Legen Sie Ihre Leber mal aufs Fax

24. August 2017
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Telemedizin in Deutschland fühlt sich an wie der Berliner Flughafen. Viele Ärzte würden gerne an Bord gehen, aber die Standespolitik braucht noch ein paar Jahre, um die Kabel zu verlegen. Wie ist der Stand der Dinge und was geht im deutschsprachigen Ausland?

Telemedizin hat viele Gesichter. Sie kann den Arzt-Patienten-Kontakt ermöglichen, Assistenzpersonal im Rettungsdienst mit einem Notfallmediziner vernetzen und Ärzten mit einem Spezialisten bei einer Videokonferenz zusammenführen.

Früher schmerzfrei dank Funkverbindung

Auch seit es den neuen Tätigkeitsbereich des Notfallsanitäters gibt, gelingt es nicht flächendeckend, dass das nichtärztliche Rettungsteam dem Patienten Analgetika wie Fentanyl oder Opiate rechtssicher verabreichen darf. Trotzdem muss der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes ein regionales Protokoll erstellen und freigeben.

Dazu haben Dr. Jörg Christian Brockmann und Kollegen an der Uniklinik Aachen eine Pilotstudie durchgeführt. Sie wollten untersuchen, ob ein Notfallpatient mit Hilfe der Telemedizin ein starkes Analgetikum früher erhält.

Dabei rüsteten sie fünf Rettungsteams mit einem multifunktionalen telemedizinischen System aus. Das Rettungsteam war so während des Einsatzes über verschiedene mobile Netze mit einem Notfallmediziner verbunden. Vitaldaten der Patienten, Bilder sowie ein Videostream vom Einsatzort konnten so an den Mediziner übertragen werden. Verglichen wurden die Ergebnisse von 80 telemedizinisch unterstützten und von 80 klassischen Einsätzen, bei denen eine Analgesie notwendig war.

Effiziente Analgesie

Das telemedizinisch gestützte Delegieren der Analgesie hat sich durchaus als sicher und effizient erwiesen. Ziel war es, den Schmerz auf der Numerischen Analogskala (0–10) im Idealfall auf fünf oder mindestens um zwei Punkte zu senken. „Die telemedizinische Delegation von Analgetika war sicher und führte zu einer Schmerzreduktion, die dem Mindeststandard in beiden Gruppen überlegen war. Die Dokumentationsqualität war in der Telemedizin-Gruppe besser“, so das Resümee der Autoren.

„Wird die telenotärztliche Versorgung übergreifend durchgeführt, so ist zusätzlich mit einer Kostenreduktion zu rechnen, da dann vielerorts auf einen Ausbau der konventionell notärztlichen Ressourcen verzichtet werden kann“, so die Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin (DGAI).

Im Notfall erlaubt

Die Musterberufsordnung für Ärzte erlaubt ausdrücklich keine ärztliche Behandlung und Beratung ausschließlich über Fernkommunikationsmedien. Eine Ausnahme bilden aber akute Notfälle, bei denen keine andere Form der ärztlichen Hilfe möglich ist. Bedingung ist, dass die Telemedizin allein als „Notmaßnahme“ erfolgt und die Einleitung erforderlicher Maßnahmen nicht zeitlich verzögert. Der Patient muss anschließend trotzdem einer ärztlichen Therapie zugeführt werden.

Die Kommission betont, dass auch die AHA (Amersich ausdrücklich für die telemedizinische Unterstützung im Rettungsdienst ausspricht. Auch in Österreich wird die Diskussion über Telemetrie im Rettungsdienst bereits sehr hitzig geführt. Die Österreichische Gesellschaft für Ethik und Recht in der Notfall- und Katastrophenmedizin (öGERN) spricht sich klar für diese Technik aus.

Prof. Carla Nau, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein sieht nicht nur in der Analgesie im Rettungsdienst einen Stellenwert der Telemedizin. „Teleschmerztherapie ist ein schnell aufkeimendes klinisches und wissenschaftliches Feld, dem auch großes gesundheitspolitisches Interesse entgegengebracht wird“, so die Anästhesistin.

