Trumpcare: Survival of the fittest

26. Juli 2017
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Obamacare verbesserte die Situation für viele Amerikaner ohne Versicherung. Aber nicht für alle: Trotz Reform fallen Menschen durch das Raster. Eine Klinik in Chicago kümmert sich um diese Fälle. Was passiert, wenn die Trump-Regierung die Gesetze rückgängig macht?

Als die beiden Ärzte George Maltezos und Charles Martinez vor zehn Jahren in Chicago eine Klinik mit kostenloser Versorgung gründen wollten, hagelte es statt Begeisterung erst einmal Proteste. So ein Ort würde doch nur Leute anziehen, die man hier in der Gegend nicht wolle – Heruntergekommene und Junkies, beschwerten sich die Nachbarn. Also luden Maltezos und Martinez die Anwohner zu einer Bürgerversammlung ein. Dort meldete sich eine 55-jährige Frau zu Wort: Sie wohne ihr ganzes Leben schon in der Gegend, arbeite seit über 30 Jahren an der Kasse im Supermarkt. Für eine Krankenversicherung habe das im amerikanischen System nicht gereicht. In der geplanten Klinik könnte sie sich trotzdem behandeln lassen. „Sind es Menschen wie ich, die ihr hier nicht haben wollt?“, fragte sie.

2007 setzten die beiden Ärzte ihren Plan in die Tat um und eröffneten die Old Irving Park Community Clinic. Old Irving Park gehört nicht zu den ärmsten Vierteln Chicagos, die Bewohner würde man anhand ihres Einkommens in der unteren Mittelklasse einordnen. Viele Einwandererfamilien aus Südamerika und Polen leben hier, deshalb gibt es in der Klinik auch Übersetzer.

Klinikgründung statt Ruhestand

Den Standort im Nordwesten Chicagos hatten die beiden Gründer gewählt, weil die Versorgungsdichte dort besonders schlecht war. Martinez hatte lange Jahre als Spezialist für Nuklearmedizin gearbeitet. Maltezos – ein Freund aus Kindheitstagen – als Suchttherapeut. Als Martinez seinen Ruhestand antreten wollte, hatte Maltezos ihn von der Idee überzeugt, die Klinik für Unversicherte zu gründen. „Uns beiden war während unseres Berufslebens immer bewusst gewesen, dass es dort draußen viele Menschen gibt, die nicht die Hilfe bekommen, die sie brauchen.“ sagt Martinez.

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Old Irving Park Community Clinic © Habich

Die Praxisräume liegen an einer vielbefahrenen Straße. Im Fenster hängt ein großes Schild: „Free medical care for the uninsured“. Am Empfang werden Neuankömmlinge freundlicher behandelt, als in so manch deutscher Privatpraxis. Das Wartezimmer ist fliederfarben gestrichen, eine Broschüre mit dem Titel „Does your drink make you fat?“ klärt über den Kaloriengehalt von Softdrinks auf. Adipositas und Diabetes gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen der Klinikpatienten – und der restlichen amerikanischen Bevölkerung.

Insgesamt ist das Angebot aber breit. Egal ob jemand einen Gynäkologen, Nephrologen oder Psychiater benötigt – in der Klinik gibt es Sprechstunden von Spezialisten neun verschiedener Fachrichtungen. Die technische Ausstattung ermöglicht unter anderem Netzhautscans und EKGs. Klinikmanagerin Chris Kuzich erzählt, die Klinik sei langsam gewachsen, anfangs gab es eine Startfinanzierung durch eine Kirche. „Alles, was sie hier sehen“, sagt sie, und zeigt auf die Möbel im zweckmäßig eingerichteten Besprechungsraum, „sind Spenden.‟

Ärzte arbeiten ohne Bezahlung

Außer zwei Vollzeitangestellten und sechs Teilzeitkräften arbeiten hier alle ohne Bezahlung, für ein paar Stunden pro Woche. Labore geben für Analysen Rabatt und es bestehen Partnerschaften mit Krankenhäusern, die Patienten operieren, wenn Ärzte der Community Clinic sie dorthin überweisen. Voraussetzung, um in der Klinik behandelt zu werden, ist, dass jemand keine Versicherung hat und sein Einkommen bestimmte Grenzwerte nicht überschreitet. Dazu wird ein Aufnahmeantrag ausgefüllt. „Wir können nicht jeden Einzelnen genau überprüfen“, sagt Kuzich, es gehe auch um Vertrauen. Gut 95 Prozent ihrer Patienten seien aber mit Sicherheit hilfebedürftig, sagen Kuzich und Martinez.

