AfD: „Mangelnde Deutschkenntnisse in Kliniken“

6. Juli 2017
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Wenige Daten auf der eCard, keine Einsparungen beim Klinikpersonal und die deutsche Sprache am Arbeitsplatz – das sind die Forderungen, mit denen die Alternative für Deutschland (AfD) in den Wahlkampf geht. Der gesundheitspolitische Sprecher Herbert Mohr im Gespräch.

Die umstrittene Partei steht vor ihrem zweiten Bundestagswahlkampf. DocCheck News hat den gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Herbert Mohr zum Gespräch in Berlin getroffen und erfahren, was der 28-jährige Physiotherapeut für seine Partei durchsetzen möchte.

Herr Mohr, was halten Sie von der eCard für alle Patienten?

Die AfD lehnt die Schaffung einer zentralen Datenbank ab. Wir wollen, dass nur die wichtigsten Daten zentral gespeichert werden. Das sind unserer Meinung nach der aktuelle Medikamentenplan, eine Patientenverfügung und vorhandene Allergien. Eine Karte, auf der die ganze Krankengeschichte über einen längeren Zeitraum gespeichert wird, lehnen wir ab.

Will für die AfD in den Bundestag: Physiotherapeut Mohr.

Will für die AfD in den Bundestag: Physiotherapeut Mohr

Ein wichtiges Thema im Wahlkampf wird die Bürgerversicherung sein. Was halten Sie davon?

Bei der Versicherungsfrage kommt man sehr schnell zur Systemfrage, denn immer mehr medizinischer Fortschritt bedeutet auch immer höhere Behandlungskosten. Hierzu sind wir in der Diskussion unserer Positionen. Grundsätzlich bevorzugen wir das Modell, bei dem die gesetzlichen Krankenkassen die Grundversorgung regeln, während private Zusatzversicherungen gewisse Leistungen wie etwa Zahnersatz oder besondere Brillengläser abdecken.

Die AfD fordert unter anderem, dass Ärzte und sämtliches Krankenhauspersonal gut Deutsch sprechen muss. Gibt es denn Ärzte in Krankenhäusern, die kein Deutsch sprechen?

Ja, selbstverständlich. Das habe ich persönlich erlebt. Das ist ein großes Problem. Es gibt Krankenhäuser, in denen Ärzte nicht im mindesten hinreichend deutsch sprechen können, um mit den zu Behandelnden ein sinnvolles Patientengespräch zu führen. Ein anderes Beispiel sind Kollegen, die in der Chirurgie eingesetzt werden. Sie beherrschen das Handwerk, aber nicht die Sprache. Sie werden deswegen so eingesetzt, dass die Sprachbarriere kaum auffällt.Es geht nicht nur um die Sprache, sondern auch um die fachliche Qualifikation. In den Vereinigten Staaten etwa werden nicht nur Sprachkenntnisse geprüft, sondern die Kollegen müssen sogar das dortige Staatsexamen ablegen. In Deutschland möchten wir, dass das Personal Deutsch spricht auf C1-Niveau. Vorbereiten könnten dies die Goethe-Institute.

Es gibt im Gesundheitssystem eine Menge Stellschrauben, an denen man sparen könnte. Wo würden Sie ansetzen?

Was nicht mehr geht ist, allen alles zu jeder Zeit zu gewähren. Damit meine ich etwa: Wenn einer an das Bett gebundenen 97-jährigen Frau mit multiplem Krankheitsbild als erste Maßnahme ein künstliches Ellenbogengelenk einsetzt wird. Das bringt keinen Vorteil für die Frau, wird aber trotzdem gemacht, weil es sich gut abrechnen lässt. In einem solchen Fall frage ich mich, ob dieses Geld nicht an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden könnte. Ein anderes Thema ist, dass die Pharmaindustrie in Deutschland einen zu großen Einfluss auf die Festsetzung der Medikamentenpreise hat. Bei einer Neu-Einführung darf der Hersteller den Preis festsetzen. Hier sagen wir: ’Moment mal, wir führen erst in Verhandlungen durch und einigen uns dann auf einen vernünftigen Preiskompromiss.’ Im Interesse der Patienten und des Gesundheitssystems dürfen wir uns nicht von Herstellern ohne Not überhöhte Preise aufdrängen.

Was halten Sie von der Personalpolitik in Krankenhäusern?

Ich bin für eine Einführung von verbindlichen Mindeststandards für medizinisches Fachpersonal im stationären Bereich. Das betrifft Therapeuten, Ärzte oder Pfleger gleichermaßen. Ein Krankenhaus ist dazu angehalten, möglichst wirtschaftlich zu arbeiten, aber es geht nicht an, dass man als Erstes beim Personal spart. Der Gesetzgeber muss dies verhindern. Das liegt mir sehr am Herzen.

Welche ist ihre persönliche Motivation, gesundheitspolitischer Sprecher der AfD zu sein?

Ich bin in die Politik gegangen, weil es mit der AfD ein neues Betätigungsfeld für mich gibt. Als Physiotherapeut habe ich einen guten Einblick in den medizinischen Bereich gewinnen können. Deshalb stand für mich fest, dass ich mich fachpolitisch im Gesundheitsbereich engagieren werde. Dies ist ein unglaublich weites Feld, vielfältig und leider auch voller Probleme. Darum möchte ich mich hier einbringen.

53 Wertungen (3.62 ø)

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65 Kommentare:

Goldmann
Goldmann

“Ganz klar Ja! Keiner der drei Herren hatte eine Ausbildung in Genetik (2 Psychologen und ein Physiker). Schon zu Ihren Lebzeiten wurde Ihnen Rassismus vorgeworfen. ”

Na klar, wurde ihnen Rassismus vorgeworfen. Von linken Ideologen, so wie ihnen, die sich in ihrer Gleichheitsutopie angegriffen fühlten.

Das ist doch immer das gleiche Spiel: Naturwissenschaftlicher, die konsequent und strikt wissenschaftlich arbeiten, werden von linken Ideologen als Rassisten diffamiert, wenn ihre Forschungsergebnisse dem linken Weltbild widerspricht. Objektive Wissenschaft ist eben nicht “politisch-korrekt”.

“Weder das Intelligenzbild, noch die Genetik, die dieses drei Herren betrieben haben, hätten heute noch Bestand.”

Völlig falsch. Im Gegenteil, diese drei Herren haben das heutige Intelligenzbild mitgeprägt:

In den 1960ern und 1970ern, während wissenschaftlichen Hochzeit der linken Gleichheitsideologie, waren es Leute wie Jensen, die darauf beharrten, dass Intelligenz erblich sei. Allein für diese Behauptung wurden sie von ihren linken Zeitgenossen angefeidet. Heute ist es weltweiter wissenschaftlicher Konsens, dass Intelligenz in weiten Teilen erblich ist. Die Evidenz ist so erdrückend, dass selbst linke Ideologen die Erblichkeit von Intelligenz nicht mehr offen abstreiten.

#65 |
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Gast
Gast

@#58 Fr.Schuster, die Migranten sind nicht schuld, es ist ein Verteilungsproblem.In der ersten Quelle von #58(nicht von mir)
stehen Zahlen und Fakten.