Heißer Draht für Kinder mit Diabetes

Natürlich kann eine telemedizinische Unterstützung nicht nur in Notfällen und der präklinischen Phase hilfreich sein. Die Virtuelle Diabetesambulanz für Kinder und Jugendliche (ViDiKi) ist ein Beispiel dafür. Mit dem Projekt soll die medizinische Versorgung von den rund 1.200 Kindern und Jugendlichen, die in Schleswig-Holstein an Diabetes Typ 1 erkrankt sind, deutlich verbessert werden. ViDiKi ist am 1. Juli 2017 gestartet und 240 Kinder sowie Jugendliche mit Diabetes Typ 1 nehmen vorerst daran teil. „Das neue Angebot ersetzt nicht komplett den persönlichen Kontakt zum Arzt. Die Kinder bleiben weiterhin in Betreuung bei ihrem Arzt oder Diabetologen, der auch nach wie vor einmal pro Quartal den wichtigen HbA1c-Wert bestimmt“, so die Projektleiterin Dr. Simone von Sengbusch.

Digitales Mittelalter verlassen

Es gibt mehrere Möglichkeiten der Konsultation. Darunter fällt beim Beispiel des ViDiKi-Projekts etwa der Kontakt per Telefon und E-Mail oder über ein Arzt-Video-Portal. Das Programm gibt den Familien zusätzliche Sicherheit und erspart ihnen außerdem weite Wege, denn kinderdiabetologische Zentren gibt es nur an den Universitätskliniken in Kiel und Lübeck. Evaluiert wird das Projekt vom Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie an der Universität zu Lübeck.

Auch für erwachsene Diabetiker kann die Telemedizin den Therapieerfolg optimieren. In der kürzlich in Diabetes Care veröffentlichten TeLIPro-Studie wird kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass die Telemedizin zur Verbesserung der Versorgung beitragen kann. „Wir befinden uns im deutschen Gesundheitswesen noch immer im digitalen Mittelalter“, prangert Bernd Altpeter, CEO des Deutschen Instituts für Telemedizin und Gesundheitsförderung (DITG), an.

Auch kardial Erkrankte könnten profitieren

Neben Diabetes ist auch die Betreuung von Patienten mit kardialen Erkrankungen überwachungsintensiv. 1,2 Millionen Bundesbürger leiden an chronischer Herzinsuffizienz. Besonders in ländlichen Gebieten ist die fachärztliche Betreuung immernoch eine logistische Herausforderung. In der Versorgungsforschungsstudie TIM-HF II (Telemedical Interventional Management in Heart Failure II) wird an 1500 Herzinsuffizienz-Patienten geprüft, ob sich mit einer telemedizinischen Betreuung in ländlichen Regionen die Therapiequalität verbessern lässt.

Studienziel ist die Senkung ungeplanter Herzinsuffizienz-Hospitalisierung und der Mortalität sowie die Steigerung der Lebensqualität im Vergleich zur Standardtherapie. Erste Ergebnisse der Studien sind voraussichtlich Ende 2017 zu erwarten.

Teuer und nicht besser: Ein gutes Gefühl

In die CardioBBEAT-Studie wurden zwischen Januar 2010 und April 2013 insgesamt 621 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz eingeschlossen. („Cardio“: herzkranke Patienten, „BB“: Berlin und Brandenburg, „EAT“: Economic Analysis of TeleHealth). Die Patienten der Kontrollgruppe werden nach den aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie behandelt, die anderen Patienten zusätzlich in ihrem häuslichen Umfeld telemedizinisch versorgt.

Über ein interaktives Telemonitoringsystem wurden täglich die vom Patienten erhobenen Werte für Körpergewicht, Blutdruck und Herzfrequenz dem Telemedizin-Zentrum übermittelt. Bei Überschreitungen von Zielwerten nahm das Zentrum telefonischen Kontakt mit dem behandelnden Arzt auf. Als Schnittstelle agierte der häusliche Fernseher des Patienten. Es sollte gezeigt werden, dass die telemedizinisch versorgten Patienten ökonomischer versorgt werden können. Das Ergebnis ist jedoch enttäuschend. Eine Kosteneffektivität gegenüber der Routineversorgung konnte nicht nachgewiesen werden, ebenso wenig eine Senkung der Mortalität. Lediglich die Lebensqualität war in der telemedizinischen Gruppe signifikant besser.

Gesamtsterblichkeit

Abb.: Gesamtsterblichkeit während der CardioBBEAT-Studiendauer (Quelle: Pressetext DGK 04/2017)

Wer soll das bezahlen?

Bisher waren nur wenige telemedizinische Leistungen hinsichtlich der Honorierung abgesichert. Im DRG-Katalog hat die telemedizinische Behandlung von Schlaganfall-Patienten eine eigene OPS-Ziffer. Seit April 2016 können Vertragsärzte spezielle Herzschrittmacher telemedizinisch überwachen. Hierfür wurde die erste telemedizinische EBM-GOP eingeführt.

