisch und moralisch verwerflich, könnte auch kein Mediziner mit seinem Gewissen vereinbaren.

#12 |
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Joachim Bedynek
Joachim Bedynek

Natürlich kostet Gesundheit, wie Herr Kaiser (# 6) schreibt und, Herr Redmann (# 4): wieso wäre Gesundheit ein “öffentliches Gut” ? Wir sind doch nicht im Kommunismus, sondern in einem freiheitlichen Staat.

#11 |
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Werner Wöhrle
Werner Wöhrle

@ Nr. 9: Doch so wenig?
Mir sind da zumindest zwei Arztpraxen bekannt, eine am Kaiserstuhl, eine im Raum Ortenau, da waren die Volumen sechsstellig, vor dem Komma…

#10 |
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Dr. med. Michael Schmiedle
Dr. med. Michael Schmiedle

Ein vom Autor – mutmaßlich bezüglich einer Irrelevanz der hier abgehandelten Fragestellung – überhaupt nicht angeschnitten wird, ist das Thema Regress. Hier ist das Verordnungsverhalten natürlich bei den GKV Verordnungen durchaus auch in dieser Hinsicht getriggert. Unabhängig ob es um Offlabel-use, Erfüllung von Generikaquoten oder gesondert begründbare Verordnungen geht. Im urologisch-andrologischen Bereich haben wir hier die Verordnungen nach §27a, bei Männern schlägt hier insb. eine FSH Stimulationsbehandlung ordentlich zu Buche, ferner neu zugelassene und teuere Medikamente wie Xtandi und Zytiga, aber auch zwischenzeitlich aus dem GKV Katalog wegrationalisierte Verordnungen wie Strovac Impfung, Instillationsbehandlungen für die Blase oder auch Unsicherheiten bei neuen OAB Medikamenten wie Mirabegron (Betmiga), was ja jetzt gütigerweise wieder als verordnungsfähig rezeptiert werden darf. Weiteres die Mengensteuerung pro Patient, so dass bei berenteten Patienten mit Migrationshintergrund, die beispielsweise für 6 Monate nach Hause fahren und um entsprechende Rezeptierung für ein halbes Jahr nachfragen hier schon wieder und insb. bei teuren Medikamenten ein Regress droht, da nur quartalsweise aka 90 Stck, N3 rezeptiert werden darf / soll. Diese Beispiele nur mal exemplarisch und aus dem Handgelenk, da würden mir noch seitenweise Beispiele einfallen. Mein Gesamtregressvolumen seit Praxisübernahme vor 10 Jahren liegt zwischenzeitlich kumulativ bei ca. 7000 Euro. Nur mal so als Hausnummer.

#9 |
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Alit
Alit

#6: Herr Kaiser, was meinen Sie mit dem Satz “Die Patienten müssen begreifen das Gesundheit kostet.” Gesundheit kostet nicht. Krankheit kostet. Und vom meisten, was durch die GkVen an Behandlungen erstattet werden muss, wird niemand gesund. Chronische Erkrankungen machen das meiste aus. Chronisch Kranke werden durch die Behandlungen nicht gesund und Gesundheitskassen sind wie der Name schon sagt, für Gesunde da.

#8 |
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Gast
Gast

Da ich beide Kassen kenne und mir die private VS nicht mehr leisten konnte, da ich chronisch Krank bin hoffe ich nicht das die Bürgerversicherung kommt. Dann könnte ich mir die Zuzahlung die ich als Privatpatient für Medikamente bekommen habe und jetzt aus eigner Tasche zahle, nicht mehr leisten. Ich würde voll durch Raster fallen.

#7 |
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med.vet. Tom Kaiser
med.vet. Tom Kaiser

Ich würde über den Vorschlag von Dr. Nunhofer sogar noch hinausgehen wollen.
Das gesamte GKV System gehört abgeschafft. Die Patienten müssen begreifen das Gesundheit kostet. So sollte jeder Patient beim Arzt eine Rechnung bekommen, welche er bei seiner Versicherung einreichen kann, und zu den vorher ausgehandelten Konditionen erstattet bekommt. Für Gesundheit ist genauso vorzusorgen (bzw. Rücklagen zu bilden) wie für die Rente.