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Goldmann
Goldmann

@Silke Schuster

“Ihnen ist schon klar, dass in diesem Forum kein Platz für nationalsozialistische Rassenlehre ist! Darüber hinaus sollte jeder, der sich in einem medizinischen Forum bewegt, wissen, dass die arabische Kultur vor 500 Jahren bereits über herausragende hygienische, anatomische und medizinische Kenntnisse verfügte als man in unserem Kulturkreis noch Krankheit für Gottesstrafe hielt und glaubte,dass Eiter ein Zeichen von Genesung ist.”

Klar, wenn man sich argumentativ in die Enge getrieben führt, packt man die “Nazi-Keule” aus.
Jetzt wird einiges klar, warum Sie so vehement für Mediziner aus der Dritten Welt und ganz besonders muslimische Mediziner eintreten, und alle bereits nachgewiesenen Negativ-Folgen ( Behandlungsfehler mit Todesfolge*) Einstellung einfach so abtun.
Sie sind eine linke Ideologin und befürworten die Anstellung kulturfremder Mediziner schon aus rein ideologischen Gründen – völlig ungeachtet der Folgen, die sie vermutlich gar nicht erkennen können.

In den letzten 30 Jahren sind in internationalen Fachjournalen unzählige wissenschaftliche Arbeiten führender Biologen, Psychologen und Intelligenzforscher erschienen, die die biologischen, genetischen Unterschiede zwischen menschlichen Populationen (“Ethnien”, “Rassen”, “Völkern” ect.) in Bezug auf Intelligenz, Persönlichkeit, Sozialverhalten belegen und die Bedeutung dieser Unterschiede für den sozialen und wirtschaftlichen Erfolg dieser Populationen hervorheben.

Herrnstein, Richard J.; Murray, Charles (1994). The Bell Curve: Intelligence and Class Structure in American Life. New York: Free Press
.
Sarich, V., & Miele, F. (2003).Race: The reality of human differences . Boulder, CO:Westview Press

Rushton, J. P., & Jensen, A. R.. (2005). Thirty years of research on Black-White differences in cognitive ability. Psychology, Public Policy, & the Law, 11, 235-294. https://www1.udel.edu/educ/gottfredson/30years/Rushton-Jensen30years.pdf

Rushton, J. P., & Jensen, A. R. (2005). Wanted: More race-realism, less moralistic fallacy. Psychology, Public Policy, and Law, 11, 328-336 http://www1.udel.edu/educ/gottfredson/30years/Rushton-Jensen-reply-to-commentaries-on-30years.pdf

Lynn, Richard. (2008). The Global Bell Curve. Race, IQ, and Inequality Worldwide. Washington: Washington Summit Publishers

Lynn, Richard. (2010). In Italy, north–south differences in IQ predict differences in income, education, infant mortality, stature, and literacy. Intelligence, 38 (1): 93–100

Nyborg, Helmuth. (2012). The decay of Western civilization: Double relaxed Darwinian Selection. Personality and Individual Differences, 53 (2): 118–125 https://lesacreduprintemps19.files.wordpress.com/2011/04/nyborg-2011-the-decay-of-western-civilization-double-relaxed-darwinian-selection.pdf

Vanhanen, Tatu (2014). Global inequality as a consequence of human diversity: A new theory tested by empirical evidence. Ulster: Ulster Institute for Social Research.

Für die gegenteilige These, nämlich dass alle Menschen genetisch identisch seien und es keine, über körperliche Unterschiede hinausgehenden, genetischen Unterschiede zwischen verschiedenen Gruppen gäbe, gibt es bis heuten keinen einzigen wissenschaftlichen Beleg. Keinen einzigen. Das ist die wahre “Ideologie”, basierend auf einem Gleichheitswahn.

Welche enorme Bedeutung genetische Eigenschaften für den sozialen und wirtschaftlichen Erfolg von Völkern haben, erkennt man, wenn man sich bewusst macht, dass ein Rückgang der Intelligenz um fünf IQ-Punkte ein Sinken des BIP (Bruttoinnlandsprodukt) um ganze 35 Prozent nach sich zieht. (1)
Oder dass es unter den Nationen mit einem Durchschnitts-IQ von unter 90 keine echten Demokratien gibt. (1)

Helmuth Nyborg, emirierter Professor für Psychologie von der Universität Aarhus, warnt davor, dass die westlichen Länder auf das Niveau von Dritte-Welt-Ländern herabfallen werden – allein aufgrund des Zuzugs von 3. Welt-Migranten und ihrem niedrigeren durchschnittlichen IQ. (2)

Und wir dürfen nicht vergessen, dass die Intelligenz immer noch nur eine Eigenschaft von vielen erblichen Eigenschaften ist, die über den Erfolg von Gesellschaften entscheiden.

1. Vanhanen, Tatu; Lynn, Richard (2002). IQ and the wealth of nations. Westport, Connecticut: Praeger.

1. Helmut Nyborg. Mit jedem Tag werden die Nationen des Westens Dümmer. Dispatch International, 2012. http://eugenik.dk/static/pdf/2012/DispatchInternational21Sep2012ty.pdf

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Goldmann
Goldmann

@Silke Schuster
Klar, wenn man sich argumentativ in die Enge getrieben führt, packt man die “Nazi-Keule” aus.
Jetzt wird einiges klar, warum Sie so vehement für Mediziner aus der Dritten Welt und ganz besonders muslimische Mediziner eintreten, und alle bereits nachgewiesenen Negativ-Folgen ( Behandlungsfehler mit Todesfolge*) Einstellung einfach so abtun.
Sie sind eine linke Ideologin und befürworten die Anstellung kulturfremder Mediziner schon aus rein ideologischen Gründen – völlig ungeachtet der Folgen, die sie vermutlich gar nicht erkennen können.

In den letzten 30 Jahren sind in internationalen Fachjournalen unzählige wissenschaftliche Arbeiten führender Biologen, Psychologen und Intelligenzforscher erschienen, die die biologischen, genetischen Unterschiede zwischen menschlichen Populationen (“Ethnien”, “Rassen”, “Völkern” ect.) in Bezug auf Intelligenz, Persönlichkeit, Sozialverhalten belegen und die Bedeutung dieser Unterschiede den wirtschaftlichen Erfolg dieser Populationen hervorheben.

Herrnstein, Richard J.; Murray, Charles (1994). The Bell Curve: Intelligence and Class Structure in American Life. New York: Free Press.
Sarich, V., & Miele, F. (2003).Race: The reality of human differences . Boulder, CO:Westview Press
Rushton, J. P., & Jensen, A. R.. (2005). Thirty years of research on Black-White differences in cognitive ability. Psychology, Public Policy, & the Law, 11, 235-294. https://www1.udel.edu/educ/gottfredson/30years/Rushton-Jensen30years.pdf
Rushton, J. P., & Jensen, A. R. (2005). Wanted: More race-realism, less moralistic fallacy. Psychology, Public Policy, and Law, 11, 328-336 http://www1.udel.edu/educ/gottfredson/30years/Rushton-Jensen-reply-to-commentaries-on-30years.pdf
Lynn, Richard. (2008). The Global Bell Curve. Race, IQ, and Inequality Worldwide. Washington: Washington Summit Publishers
Lynn, Richard. (2010). In Italy, north–south differences in IQ predict differences in income, education, infant mortality, stature, and literacy. Intelligence, 38 (1): 93–100
Nyborg, Helmuth. (2012). The decay of Western civilization: Double relaxed Darwinian Selection. Personality and Individual Differences, 53 (2): 118–125 https://lesacreduprintemps19.files.wordpress.com/2011/04/nyborg-2011-the-decay-of-western-civilization-double-relaxed-darwinian-selection.pdf

Vanhanen, Tatu (2014). Global inequality as a consequence of human diversity: A new theory tested by empirical evidence. Ulster: Ulster Institute for Social Research.