23 Millionen könnten Versicherungsschutz verlieren

Etwa 400 Patienten nimmt die Klinik pro Jahr neu auf. Nach der Verabschiedung der Obamacare-Reform in 2010 war die Nachfrage erst einmal gesunken, die Zahl der unversicherten Amerikaner hat seitdem drastisch abgenommen. In 2010 gab es noch 48 Millionen Amerikaner ohne Versicherungsschutz, im vergangenen Jahr waren es „nur noch“ 28,6 Millionen. Doch wenn es der Trump-Regierung wie geplant gelingen sollte, das Gesetz rückgängig zu machen, dürfte die Zahl bald wieder steigen. Nach Hochrechnungen des unparteiischen Congressional Budget Office würden dadurch innerhalb eines Jahres 14 Millionen Menschen ihren Versicherungsschutz verlieren, und innerhalb der nächsten zehn Jahre 23 Millionen.

Kriegt jeder, der sie braucht, in den USA trotzdem medizinische Hilfe? Kuzich sagt: „Ja, aber man muss dafür sehr beharrlich sein.“ Martinez sagt, es gebe durchaus Menschen, die früher sterben, weil sie keine adäquate Versorgung bekommen haben. Krankenhäuser in den USA müssen einen Teil ihrer Operationen für Bedürftige ohne Versicherung als „Charity-Leistung“ anbieten. Und „im medizinischen Notfall“ dürfen die Emergency-Rooms niemandem die Behandlung versagen.

Um als ein solcher Notfall eingestuft zu werden, reicht es aber zum Beispiel nicht, an Krebs erkrankt zu sein – man muss sich eigentlich schon mitten im Sterbeprozess befinden. Auch Medikamente gegen lebensbedrohliche Krankheiten kann man eigentlich ohne Versicherungsschutz bekommen. „Man muss das aber wissen, und man muss wissen, wo“, sagt Kuzich. Viele wissen es nicht.

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Martin Yorath © Habich

Martin Yorath kommt ein- bis zweimal die Woche nach seinem Feierabend in die Community Clinic und versorgt ohne Bezahlung Patienten. Was ihn zu seinem Einsatz bewegt, erklärt Yorath so: „Uns Ärzten geht es hier in den Staaten relativ gut. Ich möchte der Gemeinschaft gerne etwas zurückgeben.“

Yorath behandelt nicht nur Unversicherte in den USA. Er reist auch immer wieder in Länder wie Indien, Eritrea oder den Sudan, um dort zu helfen. Ohne den Auftrag einer NGO, ganz auf eigene Faust. Das Gesundheitssystem, dass sich Yorath für sein Land und für die Welt wünschen würde: Eines, das allen eine Versorgung bietet.

So denkt allerdings nicht jeder. Eine ehemalige Kollegin von Klinikgründer Martinez sprach sich gegen die Hilfe für Unversicherte aus. Es gebe ja schon genug Möglichkeiten, schließlich könnte man jederzeit in die Notaufnahme gehen. „Da habe ich ihr gesagt, sie sollte das mal einen Monat lang mit ihrer kleinen Tochter ausprobieren“, sagt Martinez. Danach war Ruhe.

Es fallen immer noch viele durchs Netz

Wie aber ist es überhaupt möglich, dass im amerikanischen System immer noch so viele Menschen durch das Raster fallen? Lange Zeit war eine Krankenversicherung für US-Amerikaner freiwillig. Arbeitgeber konnten ihre Angestellten versichern, sie mussten es aber nicht. Und wer auf eigene Faust eine Versicherung suchte, hatte in der Vergangenheit oft ein Problem: Denn die Krankenkassen gaben sich wählerisch.

Menschen mit sogenannten „pre-existing conditions“, speziellen, von den Versicherern definierten Risiken, bekamen oft keine Verträge angeboten oder nur solche mit unbezahlbarer Beiträgen. Wer Asthma hatte, in der Vergangenheit bereits einmal an Krebs oder einer Depression erkrankt war, für den war es schwierig, eine bezahlbare Versicherung zu finden. Also gerade für diejenigen, die sie dringend benötigten.

Obamacare hatte der ethisch fragwürdigen Selektionspraxis einen Riegel vorgeschoben und die Versicherungspflicht eingeführt. Zudem zwang Obama größere Unternehmen dazu, zumindest ihre Vollzeitangestellten abzusichern. Diese müssen nun, ähnlich wie in Deutschland, einen Arbeitnehmeranteil zahlen.

