Lauschaffäre im Flexikon

4. Juli 2013
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Laut jüngsten Berichten soll nun auch das DocCheck Flexikon in die Abhöraffäre verwickelt sein. So seien seit 2003 mindestens 38.500 Fachartikel aus allen Fachgebieten der Medizin gesammelt und der medizinischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

Köln – Frei nach dem Motto „Medmachen: Wissen teilen und Wissen verdoppeln“ werden, Expertenberichten zufolge, im Flexikon, dem medizinischen Lexikon von DocCheck, seit zehn Jahren medizinische Fachartikel gesammelt.

Über 900 Informanten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz seien laut eigenen Angaben an der exorbitanten Sammlung beteiligt gewesen. Bis dato wurden 38.500 Artikel zusammengetragen und der medizinischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht – ohne Chefarztbüros zu verwanzen oder Klinikkabel abzuhorchen.

Ein Insider berichtet nun von einer massiven Rekrutierungsaktion weiterer Informanten. Laut Benjamin Z., Medizinstudent aus Frankfurt, starte heute „eine Aktion, bei der die besten neuen Beiträge mit attraktiven Sachpreisen belohnt werden“.
Im Detail spricht der 23-jährige von folgenden Prämien:

  1. Datenpaket: Drei Teile der Thieme-Reihe Prometheus Lernatlas der Anatomie 
(Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem; Innere Organe; Kopf, Hals und Neuroanatomie)
  2. Lauschangriff: DocCheck Stethoskop Advance II in der Farbe lila
  3. Lauschangriff: DocCheck Stethoskop Advance II in der Farbe jägergrün

Diese Belohnungen soll es für die besten neuen Beiträge, die innerhalb der nächsten 10 Tage im Flexikon eingehen, geben. Die Informanten müssten hierzu lediglich einen medizinischen Fachartikel ihrer Wahl verfassen. Weiter berichtet Benjamin Z.: „Wer es mit seinen neu gelieferten Informationen auf einen der ersten drei Plätze schafft, wird nach Ablauf der Frist über seine Belohnung persönlich per Mail informiert“.

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