Für die gegenteilige These, dämlich dass alle Menschen genetisch identisch seien und es keine, über körperliche Unterschiede hinausgehenden, genetischen Unterschiede zwischen verschiedenen Gruppen gäbe, gibt es bis heuten keinen einzigen wissenschaftlichen Beleg. Keinen einzigen. Das ist die wahre “Ideologie”, basierend auf einem Gleichheitswahn.

Welche enorme Bedeutung genetische Eigenschaften für den sozialen und wirtschaftlichen Erfolg von Völkern haben, erkennt man, wenn man sich bewusst macht, dass ein Rückgang der Intelligenz um fünf IQ-Punkte ein Sinken des BIP (Bruttoinnlandsprodukt) um ganze 35 Prozent nach sich zieht. (1)
Oder dass es unter den Nationen mit einem Durchschnitts-IQ von unter 90 keine echten Demokratien gibt. (1)

Helmuth Nyborg, emirierter Professor für Psychologie von der Universität Aarhus, warnt davor, dass die westlichen Länder auf das Niveau von Dritte-Welt-Ländern herabfallen werden – allein aufgrund des Zuzugs von 3. Welt-Migranten und ihrem niedrigeren durchschnittlichen IQ. (2)

Und wir dürfen nicht vergessen, dass die Intelligenz immer noch nur eine Eigenschaft von vielen erblichen Eigenschaften ist, die über den Erfolg von Gesellschaften entscheiden.

1. Vanhanen, Tatu; Lynn, Richard (2002). IQ and the wealth of nations. Westport, Connecticut: Praeger.

1. Helmut Nyborg. Mit jedem Tag werden die Nationen des Westens Dümmer. Dispatch International, 2012. http://eugenik.dk/static/pdf/2012/DispatchInternational21Sep2012ty.pdf

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Ärztin

#56
Gehen Sie doch in die USA zu Herrn Trump. Da versteht man Sie besser.

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PD Dr. rer.nat. Gernot Zissel
PD Dr. rer.nat. Gernot Zissel

@ “Gast” #56 Ganz klar Ja! Keiner der drei Herren hatte eine Ausbildung in Genetik (2 Psychologen und ein Physiker). Schon zu Ihren Lebzeiten wurde Ihnen Rassismus vorgeworfen. Der Physiker William Bradford Shockley hat sich mit der Vererbung von Intelligenz beschäftigt und umstrittene Intelligenztests angewendet. Er hatte weder in Psychologie noch in Genetik eine Ausbildung, hat aber in beiden Arbeitsgebieten gearbeitet. Sein Geldgeber war damals ein als rassistisch bekannter Unterstützerfond. Weder das Intelligenzbild, noch die Genetik, die dieses drei Herren betrieben haben, hätten heute noch Bestand.

#60 |
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Ärztin

#58
Und wie erklären Sie sich die vollen Wartezimmer, langen Wartezeiten, verzweifelten Versuche Hausärzte aufs Land zu locken, Bemühungen des Gesundheitsministers zeitnahe Termine bei niedergelassenen Kollegen zu finden?
Daran sind dann bestimmt auch unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund schuld……

#59 |
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Karina
Karina

Ärztemangel -wie kann das möglich sein???

Heute gibt es so viele Ärzte wie noch nie in Deutschland.

Deutschland hat weltweit eine der höchsten Ärztedichten der Welt. Seit den 1970ern hat sich die Ärztedichte in Deutschland sogar verdoppelt. [1]

Deutschland bildet absolut gezählt mit rund 10.000 Medizinern pro Jahr nach den USA die zweitmeisten Ärzte aus. Relativ gezählt bildet mit rund 12 Absolventen pro 100.000 Einwohner doppelt so viele Ärzte wie in den USA aus. [2]

Wie kann es dann sein, dass Deutschland einen Ärztemangel hat? Und wie kann es sein, dass Deutschland auf die Hilfe ausländischer Mediziner angewiesen ist?

Wie gehen den andere europäische Länder mit viel geringerer Ärztedichte wie z. B. Frankreich, Dänemark, oder Polen mit dem vermeintlichen Problem um? Die demographische Situation ist in ganz Europa ja ähnlich. Schaffen die sich auch massenhaft ausländische Ärzte an? Sterben da die Menschen etwa gelegentlich wegen Ärztemangels? Das kann ich irgendwie nicht glauben.

Wie kommt es dass Länder mit geringerer Ärztedichte wie z. B. Frankreich, Niederlande, Dänemark, Irland und Italien in internationalen Vergleichsstudien der Gesundheitsstudien vor Deutschland landen? [3]

Quellenbelege:
1.https://www.wido.de/fileadmin/wido/downloads/pdf_ggw/wido_ggw_0214_rueger_etal_0414.pdf
2. http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/216796/
3. http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/gesundheitsversorgung-deutschland-belegt-weltweit-platz-20-a-1148313.html

#58 |
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Gast
Gast

@#56

Es sollte im letzen Beitrag natürlich richtig “Ideologe” heißen. ;)

#57 |
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Gast
Gast

@Silke Schuster

“Ihnen ist schon klar, dass in diesem Forum kein Platz für nationalsozialistische Rassenlehre ist!”

* Ist Richard Herrnstein, langjähriger Professor für Psychologie an der Harward-University, ein “nationalsozialstischer Rassenideologie”?

* Ist William Shockley, Nobelpreisträger für Physik und Professor an der Stanford-University ein “nationalsozialstischer Rassenideologie”?

* Arthur Robert Jensen, Professor für Psychologie an der University an der University of Berkeley, ein “nationalsozialstischer Rassenideologie”?

Ist die Harward-University ihrer Meinung nach etwa ein nationalsozialistisches Institut?

Denn alle diese Herrschschaften, Professoren an den renommiertesten Bildungsinstituten der Welt, und Fachleute auf ihrem Gebiete, kamen in ihrer Forschungsarbeit zu dem Ergebnis, dass -nicht-äußerliche- genetische Unterschiede zwischen Ethnien, Völkern, Rassen sehr wohl existieren.

#56 |
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Gast
Gast

Liebe Nazis: wenn ihr schwadroniert, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl der Horden ganz natürlich aus dem Limbacher System kommt, gehört ihr offensichtlich schon mal nicht zu der Bevölkerungsgruppe, die den Fortschritt der letzten 500 Jahre zu verantworten hat.
Vielen Danke für dieses unabsichtliche sich-selbst-lächerlich machen, und jetzt ab zurück nach Freital, nicht dass ihr noch einen Bus mit wehrlosen Frauen und Kindern verpasst, den man eingreifen könnte!