Reform soll rückgängig gemacht werden

Außerdem wurden Pools mit Versicherungsangeboten eingerichtet, die für alle mit gutem bis mittlerem Einkommen bezahlbar sein sollten. Wer unter eine bestimmte Einkommensgrenze fällt, kann Medicaid beantragen, eine Art Sozialleistung des Staates. Unter Obamacare wurde der Kreis der Anspruchsberechtigten ausgeweitet – was nun, wie andere Kernpunkte der Reform, wieder rückgängig gemacht werden soll. Zusätzlich gibt es Medicare, ein Programm für Ältere ab 65 Jahren. Manche Menschen haben auf Leistungen aus beiden Programmen Anspruch.

Unter Obamacare wurden Strafzahlungen für alle eingeführt, die keinen Vertrag mit einer Versicherung abschließen. Das führte bei all denen zu Frust, für die auch dieser finanzielle Aufwand noch zu hoch ist  – auch weil oft größere Summen als Selbstbehalt vorgesehen sind. Ein weiterer Schwachpunkt: Es hatten eben nicht wie vorgesehen alle, die vorher unversichert waren, eine Versicherung aus dem Pool abgeschlossen, sondern vorrangig Kranke. Es wurde erst einmal teurer für die Kassen – die ja vorher Bedürftige ablehnen durften.

Keine Zeit für solche Fragen

In die Old Irving Park Community Clinic kommen Menschen, die trotz Obamacare immer noch ohne Versicherung dastehen – weil eine Versicherung weiterhin zu viel kostet, aber ihr Einkommen für den Anspruch auf staatliche Hilfen als zu hoch eingestuft wird. „Es sind keine Arbeitslosen, sondern kleinere Angestellte, die bei Fastfoodketten in Teilzeit arbeiten oder bei einem kleinen Arbeitgeber“, sagt Kuzich.

Anstatt nun aber Obamacare an den entscheidenden Punkten nachzubessern, plant die Trump-Regierung die Haupterrungenschaften des Gesetzes zu streichen – und zum Beispiel utopische Preise bei Vorerkrankungen wieder zu erlauben. Fürchtet man in Old Irving Park überrannt zu werden, wenn Millionen erneut ihren Versicherungsschutz verlieren? „Wir haben keine Zeit, uns um solche Frage Gedanken zu machen“, sagt Martinez und Kuzich. Das soll heißen: Sie sind damit beschäftigt, denen zu helfen, die es jetzt schon brauchen.

64 Wertungen (4.67 ø)
Allgemeinmedizin, Medizin

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26 Kommentare:

Joachim Bedynek
Joachim Bedynek

vollkommen richtig erkannt, Herr “Gast” Nr. 25., denn so zeigen sich die grundlegenden Anlagen!
Gast 22 und 23: … weder das von Ihnen gut beschriebene “Gutmenschentum” noch ihr primitiv lächerlich gemachter Darwinismus … Es kommt auf einen Kompromis an, der die Biologische Anthropologie nicht außer acht lässt, so wie so viele das tun!

#26 |
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Gast
Gast

#23 Nun ja, das Imponiergehabe der Menschen ist allgegenwärtig: Meine Häuser, meine Autos, Meine Yacht und meine vielen jungen schönen Frauen etc. Der Mensch ist noch ein Primitivling

#25 |
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Gast
Gast

#21 Wir Menschen sind schon die höchst entwickeltsten Lebewesen, wobei Ausnahmen bestätigen die Regel. Und deshalb sollten wir uns auch zivilisiert verhalten und geistig immer weiter entwickeln

#24 |
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Gast
Gast

@Gast22: natürlich führt Herrn Bedyneks rezidivierendes Anmahnen der “Biologie” in diesem Kontext nur zu einer einzigen logischen Konsequenz: Darwinismus! Das überleben des Stärkeren. Alles andere ist in seinen Augen “Gutmenschentum” und somit dumm, unwissenschaftlich und für alle Probleme dieser Welt verantwortlich. Die Frage danach wie konkret die Umsetzung dessen wofür er plädiert aussehen kann wird dieser selbsternannte Anthropologe Ihnen genauso wenig beantworten wie mir und den anderen die ihn bisher hier auf DocCheck danach gefragt haben. Denn sie führt auf moralisch extrem dünnes Eis… wenn es nach ihm ginge würden wir vermutlich wieder auf Bäumen sitzen und mit unseren Exkrementen um uns werfen, verletzte oder kranke Artgenossen sich selbst überlassen und jeden der auch nur den kleinsten Makel aufweist der einen Selektionsnachteil darstellen könnte von der Fortpflanzung ausschließen. Das ist mittlerweile die einzige Antwort die seine fortwährenden Andeutungen und das beharrliche Schweigen bezüglich der konkreten Bedeutung zulassen. Aber ich glaube kaum dass Sie eine klare Antwort von ihm bekommen werden.