#6 |
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Gast
Gast

Vielen Dank für d Vorschlag der Bürgerversicherung mit schmalem Leistungsumfang! Geht voll an den chronisch Kranken vorbei, die voll in d GKV einzahlen und eh schon Probleme haben, das Nötigste zu bekommen. Dass diese Patienten voll durchs Raster fallen würden ist klar: Entweder würden sie bei Zusatzversicherungen komplett abgelehnt oder mit nicht bezahlbaren Risikozuschlägen bestraft. Hoffen wir, dass dieses Modell nicht verwirklicht wird!

Zu den Apotheker-Honoraren: Würde die Beratungsleistung von Apothekern tatsächlich honoriert, wäre das nicht zu bezahlen. Kein Arzt berät einen Patienten eine halbe Stunde komplett kostenlos. Das möcht ich mal erleben! Und die kostenlose Beratung von Patienten, die danach dann im Internet ( ohne Beratung ) bestellen wird auch übersehen. Ebenso sind Leistungen wie Lieferung nach Hause, Faxkopien f. private Dinge, zuhören bei Problemen zuhause etc. alles kostenlose Leistungen in guten Apotheken! Die Kasse und den Arzt möcht ich sehen, der hier kostenlos diese Leistungen erbringt. Und ohne zu murren! Also bitte nicht immer an den angeblich so hohen Verdiensten an Arzneimitteln für Apotheker aufhängen. Denn das sollte schon im kompletten Kontext gesehen werden.

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Viel Theorie – in der Praxis wurde bei mir von der AXA jede Rechnung nur mit nicht nachvollziehbaren Abschlägen erstattet. Gesundheit ist ein “öfentliches” Gut, dass sich nicht privatisieren läßt. Wie unsinnig waren in Spitzenzeiten über 400 Krankenkassen…

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“„Fast der Hälfte der bislang 228 bewerteten Arzneimittel im AMNOG-Verfahren wurde kein Zusatznutzen zuerkannt – obgleich die Medikamente bereits im Zulassungsverfahren ihre indikationsspezifische Wirksamkeit und ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis nachgewiesen haben“, konstatiert der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie.” – Der Satz trifft es leider. GKV-Versorgung ist nach § 12 SGB V WANZ, d.h. “wirtschaftlich, ausreichend, notwendig, zweckmäßig”, und das alles definiert aus Kassensicht. Erinnern Sie sich an die Schule: “ausreichend” = Note 4. “Gut” = Note 2 darf ein Kassenarzt seine Patienten gar nicht behandeln, wenn er sich ans Gesetz hält – und daß er sich ans Gesetz hält, dafür sorgen die Kassen rasch mit der Durchführung von Regressen. Regreß heißt: Arzt bezahlt das Medikament, das es nach Meinung der Kasse nicht gebraucht hätte. – All den Ärger gibt es bei Privatpatienten nicht. – Unsereiner wäre für eine Bürgerversicherung: Einheitskasse (!) für alle mit schmalem Leistungsspektrum, alles andere über private Zusatzversicherungen, und Abschaffung des intransparenten Sachleistungsprinzips: Pat. kriegt Rechnung vom Arzt und hat damit die Kostenkontrolle.

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Hon.-Prof. Hans-Christian Hege
Hon.-Prof. Hans-Christian Hege

Danke für die Aufdeckung von Fake News, die gerade im Vorfeld der Wahlen gezielt verbreitet werden, um unter dem Deckmantel des allgemeinen gesellschaftlichen Wohls Partikularinteressen durchzusetzen.

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Hp. X
Hp. X

Wenn alle in eine Kasse zahlen müssten, wäre diese Kasse stärker. Es ist kein Wunder, dass die Privaten von jungen, gut verdienenden Gesunden profitieren und die Gesetzlichen das Nachsehen mit gering, schlecht oder gar nicht verdienenden oder älteren Menschen haben. Damit wird das Solidaritätsprinzip komplett untergraben. Ich kann jungen gut verdienenden gesunden Menschen nur raten: geht in die GKV. Der momentane Vorteil in den Privaten rächt sich später, wenn ihr älter werdet, gewaltig. Und lasst euch auch nicht mit Versprechungen ködern, was alles bezahlt wird. Ihr braucht es nicht.

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