#55 |
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Gast
Gast

Natürlich ist es ein Problem, dass manche Kollegen nur begrenzt deutsch sprechen / verstehen. Hand aufs Herz, die gibt es in jedem Haus.
Aber den schwarzen Peter jetzt einfach den Kollegen zuzuschieben ist doch Unsinn! Es gehen (insbesondere in der Krankenpflege) Agenten ins Ausland, um Pflegekräfte anzuwerben, weil hier (trotz genügend Arbeitsloser, aber denen haben wohl die pöhsen Ausländer die Arbeit weggenommen…) keiner den Job machen will.
Dann sollten auch wir dafür sorgen, dass die neuen Kollegen ausreichend Zeit mit Sprachkursen verbringen können um sich einzugewöhnen.
Wenn man aus Personalmangel jemanden, der bestenfalls wenige Wochen im Land ist auf 15-30 Patienten los lässt und sich wundert, dass das mit dem Deutschlernen dann zu kurz kommt, dann sollte man sich wohl noch mal Gedanken über dieses Konzept machen.
Und darüber, dass ohne unsere ausländischstämmigen Kollegen unser Gesundheitssystem sofort zusammenbrechen würde.

#54 |
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Gast
Gast

pardon,#46 da habe ich nicht zu Ende gelesen,#42 war gemeint.
@Gast#54 was ist die Ideologie der Auslese im Sozialdarwinismus
denn sonst? -Wer weniger als 4000€ zurücklegen konnte, wird nicht
behandelt ? Darüber werden sich beispielsweise Studenten,
die keine reichen Eltern haben, sehr freuen.

#53 |
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Gast
Gast

Lieber Gast dein Beitrag #53 :

Was hat #46 und #48 mit Nazis zu tun ?
#46 ist gegen Nazis und #48 geht es um die Darwinsche Evolutionstheorie und gegen unsere sinnlose Gesundheitsindustrie .

#52 |
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Gast
Gast

Super Redaktion, den Nazis z.B. #46,#48 Raum zur Verbreitung ihrer
Ideologien geben,und Herrn Aust im Blog von Natalie Grams weiter
schwadronieren lassen, obwohl die Kommentarfunktion dort geschlossen ist…

#51 |
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Mitarbeiter von DocCheck

@#40: Liebe Frau Steinmetz, dies ist der zweite Teil unserer Wahlkampf-Serie. Wir sprachen bereits mit Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Linken. Weitere Interviews folgen.
Es grüßt die DC-News-Redaktion

#50 |
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Gast
Gast

Hier reden alle über deutsch-sprechende Ärzte als ob es darauf allein ankäme. Zu einer sinnvollen Kommunikation gehören immer zwei. Und ein nur-deutsch-sprechender Arzt ist vollkommen aufgeschmissen wenn viele der Patienten kein einziges Wort deutsch sprechen, oder die Sprachkenntnisse so rudimentär sind das eine zielführende Anamnese nicht möglich ist. Auch die Englisch-, Französisch- oder Lateinkenntnisse aus der Schulzeit helfen hier oft kein bisschen weiter. Ungeachtet ihrer fachlichen Qualifikation bin ich auf ein Kollegium mit möglichst vielen unterschiedlichen Sprachkenntnissen angewiesen um die Versorgung zu gewährleisten. Das ist die Realität.

#49 |
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Gast
Gast

Jegliches Studium sollte kostenpflichtig sein , allerdings nur als virtuelles Darlehen . Wenn die Absolventen mindestens 10 Jahre hier im Land gearbeitet haben sollte dieses Darlehen getilgt sein .
Das ist eine ganz einfache Lösung .

#48 |
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Ärztin

Goleon
Selbstverständlich werden ausländische Kollegen auf ihre Fachkenntnisse geprüft!

#47 |
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Ärztin

# Gast 46
Ihnen ist schon klar, dass in diesem Forum kein Platz für nationalsozialistische Rassenlehre ist! Darüber hinaus sollte jeder, der sich in einem medizinischen Forum bewegt, wissen, dass die arabische Kultur vor 500 Jahren bereits über herausragende hygienische, anatomische und medizinische Kenntnisse verfügte als man in unserem Kulturkreis noch Krankheit für Gottesstrafe hielt und glaubte,dass Eiter ein Zeichen von Genesung ist.
Liebes doccheck Team: bitte sorgen sie dafür, dass rechtsradikale Propaganda in diesem Forum keinen Boden findet!

#46 |
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Dipl.- Päd. Siegrid de Vries-Reichel
Dipl.- Päd. Siegrid de Vries-Reichel

#32 Sie schrieben:
“Eine Sprache lernt niemand vollständig innerhalb nur eines Jahres – schon gar nicht auf einem Niveau, wie man es für die medizinische Praxis notwendig ist oder für die Kommunikation mit den Patienten.”
Diese Aussage kann ich aus meiner langjährigen Praxis als Sprachtherapeutin, Konferenz – Dolmetscherin, interkulturelle Trainerin und Beraterin international tätiger Organisationen nur bestätigen. Obwohl ich weitreichende medizinische Kenntnisse habe und deshalb die mehr oder weniger internationalen medizinischen Fachbegriffe verstehe, ist die Kommunikation mit einigen ausländischen Ärzten schwierig.
Ein Erwachsener kann sich nur in seiner Muttersprache fehlerfrei ausdrücken – Ausnahmen sind sehr selten.

#45 |
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Gast
Gast

@Nr.24
“Womit wir schon an dem Hauptproblem des deutschen Gesundheitssystem wären. Dass wir kein Gesundheitssystem mehr haben, sondern eine Gesundheits-Industrie. Eine Industrie, die zwar fast zu 100% staatlich subventioniert (bzw. durch die Krankenkassebeiträge) ist, bei der aber trotzdem das Profitstreben an erster Stelle seht und nicht die Bedürfnisse der Patienten. Und die Folgen dieses Systems können wir überall sehen – sie sind katastrophal. Explodierende Kosten, unnötige Operationen, unnötiges menschliches Leid.”

Sie haben es erfasst. Aber ich befürchte, keine der etablierten Parteien wird daran was ändern. Die werden das System weiter unverändert lassen, bis es zum großen “Kollaps” kommt. Die AfD könnte etwas ändern. Aber das, was der Herr Mohr da vorschlägt, hört sich mehr nach minimalen Kurskorrekturen an statt nach Kurswechsel.

#44 |
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Gast
Gast

@Elena Steinmetz
“Werden die Programme der anderen Parteien auch vorgestellt?
So finde ich es definitiv zu einseitig und kein guter Schritt von DocCheck hier Wahlkampf für die AfD zu machen.”

Die Programme der anderen Parteien sollten doch hinreichend bekannt sein. Deren Programme und ihre Umsetzung kann man am deutschen Gesundheitssystem beobachten :

Explodiere Kosten, Rekord-Operationsraten, zahlreiche unnötige operative Eingriffe und Streichung sinnvoller Leistungen, Patienten, die nur noch als Konsumobjekt dienen, Hausärzte, die am Hungertuch nach, während profitorientiere Krankenhauskonzerne mit dem Krankenkassen-Geldern Milliarden-Profite machen.

#43 |
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Gast
Gast

@Gast

“Das Zusammengehörigkeitsgefühl von Gruppen, Horden , Klein- und Großfamilien und Völkern ist eines der archaisch ältesten Verhaltensweisen , die im Limbachern System der Primaten und des Menschen verankert scheint und damit dem Triebverhalten dient! Aber dürfen wir uns alleine von diesem Trieb in der heutigen politischen Gestaltung leiten lassen?”

Ja, das sollten wir. Das müssen wir sogar, wenn wir unseren Lebensstandard auch nur halbwegs halten wollen.

Es gibt nämlich ganz einfach kulturelle aber auch genetische Unterschiede zwischen Völkern, Ethnien, Populationen ect. Völker sind nicht nur irgendwelche romantisierte Schicksalsgemeinschaften sie teilen sich auch ganz bestimmte kulturelle Eigenschaften und genetische Eigenheiten.