#23 |
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Gast
Gast

Sehr geehrter Herr Bedynek, wie wuerde denn eine gut funktionierende Gesellschaft aussehen?

#22 |
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Joachim Bedynek
Joachim Bedynek

zu #17: Die tieferen biologischen Antriebe des Menschen kann man mittel- und langfristig eben so wenig vermeiden wie Hunger und Durst, auch wenn es sicherlich – als Überbau – noch die typisch menschlichen Antriebe gibt. Aber reines Wunschdenken, Gutmenschentum, Vogel-Strauß-Verhalten führt zur Katastrophe. Denken sie nur an die tatsächliche Bevölkerungsexplosion.

# 20: Wer möchte in Kuba leben?

#21 |
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Gast
Gast

So ganz schlecht soll das Gesundheitssystem im kommunistischen Kuba
doch gar nicht sein.

#20 |
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Gast
Gast

#17 Allerdings, da gebe ich Ihnen Recht, wir hätten wahrscheinlich eine intaktere Welt, wenn wir strikt nach dem Darwinismus leben. Die Schwächsten werden einfach aufgefuttert, natürliche Auslese.

#19 |
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Gast
Gast

#17 Der Kommunismus würde Super funktionieren ,wenn jeder sein Ego klein hält und nach dem Prinzip lebt: Geben ist seliger als nehmen

#18 |
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Joachim Bedynek
Joachim Bedynek

zu Gast #7 und 8:
Man kann die Gleichmacherei auch übertreiben, wie der Zusammenbruch des Kommunismus gezeigt hat.

#17 |
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Nichtmedizinische Berufe

Old Irving Park Community Clinic k – ein bewundernswertes Projekt mit ganz tollen Ärzten und Angestellten.
Aber ein Armutszeugnis, dass solch ein Projekt im führenden Land der Ersten Welt notwendig ist.
Ich hätte so etwas eher in Südamerika , Afrika oder Asien erwartet.

#16 |
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PD Dr. rer.nat. Gernot Zissel
PD Dr. rer.nat. Gernot Zissel

Hallo Herr Schätzle
das ist richtig, aber man sollte bedenken, dass 2 der Senatoren dagegen gestimmt haben weil ihnen die vorgeschlagenen Änderungen nicht weit genug gingen. Die wollten mehr Marktwirtschaft sehen!

#15 |
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“Breaking News!” – Ärzte Zeitung online, 27.07.2017: “USA – Trump scheitert wieder bei Obamacare-Abschaffung – Langlebiger als gedacht: Die US-Regierung hat es erneut nicht geschafft, Obamacare zu Grabe zu tragen. Die Demokraten stimmten geschlossen dagegen – und auch mehrere Republikaner…”
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gesundheitspolitik_international/article/940426/usa-trump-scheitert-obamacare-abschaffung.html

#14 |
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Gast
Gast

#12 Und wie schlimm ist es denn?

#13 |
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Gast
Gast

#10 Und sie sind womöglich in Deutschland nur als Patient unterwegs, sonst wüssten sie, wie schlecht es um unser Gesundheitssystem wirklich steht.

#12 |
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Pflegewissenschaftler

#10: Möglicherweise waren Sie noch nie als Patient im näheren oder ferneren Ausland in Gesundheitseinrichtungen oder dort als Arzt oder Pflegekraft tätig. Dann würden sie sich nämlich, mit sehr wenigen Ausnahmen, in unser “desolates Gesundheitssystem”, das für andere Länder und Menschen Luxus pur ist, zurücksehnen.

#11 |
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Gast
Gast

Vielleicht sollten wir uns erstmal um unser eigenes desolates Gesundheitssystem Gedanken machen, bevor wir im Rahmen des allgegenwärtigen Trump-Bashings über andere lästern. Obamacare hat große Schwachstellen und war von Anfang an nicht gut durchdacht.

#10 |
  24

US-Ärzte mehrheitlich für “Obamacare”
Ein noch gar nicht vorhandenes, undefinierbares “Trumpcare”-System zu favorisieren, bevor es überhaupt in die Tat umgesetzt werden könnte, unterschlägt, dass Obamacare seit 2009 bereits ein echtes Krankenversicherungs-System für vorher völlig unversicherte Menschen in den USA realisiert, die durch ernstere Erkrankungen und hohe Arztrechnungen in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht werden.
Selbstverständlich lassen sich bei allen Krankenversicherungen mit Solidar- bzw. Sozial-Komponenten bzw. Basisversicherungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht die hohen Erwartungshorizonte Technik- und Labor-lastiger privater Einzelleistungs-Vergütungen erzielen. Deswegen verspüren einige wenige unserer US-amerikanischen Kolleginnen und Kollegen eine klammheimliche Freude, wenn “Obamacare” durch “Trumpcare” ersetzt werden würde.
Aber Ärzteverbände wie z. B. die American Medical Association (AMA) setzten sich mehrheitlich und öffentlich für Obamacare ein.