Einige Ansätze, die zumindest eine telemedizinische Beratung beinhalten, findet man in Deutschland dennoch. Beispiele sind der Video-Chat der DAK oder die Plattform TeleClinic, die ihren Kunden anbietet, online oder telefonisch mit einem Arzt zu sprechen, die Kosten werden von einigen Krankenkassen übernommen. DocCheck stellt mit DocCheck Help ebenfalls seit April 2017 einen Beratungsservice zu Verfügung: Hier können sich Patienten gegen eine Servicegebühr von Ärzten über das Smartphone beraten lassen.

Den neuesten Beitrag zur Verankerung der Telemedizin in die Regelversorgung liefert das Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz). Der Bewertungsausschuss wird darin verpflichtet, den EBM anzupassen. So soll beispielsweise das Telekonsil mit radiologischen Befunden und die Videosprechstunde bis 2017 in den EBM integriert werden. „Mit dem E-Health-Gesetz treiben wir den Fortschritt im Gesundheitswesen voran. Dabei stehen Patientennutzen und Datenschutz im Mittelpunkt“, so Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe.

Die Schweiz traut sich was

Fast schon Galaxien von Deutschland und Österreich entfernt, hat die Schweiz die Telemedizin in ihr Gesundheitssystem integriert. Hier ist eine Behandlung und sogar eine Medikation per Telemedizin bereits möglich. Der Patient wird quasi aufgenommen und befindet sich dann zunächst im „virtuellen Wartezimmer“. Anschließend wird er vom Arzt befragt und bekommt eine entsprechende Therapie. So betreuen im Medgate Telemedicine Center, dem größten ärztlich betriebenen telemedizinischen Zentrum Europas, rund hundert Ärzte mehrere tausend Patienten am Tag. Dabei ist das Zentrum sowohl für akute als auch allgemein medizinische Anliegen zuständig.

Soweit medizinisch sinnvoll und leitlinienkonform stellen die Ärzte ihren Patienten ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis oder ein Rezept aus. Die Verordnung wird dann direkt an eine Apotheke in der Nähe des Patienten geschickt, wo dieser das Medikament beziehen kann. Alternativ kann es auch an eine Versandapotheke übermittelt werden. Die Frage, ob das fortschrittlich oder eher fatal ist, bleibt sicherlich zunächst diskussionswürdig.

25 Wertungen (4.12 ø)
Bildquelle: Abhisek Sarda, flickr / Lizenz: CC BY-SA

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14 Kommentare:

Ärztin

#13
Das liegt an den vielfältigen Facetten des Begriffs. Das gleiche gilt für “ evidenzbasiert“ .

#14 |
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Gast
Gast

Jeder nimmt das wort Telemedizin ind den Mund – und versteht was anderes darunter …

#13 |
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Ärztin

Tele- Op und Tele-Narkose? Tele- Notfallversorgung am Unfallort? Tele- Reanimation? Und, mit einem speziellen Gruß nach Köln: Die Knie- und Hüfte- operierte, schwerhörige, makuladegenerative Oma aus der Eifel oder dem Bergischen nimmt am Telefon die Anweisung zur 1-Helfer-Methode zur Reanimation des krebskranken Opa entgegen ? Evidenzbasiert !

#12 |
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Ärztin

Tele- Geburtshilfe?

#11 |
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Ärztin

Die Schweiz traut sich was:? Ich lese aus dem Text, dass die virtuelle Bearbeitung genau so viel Zeit kostet wie die reelle Bearbeitung. Für was soll das gut sein? Die Untersuchung und 5-Sinne Diagnostik fällt weg. Blut abnehmen geht auch nicht.
Allenfalls einige abgelegene Alpendörfer und Einsiedlerhöfe können so eingeschränkt mitversorgt werden, mehr nicht.

#10 |
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Ärztin

Telemedizin: die Diagnose durch die Hose!
Sicher in einigen Fällen sinnvoll, birgt aber ein erhebliches Missbrauchspotential. Im Endpunkt dann Medizin ohne Arztkontakt. Man spinne den Faden weiter und reflektiere die Qualität der medizinischen Versorgung sowie die eigene Existenzberechtigung .

#9 |
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Gast
Gast

Ich bin ja nur ein Laie, aber wieso darf ein Arzt schwerwiegende Entscheidungen per Video treffen und eine Apotheke nicht per Video beraten?