Und diese Unterschiede sind der Grund, warum manche Völker nahezu den gesamten sozialen und wissenschaftlich-technischen Fortschritt der letzten 500 Jahre hervorgebracht haben, einschließlich der wissenschaftlichen Medizin und einem modernen Gesundheitssystem. Während die Kulturleistungen anderer Völker im medizinischen Berreich in Genitalbeschneidungen verschiedener Variation und Medizinmännern gipfelten.

#42 |
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Gast
Gast

Sie können nicht immer nur die Arztdichte als Argument heranziehen ohne die demographische Entwicklung und den Bedarf der Bevölkerung damit in Bezug zu setzen!!!

Wo landen denn die gut und weniger gut deutsch sprechenden ausländischen Ärzte? Sie landen dort, wo die Kliniken ihre stellen nicht mit deutschen Assistenzärzten besetzen können! Möglicherweise sind diese Stellen nicht attraktiv genug für deutsche Assistenzärzte! Keine Klinik stellt doch aus humanitären Gründen oder aus Mitleid ausländische Ärzte ein!
Das Zusammengehörigkeitsgefühl von Gruppen, Horden , Klein- und Großfamilien und Völkern ist eines der archaisch ältesten Verhaltensweisen , die im Limbachern System der Primaten und des Menschen verankert scheint und damit dem Triebverhalten dient! Aber dürfen wir uns alleine von diesem Trieb in der heutigen politischen Gestaltung leiten lassen?

#41 |
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Elena Steinmetz
Elena Steinmetz

Werden die Programme der anderen Parteien auch vorgestellt?
So finde ich es definitiv zu einseitig und kein guter Schritt von DocCheck hier Wahlkampf für die AfD zu machen.

#40 |
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Gast
Gast

“Leider kommen von den deutschen Medizinstudenten nur Ca 50% nachher in der Klinik an. Wir sind auf die ausländischen Kollegen angewiesen. Wenn Sie sich gut medizinisch versorgt fühlen freut mich das für sie.”

– Wenn nur die Hälfte der Medizinstundeten in der Klinik ankommt, sollte man sich fragen, woran das liegt.

* Weil vielleicht die Arbeitsbedingungen und das Lohnniveau im Klinikbetrieb besonders für Assistenzärzte in unserem ökonomisierten und neoliberalisierten Gesundheitssystem mittlerweile so miserabel sind?
* Weil Klinikbetreiber gezielt und bevorzug auf ausländische Ärzte setzen, eventuell weil sie diese mehr schröpfen können?
* Weil viele in Deutschland für Milliarden Euro ausgebildete Ärzte ins Ausland abwandern, wo die Lohn- und Arbeitsbedingungen besser sind?

Ich weiß, ehrlich gesagt, selbst nicht den Grund. Sagen Sie es uns. Aber “normal” ist das nicht.

Aber selbst wenn nur 50% der Medizinstudenten in der Klinik ankommen, wären das immer noch rund 5 000 Mediziner/pro Jahr. Selbst diese Zahl sollte doch eigentlich reichen, oder?

#39 |
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Goleon
Goleon

@Sike Schuster

“Sie verfügen alle über hervorragende Sprachkompetenz. Wer ohne Papiere kommt und sich nur als Arzt ausgibt wird schnell entlarvt”

Wie soll man sie denn entlarven? Wenn sie den Artikel, den sie als Unsinn abgetan hätten, vollständig gelesen hätten, wüssten sie, dass es so etwas wie Kontrollen, die solche Fake-Ärzte entlarven könnten, nicht gibt!

Ausländische Ärzte werden nur auf ihre sprachlichen Kenntnisse geprüft, NICHT jedoch auf ihre fachlichen Kenntnisse. Das ist ja gerade der Skandal, bzw. ein Skandal von vielen anderen Skandalen im deutschen Gesundheitssystem.
news.doccheck.com/de/177983/afd-mangelnde-deutschkenntnisse-in-kliniken/#comment-67035

#38 |
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Ärztin

#35
Meine libyschen Kollegen berichten von gravierenden Qualitätsunterschieden bzgl der Gesundheitsversorgung vor und nach dem Krieg. Die medizinische Ausbildung an libyschen Universitäten findet in englischer Spache statt und ist international anerkannt, was man vom deutschen Medizinstudium nicht behaupten kann.

#37 |
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Ärztin

#Gast 33 und 32
Die Kollegen aus den arabischsprachigen und Drittweltländern kommen alle aus Familien der dortigen Oberschicht und wurden nur an den besten Universitäten ausgebildet. Sie verfügen alle über hervorragende Sprachkompetenz. Wer ohne Papiere kommt und sich nur als Arzt ausgibt wird schnell entlarvt
Ausländische Studenten studieren in der BRD für vergleichsweise kleines Geld. Es ist zu fordern, dass sie dafür dann auch in Deutschland arbeiten und sich hier nicht nur ihr Studium subventionieren lassen.
Leider kommen von den deutschen Medizinstudenten nur Ca 50% nachher in der Klinik an. Wir sind auf die ausländischen Kollegen angewiesen. Wenn Sie sich gut medizinisch versorgt fühlen freut mich das für sie.

#36 |
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Goleon
Goleon

@Silke Schuster

“Libyen hatte vor dem Krieg ein erstklassiges kostenloses Gesundheitssystem (aus den Öleinnahmen gesponsert).”

Erstklassig, was den Grad der Versorgung der Bevölkerung abelangte, ja. Aber nicht, was die Qualität der Ausbildung angeht. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.

#35 |
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Ärztin

#Gast 33
Wechseln Sie ihre Informationsquelle. Die zitierte Zeitung schreibt dummes Zeug.
Ad 1) Weder den Notarzt noch den Psychiater trifft eine Schuld. Kein gestürzter Patient wird in die Psychiatrie gebracht, weder mit noch ohne Alkoholanamese. Die fatale Entscheidung hat der einweisenden Unfallchirurg/ Internist getroffen.
Ad2) Jeden Tag sterben in Deutschland Kinder vor,während oder unmittelbar nach der Geburt. Auch unter deutscher Betreuung. Wo war die Hebamme? Der Oberarzt? Die Anästhesie?
Libyen hatte vor dem Krieg ein erstklassiges kostenloses Gesundheitssystem (aus den Öleinnahmen gesponsert).

#34 |
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Gast
Gast

@Silke Schuster

“Explizit die Ausbildung syrischer Kollegen ist gar nicht so schlecht. Häufig kommen sie auch aus gut betuchten Familien und haben im englischsprachigen Ausland studiert. Übrigens auch die Kollegen aus anderen arabischsprachigen Ländern.”

Das mag für die arabischen Ärzte in ihrem Krankenhaus durchaus richtig sein.

Aber mit der Ausbildung ausländischer Ärzte kann es nicht allzu weit her sein, wenn solche Fälle auftreten:

“So ist an den vom Heimatland bescheinigten, aber offenbar doch fehlenden Kenntnissen einer Gynäkologin aus Libyen ein Kind in einem Krankenhaus in Westfalen-Lippe bei der Geburt gestorben.