Quellen:
1. http://www.medicalnewstoday.com/info/medicare-medicaid
What is Medicare / Medicaid? – Medicaid and Medicare are two governmental programs that provide medical and health-related services to specific groups of people in the United States. Although the two programs are very different, they are both managed by the Centers for Medicare and Medicaid Services, a division of the U.S. Department of Health and Human Services.
Medicare is a social insurance program that serves more than 44 million enrollees (as of 2008). The program costs about $432 billion, or 3.2% of GDP, in 2007. Medicaid is a social welfare (or social protection) program that serves about 40 million people (as of 2007) and costs about $330 billion, or 2.4% of GDP, in 2007. Together, Medicare and Medicaid represent 21% of the FY 2007 U.S. federal government.
Both Medicaid and Medicare were created when President Lyndon B. Johnson signed amendments to the Social Security Act on July 30, 1965.
2. https://obamacarefacts.com/obamacare-facts/
ObamaCare Facts 2017 – We Tell you the Facts, Not The Talking Points
Get the facts on ObamaCare (the Affordable Care Act) including up-to-date information on ObamaCare and the changes to the healthcare law under Trump.
Everything You Need to Know About ObamaCare, Including the Changes on the Way in 2017
On this page we cover the basics of the Affordable Care Act (sometimes called “ObamaCare“), and we keep you updated on the Republican repeal and replace efforts under President Trump (sometimes called “TrumpCare“).
Keeping in mind that ObamaCare is still in effect until further notice, and that there is no official “TrumpCare” yet (just an executive order, a set of new rules, and a proposed plan), we’ll start by explaining the basics of what ObamaCare does, and then cover what changes could be on the way in 2017 and beyond. https://www.healthcare.gov

#9 |
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Gast
Gast

Nun, sind wir mal ehrlich: wie Trump gewählt wurde – so muß das Volk durch! In jeder Demokratie können ja Abgeordnete und Presidenten nach Wunsch gewählt werden. So muß jedes Volk durch! Und jetzt auch das reiche reiche US.

#8 |
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Gast
Gast

#5 Wir können ja wieder zurück in die Steinzeit und uns gegenseitig mit Keulen erschlagen

#7 |
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Gast
Gast

Ja, deshalb hat man ja auch irgendwann die Zivilisation “erfunden”. Dies beinhaltet ein zivilisiertes Miteinander der Starken und Schwächeren.

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Joachim Bedynek
Joachim Bedynek

So ist das Leben.

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Weitere medizinische Berufe

@3 Na ja, ganz so ist es ja nun hier nicht. Unser Krankenversicherungssystem ist mit den USA ja wohl nicht zu vergleichen, selbst beim Bezug von Grundsicherungsleistungen die KV gesichert, Beiträge bezahlt der Sozialhilfeträger!

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Gast
Gast

@#1 Und bei uns in Deutschland sieht es ähnlich aus: 450€ Jobs, aufstocken und im Alter von Grundsicherung leben müssen. Betrifft auch Menschen mit Abitur und auch (teils mehreren) Studiengängen. Traurig, einfach nur traurig.

#3 |
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dyesGype
dyesGype

The authoritative message :), cognitively…
Striptease and self pleasing on the glass table.

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Dr. med Siegfried Schlett
Dr. med Siegfried Schlett

Seit der Reagan-Ära treibt der Sozialdarwinismus mehr und mehr sein Unwesen in USA. Fast 50 % der arbeitenden Bevölkerung ist im Billiglohnsektor (siehe Artikel, Fastfoodkette) zuhause mit einem Stundenlohn von weniger als 8$. Der Staat muß bei den vielen Geringverdienern durch Sozialhilfe mithelfen und dabei werden die öffentlichen Kassen gelehrt. Große Ketten wie Walmart, MacDonalds oder Burgerking erwirtschaften Gewinne, indem der Staat das Überleben der bei ihnen angestellten Arbeitnehmer sichert. Das ist Politik für die Reichen. Kein Wunder, dass Trump diese Gesundheitsreform beseitigen will. Es geht gegen seine Klientel.

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