#8 |
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franz laudenbach
franz laudenbach

Telemedizin wird in Frankreich seit Jahren durchgeführt.
Speziell geht es dabei darum, den Schlaf des Patienten zu überwachen, seine Kreislaufwerte, wie; Herzfrequenz, Sauerstoffwerte, etc., im Schlaf zu überwachen.
Die Justierung sogenannter nCPAP Geräte (Atemüberdruck Kompressor) zu überwachen. Und; Um gelegentlich zu überprüfen ob die Blutsauerstoffsättigung im Schlaf noch korrekt, über 90% ist. Speziell geht es darum, um Patienten die an der Grunderkrankung; Schlafapnoe Syndrom (OSAS/ZSA) leiden, zu überwachen. Schlafapnoe bedeutet soviel wie 16-100 mal pro Stunde im Schlaf ersticken, gefolgt von Not-wecken (Arousel). Kurz Ein-atmen plus sofort weiterschlafen ist die Folge! Dieses, können Patienten, niemals selbst feststellen!
Des Morgens erwachen sie; Meine eben habe ich 8 Std. geschlafen!
Gut 40-50% der deutschen Bevölkerung leidet an Schlaf-, Schlafapnoe- Problemen.
In gut 95% aller Fälle erzeugt dieser Fakt: Essentiellen Hypertonie, unbemerkbares Herzflimmern im Schlaf. Folgen sind; Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombose, Delirium, Demenz-Alzheimer, usw. .
Mehr: flc@live.de;

#7 |
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Notarztfossil
Notarztfossil

Die Tele-Notfallmedizin bietet einige Probleme, sowohl rechtlich als auch in der praktischen Anwendung.
Da ist einmal der Verstoß gegen das Fernbehandlungsverbot. Dann muss der Notarzt die von ihm angewendeten Medizinprodukte der Gruppe 1 persönlich überprüfen und darf sich nicht auf die Kontrolle der Rettungsassistenten / Notfallsanitäter verlassen, – wie der Anästhesist nicht auf seine Anästhesieschwester. Deshalb müsste der Telenotarzt alle von ihm mittelbar eingesetzten Rettungsmittel / RTW’s bei Schichtbeginn kontrollieren. Dies ist nicht praktikabel!
Jedem erfahrenen Notarzt ist bekannt, dass vom Patienten erhobenen Angaben in der Qualität sinken, wenn diese nur mittelbar (durch Hausarzt oder Rettungsdienst) erhoben werden und mündlich und ihm übergeben werden, – das persönliche Gespräch zwischen Notarzt und Patient liefert eine wesentlich bessere Datenqualität und erhöht damit die Sicherheit der Arbeitsdiagnose.
Außerdem ist dieses persönliche Gespräch entscheidend für den Aufbau der Vertrauensbeziehung zwischen Arzt und Patient.
Wie die telenotärztliche Steuerung z.B. bei der Fentanyl-Applikation durch nichtärztliche Mitarbeiter diesen bei Komplikationen (z.B. bei Ateminsuffizienz) vor Schaden bewahren soll, erschließt sich mir nicht.
Die Tele-Notfallmedizin ist m.E. ein Versuch, den Notarzt aus Kostengründen in Deutschland abzuschaffen und durch ein aus der Ferne kontrolliertes Paramedic-System (ähnlich Amerika) zu ersetzen.

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Felix M.
Felix M.

#3:
Ein ständig klingelndes Telefon bedarf einer sofortigen Reaktion, eine E-Mail kann verzögert bearbeitet werden.
Wer sich entlasten will, bietet solche Lösungen an. Es soll ja Ärzte geben, da kann man online einen Termin buchen…

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In Baden-Württemberg ist bereits seit 2016 die Musterberufsordnung geändert. Seit diesem Frühjahr dürfen dort Ärzte im Rahmen von Modellprojekten Patienten ausschließlich über das Telefon bzw. Internet behandeln.

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Gast
Gast

#2: Eine nicht unerhebliche Anzahl von Praxen weigern sich aber auch, eine öffentliche Emailadresse anzugeben, weil keiner Zeit hat, alle dann eintrudelnden Anfragen (natürlich ohne Bezahlung!) zu beantworten.
Telemedizin macht bestimmt in einigen Bereichen Sinn, das Allheilmittel ist sie nicht.

#3 |
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Gast
Gast

Digitales Mittelalter verlassen!
Eine nicht unerhebliche Anzahl von Praxen haben nicht mal eine öffentliche
E-Mail Adresse.

#2 |
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Gast
Gast

Alles was zu kürzeren Wegen und kürzeren Wartezeiten führt ist zuerst mal gut und sollte nicht durch Standesdenken verhindert werden.

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