Im zweiten Fall starb ein Mann nach einem Sturz unter Alkoholeinfluss. Ohne weitere Diagnostik wurde er in die Psychiatrie eingewiesen. Dort starb er an einer Gehirnblutung. Sowohl der Notarzt als auch der diensthabende Arzt der Psychiatrie waren Ärzte “mit ausländischen Studienabschlüssen und fraglich ausreichenden Sprachkenntnissen”, so die Kammer.”

http://www.nw.de/nachrichten/regionale_politik/21835957_Zweifel-an-Qualifikation-auslaendischer-Aerzte.html

Mag sein, dass es auch Ärzte aus Dritte-Welt-Ländern gibt, die über eine gute medizinische Ausbildung verfügen. Aber es gibt auch andere.

Und wieso in aller Welt müssen wir aus syrische oder andere Ärzte aus solchen Ländern zurückgreifen? Deutschland bildet doch für Milliarden Steuergelder jährlich massenweise eigene Ärzte aus, wir haben die dritt-höchste Ärztedichte der Welt.

Warum also dieses Risiko eingehen. Warum dem Patienten dieses Risiko aussetzen? Warum sollen Kinder grundlos sterben, nur weil man – aus welchen fragwürdigen Gründen auch immer – Mediziner aus den rückständigsten und primitivsten Ländern einstellen muss?

#33 |
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Gast
Gast

“Meine syrischen Kollegen haben innerhalb eines Jahres Deutsch in Wort und Schrift gelernt.”

Das ist doch lächerlich. Eine Sprache lernt niemand vollständig innerhalb nur eines Jahres – schon gar nicht auf einem Niveau, wie man es für die medizinische Praxis notwendig ist oder für die Kommunikation mit den Patienten?

#32 |
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Ärztin

# Gast 28
Explizit die Ausbildung syrischer Kollegen ist gar nicht so schlecht. Häufig kommen sie auch aus gut betuchten Familien und haben im englischsprachigen Ausland studiert. Übrigens auch die Kollegen aus anderen arabischsprachigen Ländern. Oft sogar in Deutschland. Auch die Akzeptanz von weiblichen Vorgesetzten macht zumindest in unserem Haus keine Probleme. Im Sinne einer win win Situation vertreten wir uns gegenseitig an Wochenenden (Freitag gegen Sonntag) und an hohen Feiertagen ( Weihnachten/Ostern gegen Zuckerfest und Opferfest).

#31 |
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Nichtmedizinische Berufe

Als ich 2012 nach einer Rücken – OP in die REha kam, hat mich ein russischer Arzt betreut. Vorher eine russische Neurologin. Ich erlebte sie als sehr kompetent und freundlich, auch wenn ihr Satzbau etwas originell war. . Als ich einmal den Arzt außer der Reihe sprechen wollte, sagte mir seine Helferin: “Der Doctor ist im Sprachkurs.” Also wird das durchaus intensiv gemacht , denn der Arzt hat ja selbst ein Interesse daran, gute Arbeit zu leisten und Deutsch zu lernen – dazu braucht es keine AfD!!!!

#30 |
  6
Ärztin

Meine syrischen Kollegen haben innerhalb eines Jahres Deutsch in Wort und Schrift gelernt. Einige Kollegen aus der Region schreiben selbst nach mehreren Jahren Klinik immer noch Briefe dass es einer Sau graust.

#29 |
  9
Gast
Gast

“Mir wurde letztens in der Notaufnahme von einem syrischen Arzt geholfen, und der hat besser deutsch gesprochen als so manch anderer deutscher Nichtarzt. ”

Syrische Ärzte bringen nicht nur ihre wohl dürftige medizinische Ausbildung aus einem Entwicklungsland mit, sondern auch ihre islamische Kultur und Mentalität. Wollen wir das?

#28 |
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Gast
Gast

“Aber anscheinend bilden wir immer noch nicht genügend Ärzte aus, um auch das letzte Dorf mit einem Allgemeinmediziner zu versorgen?”-

Aus der Wikipedia:

“Im Zeitraum 1995 bis 2006 stieg die Zahl der niedergelassenen Ärzte in Deutschland von 117.578 auf 134.798 und die der beschäftigten Krankenhausärzte von 132.736 auf 146.511.[2] Deutschland bildet absolut gezählt mit rund 10.000 Medizinern pro Jahr nach den USA die zweitmeisten Ärzte aus, und relativ gezählt mit rund 12 Absolventen pro 100.000 Einwohner doppelt so viele Ärzte wie in den USA aus.[3] ”

Seit den 1970ern hat sich die Ärztedichte in Deutschland sogar verdoppelt!

Ich frage mich, wieviele Ärzte Deutschland noch ausbilden soll, und wieviele Ärzte hier noch tätig werden sollen, weil es einen vermeintlichen Ärztemangel gibt.

Es ist auch wirklich komplett unnötig, dass es unbedingt in jedem Dorf einen Arzt gibt, oder dass jeder in 5 Minuten Fußweg einen Arzt erreichen kann. Von diesem irren Ideal der Hypermedikalisierung sollten wir uns dringend verabschieden.

#27 |
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Gast
Gast

@Gast

“Mir wurde letztens in der Notaufnahme von einem syrischen Arzt geholfen, und der hat besser deutsch gesprochen als so manch anderer deutscher Nichtarzt. Und in den meisten Dörfern der strukturschwachen Regionen wären die meisten Einwohner vermutlich froh, wenn es dort überhaupt einen Arzt gäbe.”

Es wurde doch bereits in einigen Kommentaren erwähnt. Wir haben die dritthöchste Ärztedichte der Welt und die zweithöchste Ärzte-Ausbildungsrate der Welt. Wir brauchen ganz gewiss keine ausländischen Mediziner, erst recht keine Mediziner aus einem Dritte-Welt-Land, wo allein schon die Ausbildung nicht ansatzweise westlichen Standards genügt.

Und überhaupt: Wenn es ein syrischer Arzt, warum ist er dann nicht in seinem Heimatland und hilft den Opfern des Bürgerkrieges??? In Syrien wird zweifellos jeder Arzt dringen selbst gebraucht.

#26 |
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Gast
Gast

“Lieber ein Arzt, der (noch) nicht perfekt Deutsch spricht, als gar kein Arzt.”

Mir wurde letztens in der Notaufnahme von einem syrischen Arzt geholfen, und der hat besser deutsch gesprochen als so manch anderer deutscher Nichtarzt. Und in den meisten Dörfern der strukturschwachen Regionen wären die meisten Einwohner vermutlich froh, wenn es dort überhaupt einen Arzt gäbe. Aber anscheinend bilden wir immer noch nicht genügend Ärzte aus, um auch das letzte Dorf mit einem Allgemeinmediziner zu versorgen?

#25 |
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Gast
Gast

@Gast

“Wenn es so wäre, könnte man den Deutscheren den Zahnersatz vielleicht doch ohne zusätzliche Kosten gewähren, wenn durch die billigeren ausländischen Ärzte etwas mehr Geld übrig bliebe?”

Nein, weil die eingesparten Kosten ja nicht ins System zurückfliesen, sondern nur den Klinikbesitzern zu Gute kommen, die z. T. profitorientieter Großkonzerne sind. Die Kosten bleiben die gleichen.

Womit wir schon an dem Hauptproblem des deutschen Gesundheitssystem wären. Dass wir kein Gesundheitssystem mehr haben, sondern eine Gesundheits-Industrie. Eine Industrie, die zwar fast zu 100% staatlich subventioniert (bzw. durch die Krankenkassebeiträge) ist, bei der aber trotzdem das Profitstreben an erster Stelle seht und nicht die Bedürfnisse der Patienten. Und die Folgen dieses Systems können wir überall sehen – sie sind katastrophal. Explodierende Kosten, unnötige Operationen, unnötiges menschliches Leid.

#24 |
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Gast
Gast

@Gast

“Wenn es so wäre, könnte man den Deutscheren den Zahnersatz vielleicht doch ohne zusätzliche Kosten gewähren, wenn durch die billigeren ausländischen Ärzte etwas mehr Geld übrig bliebe?”

Nein, weil die eingesparten Kosten ja nicht ins System zurückfliesen, sondern nur den Klinikbesitzern zu Gute kommen, die z. T. profitorientieter Großkonzerne sind. Die Kosten bleiben die gleichen.

Womit wir schon an dem Hauptproblem des deutschen Gesundheitssystem wären. Dass wir kein Gesundheitssystem mehr haben, sondern eine Gesundheits-Industrie. Eine Industrie, die zwar zu 100% staatlich subventioniert ist, bei der aber trotzdem die Profitstreben an erster Stelle seht und nicht die Bedürfnisse der Patienten. Und die Folgen dieses Systems können wir überall sehen – sie sind katastrophal. Explodierende Kosten, unnötige Operationen, unnötiges menschliches Leid.

#23 |
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Gast
Gast

Auf der Suche nach der Motivation von Menschen mit der AfD zu sympathisieren, treffe ich oft auf Klagen, Argumente und Begehren mit dem Inhalt “uns Deutsche” , ” die Ausländer ” unsere Grenzen usw! Ich frage mich, ob hier ein Zusammenhang besteht?! Und gibt es da eigentlich auch eine Steigerung? Sind zum Beispiel Friesen deutscher als die Sachsen? Oder andersherum? Wenn es so wäre, könnte man den Deutscheren den Zahnersatz vielleicht doch ohne zusätzliche Kosten gewähren, wenn durch die billigeren ausländischen Ärzte etwas mehr Geld übrig bliebe?

#22 |
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Gast
Gast

Richtig, Frau dr.med eva-susanne koitschka-maus ,
die AfD setzt sich halt für uns Deutsche im speziellen ein.
Während die meisten anderen Parteien sich eher für die Bürger anderer Länder einsetzt.
Ich glaube es ist immer noch so:
Deutscher beim 1. med. Staatsexamen 2x durchgefallen – kann sich einen neuen beruf suchen.
Migrant der im Heimatland studiert hat kann in jedem Bundesland die Anerkennungsprüfung 2x machen und dann geht er ins nächste Bundesland.
solange arbeitet er als Anerkennungsassistent und behnadelt Patienten.
Oder kann mir jemand sagen, dass dies nicht stimmt?

#21 |
  16
Gast
Gast

Sind diese Programmpunkte wirklich die Kernprobleme der deutschen Gesundheitspolitik? Dass ein Arzt in einem deutschen Krankenhaus deutsch sprechen muss ist kar! Dass man beim Niesen die Hand vor dem Mund hält auch!
Ich wähle doch kaum eine Partei alleine aufgrund Ihrer Forderungen , sondern vielmehr und vor allem auch , weil ich in ihr die Fähigkeit sehe das Land und seine Menschen einigermaßen sicher durch diese schwierigen Zeiten bringen zu können!
Ich bin froh, dass die politische Brille kostenfrei bleibt!

#20 |
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Karlsbad
Karlsbad

“Lieber ein Arzt, der (noch) nicht perfekt Deutsch spricht, als gar kein Arzt. ”

Deutschland hat unter den OECD-Ländern einer der höchsten Ärztedichte der Welt – nur Norwegen und Griechenland liegen darüber. Deutschland bildet nach den USA die zweitmeisten Ärzte weltweit aus. Deutschland hat also überhaupt gar keinen Bedarf an ausländischen Ärzte.

Der Hauptgrund, warum ausländische Ärzte in Deutschland arbeiten, ist, weil diese für Klinikbetreiber schlicht “billiger” sind. Sie sind bereit für weniger Lohn und schlechtere Arbeitsbedingungen zu arbeiten. So einfach ist das.

“Und auch wenn das hiesige Gesundheitssystem sicherlich nicht perfekt ist – in den allermeisten übrigen Ländern ist es noch schlechter!”

Die meisten Gesundheitssysteme sind auch wesentlich günstiger als das deutsche. Gemessen an den Kosten müsste das deutsche Gesundheitssystem zu den besten und leistungsstärksten Gesundheitssystem der Welt zählen. Das ist es aber nicht. Im europäischen Vergleich liegt das deutsche Gesundheitssystem laut Studien nur noch im Mittelfeld.

Und diesen Studien werden solche Misstände, wie sie die unten verlinkte ARD-Doku schildert, nämlich, dass massenweise gesunde Menschen operiert werden und dass es defakto keine Kontrollesysteme gibt, gar nicht berücksichtigt.

#19 |
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Karlsbad
Karlsbad

“Lieber ein Arzt, der (noch) nicht perfekt Deutsch spricht, als gar kein Arzt. ”

Deutschland hat unter den OECD-Ländern einer der höchsten Ärztedichte der Welt – nur Norwegen und Griechenland liegen darüber. Deutschland hat also überhaupt gar keinen Bedarf an ausländischen Ärzte.

Der Hauptgrund, warum ausländische Ärzte in Deutschland arbeiten, weil diese für Klinikbetreiber schlicht “billiger” sind. So einfach ist das.

“Und auch wenn das hiesige Gesundheitssystem sicherlich nicht perfekt ist – in den allermeisten übrigen Ländern ist es noch schlechter!”

Die meisten Gesundheitssysteme sind auch wesentlich günstiger als das deutsche. Gemessen an den Kosten müsste das deutsche Gesundheitssystem zu den besten und leistungsstärksten Gesundheitssystem der Welt zählen. Das ist es aber nicht. Im europäischen Vergleich liegt das deutsche Gesundheitssystem laut Studien nur noch im Mittelfeld.

Und diesen Studien werden solche Misstände, wie sie die unten verlinkte ARD-Doku schildert, nämlich, dass massenweise gesunde Menschen operiert werden und dass es defakto keine Kontrollesysteme gibt, um das zu verhindern.

#18 |
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Gast
Gast

Warum schreiben Sie: ” Will für die AfD in den Bundestag: Physiotherapeut Mohr”. Ist dies nicht etwas herabsetzend?
Sollte es nicht heißen: “Herr … Mohr , Physiotherapeut , Kandidat der AfD für den Bundestag” ?

Viele AfD Kandidaten haben sehr vernünftige Argumente!
Die AfD muss sich nur gegen rechtsradikale Personen und Ansichten in ihren Reihen abgrenzen – dann kann man diese Partei wählen.
Die Grünen hatten in den Anfängen auch das Problem, dass sie sich nicht gegen linksradikale Steinewerfer bei Anti-Atom-Demos abgegrenzt haben.

#17 |
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Karlsbad
Karlsbad

@Ärztegemeinschaft Amedis

Dass die AfD kein Konzept hat, und nur punktuellen Forderungen aufstellt, da gebe ich ihnen vollauf recht. Das war auch meine Kritik.

Fairerweise muss man zugeben, dass keine der etablierten Parteien ein solches Konzept hat. (Deren “Konzept” sieht so aus, immer mehr Geld in ein marodes System zu pumpen, die Krankenkassenbeiträge zu erhöhen, oder Leistungen zu kürzen. )

Was ich aber nicht verstehen kann, ist ihr Kritik am Beispiel der 97-jährigen Frau. Mag sein, dass das Beispiel jetzt erfunden ist. Aber massenhafte vermeidbare oder komplett unnötige Operationen auch aufgrund finanzieller Motivationen sind ein echtes Problem im Gesundheitssysten. (Und eine riesen Sauerei.) Die ARD hat – ausnahmsweise- eine sehr sehenswerte Dokumentation zum Thema veröffentlicht: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/operieren-und-kassieren-100.html Und eine 97-Jährige Frau, oder auch eine 27-jährige Frau ohne eigenes Fachwissen wird wohl schlecht beurteilen können, ob eine Maßnahme wirklich notwendig ist.

#16 |
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Gast
Gast

Lieber ein Arzt, der (noch) nicht perfekt Deutsch spricht, als gar kein Arzt. Und auch wenn das hiesige Gesundheitssystem sicherlich nicht perfekt ist – in den allermeisten übrigen Ländern ist es noch schlechter! Wenn man nicht zu den oberen 5% gehört.

#15 |
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Karlsbad
Karlsbad

@Dr.med Eva-Susanne Koitschka-Maus

“Alles sehr vernünftig was Herr Mohr sagt.Nur sind wir in Deutschland nicht mutig genug einer kleinen Partei,die dem Mainstream nicht folgt,die Stimme zu geben.Für rechtsradikal halte ich die Partei keineswegs,sie setzt sich halt für
uns Deutsche im speziellen ein,was ist daran zu kritisieren.? ”

Nichts. Überhaupt nichts. Aber speziell in Sachen Gesundheitspolitik ist die AfD doch schwach auf der Brust. Sie müssen zugeben, dass die gesundheitspolit. Forderungen ziemlich mau sind. Große Unterschiede zur Gesundheitspolitik der etablierten Parteien sind da nicht auszumachen.

Dabei könnte die AfD sehr wohl punkten, mit einer Kritik an den Zuständen im Gesundheitswesen und mit einer glaubwürdigen Alternative zum bisherigen System. Die AfD müsste dazu das Rad noch nicht mal neu erfinden. Wir haben ja in unserem europäischen Nachbarn Gesundheitssysteme (z.B. Niederlande, Dänemark) die durchaus als Vorbild taugen.

#14 |
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Ärztegemeinschaft Amedis
Ärztegemeinschaft Amedis

Gequirrlte Sch……wie von dieser Partei zu erwarten. Irgendwelche punktuellen Forderungen, kein Konzept. Dazu müsste man sich ja Mühe machen. Das mit den Sprachkenntnissen ist so ein Brüller. Woher sollen denn bitte diese exzellenten Deutschkünstler kommen?
Diese allgemeine Gelaber, dass ein Krankenhaus wirtschaftlich arbeiten muss, aber nicht am Personal sparen darf. Wo soll bitte gespart werden. Bei der Miete? Bei der Heizung?
Die Geschichte mit der 97jährigen ist so eine populistisch ausgedachte Fake News. Man darf davon ausgehen, dass die Ärzte verantwortlich handeln. Das die Frau selber einen Willen hat …….

#13 |
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Karlsbad
Karlsbad

Die Gesunheitspolitik der AfD ist momentan eher eine Nicht-Politik. Nichts wirklich anders machen als bisher, keine grundsätzlichen Änderungen an Struktur des Systems. Nur kleine Änderungen werden vorgeschlagen, die nichts an den gewaltigen Problemen ändern werden, und die noch dazu auf Kosten der Armen und kleinen Leute gehen.

#12 |
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dr.med eva-susanne koitschka-maus
dr.med eva-susanne koitschka-maus

Alles sehr vernünftig was Herr Mohr sagt.Nur sind wir in Deutschland nicht mutig genug einer kleinen Partei,die dem Mainstream nicht folgt,die Stimme zu geben.Für rechtsradikal halte ich die Partei keineswegs,sie setzt sich halt für
uns Deutsche im speziellen ein,was ist daran zu kritisieren.? Das Sprachproblem in unseren Kliniken,insbesondere in den rehabilitativen Einrichtungen ist schon immens,wie mir immer wieder Patienten berichten.Aber durch den hausgemachten Ärztemangel werden immer mehr nicht ausreichend
qualifizierte Ärzte eingestellt

#11 |
  19
Doktorand
Doktorand

Eigentlich müsste das deutsche Gesundheitssystem ein gefundendes Fressen für die AfD sein, die sie ausschlachten könnte – so gravierend sind mittlerweile die Misstände im deutschen Gesundheitsystem und so unwillig sind die Bundes- und Landesregierungen dem Abhilfe zu verschaffen. Wie gesagt, eigentlich.

Denn das, was der Herr Gesundheitssprecher der AfD hier im Interview fordert, sind minimale Kurskorrekturen an einem System, das dringend einer Generalüberhohlung bedarf.

Schade.

#10 |
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Gast
Gast

Gute Deutschkenntnisse…
Ja, das wünsche ich mir auch manchmal, wenn manche deutschen Ärzte die Patienten mit Fachvokabular überfrachten. Latein und Altgriechisch für medizinische Laien übersetzen kann schon mal im Patientengespräch helfen ;-)

#9 |
  10
Gast
Gast

“Grundsätzlich bevorzugen wir das Modell, bei dem die gesetzlichen Krankenkassen die Grundversorgung regeln, während private Zusatzversicherungen gewisse Leistungen wie etwa Zahnersatz oder besondere Brillengläser abdecken.”

– Das bedeutet im Klartext: Anständige Brillengläser und Zahnersatz nur noch für Besserverdienende.

Bei so einer assozialen, neoliberalen Politik ist es kein Wunder, dass der Partei die Wähler davon rennen. Und das sage ich, als ehemaliger AfD-Wähler.

Eine Alternative zur Politik der etablierten Parteien – gerade auch in der Gesundheitspolitik – wäre dringend nötig. Aber das ist keine Alternative sondern nur “das Selbe in Blau”.

#8 |
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Chemiker

Alles nachvollziehbar, aber sicher kein Grund, diese Partei zu wählen. Das Gleiche wird man auch von wählbaren Parteien hören können, wenn man sie fragt.

#7 |
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Altenpflegerin

@#1: doch, AfD!

Egal, was diese Partei sagt- sie ist und bleibt unwählbar!

#6 |
  33
Joachim Bedynek
Joachim Bedynek

Gute Deutschkenntnisse des ärztlichen Personals sind sehr wichtig, weil man in der meist kurzen Zeit nicht alle Symptome adäquat schildern kann.

#5 |
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Gast
Gast

Jetzt streicht mal im Artikel “AfD” und macht eine Umfrage, für welche Partei der Kandidat antritt… Das sind doch alles keine wirklich kontroversen Punkte, die im Interview genannt werden.

#4 |
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Dr. med.dent. Imme Rostosky
Dr. med.dent. Imme Rostosky

Durchaus vernünftige, nachvollziehbare Argumente

#3 |
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Monika Geissler
Monika Geissler

Sehr gute Ansätze. Die AFD lehnt die Schaffung einer zentralen Datenbank ab – das entspricht u.a. genau meinen Vorstellungen. Könnte man doch wählen…!

#2 |
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Gast
Gast

Da steht nichts, gegen das man sein könnte.

#1 |
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